Das Mädchen, das den Himmel berührte

von Luca Di Fulvio 
4,1 Sterne bei427 Bewertungen
Das Mädchen, das den Himmel berührte
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (329):
Marc_de_Sarnos avatar

Ein sehr schönes Buch über Träume und deren Verwirklichung. Mit starken Charakteren, spannend und facettenreich. Schön erzählt.

Kritisch (21):
magenta88s avatar

Nichts für mich. Nach 250 Seiten abgebrochen.

Alle 427 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Mädchen, das den Himmel berührte"

Wie wird ein junger Tagedieb, der seine Kindheit in einer Höhle verbrachte, zu einem glühenden Verfechter der Freiheit? Wie wird ein jüdischer Überlebenskünstler zu einem anerkannten Arzt? Und wie wird ein Mädchen mit einem schweren Schicksal zu einer Aufsehen erregenden Modeschöpferin?

Die Antwort liegt in Venedig. Denn dort, im Labyrinth der Gassen und Kanäle der geheimnisvollsten Lagune Europas, zwischen der Pracht San Marcos und dem Elend der Spelunken von Rialto, findet sich das gesamte Panorama des Lebens -

Eine atemberaubende Geschichte von kühnen Lebensträumen - und von einer Liebe über alle Grenzen hinweg

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404167777
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:976 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:15.02.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.02.2013 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Franzis2110s avatar
    Franzis2110vor einem Jahr
    Das Mädchen, dass den Himmel berührte

    Luca di Fulvio nimmt uns mit nach Venedig im frühen 19. Jahrhundert. Wir lernen eine Fülle an einzigartigen, gut ausgearbeiteten Charakteren kennen. Einen jüdischen Betrüger und Arzt mit seiner Tochter, einen rachsüchtigen jüdischen Kaufmann, Straßenkinder, Soldaten oder einen fanatischen Mönch. Bereits in seinem Buch „Der Junge, der Träume schenkte“ begeisterte mich di Fulvio mit seinem Talent, Charaktere zu erschaffen, die ich so noch nie antraf. Charaktere, die so detailliert sind, dass ich jedes bisschen ihres Handeln glaube, mit einer Geschichte, guten und schlechten Erinnerungen und Taten, die alle Protagonisten zu dem machen, der sie im Moment der Geschichte sind. Dabei entwickeln sich alle, durch die Umstände der Geschichte, authentisch weiter.

    Wir haben Mercurio, der als Baby in der Klappe des Waisenhauses abgegeben wurde, keine Ahnung hat, wer Vater und Mutter sind. Er wächst im Dreck und Elend der Straßen von Rom auf, flüchtet vor einem Betrüger, der die Straßenkinder für sich arbeiten lässt, und lebt in der Gosse zusammen mit Raten. Gemeinsam mit Zolfo und Benedetta geht er auf Steifzüge der Betrügereien, um an Geld und Essen zu kommen. Nach einem einschlägigen Erlebnis mit einem jüdischen Kaufmann flüchten die Drei nach Venedig, wo sich ihre Wege schnell trennen. Jeder entwickelt sich auf seine einzigartige Art weiter, bis sie irgendwann erneut aufeinandertreffen.

    Mercurio, der versucht aus der Welt des Betrügens zu entfliehen und für die Freiheit kämpft. Vor allem für die Freiheit von Giuditta. Jüdin und Tochter eines Betrügers und scheinbar Arztes, die gleichzeitig mit den Dreien in Venedig ankommen. Einer Stadt, in der sie zunächst glauben, ihr Glück zu finden und dann Abend für Abend eingesperrt werden, weil sie Juden sind und die Leute abergläubisch sind und Angst haben vor dem Unbekannten. Dennoch versuchen sie weiter zu kämpfen, aus dem Betrüger wird ein anerkannter Arzt, in bestimmten Kreisen. Giuditta eine bekannte Modedesignerin, von deren Kleidern selbst die Reichen begeistert sind. Und die sich in Mercurio verliebt, der jedoch Christ ist.

    Geschickt spinnt di Fulvio die verschiedensten Handlungsstränge zusammen, dabei vereint sich nicht nur das Leben von Mercurio und Giuditta. Auch das von Benedetta und Zolfo läuft irgendwann wieder mit deren Schicksal zusammen, ebenso wie der Strang von Shimon, dem Kaufmann, den die Drei in Rom überfielen. Allerdings hat genau dieser Strang das Buch für mich auch unnötig in die Länge gezogen. Shimon hatte keine andere Rolle, als sich vom Hass geblendet auf den Weg von Rom nach Venedig zu machen, um sich an Mercurio zu rächen. Blieb dabei aber ihm Vergleich eher nebensächlich, auch wenn sein Handeln am Schluss noch etwas Nervenkitzel brachte.

    Dennoch konnte mich di Fulvio mit seinem malerischen, eingehenden Schreibstil beeindrucken. Er schreibt so anschaulich, dass ich den Gestank des damaligen Venedigs richtig wahrnehmen konnte. Aber auch die schönen Seiten der Stadt. Er erschuf eine Geschichte voller Hass, Liebe und dem Kampf gegen Unbekanntes, für Freiheit und den eigenen Glauben. Eingebettet in einen historischen Kontext zu Zeiten, als der Hass auf die Juden und vor dem Unbekannten immer größer wurde. Zu Zeiten, als die Leute an Hexen glaubten, Zeiten inmitten des Kampfes Staat gegen Kirche. Voller Krankheiten und Elend aber eben auch Hoffnung.

    Ein Buch, das alle Facetten des damaligen Lebens zeigt, ungeschönt, brutal und ehrlich. Arm gegen Reich, Christen gegen Juden und dann diese wundervollen Momente, in dem dies alles egal ist, und einfach nur Menschen mit Menschen interagieren und für ihre Zukunft kämpfen. So sehr das Buch auch in der Vergangenheit spielt, ist es doch aktueller denn je. Denn Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung sind leider noch immer überall gegenwärtig. So ist di Fulvios Appell an Liebe, Familie, Freundschaft und Zusammenhalt etwas, dass sich jeder zu Herzen nehmen sollte.

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    martina400s avatar
    martina400vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne Geschichte über das Leben einiger junger Leute und deren Schicksal.
    Das Mädchen, das den Himmel berührte

    "Beurteile die Größe eines Traums nicht danach, wie groß die Sache ist, die du erringen willst. "
    Inhalt:
    Giuditta ist mit ihrem Vater unterwegs, um sich in Venedig ein neues Leben aufzubauen. Die Waisen Zolfo, Mercurio und Benedetto schlagen sich mit Betrügereien durchs Leben und möchten nach Venedig. Shimon, der Kaufmann sucht nach Rache und Vergeltung. Einzelne Schicksale, die versuchen ihre Sterne neu zu ordnen, doch gelingt ihnen das?



    Cover:
    In braun gehalten hat das Buch den gleichen Stil wie der erste Roman des Vorgänger. Auf dem zweiten Blick kann man viele Details erkennen. Das Cover ist ansprechend und man möchte wissen, warum das Mädchen sehnsuchtsvoll in den Himmel blickt.


    Meine persönliche Meinung:
    Der Autor verwendet eine schöne Sprache und gestaltet so den Roman zu einem schönen Leseerlebnis. Er erzählt detailreich und beschreibt alles sehr genau. Anfangs wirkt es, als hätte man es mit drei verschiedenen Geschichten zu tun Doch ab der Mitte des Buches merkt man, wie die Schicksale zusammenhängen. Einerseits kann man sich das alte Italien und die Gegebenheiten und Charaktere sehr gut vorstellen, andererseits machen den Roman die ausführlichen Beschreibungen etwas langatmig. Die Geschichte ist wunderschön und man spürt die Emotionen, mit denen die Charaktere kämpfen. Außerdem kann man wunderbar erkennen, wie sie ihr Leben und ihr Schicksal ändern wollen und was mit einem starken Willen möglich ist. Die Kernaussage dieses Romans ist wunderschön. Die Länge der Geschichte war mir zu enorm und dadurch zu langatmig.


    Fazit: 
    Eine wunderschöne Geschichte über das Leben einiger junger Leute und deren Schicksal.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderschöner, sehr stimmiger historischer Roman.
    Wunderschöner, sehr stimmiger historischer Roman.

    Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Zunächst mag es einzelne Leser abschrecken ein fast 100 Seiten starkes Buch zu beginnen. Wer sich abschrecken lässt hat meiner Meinung nach etwas versäumt.

    Diese Buch bietet alles was der Leser historischer Romane liebt: Eine durchgängig schlüssige, spannende und mitreißende Handlung. Eine wundervolle Detailgenauigkeit mit der der Autor die Schauplätze der Handlung  - Rom und ganz besonders und schwerpunktmäßig Venedig - beschreibt. Das Leben und die immensen Gegensätze im Leben der Menschen im 16. Jahrhundert werden dem Leser plastisch vor Augen geführt.

    Hinzu kommen sehr schön gezeichneten Protagonisten mit Charakter und Tiefgang. Diese gute Charakterisierung der handelnden Personen beschränkt sich aber nicht auf die Hauptfiguren. Im Gegenteil auch die relative Vielzahl von Nebencharakteren hat der Autor mit viel Liebe und Tiefe gezeichnet.

    Ein tolles Buch welches mir sehr viel Freude bereitet hat. 







    Kommentare: 1
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    EisAmazones avatar
    EisAmazonevor einem Jahr
    Kurzmeinung: So ein wundervolles Buch. ich mochte es kaum aus der Hand legen.
    Wenn man das Träumen nicht aufgibt...


    ...kann man alles schaffen.


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    Wie wird ein junger Tagedieb, der seine Kindheit in einer Höhle verbracht hat, zu einem glühenden Verfechter der Freiheit? Wie wird ein jüdischer Betrüger zu einem berühmten Arzt? Und wie wird ein junges Mädchen ohne Perspektive zu einer einflussreichen Modeschöpferin? Die Antwort liegt in Venedig. Denn dort, im Labyrinth der Gassen und Kanäle der geheimnisvollsten Lagune Europas, zwischen der Pracht San Marcos und dem Elend der Spelunken von Rialto findet sich das gesamte Panorama des Lebens.
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    So hat man zumindest in diesem Buch das Gefühl, in dem uns der Autor mit nimmt in das Venedig des 16 Jahrhunderts, damals, als hier die Juden (wie so oft in der Geschichte) "weniger Wert" waren und weggesperrt wurden.
    Luca di Fulvio gibt sich redlich Mühe und lässt uns dadurch in einer wundervollen Bildsprache an all den Ereignissen rund um einen jungen Taschendieb und eine junge Jüdin mit großen Träumen und ihren Vater, einen Hochstapler, der sich als Arzt ausgibt, teilhaben. Diese großen Träume sind etwas, das uns durch das ganze Buch begleitet, auch Träume, die erst durch die Interaktion der Figuren in ihnen ausgelöst werden und erwachen.
    Eine zuweilen leicht Melancholische, in Stücken spannend dramatische und zugleich unglaublich romantische Geschichte.


    Eine klare Leseempfehlung von mir!

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    Eonaramars avatar
    Eonaramarvor 2 Jahren
    Auf die persönliche Ebene...

    Es hat mir wirklich den Atem genommen. Es war herzzereissend! Als Leserin wurde ich von meinem Gefühlen beim Lesen wie in einer Achterbahn hin und hergeschubst. Das Buch berührt einen innerlich tief. Da Hoffnung und der Fall so eng befreundet sind.

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    B
    buch_lauravor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wundervolles Buch mit einem zu Tränen rührendem Ende.
    Das Mädchen, das den Himmel berührte

    Schon wie "Der Junge, der Träume schenkte" ein atemberaubendes Buch von Luca Di Fulvio. Er weiß einfach, wie man Spannung erzeugen und so viele unterschiedliche Charaktere bis ins kleinste Detail darstellen kann, sodass man jede Entscheidung dieser nachvollziehen und vor allem nachempfinden kann. Der Schreibstil ist sehr gut, sodass man das Buch nahezu Seite für Seite verschlingt. Gerade die Perspektivwechsel sorgen für die nötige Abwechslung und lassen keine Langeweile aufkommen. Zügig gelangt man trotz der 976 Seite ans Ende des Buches, welches einem auf Grund der Beschreibungen und Vorkommnisse die Tränen in die Augen treibt.
    Ein Muss für jeden, der historische Romane liebt!

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    Katharina97s avatar
    Katharina97vor 2 Jahren
    Das Mädchen, das den Himmel berührte

    Ich habe das Buch von meiner Oma in die Hand gedrückt bekommen und hab es dann einfach mal gelesen.

    Die Geschichte an sich ist echt niedlich und auch die verschiedenen Zusammenhänge finde ich faszinierend. Dazu kommt der geschichtliche Hintergrund, der auch einen wichtige Rolle spielt. Dies alles wir mit einer Liebesgeschichte verknüpft. 

    Die Personen erst machen die Geschichte einzigartig. Es gibt so viele Charakter, die sich durch das Buch ziehen. Dadurch erlebt man viele verschiedenen Perspektiven und auch Veränderungen. Außerdem sind manche Personen etwas speziell und haben besondere Hintergründe.

    Generell fand ich die Geschichte echt gut und ich hab das Buch auch gerne gelesen, obwohl es sich auch ziemlich hingezogen hat. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte am Anfang nicht die Motivation das Buch weiterzulesen. Das Buch hat mir zwar gefallen, aber irgendwie ist der Funke nicht übergesprungen, ich kann aber auch nicht sagen was gefehlt hat. 

    Insgesamt ist es ein gutes Buch was ich weiterempfehlen kann. 

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    SteinerKs avatar
    SteinerKvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gute interessante Geschichte, kurzweilig langweilig
    Im großen und ganzen sehr gut

    Gute interessante Geschichte, ich mag den Autor, ich empfang nur ein paar Stellen zu lange ausgedehnt erzählt, dennoch gefiel es mir sehrgut.

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    EmmaZeckas avatar
    EmmaZeckavor 3 Jahren
    Eines meiner Highlights für 2015

    Kurz nach der Buchmesse hielt mir Gastschreiberin emion "Das Mädchen, das den Himmel berührte" unter die Nase und erklärte mir, dass der Klappentext gut klingt und sie an mich gedacht habe. Und naja ... was soll ich sagen? Sie hat genau INS SCHWARZE getroffen. 


    Auf dem Buchcover ist ein Mädchen zu sehen, dass in den Himmel schaut, bzw. den Buchtitel betrachtet, der genau über ihr steht. Obwohl das Cover sehr schlicht daher kommt, wäre es mir wahrscheinlich gerade deswegen im Buchladen aufgefallen. Der Klappentext hat mich ebenfalls angesprochen und so tauchte ich in ein mittelalterliches Italien ein. 


    Inhaltlich treffen wir hier auf drei Handlungsstränge: Zuerst beobachten wir eine Bande bei einem beinahe genialen Streich. Dann erleben wir wie sich ein jüdisches Vater-Tochter Gespann auf den Weg nach Venedig macht, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Und die dritte Geschichte... Naja, die ergibt sich aus dem ersten Handlungsstrang, den ich leider nicht groß beschreiben kann, da ich sonst die ersten Buchseiten erklären müsste und eine Menge Spannung verloren geht. 


    Zudem behandelt Luca de Fulvio in allen drei Handlungssträngen das Thema Judentum bzw. Judenverfolgung. Wir begegnen einem jüdischen Arzt, der gemeinsam mit seiner Tochter in Venedig auf ein besseres Leben hofft, gehen mit einem jüdischen Kaufmann, der kein Jude mehr sein möchte, auf eine lange Reise und erfahren wie in einer Stadt, in der die Juden in einem Ghetto leben müssen, eine Liebe zwischen einem Christen und einer Jüdin entstehen kann. Nebenbei gibt es jede Menge Hass, Vorurteile und Neid mit dem unsere Protagonisten irgendwie umgehen müssen. 

    Gerade diese verschiedenen Stränge haben dazu beigetragen, dass das Thema Judentum aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird. Mich hat das sehr zum Nachdenken angeregt. 


    Zudem versteht sich Luca de Fulvio sehr gut darauf, Charaktere zu beschreiben. Egal, ob Neben- oder Hauptcharakter: Ich hatte keine Mühe mir die Namen und Eigenschaften der verschiedenen Personen zu merken. Besonders schön fand ich die Entwicklung der Charaktere. Diese passierte bei den meisten unmerklich. Am Ende des Romanes haben sie sich aber alle ein Stück weiterentwickelt. 


    Der Autor baut außerdem einen sehr guten Spannungsbogen auf. Zu Beginn der Geschichte stellt sich die Frage, wie alle Handlungsstränge zusammenkommen. Und auf wundersame Weise passt zum Schluss alles zueinander. Allerdings habe ich schnell eine Idee entwickelt, wie die Geschichte enden sollte. Dennoch war ich sehr gespannt, ob ich Recht behalten sollte, oder ob die Geschichte in ein völlig andere Richtung läuft. Und es lässt sich sagen: Ich habe nur bedingt richtig gelegen.


    Besonders der Schreibstil hat dazu beigetragen, dass die Charaktere einen individuellen Touch bekommen haben. Oft habe ich bei den Dialogen geschmunzelt, bei spannenden Stellen den Atem angehalten, oder mich gerade auf den letzten Seiten ziemlich oft geärgert und mit den Protagonisten gebangt. 


    Zusammenfassend kann ich sagen, dass meine Erwartungen an "Das Mädchen, das den Himmel berührte" zu Beginn nicht sehr groß waren. Jedoch fesselte mich die Geschichte schon nach wenigen Seiten und ich konnte mich kaum von dem Buch trennen. Obwohl die Geschichte als historischer Roman ausgeschrieben ist, gibt es in diesem Buch nicht viele "geschichtliche Passagen". Ich glaube, der einzige historische Aspekt besteht darin, dass die Geschichte zum Großteil im früheren Venedig spielt. Allerdings beschreibt de Fulvio die Umgebung seiner Protagonisten sehr genau und nimmt uns so mit auf eine wunderbare Reise durch Italien. 


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    nonamed_girls avatar
    nonamed_girlvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein sehr langer historischer Roman mit dem ein oder anderen merkenswerten Zitat.
    Das Mädchen, das den Himmel berührte

    "Träume kann man nicht messen, sie sind weder groß noch klein." - Anna

    Wie wird ein junger Tagedieb, der seine Kindheit in einer Höhle verbrachte, zu einem glühenden Verfechter der Freiheit? Wie wird ein jüdischer Überlebenskünstler zu einem anerkannten Arzt? Und wie wird ein Mädchen mit einem schweren Schicksal zu einer Aufsehen erregenden Modeschöpferin? 
    Luca di Fulvio führt uns mit diesem Roman in das Venedig des 16. Jahrhunderts. Wir lernen schon auf dem Weg dorthin verschiedenen Charaktere kennen, die sich im Laufe der Geschichte kennen - und lieben oder auch hassen - lernen. 
    Die Beschreibungen sind bildlich und detailliert, die Schicksale faszinieren.

    Ich habe das Buch nicht am Stück gelesen, sondern zwischendurch auch längere Pausen eingelegt. Ich fand immer schnell wieder gut zurück in die Geschichten. Das hat mich positiv überrascht. 

    Alles in allem ist es ein historischer Roman, der von den Details um jede einzelne Person lebt. Mir persönlich war es stellenweise zu langatmig. Ein Fan des Genres schaut darüber sicher gern weg.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    SchwarzeRoses avatar

    Wir starten im März mit der Leserunde:

    Luca Di Fulvio*
    Das Mädchen, das den Himmel berührte

    Um was geht es in dem Buch:

    Endlich erscheint mit "Das Mädchen, das den Himmel berührte" ein neues Buch von Luca di Fulvio - dem Autor von "Der Junge, der Träume schenkte" Wie wird ein junger Tagedieb, der seine Kindheit in einer Höhle verbracht hat, zu einem glühenden Verfechter der Freiheit? Wie wird ein jüdischer Betrüger zu einem berühmten Arzt? Und wie wird ein junges Mädchen ohne Perspektive zu einer einflussreichen Modeschöpferin? Die Antwort liegt in Venedig. Denn dort, im Labyrinth der Gassen und Kanäle der geheimnisvollsten Lagune Europas, zwischen der Pracht San Marcos und dem Elend der Spelunken von Rialto findet sich das gesamte Panorama des Lebens.

    LG Schwarze*Rose

     

     

     

    Jeder der dieses Buch besitzt ist zur Leserunde eingeladen...

     

     

    http://www.lovelybooks.de/gruppe/1080927141/ran_an_die_dicken_waelzer/themen/?threadid=1081417472&threadtitle=Leserunde+im+M%C3%A4rz

    Haserls avatar
    Letzter Beitrag von  Haserlvor 5 Jahren
    Stimmt da muss ich dir Recht geben.
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