Luca Randazzo Le città parallele

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Inhaltsangabe zu „Le città parallele“ von Luca Randazzo

Gesellschaftskritik verpackt in eine Geschichte um zwei Kinder, die mit den Umständen in ihren Städten nicht zufrieden sind

— annlu
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  • Leserunde zu "Die Bücherflüsterin" von Anjali Banerjee

    Die Bücherflüsterin

    leucoryx

    Leucoryx SuB-Abbau-Challenge 2017 Ich möchte gerne mit euch zusammen daran arbeiten unsere SuBs kleiner werden so lassen oder zumindestens nicht entarten zu lassen. Ich habe mir dafür ein paar Regeln ausgedacht, an die ihr halten könnt, wenn ihr wollt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. ------------------------------------------------------------------------------- Die Regeln:1. Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2. Es zählen die Bücher zum SuB, die sich bei euch Zuhause ungelesen befinden. Geliehene Bücher (z.B. Bibliotheksbücher, Wanderbücher) müssen nicht gezählt werden.3. Geldbeträge werden in einem extra Sparschwein gesammelt. Bitte legt für euch fest, ob ihr an diesen Geldbetrag erst nach Ablauf der Challenge rangehen wollt oder ob es euer (ausschließliches) Geldreservoir für neue Bücher ist.4. Geldbeträge:         1€ je gelesenes (/gehörtes) SuB-Buch ODER         2€ falls das Buch dem Monatsthema entspricht         Ende des Monats: + 3€, falls SuB <= SuB Ende des letzten Monats;   - 3€, falls SuB > SuB Ende des letzten Monats 5. Ich werde jeden Monat ein Auswahlkriterium benennen. Das soll als Hilfestellung dienen, falls ihr nicht wisst was ihr als nächstes lesen wollt.-------------------------------------------------------------------------------Teilnehmer: (Aktualisiert am 29.09.2017)Name                      |  Aktueller SuB   |  Original-SuB  |  Erspartesleucoryx                                  13                           22                     71,00€PollyMaundrell                     15                           60                     47,00€Kirschbluetensommer     181                         181                    53,00€ annlu                                        57                         100                   234,00€Nelebooks                            769                        703                      79,80€ulrikeu                                      81                          50                      19,00€Oanniki                                    27                          38                      23,00€ChattysBuecherblog             0                          20                      92,40€ Kurousagi                             346                        251                     0,00€StefanReschke                      69                          68                     -3,00€darkshadowroses              569                        554                     1,00€dia78                                   1.204                     1.249                    37,00€Julie209                                    72                          76                      16,00€

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    • 260
  • ein Junge und ein Mädchen decken die gesellschaftlichen Probleme zweier Städte auf

    Le città parallele

    annlu

    04. January 2017 um 00:06

    Segui il tuo istinto... Seit vor langer Zeit ein fremder Soldat die Menschen von Zora vor einer Invasion gewarnt hat, haben sich einige von ihnen in die Berge zurückgezogen und dort die Stadt Ottavia gegründet. Bestehend aus Felsnischen und Häusern, verbunden über Brücken, Stege und vielen Seilen, gleicht sie einem Spinnennetz zwischen den Felswänden und Abgründen. Seit Jahrzehnten ist der Kontakt zu Zora abgebrochen – einzige der Austausch von Handelswaren über einen Korblift blieb bestehen. Als die hinuntergeschickten Waren aber eines Tages von Zora nicht angenommen werden und das dafür erhoffte Mehl ausbleibt, meldet sich der Junge Schivo um dem auf den Grund zu gehen und macht sich auf den Weg nach Zora. Der Beginn begleitet Schivo durch die fantastisch anmutende Stadt Ottavia - die an eine Erzählung von Calvino angelehnt ist. Nicht nur die Seilkonstruktionen und die Akrobatik ihrer Bewohner erschienen ungewöhnlich. Auch die Tatsache, dass die Gesellschaft nicht in Familien unterteilt ist, sondern alle Kinder zusammen aufwachsen bis sie acht Jahre alt sind um dann den Mündigen anzugehören, die allesamt als Mütter und Väter bezeichnet werden, war gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte wurde dabei langsam erzählt, kurze Kapitel zeigten Schivos Alltag und widmeten sich mehr den Beschreibungen seiner Umgebung, als Konversationen oder aktuellen Handlungen. Erst sein Aufbruch änderte dies. Mit seiner Ankunft in Zora nahm einen Teil der Erzählung das Mädchen Petra ein, die die Enkelin des obersten Priesters von Zora ist und so – wenn auch eher unbewusst – zusammen mit Schivos Beobachtungen die Missstände in Zora mit in die Geschichte bringt. Dabei werden diese immer wieder angedeutet, können aber von den Kindern nicht immer richtig interpretiert werden. Vielmehr gilt ihre Aufmerksamkeit ihren Spielkameraden, sodass Schivos Erzählung zu Beginn und Petras danach mehr Einblicke in das Leben der Kinder beider Städte geben, als in die Probleme von Ottavia und Zora. Ich musste mich erst einmal an den anspruchsvollen Schreibstil gewöhnen – wobei dabei die kurzen Kapitel hilfreich waren. Auch die Tatsache, dass zu Beginn die Beschreibungen den eigentlichen Handlungen überwiegen, hat mir den Einstieg nicht erleichtert. Dann aber fand ich eine nette Geschichte wieder, die einerseits durch das junge Alter ihrer Charaktere geprägt ist, andererseits aber auch den Raum findet, die Gesellschaften der Partnerstädte zu kritisieren. Mit fortschreitender Geschichte wird die Erzählung ernster um im Scheitern der Gesellschaften zu enden, aus der aber auch wieder Hoffnung entsteht. Daran scheinen auch die Hauptcharaktere zu reifen, sodass sie am Ende nicht mehr die unschuldigen Kinder vom Beginn sind, sondern einen wichtigen Schritt in Richtung erwachsen werden gemacht haben. Fazit: Die Geschichte ist trotz der jungen Hauptprotagonisten ein Roman, der eher Erwachsene ansprechen will – wirft sie doch so einiges an Kritik auf, die zwar in die Wahrnehmung von Kindern gekleidet, dadurch aber nicht weniger ernst zu nehmen ist. Gerade dieser Aspekt des Buches hat mir gut gefallen.

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