Luca Tarenzi

 3.8 Sterne bei 22 Bewertungen

Lebenslauf von Luca Tarenzi

Tarenzi wurde 1976 in Somma Lombardo geboren. In Mailand studierte er in Mailand Religionsgeschichte. Nach seinem Abschluss arbeitete Luca Tarenzi als Journalist und Redakteur. Heute verdient er seinen Lebensunterhalt als freier Autor und Übersetzer. Der Autor lebt heute in Arona.

Alle Bücher von Luca Tarenzi

Die zwei Monde

Die zwei Monde

 (21)
Erschienen am 13.08.2012
Die zwei Monde: Roman

Die zwei Monde: Roman

 (1)
Erschienen am 13.08.2012

Neue Rezensionen zu Luca Tarenzi

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Hanny3660s avatar

Rezension zu "Die zwei Monde" von Luca Tarenzi

Rezension zu "Die zwei Monde"
Hanny3660vor 5 Jahren

Titel: Die zwei Monde
Autor: Luca Tarenzi
Verlag: Heyne Verlag
Genre: Fantasy
Seiten: 510
Einband: Taschenbuch
Preis: 14,99 €

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Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares danke ich dem
Heyne Verlag !


Buch
Wieder ein Buch das durch sein sein Cover auffällt, ich bin beim stöbern auf der Heyne Seite drauf gestoßen. Der Klappentext ist auf der einen Seite eindeutig und auf der anderen wiederum nicht. Deshalb hab ich nach dem ersten Eindruck beschlossen mich diesem Wiederspruch zuwittmen.



Autor

Luca Tarenzi, ein neu Zugang in der Autoren Welt, wurde 1976 in Somma Lombardo geboren. Er studierte in Mailand Religionsgeschichte. Nach seinem Abschluss arbeitete Luca Tarenzi als Journalist und Redakteur. Sein Studium findet sich auch in seinem Buch wieder und ist damit sehr komplex.


Inhalt
Klappentext: Als die siebzehnjährige Veronica Meis am Morgen nach einer Party mit dröhnenden Kopfschmerzen und Übelkeit erwacht, kann das nur eines bedeuten: Sie hat einen Kater! Doch als die Symptome auch nach ein paar Tagen noch nicht verschwunden sind, beginnt Veronica sich Sorgen zu machen. Warum ist sie plötzlich so geräusch- und geruchsempfindlich? Wieso sieht sie plötzlich die fantastischsten Gestalten auf den Straßen Mailands? Woher hat sie diese seltsame Wunde am Bein? Und was hat der ebenso geheimnisvolle wie attraktive Ivan mit alldem zu tun? Als Veronica schließlich die Wahrheit herausfindet, ist es fast schon zu spät ...

Meine Meinung
"Die zwei Monde" ist ein sehr komplexes Buch und eben keine einfache gute Nacht - Lektüre.
Für mich war es mal was neues ein Buch zu lesen, das den Handlungsort in Mailand hat. Es war interessant etwas über die Stadt und auch die Leute dar zu lesen, weiß zum Beispiel, das Mailändische Schüler auch am Samstag Schule haben ?
Auch die Vielfalt die Charakter ist sehr beeindruckend, es gibt natürlich die Protagonistin Veronica, ihre beste Freundin Irene, Alex in den sie sei sie nach Mailand gezogen ist, verknallt war. Ihre drei geliebten Feindinnen Elena, Susanna und Angela. Doch das ist nur die eine Seite. Der Titel beschreibt für mich nicht nur den abnehmenden und den zunehmenden Mond ,was eine doch recht große Rolle spielt, sondern auch die zwei Leben die Veronica nach ihrem Biss führt. Neben der normalen Welt exentieren Wesen / Monster / Götter die sich Veronica früher nie hätte vorstellen können. Ihr Leben teilt sich, der Wolf der vom Menschen träumt ist in sie eingedrungen um seinen Traum zu erfühlen und weiter auf der Menschen Welt zuwandeln. Doch gibt es viele die Macht den Wolfes benutzen wollen und auch jehene die den Wolf vertreiben wollen um die Menscheit zu schützen. Zu den Jägern gehört auch Ivan. Seine Gefühle stehen ihm dann doch im Weg und er kann Veronica nicht töten.
Mir gefällt es sehr das man das Buch mit den Mythen , Sagen und Riten, nicht beim ersten Lesen vollkommen erfassen kann, dazu trägt der Conte einen großen teil bei. Er bringt Veronica doch recht viel bei, erzählt viel über die Völker und die Träume, Religion und alte Riten.
Doch das alles macht er nur um den Wolf in seine Hände zbekommen.
Ich habe doch recht lange an dem Buch gelesen und hatte meine Freude daran.

Fazit
Für Liebhaber von Komplexen Büchern, aber auch für Fans von Mythen und Sagen, Vergangenheit und Gegenwart


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Lerchies avatar

Rezension zu "Die zwei Monde" von Luca Tarenzi

Wer bzw. was ist der Conte?
Lerchievor 6 Jahren

Veronica Meis ist erst von Ravenna nach Mailand gezogen. Richtige Freundinnen hat sie hier in Mailand noch nicht gefunden außer Irene, die aus wohlhabendem Hause stammt. Dann gibt es da noch das Trio Elena, Angela und Susana, die sie nur Meis nennen.  Und natürlich deren ‚Hofstaat‘, der sich Liebkind bei ihnen macht. Eines Morgens wacht Veronica aus einem grässlichen Albtraum auf. Sie weiß nicht wie sie nach Hause, wie sie in ihr Bett gekommen ist. Und was vorher passiert ist erst recht nicht. Und dann bemerkt sie an ihrem Fuß eine Bisswunde, die jedoch seltsamerweise im Laufe des Tages verheilt. Und sie sah Dinge bzw. Leute, die andere nicht sahen. Einem Mädchen mit Blumen im Haar ging sie nach, und diese führte sie zum Conte, dem Veronica  vollkommen vertraute und der ihr sagte, was mit ihr los war. Es war etwas in sie eingedrungen und es erschreckte sie, doch sie war sicher bzw. hatte den Conte so verstanden, dass sie es beherrschen könne. Und sie wurde mit jedem Tag stärker, und noch konnte sie es rufen und wieder wegschicken. Der Conte warnte sie vor den Luperci, die das Wesen in ihr austreiben wollten. Doch dabei würde sie sterben.

Alex, mit dem sie gerne befreundet gewesen wäre, war auch in Angelas Kreis. Auch er war auf der Geburtstagsfeier gewesen, denn alle waren eingeladen worden. Eines Tages zwang Veronica Alex ihr zu sagen, was auf dieser Geburtstagsfeier passiert war. Was sie hörte, gefiel ihr gar nicht, denn angeblich war sie total betrunken gewesen. Das konnte sie sich nicht vorstellen. Sie wusste noch, dass sie kaum was getrunken hatte, bis ihr jemand einen Wodka brachte. Alle tranken ihn, und sie dann eben auch, wenn es ihr auch nicht schmeckte. Doch danach kam der Filmriss. Hatten sie ihr etwa Drogen verabreicht??

Veronica ging jeden Donnerstag ins Schwimmbad. Dort traf sie auf Ivan, mit dem sie um die Wette schwamm. Sie freundeten sich an und sahen sich immer wieder. Veronica vertraute Ivan, doch sie wurde enttäuscht, und doch von Ivan gerettet vor den Luperci. Eine jedoch wusste sie, und der Conte betonte es immer wieder: Beim nächsten Vollmond würde das Wesen in ihr sehr stark sein, und sie würde alles brauchen um es zu beherrschen, so der Conte.  Doch letztendlich sollte alles ganz anders kommen…

Dieses Buch ins von Anfang an spannend, denn es beginnt gleich mit diesem Albtraum Veronicas.  Es ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch der Schreibstil ist unkompliziert, was mir sehr gut gefällt. Man kann sich auch gut in die Person Veronicas hineinversetzen. Sie tat mir unheimlich leid, denn eigentlich war sie ein einsamer Mensch, der sich nicht traute, sich der einzigen Freundin, die sie hatte, anzuvertrauen. Am Anfang wäre dies vermutlich auch schiefgegangen.  Auf jeden Fall hat mich das Buch gefesselt von Anfang bis Ende.

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Rezension zu "Die zwei Monde" von Luca Tarenzi

Rezension zu "Die zwei Monde" von Luca Tarenzi
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Mehr Rezensionen von mir findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de

Ich gebe es gerne zu, die meisten Bücher, die ich lese, sind amerikanischer Mainstream, vermischt mit ein paar britischen Autoren und dem selteneren deutschen Exemplar. Trotzdem, oder gerade deswegen, genieße ich es zwischendurch immens auch einmal Fantasy von Autoren anderer Nationalitäten zu lesen. Einfach deshalb, weil sie meistens schon völlig anders an eigentlich altbekannte Thematiken herangehen.
Das war es auch, was mich an “Die zwei Monde” gereizt hat. Neben russischer Fantasy, sind mir italienische Autoren eindeutig am Liebsten, um Abwechslung vom ewigen Mainstream-Gedöhns zu finden. Ich liebe Italien als Land, ich liebe die Kultur und wäre ich nicht so verflucht faul, hätte ich schon längst einmal italienisch gelernt. Meine Begeisterung als ich das Buch dann in der Hand hatte, war dem entsprechend hoch. Und “Die zwei Monde” hat mich nicht enttäuscht.
Die 17-jährige Veronica ist ein typischer Teenager mit all den Problemen, die man in ihrem Alter halt so hat. Ich muss sagen, ich fand Veronica erst einmal schrecklich unsympathisch. Wäre ich als Leser nicht direkt mitten ins Geschehen geschmissen worden – Veronica wacht mit blutverkrustetem Bein, großer Bissnarbe und ohne Erinnerungen an die letzte Nacht auf – hätte mich Veronica als Charakter vermutlich doch ziemlich abgeschreckt.
Generell sind die Charaktere in Tarenzis Werk nicht unbedingt die tollsten. Die meisten von ihnen sind eher flach und recht eindimensional, ihr Verhalten ist stellenweise wirklich ziemlich absurd und die Beziehungen zwischen den Charakteren (auch die Romanze zwischen Veronica und Ivan) werden eher wenig thematisiert und ausgearbeitet.
Das ist zwar schade, macht aber im Grunde genommen nicht allzu viel aus, denn das Buch dreht sich hauptsächlich um Veronica und die ist, nachdem ich meine persönlichen Antipathien erstmal überwunden hatte, zu einem sehr faszinierenden Charakter geworden. Die Art wie Tarenzi ihre inneren Auseinandersetzungen mit ihrer “dunkeln Seite” schildert und wie Veronica plötzlich all ihre moralischen und ethischen Werte überdenken muss, waren in meinen Augen sehr einfühlsam und realistisch geschildert.
Generell hat mich die Seite des Buchs, die sich mit dem eigentlichen Thema, den Werwölfen, auseinander setzt, sehr viel mehr begeistert, als die Charaktere. Man merkt sofort, wie viel mehr Mühe in diesen Teil geflossen ist, der auch wirklich toll ausgearbeitet ist.
Zwar gibt es zwischendurch einige Längen, einfach weil der Autor recht viel Theoretisches in seine Geschichte einbindet, das wird allerdings angenehm dadurch aufgelockert, dass Veronica relativ schnell dann auch auf praktische Beispiele zu den theoretischen Erklärungen über Sagen, Mythen und heidnische Kulte etc. stößt.
Alles in allem ist “Die zwei Monde” ein spannend-düsteres urbanes Märchen, das in einigen Bereichen mehr, in anderen weniger glänzt, jedoch gerade für Fans von stark Mythologie-basierten Geschichten ein flüssig zu lesendes All-Age-Werwolf-Abenteuer bietet.

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