Luca Tarenzi Die zwei Monde

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Inhaltsangabe zu „Die zwei Monde“ von Luca Tarenzi

Bei Vollmond ist deine Zeit abgelaufen! Als die siebzehnjährige Veronica Meis am Morgen nach einer Party mit dröhnenden Kopfschmerzen und Übelkeit erwacht, kann das nur eines bedeuten: Sie hat einen Kater! Doch als die Symptome auch nach ein paar Tagen noch nicht verschwunden sind, beginnt Veronica sich Sorgen zu machen. Warum ist sie plötzlich so geräusch- und geruchsempfindlich? Wieso sieht sie plötzlich die fantastischsten Gestalten auf den Straßen Mailands? Woher hat sie diese seltsame Wunde am Bein? Und was hat der ebenso geheimnisvolle wie attraktive Ivan mit alldem zu tun? Als Veronica schließlich die Wahrheit herausfindet, ist es fast schon zu spät ...

Spannend, mit vielen faszinierenden Lese Erlebnissen, hält einen bis in die Nacht gefesselt.

— Sommerbluemchen

super!

— sweetcupcake14

Spannend!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Die Geschichte war sehr gut. Auch gut geschrieben, nur manch mal hat es sich ein bisschen gezogen. Trotzdem 4 Sterne! :)

— WriterGirl99

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  • Rezension zu "Die zwei Monde"

    Die zwei Monde

    Hanny3660

    04. September 2013 um 11:13

    Titel: Die zwei Monde Autor: Luca Tarenzi Verlag: Heyne Verlag Genre: Fantasy Seiten: 510 Einband: Taschenbuch Preis: 14,99 € Bestellen? Hier :) Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares danke ich dem Heyne Verlag ! Buch Wieder ein Buch das durch sein sein Cover auffällt, ich bin beim stöbern auf der Heyne Seite drauf gestoßen. Der Klappentext ist auf der einen Seite eindeutig und auf der anderen wiederum nicht. Deshalb hab ich nach dem ersten Eindruck beschlossen mich diesem Wiederspruch zuwittmen. Autor Luca Tarenzi, ein neu Zugang in der Autoren Welt, wurde 1976 in Somma Lombardo geboren. Er studierte in Mailand Religionsgeschichte. Nach seinem Abschluss arbeitete Luca Tarenzi als Journalist und Redakteur. Sein Studium findet sich auch in seinem Buch wieder und ist damit sehr komplex. Inhalt Klappentext: Als die siebzehnjährige Veronica Meis am Morgen nach einer Party mit dröhnenden Kopfschmerzen und Übelkeit erwacht, kann das nur eines bedeuten: Sie hat einen Kater! Doch als die Symptome auch nach ein paar Tagen noch nicht verschwunden sind, beginnt Veronica sich Sorgen zu machen. Warum ist sie plötzlich so geräusch- und geruchsempfindlich? Wieso sieht sie plötzlich die fantastischsten Gestalten auf den Straßen Mailands? Woher hat sie diese seltsame Wunde am Bein? Und was hat der ebenso geheimnisvolle wie attraktive Ivan mit alldem zu tun? Als Veronica schließlich die Wahrheit herausfindet, ist es fast schon zu spät ... Meine Meinung "Die zwei Monde" ist ein sehr komplexes Buch und eben keine einfache gute Nacht - Lektüre. Für mich war es mal was neues ein Buch zu lesen, das den Handlungsort in Mailand hat. Es war interessant etwas über die Stadt und auch die Leute dar zu lesen, weiß zum Beispiel, das Mailändische Schüler auch am Samstag Schule haben ? Auch die Vielfalt die Charakter ist sehr beeindruckend, es gibt natürlich die Protagonistin Veronica, ihre beste Freundin Irene, Alex in den sie sei sie nach Mailand gezogen ist, verknallt war. Ihre drei geliebten Feindinnen Elena, Susanna und Angela. Doch das ist nur die eine Seite. Der Titel beschreibt für mich nicht nur den abnehmenden und den zunehmenden Mond ,was eine doch recht große Rolle spielt, sondern auch die zwei Leben die Veronica nach ihrem Biss führt. Neben der normalen Welt exentieren Wesen / Monster / Götter die sich Veronica früher nie hätte vorstellen können. Ihr Leben teilt sich, der Wolf der vom Menschen träumt ist in sie eingedrungen um seinen Traum zu erfühlen und weiter auf der Menschen Welt zuwandeln. Doch gibt es viele die Macht den Wolfes benutzen wollen und auch jehene die den Wolf vertreiben wollen um die Menscheit zu schützen. Zu den Jägern gehört auch Ivan. Seine Gefühle stehen ihm dann doch im Weg und er kann Veronica nicht töten. Mir gefällt es sehr das man das Buch mit den Mythen , Sagen und Riten, nicht beim ersten Lesen vollkommen erfassen kann, dazu trägt der Conte einen großen teil bei. Er bringt Veronica doch recht viel bei, erzählt viel über die Völker und die Träume, Religion und alte Riten. Doch das alles macht er nur um den Wolf in seine Hände zbekommen. Ich habe doch recht lange an dem Buch gelesen und hatte meine Freude daran. Fazit Für Liebhaber von Komplexen Büchern, aber auch für Fans von Mythen und Sagen, Vergangenheit und Gegenwart

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  • Wer bzw. was ist der Conte?

    Die zwei Monde

    Lerchie

    11. May 2013 um 10:28

    Veronica Meis ist erst von Ravenna nach Mailand gezogen. Richtige Freundinnen hat sie hier in Mailand noch nicht gefunden außer Irene, die aus wohlhabendem Hause stammt. Dann gibt es da noch das Trio Elena, Angela und Susana, die sie nur Meis nennen.  Und natürlich deren ‚Hofstaat‘, der sich Liebkind bei ihnen macht. Eines Morgens wacht Veronica aus einem grässlichen Albtraum auf. Sie weiß nicht wie sie nach Hause, wie sie in ihr Bett gekommen ist. Und was vorher passiert ist erst recht nicht. Und dann bemerkt sie an ihrem Fuß eine Bisswunde, die jedoch seltsamerweise im Laufe des Tages verheilt. Und sie sah Dinge bzw. Leute, die andere nicht sahen. Einem Mädchen mit Blumen im Haar ging sie nach, und diese führte sie zum Conte, dem Veronica  vollkommen vertraute und der ihr sagte, was mit ihr los war. Es war etwas in sie eingedrungen und es erschreckte sie, doch sie war sicher bzw. hatte den Conte so verstanden, dass sie es beherrschen könne. Und sie wurde mit jedem Tag stärker, und noch konnte sie es rufen und wieder wegschicken. Der Conte warnte sie vor den Luperci, die das Wesen in ihr austreiben wollten. Doch dabei würde sie sterben. Alex, mit dem sie gerne befreundet gewesen wäre, war auch in Angelas Kreis. Auch er war auf der Geburtstagsfeier gewesen, denn alle waren eingeladen worden. Eines Tages zwang Veronica Alex ihr zu sagen, was auf dieser Geburtstagsfeier passiert war. Was sie hörte, gefiel ihr gar nicht, denn angeblich war sie total betrunken gewesen. Das konnte sie sich nicht vorstellen. Sie wusste noch, dass sie kaum was getrunken hatte, bis ihr jemand einen Wodka brachte. Alle tranken ihn, und sie dann eben auch, wenn es ihr auch nicht schmeckte. Doch danach kam der Filmriss. Hatten sie ihr etwa Drogen verabreicht?? Veronica ging jeden Donnerstag ins Schwimmbad. Dort traf sie auf Ivan, mit dem sie um die Wette schwamm. Sie freundeten sich an und sahen sich immer wieder. Veronica vertraute Ivan, doch sie wurde enttäuscht, und doch von Ivan gerettet vor den Luperci. Eine jedoch wusste sie, und der Conte betonte es immer wieder: Beim nächsten Vollmond würde das Wesen in ihr sehr stark sein, und sie würde alles brauchen um es zu beherrschen, so der Conte.  Doch letztendlich sollte alles ganz anders kommen… Dieses Buch ins von Anfang an spannend, denn es beginnt gleich mit diesem Albtraum Veronicas.  Es ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch der Schreibstil ist unkompliziert, was mir sehr gut gefällt. Man kann sich auch gut in die Person Veronicas hineinversetzen. Sie tat mir unheimlich leid, denn eigentlich war sie ein einsamer Mensch, der sich nicht traute, sich der einzigen Freundin, die sie hatte, anzuvertrauen. Am Anfang wäre dies vermutlich auch schiefgegangen.  Auf jeden Fall hat mich das Buch gefesselt von Anfang bis Ende.

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  • Rezension zu "Die zwei Monde" von Luca Tarenzi

    Die zwei Monde

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. February 2013 um 23:44

    Mehr Rezensionen von mir findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de Ich gebe es gerne zu, die meisten Bücher, die ich lese, sind amerikanischer Mainstream, vermischt mit ein paar britischen Autoren und dem selteneren deutschen Exemplar. Trotzdem, oder gerade deswegen, genieße ich es zwischendurch immens auch einmal Fantasy von Autoren anderer Nationalitäten zu lesen. Einfach deshalb, weil sie meistens schon völlig anders an eigentlich altbekannte Thematiken herangehen. Das war es auch, was mich an “Die zwei Monde” gereizt hat. Neben russischer Fantasy, sind mir italienische Autoren eindeutig am Liebsten, um Abwechslung vom ewigen Mainstream-Gedöhns zu finden. Ich liebe Italien als Land, ich liebe die Kultur und wäre ich nicht so verflucht faul, hätte ich schon längst einmal italienisch gelernt. Meine Begeisterung als ich das Buch dann in der Hand hatte, war dem entsprechend hoch. Und “Die zwei Monde” hat mich nicht enttäuscht. Die 17-jährige Veronica ist ein typischer Teenager mit all den Problemen, die man in ihrem Alter halt so hat. Ich muss sagen, ich fand Veronica erst einmal schrecklich unsympathisch. Wäre ich als Leser nicht direkt mitten ins Geschehen geschmissen worden – Veronica wacht mit blutverkrustetem Bein, großer Bissnarbe und ohne Erinnerungen an die letzte Nacht auf – hätte mich Veronica als Charakter vermutlich doch ziemlich abgeschreckt. Generell sind die Charaktere in Tarenzis Werk nicht unbedingt die tollsten. Die meisten von ihnen sind eher flach und recht eindimensional, ihr Verhalten ist stellenweise wirklich ziemlich absurd und die Beziehungen zwischen den Charakteren (auch die Romanze zwischen Veronica und Ivan) werden eher wenig thematisiert und ausgearbeitet. Das ist zwar schade, macht aber im Grunde genommen nicht allzu viel aus, denn das Buch dreht sich hauptsächlich um Veronica und die ist, nachdem ich meine persönlichen Antipathien erstmal überwunden hatte, zu einem sehr faszinierenden Charakter geworden. Die Art wie Tarenzi ihre inneren Auseinandersetzungen mit ihrer “dunkeln Seite” schildert und wie Veronica plötzlich all ihre moralischen und ethischen Werte überdenken muss, waren in meinen Augen sehr einfühlsam und realistisch geschildert. Generell hat mich die Seite des Buchs, die sich mit dem eigentlichen Thema, den Werwölfen, auseinander setzt, sehr viel mehr begeistert, als die Charaktere. Man merkt sofort, wie viel mehr Mühe in diesen Teil geflossen ist, der auch wirklich toll ausgearbeitet ist. Zwar gibt es zwischendurch einige Längen, einfach weil der Autor recht viel Theoretisches in seine Geschichte einbindet, das wird allerdings angenehm dadurch aufgelockert, dass Veronica relativ schnell dann auch auf praktische Beispiele zu den theoretischen Erklärungen über Sagen, Mythen und heidnische Kulte etc. stößt. Alles in allem ist “Die zwei Monde” ein spannend-düsteres urbanes Märchen, das in einigen Bereichen mehr, in anderen weniger glänzt, jedoch gerade für Fans von stark Mythologie-basierten Geschichten ein flüssig zu lesendes All-Age-Werwolf-Abenteuer bietet.

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  • Rezension zu "Die zwei Monde" von Luca Tarenzi

    Die zwei Monde

    Manja82

    25. October 2012 um 16:11

    Kurzbeschreibung: Bei Vollmond ist deine Zeit abgelaufen! Als die siebzehnjährige Veronica Meis am Morgen nach einer Party mit dröhnenden Kopfschmerzen und Übelkeit erwacht, kann das nur eines bedeuten: Sie hat einen Kater! Doch als die Symptome auch nach ein paar Tagen noch nicht verschwunden sind, beginnt Veronica sich Sorgen zu machen. Warum ist sie plötzlich so geräusch- und geruchsempfindlich? Wieso sieht sie plötzlich die fantastischsten Gestalten auf den Straßen Mailands? Woher hat sie diese seltsame Wunde am Bein? Und was hat der ebenso geheimnisvolle wie attraktive Ivan mit alldem zu tun? Als Veronica schließlich die Wahrheit herausfindet, ist es fast schon zu spät... (Quelle: Heyne Verlag) Meine Meinung: Veronica wohnt nun schon ein halbes Jahr in Mailand, doch so richtig wohl fühlt sie sich dort nicht. In Ihrer Klasse ist sie eine Außenseiterin und dann verliebt sie sich auch noch unglücklich in Alex. Nach einer Party erwacht Veronica sinnlich total fertig und mit Bisswunden am Bein. Als sie dann auch noch äußerst realistische Träume hat, ihre körperliche Kraft immer mehr zunimmt und sie mehr und mehr ihre Selbstkontrolle verliert, wird ihr klar das irgendwas nicht stimmt. Beim Schwimmen lernt Veronica den Studenten Ivan kennen, der ihr letztlich erklären kann was genau mit ihr passiert. Als sich dann ein geheimnisvoller Orden an ihre Fersen heftet und der nächste Vollmond nicht mehr weit ist, erkennt Veronica, dass sich Freund und Feind nicht mehr so leicht unterscheiden lassen und dass ihr Leben auf dem Spiel steht … „Die zwei Monde“ ist ein Fantasyroman, geschrieben von Luca Tarenzi. Für mich war dies das erste Buch des italienischen Autors. Die Protagonistin Veronica ist 17 Jahre alt und ein ganz normaler Teenager, mit den ganz normalen Problemen, die Jugendliche in ihrem Alter so haben. Sie ist recht unsicher und schüchtern. Im Laufe des Buches, mit zunehmender Erfahrung ihrer Fähigkeiten, entwickelt sich Veronica zu einer verantwortungsbewussten jungen Frau. Die anderen im Buch auftauchenden Charaktere sind alle nicht so besonders gut herausgearbeitet. Sie bleiben alle recht blass und so wirkt ihr Verhalten oftmals absurd und unglaubwürdig. Allerdings ist diese Tatsache nicht so ausschlaggebend, dreht sich die Geschichte doch hauptsächlich um Veronica. Der Schreibstil des Autors ist sehr detailreich. Der Roman lässt sich wirklich gut lesen, ohne dass es aufgrund der Beschreibungen langweilig wird. Besonders Veronicas innere Auseinandersetzungen, ihr Kampf mit der „dunklen Seite“, hat Luca Tarenzi einfühlsam und realistisch dargestellt. Die Handlung ist recht spannend und wird aus Sicht von Veronica in der Ich-Perspektive geschildert. Zwischendurch gibt es allerding einige Längen, wo man als Leser doch sehr viel Theoretisches über Sagen und Mythen erfährt. Der Autor versucht es aber aufzulockern, indem er praktische Beispiele anführt. Der Teil mit den Werwölfen wiederum ist meiner Meinung nach richtig gut gelungen. Das Ende des Romans ist abgeschlossen und, da es sich um einen Einzelband handelt, werden alle Fragen beantwortet. Fazit: „Die zwei Monde“ von Luca Tarenzi ist ein spannender und düsterer Fantasyroman. Der Autor stellt das Thema Werwölfe, welches in Büchern nicht mehr ganz so neu ist, mal aus einer ganz anderen Sichtweise dar. Besonders für Fans von Mythen und Sagen ist dieser Roman zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Die zwei Monde" von Luca Tarenzi

    Die zwei Monde

    Bealesen

    22. October 2012 um 12:12

    Inhalt: Veronica lebt seit einem halben Jahr in Mailand und eine Nacht verändert ihr ganzes bisheriges Leben erneut. Nach einer Party hat sie in Black-Out und eine Bisswunde am Bein. Doch scheint sie schon am nächsten Morgen nicht mehr so schlimm und ist bald darauf vollkommen verschwunden, außerdem sieht sie Wesen, die ansonsten niemand sieht. Durch den Biss lernt sie eine vollkommen neue Welt kennen, die nicht nur schöne Seiten hat und schon bald ist Veronica in Gefahr. Was das alles mit Ivan, dem attraktiven Jungen aus dem Schwimmbad, zu tun hat ist die andere Frage. Ich denke über das Buch: Es ist das erste Buch von Luca Tarenzi, das ich lese. Wobei es auch mein erstes Buch aus italienischer Feder ist. Außerdem ist es ein Einzelband, was mittlerweile schon ein riesiger Pluspunkt ist, da ja bekanntlich fast nur noch Reihen veröffentlicht werden. An alle die den Klappentext gelesen haben, meiner Meinung nach geht es hierbei kaum um Reisen in Parallelwelten, denn man bleibt so gut wie die ganze Zeit im realen Mailand. Es geht zwar um alte Gottheiten, Traditionen und Unsterbliche, da die Geschichte darauf Aufbaut und es wird nur neu verpackt. Ich hatte ganz lange ein Problem mit Veronica, sie hat mich mit ihrem dauernden unzufrieden sein genervt. Nach einem halben Jahr hat sie ihren Umzug noch immer nicht akzeptiert, wobei sie sich sogar schon verliebt hat und eine beste Freundin gefunden hat. Am laufenden Bande über Dinge zu klagen die man sowieso nicht ändern kann finde ich vollkommen unnötig und eben einfach nur nervig. Gott sei dank legt sich das nach ca. 150 Seiten. Veronica lernt immer mehr über ihre neuen Fähigkeiten und wendet diese auch an, doch es passiert nichts, nichts bringt sie in Gefahr oder ähnliches. Es werden nur am laufenden Bande neue Dinge erklärt und Geschichten der Vergangenheit werden erzählt. Kurz es fehlt die Spannung, aus diesem Grund hätte ich es auch fast abgebrochen, doch wollte ich auch wissen was passiert, wenn endlich etwas geschieht. Vieles erinnert an irgendeinen High-School-Probleme Roman, die Cliquen, eigentlich alles neben dem Wolfproblem. Auch wenn der Wolf zum Schluss in der normalen Welt aktiv wird und sich mit den Problemen beschäftigt, finde ich, dass diese beiden Dinge nicht wirklich gut zusammen passen. Das liegt hauptsächlich an dem Schwerpunkt, der der Autor mehr auf das normale Leben von Veronica gelegt hat, als auf den Fantasy-Teil, wie man es bei einem Fantasy Buch erwarten würde. Durch die anfänglich fehlende Spannung fällt einem auch das Lesen schwer, der Schreibstil scheint nicht sehr flüssig zu sein. Fazit: Da die Idee der Geschichte eigentlich ziemlich gut ist und sie auch nach einer Weile die Kurve kriegt, das heißt, endlich gut umgesetzt wird, bekommt Die zwei Monde von mir 3,5 P wie Punkte.

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  • Rezension zu "Die zwei Monde" von Luca Tarenzi

    Die zwei Monde

    Angii

    06. October 2012 um 16:32

    Als Veronica von Ravenna nach Mailand gezogen ist, hat sich nicht nur die Umgebung geändert, sondern noch viel mehr. Als sie am Montag, dem 9.Februar aufwacht, erinnert sie sich nicht daran, was sie am Vortag gemacht hat. Das Einzige was ihr in Erinnerung blieb war, dass sie auf einer Geburtstagsparty war. Als sie dann aufstehen wollte, hatte sie auch ein Andenken an den Vortag an ihrem Bein, es sah aus wie ein Hundebiss. In der Schule fragte sie ihre Freundin ... ob sie von der Wunde Tollwut oder Wundstarrkrampf bekommen könnte. In der Mittagspause schaut diese dann Veronicas Wunde an, die Wunde ist plötzlich nicht mehr rot und schon viel kleiner ... Die Idee der Geschichte finde ich sehr toll. Aber leider ist die Umsetzung nicht perfekt. Es fängt zwar mit der mysteriösen Wunde an und Veronica lernt auch neue Leute kernen, bei denen der Leser sofort erkennt, dass es sich um andere Wesen handelt. Aber irgendwie gibt es dazwischen uninteressante Gespräche zwischen den Charakteren. Man könnte locker 50-70 Seiten aus dem Buch streichen, ohne, dass der Sinn verloren geht. Aber noch was zu der Geschichte, ich habe mir etwas komplett anderes vorgestellt etwas Lockeres mit Feen, aber so ist es nicht. Also erwartet keine Blumige Feen Geschichte. Aber ich denke dennoch, dass das Buch so viel besser ist als die Typischen blumigen Feen. Der Schreibstil des Autoren hat etwas Besonderes, denn er ist enorm detailliert, ohne langweilig zu werden. Normal mag ich diese detaillierten Schreibstile nicht, aber dieser italienische Autor macht das Ganze etwas spannend und zieht vergleiche die zwar logisch sind, aber einem selber nie Einfallen würden. So ist das Ganze sehr interessant, und da der Autor auch mit den Gefühlen umgehen, kann spannend. Die Charaktere sind immer gleich bleibend nett/sympathisch. Oder naja ... zwei kleine Ausnahmen gibt es aber die sind leider etwas später im Buch und ich kann sie euch nicht verraten. Veronica ist meiner Meinung nach ein wenig schüchtern, aber manchmal geht sie auch direkt auf Leute zu, sie ist auch eine sehr neugierige Person. Veronicas Mutter ist ein komischer Kauz, sie ist sehr naturbelassen, normalerweise bekommt ihre Tochter nur homöopathische Mittelchen als Medizin und wird auf Bio getrimmt. Das Cover ist natürlich wunderschön, ihr seht es ja. Das Schwarze, die Ranken, sind noch mit dieser glatten Folie überklebt, die die so spiegelt. Das finde ich natürlich auch ganz schick! Die Kapitelanfänge sind auch sehr schön gemacht, zwar muss man öfters schauen, um es zu verstehen, aber dann sieht man dieses wunderschöne Detail. Denn bei jedem Anfang ist ein kleiner Mond, der aber nicht immer gleich aussieht, der eine Mond ist abnehmend, der andere zunehmend ... Ich finde das sehr schön gemacht. Auch die Abschnitte (das Buch hat 2 Teile) sind schön gemacht, zwar schlicht aber schön. Fazit Ein paar kleine Mängel hat das Buch, aber die machen es nicht schlecht, sondern machen daraus etwas, dass man als tolles Buch verkaufen kann. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich hoffe euch gefällt das Buch auch so wie mir!

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  • Rezension zu "Die zwei Monde" von Luca Tarenzi

    Die zwei Monde

    Normal-ist-langweilig

    06. September 2012 um 18:44

    Meine Meinung zu diesem Buch ist sehr gespalten: Nach dem Lesen des Auszugs auf dem Rücken war ich total hin- und weg und habe das Buch direkt gekauft. Die ersten 150 Seiten haben mich völlig fasziniert und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Dann aber wurde aus der Spannung Langeweile und aus der Faszination ein Unverständnis. Viele Mal musste ich mich fragen, was der Autor damit sagen will und wie ich mir das vorzustellen habe? Tut mir leid, aber an vielen Stellen ab der Hälfte des Buches kam ich nicht mehr mit. Wie auch z.B. in "Der Nachtzirkus" sitze ich dann da und frage mich, warum das Ganze so abgehoben und für mich einfach völlig unverständlich und nicht mehr nachvollziehbar sein muss. Aber an den Bewertungen des eben genannten Buches sieht man ja, dass (Gott sei Dank!) jeder Leser anders empfindet und sich extrem unterschiedlich in die Geschichten hineinversetzen kann. Das Ende kam nicht überraschend, ist in sich geschlossen und lässt trotzdem Freiraum für weitere Bücher mit Veronica, die der Autor auch schon in seinem Nachwort ankündigt.

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