Das Erbe von Schloss Silberwald

von Luca Winter 
2,8 Sterne bei10 Bewertungen
Das Erbe von Schloss Silberwald
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Positiv (2):
M

Ein schöner Liebesroman vor romantischer Alpenkulisse

Kritisch (3):
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Leider nach der Hälfte abgebrochen, da es so gar nichts für mich war.

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Inhaltsangabe zu "Das Erbe von Schloss Silberwald"

Schatten der Zeit

Als Sophie in einer Winternacht Ferdinand von Sternberg das Leben rettet, hat er eine verzweifelte Bitte: Sie soll seinen Sohn Leonhard überreden, nach Schloss Silberwald zurückzukehren und sich mit ihm auszusöhnen. Doch Leo ist so sexy wie stur. Um ihr Versprechen zu halten, riskiert Sophie alles, sogar ihr Herz …

Schimmer der Sehnsucht

Seit Lucy von Schloss Silberwald geflohen ist, ersetzen die Schweizer Berge ihr das Paradies, das sie einst verloren hat. Bis Max auftaucht. Mit ihm lebt nicht nur die Tragödie ihrer Jugend wieder auf, sondern auch das Prickeln ihrer Liebe. Doch wie damals scheint ein tiefer Abgrund sie zu trennen …

Das Licht der Berge

Nie wird Sarah vergessen, wie sehr sich Ferdinand von Sternberg die Rückkehr seines jüngsten Sohnes wünschte. Jetzt erfährt sie zufällig, wo Luis all die Jahre gelebt hat: in der Abgeschiedenheit der Bayerischen Alpen. Dass Luis sie in seine einsame Hütte lässt, ist schon ein Wunder, aber öffnet er ihr auch sein Herz?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783956498039
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:MIRA Taschenbuch
Erscheinungsdatum:03.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Jule1203s avatar
    Jule1203vor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Guter Grundgedanke, leider in der Umsetzung zu vorhersehbar und zu viel in wenige Seiten gepackt. Für Freunde von Kitsch perfekt.
    Alles sehr schnell...

    Das Cover ist schön gestaltet, man kann sich sofort verlieben in das tolle Schloss. Und auch die junge Frau ist schön anzusehen und ihr Kleid ist zauberhaft. Ich finde es gut das man ihr Gesicht nicht sieht, so bleibt die eigene Fantasie erhalten. Aber irgendwie passt das Cover nicht mit der Story an sich zusammen, man denkt anhand des Covers das es ein historischer Roman ist, dass ist aber nicht der Fall. Und auch das Kleid erinnert eher an historische Zeiten. 


    Zum Inhalt: 
    Ferdinand von Sternberg hat vor 10 Jahren den größten Fehler seines Lebens begangen. Der Grund warum seine drei Kinder kein Wort mehr mit ihm reden und sogar aus ihrem Heimatort geflüchtet sind. Zumindest 2. Leonard ist der Älteste und in Salzburg wohnen geblieben, er ist erfolgreicher Kinderarzt. Lucia ist nach St.Moritz geflüchtet. Und Luis sogar bis nach Indien und seither unauffindbar. 
    Plötzlich bekommt Ferdinand zwei schwere Herinfarkte und möchte seine Kinder um Verzeihung bitten und in Ruhe sterben. 
    Alle 3 Kinder finden ihre großen Lieben, durch Zufall... aber auch durch bestimmte Umstände... doch werden die Beziehungen wirklich von Dauer sein? 

    Alle Charaktere waren mir sympathisch und hatten jeweils ihre Eigenart und ihre Besonderheit. Der Schreibstil an sich war flüssig und rasant zu lesen. Leider gab es im Verlauf immer wieder Unstimmigkeiten und verschiedene Aussagen. Da hätte die Autorin besser acht geben müssen. 
    Das Buch war mir grundsätzlich zu kurzlebig, zu rasant, zu vorhersehbar und daher oft irritierend und unüberraschend. Man behielt meist Recht mit seinen Vermutungen und war somit der Autorin immer einen Schritt voraus. 

    Am sich ein guter Grundgedanke... aber in der Umsetzung leider nicht gut gelungen. Ich Frage mich auch warum man 3 Teile in ein Buch komprimiert ... statt 3 einzelne langlebige ausgearbeitete Bände zu veröffentlichen. 

    Für Fans von Kitschromanen in denen man wenig Denken muss und einfach mal kurz abschalten will ist es Perfekt. 

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    Mari08s avatar
    Mari08vor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Drei Liebesgeschichten in einem
    Wer es sehr romantisch mag ist hier genau richtig

    Die Sammlung handelt von den drei Geschwistern der Familie von Sternberg. Der Schlossherr von Sternberg wird sehr bald sterben und als eines seiner letzten Taten möchte er sich mit seinen drei Kindern aussöhnen. Im ersten Teil soll Sophie eine junge Medizinstudentin seinen ältesten Sohn Leonhard zu ihm zurückbringen. Im zweiten Teil soll Max Lucia seine Jugendliebe dazu überreden ihren Vater zu finden. Nach dem Tod des Schlossherrn soll auch im dritten Teil Sarah, Sophies Schwester, den jüngsten Sohn Luis in den Schoß der Familie zurückbringen.

    Jeder der Geschwister hat seine eigene Lebensgeschichte und muss die Liebe finden. Dabei läuft jede Geschichte ähnlich ab, was es am Ende etwas langweilig und anstrengend macht. Die Grundidee ist zwar gut aber am Ende war es mir etwas zu viel Klischee und zu durchschaubar.
    Wer es aber so richtig kitschig mag ist hier gut aufgehoben.

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    Mupfinvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Ein schöner Liebesroman vor romantischer Alpenkulisse
    Liebe in den Bergen

    "Das Erbe von Schloss Silberwald" umfasst drei in sich abgeschlossene Geschichten, in denen jeweils eines der Kinder des Salzburger Schlossherrn Ferdinand von Sternberg im Vordergrund steht. Die Geschichten sind alle dadurch miteinander verbunden, dass die Familie von Sternberg vor einigen Jahren durch eine Familientragödie auseinandergerissen wurde, an welcher Ferdinand maßgeblich die Schuld trägt. Nun, kurz vor seinem nahenden Tod, möchte er seine Kinder Leo, Lucy und Luis noch einmal sehen und sie um Verzeihung bitten. Dies ist nicht gerade einfach, denn alle drei haben den Kontakt zu ihm komplett abgebrochen und gehen ihre eigenen Wege: Leo  arbeitet als Kinderarzt in Salzbug, Lucy hat es nach St. Moritz verschlagen, wo sie als Lehrerin an einer Privatschule eingestellt wurde - und Luis´Aufenthaltsort ist allen gänzlich unbekannt. Niemand weiß, ob er überhaupt noch am Leben ist. 

    Die drei Einzelgeschichten spielen jeweils in Salzburg, in St. Moritz und am Schliersee und handeln vom Suchen und Finden der großen Liebe, aber auch von Freundschaft und davon, wie wichtig die Familie ist. 

    Mir haben die Schauplätze in den Bergen sehr gut gefallen und alle Handlungsorte werden sehr bildhaft beschrieben. Die Liebesgeschichten waren mir stellenweise etwas zu vorhersehbar und kitschig, aber ich muss dazu sagen, dass auch ich einen historischen Roman erwartet habe und mich daher erst ein wenig "eingewöhnen" musste.  Das Lesen hat mir dennoch viel Spaß gemacht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und doch recht einfach gehalten, so dass man der Handlung auch noch super folgen kann, wenn nach einem langen Arbeitstag der Kopf raucht. Man kann mit dem Buch sehr gut entspannen.

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    hannelore_bayers avatar
    hannelore_bayervor einem Monat
    Kurzmeinung: Geschwister, romantisch, Versöhnung,
    Herrlich romantisch

    Meine Meinung:
    Ich habe drei sehr schöne, leicht zu lesende Geschichten gelesen. Sie sind eingebettet in wunderbare Landschaften. Sie lassen einen träumen und haben einen guten Ausgang. Geschwister finden wieder zusammen, es findet Verzeihen statt und Schloß Silberwald kriegt einen neuen Schloßherrn.
    Geschichte:
    Der Herr von Schloß Silberwald ist sehr krank und einsam. Seine Kinder haben ihn nach dem Tod der Mutter verlassen. Er selber sieht einiges ein! Er war ein richtiger Draufgänger und oft nicht fair zu seiner Frau, Freundinnen u.s.w Sogar sterben mußte sie alleine. Alter und Krankheiten machen anscheinend klüger. So will er mit Hilfe von Sofie seine Kinder wieder zurückholen und einen Nachfolger für sein Schloß finden. Es gibt viele Fragen. Wer ist Sofie? Wo befinden sich die Kinder? Wollen sie ihrem Vater vergeben? Kommen sie noch rechtzeitig? Was hat überhaupt alles zum Zerwürfnis geführt.
    Auch die Landschaften, Salzburg im Advent, der Mattsee, St. Moritz und den Schliersee kann man sich richtig vorstellen, wunderschön beschrieben.
    Ein rundes romantisches Gesamtpaket.

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    micjules avatar
    micjulevor einem Monat
    Kurzmeinung: Tolle Charaktere aber zu eintönig und übertrieben.
    Familiendrama und viel Gefühl

    Das Buch „Das Erbe von Schloss Silberwald“ klang für mich von der Inhaltsangabe her sehr vielversprechend, doch jetzt wo ich es gelesen habe bin ich etwas enttäuscht. Das Buch ist in drei Abschnitte eingeteilt und erzählt die Geschichte wechselnder Protagonisten, die dennoch miteinander verbunden sind. Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Im Vordergrund ist eine junge Frau abgebildet, die ich als Protagonistin des ersten Buchabschnittes identifizieren würde. Im Hintergrund sieht man das Schloss Silberwald. Die Farben sind schön gewählt und gut aufeinander abgestimmt. Das Bild vermittelt den Eindruck eines modernen Märchens. Der erste Buchabschnitt hat mir gut gefallen. Es ist ganz klar eine kitschige Liebesgeschichte. Leider ging mir schon beim ersten Abschnitt einiges viel zu schnell. Die Kapitel sind lang und es wird zuerst viel Drumherum erzählt und dann geht alles Schlag auf Schlag und der Abschnitt ist zu ende. Bei den anderen beiden Abschnitten war es dann genauso und hinzu kommt, dass sich alle drei Abschnitte gleichen. Die Geschichten sind sehr vorhersehbar. An sich fand ich die Idee, das Buch in drei Abschnitte einzuteilen und dann die Liebesgeschichten der einzelnen Charaktere des Buches zu erzählen sehr gut. Ich bin auch ein Fan von Happy Ends, aber dennoch fand ich das Lesen des Buches an manchen Stellen anstrengend. Einerseits waren es lange Monologe und die Kapitel gingen einfach nicht zu Ende und andererseits war das Buch an einigen Stellen sehr unrealistisch, bzw. zu übertrieben. Ich hatte mir wesentlich mehr von dem Buch versprochen und bin dadurch etwas enttäuscht. Es wäre meiner Meinung nach besser gewesen, eine Geschichte daraus zu machen anstatt der drei Kurzgeschichten und sie besser zu strukturieren.

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    tkmlas avatar
    tkmlavor einem Monat
    Kurzmeinung: Für Freunde von Heimatfilmen absolut geeignet
    Romantik und Drama in Salzburg

    Das Erbe vom Silberwald ist für Freunde des romantisch-kitschigen Heimatfilms genau das Richtige. Das Cover führt leicht in die Irre, da das Buch ausschließlich in der Gegenwart spielt.

    Das Buch umfasst drei Geschichten, die sich jeweils mit einem der drei Kinder des adligen Patriarchen Ferdinand von Sternberg befassen. Durch sein egoistisches Verhalten hat von Sternberg alle seine Kinder aus dem Haus getrieben und jeglichen Kontakt zu ihnen verloren. Nach seinem zweiten Herzinfarkt steht es nicht gut um seine Gesundheit und er bereut sein Verhalten in der Vergangenheit. Seine zufällige Lebensretterin, die Medizinstudentin Sophie, spannt er für seinen Plan ein, sich mit seinen Kindern auszusöhnen. Doch diese Mission wird nicht einfach werden.

    Die Schauplätze der Geschichte sind idyllisch und wunderschön. Durch die bildliche Sprache fühlt an sich sofort ins weihnachtliche Salzburg oder nach Sankt Moritz versetzt. Die Geschichten sind allesamt hochromantisch mit einer Prise Drama und einer dicken Schicht Zuckersirup am Ende obendrauf. Alle folgen dem gleichen Muster mit kleinen Variationen in der Vorgeschichte der Figuren. Die Charaktere sind alle sympathische nette Menschen mit einem hohen Moralkodex. Die einzige unsympathische Figur ist Ferdinand von Sternberg, der aber auch vor seinem Ende geläutert ist. Insofern werden alle Klischees eines klassischen Heimatfilms bedient.

    Man kann beim Lesen wunderbar abschalten und sich einfach in die wunderschöne Gegend hineinträumen. Die Geschichte selbst war mir persönlich etwas zu dick aufgetragen.


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    Betsys avatar
    Betsyvor einem Monat
    Kurzmeinung: Gleich 3 Liebesgeschichten mit Kitschfaktor gibt es hier zu lesen. Sympathische Charaktere, aber ansonsten recht flach und vorhersehbar.
    Geballte Romantik hoch drei!

    Nach einem Herzinfarkt wird Ferdinand von Sternberg klar, dass ihm nicht mehr viel Zeit auf Erden bleibt. Sein größter Wunsch ist es seine drei Kinder, Leonhard, Lucia und Luis, die nach dem Tod ihrer Mutter vor 10 Jahren aus gewichtigen Gründen den Kontakt zu ihm abgebrochen haben, um Verzeihung zu bitten und sie alle wieder auf Schloss Silberwald, ihrem ehemaligen Zuhause in Salzburg, willkommen zu heißen. Während Leonhard sich als Kinderarzt in der Nähe niedergelassen hat, ist Lucia in die Schweiz geflüchtet, und sein jüngster Sohn gar seit einigen Jahren gänzlich verschollen. Da keiner ihn freiwillig anhören will, sucht Ferdinand sich zur Unterstützung Hilfe. So wird kurzerhand die junge Sophie, die Ferdinand das Leben gerettet hat und angehende Medizinstudentin ist, dazu angeheuert für ein Treffen mit seinem Sohn zu sorgen, worauf Leo alles andere als begeistert reagiert, auch wenn es zwischen ihm und Sophie sofort funkt. In weiterer Folge bekommt Lucia unerwarteten Besuch von ihrer einstigen Jugendliebe, wo die Gefühle von damals noch immer präsent sind und auch Luis, der sensibelste von allen, wird durch Zufall aufgespürt und bekommt Besuch von Sophies jüngerer Schwester Sarah, die ihn augenblicklich aus seiner selbstgewählten Einsamkeit reißt und für neue Hoffnung sorgt.

    Ein Buch, das hier drei separate Geschichte präsentiert, in dem jeweils einer der Geschwister im Vordergrund steht, die aber alle durch den roten Faden der Familienzusammenführung miteinander verbunden sind. Dabei ist die Handlung jedes Mal sehr einfach gehalten und vorhersehbar. Es wird auf viel Gefühl gesetzt und der Kitschfaktor ist teilweise extrem hoch. Ich habe zwar nichts gegen ein wenig Kitsch, aber hier war es mir einfach schon zu schwülstig, da die romantische Ebene einfach zu stark im Vordergrund steht.

    Passend zur adeligen Herkunft der Geschwister von Sternberg und ihrem Aufwachsen in einem echten Schloss, ist jede Geschichte für sich genommen ein richtig schönes romantisches Märchen, wobei es diesmal keine böse Stiefmutter gibt die das Glück trügt, sondern der Vater der eigentliche Bösewicht ist, der aber geläutert um Vergebung sucht. Und was wäre ein Märchen ohne ein Happy End, dass in Form der wahren Liebe auf jeden Einzelnen hier wartet, nachdem eine Herausforderung gemeistert wird. Dabei muss man aber sagen, dass die gutaussehenden von Sternbergs alle weder vom Geld noch vom Glück verwöhnt sind und obwohl es ihnen zumindest finanziell an nichts fehlt, sind sie alle durchaus bodenständig und gehen einem Betätigungsfeld nach, das ihnen Freude macht und sie ausfüllt, da sie ansonsten trotz allem recht einsam sind und mit ihren jeweiligen Dämonen ringen.

    Generell sind die Charaktere hier alle durchwegs sehr sympathisch (mit Ausnahme des Vaters) und man schließt sie mit ihrer jeweiligen Art sehr schnell ins Herz, allerdings geht es sehr temporeich zu und innerhalb eines Sekundenschlages sind dann auch alle schon bis über beide Ohren verliebt. Natürlich kommt dann aufgrund der jeweiligen Hintergründe ein wenig Drama hinzu, das einfach dazugehört, auch wenn es sich genauso schnell wieder in Wohlgefallen auflöst. Obwohl jede Geschichte durchaus anders ist, verlaufen so einige Dinge recht ähnlich. Sehr schön ist es dabei allerdings, dass jede Geschichte aus beiden Sichtweisen der Hauptfiguren erzählt wird und man somit gleich doppelt intensiv die Schmetterlinge spürt, die hier alsbald herumschwirren. Es gibt sehr romantische Stellen, die zum Seufzen einladen und generell hat das Ganze durchaus Charme, auch wenn die absolut perfekte Harmonie der Figuren einfach schon einen Tick zu viel ist und die eingefügten mystischen Elemente es einen schwer machen, nicht doch noch beim Lesen aufzustöhnen, weil es gar so übertrieben ist.

    Wunderbar eingefangen und geschildert werden die Orte, die hier in der Geschichte eine Rolle spielen. So finden wir uns im traumhaft verschneiten Salzburg wieder, begeben uns ins mondäne St. Moritz, genießen die friedliche Idylle der bayrischen Alpen, machen einen Ausflug nach Wien mit ganz besonderen Schauplätzen und finden uns auch im so gegensätzlichen Indien wieder und erleben regionale Köstlichkeiten. Auch Lieder, die hier teilweise in die Handlung hineinfließen und passend zur Stimmung ins Spiel kommen, geben dem Ganzen wieder etwas besonderes, allerdings kommt dies vermehrt leider nur in der Geschichte von Sophie und Leo vor, danach ist es ein Ausnahmefall.

    Zum Schluss möchte ich noch kurz anmerken, dass es sich keinesfalls um einen historischen Liebesroman handelt, da die Handlung gänzlich in der Gegenwart spielt, auch wenn das Buch unter dieser Kategorie aufscheint bzw. diesen Zusatz enthält.

    Fazit: Drei märchenhafte Liebesgeschichten, die hier sehr simpel, sowie teils recht kitschig und übertrieben bzw. unwirklich ausfallen. Insgesamt verläuft alles recht unaufgeregt und absolut vorhersehbar. Die Gefühle sind dennoch sehr schön geschildert, es sind sympathische Charaktere, die einen ganz besonderen Charme versprühen und auch die Handlungsorte sind atmosphärisch eingefangen, zugleich bleibt es aber, wie gesagt, inhaltlich recht flach, da die Konfliktauseinandersetzungen mehr als nur oberflächlich zu bezeichnen sind. Wer es gern zuckerlrosa und romantisch mit viel Gefühl mag, mit einem schmückenden Rahmen, ohne zuviel Aufregung und Drumherum, der wird hier sicher seine Freude haben, für alle anderen wird es wohl eine etwas langweilige Lektüre werden, die einfach in vielen Dingen to much ist.

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    Priseas avatar
    Priseavor einem Monat
    zu zuckersüß

    Das Erbe von Schloss Silberwald
    von Luca Winter
    HarperCollins Germany
    Mira Taschenbuch
    Cover:
    Ich denke ohne die im Vordergrund stehende Dame hätte es mir besser gefallen.
    Rezension:
    „Schatten der Zeit 
    Schimmer der Sehnsucht
    Das Licht der Berge“
    In diesem Buch sind praktisch drei Geschichten vereint, nämlich von jedem der Kinder des Schlossherren. Dennoch zieht sich der Grundplot wie ein roter Faden durch das ganze Buch und verbindet somit alle 3 Handlungsstränge. Wobei diese eigentlich recht seicht und vorhersehbar ist, was ich schade finde. Ab und an rutscht die Handlung ins kitschige ab und zuckersüße Romantik steht nur noch im Vordergrund. Das ist mir dann teilweise zu viel geworden und ich hatte schon Angst vor einem Zuckerschock. Dennoch sind die Charaktere durchweg sympathisch (gut Papa macht wieder ne Extrawurst) aber irgendwie geht alles viel zu schnell. Mit einem Fingerschnippen sind alle total verknallt und es ist die eine große Liebe. Ein wenig Drama dazu gemischt und schwups ist auch das schon wieder überstanden. Etwas unrealistisch meiner Meinung nach. Dennoch gibt es nicht nur Kritik von meiner Seite aus. Die Erzählweise in den einzelnen Geschichten durch mehrere Charaktere lockert das Lesen sehr auf und hilft zum Verständnis. Einige wirklich echt romantische Sequenzen konnten selbst mir Frühlingsgefühle beim Lesen entlocken. Das Buch hat wirklich eine charmante Art auch wenn bestimmte Dinge einfach zu sehr auf die Spitze getrieben wurden. Die bildliche Darstellung der Szenerie hingegen ist wirklich gut gelungen und man kann förmlich die Orte vor Augen sehen. Aufgelockert wurde das Buch außerdem durch Lieder, die in den Text eingebunden wurden. Durch das Cover wird leicht der Eindruck erweckt es handele sich um einen historischen Roman, so ging es mir zumindest. Aber dieses Buch handelt in der Gegenwart, also sollte man sich nicht täuschen lassen. Dieses Buch ist leichte Lektüre für einen lauen Sommerabend, wenn man gerne abschalten möchte. Es kommt ohne großartige Überraschungsmomente daher und ist inhaltlich leicht gehalten. Frauenunterhaltungslektüre für Leser die es zuckersüß mögen. Meins war es leider nicht so. 2/5 Sterne 
    Vielen Dank an den HarperCollins Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar. Dieses hat aber meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

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    biru72s avatar
    biru72vor einem Monat
    Kurzmeinung: Leichte lockere Geschichten zum Schwelgen über 3 Geschwister, die ihre Vergangenheit hinter sich lassen und ihre große Liebe finden.
    Drama und Idyll in Salzburg

    Dieses Buch vereint 3 leichte lockere Geschichten zum Schwelgen über 3 Geschwister, die ihre Vergangenheit hinter sich lassen und ihre große Liebe finden. Der Familienpatriarch hat es mit seinem Verhalten geschafft, alle 3 Kinder aus dem Haus zu ekeln und will am Ende seines Lebens sich wieder mit ihnen versöhnen. Der Reihe nach werden die Geschichten der mittlerweile ziemlich erwachsenen und erfolgreichen Kinder erzählt, wie es dazu kam und wie sie auf dem Weg zurück in die Familie ihre große Liebe finden und deshalb verzeihen können. Nun das ist jetzt nicht wirklich gespoilert, denn dass es gut ausgeht, war klar. Wie sollte jeder selbst lesen. Die Geschichten sind nicht sehr tiefgründig aber gut zum abschalten und weg träumen.


    Kritik: es ist nicht wie angegeben ein historischer Roman sondern spielt 2015/2016!

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    Leuchtturmwaerterinvor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Leider nach der Hälfte abgebrochen, da es so gar nichts für mich war.
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    "Das Erbe von Schloss Silberwald" von Luca Winter


    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 19.08.2018 für eines von 25 Leseexemplaren (E-Books) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.


    Über den Inhalt:

    Schatten der Zeit
    Als Sophie in einer Winternacht Ferdinand von Sternberg das Leben rettet, hat er eine verzweifelte Bitte: Sie soll seinen Sohn Leonhard überreden, nach Schloss Silberwald zurückzukehren und sich mit ihm auszusöhnen. Doch Leo ist so sexy wie stur. Um ihr Versprechen zu halten, riskiert Sophie alles, sogar ihr Herz …

    Schimmer der Sehnsucht
    Seit Lucy von Schloss Silberwald geflohen ist, ersetzen die Schweizer Berge ihr das Paradies, das sie einst verloren hat. Bis Max auftaucht. Mit ihm lebt nicht nur die Tragödie ihrer Jugend wieder auf, sondern auch das Prickeln ihrer Liebe. Doch wie damals scheint ein tiefer Abgrund sie zu trennen …

    Das Licht der Berge
    Nie wird Sarah vergessen, wie sehr sich Ferdinand von Sternberg die Rückkehr seines jüngsten Sohnes wünschte. Jetzt erfährt sie zufällig, wo Luis all die Jahre gelebt hat: in der Abgeschiedenheit der Bayerischen Alpen. Dass Luis sie in seine einsame Hütte lässt, ist schon ein Wunder, aber öffnet er ihr auch sein Herz?

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    Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von MIRA Taschenbuch

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