Lucas Edel Pochette's V

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Inhaltsangabe zu „Pochette's V“ von Lucas Edel

Sandrine Ferrand sitzt in London fest und ihre finanzielle Situation wird zunehmend schlechter. Um ihren Rachefeldzug zu finanzieren, tut sie sich mit dem Hehler Robert Burke zusam- men. Der ist allerdings nur bereit, Sandrine zu unterstützen, wenn sie ein Team organisiert und für ihn etwas erledigt. Sie soll sein "Archiv" zurückholen, das ihm gestohlen wurde.§Kein Problem, denkt sie sich. Doch "Das Archiv" ist der Beiname eines alten jüdischen Uhrmachers mit einem über- menschlichen Gedächtnis und starker Vorliebe für Honig.Mitten in London muss sich Pochette nun auf die Suche nach ihm machen und trifft dabei das erste Mal auf ihre neue Geg- nerin Terra Barr, die von der Baronin auf sie angesetzt wurde. Eine Ex-Soldatin ohne Skrupel auf dem Weg nach oben. Zu allem Überfluss ist auch noch Inspector LeFevre aus Nizza nach London gekommen, um sich Sandrine zu schnappen. Da- niel ist es gelungen, ihm weiszumachen, dass Sandrine Gregory getötet hat. Pochette muss sich also mächtig ins Zeug legen. Mit ihrem Team muss sie so schnell wie möglich aus London verschwinden, um ihre Pläne umzusetzen ...

Pochette auf der Suche nach dem Archiv. Interessante Jagd mit vielen Wendungen und Fettnäpfchen, in die Sandrine gerne mal tritt.

— ginnykatze
ginnykatze

Ein Mittelband einer actionreichen Story mit viel explosiven Futter für geladene Lesestunden.

— Floh
Floh

Wer Ocean's Eleven liebt, wird sich bei Pochette durch die Seiten schmunzeln.

— WolfgangB
WolfgangB

Frauenpower pur

— esposa1969
esposa1969

Das Buch war für mich ein Adrenalinkick und hat mir spannende Lesestunden beschert.

— Nik75
Nik75

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  • Leserunde zu "Pochette's V" von Lucas Edel

    Pochette's V
    Lucas_Edel

    Lucas_Edel

    Liebe Leserinnen und Leser! Es ist soweit ... wir tauchen ein in den zweiten Band aus der Serie "Pochette". Ich habe die Unterordner entsprechend der vier vorhandenen Akte eingeteilt, die auch eigene Spannungsbögen beinhalten. Ganz im unverschämten Stil der Pochette erwarten Euch viele unerwartete Wendungen und Überraschungen, die am Ende mit einem Knalleffekt ihre Auflösung finden. Ich freu mich auf diese Leserunde und am Ende wird es noch eine Überraschung für alle Teilnehmer geben!!!! Alles Liebe, Luc

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    • 112
  • Spannend, rasant und charmant

    Pochette's V
    Jashrin

    Jashrin

    21. October 2014 um 23:27

    Die zweite Geschichte um Sandrine Ferrand alias Pochette schließt unmittelbar an das Prequel „Kreuzdame“ an. Nachdem Sandrine um ihr Geld betrogen und hereingelegt wurde, sinnt sie nun auf Rache. Leider ist es ohne Geld schwierig etwas zu bewegen und so bringt sie den Hehler Burke dazu ihr finanziell auszuhelfen. Als Gegenleistung fordert er allerdings, dass Sandrine ihm sein „Archiv“ zurückbringt und obendrein auch noch ein Team zusammenstellt, da er erstens glaubt, dass sie das, was sie sich vorgenommen hat, nicht allein bewältigen kann – und zweitens weil er weiß, dass sie kein Team will. Dementsprechend widerwillig lässt sie sich darauf ein, doch schließlich beginnt sie sich ihr Geld und ihr Leben zurückzuholen… Wie schon in „Kreuzdame“ schreibt Lucas Edel angenehm flüssig und in hohem Tempo. Er reißt einen mit und schafft es über die ganze Länge des Romans die Spannung zu erhalten und den Leser einfach gut zu unterhalten. Die Geschichte ist actionreich und charmant mit viel Humor geschrieben und lässt einen mit Sandine mitfiebern. Wie gewohnt sind die Charaktere detailliert beschrieben und man kann sie sich wunderbar vorstellen – fast so, als würde man sie persönlich kennen. Für mich ist „Pochette’s V“ rundherum gelungen und ich freue mich schon darauf bald auch „Pochette’s IV“ lesen zu können. Eine kleine Anmerkung zum Schluss: Um dem Geschehen besser folgen zu können, denke ich, dass es  hilfreich ist „Kreuzdame“ vorab gelesen zu haben.

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  • „Er wusste ganz genau, wie schwer es ihr fallen würde Freunde in Gefahr zu bringen.“

    Pochette's V
    ginnykatze

    ginnykatze

    15. August 2014 um 20:23

    „Er wusste ganz genau, wie schwer es ihr fallen würde Freunde in Gefahr zu bringen.“ Zum Inhalt: Um ihr Erspartes betrogen und völlig mittellos sitzt Sandrine Ferrand in London fest. Die ausgebildete Wirtschaftsspionin, kurz Pochette, genannt, nimmt das aber nicht so hin. Sie plant einen großen Rachefeldzug. Dazu braucht sie aber Hilfe, die sie nach langem Hin- und Hergeplänkel von dem Hehler Robert Burke, bekommt. Nichts ist so einfach wie es scheint, denn ohne Zusage für ihren Gönner was zu erledigen, kommt kein Geld in Sandrins Finger. Nun beginnt die Phase wer dabei sein soll. Das gestaltet sich spannend. Aber es gelingt Sandrine, die Besten der Besten zu rekrutieren. Die Jagd nach dem versteckten Archiv gestaltet sich spannend. Es handelt sich um einen entführten jüdischen Uhrmacher, der aufgrund seines schier unfehlbaren Gedächtnisses dieses Pseudonym trägt. Sandrine ist nicht immer die Erste vor Ort, aber es gelingt ihr tatsächlich den Gesuchten aufzuspüren. Viele Hürden müssen genommen und einige Schlachten geschlagen werden um an das begehrte Ziel zu gelangen. Nicht immer einfach, denn es sind viele falsche Fährten gelegt und Sandrine tappt auch gerne mal in ein Fettnäpfchen. So mehr verrate ich jetzt nicht. Lest selbst. Fazit: Der Autor Lucas Edel nimmt uns im zweiten Teil von Pochette mit auf die Jagd nach dem versteckten Archiv. Die Spannung,die anfangs sehr hoch ist, ist mir ein wenig verlorengegangen während der Jagd. Nichtsdestotrotz vermag der Autor mich sofort in die Geschichte zu ziehen. Der Schreibstil ist gut und lässt sich flüssig lesen. Wieder werden wir mit viel Humor unterhalten. Die Charaktere, die uns teilweise schon bekannt sind, werden weiter durchleuchtet. Das gefällt mir gut, mag ich doch gern wissen, wie das Privatleben der Protagonisten so ist. Auch neue Personen lernen wir kennen, die mir richtig gut gefallen. Wieder ist die Schildkröte mit an Board. Parsley mochte ich schon im Prequel sehr. Hier wird eine kleine Geschichte um sie gestrickt, die mir sehr gut gefallen hat. Alles in Allem ein guter zweiter Teil, der mich nicht so ganz überzeugen konnte. Nach langem Hin- und Hergeringe vergebe ich hier 4 Sterne, weil es 3,5 einfach nicht gibt. Eine Leseempfehlung vergebe ich hier aber aus Überzeugung, weil das Buch einfach sehr unterhaltend ist.

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  • Rasante Unterhaltung

    Pochette's V
    Gela_HK

    Gela_HK

    Sandrine Ferrand sinnt auf Rache. Die notwendigen finanziellen Mittel soll ihr der Hehler Robert Burke zur Verfügung stellen. Doch dieser stellt Bedingungen: Sandrine soll mit einem Team zusammenarbeiten und sein "Archiv" aus den Händen von Kidnappern befreien. Dabei handelt es sich aber nicht um Papiere, sondern um einen kauzigen alten Herrn, mit einem übermenschlichen Gedächtnis. Eine Ex-Soldatin und Inspector LeFevre aus Nizza machen Jagd auf Sandrine. Der geplante Rachefeldzug muss erst einmal zurückstehen. Lucas Edel ist auch im zweiten Band aus der Serie "Pochette" seinem Schreibstil treu geblieben. Mit einem enormen Tempo wird der Leser spannungsgeladen über die Seiten geschickt. Es macht einfach Spaß dem Treiben der Protagonisten zu folgen. Jeder Charakter hat seinen eigenen Stil und spezifische Eigenarten. Humor und Action ergänzen sich hervorragend. Hauptakteurin Sandrine bestimmt das Tempo und die Handlung. Anfangs scheint es, dass sie in Terra Barr eine Gegenspielerin gefunden hat, der sie nicht gewachsen ist. Aber wer Sandrine kennt, weiß, daß sie immer noch ein As im Ärmel versteckt hält. Überraschend und völlig unvorhersehbar nehmen die Geschehnisse ihren Lauf. Auf den dritten Band darf man schon jetzt gespannt sein. Denn langweilig wird es mit Sandrine garantiert nicht.

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    • 2
  • Spannend

    Pochette's V
    RosaSarah

    RosaSarah

    Sandrine Ferrand sitzt in London fest und ihre finanzielle Situation wird zunehmend schlechter. Um ihren Rachefeldzug zu finanzieren, tut sie sich mit dem Hehler Robert Burke zusam- men. Der ist allerdings nur bereit, Sandrine zu unterstützen, wenn sie ein Team organisiert und für ihn etwas erledigt. Sie soll sein "Archiv" zurückholen, das ihm gestohlen wurde.§Kein Problem, denkt sie sich. Doch "Das Archiv" ist der Beiname eines alten jüdischen Uhrmachers mit einem über- menschlichen Gedächtnis und starker Vorliebe für Honig.Mitten in London muss sich Pochette nun auf die Suche nach ihm machen und trifft dabei das erste Mal auf ihre neue Geg- nerin Terra Barr, die von der Baronin auf sie angesetzt wurde. Eine Ex-Soldatin ohne Skrupel auf dem Weg nach oben. Zu allem Überfluss ist auch noch Inspector LeFevre aus Nizza nach London gekommen, um sich Sandrine zu schnappen. Da- niel ist es gelungen, ihm weiszumachen, dass Sandrine Gregory getötet hat. Pochette muss sich also mächtig ins Zeug legen. Meinung: Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen dadurch kommt man schnell durch. Auch am Anfang des Buches kommt man schnell in die Story rein und man ist sofort mitendrin.  Es ist spannend und witzig zu lesen aufjeden fall lesenswert!!!

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    • 2
  • Sandrine wird Actionliebhaber absolute begeistern.

    Pochette's V
    Floh

    Floh

    11. July 2014 um 05:02

    Autor Lucas Edel veröffentlicht mit "Pochette´s V" seinen Mittelband in der Reihe um Sandrine Ferrad. Er wagt den Schritt und begibt sich in die rasante Welt aus Action, Korruption, Macht, Erpressung und Lebensgefahr. In seinem Buch überzeugt der Autor Lucas Edel mit sagenhafter Rasanz und Frauenpower die beeindruckt. Zum Inhalt: "Sandrine Ferrand sitzt in London fest und ihre finanzielle Situation wird zunehmend schlechter. Um ihren Rachefeldzug zu finanzieren, tut sie sich mit dem Hehler Robert Burke zusammen. Der ist allerdings nur bereit, Sandrine zu unterstützen, wenn sie ein Team organisiert und für ihn etwas erledigt. Sie soll sein »Archiv« zurückholen, das ihm gestohlen wurde. Kein Problem, denkt sie sich. Doch »Das Archiv« ist der Beiname eines alten jüdischen Uhrmachers mit einem über- menschlichen Gedächtnis und starker Vorliebe für Honig. Mitten in London muss sich Pochette nun auf die Suche nach ihm machen und trifft dabei das erste Mal auf ihre neue Gegnerin Terra Barr, die von der Baronin auf sie angesetzt wurde. Eine Ex-Soldatin ohne Skrupel auf dem Weg nach oben. Zu allem Überfluss ist auch noch Inspector LeFevre aus Nizza nach London gekommen, um sich Sandrine zu schnappen. Daniel ist es gelungen, ihm weiszumachen, dass Sandrine Gregory getötet hat. Pochette muss sich also mächtig ins Zeug legen. Mit ihrem Team muss sie so schnell wie möglich aus London verschwinden, um ihre Pläne umzusetzen..." Meinung: Eines sei Vorweg gesagt: mit diesem Ende habe ich als Letztes gerechnet und bin von der Überraschung noch immer perplex, ein grandioser Vorgeschmack auf den nächsten Band der Pochette-Reihe. Das Buch hat starke Züge aus Action und Spionage Krimi, die meinem Geschmack leider nicht gerecht wird. Dennoch ist dieses Leseerlebnis sehr bedacht gereift und ich bin mir mehr als sicher, dass dieses Buch viele Liebhaber finden wird. Sehr bildhafte Passagen könnten dieses Buch zum Drehbuch werden lassen. Die Handlung ist schon an sich Hochspannung pur, aber die stümperhaften Ermittlungen, die großen Pannen und die falschen Fährten machen das Lesen zur Zerreissprobe! Sandrine ist unter anderem eine wichtige Protagonistin und wächst dem Leser nach und nach ans Herz, ihre ganz spezielle und besondere Art lässt beinahe verzweifeln, dennoch fiebert man als Leser sehr mit ihren Entscheidungen mit. Das ist dem Autor sehr gut gelungen, Protagonisten zu formen, die den Leser sehr nahe kommen und mit denen der Leser die Emotionen, die Angst, die Konsequenzen und den Zeitdruck hautnah mit erleben kann. Auch viele Nebenrollen runden diesen Action-Krimi grandios ab. Hervorzuheben ist für mich auch die lockere leichte kölsche Art mit der der Autor seinen Krimi hie und da verfeinert. Rasant nehmen die Dinge ihren Lauf und der Leser steckt mitten zwischen Angst, Panik, Intrigen, Spannung und auch etwas Resignation und Rachegelüste im Geschehen gefangen. Schreibstil: Autor Lucas Edel begibt sich in die Welt der dunklen Abgründe und nimmt wahrhaftig kein Blatt vor dem Mund. Er bedient sich schauderhafter Elemente der bittersten Pläne, der Machtgier und der Geldgier. Er treibt es auf die Spitze des Unfassbaren, er schockiert und überrascht. Er trifft den Geschmack der Leser, die auf der Suche nach fesselnder Spannung und packender Action sind. Das Schriftbild ist angenehm und die Kapitel nicht allzu lang. Die Dialoge sind knackig und sehr authentisch dargelegt. Ein Schreibstil, der für Tempo, Rasanz, Spannung und Entsetzen sorgt. Charaktere: Bei der Wahl der Charaktere punktet der Autor Jagusch nochmals haushoch. Er hat Protagonisten erschaffen, die alltäglicher und realer nicht wirken können. Gerade der Charakter der Sandrine ist ein Goldstück im Buch und wird den Leser absolut überraschen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht. Der Autor: "Lucas Edel wurde 1977 in Österreich geboren. Seit 2004 arbeitet er als freier Autor und studiert zurzeit Medizin in Innsbruck. Sein Interesse gilt der Literatur und der Geschichte, da sie es den Menschen ermöglichen sich weiterzuentwickeln. In seinen Arbeiten finden sich daher immer wiederkehrende Motive wie: Erinnerung, Einsamkeit, Kommunikation und Mündigkeit. Auszeichnungen: Nominiert für den "Polarstern-Preis 2013" des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) 1. Platz beim "Top Story-Wettbewerb" 2005 (Kurzgeschichte) 1. Platz beim Voting "Beste deutschsprachige Suspense und Thriller AutorInnen" des Buchforums "Lovelybooks" für "Kreuzdame" (Roman, 2013) 2. Platz beim Voting "Die besten SF-Autoren aus Deutschland" des Buchforums "Lovelybooks" (2012) 3. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2008 (Beste Sekundärliteratur) 3. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2010 (Beste Sekundärliteratur) 6. Platz beim Voting "Die besten Krimireihen" des Buchforums "Lovelybooks" für "Kreuzdame" (Roman, 2013)" Cover: Das Cover ist nach meinen Geschmack. Es ist schlicht, aussagekräftig und passt mehr als 100 % zur Handlung. Eine sehr gelungene Wahl. Fazit: Eine absolute Leseempfehlung für jeden Leser, der Action in einem Krimi nicht missen möchte, und auf Spionage und Agenten steht. Mein Geschmack war es nicht, dennoch ist es ein sehr gut gereiftes Werk.

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  • Tolle Unterhaltung...

    Pochette's V
    unclethom

    unclethom

    01. July 2014 um 21:16

    Der Klappentext: Sandrine Ferrand sitzt in London fest und ihre finanzielle Situation wird zunehmend schlechter. Um ihren Rachefeldzug zu finanzieren, tut sie sich mit dem Hehler Robert Burke zusammen. Der ist allerdings nur bereit, Sandrine zu unterstützen, wenn sie ein Team organisiert und für ihn etwas erledigt. Quelle: http://verlag.begedia.de/page.php?33 Der Autor: Der Lebenslauf von Lucas Edel in Kurzfassung: Lucas Edel wurde 1977 in Österreich geboren. Nach seinem Abitur ließ er sich zum Journalisten ausbilden. Seit 2004 arbeitet er als freier Autor und studiert zurzeit Medizin in Innsbruck. Sein Interesse gilt der Literatur und der Geschichte, da sie es den Menschen ermöglichen sich weiterzuentwickeln. In seinen Arbeiten finden sich daher immer wiederkehrende Motive wie: Erinnerung, Einsamkeit, Kommunikation und Mündigkeit. Quelle: http://www.lucasedel.com/ Die Rezension: Lange erwartet und da ist es endlich, der zweite Roman um Sandrine die Wirtschaftspionin. Wieder ist es Lucas Edel aufs beste gelungen mich zu unterhalten. Mit Witz und Charme nimmt Sandrine einen mit um sich die entgangenen Millionen zurückzuholen. Spannend beschreibt Lucas Edel wie Sandrine sich ihr Team zusammenstellt, wie sie die verschiedenen Charaktere zu einem Team zusammenfügt. Mit viel Wortwitz schreibt der Autor wie es sich Sandrine vorstellt an ihr Geld zu kommen. Kein leichtes unterfangen sicherlich, aber wer den Autor kennt weiß, er macht es seinen Lesern nicht leicht ihm zu folgen. Zu gerne lockt er seine Leser auf falsche Fährten so dass es schwer ist vorauszusagen was als nächstes geschieht. Schade, dass der Autor auch hier wieder das ende offen gelassen hat, so dass man wieder brutal lange auf den Nachfolgeband warten muss. Für mich sind das klare 5 von 5 Sternen.

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  • Charmante, spannende und facettenreiche Unterhaltung!

    Pochette's V
    Livres

    Livres

    30. June 2014 um 15:08

    „Pochette’s V“ ist die spannende Fortsetzung der Abenteuer von Sandrine Ferrand, genannt Pochette. Sandrine wurde um viel Geld betrogen, so dass sie sich fast mittellos in London wiederfindet. Hier beginnt sie, ihre Rachepläne zu schmieden, denn sie will sich an den Betrügern rächen und ihr Geld zurück bekommen. Doch um dies tun zu können benötigt sie einen Geldgeber. Der potentielle Geldgeber ist in Robert Burke rasch gefunden. Doch stellt er die Bedingung, dass Sandrine das Geld nur bekommen wird, wenn sie ein komplettes Team anheuert und etwas sehr wertvolles für ihn zurückbringt. Und so macht sich Sandrine daran, ein Team zusammenzustellen. Doch es sind ihr bereits mehrere Personen auf der Spur… Die Geschichte ist wieder sehr spannend und abwechslungsreich, so dass auch wieder das ein oder andere Unerwartete eintritt, mit dem man nicht gerechnet hat. Dies bereichert natürlich die Story ungemein und hält die Spannung konstant über die ganze Geschichte hinweg hoch. Spannend sind auch die Agenten- und Actionszenen, die auch in diesem Band nicht zu kurz kommen. Auch über Sandrine selbst erfährt der Leser ein paar bisher unbekannte und sehr aufschlussreiche Details. Somit ist „Pochette’s V“ eine würdige Fortsetzung der spannenden Geschichte um Sandrine, genannt Pochette, so dass man sich am Ende der Geschichte bereits auf den nächsten Band freut und kaum erwarten kann, bis er erscheint!

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  • "Und dann spielen wir nach unseren Regeln ... und diese Regeln kennen sie nicht."

    Pochette's V
    WolfgangB

    WolfgangB

    27. June 2014 um 07:15

    Nachdem Sandrine Ferrand, genannt Pochette, um ihr Erspartes betrogen wurde und in London gestrandet ist, rüstet sie zum Rachefeldzug gegen jene, die ihr Vertrauen mißbraucht haben. Auf der Suche nach Financiers gerät sie an den zwielichtigen Barbetreiber Robert Burke, der sie im Gegenzug beauftragt, einen entführen jüdischen Uhrmacher aufzuspüren, der aufgrund seines schier unfehlbaren Gedächtnisses den Beinamen "das Archiv" trägt. Wo Sandrine mit einer schier übermächtigen Gegnerin konfrontiert wird und zudem alle Wände Ohren haben, muß sie ihr Team aus besonders vertrauenwürdigen Freunden zusammenstellen ... Mit "Pochettes V" legt der unter Pseudonym publizierende österreichische Autor Lucas Edel den lange erwarteten ersten Teil einer Serie um die charmante ehemalige Geheimagentin Sandrine Ferrand vor. Nachdem Hauptfigur und Ausgangssituation in "Kreuzdame", einem auf die Länge eines Kurzromans erweiterten Prologs bereits ausführlich vorgestellt wurden, kann somit ohne Zeitverlust direkt in die Handlung eingestiegen werden. Ohne Vorkenntnisse ist somit einerseits zu "Pochettes V" nur schwer Zugang zu finden, andererseits dürfen treue Leser eine wohldurchdachte Geschichte in der Tradition des Fortsetzungsromans erwarten. Für hohes erzählerisches Niveau garantiert nicht zuletzt der Autor, der das sprachliche Experiment schätzt und bereits mit Kurzgeschichten und Romanen in anderen Genres reüssierte. Als Erzählinstanz fungiert in "Pochettes V" der Maler Martin Dubois-Croixfemme, der die Wiedergabe der Ereignisse zu seiner Aufgabe erhebt. In den ersten Kapiteln ist Martin deutlich zu erkennen, wenn er mit rhetorischen Einschüben wie "Genug davon. Ich erzähle weiter", "Wissen Sie ..." oder "Ich schreibe nieder, um zu verstehen" aus dem Text hervortritt. Im weiteren Verlauf ist von diesen Einschüben nur mehr wenig zu bemerken, erst zum Abschluß wird die geöffnete narrative Klammer mit einem abschließenden Kommentar wieder geschlossen. Im besten Sinne verleiht die lange Abwesenheit des Erzählers dem Text Freiheit und Eigenständigkeit, im schlechtesten mag dies dem Autor als Inkonsequenz ausgelegt werden, als Vertrauen darauf, daß dieser sich ohne stützendes Gerüst selbst zu tragen in der Lage ist. Obwohl es genretypisch von zwielichtigen Gestalten mit aufbrausendem Gemüt, stets greifbaren Schuß- und Klingenwaffen nur so wimmelt, verbleibt die Darstellung der Gewalt auf dem Niveau einer familientauglichen Sonntagnachmittags-Gangsterkomödie. Vielmehr werden Auseinandersetzungen großteils rhetorisch ausgetragen, unblutige Wortgefechte mit britischem Sarkasmus verleihen der Geschichte einen Hauch von Skurrilität. Wenn Sandrine beispielsweise die entzweigebissene Zigarette im Mundwinkel eines außer Gefecht gesetzten Gegners mit "Rauchen ist verdammt schädlich, Junge." kommentiert, erinnert das an die James Bond-Interpretation von Roger Moore. Gleichermaßen nehmen anschaulich beschriebenen Nebensächlichkeiten wie der genüßliche Verzehr einer Banane das Tempo aus der Erzählung und verleihen ihr lebendige Frische. Nicht abstoßende Brutalität oder weise Weltverbesserung, sondern Unterhaltung auf hohem Niveau ist hier ganz offensichtlich das Ziel des Autors. Zudem findet der Autor Freude am augenzwinkernden Spiel mit Stereotypen: Da ist von Waffen aus aufgelassenen sowjetischen Lagern am Ende des Kalten Krieges die Rede, von Spionagetricks aus KGB-Zeiten und muskelbepackten Osteuropäern, die fehlende intellektuelle Kapazitäten durch Körperkraft wettmachen. Ganz bewußt stellt er auch Assoziationen zu Heist- und Buddy-Filmen wie "Ocean's Eleven", "The Italian Job" oder "The Score" her. Dabei bewahrt sich der Roman ausreichend Eigenständigkeit, um als vergnügliche Hommage an die angesprochenen Genres verstanden zu werden. Fazit: "Pochettes V" bietet nichts, das man nicht bereits an anderer Stelle gesehen hätte. Vielmehr versteht es der Autor, mit zahlreichen Anspielungen auf Spionage- und Gangstergeschichten treffend zu unterhalten, was ihm auf gewohnt hohem sprachlichem Niveau und mit Hilfe einer souverän agierenden Hauptfigur gelingt.

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  • Pochette's V

    Pochette's V
    Mine_B

    Mine_B

    25. June 2014 um 11:06

    Mit „Pochette’s V“ gelingt Lucas Edel ein weiteres spannendes Werk rund um Pochette alias Sandrine. Um die Geschichte vollständig zu verstehen, ist es ratsam, die Vorgeschichte „Kreuzdame“ zu kennen.   Inhalt (Quelle: Klappentext): Sandrine Ferrand sitzt in London fest und ihre finanzielle Situation wird zunehmend schlechter. Um ihren Rachefeldzug zu finanzieren, tut sie sich mit dem Hehler Robert Burke zusammen. Der ist allerdings nur bereit, Sandrine zu unterstützen, wenn sie ein Team organisiert und für ihn etwas erledigt. Sie soll sein "Archiv" zurückholen, das ihm gestohlen wurde. Zu allem Überfluss ist auch noch Inspector LeFevre aus Nizza nach London gekommen, um sich Sandrine zu schnappen. Pochette muss sich also mächtig ins Zeug legen.   Der Schreibstil von Lucas Edel ist wie gewohnt sehr flüssig. Er schafft es mit wenigen Worten eine spannende Geschichte und eine überzeugende Atmosphäre zu schaffen. „Pochette’s V“ ist eine actionreiche Erzählung, die einen an James Bond- Geschichten erinnern lässt. Der Spannungsbogen wird konstant auf einem hohen Niveau gehalten, in keiner Situation kommt Langeweile auf. Wenn man die Vorgeschichte „Kreuzdame“ bereits gelesen hat, dann hat man keinerlei Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Es wird erzählt, wie Sandrine ihren persönlichen Rachefeldzug plant und muss dabei ein Team organisieren. Dieses ist sehr vielseitig und durchaus interessant gestaltet. Die einzelnen Charaktere bestechen durch ihren eigenen Makel und wirken durchaus sehr real. Es ist sehr unterhaltsam zu lesen, wie diese doch sehr unterschiedlichen Menschen zusammen arbeiten oder es zumindest versuchen. Natürlich fällt diese Zusammenarbeit Sandrine nicht allzu leicht. Sehr toll fand ich, dass Parsley wieder eine Rolle bekam – ich finde die Ausführungen über die Schildkröte jedesmal sehr unterhaltsam, sie lockern die Geschichte etwas auf und zeigen auf, dass Sandrine auch für andere aufkommt. Parsley ist quasi ihr Ruhepol. Wie gewohnt besitzt Sandrine ordentlich Power und weiß diese auch einzusetzen. Auch Daniel mischt bei dieser Geschichte wieder fleißig mit. Die neue Gegnerin Terra Barr von Sandrine ist ebenfalls sehr interessant zu lesen und ein Genie auf diesem Gebiet. Diese wurde von der Baronin rekrutiert, um Sandrine zu beschaffen. Es ist unterhaltsam zu lesen, wie die beiden miteinander abrechnen und welche Tricks sie dabei auf Lager haben. An die Hauptstory ist eine Kurzgeschichte als Bonus beigefügt. Diese lässt sich ebenfalls sehr flüssig lesen und gibt noch mal einen guten Einblick in die jeweiligen Charaktere. Sie ist unterhaltsam und der Plot ist ansprechend gestaltet.   Mein Fazit: eine actionreiche und unterhaltsame Geschichte, die die Story von Sandrine weiter erzählt. Gerne würde ich wissen, wie es weitergeht und ob Sandrine an ihr Geld gelangt und wie sie mit ihrem Team arbeitet. Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt.

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  • Frauenpower pur

    Pochette's V
    esposa1969

    esposa1969

    18. June 2014 um 23:15

    Hallo liebe Leser, auch bei dieser Leserunde durfte ich teilnehmen und berichte nun über: ==Pochette´s V == Autor: Lucas Edel == Buchbeschreibung: == Sandrine Ferrand sitzt in London fest und ihre finanzielle Situation wird zunehmend schlechter. Um ihren Rachefeldzug zu finanzieren, tut sie sich mit dem Hehler Robert Burke zusammen. Der ist allerdings nur bereit, Sandrine zu unterstützen, wenn sie ein Team organisiert und für ihn etwas erledigt. Sie soll sein "Archiv" zurückholen, das ihm gestohlen wurde. Kein Problem, denkt sie sich. Doch "Das Archiv" ist der Beiname eines alten jüdischen Uhrmachers mit einem über- menschlichen Gedächtnis und starker Vorliebe für Honig.Mitten in London muss sich Pochette nun auf die Suche nach ihm machen und trifft dabei das erste Mal auf ihre neue Gegnerin Terra Barr, die von der Baronin auf sie angesetzt wurde. Eine Ex-Soldatin ohne Skrupel auf dem Weg nach oben. Zu allem Überfluss ist auch noch Inspector LeFevre aus Nizza nach London gekommen, um sich Sandrine zu schnappen. Daniel ist es gelungen, ihm weiszumachen, dass Sandrine Gregory getötet hat. Pochette muss sich also mächtig ins Zeug legen. Mit ihrem Team muss sie so schnell wie möglich aus London verschwinden, um ihre Pläne umzusetzen ... == Leseeindrücke: == Pochette´s V ist der frisch gedruckte und gerade veröffentlichte Fortsetzungsroman zum Vorgängerband "Kreuzdame". Auch hier wieder ist Sandrine Ferrand die Protagonistin, welche mit geballter Frauenpower und ihrem Frauenpower-Team Alex und Martha, samt Schildkröte Parsley einen Plan schmiedet. Da sie sich um 4 Mio. betrogen sieht, möchte sie sich diese Summe egal auf welche Tour zurückholen. Ihr immer dicht auf den Fersen die beiden Inspectoren LeFevre und Pike … Dieses Taschenbuch in handlicher Postkartengröße liest sich durchgängig packend und abenteuerlich. Sandrine, auch Pochette genannt, wirkt tough, furchtlos und würde über Leichen gehen, dennoch hat sie sympathische Züge und irgendwie ist man immer auf ihrer Seite. Nur die Inspektoren haben ein wenig Mitleid verdient. Die 48 Kapitel verteilt auf 190 Seiten plus Bonuskapitel sind angenehm kurz und kurzweilig. Zum Glück lesen wir auf der letzten Seite, wie es im nächsten Monat mit Pochette weitergeht, denn wenn man sich erst einmal in Rage gelesen hat, MUSS man einfach wissen, wie es weitergeht. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und vergebe für diesen Kriminalroman sehr gerne 5 von 5 Sterne! Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! by esposa1969

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  • Buchverlosung zu "Pochette's V" von Lucas Edel

    Pochette's V
    Lucas_Edel

    Lucas_Edel

    Liebe Leserinnen, liebe Leser! Vor nicht ganz einem Jahr startete die Reise von Sandrine Ferrand alias "Pochette" und ihrer treuen Schildkröte Parsley im Kampf gegen die Ungerechtigkeit, die ihnen wiederfuhr und daher: ... daher gibt es in Kombination mit dieser Verlosung eine 0.89 Cent Aktion für das eBook auf Amazon (http://amzn.to/Kr9gJO) oder broschiert okkasensationelle 7,95 Euronen, damit jene, die die Serie noch nicht kennen problemlos und günstig einsteigen können ... doch soviel nur am Rande. Sandrine ist nun in London und muss ein Team zusammenstellen, um an ihr Geld zu kommen, um dass sie ihre Bosse gebracht haben. Dabei unterstützten sie ihre alte Ausbildnerin Martha, ein knallharte Technikerin, Reinhard, der Gentleman-Gauner, Alex, die sportliche Amerikanerin und Gabriel, das Mathe-Genie. Sie müssen sich gegen die Söldnerin Terra Barr behaupten, die mit Sandrine im Auftrag der Baronin ein perfides Spiel treibt ... Entführung, Erpressung, Betrug ... Action, Spannung und jede Menge Tricks sind da nur die Spitze des Eisbergs, die die LeserInnen dabei erwarten ... Wisst ihr was, ich lasse den Worten einfach Taten folgen. Hier das erste Kapitel zum Gusto machen ... Kapitel 1 »Pochette … hmmmm …« Robert Burke ließ den Namen in seinem Mund kreisen, wie alten Wein. Er verfrachtete das letzte Stück seines duftenden Filets Mignon zwischen seine Zähne und kaute daran, während er den Namen Pochette leiser werdend, zwischen schmatzenden Speiselauten murmelte. Schließlich hielt er inne, schluckte und spülte mit einem kräftigen Schluck Chianti nach. Dann zuckte er mit den Schultern und sagte: »Nie gehört.« Eine Brille mit dickem Goldrahmen lag schwer auf seiner Nasenspitze. Durch sie hindurch funkelte ein scharfer Blick aus graublauen Augen. Sein hochrotes Gesicht ging in die Blässe seiner Halbglatze über, die von einem silbernen Haarkranz umrahmt war. Er saß mit zwei Männern am mittleren Tisch seines leeren Nobelrestaurants, einunddreißig Stockwerke hoch über London. Zwei Leibwächter in dunklen Anzügen, die jede Sekunde zu platzen schienen, flankierten ihn. Hinter der endlos langen Bar aus Mahagoni hantierte eine blonde Kellnerin mit ein paar Tellern. Es war Ruhetag im Ritzy. Inspektor Pike blies hörbar Luft durch seine Nasenlöcher. Sein Kollege Inspektor LeFevre biss so fest auf seine Zähne, dass sein Kiefer knackte. »Wie wäre es mit Sandrine Ferrand? Oder Helen Whitmore?«, fragte der Franzose so höflich, wie es ihm möglich war. Die Kellnerin bog um die Bar und balancierte auf einem Dessert-Teller ein rosa Marzipantörtchen und einen Schokoladekuchen, der fast nur aus Kuvertüre bestand. Robert Burke legte sein Besteck über Kreuz auf den Teller, lehnte sich zurück und strich über seine Seidenkrawatte, auf der eine Unzahl schillernder Kolibris flatterte. Burke liebte Vögel. »Meine Herren. Da mir bewusst ist, mit wem ich hier rede, und mir die Konsequenzen meiner Antworten klar sind, werde ich meine Worte mit Bedacht wählen …«, er wischte sich den Mund mit einer Serviette ab, atmete tief ein und brüllte: »… was zum Teufel glaubt ihr beiden Vögel eigentlich was ihr hier tut? Sehe ich wie jemand aus, der mit dahergelaufenen Ex-Spioninnen Geschäfte macht? Ich verkaufe hier Champagner, den ihr beiden Eulen euch nicht mal mit einem Monatslohn leisten könnt. Ihr nehmt jetzt ganz schnell eure Eier in beide Hände und macht, dass ihr schleunigst hier rauskommt. Am besten sollten eure Beine nur bei Richtungsänderung den Boden berühren. Wenn ich bis drei gezählt habe und der Gestank eurer fauligen Schnäbel noch immer in meine Nase steigt, dann werden meine beiden Jungs hier die zwei Flügeltüren da drüben zur Terrasse öffnen und einem jeden von euch eine gratis Flugstunde über London spendieren. Wenn ihr dann euer erbärmliches Schnüfflerdasein vor, auf oder in einem Black Cab aushaucht, euch eure zerschmetterten Knochen und zerrissenen Eingeweide als blutiger Brei im Wanst herumschwimmen, dann werdet ihr euch sagen: Da hatten wir aber nochmal Glück. Was hätte er wohl mit uns gemacht, wenn wir ihn nicht beim Mittagessen, sondern bei etwas wirklich Wichtigem gestört hätten«. Robert Burkes Augen sprangen fast aus ihren Höhlen und seine Halsvenen verliefen wie fingerdicke Kabel seinen Schlund  hinunter. Die Zeit stand still. Die Kellnerin, die während der Ansprache direkt zwischen den beiden Leibwächtern gestanden hatte, zitterte, dass ihr die Gabel vom Teller rutschte und mit dazugehörigem Getöse über den Boden klapperte. Sie bückte sich rasch, um das Besteck einzusammeln, das unter Burkes Sessel gehüpft war. Sie konnte spüren, wie der Mann vor Zorn vibrierte. Inspektor Pike stand auf, packte LeFevre an der Schulter und zog ihn hoch. Sein Kollege war gerade dabei für eine Antwort Luft zu holen, seinen  Zeigefinger wie einen Degen Richtung Robert Burkes Gurgel gerichtet. »Rufen Sie uns an, wenn Sie etwas hören«, schloss Pike rasch das Gespräch. Mit einer schnellen Handbewegung griff er in seine Jackentasche und warf eine Visitenkarte auf den Tisch. Hoch erhobenen Hauptes, aber so zügig wie möglich, verließen sie das Ritzy. Kaum hatte sich die Tür geschlossen, sah sich Burke zu seinen Gorillas um und brach in schallendes Gelächter aus. Seine Augäpfel und seine Halsvenen waren wieder dort wo sie hingehörten. Er gluckste: »Sagenhaft. Was sagt ihr, Jungs? Habt ihr schon mal so feige Schwänze auf zwei Beinen gesehen?« Die Kellnerin platzierte den Schokoladekuchen vor Burke und wollte gerade den leeren Teller des Hauptganges abservieren, als sie seine Hand an ihrem Unterarm spürte. »Wie heißt du?« »Julia.« »Was hast du gesehen?« Die Blondine sah sich kurz um. »Gesehen?« Burke grinste. »Braves Mädchen.« Er ließ sie los und die junge Frau machte sich auf den Weg zurück zur Bar. Burke stach ein Stück Schokoladekuchen ab und stopfte es sich in den Mund. Während er kaute prahlte er vor seinen Männern. »Hab ich euch beiden Eierköpfen mal erzählt, wie ich Sandrine Ferrand flach gelegt habe? Die kleine Schlampe konnte nicht genug von mir kriegen. Bettelte um mehr und ich hab’s ihr so richtig …« Er verstummte. Die Kellnerin saß ihm plötzlich gegenüber. Ihr linker Arm baumelte über die Rücklehne des Sessels, ihr linkes Bein war über den rechten Oberschenkel geschlagen, der Rock leicht nach oben gerutscht. Mit den Fingern der rechten Hand zog sie ihr blondes Haar vom Kopf. Sie legte es vor sich auf den Tisch und sah Burke aus den Augenwinkeln an. »Ich kann mich nur daran erinnern, dass ein völlig besoffener Robert Burke seinen kleinen Johnny nicht fand und dann auf der Toilette mit heruntergelassenen Hosen einpennte.« Pochettes rechter Mundwinkel bahnte sich seinen Weg süffisant nach oben. Die Haare auf Burkes Handrücken stellten sich auf.  Er flüsterte: »Packt das Miststück.« Die beiden Leibwächter wollten sich in Bewegung setzen, als Pochette mit dem Zeigefinger verneinte. »Ah, ich würde gleich mal zur Salzsäule erstarren, wenn euch das Leben eures Bosses lieb ist.« Die Gorillas hielten inne. Burkes Augen schossen zwischen dem Schokoladekuchen und Sandrine hin und her. »Sag mir, dass da nichts drin ist …«, begann er. Pochette griff mit Zeige- und Mittelfinger in ihren BH und holte einen kleinen, schwarzen Zylinder heraus, der in der Mitte von einem silbernen Ring eingefasst war. »Ach Robert. Wir waren mal so gute Freunde. Wo ist er hin, der witzige Robert, mit dem man ohne Ende Spaß haben konnte?« Burke legte die Gabel beiseite und lehnte sich wieder zurück. »Was willst du, Posh?« »Also um dir mal deine größte Sorge zu nehmen: Nein, in dem Kuchen ist nichts drin. Kein Gift, keine Halluzinogene, keine Sedativa. Ich habe vorhin während deiner Ansprache etwas unter deinen Sessel platziert, als mir die Gabel runter gefallen ist.« Burke nickte seinen beiden Männern zu. So gut es ging bückten sich die beiden über ihre Bäuche und äugten unter die Sitzfläche. Mit einer Stimme sagten sie: »Da ist was, Boss.« Robert sah Pochette fragend an. Sie kratzte sich an der Nase. »Plastiksprengstoff. Eine Hand voll gutes, altes C4 mit einer Fern- und Drucksensoren-Kombination. Wenn du die Wände hier nicht neu dekorieren willst, dann bleib sitzen.« Burke lachte. »Unsinn. Die Sprengstoffdetektoren am Eingang hätten das gemerkt. C4 ist mittlerweile mit Metallstaub versetzt.« Pochette grinste breit und sah ihm nun direkt ins Gesicht. »Aber nicht, wenn man es aus einem Militärlager der ehemaligen UdSSR hat. Ich denke es ist aus dem Jahr 1984. War ein guter Jahrgang für C4.« Sie griff über den Tisch, nahm Roberts Glas Chianti und nippte. »Ganz im Gegensatz zu diesem Zeug hier. Was verlangst du dafür? Fünf Pfund?« Burke lächelte wissend. »Acht.« Pochette pfiff anerkennend. »Nicht schlecht für einen gelernten Geldwäscher und Hehler.« Dann schüttelte sie den Kopf. »Und trotzdem bist du so stillos und trinkst dieses Zeug selbst … allerdings bedeutet das für mich, dass du auf einer Menge Geld sitzen musst.« Robert legte seinen Kopf in den Nacken. »Alles klar, es geht um Geld. Wieviel?« »Genug, um einen kleinen Rachefeldzug zu finanzieren. Eine halbe Million Pfund?« Robert öffnete den Mund und lachte: »Jag mich in die Luft.« Sandrine merkte, dass ihr die Situation entglitt. Robert war kein Narr und ein Nein war bei ihm ein Nein. Da er nun wusste, dass sie von ihm etwas brauchte, war er in einer gestärkten Position. Sie musste clever taktieren, bevor sich Burke zu sicher wurde. »Wie wäre es mit einem Geschäft?«, fragte Pochette. Burke senkte seinen Kopf, sah ihr in die Augen und sagte: »Ich höre?« »Ich will mir meine vier Millionen Euro von meinen Ex-Bossen zurückholen. Wenn du ein bisschen in mich investierst, kriegst du das Doppelte deiner Investition zurück.« »Plus 10 Prozent Zinsen.« Pochette seufzte. »Meinetwegen.« Robert grinste. »Komm wieder, wenn du ein Team hast. Dann  kriegst du das Geld.« »Team?« »Naja, ich brauche eine Absicherung, dass sich meine Investition nicht in Luft auflöst.« Pochette nickte. »Das ist fair. Also haben wir einen Deal?« Robert streckte die Hand aus und wollte sich von seinem Stuhl erheben. Pochette winkte mit dem schwarzen Zylinder. »Nix da. Sitzenbleiben. Ich kenne dich. Du nimmst meine Hand, zerrst mich über den Tisch und das war’s für mich. Ich gehe jetzt und wenn ich im Fahrstuhl bin, entschärfe ich den Sprengsatz.« Geschmeidig stand Pochette auf. Sie betrachtete die blonde Perücke, nahm sie mit zwei Fingern und warf sie Robert in den Schoß. »Schon mal an eine Typveränderung gedacht?«, fragte sie keck und fixierte seine Glatze. Sie streifte ihren Rock zurecht, winkte den Männern mit fünf Fingern und schritt Richtung Ausgang. Im Lift öffnete sie den schwarzen Zylinder. Sie betrachtete nachdenklich den Inhalt. »Woher nehme ich in einer Woche ein Team?« Sie drehte den hellroten Lippenstift aus seiner Fassung und tupfte damit über ihre Lippen. Dann steckte sie ihn zurück in ihren BH. Eine einzige Frage rotierte in ihrem Kopf: »Wie soll ich mit 100 Pfund ein Team in London rekrutieren?« Denn 100 Pfund war alles, was ihr geblieben war.   Robert Burke tastete mit den Fingern unter seinem Sessel herum. Er fühlte das klebrige Material und kratzte daran. Dann führte er seine Hand zur Nase und roch. C4 stank. Das Zeug unter seinem Nagel hingegen duftete süß. Er atmete ein paar Mal tief ein und aus, bevor er mit einem Satz von seinem Sessel sprang. Seine Leibwächter packten ihn und bildeten eine Mauer vor seinem schmalen Körper. Nichts geschah. Er schob die beiden Fleischberge zur Seite und kippte den weiß lackierten Sessel mit dem Fuß um. Direkt in der Mitte der Sitzfläche klebte das Ding. Zuerst fluchte Robert, dann grinste er. Noch nie hatte jemand die Dreistigkeit besessen ihn mit einem rosa Marzipantörtchen in die Falle zu locken.     Ok ... und jetzt kommt der Verlosungsdeal, aufgepasst ... Bis zum 19. Jänner 2014 20 Uhr kann sich jede/jeder der mag hier unter dieses Posting eintragen und entweder dazuschreiben: 1. EBOOK-Version nach Wunsch mit digitalem Autogramm: "Ich möchte ein eBook!" ODER: 2. Print-Verion mit Autogramm: "Ich möchte ein Buch!" Aber Obacht!!! Das eBook erscheint bereits zwischen 7. und 9. Jänner (ja nachdem wie schnell Amazon mit dem freischalten ist) und Du kannst sofort mit dem Lesen loslegen. Das Printbuch erscheint erst ab dem 27. Jänner und Du hast eine Printversion, kannst aber erst Ende Jänner mit dem Lesen loslegen. Es gibt 20 Expemplare eBook und 10 Exemplare Print-Buch!!! Verzwickt, verzwickt ... Entscheide daher weise! :) Was noch? Achja, klar, die Leserunde startet im Anschluss an die Verlosung. Ich werde sie persönlich begleiten und wir werden eine Menge Spaß haben!!! Ok, dann wünsche ich nun allen TeilnehmerInnen viel Glück und freu mich schon auf unsere gemeinsame Zeit in der Leserunde! Alles Liebe, Euer Luc

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  • Pohette's V

    Pochette's V
    Nik75

    Nik75

    03. May 2014 um 07:30

    Heute stelle ich euch den Thriller Pochette’s V von Lucas Edel vor. In dem Thriller geht es um Sandrine, die von einigen Menschen um ihr Geld betrogen wurde. Sie steht kurz vor dem Bankrott und will sich jetzt ihr Geld zurückholen. Aber ohne Geldgeber und ohne Team kann sie es nicht schaffen. Sie springt über ihren Schatten und stellt ein Team zusammen, denn irgendwann wird es Zeit auch anderen zu vertrauen. Außerdem sucht sie sich noch den skrupellosen Hehler Robert Burke als Geldgeber aus. Sandrine glaubt, dass ihre Mission ein Kinderspiel wird, aber sie hat nicht mit Terra Barr ihrer neuen Gegnerin gerechnet. Meine Meinung: Schon nach den ersten Seiten war ich gefesselt von Sandrine und ihrer Mission. Ich mochte sie von Anfang an. Sandrine ist eine Frau, die in ihrem Leben sehr viel durchmachen musste und von ihren Einsätzen geprägt ist. Sie ist eine Einzelgängerin, die erst wieder lernen muss anderen zu vertrauen. Da sie aber ihr Geld, das ihr gestohlen wurde zurückbekommen will muss sie über ihren Schatten springen. Nur mit einem Team kann sie es schaffen. Auch die anderen Teammitglieder mochte ich gerne. Jede Person hat eine andere Fähigkeit, die ihm bei der Mission zu gute kommt. Auch wenn es nicht immer danach ausschaut hält das Team zusammen und hilft Sandrine. Lucas schreibt sehr fesselnd, flüssig und spannend. Ich konnte schon nach dem ersten Kapitel nicht mehr aufhören zu lesen. Es gibt kein großes Vorgeplänkel und man steigt gleich in eine spannende Story ein. Schon als Sandrine das Team zusammenstellt muss sie einen ihrer Teammitglieder aus einer brenzligen Situation retten. Ich habe das ganze Buch über mit Sandrine mitgefiebert und mitgezittert. Manche Dinge haben mir wirklich den Atem geraubt weil ich nicht sicher war, ob das Team tatsächlich zu Sandrine hält. Es gab da doch einige Ungereimtheiten, die dann erst zum Schluss aufgeklärt wurden. Ich finde dass der ganze Thriller Action und Adrenalin pur ist. Man kommt kaum zu Luft holen, denn die Ereignisse überschlagen sich. Der Thriller enthält aber nicht nur Spannung sondern auch Witz und Charme. Ich musste oft genug beim Lesen schmunzeln. Für mich war das Buch der ideale Adrenalinkick und ich hatte spannende Lesestunden. Von mir gibt es klare 5 Sterne und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.

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