Luci van Org

 3.3 Sterne bei 22 Bewertungen

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Anderswelt

Neu erschienen am 01.11.2018 als Taschenbuch bei Edition Roter Drache.

Die Geschichten von Yggdrasil

Neu erschienen am 31.10.2018 als Hörbuch bei Audiolino.

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Schneewittchen und die Kunst des Tötens

Schneewittchen und die Kunst des Tötens

 (6)
Erschienen am 11.09.2015
Frau Hölle

Frau Hölle

 (5)
Erschienen am 27.05.2013
Frau Hölle: Ragnarök' Deine Mudda!

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 (5)
Erschienen am 01.07.2013
Die Geschichten von Yggdrasil

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 (2)
Erschienen am 24.03.2017
Die alten Götter

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 (1)
Erschienen am 14.04.2014
Mütter

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 (3)
Erschienen am 18.03.2016
Anderswelt

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 (0)
Erschienen am 01.11.2018
Vagina dentata

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 (0)
Erschienen am 01.03.2019

Neue Rezensionen zu Luci van Org

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K

Rezension zu "Mütter" von Luci van Org

Zum Abgewöhnen und definitiv nicht empfehlenswert!
Kotka75vor 3 Jahren

Ich habe durch Zufall das Buch bei Amazon gesehen und die 5 Sterne- Rezension gelesen, die darunter prangt. Nun muss ich gestehen, daß ich mit Rezensionen sehr skeptisch geworden bin, seit ich festgestellt habe, daß leider, leider viele auf Gefälligkeiten beruhen, dh wenn man den Autoren kennt, schreibt man natürlich ne supertolle Rezension, damit sich das Ding verkauft. Selbst, wenn ich einen Schreiberling im Freundeskreis hätte, täte ich das nicht, denn es leitet den Leser auf eine falsche Fährte und führt wie bei mir, dann leider zum Kauf. Ich mag Anthologien, weil sie eine Vielfalt an Autoren bieten. Ich gehe da nicht nach Autoren- so kannte ich diese Luci van Org gar nicht. Ich habe ihr Mädchen- Lied nie gehört und musste sie erst googlen. Das Cover...nun, das ist eigentlich der Aufmacher, damit die Leute das Buch kaufen- hier war es bei mir nur der Titel- Mütter interessierte mich. Ich begann also zu lesen...durchgelesen habe ich es allerdings schnell nicht mehr, sondern bei den meisten Stories mittendrin aufgehört, da es mir wie ein kalter, schaler Aufguß von Ideen vorkam, da muss ich mich meiner Vorrezensentin anschließen. Was Frau van Org geschrieben hat, ist eine reine Diskussion (und nicht lustig) darüber, wann man wieder Sex haben wird- was ist daran witzig oder interessant? Diese Diskussionen führt man nach über 20 Ehejahren! Keine der Geschichten hat mich angesprochen, die mit dem Kastraten- zieht sich, dann leider nicht fesselnd, weil man ahnt, was kommt. Die anderen sind ähnlich, nichts neues und die Schreibstile grauenvoll. Wenn ich meine Mutter abgrundtief hasse, kriegt sie dieses Buch. Lohnt nicht. Und ein Stern ist schon zuviel.

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A

Rezension zu "Mütter" von Luci van Org

Nichts neues, aufgewärmte Ideen, inhaltslos verpackt
Alix1872vor 3 Jahren

Ich habe mir die Anthologie gekauft, weil ich Mutter bin und dachte, es seien vielleicht schöne Geschichten zum Lesen dabei, aber leider wurde ich enttäuscht. Die von Luci van Org (wer kennt die Sängerin eigentlich noch mit ihrem Trällerlied "Ich bin so froh, daß ich ein Mädchen bin?") ist nun wirklich nicht der Rede wert- soll wohl witzig rüberkommen mit dem "Wann haben wir denn mal wieder Sex- Thema und dann doch nicht", eine andere Story kommt mit ner Computermum daher, gibt es auch schon und so geht es weiter. Die Mutter, die ihren Sohn kastrieren lässt, damit er als großer Star rauskommt und immer super singen kann wie die Bee Gees, nur halt um die Jahrhundertwende- gibt es auch schon das Thema- siehe den Film "Farsanelli" und dann ist das Ganze noch langweilig, weil die Story nicht wirklich logisch ist...auf die anderen Stories will ich nicht näher eingehen, aber sie sind nicht wirklich besser. Wer anspruchsvolle Unterhaltung wünscht und wirklich, tiefgehende Geschichten über Mütter wird hier nicht fündig. Das Cover finde ich okay, spricht schon an, aber, wenn der Inhalt es dann nicht halten kann, was diese verspricht- schade...

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AnnikaLeus avatar

Rezension zu "Schneewittchen und die Kunst des Tötens" von Luci van Org

An alles gedacht
AnnikaLeuvor 3 Jahren

„Dann ist BDSM wie... Fussball?“

Das Schneewittchen-Märchen
Das Mädchen mit Lippen so Rot wie Blut, Haut so Weiß wie Schnee und Schwarzhaarig wie Ebenholz wird drangsaliert von der bösen Stiefmutter (jene mit dem „Spieglein, Spieglein an der Wand“).
Dann geht das ja so weiter: die Königin beauftragt den Jäger das Mädchen zu töten. Der aber schießt lieber ein Tier und bringt das Herz zur Königin. Das unschuldige Mädchen flieht und landet bei den sieben Zwergen (Das waren die mit: „Wer hat in meinem Bettchen geschlafen?“), die sie aufnehmen. Als die Königin das erfährt, wird sie zur Hexe und versucht das Kind umzubringen mittels verschiedener Tricks.
Am Ende fällt das Opfer mit dem Apfelschnitz im Hals in Ohnmacht und die Zwerge stellen sie im Glassarg aus, bis der Prinz kommt. Beim Happily Ever After muss die böse Königin in glühenden Pantoffeln bis zum Tod tanzen. (Und nur so geht das Märchen wirklich aus!)

Was hat jetzt Luci van Org daraus gemacht?
So leid es mir tut, das kann ich euch unmöglich verraten! Denn das Büchlein ist zu kurz. Ich kann euch nur sagen: Es gibt den Sarg, in dem das Mädchen mit der weißen Haut liegt. Es gibt jenigen welchen, der sie weckt. Es gibt jenigen welchen, der ihre Lippen so Rot wie Blut macht! Und es gibt jenige welche, die ihr Leben unlebenswert macht. Schließlich gibt es den Apfel, Dildos, Peitschen, Heizungsrohre, Skizzenblöcke, Rollkoffer und allerlei andere Dinge die mit dem Originalmärchen übereinstimmen. An den Ablauf des Märchen hält sich dies jedoch nicht so ganz.

„Denn es war einmal mitten im Winter
und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel herab.“


Denn Nina wohnt schon in der WG der sieben Live and Action Role Playing Gamer. Der junge Herr Jäger hat ein paar zu viele fragwürdige Pornos geschaut und ist ganz gut dabei seinen sexuellen Trieben ein paar neue Farbkombinationen zu verleihen. Den Prinzen, ohne weißes Ross, finden wir in Form von (Dr. med. Enders) Maél - was übersetzt tatsächlich ‚Prinz‘ heißt. Nach einem Ausflug in den örtlichen SM-Club lässt Nina Witte (-chen) ihren Begleiter stehen, der ihr soeben seine Liebe gestanden hat, nachdem er ihr die ungewässerten Rohrstöcke auf den Hintern gezimmert hat und „Shades of Grey“ für den größten Murks der Literaturgeschichte hält. Danke an der Stelle. Als nächstes wird Nina tot aufgefunden und die Kunst des Tötens erreicht eine dritte Schaffensperiode. Und das obwohl der 40. Mord einfach nicht vollkommen wird.

Es war selten so schön einem Mörder bei seiner Arbeit zuzusehen. Während der Leser nämlich Ivo begleiten darf in der Ich-Perspektive, stellt die Autorin den Serienmörder aus der distanzierteren dritten Person dar. Das Abwechseln der beiden Sichtweisen ergibt ein hervorragendes Zusammenspiel. Viele der wiedererkennbaren Elemente des Originalmärchens sind offensichtlich, nach ein paar anderen muss man wirklich suchen. Zum Beispiel den berühmten Spiegel der Königin, den ich meine in der Kamera zu erkennen. Sprich in den Fernsehauftritten der TV-Koch-Königin Regina.

„Das Balzverhalten der Sandhaie vor der Paarung.“

Daneben gibt es viel Komik im Bereich der nerdigen Seitenhiebe, besonders auch gen Ende beim Kommissar. Drama in den Gefühlswelten und Tragik in den Herleitungen der einzelnen Charakterzügen. Da kann man sagen: das Buch macht alles richtig. Die Charaktere stimmen, die Handlung ist interessant und spannend, die Auflösung hervorragend pointiert. Gruselig war es dann aber doch im Kopf des Killers oftmals erinnernd an einen gewissen „Dexter“ und dessen „dunklen Begleiter“. Diese Figur aber hat viel Tiefe verabreicht bekommen und macht aus seinem üblen Treiben eine wahre Kunst des Homo Superior, oder wie er es sagt: Mensch 2.0.

Ein Wort zur Verarbeitung des Buches. Wie schon Olga A. Krouks „Ewiglich Dornröchschen… Kiss my ass“ ist es optisch super abgestimmt. Schwarz, elegant und schlicht, mit der hübschen kleinen Wappen-Grafik aufgewertet. Leider aber, ist das Buch schon nach 5maligem in die Hand nehmen an seine Grenzen gestoßen und die Beschichtung der Einbandpappe ribbelt sich auf. Davon abgesehen hoffe ich, dass U-Line noch mehr Titel in dieser 'Serie' herausbringen wird.

Fazit:


Amüsant und gleichzeitig erschreckend, interessant und zudem knapp auf den Punkt gebracht. Was will man da mehr? Genau die Art Märchenadaption die mir besonders gut schmeckt. Ich habe NICHTS zu beanstanden.
Diese Geschichte ist der pure Genuß gewesen. Kratzt an der Grenze zum ‚Pfui‘ aber ist zu keiner Zeit platt, vulgär oder gar belästigend oder pornografisch. Ganz im Gegenteil, die meisten Chars vermitteln glaubhafte, ehrliche und menschliche Züge. Wiedererkennen muss man sich in ihnen nicht, kann man aber machen.

Zum Urteil hören wir uns die akustische Untermalung des Künstlers an: „Leonard Cohens: Halleluja“.

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