Lucia St. Clair Robson Die mit dem Wind reitet - Roman

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Inhaltsangabe zu „Die mit dem Wind reitet - Roman“ von Lucia St. Clair Robson

Ich habe das Buch gebraucht erstanden und bin schon ganz gespannt darauf. Ich habe gehört, es soll ganz toll sein :)

— Maggi
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    Die mit dem Wind reitet - Roman

    Maggi

    Dieser üppige Roman erzählt eine epische Geschichte, die mehrere Jahrzehnte umspannt. Sie begründet auf wahren Tatsachen, nämlich der Lebensgeschichte der Cynthia Ann Parker, die 1836 von Comanchen entführt wurde und fortan bei dem Stamm lebt. Sie wird adoptiert und fühlt sich schon bald in dem freien, rauhen, naturverbundenen Leben wohl und zuhause. Das Alltagsleben der Comanchen wird sehr gut und in all seinen Facetten wieder gegeben und beruht auf penibel genauen und sehr gründlichen Recherchen der Autorin. Das Volk wird glaubhaft und vielfältig geschildert, die Natur- und Familienverbundenheit sehr schön ausgearbeitet und richtig zum mitfühlen beschrieben. So kann man sehr gut mit den Figuren mitfühlen und an ihrer Lebenswirklichkeit teilhaben. Jedoch liegt hier kein klischeebehafteter „Der edle gute Wilde, der naturverbundene Bessermensch“-Roman vor, auch die Grausamkeiten der Indianer, wie das Verstümmeln und Foltern von Feinden oder das systematische Quälen von Sklaven wird nicht verschwiegen. So formt sich ein gutes, realistisches Gesamtbild, das sowohl Schönheit und Wahrhaftigkeit, als auch die Grausamkeit des Lebens abbildet. Die Figuren wachsen einem im Verlauf mehrerer hundert Seiten Lektüre sehr ans Herz, man hofft, bangt und lebt mit ihnen und sie werden alle sehr lebendig beschrieben. Auch die Liebesgeschichte zwischen Naduah, wie Cynthias Name bei den Comanchen lautete, und Nocona, Wanderer, ist wirklich schön beschrieben, von den ersten Anfängen, als Naduah fast noch ein Kind war, bis hin zu einer jahrelangen Ehe. So werden die historischen Fakten lebendig, man sieht alles was geschieht vor dem inneren Auge: die großartigen, weitläufigen Landschaften, die Kleidung, die Alltagsgegenstände, die Tiere, die das Land bevölkern und alles Weitere! An Handlung passiert in dem Buch so viel, dass es sich schlecht in einer Rezension wiedergeben lässt, umspannt das Buch doch, bis auf die ersten neun Lebensjahre von Naduah, ein ganzes Leben. Für mich war die Lektüre sehr schön, ein spannender Trip ins 19. Jahrhundert und in ein mir fremdes, faszinierendes Leben! Verdiente volle Punktzahl!

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