Lucia St. Clair Robson Tiana - die mit den Wolken zieht

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Inhaltsangabe zu „Tiana - die mit den Wolken zieht“ von Lucia St. Clair Robson

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  • Rezension zu "Tiana - die mit den Wolken zieht" von Lucia St. Clair Robson

    Tiana - die mit den Wolken zieht

    sarahsbuecherwelt

    07. November 2010 um 16:58

    Auch wenn ich historische Romane sehr gerne lese, sind Geschichten rund um Indianer-Stämme einfach nicht mein Genre. Die schweren Namen, Ausdrücke und die fremden Gepflogenheiten faszinieren mich zwar, aber sind mir zum Lesen einfach zu schwer. Am Ende des Buches befindet sich eine Silbentabelle der Cherokees und Landkarte. Beides ist hilfreich, aber ich persönlich hätte es mir gewünscht, wenn dies am Anfang gestanden hätte. So musste ich den dicken Wälzer immer nach hinten umblättern, um einen besseren Überblick zu bekommen. Der Einstieg war nicht nur zäh, sondern erforderte meine ganze Konzentration. Zwei Ehefrauen und rund elf Kindernamen sind für meinen Geschmack ohne Einführungstabelle einfach nur anstrengend. Ständig kamen wieder neue Namen und ich wusste gar nicht mehr, wer sich dahinter verbarg. Von Anfang an wir die Protagonistin Tiana, ein neun Jahre alte Indianerin, lebendig eingeführt. Sie ist ein wildes Mädchen, dass ihren eigenen Willen hat. Dies hat sie für mich sehr sympathisch erscheinen lassen. Nachdem Klappentext hatte ich ursprünglich ein junge Frau erwartet und kein kleines Kind. Dementsprechend zieht sich der Anfang bis zum Beginn des Klappentextes sehr in die Länge. Zäh wie Kaugummi. Der Stil ist selber in meinen Augen sehr leicht gehalten und lässt sich auch leicht lesen. Zwar sehe ich nicht unbedingt alles sofort vor meinem Auge, kann aber Situationen und Charaktere nach einigen Seiten nachvollziehen. Vieles zieht sich über mehrere Seiten hinweg und ergibt erst am Ende ein schlüssiges Bild. Aber es dümpelt vor sich her. Kaum Spannung oder Überraschungen. Wer kein Interesse am Land, den Leuten und die Kultur hat, wird verzweifeln und das Buch lieber aus der Hand legen wollen. Da mich zumindest Land und Landschaft sehr interessiert, habe ich tapfer durchgehalten. Es wird nicht nur vieles einfach in die Länge gezogen, sondern es werden oft nicht relevante Details wiederholt. Die langatmigen Passagen und Wiederholungen sind wirklich störend, aber mit jeder Seite wächst einen Tiana mehr ans Herz. Zumindest war es bei mir der Fall. Trotzdem musste ich mich zum Lesen richtig durchringen, da es einfach keine Spannungskurve hatte. Ich wollte einfach wissen, wie es mit ihr weitergeht, auch wenn ich der Ansicht bin, dass für den wesentlichen Kern 300 Seiten ausgereicht hätten. Nur reicht dies nicht aus, um mich zu richtig zu fesseln. Zum Beispiel befasst sich die Autorin über mehrere Seiten mit der Raumausstattung. Klar ist es beim ersten Mal interessant zu sehen, wie die damaligen Verhältnisse waren, aber nach dem zweiten Mal ist es in dieser Ausführungsform nicht mehr notwendig. Für mich hat dieser Kampf fünf Tage gedauert. Wobei ich am Ende schon sagen kann, dass ich mich mit dem Leben der Cherokees nun besser auskenne. Lehrreich ist das Buch allemal. Aber noch einmal würde ich mich für diese Informationen nicht durch diese Lektüre kämpfen. Der Schluss ist in meinen Augen das Beste an diesem historischen Roman. Er ist zwar traurig, aber sehr authentisch. Das gefällt mir außerordentlich gut. Empfehlen kann ich das Buch bedingt. Wer sich wirklich für dieses Leben interessiert, wird über die Wiederholungen und Langatmigkeit hinwegsehen. Ich weiß schlielich aus eigener Erfahrung, dass manche Bücher langatmig sind, mir aber trotzdem sehr gefallen. Und das, obwohl die Kritik anderer Leser sehr schlecht ausfällt. ===Bewertung=== Von mir erhält dieses Werk lediglich zwei Sterne. Ich habe es zu Ende gelesen und der Schluss war gelungen. Das Cover ist ebenfalls ansprechend. Das Gesamtbild gibt jedoch nicht mehr Spielraum, da einfach Spannung oder zumindest der fesselnde Aspekt fehlt.

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