Lucie Flebbe Das Monster

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Inhaltsangabe zu „Das Monster“ von Lucie Flebbe

Manchmal muss es nicht der dicke Schinken sein. Lieber was Kleines, das nicht so schwer im Magen liegt, als Lesefutter für Zwischendurch. Eine wohlschmeckende Delikatesse zum Genießen auf der Parkbank, am Strand, im Schwimmbad, im Zug oder als Betthupferl. Den Gaumen kitzeln soll es, den Heißhunger stillen, den Appetit befriedigen. Und spannend sein. Die Lösung: der ars vivendi KrimiSnack mit packenden Kriminalerzählungen renommierter Autoren: Literarische Glanzstücke von Friedrich Ani, Jan Beinßen, Lucie Flebbe und Jörg Steinleitner in der Länge einer dreistündigen Bahnfahrt eröffnen die Reihe handlicher Bändchen, die man gerne mitnimmt und die am besten sofort verschlungen werden wollen – vom ersten bis zum letzten Buchstaben. Der Luxushappen unter den Krimis. Mörderisch gut eben. Seit sie denken kann, wird Kriminalkommissarin Tessa Schwarz von grausigen Visionen verfolgt. Als sie nach der Geburt ihrer Tochter wieder ins Berufsleben einsteigt, werden die Bilder zu einem allgegenwärtigen Problem. Bei einer Zeugenbefragung lernt sie Merle kennen, die offenbar von ihrem krankhaft eifersüchtigen Mann häuslich misshandelt wird. Trotzdem weigert sich Merle, das »Monster« anzuzeigen. Der Fall geht Tessa sehr zu Herzen, und sie gerät durch den schweren Balanceakt zwischen dem Dasein als Mutter, Ehefrau und Polizistin immer mehr aus dem Gleichgewicht. Als dann Merles Fall eskaliert, muss Tessa sich ihrem ganz persönlichen Monster stellen …

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  • Unterhaltsamer Kurzkrimi in lustiger Aufmachung

    Das Monster
    Spatzi79

    Spatzi79

    07. February 2014 um 19:24

    Tessa Schwarz ist nach der Schwangerschaftspause wieder in ihren Beruf als Kriminalbeamtin zurückgekehrt. Ihr Mann kümmert sich währenddessen rührend um ihr gemeinsames Töchterlein und alles könnte wunderbar sein. Doch zum einen ist Tessa nicht auf ihre alte Stelle in der Mordkommission zurückbeordert worden, sondern muss sich nun gemeinsam mit einem wenig beliebte Kollegen, der sie noch dazu als Mentor betreut, um die ungeliebten Fälle von häuslicher Gewalt kümmern. Für die ehrgeizige und vor ihrer Schwangerschaft sehr erfolgreiche Tessa ein klarer Rückschritt. Erschwerend kommt noch hinzu, dass sie seit der Schwangerschaft immer wieder gruselige Visionen hat, in denen sie von einem Rattenmonster verfolgt wird. In eine Stadt wie Hameln tauchen zwar überall Ratten auf, aber im Kopf einer Kripobeamtin haben solche Halluzinationen doch nichts zu suchen! Tessa hat Angst, sich jemandem anzuvertrauen, denn sie fürchtet natürlich, dass sie sich dann endgültig von ihrem Job verabschieden kann. Noch dazu haben sie und ihr Partner nun auch einen speziellen Fall. Die junge Merle scheint von ihrem Mann misshandelt zu werden, auch wenn sie selbst das leugnet. Tessa ist fest entschlossen, die Wahrheit herauszufinden und Merle zu helfen, doch ist sie dazu momentan überhaupt in der Lage? Ich kenne die Autorin Lucie Flebbe von ihrer Reihe um Lila Ziegler und Ben Danner. Eigentlich bin ich kein Fan von Kurzgeschichten, aber hier war ich dann doch neugierig und wurde auch nicht enttäuscht, der Inhalt war auch auf wenigen Seiten spannend und ausführlich genug. Das Format des Krimi-Snacks hingegen ist nicht so wirklich mein Geschmack. Einerseits durchaus hübsch und lustig gemacht, mit der Verschlusslasche, ist es schon ein Hingucker und praktisch für unterwegs. Dennoch bevorzuge ich lieber ein normales Buchformat, aber ich denke, das ist Geschmackssache und ich kann mir den Krimi-Snack auch durchaus gut als kleines Geschenk oder Mitbringsel für Bücherfreunde vorstellen.

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  • Ein Snack für zwischendurch

    Das Monster
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    29. January 2014 um 20:00

    Kriminalkommissarin Tessa Schwarz wird seit der Geburt ihres Kindes von schrecklichen und lebendigen Visionen heimgesucht. Als Kind hatte sie ebenfalls diese Hallzuinationen, die aber dann verschwanden und sie jahrelang in Ruhe gelassen haben. Während ihr Freund Tom in der Elternzeit ist, steigt sie wieder in ihren Beruf ein, trotz der Visionen, die jederzeit auftauchen können. In ihrem ersten Fall geht es um einen Fall von möglicher häuslicher Gewalt: eine Nachbarin hat den Mann der jungen Merle Kellermann angezeigt wegen des Verdachts, daß er seine Frau verprügelt. Merle streitet jedoch alles ab, während Tessa sich sicher ist, daß Charly Kellermann gewalttätig ist. Da ich kein großer Freund von Kurzgeschichten bin, bin ich meist bei Büchern mit gut 100 Seiten etwas skeptisch. Aber bei einem Büchlein von Lucie Flebbe hat sich mir die Frage nicht gestellt, da ich ihre anderen Kriminalromane um Lila Ziegler und Ben Danner sehr gerne lese. Als erstes fällt das kleine Format des Büchleins auf, das kleiner als ein Taschenbuch ist, mit einer Lasche geschlossen werden kann und damit beinahe ein Büchlein für die Hosentasche ist. Der Leser wird direkt in die Handlung geworfen und bekommt die nächsten 116 Seiten eine spannende und nachdenkliche Geschichte serviert. Die Autorin legt geschickt mehrere falsche Spuren, denen ich blindlings gefolgt bin, außerdem hält sie einige überraschende Wendungen parat. Das Ende erfolgt wie ein Paukenschlag und hat mich als Leser nachdenklich zurückgelassen. Auch noch Tage später hat mich der Inhalt beschäftigt, ob die Entwicklung hätte anders verlaufen können und was dafür notwendig gewesen wäre. Trotz der geringen Seitenzahl hat die Autorin die Charaktere sehr liebevoll und detailliert beschrieben, und ihre Entwicklungen bzw. wahren Eigenschaften werden nach und nach freigelegt. „Das Monster“ ist eher ein psychologischer Krimi, der nicht durch Blutrünstigkeit besticht, sondern eher durch das raffinierte Verschmelzen von Tessas Leben mit Merles Schicksal. Ich bin von dem KrimiSnack positiv überrascht und bin auf weitere Snack sehr gespannt.

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  • ganz schön viel (böse) Energie

    Das Monster
    daskleinebuechercafé

    daskleinebuechercafé

    10. November 2013 um 19:30

    Krimi Snack – Das Monster   Seit sie denken kann, wird Kriminalkommissarin Tessa Schwarz von grausigen Visionen verfolgt. Als sie nach der Geburt ihrer Tochter wieder ins Berufsleben einsteigt, werden die Bilder zu einem allgegenwärtigen Problem. Bei einer Zeugenbefragung lernt sie Merle kennen, die offenbar von ihrem krankhaft eifersüchtigen Mann häuslich misshandelt wird. Trotzdem weigert sich Merle, das »Monster« anzuzeigen. Der Fall geht Tessa sehr zu Herzen, und sie gerät durch den schweren Balanceakt zwischen dem Dasein als Mutter, Ehefrau und Polizistin immer mehr aus dem Gleichgewicht. Als dann Merles Fall eskaliert, muss Tessa sich ihrem ganz persönlichen Monster stellen … Zum Inhalt: Tessa Schwarz kehrt aus der Elternzeit zurück zur Hamelner Polizei, nicht wie vor der Geburt ihrer Tochter im Bereich Tötungsdelikte, sondern häuslicher Gewalt. Die Monster Ihrer Kindheit kehren nun immer wieder und häufiger in ihren Kopf zurück. Fiese Ratten tummeln sich da. Der Spagat zwischen Beruf und Familie wird immer schwerer. Zumal sie Zuhause nicht vom Beruf abschalten kann und umgekehrt. Ihr Freund macht ihr bei einem romantischen Abendessen einen Heiratsantrag, eigentlich ein Grund um Glücklich zu sein. Doch da kommen neue dunkele Wolken auf, an denen ihre Mutter nicht ganz unschuldig ist. Durch Merles Fall werden die Erinnerungen an ihre Kindheit immer präsenter. Nachfragen bei ihrer Mutter und Schwester helfen ihr nicht weiter. Dann kommt sie nach einem anstrengen Arbeitstag nach Hause und das Monster zeigt sich wieder….   Mein Fazit: In einem kleinen gelben Snack steckt ganz schön viel (böse) Energie… Ich hätte nicht erwartet, dass in einen kleinen Snack soviel Krimi drinstecken kann. Viel Spannung, man bleibt bis zum Ende im Ungewissen und mit diesem Ende rechnet man auch nicht. Sehr zu empfehlen!

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