Lucie Flebbe Totalausfall

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Inhaltsangabe zu „Totalausfall“ von Lucie Flebbe

Der Kreis schließt sich …

Ihre Freunde haben sich von ihr losgesagt und die Anzeige, die sie gegen ihren Vater wegen häuslicher Gewalt gestellt hat, droht im Sande zu verlaufen – nach einem missglückten Selbstmordversuch steht die junge Privatdetektivin Lila Ziegler vor dem Nichts. Sie landet in einer psychosomatischen Klinik. Allerdings fragt sie sich schnell, wer eine Therapie nötiger hat: Der gremlinartige Klinikleiter und der leicht zu verunsichernde Stationsarzt wirken nicht weniger gestört als die Patienten. Während Lila weiter darüber nachdenkt, wie sie sich final verabschieden kann, wird eine Psychologin tot aufgefunden. Lilas Neugier erwacht …

Lila Zieglers letzter Fall – furios wie der erste! Jeder Satz sitzt, eine großartige Balance zwischen Spannung, schwarzem Humor und menschlichen Abgründen.

Würdiges Ende einer großartigen Krimi-Reihe

— ech

Starke Charakterentwicklung und eine spannende Kriminalgeschichte. Dies ist für mich der stärkste Band der Reihe.

— MsBookeria

Furioser Pageturner! Absolut lesenswert, großartig. Chapeau!

— DreamingBooks

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  • Würdiges Ende einer großartigen Krimi-Reihe

    Totalausfall

    ech

    05. September 2017 um 14:18

    Mit dem 9. und letzten Band bringt die Autorin Lucie Flebbe ihre Krimireihe um die junge Lila Ziegler und den Bochumer Privatdetektiv Ben Danner nun zu einem überzeugenden und würdigen Ende.Lassen sich die einzelnen Bände der Reihe grundsätzlich auch einzeln lesen, empfiehlt es sich hier aber auf jeden Fall, die anderen Bücher zu kennen. Insbesondere den direkten Vorgänger "Am Boden" sollte man auf jeden Fall vorher gelesen haben, da die Story direkt an das schockierende Ende dieses Buches anschließt.Lila hat den Selbstmordversuch, den sie nach den Enthüllungen zu ihrer verdrängten Vergangenheit und zum Tod ihrer älteren Schwester begangen hat, mit knapper Not überlebt. Um einer Zwangseinweisung zu entgehen, lässt sie sich freiwillig in eine psychosomatische Fachklinik in Bochum einweisen, sucht aber eigentlich nur verzweifelt nach einer Möglichkeit, ihrem Leben doch noch ein Ende zu setzten. Als in der Klinik ein Mord geschieht, muss sie sich entscheiden: Lässt sie ihren kriminalistischen Instinkt noch einmal erwachen oder gibt sie sich vollends ihren inneren Dämonen hin.Auch wenn die Geschichte formal alle Grundvoraussetzungen eines Krimis erfüllt, spielt die Mördersuche diesmal eigentlich nur eine ziemlich untergeordnete Rolle. Im Mittelpunkt steht hier eindeutig die Figur Lila Ziegler und ihr komplett durcheinandergeratenes Innenleben. Der Autorin gelingt es dabei mit einem, wie immer, packenden Schreibstil auf vortreffliche Art und Weise, die inneren Konflikte ihrer Hauptfigur herauszuarbeiten und für die Leser greifbar zu machen. Man taucht beim Lesen ganz und gar in die Figur ein und leidet förmlich mit ihr mit. Oftmals will man sie dabei sogar packen und schütteln, um sie wieder zur Vernunft zu bringen.Auch die Darstellung der Vorgänge in der Fachklinik und die Charakterisierung der dort ansässigen Patienten, Ärzten und sonstigen Bediensteten kann man nur als absolut gelungen bezeichnen. Ein Sammelsurium an interessanten und ungewöhnlichen Protagonisten, das die Geschichte auf  perfekte Art und Weise unterstützt und entscheidend zum überzeugenden Gesamtbild beiträgt. Ein Buch wie eine Achterbahnfahrt, das seine Leser von einem Wechselbad der Gefühle in das nächste führt und dabei, trotz allen Schreckens, auch noch bestens unterhält.Die Geschichte von Lila Ziegler ist damit nun zu Ende erzählt, auf neue Bücher der Autorin mit frischen Charakteren kann man sich aber jetzt schon freuen.   

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  • Lila Ziegler ermittelt zum neunten Mal

    Totalausfall

    odenwaldcollies

    03. September 2017 um 14:30

    Lila erwacht nach ihrem Selbstmordversuch im Haus ihrer Eltern im Krankenhaus. Ihr Leben liegt in Scherben vor ihr und sie ist davon überzeugt, alle Freunde verloren zu haben. Zudem hat ihre Anzeige gegen ihren Vater nun kaum noch Aussicht auf Erfolg. Widerwillig lässt sich Lila auf eine stationäre Psychotherapie ein, um zu verhindern, dass sie die nächste Zeit in der geschlossenen Abteilung verbringen muss. Als jedoch in der Klinik ein Mord geschieht, weckt das Lilas Ermittlerinstinkte. Nach dem schockierenden Ende des achten Bands war nicht klar, ob die Autorin noch einen weiteren Band schreiben wird oder nicht. Glücklicherweise hat sie sich dann doch entschieden, die Reihe um Lila und Ben Danner so nicht enden zu lassen. Ich gebe aber zu, dass ich dennoch ein wenig Angst vor dem Ende von „Totalausfall“ hatte. Zuerst hat sich bei mir Erleichterung breit gemacht, denn eine neunter Band bedeutete, dass Lila ihren Suizid überlebt hat. Darauf folgte jedoch direkt der nächste Schock, als Lilas Freund und Partner Ben sie vor vollendete Tatsachen stellt. Seine Entscheidung kann ich jedoch nachvollziehen, zumal klar wird, dass sie ihm alles andere als leicht fällt, da der harte Kerl seinen weichen Kern offenbart. Lila dagegen hätte ich jedesmal schütteln können, wenn sie sich überlegt, warum ihr Suizid erfolglos war und wie sie ihn mit besserem Erfolg wiederholen kann. Kann Ben in ihr genügend Zweifel wecken, was ihre vermeintliche Schuld am Tod ihrer Schwester angeht, damit sie der Wahrheit auf den Grund geht und somit nicht mehr an Suizid denkt? Insofern kommt der Mord an Lilas Therapeutin nicht ganz ungelegen, so makaber es auch klingt, weckt er doch Lilas Ermittlerinstinkte und lenkt sie von den eigenen Problemen ab. Zudem findet Lila dabei eine neue Freundin, mit der weder sie noch ich als Leser jemals gerechnet habe. Die Zahl der Verdächtigen ist zwar überschaubar und ich hatte eine Ahnung, aber auf die Auflösung bzw. das genaue Mordmotiv bin ich bis zum Schluss nicht gekommen. Wie von Lucie Flebbe gewohnt, liegt der Erzählfokus nicht nur auf den Ermittlungen: der Leser bekommt diesmal einen Einblick in den Alltag einer stationären Psychotherapie sowie in die Probleme der Patienten, die sie in die Klinik geführt haben. Aber nicht alle Patienten sind bereit, die ärztliche Hilfe anzunehmen – zu ihnen gehört auch Lila. Bekommt Lila ihr Leben in den Griff und kann sie sich endlich von dem Vorwurf, für den Tod ihrer Schwester verantwortlich zu sein, befreien? Gibt es für sie und Ben überhaupt eine Zukunft? Wird Lila ihrem Vater die häusliche Gewalt nachweisen können? Wie wird sich Lilas Mutter zu ihrer Tochter verhalten, nachdem sie sie mit aufgeschnittenen Pulsadern in ihrem Schlafzimmer gefunden hat? Fragen über Fragen – ob das Buch die vorgenannten Fragen beantwortet und wie, davon muss sich der neugierige Leser selbst überzeugen. Für mich war das Ende in jedem Fall zufriedenstellend und stimmig. Dennoch bin ich natürlich etwas traurig, dass diese tolle Reihe um die junge und etwas verkorkste Lila Ziegler und ihren Partner Ben Danner, dem harten Kerl mit Türstehercharme, nun endgültig vorbei ist. Ich werde ihre unkonventionellen Ermittlungen vermissen. Aber ich bin überzeugt, dass die Autorin für ihr neues Projekt wieder tolle Ideen haben wird und bin gespannt auf ihre nächsten Bücher.

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  • Ein lachendes und ein weinendes Auge

    Totalausfall

    DreamingBooks

    23. August 2017 um 19:05

    Lilas letzter Fall und dieser ist nicht nur furios, sondern geht den Lesern der ersten Stunde auch mächtig ans Herz!Inhalt :Als Lila umringt von weißen Wänden, im Krankenhaus aufwacht, wird ihr eines bewusst... es hat nicht funktioniert. Ihr Selbstmordversuch und damit die Flucht vor ihrer näher rückenden Vergangenheit ist gescheitert und nun steht sie vor einem Leben, das sie nicht mehr wollte, vor einem Scherbenhaufen.Vor dem absoluten nichts stehend, augenscheinlich ohne Freunde, wird die junge Privatdetektivin Lila Ziegler, in eine psychosomatische Klinik eingeliefert. Zuerst verfolgt Lila nur ein Ziel, ihr eigenes Ableben, doch nach kurzer Zeit, muss sie feststellen, dass in der Klinik einige Angestellten verrückter erscheinen, als so mancher Patient und als dann auch noch ein Mord geschieht, kann Lila nicht anders, ihre Neugier ist geweckt.....Meinung :Ach ja, was soll ich sagen, ein bisschen blutet mir ja das Herz, dass nun Schluss ist mit der Reihe rundum die Detektive Lila und Danner, gerade weil der letzte Teil nochmals zu einem der stärksten der Reihe zählt, fiel der Abschied umso schwerer.Wie gewohnt ist auch dieser Krimi aus der Feder von Lucie Flebbe mal wieder ein Volltreffer, spannend und ein wahrer Pageturner, so kennt man die Bücher der Autorin.Auch wenn man meinen sollte, dass dieses Buch, aufgrund der Umstände etwas melancholischer ist, so fehlt der Humor gewiss nicht, es gab mal wieder die typischen Lila-Szenen, bei denen ich lauthals lachen oder schmunzeln musste. Mal wieder ist der Mix aus Spannung, Humor und Gefühl wunderbar gelungen.Der Fall / der Plot ist mehr als gut ausgearbeitet, keine Seite ist langweilig, sondern der Spannungsvelauf zeigt stetig nach oben. Zu schade, daß ich dieses Buch, in 4 Stunden verschlungen habe, am Ende flossen Tränen. Eine Reihe, die mich von Beginn an begleitet hat, eine Reihe die neue, amüsante, eigensinnige und spannende Wege ging, eine Reihe, die ich vermissen werdeFazit:Absolut lesenswert, ein Pageturner der spannend ist und berührt!Danke Frau Flebbe für 9 großartige Fälle, ein wenig hoffe ich immer noch, dass es einen 10. geben wird. Potential wäre definitiv da.Großartig, Chapeau! 

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