Lucie Marshall Mama, I need to kotz!

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Inhaltsangabe zu „Mama, I need to kotz!“ von Lucie Marshall

„Mein Sohn wächst auch nicht schneller, wenn man an ihm zieht!“ Das sagt sich die Berliner Bloggerin Lucie Marshall nach einem Jahr Erziehungsexkursion in der aufregenden Inselmetropole London, in der verschiedenste Nationen und Erziehungsstile aufeinanderprallen und deswegen auch so einiges anders läuft ... Witzig, ungeniert und authentisch erzählt die junge Mutter von großem Chaos, kleinen Erleuchtungen und vielen gut gemeinten Ratschlägen.

Leichte, kurzweilige Lektüre! Noch interessanter für alle, die überlegen mit Kindern für eine Weile nach London zu ziehen.

— MintyAnchor

Eine unterhaltsame biografische Story über ein neues Dasein in London mit alltäglichen Herausforderungen.

— Katis-Buecherwelt

Isch weiß ja nisch... Also, ich hatte mir unter "Mama, I need to kotz" eigentlich was eher humorvolles vorgestellt. Das war es am Ende aber

— Ankewien

witzig und total amüsant

— Binchen84

Neidisch war ich besonders auf den Londoner Elternabend 2.0.

— Kellerbandewordpresscom

Aus meiner Sicht, eine abwechslungsreiche Erscheinung, die weniger 'nur für Mütter' ist, dafür mehr 'für Frauen, Eltern, Menschen'.

— Eva-Maria_Obermann

Ein Roman mit Humor, für mich allerdings auch, mit einigen Schwächen...

— KristinSchoellkopf

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  • ~ interessant ~ kleiner Ratgeber für Familien mit Auswanderungswunsch ~ ironisch ~

    Mama, I need to kotz!

    Katis-Buecherwelt

    08. August 2016 um 16:13

    Klappentext:„Mein Sohn wächst auch nicht schneller, wenn man an ihm zieht!“ Das sagt sich die Berliner Bloggerin Lucie Marshall nach einem Jahr Erziehungsexkursion in der aufregenden Inselmetropole London, in der verschiedenste Nationen und Erziehungsstile aufeinanderprallen und deswegen auch so einiges anders läuft ... Witzig, ungeniert und authentisch erzählt die junge Mutter von großem Chaos, kleinen Erleuchtungen und vielen gut gemeinten Ratschlägen.Zum Buch:Der Titel ist Hauptbestandteil des ganzen Covers. Verschiedene Schriftarten und Farben lockern das Gesamtbild auf und genau dass, in Verbindung mit dem Wort "KOTZ", machte mich neugierig auf den Inhalt des Buches. Ein privates Bild der Autorin rundet das Ganze ab.Erster Satz:"Mit dem zweiten Buch ist es vermutlich ähnlich wie beim zweiten Kind."Meine Meinung:Nach dem ersten Teil "Auf High Heels in den Kreißsaal" geht es nun mit "Mama, I need to Kotz" weiter, die Lebensgeschichte von Lucie, Marc und Sam.Lucie, Marc und Sam ziehen aus beruflichen Gründen für einige Monate von Berlin nach London. Dass es dort ganz andere Sitten gibt, ist ihnen bekannt. Doch was sie dort erleben, damit haben sie nicht gerechnet. Das englische Schulsystem ist ein Graus und Lucie erzählt von ihren Erfahrungen mit Kleinkind in London. Worauf die Briten besonderen Wert legen und was deren Moral ist, lernt Lucie schnell kennen. Es hat alles seine Vor- und Nachteile.Die Autorin und Schauspielerin Tanya Neufeldt erzählt hier als Lucie Marshall über ihre alltäglichen Aufgaben als Mutter, Ehefrau, Freundin und Karrierefrau.Ein frischer Schreibstil mit viel Ironie empfing mich und ich war schnell dem Zauber Londons verfallen, trotz der negativen Seiten, über die Lucie Marshall erzählt.Auf Grund dem Satz im Klappentext "Mit Humor geht alles leichter, besonders das Elternsein" habe ich viel mehr humorvolle Sprüche erwartet, als ich vorgefunden habe. Es waren ironische Anekdoten zu lesen, dass Schmunzeln blieb bei mir jedoch aus.Obwohl ich diese biografische Geschichte sehr gerne gelesen habe, passiert im eigentlichen Sinne nicht sehr viel.Es war interessant zu lesen, was für Erfahrungen die junge Familie mit dem englischen Schulsystem machen musste und wie andere Eltern damit zurechtkamen. Sie erzählt über die Eingewöhnung von Sam im Kindergarten und den Problemen mit der Wohnsituation in London.Zwischen den Zeilen spürte ich deutlich, wie Lucie Heimweh und später sogar Fernweh hatte. Jedes Land hat seine eigene Moral und Sitten, die die Schriftstellerin am Ende des Buches auf sich selbst bezogen erläutert. Sie berichtet von großen Wertschätzungen, die im Alltag als Selbstverständlich gesehen werden und dennoch nicht als solche zu betrachten sind.Dieses Buch ist ein idealer Ratgeber für Familien mit jungen Kindern, die nach London auswandern und sich vorab ein wenig informieren möchten. Oder auch für Leser, die ihr Herz an London verloren haben und ebensolche Erzählungen über das "wahre Leben" mögen.Fazit:"Mama, I need to KOTZ!" ist der zweite Teil aus dem Leben von Lucie Marshall. Eine unterhaltsame biografische Story über ein neues Dasein in London mit alltäglichen Herausforderungen. ~ interessant ~ kleiner Ratgeber für Familien mit Auswanderungswunsch ~ ironisch ~ 

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  • Eine Gelassenheit, die regelrecht ansteckend wirkt...

    Mama, I need to kotz!

    Die-wein

    02. August 2016 um 23:50

    Die Berliner Bloggerin Lucie Marshall beschließt gemeinsam mit ihrem Mann sowie Sohn Sam für einige Monate nach London zu ziehen. Voller Begeisterung begeben sie sich auf Wohnungs- sowie Kindergartensuche und müssen schnell feststellen, dass trotz der relativ kurzen Entfernung so gut wie alles anders ist als in ihrer Heimat Berlin. Auf humorvolle Art und Weise gewährt die Autorin einen Einblick ins Schul- und Bildungssystem sowie den überteuerten Wohnungsmarkt, lässt uns aber auch teilhaben daran, was diese Stadt so besonders macht. Da ich bereits seit längerer Zeit aufmerksam die Beiträge der Autorin Lucie Marshall auf Facebook beziehungsweise auf ihrem Blog verfolge, wollte ich diesen Roman sehr gerne lesen. Ich mag ihren Humor und ihre Sichtweise auf das alltägliche Chaos sowie die Sorgen als Mutter und all dies kommt auch hier definitiv nicht zu kurz. Ursprünglich hatte die Familie sich durch den Umzug nach London mehr Zeit füreinander erhofft, da Ehemann Marc bereits seit fast einem Jahr zwischen den Städten hin und her pendelt und die ungemütlichen Hotelbetten satt hat. Wie es jedoch meistens der Fall ist, sieht die Realität letzten Endes ganz anders aus. Die Mieten sind kaum bezahlbar, die Zustände der Wohnungen teilweise unterirdisch und auch die Suche nach der richtigen Kindertagesstätte gestaltet sich schwierig. Bereits nach wenigen Seiten war ich mittendrin in der Handlung, da ich auch wahnsinnig neugierig war, auf das was da wohl auf die junge Familie zukommt. Die Neugier, Abenteuerlust sowie die gelassene Art der Autorin finde ich schlichtweg beneidenswert, da ich glaube, mir wäre aufgrund der anfänglichen Probleme bei der Eingewöhnung in der Kindertagesstätte schnell die Lust vergangen. Wahrscheinlich hätte ich mir da schnell viel zu viele Gedanken gemacht und die Segel gestrichen. Insofern ist es wirklich bemerkenswert, wie sich Lucie mit der Situation arrangiert und all dem noch so viel Positives abgewinnen kann. Mit einem Augenzwinkern und jeder Menge Selbstironie meistert sie ihren chaotischen Alltag in London und sogar dem schlechten Wetter kann sie am Ende etwas abgewinnen. Und auch ihre wachsende Liebe für diese außergewöhnliche Stadt und ihre Menschen kann man absolut nachvollziehen. Die Kapitel sind kurz gehalten und auch die Schrift ist relativ groß, sodass man leider viel zu schnell am Ende angelangt. Die eingearbeiteten englischen Redewendungen und Ausdrücke werden oftmals im nächsten Satz aufgegriffen, sodass alles gut verständlich ist. Mein Fazit: Ein Erfahrungsbericht, der mit sehr viel Humor und Selbstironie bei mir punkten konnte und eine Gelassenheit, die regelrecht ansteckend wirkt. Am Ende sieht man das deutsche Bildungssystem, das ja auch immer wieder viel Kritik einstecken muss, auf jeden Fall mit anderen Augen.

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  • Mama hat Heimweh

    Mama, I need to kotz!

    Ankewien

    21. July 2016 um 12:42

    Isch weiß ja nisch... Also, ich hatte mir unter "Mama, I need to kotz" eigentlich was eher humorvolles vorgestellt. Das war es am Ende aber leider nur an sehr wenigen Stellen. Irgendwie hat das Ganze eher vor lauter Heimweh getrieft. Nun, ich kenne das ja selbst, wenn man in ein anderes Land zieht - zwar nicht als Mama, aber trotzdem irgendwie vergleichbar - und ich kenne auch viele Deutsche, die quasi in Selbstmitleid ertrunken sind. Am Anfang waren wir immer bei einem Piefkestammtisch und ich fand das da unerträglich, weil nur darüber diskutiert wurde, wer wo was wie und warum in Österreich fehlt und warum das Land am Fehlen des McRib auf der McDonalds Speisekarte noch nicht zu Grunde gegangen ist. Daher kann ich das eine oder andere Problem durchaus nachvollziehen, etwa dass meine (noch nicht existenten) Kinder mal einen Wiener Akzent bekommen (bei dem Gedanken muas I speiben), aber Himmel, damit muss ich mit Humor umgehen - und das habe ich auch von Lucie Marshall erwartet, aber das ging eben leider etwas nach hinten los. Zwar ist vieles wohl witzig gemeint - doch der Witz geht ein wenig unter.Dennoch ist das Buch für mich ein interessanter Einblick in das Leben in London - von mir gibt es trotzdem nur durchschnittliche 3 Sterne.

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  • witzig und total amüsant

    Mama, I need to kotz!

    Binchen84

    20. July 2016 um 12:10

    Inhalt:„Mein Sohn wächst auch nicht schneller, wenn man an ihm zieht!“ Das sagt sich die Berliner Bloggerin Lucie Marshall nach einem Jahr Erziehungsexkursion in der aufregenden Inselmetropole London, in der verschiedenste Nationen und Erziehungsstile aufeinanderprallen und deswegen auch so einiges anders läuft ... Witzig, ungeniert und authentisch erzählt die junge Mutter von großem Chaos, kleinen Erleuchtungen und vielen gut gemeinten Ratschlägen.(Quelle: Goldmann Verlag) Über die Autorin:Tanya Neufeldt, geboren 1972, ist Schauspielerin und bekam mit 37 Jahren ihr erstes Kind. Seitdem erzählt sie als Lucie Marshall in ihrem sehr erfolgreichen Blog mit viel Humor und Selbstironie über die alltäglichen Herausforderungen als Mutter. Sie schrieb regelmäßig Kolumnen in der tazund in der freundin, die man neben einer Webserie zum Blog seit März 2016 auch online einsehen kann. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin Mitte.(Quelle: Goldmann Verlag) Meine Meinung:Mit einer guten Mischung aus Witz, Charme und einer gehörigen Portion Selbstironie erzählt Lucie Marshall in diesem Buch aus ihrer Zeit in London. Dabei erfährt man viel über London an sich, die Gegebenheiten und die kulturellen Unterschiede zu Deutschland. Im Vordergrund steht hier das britische Schulsystem, was in keiner Weise mit dem unserem zu vergleichen ist. Die Schwierigkeiten beginnen in England bereits mit der Auswahl des richtigen Kindergartens und der erschreckenden Tatsache was von den kleinen Kindern erwartet wird. Aber nicht nur damit muss sich die Autorin herum ärgern, auch eine bezahlbare Wohnung muss von Berlin aus gefunden werden oder das Leck im Dach des Mietshauses schnell gestopft werden. Ausserdem erfährt man noch viele Einzelheiten über die Gepflogenheiten Englands, wie z.B. dass die Häuser nur für einen gewissen Zeitraum vermietet werden und dann verlängert werden kann oder das die Miete beispielsweise wöchentlich gezahlt werden muss.Da meine Schwester selbst vor über einem Jahr nach England ausgewandert ist und ich sie erst kürzlich besucht habe, konnte ich viele Dinge noch besser nachvollziehen und verstehen. Die Autorin schafft es sehr gut, den Leser an ihren Erlebnissen, Gedankengängen und Erfahrungen hautnah miterleben zu lassen. Dadurch wird auch der eigene Blickwinkel auf die Erziehung und die Erwartungen an die Kinder geändert. Zudem zeigt sie sehr deutlich auf, dass man des Öfteren ruhig mal das eine oder andere etwas lockerer sehen und vor allem einigen Dingen mit mehr Humor gegenüber treten sollte.Lucie Marshall hat einen sehr humorvollen und angenehmen Schreibstil und das Buch war innerhalb weniger Stunden gelesen.Die Handlung ist in mehrere Abschnitte gegliedert und die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge. Fazit:Dieses Buch hat mich dazu angeregt meine eigenen Blickwinkel nochmal zu überdenken und doch auch mal lockerer an Dinge heranzugehen. 

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  • Mama i need to kotz!

    Mama, I need to kotz!

    sunflower130280

    15. July 2016 um 21:20

    Mit Kleinkind das Abenteuer Umzug nach England? Genau das schildert hier auf sehr humorvolle Weise die Autorin Lucie Marshall in "Mama i need to Kotz! Was ich in London als Mutter lernte". Denn alles was Lucie Marshall hier beschreibt, hat sie genauso selbst erlebt. Job bedingt ziehen Lucie, Marc und ihr 4-jähriger Sohn Sam nach England. Das Abenteuer beginnt allerdings schon bei der Wahl nach dem richtigen Kindergarten und der passenden Wohnung. Die Autorin zeigt hier welche Schwierigkeiten auf die kleine Familie so warten. Erzählt wird die Geschichte aus Lucies Sicht, man wird direkt in die Handlung mit einbezogen. Zwischen dem erlebten, erfährt man hier auch ihre Gedankengänge, Zweifel und der Frage die sich wohl jede Mutter schon oft gefragt hat : "Warum funktioniert mein Kind nicht so wie ich es will?" Zwischen der Tatsache das England nicht nur sehr multikulturell ist, spielt hier gerade in diesem Buch das britische Schulsystem eine tragende Rolle, denn es ist kein Vergleich zu Deutschland. Aber auch zeigt sie, das man nicht alles ganz so ernst nehmen sollte, denn diese Gelassenheit hat sie aus London mit in die Heimat genommen. Nebenbei lernt man hier auch noch andere Familien kennen, die ebenfalls das Abenteuer England gewagt haben. Zwischen den Freundschaften die sich dadurch bilden, erfährt man auch wie diese über die Erziehung ihrer Kinder denken bzw umdenken. Dabei bleibt die Autorin hier so herrlich selbstironisch und hat mich damit öfters zum schmunzeln gebracht. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, die Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich recht flott lesen. Fazit : Eine charmante und humorvolle Story über Kindererziehung, das britische Schulsystem und anderen Problemen, die nicht nur zum nachdenken anregen, sondern auch zum umdenken.

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  • Mama I Need to Kotz mit Autoren-Interview

    Mama, I need to kotz!

    Kellerbandewordpresscom

    09. July 2016 um 13:31

    Heute ist die liebe Lucie Marshall zu Gast und beweist euch „Mut zur Lücke“. Hier noch mal eine kurze Vorstellung von Lucie Marshall (Autorin) vom Verlag: Tanya Neufeldt, geboren 1972, ist Schauspielerin und bekam mit 37 Jahren ihr erstes Kind. Seitdem erzählt sie als Lucie Marshall in ihrem sehr erfolgreichen Blog mit viel Humor und Selbstironie über die alltäglichen Herausforderungen als Mutter. Sie schrieb regelmäßig Kolumnen in der tazund in der freundin, die man neben einer Webserie zum Blog seit März 2016 auch online einsehen kann. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin Mitte. Es freute mich sehr, dass Lucie neben der Neuerscheinung ihres zweiten Buches „Mama, I need to kotz“ die Zeit fand den Lückentext zu füllen. Aber nicht nur das! Sie hat mir auch ein paar private Fragen zu ihrem Buch beantwortet. Dazu unten mehr. Sei gespannt…. Mut zur Lücke 1. GUMMIBÄRCHEN, REISGERICHTE UND SCHNULZENFILME sind meine Leidenschaft. 2. Ich könnte mal wieder KIRSCHKERN-WEITSPUCKEN machen. 3. Es gibt MOMENTE, da könnte man EINFACH MAL DIE KLAPPE HALTEN. 4. Ich will ehrlich sein, CHIPS UND COUCH MACHEN EINEN SUPER FREITAGABEND. 5. FUSSBALLKARTEN SIND ZUR ZEIT so wichtig. 6. Eltern KÖNNEN UNFASSBAR NERVEN. 7. Ohne SCHLÜSSEL verlasse ich nie das Haus. MEISTENS AUF JEDEN FALL. 8. Ich möchte mir gerne EINE INSEL kaufen. 9. Meine Mutter IST GROSSARTIG UND MACHT MICH IRRE. SO WIE DIE MEISTEN MÜTTER. ICH BIN NATÜRLICH DIE AUSNAHME. 10. OHNE KAFFEE IN DEN TAG kann ich nicht. 11. Wo bekomme ich denn BITTE MEHR SCHLAF HER? 12. MEIN SOHN hat mir erzählt, dass EIN HERZ OHNE FREUNDE KEIN GUTES HERZ IST. HABE SOFORT GEHEULT. 13. Ich bin stolz WENN ICH ES SCHAFFE, EHRLICH ZU MIR ZU SEIN. 14. Wenn das Kind schläft, dann RAUCHE ICH EINE FEIERABEND-ZIGARETTE UND ESSE DIE FISCHSTÄBCHENRESTE. 15. Ich war noch nie AUF EINEM RIESENRAD. UND ICH WERDE DAS AUCH IN DIESEM LEBEN AUSLASSEN. Vielen Dank fürs Mitmachen. ——————————————————————- Liebe Lucie, was sollten die Leser über dein aktuelles Buch wissen? Das zweite Buch ist vermutlich ähnlich wie das 2. Kind. Behaupte ich jetzt mal nonchalant, obwohl ich nur ein Kind habe. Aber es ist eine Tatsache: Es ist einfach nicht zu vergleichen. Das 2. Buch ist vermutlich ähnlich wie das 2. Kind. Behaupte ich jetzt mal nonchalant, obwohl ich nur ein Kind habe. Tatsache ist: Es ist einfach nicht zu vergleichen. Mein erstes Buch „Auf High Heels in den Kreißsaal“ war gar nicht geplant. Ich habe damals ja nur in mein Gewitterbuch geschrieben. Ohne Plan oder Verlag. Ich war so verblüfft von der Tatsache, dass dieses Baby – mein Sohn Sam – mein Leben einmal auf den Kopf stellte, dass ich entweder den ganzen Tag hätte rumrennen und brüllen können: „ICH GLAUBE DAS JETZT NICHT!!!“ oder mich hinsetzen und es aufschreiben musste. Ja, ich musste. Ich war wie ein Dampfkochtopf. Und damit ich nicht explodierte, habe ich eben geschrieben. Wenn du meinen Blog verfolgst, dann kennst du meine Eigenart meist ein Zitat zu Beginn des Posts zu veröffentlichen. Welches Zitat passt zu deinem Blog/Buch? „Mein Kind wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.“ Welches ist dein Lieblingskapitel? Mein Lieblingskapitel: U7 – Mutterolympiade. Dank dir, liebe Lucie für deine spontanen Antworten. Auch ich habe das Buch „Mama, I need to kotz“ gelesen Nachdem wir gerade die U8 des Großen hinter uns brachten, musste ich sofort an die U7 Mutterolympiade aus dem Buch denken. Ein wirklich schönes Kapitel. Das Buch ist ein echt locker und mitreißend geschriebener Lebensabschnitt der Familie Marshall, in dem sie humorvoll und ohne Blatt vor den Mund zu nehmen aufschreibt, was sie in London als Mutter lernte. Sie entschlossen sich für einige Monate nach London zu ziehen. Dort treffen sie Familien allmöglichen Ländern und erweitern ihren Horizont was die englische schulische Ausbildung und Erziehung belangt. Mir hat die Art und Entspanntheit von Lucie sehr gefallen. „Er kann bis 20 zählen, wenn er will. Manchmal halt auch nicht.“ Neidisch war ich besonders auf den Londoner Elternabend 2.0. Hier auf dem Festland sitzen wir in der Kita auf den kleinen Stühlen. Jeder kommt abgehetzt mit legerer Kleidung so nach und nach dazu. Von Cocktailempfang sind wir weit entfernt. Sehr schön kommt die Message rüber von „Leben und Leben lassen“. Good for you, not for me Da sollten wir Deutschen alle mal ein bisschen an uns arbeiten. Aber auch Heimweh spielte in dem Buch eine Rolle. Denn ein Jahr weg vom gewohnten Land läßt einen auch mal Trübsal blasen und in erinnerungen schwelgen. Welche Heimatgefühle hast du? Was verbindest du mit Heimat? Was würdest du im Ausland vermissen? Mehr Büchertipps auf meinem Blog: https://kellerbande.wordpress.com/meine-buchtipps/

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  • Unterhaltsam und abwechslungsreich

    Mama, I need to kotz!

    Eva-Maria_Obermann

    07. July 2016 um 12:49

    Unter dem Pseudonym Lucie Marshall betreibt Tanya einen Blog und hat bereits mit „Auf High Heels in den Kreißsaal“ Autorenerfahrung gesammelt. Nun ist „Mama, I need to kotz“ bei Goldmann mit 256 Seiten erschienen und momentan kommt ja kaum eine Mama-Buch an mir vorbei. Lucies Familie zieht für ein halbes Jahr nach London. Was bereits für Mann und Frau so seine Herausforderungen hat, potenziert sich für Mutter und Vater. Kindergärten, Frühförderung, Nachmittagskindermädchen, und und und. Schnell findet Lucie sich in einer Welt wieder, in der vierjährige eingeschult werden, altersgerechte Entwicklung als verbesserungsbedürftig angesehen wird und es kein Problem ist, wenn es durch die Decke das Arbeitszimmer kübelweise regnet. Doch Lucie lernt auch neue Menschen kennen, andere Mütter, andere Systeme und staunt nicht schlecht. Wie viele Erfahrungsbücher ist auch dieses als semi-autobiografisch zu betrachten. Schon allein die Verwendung eines Pseudonyms legt nahe, dass nicht alle Erlebnisse tatsächlich so 1:1 passiert sind. Die Mischung von Dichtung und Wahrheit dominiert in dieser Literaturgattung, in der die Bücher von Müttern aus der Erde schießen. Trotzdem schafft Lucie es, hier etwas Neues abzuliefern. Der Umzug nach London bedeutet für Lucie und ihre Familie auch das vollständige Eintauchen in einen anderen Kulturkreis. Sehr schön ist, dass die Erzählerin darauf eingeht, dass damit nicht etwa der englische gemeint ist, sondern jene Mischkultur, die sich in der Metropole London, etabliert hat. Lucie trifft auch auf englische Mütter, aber eben auch auf amerikanische, japanische, spanische, und und und. Auch ein Vater ist dabei und macht die rühmliche Ausnahme aus, denn eines ist auch in Nothing Hill nicht anders: Die Frauen kümmern sich um den Nachwuchs. Sehr interessant finde ich dabei die Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Während der Konkurrenzkampf zwischen Müttern in Amerika als noch schlimmer dargestellt wird, als er mittlerweile schon auf deutschen Spielplätzen, in Kindergärten und Schulen geworden ist, feiert die Mutter aus Japan geradezu, ihr Kind knuddeln zu können und nicht so reglementiert zu werden, wie in ihrer Heimat. Allen ist aber doch noch mehr gemeinsam, als die implementierte Aufgabe, für das Kind zuständig zu sein. Der Erfolg des Kindes wird der Mutter zugeschrieben, also auch der Misserfolg. Und bei der Mutter werden etwaige Gründe für dem Kind unterstellte Probleme gesucht. Sehr schön fand ich, dass Lucie Marshall in ihrem Buch nicht nur dem Vater Raum zur Aktivität gelassen hat – wenn auch wenig – sondern auch sich selbst als Frau und arbeitendes Wesen. Es geht in diesem Buch nicht nur um eine Mutter, die ein halbes Jahr ihrem Mann nach London folgt und versucht, dort ihr Kind groß zu ziehen. Vielmehr geht es um eine arbeitende Mutter, die mit Mann und Sohn ein Abenteuer wagt und nicht nur mit beiden Zusammen Positives wie Negatives erlebt, sondern auch alleine – und nicht nur in ihrer Funktion als Mutter. Hier hat die Erzählerin und auch die Autorin vielen anderen Erfahrungsberichten einiges voraus.

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  • Herrlich humorvoll und selbstironisch

    Mama, I need to kotz!

    Bookilicious

    27. June 2016 um 22:06

    *Inhalt*„Mein Sohn wächst auch nicht schneller, wenn man an ihm zieht!“ Das sagt sich die Berliner Bloggerin Lucie Marshall nach einem Jahr Erziehungsexkursion in der aufregenden Inselmetropole London, in der verschiedenste Nationen und Erziehungsstile aufeinanderprallen und deswegen auch so einiges anders läuft ... Witzig, ungeniert und authentisch erzählt die junge Mutter von großem Chaos, kleinen Erleuchtungen und vielen gut gemeinten Ratschlägen. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)*Infos zum Buch*Seitenzahl:  256 Seiten
Verlag: Goldmann VerlagVeröffentlichungsdatum: 20.06.2016Preis: 8,99 € (Taschenbuch) / 7,99 € (Ebook)*Infos zur Autorin*Tanya Neufeldt, geboren 1972, ist Schauspielerin und bekam mit 37 Jahren ihr erstes Kind. Seitdem erzählt sie als Lucie Marshall in ihrem sehr erfolgreichen Blog mit viel Humor und Selbstironie über die alltäglichen Herausforderungen als Mutter. Sie schrieb regelmäßig Kolumnen in der tazund in der freundin, die man neben einer Webserie zum Blog seit März 2016 auch online einsehen kann. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin Mitte. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)*Erster Satz des Buches*">Lucie, was hältst Du von ein paar Monaten in London?<"*Fazit*"Mama i need to Kotz!" ist der zweite Roman der Autorin Lucie Marshall. Ich muss zugeben, dieser Titel wanderte vor allem wegen seines lustigen Titels in mein Regal - und ich habe es keineswegs bereut.Lucie Marshall berichtet unter einem Pseudonym von den Erfahrungen, die sie als Mutter mit ihrer Familie in England machen musste - und begeistert damit. Lucies Mann arbeitet phasenweise in England und die Familie bekommt die Chance, für ein halbes Jahr (ggf. mehr) dorthin auszuwandern - und nimmt diese Chance wahr.Dabei berichtet uns Lucie von allerhand Irrungen und Wirrungen, die das Leben im Ausland so mit sich bringt: die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung, und einem Kindergarten für ihren Sohn, das Problem des viel zu frühen Einschulens, der Tatsache, dass in London gefühlt mehr andersstämmige Menschen wohnen, als Engländer und die Probleme des alltäglichen Lebens. Mit jeder Menge Humor, Einfallsreichtum und einem ziemlich dicken Fell bewältigt Lucie all diese Hindernisse und versucht, sich und ihrer Familie das bestmögliche Leben in einem fremden Land zu ermöglichen. Dabei lernt sie nicht nur Land und Leute kennen, sondern auch sich selbst etwas besser und entdeckt nicht nur die Beziehung zu ihrem Ehemann neu, sondern auch völlig neue Seiten an ihrem kleinen Sohn Sam. Lucies Leben in London ist geprägt von Sehnsucht nach der Heimat, aber auch von Wissenshunger nach neuem und neuen Erfahrungen. Dabei lernen wir Lucie und ihren Sohn zwar recht gut kennen, die übrigen Charaktere bleiben aber etwas auf der Strecke. An sich empfand ich dies jedoch nicht als sonderlich schlimm, denn dieser Roman lebt vom Humor der Autorin und die wichtigsten Personen sind nun einmal Sam und Lucie - und die kennen wir nach diesem Roman dann doch ziemlich gut.Insgesamt kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der keinen London-Reiseführer oder gar eine Informationsquelle über England sucht, denn das kann euch dieses Werk nicht bieten. Vielmehr finden wir in diesem Roman ein humorvolles und selbstironisches Werk, dass das Leben einer Mutter an einem fremden Ort wohl perfekt beschreibt.Wertung: 5 von 5 Sterne!

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  • "Mama, I need to kotz"

    Mama, I need to kotz!

    KristinSchoellkopf

    27. June 2016 um 14:44

    Ich habe das Rezensionsexemplar von "Mama, I need to kotz" direkt von Literaturtest erhalten. Vielen Dank an Annika, Literaturtest und den Goldmann Verlag!Wie Ihr wahrscheinlich durch den Klappentext schon gemerkt habt, ist "Mama, I need to kotz" kein Roman, welchen man zu ernst nehmen sollte.Lucie Marshall schreibt über ihre Erfahrungen, die sie als Mutter in dem Jahr, in dem sie in London gelebt hat, gemacht hat.Sie schreibt über andere Mütter, das zur Schule gehen, das sich Einfinden an einem neuen Ort und das Leben in einer der aufregendsten Städte der Welt.Über die Charaktere kann ich an dieser Stelle wenig sagen, da der Roman eher vom Humor und der Geschichte lebt, als von den Charakteren. Ich hatte das Gefühl, dass die Familie eine "Durchschnittsfamilie" repräsentieren sollte, wenn auch der Sohn etwas neugieriger ist, als man es sich vorstellt. ;-)Die Sprache im Roman hat mir sehr gefallen, sie war angemessen für einen heiteren Roman und langweilt den Leser auch nicht.Ich persönlich fand das Buch allerdings aus einem ganz anderen Grund eher enttäuschend; Ich hatte mir ein Buch voller Einblicke in die Welt der Mütter in London erhofft und habe ein Buch über Heimweh bekommen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass London eine komplett andere Welt ist, als Deutschland, bin aber auch der Meinung, dass man für alles offen sein sollte und der Spaß an der Sache nicht zu kurz kommen sollte, an fast allem kann man etwas Gutes finden. Allerdings beschreibt Lucie Marshall mehr ihr Heimweh und die Sehnsucht nach Berlin, als London und das eigentliche Leben dort, was mich doch sehr enttäuscht hat. Natürlich werden Veränderungen erläutert, aber im Großen und Ganzen kam es bei mir so an, als wolle sie London eher etwas zur Schau stellen, denn sie scheint ihn als nicht gerade guten Wohnort zu betrachten, was in fast jeder Zeile mitschwingt.Fazit"Mama, I need to kotz" ist auf der einen Seite ein Roman voller Offenheit und Beschreibungen, welche mit Humor und gutem Schreibstil gewürzt sind. Ich jedoch war von dem Bild über London enttäuscht und das Heimweh und die Skepsis gegenüber England/London war mir zu groß:

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