Lucie Whitehouse

 3.9 Sterne bei 119 Bewertungen
Autor von The House at Midnight, Eine perfekte Lüge und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lucie Whitehouse

Lucie Whitehouse wurde 1975 in England geboren, studierte klassische Literatur an der Oxford University und lebt mittlerweile in Brooklyn, New York. Dies ist ihr dritter Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Lucie Whitehouse

Cover des Buches Eine perfekte Lüge9783833310010

Eine perfekte Lüge

 (30)
Erschienen am 01.08.2016
Cover des Buches Dunkle Brandung9783810529664

Dunkle Brandung

 (6)
Erschienen am 01.01.2010
Cover des Buches Komm doch näher9783833310867

Komm doch näher

 (2)
Erschienen am 01.02.2017
Cover des Buches Eine perfekte LügeB00WJYFLGI

Eine perfekte Lüge

 (33)
Erschienen am 11.05.2015
Cover des Buches The House at Midnight034549931X

The House at Midnight

 (46)
Erschienen am 03.06.2008
Cover des Buches Before We Met9781408853580

Before We Met

 (2)
Erschienen am 03.07.2014
Cover des Buches The Bed I Made9781408809136

The Bed I Made

 (0)
Erschienen am 30.06.2010
Cover des Buches The House at Midnight0739368605

The House at Midnight

 (0)
Erschienen am 03.06.2008

Neue Rezensionen zu Lucie Whitehouse

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Rezension zu "Eine perfekte Lüge" von Lucie Whitehouse

War nicht ganz mein Geschmack!
NocturnalAnimalvor 2 Monaten

An sich finde ich den Thriller ganz gut, nur war er mir zu emotional dramatisch - wieso steigern Leute sich in die Enttäuschung und den Verlust hinein, wenn Sie von jemandem der/der ihnen nahe steht belogen & betrogen werden?  

Für meinen Geschmack zu wenig Angst, Beklemmung und Thrill und zu viel Melodrama.

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Rezension zu "Komm doch näher" von Lucie Whitehouse

Kommt auf leisen Sohlen
Thomas_Lawallvor einem Jahr

Während Kolleginnen und Kollegen den Einstieg in einen Thriller mit dem Vorschlaghammer gestalten und somit ein "wohlig-schauerndes-Nägelkauen" nicht nur auf dem Klappentext versprechen, geht Lucie Whitehouse entgegengesetzte Wege.

Der Beginn ihres "Psychothrillers" wirkt kantig und leicht unbeholfen bemüht, und wenn der Prolog sich nicht in gewissen Andeutungen verlieren würde, käme auf den ersten Seiten gar Langeweile auf. Marianne Simone Glass stürzt vom Dach ihres Hauses und bricht sich das Genick. Niemand hat es gesehen, weshalb sie erst am nächsten Tag gefunden wird. Die Polizei spricht von einem Unfall. So weit, so schlimm. Es folgen Rückblicke in Mariannes Kindheit, insbesondere in die gemeinsame Zeit mit ihrer besten Freundin Rowan. 

Auf der Beerdigung werden uns zahlreiche Personen vorgestellt. Marianne hat sich als Malerin einen Namen gemacht. Eine Ausstellung in New York sollte demnächst stattfinden. Dementsprechend groß und international ist der Kreis der Anteilnehmenden. Wirklich spannend ist das nicht, doch mitunter kommt es anders, als man zunächst denkt.

Der unspektakuläre Rohbau der Geschichte erweist sich im weiteren Verlauf als notwendiges Fundament des Gesamtzusammenhangs, der vergessene Räumlichkeiten aufweist und die damit verbundenen Dramen, die eine breite Öffentlichkeit weder ahnt noch herausgefunden hat.

Rowan hat sehr früh ihre Mutter verloren. Ihr Vater stürzte sich in seine Geschäfte und mit der Freundschaft zu Marianne bekam ihr Leben eine neue Ausrichtung. Im Laufe der Jahre wurde sie zu einem Teil der Familie Glass, die ihr Liebe, Geborgenheit und Vertrauen schenkte.

So großes Vertrauen, dass ihr Mariannes Mutter und deren neuer Lebensgefährte die Verwaltung der Gemälde und die Aufsicht über das Haus anvertrauen. Ihrerseits sieht Rowan eine zusätzliche Aufgabe, indem sie sich durch das ihr entgegengebrachte Vertrauen dazu verpflichtet sieht, Mariannes Geheimnis zu bewahren.

Spätestens an diesem Punkt wendet sich das Blatt, sollte man meinen. Immerhin sind 80 Seiten gelesen, doch Lucie Whitehouse weicht auch nach weit über doppelt so viel Seiten nicht von ihrem Vorhaben ab, die Katze zu früh aus dem Sack zu lassen. Es werden weitere wichtige Personen vorgestellt und Ereignisse der Vergangenheit unter die Lupe genommen.

Besonders interessant wird es, wenn Rowan auf Personen trifft, die sie schon lange nicht mehr gesehen hat. Vor vielen Jahren hat sie mit diesen mehr oder weniger viel Zeit verbracht. Wer sich mit dem Ergebnis veränderter Perspektiven auseinandersetzen kann, kommt hier voll auf seine Kosten. "Kriminaltechnisch" bringt das erst einmal wenig, wobei hier die Betonung auf "wenig" liegt.
 
Was ist nur mit der Frau der genialen Bilder geschehen, die sich weitgehend von Feingebäck ernährte und die schon Feministin war, bevor sie das Wort buchstabieren konnte?

Erstaunlich, wie sich die Sprache der Autorin und die Charakterisierungen ihrer Figuren entwickelt. Anfangs noch verhalten und ungeschliffen wie "schlug die Stille über ihrem Kopf zusammen wie Wasser", verändert sich ihre Metaphorik dramatisch, beispielsweise dort, wo ein Dachrand plötzlich "lebendig" wird und ein unglückseliges "Kraftfeld" sich zu entwickeln scheint.

Auch die zunächst farblosen Personenbeschreibungen gewinnen an Profil und Tiefe, dort, wo Figuren zu "menschlichen Leinwänden" und  "Jazzmusiker des Gesprächs" werden oder "gemeinsame Zeit in Stücke reißen". Hinreißend jene feine Beobachtungen, die sogar ein Lächeln beobachten, "das es nicht bis zu den Augen schafft".

Fast lyrische Komponenten entwickelt Lucie Whitehouse, wenn sie Dielenbretter eines alten Hauses wie "Tasten eines ungestimmten Klaviers" klingen lässt oder im grellen Licht eines Supermarktes das Verschwinden von "Phantomen der frühen Morgenstunden" beobachtet, welche "wie Vampire von der Sonne in Asche verwandelt" werden.

Bis zur schockartig unerwarteten Wende im letzten Fünftel des Buches darf man sich zusätzlich auf ausgedehnte Spaziergänge durch die Straßen Oxfords freuen, wobei Sehenswürdigkeiten, ebenso wie handverlesene Lokalitäten, nicht zu kurz kommen. Bild- und Kunstbetrachtungen sowie ein Einblick in die Strukturen und Personen der entsprechenden Szene verdienen ebenfalls Aufmerksamkeit.

Was das alles mit Mariannes Tod zu tun hat? Wenig und doch viel. Der geneigte Mainstreamverkoster wird hier schnell verärgert aufgeben und sich wieder in die Untiefen der Massenkompatibilität flüchten. Wer die feinen Untertöne zu schätzen weiß und die Verwandlung eines Verdachts in - ja, in was wohl? - beobachten möchte, wird sich mit der Lektüre seinen biologischen Arbeitsspeicher voll und ganz ausfüllen.

"Komm doch näher" kommt auf leisen Sohlen daher. Langsam. Dann aber gewaltig.

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Rezension zu "Eine perfekte Lüge" von Lucie Whitehouse

Rezept? - Alle Klischees aus dem "Thriller für Dummies"-Ratgeber, ...
Tintensportvor 2 Jahren

... doch von perfekt kann keine Rede sein. Wenn ich einen Thriller von heute suche, dann will ich doch nicht so unzeitgemäß, so mäßig intelligent und unsäglich vorhersagbar abgespeist werden wie hier.

Die Story ist so linear daher erzählt, dass man sie allenfalls mit sehr viel gutem Willen als klasssisch bezeichnen könnte - muß man aber nicht. Denn dafür gibt es die echten Klassiker hitchcockscher Prägung. Die muss man nicht neu erfinden.

Hier wird auch gar nichts neu erfunden. Alles hat man schon mal gesehn/gehört/gelesen:
Der Böse/Psychopath/Ehemann wird ohne psycholgisch tiefergehendes Know-how gestrickt. Das ist nicht charmant, sondern Anno 2015 ein Unding.
Die Heldin ist ein scheues Rehlein ohne Falsch und Arg, das selbstverständlich völlig unverschuldet in die Fänge eines bösen-bösen Psychopathen geraten ist.
Und gratis dazu gibt´s ein Frauen(-Opfer-und-Leidens-)Bild, schlimmer als aus den 50iger Jahren. Selbst Doris Day hatte mehr Thrill.

Ganz kribbelig wurde ich, als die gerade arbeitslos gewordene Protagonistin entdeckt - neben zig anderen Ungereimtheiten -, daß ihr Gatte sogar ihr persönliches Sparkonto, ihren Notgroschen, klammheimlich geleert hat, während er sich (und sie als Ehefrau mit) ebenso hinterrücks in Millionenhöhe verschuldt hat! Sie steht also vor dem absoluten Nichts!!!
Und was tut unsere Heldin? All dies reißt sie lediglich zu endlosen Trauerarien und Lamenti über Betrug und Liebe, Fassungslosigkeit und gebrochenes Vertrauen hin, anstatt ihren A.... hoch zu kriegen und zu handeln. Jede normale Frau hätte ihrer Bank Beine gemacht, das Geld zurück verlangt (die Abbuchung ist erst wenige Tage her) und die Scheidung eingereicht, um das Schlimmste evtl. noch zu verhindern. Doch unser Schäfchen hält an ihrem schrägen Göttergatten fest ... und lässt sich nicht nur nicht aufklären, wie es jetzt finanziell weitergehen soll (auch von Geld zurück ist nie eine Rede), sondern lässt sich nach Strich und Faden beschwätzen, bis jeder emanzipierten Frau mit drei Gramm Grips im Kopf übel wird ....

Und zu allem Überfluß wird das aus solch ausgelutschten Versatzstücken zusammen gestrickt - tausend Mal gehört/gesehen/gelesen -, daß man nur eins konstatieren kann: hier kriegt man  Massenware vom Grabbeltisch bei Aldi. Lediglich die stringente Erzählart schafft eine einigermaßen leidliche Spannung.

Aber die Sprecherin macht einen dafür umso wahnsinniger, in ihrer die Leserin ohne Unterlaß leidensschwanger drückenden und weinerlichen Interpretation ...

Diese Autorin ist keine Helen Fitzgerald oder Pauliina Susi. Wer einen zeitgemäßen Thriller mit ausgefeiltem Plot sucht, der auch der versierten Thrillerfreundin noch ein Staunen abringen kann, der ist hier falsch beraten.

Zwei Punkte gibt es nur (d.h. ich habe bis zum bitteren Ende durchgehalten), weil ich so doof war bis zuletzt nicht glauben zu wollen, dass da tatsächlich nix Klügeres mehr nachfolgt. Doch auch der Showdown ist so tausend-mal-gehört-flau und das Ende - seufz - ein so kreuzbraves Happyend wie im Groschenroman ...

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Gespräche aus der Community

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Hallo,

von Zeit zu Zeit sehe ich all meine Bücher durch und versuche dann auszusortieren und mir einen Überblick zu verschaffen. Ich merke, dass es mir zunehmend keine "Freude bereitet" zu viele ungelesene Bücher zu Hause zu haben. Denn irgendwie greife ich nur ganz selten nach den Büchern, die schon hier stehen und lese stattdessen die ganz neuen. Ideal wäre es also wohl in meiner Vorstellung, wenn ich einfach nur noch bei Bedarf 1-2 neue Bücher kaufen und direkt lesen würde. Nun kommt das große ABER: 

Ich habe gestern abend alle ungelesenen Bücher aus dem Regal geholt, genau angesehen und überlegt. Am Ende hatte ich 3 Stapel: 1. Definitiv behalten, 2. Anlesen und dann entscheiden, 3. Definitiv weggeben

Leider war der Stapel Nr. 3 dann am Ende mit 37 Büchern verhältnismäßig klein, Stapel 1 immerhin etwas kleiner als Stapel 2. Zugleich habe ich nun ein Problem - so viele Bücher kann ich einfach nicht anlesen und so entscheiden.

Deshalb dachte ich mir, vielleicht möchtet ihr mir bei der Entscheidung helfen? Ich hänge euch mal ein Fotos der Bücher an, bei denen ich unsicher bin, ob ich sie behalten möchte. Kennt ihr etwas davon? Und was würdet ihr sagen - behalten oder weggeben? Eine Begründung für eure Entscheidung wäre natürlich spannend. Falls die  Bücher auf den Fotos nicht gut genug zu erkennen sind, hänge ich sie euch an.

Ich bin es auch ein bisschen leid, Bücher zu lesen, die mich nicht völlig begeistern. Leider werde ich immer anspruchsvoller und somit ist die Chance, ein echtes Highlight zu entdecken, immer geringer. Aber vielleicht verbirgt sich hier ja doch das ein oder andere.

Ich bin gespannt, was ihr sagt!

PS: Die GEO-Zeitschriften dürfen ignoriert werden ;-)

98 Beiträge
Zum Thema
Cover des Buches Eine perfekte Lügeundefined

Liebe Lovelybook-Freunde,

stellt euch vor, jemand, den ihr liebt und mit dem ihr zusammen lebt und glücklich seid, ist nicht der, für den ihr ihn haltet. Der Mensch, den ihr zu kennen geglaubt und dem ihr blind vertraut habt, scheint ein düsteres Geheimnis zu haben und je mehr ihr versucht, die Wahrheit herauszufinden, desto tiefer geratet ihr in einen Sog aus Rätseln und Verstrickungen.

Eine ziemlich unheimliche Vorstellung, oder? Und genau so geht es Hannah, der Protagonistin im Thriller „Eine perfekte Lüge“ von Lucie Whitehouse:

 Als Hannah Mark begegnet, ist es um sie geschehen  – mit der Hochzeit beginnt die glücklichste Zeit ihres Lebens. Doch als Mark nach einer Geschäftsreise nicht nach Hause kommt, beschleicht Hannah ein ungutes Gefühl. Weshalb ist er nicht zu erreichen? Warum sind all seine Papiere verschwunden? Wieso wurde ihr Konto geplündert? Und wer ist die Fremde, die dauernd anruft? Je mehr Fragen Hannah stellt, desto weniger Antworten bekommt sie. Gefangen in einem Labyrinth aus Rätseln, wird ihr langsam klar, dass Mark nicht der ist, für den sie ihn immer gehalten hat. Sie hegt einen grauenhaften Verdacht …

Eine erste Hörprobe findet ihr hier

Ihr wollt wissen wie es weiter geht? Dann solltet ihr euch unbedingt für diese Hörrunde bewerben. Unter allen Bewerbern verlosen wir 20 Hörbücher (15 Downloads/5 haptische Ausgaben). Da wir neugierig sind würden wir uns freuen, wenn ihr uns in ein paar wenigen Zeilen folgende Frage beantworten würdet: Ab und an greift ja jeder von uns zu einer kleinen Notlüge. Welche Ausrede habt ihr euch denn schon einmal ausgedacht?

Wir warten gespannt auf eure Beiträge!
Die Gewinner werden dann am 11.05. von uns per PN benachrichtigt!

Viele Grüße,
Gabi und das ganze audio media Team

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