Lucie Whitehouse Als hätten wir alle Zeit der Welt

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Inhaltsangabe zu „Als hätten wir alle Zeit der Welt“ von Lucie Whitehouse

Joanna und ihre Freunde sind seit Studienzeiten unzertrennlich. Einer von ihnen, Lucas, erbt Stoneborough Manor: ein Herrenhaus auf dem Land - umgeben von einer rätselhaften Atmosphäre. Dort sagt Lucas Joanna endlich, dass er sie liebt. Joanna spürt jedoch bald, dass das Haus eine merkwürdige Wirkung auf ihn ausübt. Als er in Stoneborough auf beunruhigende Geheimnisse in seiner Familiengeschichte stößt, muss Joanna entscheiden, wie sie wirklich zu ihm steht. Wie durch einen heimlichen Pulsschlag des Hauses angetrieben, werden einen heißen Sommer lang die Schatten der Vergangenheit lebendig. Die erotischen und emotionalen Spannungen eskalieren. Für Joanna zerbrechen Freundschaften, eine neue Beziehung entsteht. Und nichts ist mehr, wie es war ...

Eine Beziehung läuft nicht mehr so gut und die Frau fühlt sich unverstanden. Warum verstehen Männer das bitteschön denn nicht?

— Bluesky_13

Ein wirklich gutes Buch. Leider hat es ein abruptes Ende.

— trinity315

Liebe :-)

— CarrieTucker

ich hoffe das cover kommt hier bald hinzu...^^

— HoneyBunny

Ich hab heute endlich angefangen und konnte mich kaum trennen!

— Feli

Direkt mal über 100 Seiten gelesen. Das Buch liest sich bisher ganz gut. Die Autorin gibt sehr detailierte Beschreibungen der Personen und des Hauses... So langsam beginnt bei den Hauptpersonen, sich einiges zu ändern... Scheint spannend zu werden.

— sabrinacremer

Bin eifrig am Lesen, gefällt mir gut!

— JulieJulie

also ich habe auch schon einiges gelesen...und das heißt schonmal es liest sich gut! die detailierten beschreibungen finde ich auch klasse, da man so die chraktere und das haus gut kennenlernen kann!!

— Caro88

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    Als hätten wir alle Zeit der Welt

    Bluesky_13

    06. November 2017 um 08:33

    <><><>Meine Meinung<><><> Das ganze Buch dreht sich im großen und ganzen um Freundschaften, wie man sie pflegt und wie man sie zerstört. Ich finde das Buch sehr gut und auch sehr schön und sehr emotional geschrieben. Wir alle haben mit Sicherheit schön Freunde gehabt, für die wir alles getan hätten und die uns nur schamlos ausgenutzt haben. Tja und so ähnlich ist es hier in diesem Buch. Das ganze schien plötzlich irgendwie aus dem Ruder zu geraten und keiner wusste mehr so genau, wem er denn noch vertrauen konnte. Die Freundschaften gingen plötzlich kaputt und auf der anderen Seite bildeten sie sich wieder, nur anders. Danny passte nicht in diese Clique, er war böse und er zerstörte alles. Er wollte Lucas nur für sich alleine haben und er hatte mit irgendetwas ein großes Problem, das er dann auf andere übertrug. Als Danny dann bei Lucas einzog, begann Lucas zu trinken. Er machte alles mit Danny, alles was Danny gut fand, fand auch er plötzlich gut. Es war, als wäre der Danny hörig geworden. Danny war für ihn alles auf der Welt und wenn einer schlecht über Danny sprach, blockte er total ab. Er wollte das alles nicht hören, denn er fühlte sich so wohl und er fühlte sich sicher. Danny merkte das sehr schnell und beeinflusste Lucas. Er lenkte Lucas wie eine Marionette. Als sich dann aber plötzlich die Vergangenheit mit der Gegenwart vermischte, drohte alles zu zerbrechen. Es war, als würde man die Realität aus den Augen verlieren und in einer anderen Welt leben. Die Wahrheit über Lucas Vater kam ans Licht und das alles nur durch Danny. Er dachte, er würde Lucas verlieren und setzte natürlich alle Hebel in Bewegung, dass das nicht geschah. Mit dem was er aber diesmal inszenierte ging er dann doch ein paar Schritte zu weit. ©Bluesky_13 Danny versucht alle Menschen um sich herum zu manipulieren und man hatte manchmal das Gefühl, das er das auch schaffte. Durch diese Manipulation von Danny, nimmt das Buch dann ein sehr tragisches Ende. Ich muss schon sagen, die Autorin hat da wirklich alles an Emotion reingepackt, was sie zur Verfügung hatte. Also mehr Emotion geht wirklich nicht. Sie hat das Buch auch so realistisch erscheinen lassen, was einem das Lesen unwahrscheinlich erleichtert. Für das, dass es ihr erstes Buch ist, hat sie es wirklich gut verstanden, das Buch kein bisschen langweilig erscheinen zu lassen. Über dieses Thema sind schon sehr viele Bücher geschrieben worden, aber keines fand ich bisher so gut wie dieses. Vielleicht erscheint mir das auch nur so, weil ich auch mal eine unehrliche Freundin hatte. Naja egal, das Buch ist es auf jeden Fall wert, gekauft und gelesen zu werden. Ich vergebe für dieses gute Buch die vollen 5 Sternchen, gäbe es mehr, würde die Autorin mehr von mir bekommen. Eure Bluesky_13 Rosi

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  • Rezension zu "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse

    Als hätten wir alle Zeit der Welt

    Wildpony

    14. April 2012 um 18:15

    Lucie Whitehouse - Als hätten wir alle Zeit der Welt Kurzbeschreibung Amazon: Joanna und ihre Freunde sind seit Studienzeiten unzertrennlich. Einer von ihnen erbt Stoneborough Manor, ein Herrenhaus auf dem Land. Joanna spürt bald, dass das Haus eine merkwürdige Wirkung auf ihre ganze Freundesclique ausübt. Wie vom heimlichen Pulsschlag des Hauses angetrieben, dreht sich einen heißen Sommer lang ein Reigen aus Liebe, Verrat, Erotik und Obsession. Joanna muss entscheiden, wohin ihr eigener Weg gehen soll, denn nichts ist mehr, wie es war... Klappentext: Der Sommer, in dem die Vergangenheit zurückkam Das Jahr der Entscheidungen; Joanna steht zwischen zwei Männern. In der geheimnisvoll-unheimlichen Atmosphäre eines englischen Herrenhauses muss sie wählen zwischen dem Zauber der Vergangenheit und dem Weg in die Zukunft. Ein spannender Roman über Sehnsucht, Obsession und Verrat - und das Erwachsenwerden. Meine Meinung: Besorgt hatte ich mir das Buch aufgrund des Beschreibung von Amazon. Ich hab ein Faible für alte Herrenhäuser und Schlösser - und die gruselige Stimmung die damit verbunden ist. Das Buch ist - wie am Klappentext noch angefügt - very britisch. Aber es erzählt ausführlich und bildlich von alter Freundschaft und beunruhigenden Geheimnissen alter Familiengeschichte. Es erzählt von Liebe und Trennung, von Begehren und Hass, von ungleichen Paaren und einem langgehüteten Familiengeheimnis. Absolut spannend wird die Atmosphäre des alten Herrenhauses beschrieben, das einer der Freunde erbt und das sich immer geheimnisvoller um die ganze Situation herum darstellt. Ich hab nicht viel Angst... aber es war so gut geschrieben dass ich das Gefühl hatte, ich würde beim Lesen die düstere Atmosphäre, welches das Haus ausstrahlt, direkt mit spüren. Nach den ersten 30 Seiten war ich vollkommen gefesselt und konnte das Buch dann auch nicht mehr aus den Händen legen, obwohl ich dem Buch anfangs noch nichts richtig abgewinnen konnte. Danach musste ich es unbedingt schnell komplett lesen. Das Ende ist vollkommen unvorhersehbar und ich war ein wenig traurig über den offenen Schluss.... aber hier kann ja jeder in seiner Phantasie sein Ende gestalten. Ich vergebe dem Buch 4,5 Sterne :o)

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  • Rezension zu "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse

    Als hätten wir alle Zeit der Welt

    Rosalind

    28. October 2008 um 15:37

    Wunderbar zu lesen! Spannend, feinfühlig, psychologisch überzeugend.

  • Rezension zu "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse

    Als hätten wir alle Zeit der Welt

    andreadressler

    27. October 2008 um 12:32

    Fängt am Anfang ganz nett an, wird aber dann nur noch träge ud die Handlung plätschert auch vor sich hin !
    Fazit. :Leichte Unterhaltungslektüre -

  • Rezension zu "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse

    Als hätten wir alle Zeit der Welt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. August 2008 um 19:31

    Ich habe dieses Buch schnell gelesen, schnell heruntergelesen sozusagen. Die Geschichte ist schnell erzählt und darum ist es auch eher verwunderlich, warum der Autorin so einige hundert Seiten gelingen. Es ist voller Klischees und trieft vor abgeschundenen Wendungen. Es ist dennoch ein Buch für die leichte, abendfüllende Unterhaltung, wenn man lieber ein Buch lesen möchte, anstatt einen Film zu schauen. Nur aufpassen, dass einem nicht auch hier einfach die Augen zufallen... Die Protagonistin Joanna ist Mitte 20, ihre Gedankengänge jedoch lassen auf ein erwachsenes Seelenleben nicht schließen. Man kann nur hoffen, dass Joanna sich erst noch finden muss in ihrem Leben und: dass die Autorin selbst ein wenig mehr Reflektion besitzt.

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  • Rezension zu "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse

    Als hätten wir alle Zeit der Welt

    Asfaloth

    26. June 2008 um 11:58

    Joanna und ihre ehemaligen Studienfreunde sind eine unzertrennliche Gruppe, die sich regelmässig zu Partys treffen. Als Lucas das Herrenhaus Stoneborough Manor erbt, verschieben sich die Aktivitäten der Gruppe dorthin. Das alte Herrenhaus strahlt jedoch eine unheimliche Atmosphäre aus, und immer mehr dunkle Familiengeheimnisse drängen an die Oberfläche. Zwischen Lucas und Joanna bahnt sich eine Beziehung an, die jedoch von Danny getrübt wird, der sich eifersüchtig in die Nähe von Lucas drängt. Das Lesen dieses Buches war für mich ein grosser Genuss. Er vermittelt eine tolle Atmosphäre und Detailtreue. Die Geschichte wird immer beklemmender und handelt von Freundschaft, Besessenheit und Verrat.

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  • Rezension zu "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse

    Als hätten wir alle Zeit der Welt

    deSaintSavin

    15. March 2008 um 11:23

    Ganz netter Roman aber wohl eher ein typisches Frauenbuch. Es passt wohl eher auf diese zartrosa Bücherstapel um die ich im Fachhandel als Mann immer einen großen Bogen mache. Das meine ich durchaus nicht abwertend. Ich bin hier wohl die falsche Zielgruppe. Mir ist die Hauptfigur einfach viel zu naiv. Ich mag starke Frauen. Wer erst so spät merkt, dass er sein Leben vergeudet hat, für den ist der Zug eigentlich abgefahren. Joanna hält ihrem durchgeknallten Freund zu Lange die Stange. Außerdem hat mich diese ständige Raucherei im Buch genervt. Könnte jedes mal kotzen bei der Vorstellung eine Frau zu küssen die vorher geraucht hat.

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  • Rezension zu "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse

    Als hätten wir alle Zeit der Welt

    Rada

    13. March 2008 um 19:04

    Schöner Familienepos

  • Rezension zu "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse

    Als hätten wir alle Zeit der Welt

    NiMiLen

    21. February 2008 um 15:20

    Ich habe dieses Buch bei der LovelyBooks-Testleserunde "gewonnen" und war schon von der Beschreibung hin und weg - hey es spielt in England! ;D Nach den ersten paar Seiten war ich auch wirklich in der Geschichte gefangen, besonders weil die Figuren in meinem Alter sind. Die Figuren selbst waren sehr schön beschrieben und bekamen auch sehr schnell Leben eingehaucht durch detaillierte Beschreibungen. Man mochte sie oder konnte sie nicht leiden - der Eindruck blieb zumindest bei mir bis zum Schluss. Um sie alle besser kennen zu lernen, gab es auch einige "Flashbacks" um ein Gefühl für die Vergangenheit der Freunde zu bekommen und nicht nur für die jetzige Situation. Das ist Lucie Whitehouse sehr gut gelungen! Das Buch war sehr lebendig, dramatisch, freudestrahlend - und fesselnd! Manchmal waren mir die Details zu farbenprächtig - man verlor den Anschluss an das Wesentliche und musste seine Gedanken erst wieder ordnen wenn man in der Eigentlichen Geschichte ankam, aber das tat dem Buch keinen Abbruch. Allerdings hätte ich mir so manches Ereignis / manchen Ausgang anders gewünscht, aber das Leben (und die Literatur? ;) ) ist kein Ponyhof, nicht? Ich mochte das Buch, es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht es zu lesen!

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  • Rezension zu "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse

    Als hätten wir alle Zeit der Welt

    Lilith75

    15. February 2008 um 08:40

    Lucie Whitehouse "Als hätten wir alle Zeit der Welt" Ich gehöre auch zu den Testlesern, kann mich den meist positiven Meinungen zu diesem Buch aber leider nicht anschliessen. Zwischenzeitlich haben mich verschiedene Passagen zwar immer wieder gefesselt, die dann aber doch von deutlichen Längen abgelöst wurden. Sehr störend habe ich die ausschweifenden Beschreibungen der Autorin epmfunden. Auch der hohe Alkoho-l und Drogenkonsum war nicht so men Fall, wobei ich hier aber sagen muss, dass es zu der Figur des Lucas ja passt. Am entäuschendsten allerdings fand ich das Ende. Es kam viel zu abrupt, hier hätten ein paar zusätzliche Zeilen sicherlich gute Dienste geleistet. Ausserdem habe ich einige Dinge als äusserst unlogisch empfunden. Gegen offene Ende haben ich grundsätzlich nichts einzuwenden, aber dieses hier war deutlich zu offen!

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  • Rezension zu "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse

    Als hätten wir alle Zeit der Welt

    chiara

    14. February 2008 um 17:24

    Der Debütroman von Lucy Whitehouse hat mir recht gut gefallen. „Als hätten wir alle Zeit der Welt“ liest sich sehr leicht, aber das Buch ist nicht so spannend, dass man es nicht aus der Hand legen kann. Insgesamt hat Lucy Whitehouse ihre Figuren und Landschaften detailliert beschrieben, so dass man sich gut in die Handlung hineinversetzen kann. Allerdings fand ich die Hauptperson Joanna sehr naiv, so dass sie mir öfters auf die Nerven ging.

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  • Rezension zu "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse

    Als hätten wir alle Zeit der Welt

    Angelina

    09. February 2008 um 13:14

    Überraschendes Ende, super spannend, bis zum Schluss! Abolut empfehlenswert!

  • Rezension zu "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse

    Als hätten wir alle Zeit der Welt

    Stephan76

    06. February 2008 um 17:58

    Zwischenmenschliche Beziehungen und ihre Kompliziertheiten - "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse Joana, Lucas, Danny, Martha, Rachel und Michael - seit vielen Jahren sind sie eine eingeschworene Gemeinschaft und verbringen viel Zeit miteinander. Als Lucas durch den Tod seines Onkels und Ziehvaters Patrick dessen Anwesen Stoneborough Manor erbt, ist ein malerischer Ort gefunden, an dem man gemeinsam, von der Welt ungestört, die Wochenenden verbringt. Im Zentrum der Geschichte, die in Stoneborough ihren Anfang nimmt, steht Joanna und ihre Beziehung zu Lucas. Nach langer Zeit enger und vertrauter Freundschaft entwickelt sich dort, in der englischen Provinz, eine Liebesgeschichte zwischen beiden und Jo scheint am Ziel ihrer Träume zu sein. Scheint, denn schnell wird deutlich, dass Lucas nicht bereit und fähig zu dieser Verbindung ist. Verwickelt in eine tragische, geheimnisvolle und komplizierte Familiengeschichte wird er immer stärker von seiner unbewältigten Vergangenheit eingeholt, bis er sich aus seinem bisherigen normalen Londoner Leben völlig zurückzieht und mit seinem Freund Danny, Joannas schärfstem Konkurrenten um Lucas, in den Herrensitz übersiedelt. Als es schließlich zu Konflikten mit Joanna und zur Trennung kommt - unglücklich mit Lucas beginnt Jo eine erfüllende Beziehung mit Rachels Freund Greg - verliert Lucas mehr und mehr seinen Halt. Auf unterhaltsame und spannende Weise untersucht Lucie Whitehouse zwischenmenschliche Beziehungen, ihre Bedingungen, ihre Funktion und ihren Einfluss auf das tägliche Leben, wobei besonders betrachtet wird, wie Vergangenes Gegenwärtiges und Zukünftiges beeinflusst. In der Wahrnehmung ihrer Hauptfigur Joanna verdeutlicht sie die Gegenüberstellung von Vergangenheit und zukunftsorientierter Gegenwart in der Parallelisierung des Geschehens auf Stoneborough Manor als symbolischem Ort von Sozialisations- und Familiengeschichte, und dem Geschehen des alltäglichen Lebens in London. Beide Sphären durchdringen sich gegenseitig und es ist letztlich die Vergangenheit, die Joannas gegenwärtiges und zukünftiges Glück massiv bedroht. Besonders dieses Konzept macht "Als hätten wir alle Zeit der Welt" zu einem interessanten und lesenswerten Roman, der anregt, über die Bedingungen von Beziehungen und der Wahrnehmung des anderen nachzudenken. Nicht zuletzt besticht er daneben durch die wunderschönen bildhaften Beschreibungen der Landschaft um Stoneborough Manor.

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  • Rezension zu "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse

    Als hätten wir alle Zeit der Welt

    syme

    06. February 2008 um 17:35

    Ich habe mich gefreut, das Buch als Testleserin im Briefkasten vorzufinden. Die Gestaltung des Umschlags finde ich sehr gelungen und passend und hätte mich sicherlich zum Kauf animiert. Allerdings habe ich das Buch nach den ersten 15 Seiten erst mal wieder weggelegt. Es liegt wohl an der Sprache, dass es sich etwas zäh liest. Der Satzbau ist sehr eigentümlich, vielleicht liegt das aber auch an der Übersetzung. Ich habe es dann wieder zur Hand genommen - entweder gewöhnt man sich an den Schreibstil oder er wird im Lauf des Buches besser. Die Beschreibungen von Situationen oder der Handlungsumgebung ist mir an einigen Stellen etwas zu schwülstig "... ihr verblichenes Rubinrot und grün harmonierten mit der Efeubordüre des Teppichs, der abgetreten war, aber darum um so edler wirkte... " "... Immer wieder strich ein Windstoß durch die kahlen Zweige, die über uns rauschten, als wollten sie uns ironisch applaudieren." Das passt so gar nicht zu anderen Sätzen wie "Danny der Arsch". Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Spannung steigert sich im Handlungsverlauf immer mehr, man kann das Buch gegen Ende nicht mehr weglegen und freut sich schon darauf, weiterlesen zu können. Kritisieren möchte ich den Alkohol- und die Verharmlosung des Drogenkonsums. Es scheint aber wohl zur Dramaturgie zu gehören, dass die Parties immer exzessiver werden. Einige der Handlungsstränge brechen mitten im Buch ab und werden nicht mehr weiterverfolgt - es würde einen schon interessieren, was denn z.b. aus Rachel wurde, die ja genauso fester Bestandteil der Clique war. Das Ende finde ich allerdings etwas zu offen und es wird hoffentlich nicht dazu benutzt, irgendwann eine Fortsetzung draufzusetzen. Mein Fazit: ein sehr schönes und spannendes Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen oder verschenken würde.

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  • Rezension zu "Als hätten wir alle Zeit der Welt" von Lucie Whitehouse

    Als hätten wir alle Zeit der Welt

    Feli

    05. February 2008 um 11:37

    So gern habe ich ein Buch schon lange nicht mehr gelesen. Es wurde überhaupt nicht langweilig, weil immer wieder etwas passiert ist. Toll!
    Das Ende kam aber ganz schön plötzlich, es war total überraschend. Ich kann nur jedem dieses Buch empfehlen. Es ist gut zu lesen und eine Mischung aus Spannung, Liebe, Intrige...

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