Lucinda Riley Das Orchideenhaus

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Das Orchideenhaus “ von Lucinda Riley

Jedes Haus hat sein Geheimnis. Und jede Liebe ihren Preis Als junges Mädchen verbrachte Julia Forrester jede freie Minute bei ihrem Großvater, einem bekannten Orchideenzüchter, im Gewächshaus von Wharton Park. Nach einem schweren Schicksalsschlag führt der Zufall Julia Jahre später noch einmal zu dem Anwesen zurück. Der jetzige Besitzer Kit Crawford überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großvater gehörte. Als Julia ihre Großmutter Elsie mit dem Tagebuch konfrontiert, drängt ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht, das auch Julias Leben komplett verändern wird …

Schicksalschläge , Familiendrama, Familiengeheimnis. Etwas langatmig - Geschmackssache!

— Angela_Matull
Angela_Matull

Lucinda Rileys Familiengeheimnisse haben es immer in sich

— Kelo24
Kelo24

Sehr gutes Buch und sehr gut geschrieben, ab sofort meine Lieblingsautorin 👍🏼

— Angel_Eyez
Angel_Eyez

Viel zu viel Palaver um eine eher lahme Geschichte samt irrwitziger Kapriolen.

— FabAusten
FabAusten

Die Erzählung um Harry, Olivia usw. aus der Vergangenheit war wirklich gut. Leider war die der Gegenwart nicht ansprechend und vorhersehbar.

— SaSu13
SaSu13

Manchmal vorhersehbar, manchmal überraschend, manchmal etwas too much und meistens fesselnd.

— 22an08
22an08

Bezaubernde Geschichte mit großartigen Wendungen

— NicolaJWest
NicolaJWest

Recht nette Geschichte :-)

— Federzauber
Federzauber

Ein wundervolles Familiendrama

— Mausepup89
Mausepup89

Schöner Roman, jedoch hat mir ihr Buch "Das Mädchen auf den Klippen" noch besser gefallen.

— steffi_68
steffi_68

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  • Rezensionen
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  • Etwas langatmig und dennoch schön!

    Das Orchideenhaus
    Angela_Matull

    Angela_Matull

    18. July 2017 um 19:29

    Dies war das erste Buch von Lucinda Riley, das ich gelesen hatte und nach meinem Empfingen trotz der dargestellten Atmosphäre und dem Familiengeheimnis empfand ich das Buch als langatmig .Zwar wechselt Lucinda auch hier von Vergangenheit in Gegenwart und zurück aber die Gegenwart konnte mich bei diesem Buch leider nicht fesseln und es fiel mir schwer am Ball zu bleiben. Es ist eine tolle Geschichte aber sticht leider im Vergleich zu anderen Büchern von Ihr nicht so gut ab wegen halt der langatmigkeit die mich fast schon veranlasste das Buch weg zu legen als es bis zum Schluss zu lesen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig man kommt gut mit.

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  • Endlich geschafft

    Das Orchideenhaus
    Sutaho

    Sutaho

    17. July 2017 um 02:26

    Nachdem ich diese Geschichte ein zweites mal angefangen hatte, konnte sie mich dann auch packen. 
    Ein sehr schönes Buch. Auch wenn man einige Passagen weggelassen hätte können, hat es mir doch sehr gefallen.
    Nun habe ich auch dieses Buch endlich lesen können. Es lag schon soo lange auf meinen SuB :) ;)

  • Das Orchideenhaus

    Das Orchideenhaus
    FabAusten

    FabAusten

    12. June 2017 um 16:59

    Nach einem tragischen Unglück hat sich die erfolgreiche Pianistin Julia Forrester in ein kleines englischen Cottage zurückgezogen. Eines Tages schleppt ihre ältere Schwester sie ins Herrenhaus Wharton Park. Einst arbeitete ihr Großvater Bill als Gärtner für die Besitzer Crawford, doch nun soll es verkauft werden. Zufällig trifft sie dort Kit Crawford, den Erben des Anwesens, und wenig später erhält sie von ihm ein altes Tagebuch, das im Gewächshaus gefunden wurde. Für Julia beginnt eine Reise in die Vergangenheit, an deren Ende nicht nur ein Geheimnis gelüftet werden wird.Obwohl Julia als Protagonistin gelten kann, springt Riley fröhlich zwischen zahlreichen Perspektiven hin und her. Einerseits tragen diese Wechsel zum Tempo und der Gefälligkeit der Geschichte bei, so dass der Leser am Ball bleibt. Andererseits wird den einzelnen Sichtweisen selten mehr als ein großer Auftritt zugestanden. Gerade bei besonders interessanten Charakteren ist das jedoch einfach zu wenig. Man möchte ihre Meinung und Gefühle auch zu späteren Ereignissen wissen und nicht nur aus Erzählungen erfahren, wie diese gewesen sein könnten. Es wäre daher ratsam gewesen, die Anzahl der Erzählperspektiven zu verringern und diese mehrfach in die Geschichte einzuflechten. Außerdem sollen die zahlreichen Perspektiven wohl über deutliche Längen hinwegtäuschen. Das gelingt allerdings nicht. Denn Riley verliert sich ständig in einer kleinteiligen und deshalb nervigen Erzählweise. Gefühlte fünfhundert Mal beobachtet der Leser die Figuren beim Essen und Trinken, gefühlte zweihundert Mal, wie sie spazieren gehen und Dinge besichtigen und weitere hundertfünfzig Mal, wie sie musizieren oder im Bett liegen. Mal mit Depressionen, mal mit Krankheit, mal um Sex zu haben oder tatsächlich zu schlafen. Längen schleichen sich auch im Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ein. Riley präsentiert die Zeitebenen als kompakte Blöcke, statt zwischen ihnen hin und her zu springen und damit für Abwechslung zu sorgen.Sprachlich plätschert der Roman angenehm gemütlich vor sich hin. Riley erzählt sehr plastisch und auch die Gefühle der Figuren legt sie nachvollziehbar dar. Allerdings schreckt sie nicht vor manch platter, kitschiger Liebesplänkelei zurück. Letztere kann man mögen, muss es aber nicht. Ein Mann wie Kit, dem seine Liebesschwüre derart locker über die Lippen gehen, ist jedoch wohl eher ein seltenes Exemplar seiner Spezies. Besonders vielschichtig wirkt er trotz aller Mühe und Attribute, die ihm von Riley anhängt werden, leider nicht. Dies trifft ebenfalls auf die meisten anderen Figuren zu. Selbst Julia lässt sich nur schwerlich als vielschichtig beschreiben, denn die Autorin schenkt ihrer jeweiligen Gemütsverfassung mehr Aufmerksamkeit als ihrem eigentlichen Charakter. Das größte Manko bietet jedoch die Handlung. Schon am Anfang versäumt die Autorin spannende Fährten zu dem großen Geheimnis zu legen. Darüber hinaus handelt es sich im Kern um eine wirklich langweilige und schon häufig erzählte Geschichte ohne Höhepunkte. Doch dies versucht Frau Riley durch zahlreiche Schicksalsschläge und hanebüchene Entwicklungen zu übertünchen. Ganz nach dem Motto „Mehr ist mehr“ werden in diesem Fall entweder Katastrophen oder Glücksfälle aus dem Hut gezaubert. Das Genre bringt ja durchaus den ein oder anderen merkwürdigen Zufall oder eine etwas weit hergeholte Verbindung zwischen den Figuren mit sich. Doch besonders gegen Ende übertreibt Riley es, so dass sich mancher Leser sicher nicht mehr ernst genommen fühlt (um härtere Ausdrücke zu vermeiden). Und nach vielen holprigen Schlaglöchern folgt trotz allem das obligatorische Happy-End. Das winkt jedoch nicht wie der sprichwörtliche Zaunpfahl, sondern wird der Leserschaft mehr oder weniger brutal über den Kopf gezogen.Trotz aller Gefühle und dargebotener Feinsinnigkeit erzählt Das Orchideenhaus eine recht einfallslose Geschichte, garniert mit plumpen Einfällen und kitschigen Momenten. Geschenkt, dass der Klappentext einen anderen Schwerpunkt legt, als es die Geschichte letztlich tut. Dem Genre gereicht der Roman so oder so nicht zu Ehren.

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    • 5
  • LeseMaus liest

    Das Orchideenhaus
    Zickemausi

    Zickemausi

    27. March 2017 um 22:52


    🐁🐁🐁
    Das Orchideenhaus
    Lucinda Riley
    539 Seiten


    Für dieses Buch hab ich zwei Anläufe gebraucht und auch im zweiten Versuch konnte es nicht​ wirklich überzeugen.
    Es ist zu überladen und in Teilen einfach zu langatmig. Da gibt es für mich deutlich bessere Bücher aus dem Genre, die auch wesentlich spannender geschrieben sind. 

  • ...ein bewährter Riley...

    Das Orchideenhaus
    WordART

    WordART

    25. January 2017 um 13:10

    Inhalt/Klappentext: Als junges Mädchen verbrachte Julia Forrester jede freie Minute bei ihrem Großvater, einem bekannten Orchideenzüchter, im Gewächshaus von Wharton Park. Nach einem schweren Schicksalsschlag führt der Zufall Julia Jahre später noch einmal zu dem Anwesen zurück. Der jetzige Besitzer Kit Crawford überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großvater gehörte. Als Julia ihre Großmutter Elsie mit dem Tagebuch konfrontiert, drängt ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht, das auch Julias Leben komplett verändern wird …Diese Geschichte wird ja im Netz sehr gehypet. Ich habe eigentlich nur positives und 5-Sterne-Rezession gelesen. Mir hat es auch gut gefallen, obwohl es sich zu ihren anderen Büchern, bis auf die Geschichte, natürlich nicht sehr unterscheidet und keinesfalls heraus sticht. Ganz nach Lucinda-Riley-Manier spielt auch diese Geschichte wieder auf zwei Zeitebenen. Ich finde das immer total spannend. Da die Hauptprotagonisten aus den verschiedenen Zeiten meistens auch noch miteinander verwandt sind, ist die emotionale Verbindung noch stärker und mitreißender. Lucinda Riley bringt das hervorragend aufs Papier. Auch legt sie die Verbindungen so offen klar, dass Verwirrungen trotz der Zeitunterschiede gar nicht erst aufkommen. Der Schreibstil ist flüssig, unaufgeregt und leise. Was hervorragend zur Geschichte passt.Die Hauptprotagonisten sind alle samt wunderbar sympathisch. Vor allem Kit hat es mir angetan. Er ist ein wirklicher Schatz. So etwas wünscht man sich doch zu Hause ;) Obwohl man nicht viel von seinem Gefühlsleben kennen lern schließt man ihn sofort ins Herz. Bei Julia ist das anders. Die Autorin bringt so eindrucksvoll ausführlich Julias Verlustschmerz aufs Papier, dass einem selbst das Herz weh tut. Über Olivia und Harry kann ich gar nicht viel schreiben, ich würde euch wahrscheinlich zu viel verraten.Die Geschichte selbst ist auch sehr berührend. Bücher um geheimnisvolle Familiendramen sind voll mein Ding.Gegenwart: Gleich zu Beginn erfährt man, dass die berühmte Konzertpianistin Julia Forrester bei einem Autounfall Mann und Sohn verloren hat. Unfähig weiter zu leben und jegliche Hilfe ablehnend hat sie sich in ein altes Haus in England zurückgezogen. Dort trifft sie durch Zufall den neuen Besitzer von Wharten Park Kit Crawford, der ihre Lebensgeister neu weckt und es schafft sie aus der Schockstarre zu holen. 1930/40: Hier lernen wir Olivia und Harry kennen. Wir begleiten die beiden vom Kennenlernen bis zur Ihrer Hochzeit und dem Zeitpunkt an dem Harry in den Krieg ziehen muss. Danach macht die Geschichte einen Sprung bis nach der Kriegsgefangenschaft von Harry.Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht mehr verraten. Vor allem nicht wie die zwei Zeitstränge zusammenhängen. Ich nehme euch sonst die Spannung. Aber eins kann ich sagen, das Ende und die Verstrickungen und Verwirrungen sind wirklich unerwartet. Ich war wirklich überrascht.Nichts-desto-trotz vergebe ich „nur“ 3-Sterne – ich hab irgendwie schon besseres von Lucinda Riley gelesen.

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  • Ein verwunschenes Herrenhaus

    Das Orchideenhaus
    fin_fish

    fin_fish

    25. January 2017 um 10:17

    "Ein altes verwunschenesHerrenhaus, eine tragischeLiebe und ein langgehütetes Familiengeheimnis""Als junges Mädchen verbrachte Julia Forrester jede freie Minute bei ihrem Großvater, einem bekannten Orchideenzüchter, im Gewächshaus von Wharton Park. Nach einem schweren Schicksalsschlag führt der Zufall Julia Jahre später noch einmal zu dem Anwesen zurück. Der jetzige Besitzer Kit Crawford überreicht Julia ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großvater gehörte. Als Julia ihre Großmutter Elsie mit dem Tagebuch konfrontiert, drängt ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht - ein Geheimnis, das nun auch Julias Leben komplett verändern wird . . ."Wie die meisten von euch sicher wissen ist dieses Genre nicht gerade meine Stärke, Familiendramen und Geschichten  ist einfach nicht das was ich bevorzugt lese. Nun habe ich so viele positive Reaktionen auf dieses Buch gesehen / gelesen, dass ich mich dazu entschlossen habe das Buch doch zu kaufen und der Geschichte um Wharton Park eine Chance zu geben.Im nachhinein muss ich sagen ich bin über die Maßen begeistert, die Geschichte startet mit einer Erzählung aus Siam über die schwarze Orchidee. Dannach begeben wir uns Norfolk, England um uns mit Julia und ihrer Schwester Alicia bekannt zu machen. Was die Kapitelaufteilung angeht wurde es sehr geschickt gemacht, soll heißen Bsp. : "9 Wharton Park, Januar 1939". Man weiß also immer in welcher Zeit und bei welchen Protagonisten man sich befindet. Obwohl alle miteinander verbunden sind, hat doch jeder seine eigene Welt. Welche jedoch die des anderen beeinflusst und sogar Einfluss auf das Leben von Menschen haben die noch nicht auf der Welt sind.Trotz der häufigen Sichtwechsel und Zeitwechsel hat man zu keiner Zeit das Gefühl sich nicht mehr zurecht findet,  anfangs ist es noch etwas schwierig alles zu einem passendem Bild zusammen setzen zu wollen, doch mit jeder Seite wird der Zusammenhang der Schicksale der Protagonisten klarer und am Ende dachte ich bei mir, da wärst du nie drauf gekommen. Also ich war über den Verlauf und den Aufbau der Charaktere sehr positiv überrascht, dass Buch hat Tiefe und regt zum Nachdenken an, jeder hat sein eigenes Los mit dem er fertig werden muss. Und keiner wird vergessen, man wird also nicht mir offenen Fragen am Ende des Buches allein gelassen. Der Schreibstil ist unglaublich, ich habe mich sofort in Wharton Park verliebt und wollte gar nicht das, dass Buch jemals zu Ende ist.Dieses Buch ist definitiv empfehlenswert !Solltet ihr das Buch noch nicht kennen legt es euch zu es ist einfach unheimlich gut.

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  • Generationen werden zum Leben erweckt

    Das Orchideenhaus
    Sunangel

    Sunangel

    20. January 2017 um 10:33

    Ein Hörbuch das mich vom ersten Augenblick an gefesselt hat. Für Julia Forrester hat das Leben keinen Sinn mehr, denn sie hat das wichtigste in ihrem Leben verloren. Es ist wahnsinn, wie Julia diese schwere Zeit überstanden hat. Sie ist sehr stark und kämpft sich zurück ins Leben. Sie ist eine unheimlich sympathische Persönlichkeit und trotz ihres Berufes nicht überheblich, sondern bleibt immer auf dem Boden. Ich habe es sehr genossen immer mehr von Julia zu erfahren, weil sie mir sehr ans Herz gegangen ist. Es kommen viele weitere Protagonisten vor, die aber nach und nach vorgestellt werden. Ich war nie überfordert, sondern wusste immer gleich, wer die jeweilige Person ist. Besonders fasziniert haben mich Elisa und Bill. Sie sind einfache Leute und dennoch erreichen sie viel. Klar gab es einige Personen die ich überhaupt nicht mochte, aber wäre das nicht der Fall, wäre die Geschichte nicht so authentisch. Alles in allem war es sehr interessant bei allen Charakteren ein Stück weit in das Leben einzutauchen. Ich finde es immer schön wenn in einem Buch mehrere Generationen vorkommen, denn gerade das macht es ja interessant. Und so ergibt alles Stück für Stück einen Sinn, mit dem man zum Teil gar nicht gerechnet hätte. Die Handlungsorte sind absolut umwerfend und ich war in einer anderen Welt. Ich konnte total abschalten und habe um mich herum alles vergessen können. Es wurde so detailgetreu beschrieben, dass man dachte man wäre vor Ort. Ich hatte oft Gänsehaut, weil mir die Geschichte so nahe gegangen ist und mich so gepackt hat. Die Erzählerin hat mich so viel Gefühl gesprochen, dass wenn ich die Augen zugemacht habe, mir bildlich vorstellen konnte, wie es überall aussieht. Ich glaube nicht, wenn ich das Buch gelesen hätte, so gefesselt gewesen wäre, wie bei dem Hörbuch. Es war mein erste Hörbuch/Buch von Lucinda Riley und sicherlich nicht das letzte. Sämtliche Gerüche habe ich noch in der Nase und es hat die Geschichte total lebendig gemacht. Fazit:Eine umwerfende Familiengeschichte die einen total mitreißt und die Generationen zum Leben erweckt!

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  • Das Orchideenhaus

    Das Orchideenhaus
    Blue_Colleen

    Blue_Colleen

    28. December 2016 um 21:27

    "Das Orchideenhaus" war mein mittlerweile vierter Roman von Lucinda Riley und bisher leider auch der schwächste. Besonders der Erzählstrang in der Gegenwart hat sich teilweise sehr gezogen. Mit den Charakteren bin ich nicht so richtig warm geworden und auch die Dialoge kamen mir an manchen Stellen arg verkitscht vor. Die Geschehnisse in der Vergangenheit, rund um den 2. Weltkrieg, haben mir deutlich besser gefallen. Besonders hervorzuheben ist der wundervolle Schreibstil der Autorin, der wie immer sehr bildhaft und mit viel Liebe zum Detail zu überzeugen weiß. 

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  • traumhaft schön

    Das Orchideenhaus
    Miii

    Miii

    18. December 2016 um 22:02

    Das Orchideenhaus war das erste Buch dass ich von Lucinda Riley gelesen und es hat mich einfach so verzaubert, ich könnte es immer und immer wieder lesenZum Inhalt: Als junges Mädchen verbrachte Julia Forrester jede freie Minute bei ihrem Großvater, einem bekannten Orchideenzüchter, im Gewächshaus von Wharton Park. Nach einem schweren Schicksalsschlag führt der Zufall Julia Jahre später noch einmal zu dem Anwesen zurück. Der jetzige Besitzer Kit Crawford überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großvater gehörte. Als Julia ihre Großmutter Elsie mit dem Tagebuch konfrontiert, drängt ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht.Das Buch ist in zwei verschiedenen Zeiten geschrieben. Zum einen lernt man die Pianistin Julia Forrester kennen, die eine schlimme Zeit erlebt und versucht zu sich selber zu finden. Zum anderen erlebt man die Geschichte von ihrer Großmutter, die vor Jahrzehnten in einem Herrenhaus gearbeitet und Zeuge eines großen Familiendramas geworden ist.Man wird so in diese Atmosphäre hineingezogen dass man das Buch erst aus der Hand legen konnte, als man es durch hatte. Man bekommt einen wunderbaren Einblick in die Gedanken aller Personen, die auch mehr als realistisch dargestellt worden sind. Die Übergänge zwischen den Zeiten sind recht flüssig, man hat nie das Gefühl, auf einmal in was anderes hineingeworfen zu werden. Einzig einen Höhepunkt am Ende fand ich etwas überflüssig und unnötig (ich möchte ihn nicht benennen, um nichts vorweg zu nehmen), aber ansonsten ein wundervoller Roman

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  • Die Liebe und das Schicksal!

    Das Orchideenhaus
    Unzertrennlich

    Unzertrennlich

    25. October 2016 um 09:11

    Schreibstil"Das Orchideenhaus" ist mittlerweile mein drittes Buch von Lucinda Riley und ich bin noch immer begeistert. Ich habe mir vorgenommen, nach und nach all ihre Bücher zu lesen, da diese für mich wahre Schätze sind, und ich einfach nie enttäuscht wurde!"Das Orchideenhaus", so heißt es, soll eins ihrer besten Bücher sein und dem kann ich nur zustimmen. Das Buch hat mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen und ich war, ähnlich wie so einige Charaktere in dem Buch, oft geschockt.Erstaunlich finde ich, dass die Autorin immer die richtigen Worte findet und selten in einen gewissen Kitsch abrutscht. Diese Gefahr besteht bei solchen Büchern ja immer, doch Lucinda Riley schreibt mit einer Ehrlichkeit und so intensiv, dass alles in ihren Geschichten so glaubhaft erscheint. Vieles von dem Geschehen kann so tatsächlich passiert sein und das schockiert.In ihren Büchern gibt es meistens keine Helden, sondern nur Menschen, die einfach nur leben, ihrem Herzen folgen, Fehler machen und sich ihrem Schicksal fügen müssen. Der historische Hintergrund, der sich perfekt mit der Atmosphäre verschiedener Orte (Hier ist es Thailand, England und Frankreich) vermischt, hat mich ein Teil dieses Buches werden lassen!Charaktere- Julia -Julia lernen wir zu Beginn der Geschichte in der Gegenwart kennen. Sie ist eine begnadete Pianistin, doch vor ein paar Monaten hat das Schicksal zugeschlagen und sie ist in ihre ehemalige Heimat geflüchtet. Dort erinnert sie sich an ihre Zeit in Wharton Park, ein Anwesen, zu dem sie sich schon als Kind magisch hingezogen gefühlt hat. Sie trifft zudem auf Kit, dem Erben von Wharton Park und freundet sich schnell wieder mit ihm an.In solchen Büchern packt mich der Vergangenheitsstrang meistens viel mehr, als es die Gegenwart tut. Das war auch in "Das Orchideenhaus" der Fall. Jedenfalls zu Beginn. Als Gesamtwerk betrachtet, mit all den kleinen Hinweisen, passen sich aber beide Stränge perfekt zusammen und am Ende musste ich sogar bei Julias Abschnitten ein paar Tränen vergießen!- Olivia -Olivia war eine junge und selbstbewusste Frau und kam zur Zeit des zweiten Weltkrieges nach England. Dort hat sie sich Hals über Kopf in einen jungen Mann verliebt, doch was erst einmal wie der Beginn einer wundervollen Liebe klingt, verändert sich im Laufe doch in eine ganz andere Richtung ... Olivia tat mir die ganze Zeit leid. Ihre Lebensgeschichte zeigt, wie aus einem lebensfrohen und freundlichen Menschen, eine verbitterte Frau ohne Perspektive werden kann. Ihr Schmerz war für mich in diesem Buch kaum auszuhalten gewesen!- Harry -Über Harry möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viel verraten, denn ich denke, sein Anteil an dem Ausgang des ganzen Übels ist einfach zu groß. Ich habe ihn gehasst, ihn verflucht, versucht Verständnis aufzubringen und mich über seine Entscheidungen aufgeregt. Ja, ich denke, ich bin ein Mensch, der bis zu einem gewissen Grad tatsächlich Verständnis hat, aber darüber hinaus ist es bei mir sehr schwer. Harry hat diese Grenze recht schnell überschritten.Meine Meinung"Das Orchideenhaus" ist wieder einmal ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite ein wahrer Genuss war. Ich war vollständig in der Geschichte gefangen, habe mit Olivia und Harry gelitten und bin mit Julia auf der Suche nach ihrer Vergangenheit gegangen. Ich hätte nie gedacht, dass mich Romane über Familiengeheimnisse so begeistern können, denn im "echten" Leben bin ich alles andere als ein Familienmensch. Lucinda Rileys Bücher zeigen aber immer wieder, wie sensibel ich doch eigentlich bin!Ich habe beim Lesen einige Tränen vergießen müssen. Tränen des Schmerzes, aber auch Tränen der Verzweiflung und Tränen des Glücks. Bücher, die den Leser emotional auf eine Reise mitnehmen, findet man selten. Lucinda Riley schafft eine Nähe zu den einzelnen Charakteren, die kaum in Worte zu fassen ist! Ich habe besonders mit Olivia so gelitten, dass ich an manchen Stellen das Buch am liebsten vor Wut in die Ecke geschleudert hätte!Über das Ende möchte ich nicht viel verraten. Es ist aber tatsächlich ein Geheimnis, dass ich so nicht erwartet hätte. (Auch wenn ich eine Vermutung hatte, in welche Richtung es gehen wird!) Überrascht hat mich besonders Julias Sicht am Ende, denn hier gibt es noch eine Wendung, die ich so nicht erwartet hätte. Eigentlich bin ich ja nicht direkt der Typ für Happy Ends, aber bei Lucinda Rileys Büchern muss das einfach sein. Ich glaube, ansonsten hätte mich das Buch überhaupt nicht mehr losgelassen!Fazit"Das Orchideenhaus" war für mich wieder einmal ein intensives Leseerlebnis, bei dem ich viele Tränen vergossen habe! Für mich bis jetzt das beste Buch von Lucinda Riley! 

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  • Buchverlosung zu "Realitätsgewitter" von Julia Zange

    Realitätsgewitter
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Marlas Leben ist ein einziges Realitätsgewitter. Wenig Sex, viel iPhone. Viel Bewegung, wenig Sicherheit. Sehr globalisiert, aber immer noch ganz schön deutsch. Marla funktioniert perfekt. Sie hat immer die richtige Maske auf. Doch plötzlich bekommt ihr hochglänzender Panzer kleine Brüche. Plötzlich ist da eine schwere Traurigkeit, die langsam von ihrem Bauch nach oben spült. Um nicht zu ertrinken, macht sie sich auf den Weg zurück in ihr Heimatdorf. Und landet schließlich auf Sylt. Eine Reise ins Erwachsenwerden und zu sich selbst. -> Jetzt reinlesen: http://bit.ly/leseprobe-realitaetsgewitterÜber Julia ZangeJulia Zange, geboren 1987, lebt und arbeitet seit 2006 in Berlin. 2005 gewann sie den Literaturwettbewerb Open-Mike, 2008 veröffentlichte sie ihren ersten Roman mit dem Titel Die Anstalt der besseren Mädchen. Sie ist Teil der Web-Serie Translantics. Sie arbeitet als Redakteurin bei L’Officiel und schreibt regelmäßig für Zeit Online und Fräulein. In Philip Grönings Film Mein Bruder Robert, der 2017 Kino-Premiere feiert, hat sie als Hauptdarstellerin debütiert. Außerdem organisiert sie regelmäßig die Veranstaltungsreihe Dead Poets Society im Soho House Berlin.Jetzt bewerben!Bewerbt euch im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr folgende Frage beantwortet: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen und wie hat es euch gefallen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.

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    • 323
  • Um der Zukunft zu gehören, muss man die Vergangenheit akzeptieren

    Das Orchideenhaus
    Biene759

    Biene759

    24. August 2016 um 09:21

    Inhalt: Jedes Haus hat sein Geheimnis. Und jede Liebe ihren Preis Als junges Mädchen verbrachte Julia Forrester jede freie Minute bei ihrem Großvater, einem bekannten Orchideenzüchter, im Gewächshaus von Wharton Park. Nach einem schweren Schicksalsschlag führt der Zufall Julia Jahre später noch einmal zu dem Anwesen zurück. Der jetzige Besitzer Kit Crawford überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großvater gehörte. Als Julia ihre Großmutter Elsie mit dem Tagebuch konfrontiert, drängt ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht, das auch Julias Leben komplett verändern wird … Meinung: Ich mag Lucinda Rileys Bücher ja sehr gerne und jetzt endlich hab ich auch "Das Orchiedeenhaus" gelesen. Und auch dieses Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Geschichte hat mich in eine andere Welt entführt.Ich bin immer wieder fasziniert, von Geschichten die auf zwei (oder mehr) Zeitebenen spielen, wie sich am Ende alles zusammenfügt.Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr gerne. Wenn ich ihre Bücher les muss ich mich nicht erst ewig verkopfen sondern komm gleich in die jeweilige Geschichte. Ihre Protagonisten sind immer sehr lebendig, so auch hier. Den einen mag man lieber als den anderen, wie im wirklichen Leben.Sehr interessant fand ich hier die Entwicklung meiner Zu- bzw. Abneigung zu einer Person.Was mir negativ aufgefallen ist sind die französischen Wörter, die immer wieder vorkamen. Ich hatte nie französisch. Dadurch, dass es immer die gleichen waren, hab ich sie mir aus dem Zusammenhang wahrscheinlich sinngemäß schon richtig übersetzt, aber ich frag mich einfach ob es die unbedingt braucht. Für mich haben sie auch nicht authentisch gewirkt (was vermutlich das Ziel war), mich haben sie einfach nur genervt.Über das Ende der Geschichte und die vielen Zufälle kann man sich wahrscheinlich streiten. Mich hat das alles nicht gestört. Ist doch schön wenn wenigstens in den Büchern am Ende doch noch alles gut wird.

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  • Zu viele Zufälle

    Das Orchideenhaus
    Miia

    Miia

    11. August 2016 um 18:05

    Inhalt:  Als junges Mädchen verbrachte Julia Forrester jede freie Minute bei ihrem Großvater, einem bekannten Orchideenzüchter, im Gewächshaus von Wharton Park. Nach einem schweren Schicksalsschlag führt der Zufall Julia Jahre später noch einmal zu dem Anwesen zurück. Der jetzige Besitzer Kit Crawford überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großvater gehörte. Als Julia ihre Großmutter Elsie mit dem Tagebuch konfrontiert, drängt ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht, das auch Julias Leben komplett verändern wird … Meine Meinung:  "Das Orchideenhaus" war das erste Buch, welches ich von Lucinda Riley gelesen habe. Ich habe das Buch schon vor einiger Zeit gelesen, aber mir ist eben erst aufgefallen, dass ich es noch nicht rezensiert habe. Seit diesem Buch habe ich weitere von der Autorin gelesen und bin eigentlich im Rückblick erstaunt, dass gerade dieses Buch der Beginn ihrer Karriere als Lucinda Riley war. Ich finde nämlich, dass es eins ihrer schlechteren Werke ist. Zur Story muss ich gar nicht so viel sagen, denn die Inhaltsangabe verrät schon genug. Gut fand ich den typischen Gegenwarts-Vergangenheits-Wechsel und die Familiengeheimnisse, die nach und nach aufgedeckt werden. Das ist ja auch ziemlich typisch für das Genre und die Autorin. Ich mag sowas gerne und lese sowas zwischendurch auch gerne. Aber an dieser Geschichte gab es mir doch ein paar zu viele Geheimnisse und Zufälle. Ich erinnere mich daran, dass ich insbesondere eine Wendung in der Gegenwart 1. extrem unrealistisch und 2. sehr sehr unpassend und fast geschmacklos fand. Hier hätte die Autorin meiner Meinung nach ein bisschen weniger Drama einbauen können. Das war einfach etwas zu viel. Außerdem fand ich die Vergangenheit um einiges spannender. Julia ist mir nie richtig sympathisch geworden und ich habe ihre Szenen nicht unbedingt herbei gesehnt.Insgesamt ist dieses Buch definitiv nicht das Beste von Lucinda Riley und ich bin der Meinung, dass sie es sehr viel besser kann :) Fazit:  Das erste Werk von Lucinda Riley, welches im Rückblick meiner Meinung nach eins ihrer schlechteren Werke ist. Mir ist hier das Drama zu viel und insbesondere eine Wendung ist zu unrealistisch und geschmacklos. Ich lande bei 2 Sternen und würde dieses Buch nicht unbedingt weiter empfehlen.

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  • Unglaublich!

    Das Orchideenhaus
    patrick2804

    patrick2804

    28. July 2016 um 23:11

    Unglaublich, dass es dieses Buch auf die Bestsellerlisten geschafft hat!Über den Inhalt kann man streiten, mir war das alles zuviel von allem; zuviel Glück, Unglück, Liebe, Hass, Familie, Leid, Betrug, Zufall...einfach zuviel, was mir die Autorin hier präsentiert, um am Ende alles, wie im Märchen, glücklich ausgehen zu lassen. Aber das ist natürlich Geschmackssache.Was sich aber das als Schlimmste an diesem Roman herausstellt,ist der Schreibstil; ob das (auch) an der Übersetzung liegt, kann ich nicht beurteilen, aber das ist wirklich unterirdisch schlecht. Bücher müssen für mich nicht den Anspruch haben, besonders literarisch zu sein, Rosamunde Pilcher oder Cecilia Ahern haben mich begeistert, aber was Lucinda Riley hier abliefert, hat das Niveau der Bild-Zeitung!

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  • Das Orchideenhaus

    Das Orchideenhaus
    nasa

    nasa

    21. July 2016 um 12:33

    Julia ist eine berühmte Pianistin die aber mit einem schweren Verlust fertig werden muss. Sie hat bei einem Verkehrsunfall Mann und Sohn verloren. Wie betäubt von der Tragödie, reist sie nach England um dort Ruhe in der Nähe ihrer Familie zu finden. Julia ist in der Nähe von dem Wharton Park aufgewachsen. Dort war ihr Großvater Bill ein bekannter Orchideenzüchter. Das  Anwesen soll von dem jetzigen Besitzer Kit Crawford verkauft werden. Dieser findet ein Tagebuch bei renovierungsarbeiten und überreicht es Julia. Sie vermuten dass das Tagebuch Julias Opa Bill gehört. Doch als Bills Frau Elsie damit konfrontiert wird kommt ein wohlgehütetes Familiengeheimnis zu Tage, was Julias Leben nochmal auf den Kopf stellt… Dies war mein zweites Buch von Lucinda Riley und ich bin leicht enttäuscht. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Geschichte im Großen und Ganzen auch sehr schön, aber die Länge der Abschnitte war unmöglich. Dadurch wurde viel der Spannung weggenommen. Es wurden aber auch zu viele Kleinigkeiten erwähnt auf die man getrost verzichten könnte. Lucinda Riley wechselt in ihren Büchern von der Gegenwart in die Vergangenheit. Was im Grunde eine schöne Idee ist, aber hier in der Umsetzung schlecht war. Denn die verschiedenen Abschnitte waren immer viel zu lang. Vor allem die in der Vergangenheit lagen, diese waren auch mit viel Unwichtigem durchsetzt. So wurde das Buch künstlich in die Länge gezogen. Auch das dieses alte Familiengeheimnis auf ein weiteres Geheimnis der Familie führt ist dann doch etwas unrealistisch. Die Protagonisten waren mir alle sehr sympathisch. Man konnte sich in jeden gut rein fühlen und hat mitgelitten. Alle Charaktere waren vielschichtig und liebenswert, aber nicht ganz ausgereift.  Besonders ist mir Julia ans Herz gewachsen, die wirklich das schrecklichste auf der Welt durchleben muss und durch Familie und Freunde wieder ins Leben zurückfindet. Auch Olivia ist eine starke Frau, die in schweren Zeiten ihren Mann steht. Die aber auch viel einstecken muss. Kit war mir etwas zu nett und freundlich. Bei ihm hatte ich immer das Gefühl das er noch etwas verbirgt. Alles in allem kann man sagen dass dieses Buch von zwei authentischen Protagonistinnen lebt. Beide sind  sehr starke Persönlichkeiten und gehen ihren Weg im Leben. Auch wenn sie mal Rückschläge erleiden. Es war ein Buch was ich gut und schnell lesen konnte. Die Geschichte hat mich an einigen Stellen überrascht, aber vieles hatte ich mir schon gedacht. Wenn man mal ein etwas ruhigeres Buch sucht, ist man mit „Das Orchideenhaus“ gut bedient.

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