Lucinda Riley Die Mitternachtsrose

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Inhaltsangabe zu „Die Mitternachtsrose“ von Lucinda Riley

Innerlich aufgelöst kommt die amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Vor ihrer Abreise hat die Nachricht von Rebeccas angeblicher Verlobung eine Hetzjagd der Medien auf die junge Frau ausgelöst, doch in der Abgeschiedenheit von Astbury Hall kommt Rebecca allmählich zur Ruhe. Als sie jedoch erkennt, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn, frappierend ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt. Dann taucht Ari Malik auf: ein junger Inder, den das Vermächtnis seiner Urgroßmutter Anahita nach Astbury Hall geführt hat. Und gemeinsam kommen sie nicht nur Anahitas Geschichte auf die Spur, sondern auch dem dunklen Geheimnis, das wie ein Fluch über der Dynastie der Astburys zu liegen scheint ...

Ein handwerklich gut gemachter Schmöker. Riley eben.

— IlonGerMon

OMG es war so toll!!! Ich kann nicht verstehen warum ich noch nichts von Lucinda Riley gelesen haben. Ab jetzt alles von Ihr!

— Naden

Eine Geschichte die einen nach England und Indien führt und die man so schnell nicht mehr verlassen möchte...

— britsbookworld

Anfangs schwierig in die Geschichte zu kommen, dann eine spannende, lesenswerte Story.

— ankemi09

Wow, wie jedes Buch von Lucinad riley!

— jenghi

Spannende Familiengeschichte, tolle Charaktere, tragische Ereignisse - Lucinda Riley PUR!

— chiaragut

Tragische Familiensaga die mich total begeistert hat!

— NutellaGZ

Eine interessante Geschichte, die erstaunlich unromantisch und oberflächlich mit einem fürchterlichen Schreibstil erzählt wird

— Amilyn

Wie immer ein hervorragendes Buch von einer hervorragenden Autorin. Leider gegen Ende etwas langatmig, ansonsten aber wirklich hervorragend!

— annahrcg

Eine schöne Geschichte, die mich an einigen Stellen aber nicht ganz überzeugt hat...

— Occamy

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    Die Mitternachtsrose

    IlonGerMon

    10. October 2017 um 00:15

    Der Name Lucinda Riley ist wohl immer wieder ein Garant für spannendes Lesevergnügen, so auch wieder bei diesem Roman. Alles beginnt an einem hundertsten Geburtstag in Indien. Anahita feiert diesen Tag im Kreise ihrer Familie, aber für ihren Urenkel Ari soll dieser Geburtstag noch eine besondere Bedeutung bekommen. Er bekommt von seiner Urgroßmutter Anahita ein Manuskript überreicht und damit den Auftrag, ihren Sohn, der angeblich im Alter von drei Jahren schon gestorben sein soll, zu finden. Denn Anahita glaubt den Menschen, die ihr seit Jahrzehnten diesen Tod einreden, kein Wort. Sie ist fest davon überzeugt, dass dieser Sohn lebt. Doch Urenkel Ari geht sehr lasch mit dem Versprechen um das er Anahita gegeben hat und erst Jahre später reist er nach England, um endlich seinen Auftrag zu erfüllen. Dies ist einer der beiden Handlungsstränge. Im zweiten lernen wir die amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley kennen, die ebenfalls nach England reist, um dort ihren neuen Film zu drehen. Um sie vor unliebsamen Pressebegegnungen zu schützen, in ihrem Privatleben fand gerade eine gravierende Veränderung statt, darf sie als Einzige des Filmteams auf Astbury Hall wohnen, einem etwas heruntergekommenen Herrensitz, der Hauptdrehort dieses Films ist. Sie hat es dort mit einer etwas eigenwillig agierenden Haushälterin zu tun, die offensichtlich den Hausherrn aus allem Alltagsgeschehen heraushalten will und fast über ihn zu wachen scheint. Trotzdem lernt Rebecca Lord Astbury kennen und er erscheint ihr von Anfang an ein wenig merkwürdig, ja sogar unheimlich und stellenweise ängstigt er sie. Zur gleichen Zeit reist Ali Malik nach England, um das Rätsel um seine Urgroßmutter und deren Sohn zu lösen. Auch ihn führen die Aufzeichnungen, die er erhalten hat, nach Astbury Hall natürlich ist seine Person das Bindeglied zwischen den beiden Handlungen, aber auch zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Lucinda Riley nimmt die Leser mit auf eine aufregende Reise durch die Zeit und auf eine mindestens ebenso spannende Geschichte der indischen Gesellschaft zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie erzählt sehr spannend und bildreich, so dass man das Buch höchst ungern aus der Hand legt bevor man bis zum Ende und damit auch der Lösung der Geheimnisse dieser beiden Familien auf die Spur gekommen ist. Lucinda Riley ist eine Unterhaltungsautorin, die ihr Handwerk gut beherrscht und ihren Lesern mit ihren Geschichten ein paar unbeschwerte Stunden beschert. Sicherlich sind das „Bücher zum Weglesen“, aber wenn wir ehrlich sind, braucht es auch diese Literatur für die Momente, in denen man sich einfach nur in eine solche Geschichte hineinfallen lassen möchte. Vielleicht an einem stürmischen Wochenende auf der Couch, am Kamin oder – zu anderen Jahreszeit – im Standkorb. Für all diese Gelegenheiten ist dieser Roman ein pralles und farbiges Lesevergnügen.

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  • Absolute Kaufempfehlung - Lucinda Riley begeistert von der ersten Seite an

    Die Mitternachtsrose

    britsbookworld

    10. September 2017 um 20:10

    In dem Buch "Die Mitternachtsrose " von Lucinda Riley, schafft es die Autorin, wie gewohnt, den hervorragenden Spagat zwischen zwei Welten, einer Welt in der Vergangenheit und einer, die in der Gegenwart liegt, nieder zu schreiben. In diesem Roman entführt die Autorin uns in das ferne Indien - und zwar zu Anahita. Es ist das Jahr 2000 und Anahita feiert ihren einhundersten Geburtstag. Und 100 Jahre auf dieser Welt, lassen sie daran denken, was sie nicht alles schon erlebt hat. Sie lebt in Darjeeling und feiert zusammen mit ihrer großen Familie ihren Geburtstag. Auf ein Familienmitglied freut sie sich besonders, auf ihren Urenkel Ari. Denn in ihm sieht sie etwas, dass sie zuvor nur in sich selbst sah und vertraut ihm ihre Geschichte an. In Form eines Manuskripts, dass sie geschrieben hat, über ihr Leben, bittet sie ihn eine Reise auf sich zu nehmen und nach ihrem Sohn zu suchen - von dem alle behaupten, dass dieser mit drei Jahren starb. Aber Anahita weiß es besser. Ihr Sohn starb nicht und es ist an Ari ihn zu finden. Doch Ari macht sich erst im Jahr 2010 auf den Weg, nachdem Anahitas Schreiben über so viele Jahre in einer Schublade bei ihm lag. Ihm wird bewusst, dass er Anahitas Wunsch erfüllen muss und so reist er nach England, ein Land, in dem Anahita eine Zeit ihres Lebens verbrachte - sein erster Anhaltspunkt führt ihm zu einen alten Herrenhaus - Astbury Hall. Ob Ari wirklich ihren Sohn finden kann, ob Anahita richtig lag mit ihrer Annahme, und was ihr Leben alles für glückliche Momente aber auch schwere Schicksale mit sich brachte, das müsst ihr selbst lesen. Lucinda Riley spannt den Bogen zwischen den Jahren 1900 und 2010 mit so viel Gefühl, Bildern, Erinnerungen und Authentizität, dass man beim Lesen wirklich denkt, man sei gerade in Indien, in den Palästen der Maharadschas und Prinzessinnen Indiens. Man taucht ab in eine Welt, die einem zunächst unbekannt ist und man, sobald man das Buch gelesen hat denkt: Ich möchte unbedingt einmal dieses Land besuchen und mich auf eine Reise begeben um all diese Eindrücke selbst erleben zu können. Ein unglaublich tolles Buch und ich kann es jedem von euch nur empfehlen <3 

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  • Spannend, tragisch und mitreissend

    Die Mitternachtsrose

    chiaragut

    10. August 2017 um 11:41

    Das Buch "Die Mitternachtsrose", geschrieben von Lucinda Riley, wurde am 01.01.2014 vom Goldmann Verlag veröffentlicht.InhaltDie amerikanische Hollywood-Schauspielerin Rebecca Bradley flieht vor ihrem Freund und seinem überraschenden Heiratsantrag frühzeitig zu einem Dreh in England. Sie spielt die Hauptrolle in einem Film der 20-er Jahre mit dem Drehort eines alten englischen Herrenhauses namens Astbury Hall. Dort wird sie von dem heutigen Lord Astbury und seinem Personal freundlich empfangen, jedoch fällt ihr schon sehr bald auf, wie sehr sie Lord Astburys Grossmutter, welche Rebecca auf einem Gemälde gefunden hatte, ähnlich sieht. Dazu kommt, dass ein junger Inder namens Ari Malik das Herrenhaus aufsucht, mit der Erklärung, er wolle seine Familiengeschichte erforschen anhand von Briefen seiner Grossmutter Anahita, welche einst in der Astbury Hall gelebt hatte. Ari und Rebecca sind einer wahnsinnigen komplizierten Geschichte ausgeliefert und erforschen anhand Anahitas Briefen die dunklen Geheimnisse von Astbury Hall. MeinungDie Geschichte hat mir sehr gut gefallen, vor allem, dass es wieder eine Parallelgeschichte zu der eigentlichen Handlung gab (Anahitas Briefe). So konnte man als Leser immer wieder eine eigene Theorie herstellen, wobei Lucinda Riley sich wieder ein Ende ausgedacht hatte, welches man nicht so schnell erraten konnte. Die Handlung war sehr spannend und mitreissend, wobei ich finde, dass manche Stellen zu lange ausformuliert wurden und dann langweilig wurden. Jedoch handelt es sich dabei nur um wenige Stellen. Ich war von einer Stelle am Schluss sehr überrascht und ein wenig verängstigt, da es ein wenig psychotisch war. Das hatte ich in solchen Büchern nicht erwartet, aber es war etwas Neues und Unerwartetes in der Geschichte. FazitEine sehr spannende und tragische Familiengeschichte mit viel Drum und Dran. Das Buch konnte ich nicht weglegen, deshalb kann ich "Die Mitternachtsrose" nur weiterempfehlen! 

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  • Bitte nicht aus der Fassung bringen lassen!

    Die Mitternachtsrose

    Amilyn

    31. July 2017 um 12:39

    England, 2011: Auf dem alten Anwesen Astbury Hall wird ein Film gedreht, der der Hollywoodschauspielerin Rebecca Bradley zu einem ernsthafteren Image verhelfen soll. Auch die Abgeschiedenheit tut der jungen Frau gut, die ständig von Fotografen umlagert wird. Während der Dreharbeiten erfährt sie schließlich von der Geschichte einer Frau, die als Kind aus Indien nach England kam und deren Schicksal mit der Familie Astbury fest verwoben wurde."Ich werde versuchen, sachlich zu bleiben, um dich nicht aus der Fassung zu bringen." (S. 471) *Tatsächlich ist dieses Zitat sinnbildlich für den gesamten Roman. Lucinda Rileys Absicht war es offenbar, dass die Leser nicht allzu sehr aus der Fassung gebracht werden, anders kann ich es mir nicht erklären. Schon nach wenigen Seiten war ich erstaunt, wie viel weniger romantisch und emotional als erwartet ihr Schreibstil ist. Die Geschichte selbst ist genauso kitschig, wie Cover und Klappentext vermuten lässt, was aber aufgrund des Schreibstils kaum auffällt. Über viele Teile hinweg liest es sich fast wie ein Sachbuch.Natürlich brauche ich keine 20 Seiten lange, anatomisch detaillierte Liebesszenen, aber ein bisschen mehr als "Sie versuchte, den Sex mit ihm zu genießen, anschließend schlief er ein", "Der Kuss dauerte sehr lang" oder "Sie würden bald die erste Intimität miteinander haben" hätte ich schon nicht schlecht gefunden. Da die Geschichte der Inderin Anahita Chavan über mehrere Jahre erzählt wird, verlieben sich diverse Leute ineinander, darunter eben auch Anahita selbst, was die Haupt-Liebesgeschichte in Die Mitternachtsrosedarstellt. Was hatte ich mir da episches vorgestellt! Letztendlich lernen sich die beiden Liebenden kennen und irgendwann, ja, da verlieben sie sich auch mal, aber das passiert nur so nebenbei, bis es schließlich zu einem Kuss kommt, der "sehr lang dauert". Da kommt Stimmung auf!Ein Problem bei Geschichten, die über mehrere Jahre hinweg erzählt werden, ist, dass vieles passiert, oft aber auch vieles, das völlig belanglos ist. In Anahitas Geschichte ist das jedoch relativ gut gelungen, lustigerweise hat die meisten Längen der Handlungsstrang um die Schauspielerin Rebecca, die nur für einige Wochen der Dreharbeiten in Astbury Hall ist. Gerne hätte ich auch mehr von eben diesen Dreharbeiten gelesen, doch jedesmal, wenn es darum ging, dass eine Szene gedreht wurde, hieß es im nächsten Satz auch schon: "Nach einer halben Stunde waren sie fertig, und Rebecca machte dies-und-das." Obwohl laut Autoreninfo im Buch Lucinda Riley selbst einmal als Schauspielerin gearbeitet hat, wirkt es, als hätte sie von diesem Beruf absolut null Ahnung und keinen Bock gehabt zu recherchieren. Dafür wird jede Tasse Tee erwähnt, die irgendwer in diesen über 570 Seiten trinkt. Irgendwann dachte ich nur noch: "Wenn dieser Tee nicht langsam plotrelevant wird, raste ich aus und springe im Dreieck."Apropos Plot: dadurch, dass das Buch auf zwei Zeitebenen spielt, weiß man schon lange, bevor irgend etwas dergleichen passiert, wann wer und warum sterben wird. Gestorben wird nämlich auch ganz oft. Das kann reizvoll sein, hier war es leider einfach nur vorhersehbar. Bis auf den großen Plottwist am Schluss, der zwar ganz gut gemacht war, bei mir aber so einen leichten Hüstelanfall verursacht hat, war so ziemlich alles an dem Buch ein klarer Fall von "wusste ich schon" bzw. "habe ich mir gleich gedacht". Und der Schluss war letztendlich genauso abgehandelt wie alles andere in der Geschichte auch.Erwähne ich jetzt noch die Logiklöcher, die enttäuschenden Konsequenzen, die groß aufgebauschte Ereignisse nach sich gezogen haben und nur so nebenher erwähnt wurden und die grauenvoll hölzernen Dialoge, die oft nur noch einmal das wiederholt haben, was man vom Text her schon kannte?Fazit: Erstaunlich sachlich führt Lucinda Riley durch eine dramatische Familien- und Liebesgeschichte, die mich durch ihren fürchterlichen Schreibstil überhaupt nicht überzeugen konnte. Allenfalls würde ich sie als interessant bezeichnen, mehr jedoch nicht. Wer sich nicht allzu sehr über ein Drama echauffieren will, wird hier sicherlich seine Freude haben, ich bin jedenfalls froh, dass ich bei den anderen schön anzusehenden Büchern der Autorin standhaft geblieben bin, bis ich dieses gelesen habe. 2** gibt's, ganz knapp.* Der Rest der Textstellen in der Rezension sind lose Zitate, wie ich sie in Erinnerung habe

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  • Wunderschönes Buch :)

    Die Mitternachtsrose

    annahrcg

    27. July 2017 um 11:48

    das buch ist, ohne zu viel zu verraten, eines mit sehr vielen überraschungs momenten. eine der größten "Oh" momente war ganz zum schluss auf den letzten zwei seiten zu finden. Lucinda weiß, meiner meinung nach, ganz genau wie man ein buch schreibt. das buch ist von anfang bis ende sehr spannend geschrieben und ich hatte kaum lust es wegzulegen (wenn da nicht so doffe dinge wie essen, arbeiten und schlafen wären). ich war noch nie in indien, jedoch konnte ich mir durch ihre beschreibungen ganz genau vorstellen wie es dort ist... auch astbury hatte bei mir eine ganz eigene vorstellung im kopf erzeugt, schön und prachtvoll aber auch geheimnissvoll und gruselig. ich liebte dieses buch und kann es kaum erwarten ihr nächstes buch zu lesen ♥

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  • emotional berührend

    Die Mitternachtsrose

    Miii

    20. December 2016 um 19:43

    Nach einer regelrechten Hetzjagd der Medien beschließt die Schauspielerin Rebecca Bradley, einige Zeit im englische Dartmoor zu verbringen. In ihrer Unterkunft, Astbury Hall, erkennt sie dass sie der ehemaligen Besitzerin erstaunlich ähnlich aussieht. Zum gleichen Zeitpunkt taucht Ari Malik auf, ein junger Inder, den das Vermächtnis seiner Urgroßmutter Anahita nach Astbury Hall geführt hat. Rebecca taucht immer weiter in die Vergangenheit. Sie kommt nicht nur Anahitas Geschichte auf die Spur, sondern auch dem dunklen Geheimnis, das wie ein Fluch über der Dynastie der Astburys zu liegen scheint. Puh was soll ich sagen? Lucinda Riley hat es auch dieses Mal geschafft, mich so in den Bann zu ziehen, dass ich dieses Buch nicht weglegen konnte, ehe ich es nicht durchgelesen habe. Romantik, Spannung, Geheimnisse, Gefahren, Romantik... All das wurde wunderbar miteinander kombiniert und hat für eine harmonische, einfühlsame und mitreißende Geschichte gesorgt.Von Anfang an ist man an die Geheimnissen des Buches gebunden, die sich nur nach und nach aufdecken, aber gleichzeitig auch immer mehr Fragen aufwerfen, sodass die Leser bis zum Schluss (der auch eine unerwartete Wendung bringt) neugierig halten.Die Seiten fliegen nur so dahin, der Schreibstil ist wunderbar flüssig und verbindet Gegenwart und Vergangenheit miteinander, ohne das man das Gefühl hat, ständig aus einer Zeit gerissen zu werden. Auch die Protagonisten sind einem sehr sympathisch, beide haben mir ihrem eigenen familiären Leben als auch Beziehungen zu kämpfen. Kleine Ecken und Kanten lassen sie realer erscheinen und auch die Glaubhaftigkeit der Geschichte wurde wunderbar realistisch umgesetzt. Insgesamt kann man sagen, dass es ein sehr guter Roman war, dem man auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

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  • Eine Familiengeschichte, die berührt und einen in den Bahn zieht

    Die Mitternachtsrose

    MadameEve1210

    13. December 2016 um 15:35

    Die Mitternachtsrose von Lucinda Riley / Erschienen im Goldman Verlag mit 592 Seiten Inhalt: Innerlich aufgelöst kommt die amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Vor ihrer Abreise hat die Nachricht von Rebeccas angeblicher Verlobung eine Hetzjagd der Medien auf die junge Frau ausgelöst, doch in der Abgeschiedenheit von Astbury Hall kommt Rebecca allmählich zur Ruhe. Als sie jedoch erkennt, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn, frappierend ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt. Dann taucht Ari Malik auf: ein junger Inder, den das Vermächtnis seiner Urgroßmutter Anahita nach Astbury Hall geführt hat. Und gemeinsam kommen sie nicht nur Anahitas Geschichte auf die Spur, sondern auch dem dunklen Geheimnis, das wie ein Fluch über der Dynastie der Astburys zu liegen scheint ... Meine Meinung: Das Cover von diesem Buch finde ich sehr passend, die Geschichte spielt auf der einen Zeitebene auf einem englischen Herrensitz, wo Rosen blühen und doch, drohen dunkle Geheimnisse ans Licht zu kommen.Die Charaktere in diesem Buch haben alle ein eigenes und unabhängiges Leben, sie leben, arbeiten und lieben, doch ist das alles und auch befriedigend genug, um glücklich zu sein?! Ein Lucinda Riley Buch spielt immer auf 2 Zeitebenen. Dieses Mal konnte mich besonders das Leben von Anahita in Indien und England überzeugen und fesseln. Sie hatte ein langes Leben, ein Leben mit viele Hoch und Tiefs. Als Anahita stirbt, hinterlässt sie ihrem Engel ihre Lebensgeschichte und auch die Suche nach ihrem verlorenen Sohn. Ari lebt aber für den beruflichen Erfolg und erst Jahre später (nach einem Wegruf) macht es sich auf die Reise und Suche nach dem Leben seiner Urgroßmutter. Zu dieser Zeit wird in England auf einem alten Anwesen ein Film gedreht, wo die jungen Schauspielerin Rebecca eine Rolle spielt. Rebecca hat es zu dieser Zeit nicht leicht, ihr Freund hat Drogenprobleme und will sie heiraten, aber will sie das wirklich? Die Medien stürzen sich darauf und so ist der Filmdreh in England eine ideale Fluchtmöglichkeit. Ari trifft dort auch ein, da Anahita sich in der Vergangenheit auch dort aufhielt. Die Geschichten verschmelzen.... Ob Rebecca Ari helfen kann, das Geheimnis um den verlorenen Sohn zu lüften? Und ob jeder der beiden sein Glück noch finden wird? Das muss man selbst lesen. Alles in allem war es ein Lesevergnügen, wer solche Familiengeschichten mag, sollte sie sich nicht entgehen lassen. Fazit: Ein besonderes Roman über Liebe, Leben und wer man sein kann und will. Besonders die Zeit des Indiens der Vergangenheit wurde genau und fesselnd beschrieben. 4 Sterne

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  • Eine wundervolle Geschichte um Astbury Hall .... Lasst euch entführen. ..

    Die Mitternachtsrose

    Lullka

    30. October 2016 um 18:54

    Rebecca Bradley eine Schauspielerin kommt nach Dratmoor wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für ihren nächsten Film in den 1920er dient. Sie versucht ein wenig zur ruhe zu kommen, nach der Hetzjagd durch die Medien wegen ihrer angeblichen Verlobung mit ihrem Schauspielkollegen. Dann taucht Ari Malik auf ein junger Inder der dem letzten Wunsch seiner Urgroßmutter Ahnita nachgeht um ihren Todgelaubten Sohn zu finden. Zusammen versuchen die beiden das Geheimnis von Ahnita und Astbury Hall zu enthüllen.Zu Beginn des Buches war es leicht Schleppend aber dann nimmt die Geschichte Fahrt auf und man ist Gespannt auf die naechsten Seiten und auf die Geheimnisse das dieses alte Herrenhaus verbirgt. 

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  • Ein Traum von tausend und eine Nacht

    Die Mitternachtsrose

    Sommermaedchen23

    15. July 2016 um 20:29

    Innerlich aufgelöst kommt die amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Vor ihrer Abreise hat die Nachricht von Rebeccas angeblicher Verlobung eine Hetzjagd der Medien auf die junge Frau ausgelöst, doch in der Abgeschiedenheit von Astbury Hall kommt Rebecca zur Ruhe. Als sie jedoch erkennt, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn, frappierend ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt. Dann taucht Ari Malik auf: ein junger Inder, den das Vermächtnis seiner Urgroßmutter Anahita nach Astbury Hall geführt hat. Und gemeinsam kommen sie nicht nur Anahitas Geschichte auf die Spur, sondern auch dem dunklen Geheimnis, das wie ein Fluch über der Dynastie der Astburys zu liegen scheint ...MeinungWir lernen Anahita im Jahr 2000 kennen, als sie gerade ihren 100ten Geburtstag feiert. Anahita liebt ihre Familie über alles. Doch an diesem Tag vermisst sie einen ganz besonders. Ihren Sohn. Ihren Sohn, der nicht mehr bei ihr lebt, denn sie hat ihn buchstäblich verloren. Doch Anahita ist sich sicher, er lebt noch, denn sie besitzt eine Gabe. Eine Gabe, die ihr ermöglicht den Tod eines geliebten Menschens zu hören. Sie hört, die Gefahr, sowie den Tod. Doch Anahita spürt auch, dass ihr die Zeit davon läuft. Sie ist immerhin im Jahr 1900 geboren. So bittet sie ihren Urenkel Ari Malik sich auf die Suche nach ihrem verlorenen Sohn zu machen und niemand weiteren ihrer Familie die niedergeschriebene Lebensgeschichte zu zeigen, denn Anahita hütet ein Geheimnis. Bis heute. Das Leben von Ari plätschert vor sich hin und er hat die Geschichte seiner Großmutter schon längst wieder vergessen als diese stirbt. Auch dabei denkt er sich noch nichts, doch als dann sein eigenes Leben in Trümmern liegt und er sich bewusst wird, wie er eigentlich die letzten Jahre gelebt hat beschließt er sich mit der Geschichte seiner Urgroßmutter zu befassen. Die Geschichte von Anahita, genannt Anni führt uns in ein Leben wie aus Tausend und einer Nacht. Dieser Vergleich ist mir die ganze Zeit im Kopf herumgegeistert. Sie wächst in Indien auf, in Jaipur. Ihre Mutter entstammt einer langen Linie von Heilerinnen und Seherinnen, so ist es kein Wunder, das Anahita diese Gabe zu Heilen und die Gefahr und den Tod zu hören erbt. Durch einen Zufall lernt sie Indira kennen, eine Prinzessin und diese wird ihre beste Freundin. Zusammen gehen die beiden durch dick und dünn. Auch gehen sie zusammen nach England ins Internat. Dann bricht der erste Weltkrieg aus, keiner hat an Krieg geglaubt, doch er verhindert, dass sie zurück nach Indien reisen können. Den Sommer über verbringen sie in Astbury Hall. So nimmt das Schicksaal seinen Lauf. In den Moment hätte ich ihr am liebsten mein Herz ausgeschüttet, aber ich wusste, dass das nicht ging. Mir blieb nichts anderes übrig, als die Last meines Geheimnisses allein zu tragen. Seite 443Kommen wir zur Parallelgeschichte in diesem Buch. Die junge berühmte Schauspielerin Rebecca Bradley reist aus Amerika nach England. Sie soll in einem Film mitspielen, der im Jahr 1920 spielt. Gedreht wird dieser in Astbury Hall in Devon. Sie ist froh endlich dem ganzen Stress und der Hektik von New York entkommen zu sein. Für den Film muss sie ihr Äußeres verändern und so fällt ihr und Lord Astbury die Ähnlichkeit zu Lady Violet Astbury auf. Doch da ahnt Rebecca noch nicht was auf sie zukommen wird, denn sie lernt in Astbury Hall Ari Malik kennen, der immer noch auf Spurensuche seiner Urgroßmutter und dessen verlorenen Sohn ist. In dieser Geschichte besonders angetan hat es mir Anahita. Ich bewundere sie für die Gabe alles mit Gelassenheit hinzunehmen, egal was das Leben ihr zu bieten hat. Nie ist sie unzufrieden oder undankbar. Immer versucht sie allem etwas Gutes abzugewinnen, selten kann sie sich mit einer Situation nicht abfinden. Ihr sanftes und liebenswürdiges Gemüt macht es einem leicht sie sofort ins Herz zu schließen. Wie sollen sie auch ahnen, dass ihre Seelen wachsen, ihr Ungestüm einmal gezügelt und ihr Egoismus durch die Erfahrungen der Jahre gezähmt werden? Seite 13FazitEin spannendes Sommerbuch, welches einem zu Anfang das Gefühl vermittelt in Tausend und einer Nacht gelandet zu sein, während im Verlauf des Buches die Spannung immer weiter steigt und ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte bis auch ich endlich das Geheimnis gelüftet und das Rätsel, um den verschwundenen Sohn gelöst hatte. 

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  • Lucinda Riley - Die Mitternachtsrose

    Die Mitternachtsrose

    Perle

    24. May 2016 um 23:59

    Klappentext: Eine verbotene Liebe, bittersüß wie der Duft einer Rose, die im Verborgenen blüht ... Innerlich aufgelöst kommt die amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Vor ihrer Abreise hat die Nachricht ihrer angeblichen Verlobung eine Hetzjagd der Medien auf die junge Frau ausgelöst, doch in der Abgeschiedenheit von Astbury Hall kommt Rebecca allmählich zur Ruhe. Als sie jedoch erkennt, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn, frappierend ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt. Dann taucht Ari Malik auf: ein junger Inder, den das Vermächtnis seiner Urgroßnutter Anahita nach Astbury Hall geführt hat. Und gemeinsam kommen sie nicht nur Anahitas Geschichte auf die Spur, sondern auch dem dunklen Geheimnis, das wie ein Fluch über der Dynastie der Astburys zu liegen scheint ... Von der Pracht indischer Paläste zu den verborgenen Geheimnissen eines englischen Herrenhauses: der neue große Roman der Bestsellerautorin Lucinda Riley. Eigene Meinung: Diesen Roman suchte ich vor 2-3 Wochen in der Stadtbücherei aus, da ich zur Zeit auf Rosen-Bücher stehe. Hatte aber schon vor ca. 2-3 Jahren von ihm gehört, als es herauskam. Wollte es mir zwar da schon gerne zulegen, aber es war irgendwie in Vergessenheit geraten. Von Lucinda Riley las ich bis jetzt schon 2-3 bücher, von denen ich auch sehr begeistert war, besonders auch "Das Orchideenhaus" kann mich noch gut dran erinnern, als ich es vor paar Jahren las. Am Samstag begann ich dieses Buch mit Freude, leider liess die Begeisterung schnell nach. Ich hatte Schwierigkeiten der Geschichte zu folgen. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich in der Geschichte drin war, erst nach über 200 oder sogar fast 300 Seiten wurde ich mit den Hauptprotagonisten warm, besonders mit Rebecca in der heutigen Zeit 2011 und mit Anahita, dike mir von Anfang an sehr ans Herz gewachsen war, denn sie war genau wie ich, hilfsbereit und das Herz am rechten Fleck. Und dann war ich immer tiefer drin in der Story von Astbury Hall und dem Cottage - mit Violet und Anahitas Beziehung, es wurde von Seite zu Seite immer spannender und war so neugierig auf das Happy End und wollte unbedingt wissen, wie die einzelnen Personen der üäber 100 Jahren zusammenhingen. Ich konnte es am Ende kaum noch aus den Händen legen, so gefesselt war ich von den 576 Seiuten. Auf jeden Fall wollte ich es bis zum bitteren Ende lesen, das war mir spätestens nach 200 Seiten bewusst, denn sdnst hätte ich jetzt keine Rezension schreiben können und es hätte nicht so viele Sterne gehagelt. Es hätte mich schwer gewundert, wenn der Roman im Ganzen schlecht abgeschnitten hätte, das kommt für Lucinda Riley gar nicht in Frage, als Bestsellerautorin. Ich werde ihre Bücher immer wieder gerne lesen, auch wenn sie mit innerlich sehr mitnehmen und ich auch jede Menge Tränchen vergossen habe. Das meiste der Geschichte sah ich in Bunten Bildern oder auch wie ein Film vor meinen Augen ablaufen, es kam mir fast so vor, als hätte ich selber eine Rolle in dem Film gehabt und mitgespielt, wie bei Bastian in dem Film "Die unendliche Geschichte", der auf dem Dachboden der Schule das Buch las und plötzlich in der Story mit drin steckte und konnte es nicht glauben, das er gemeint war. Ich kann das Buch von Lucinda Riley sehr empfehlen, wie alle anderen von ihr auch, und deshalb vergebe ich hiermit gut und gerne, liebgemeinte 4 Sterne.

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  • Die Mitternachtsrose

    Die Mitternachtsrose

    littleowl

    Worum geht’s? Die amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley reist für Dreharbeiten von New York aus ins englische Dartmoor. Rebecca ist ganz froh über die Abgeschiedenheit des Herrenhauses Astbury Hall, denn die ständige Belagerung durch Paparazzi hat ihr in der letzten Zeit sehr zugesetzt. Außerdem muss sie entscheiden, ob sie den Heiratsantrag ihres Freundes Jack annimmt, während ihre Verlobung für die Medien schon beschlossene Sache ist. Doch das alte Haus hat auch etwas Gruseliges an sich, besonders weil Rebecca erkennt, dass sie der Großmutter von Lord Astbury extrem ähnlich sieht. Dann kommt auch noch der junge Inder Ari Malik nach Astbury Hall, der der Vergangenheit seiner Großmutter Anahita auf der Spur ist. An ihrem hundertsten Geburtstag hatte sie ihm die Geschichte ihres Lebens anvertraut. Jahrelang lag das Manuskript ungelesen in einer Schublade, doch Anahitas Tod und eine persönliche Krise haben Ari zum Umdenken bewegt. Zusammen mit Rebecca kommt er einem düsteren Geheimnis auf die Spur, das seit Jahrzehnten über Astbury liegt. Meine Meinung Ich schätze mal, Lucinda Riley ist eine dieser Autorinnen, deren Bücher man eben entweder mag oder nicht. „Die Mitternachtsrose“ war mein erster Roman von ihr und wird wohl auch der einzige bleiben. Schon der Anfang hat sich gezogen wie Kaugummi und ich bin lange überhaupt nicht in die Geschichte reingekommen. Auch danach gab es noch einige Längen. Besonders durch die Abschnitte, in denen in epischer Breite Anahitas Lebensgeschichte erzählt wird, musste ich mich wirklich quälen. Außerdem hat es die Autorin besonders gegen Ende ein bisschen mit den Zufällen übertrieben. Nur die Handlung um die aufstrebende Schauspielerin Rebecca, ihr Leben im Rampenlicht und die Dreharbeiten auf Astbury Hall fand ich wirklich spannend. Außerdem wurde ich am Ende zugegebenermaßen mit einem furiosen Finale belohnt. Den unglaublichen Plot-Twist am Schluss hätte ich niemals erwartet. Eindeutig das Beste an der Geschichte waren für mich die tollen Schauplätze. Der Roman spielt in Indien und England und dank der schönen, malerischen Beschreibungen kann man sich alles perfekt vorstellen. Besonders vom alten Herrenhaus Astbury Hall war ich wirklich begeistert. In so einem alten Gemäuer kommt dann auch ganz von selbst die düstere Gruselatmosphäre auf. Indien hat mir als Schauplatz grundsätzlich auch gut gefallen und ich fand es sehr interessant, mehr über die indische Kultur und Geschichte zu erfahren. Allerdings wird es in Anahitas Bericht und bei Aris Nachforschungen teilweise ziemlich esoterisch. Für manch einen ist das sicher ein Pluspunkt, ich persönlich kann damit gar nichts anfangen. Ich bin absolut allergisch gegen kitschige Postkartensprüche und war von diesen Abschnitten eher genervt statt berührt. Ich habe Rebecca sofort ins Herz geschlossen, weil das Starleben ganz unglamourös dargestellt wird und ich wirklich gut nachvollziehen konnte, warum die Verfolgung durch Fotografen sie stört. Auch sonst finden sich rund um diesen Handlungsstrang die interessantesten Figuren. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir Rebeccas koksender und trinkender Freund Jack, ihr sympathischer englischer Kollege James und der ein bisschen eigenbrötlerische Lord Astbury. Dagegen habe ich weder zu Ari noch zu irgendjemandem in Anahitas Geschichte wirklich einen Draht bekommen. Anni war mir gegen Ende hin teilweise sogar richtig unsympathisch. Fazit Ich werde mich wohl in Zukunft von Lucinda Rileys Romanen fernhalten, nachdem ich diesmal streckenweise tödlich gelangweilt war und nur mit wenige Figuren wirklich warm geworden bin. Pluspunkte gibt es aber für die wunderschönen Schauplätze und die Handlung um Schauspielerin Rebecca.   

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    • 3
  • Die Mitternachtsrose

    Die Mitternachtsrose

    Flocke09

    12. April 2016 um 20:09

    Eine Liebe die so eigentlich nicht bestehen darf, da die Gesellschaft jeweils andere Partner vorsieht. Aber sie sitzt so tief. Eine Familienintrige trübt das Verliebtsein und auch die Trennung über verschiedene Kontinente macht es nicht einfacher.

  • Herzzerreissend

    Die Mitternachtsrose

    Lesemietze

    08. April 2016 um 17:39

    Lucinda Riley begeistert mich immer wieder aufs Neue.Rebecca Bradley eine amerikanische Schauspielerin reist nach Dartmoor um bei einem Film mitzuwirken, der in den 1920er Jahre spielt. Der Inder Ari Malik reist nach Dartmoor um denl etzten Wunsch seiner Urgroßmutter Anahita zu erfüllen. Und dabei lüftet er ein lang gehütetes Geheimnis von ihr. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Die Handlung springt wie so üblich zwischen Vergangenheit und Gegenwart und man kann es kaum erwarten bis sie die beiden Handlungsstränge zur Lösung führen. Rebecca kann man einfach nur ins Herz schließen. Sympathisch und zurückhalten aber dabei nicht zu schüchtern und steht mit beiden Füssen auf den Boden.Anahita begleitet man von der Vergangenheit an. Angefangen von ihrer Kindheit in Indien bis hin wie sie in England landet und wie es zu den dramatischen Umständen kommt das sie wieder nach Indien zurück muss und bis zu ihren Lebensende dort bleibt. Anahita ist sehr charakterstark und versucht immer das Beste aus ihrem Leben zu machen. Lucinda Riley hat es geschafft eine sehr schöne dramatische und auch spannende Geschichte zu Papier zu bringen. Auch wenn ich immer so halb weiss was mich erwartet kann ich doch die Bücher kaum aus der Hand nehmen von der Autorin. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer genau auf den Punkt gebracht. Alles gut beschrieben aber nicht zu ausschweifend. Wieder ein gutes Buch von ihr.

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  • Ein faszinierender hinreißender Roman

    Die Mitternachtsrose

    Monalisa73

    Sobald ich die ersten Zeilen von "Die Mitternachts Rose" zu lesen begann, versank ich in der Harmonie der Wörter und Zeilen. Es liest sich wie ein Märchen aus Tausend und einer Nacht. Die Geschichte beginnt in der Gegenwart, in Darjeeling, in Indien und dem Tag als Anahita 100 Jahre alt wird. Ihre Gedanken, Gefühle und wie sie alles um sich herum wahrnimmt und deutet, zog mich tief in ihren Bann. Anahita hat inzwischen eine große Familie. Doch nur ihrem Urenkel Ari traut sie etwas zu, was ihr bis dato nicht gelungen war. Ihren Sohn in England ausfindig zu machen, an dessen Tod mit drei Jahren, Anahita nie geglaubt hat, obwohl sie eine Sterbeurkunde hat. Dafür reist Ari Malik von Indien nach England, um in Astbury Hall, gelegen im englischen Dartmorr, nach Hinweisen aus der Vergangenheit seiner Urgroßmutter zu suchen. Zur gleichen Zeit wird auf dem Anwesen des Herrenhauses ein Film gedreht, der in den 1920er spielt. Die amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley, die von den Medien verfolgt wird, spielt darin die Lady Violet Astbury, der sie, nach dem ihre Haare gekürzt und blond gefärbt wurden, sehr ähnlich sieht. Dadurch wird die Neugierde für die Familie Astbury in Rebecca geweckt. Rebecca und Ari kommen nicht nur der Geschichte von Anahita auf die Spur, sondern auch hinter ein dunkles Geheimnis von Astbury Hall.... Dieses Buch fesselt, fasziniert, ist mitfühlend und lässt einen nicht los. Die zwei Erzählstränge von Gegenwart und Vergangenheit sind miteinander verwoben und bringen so einiges ans Licht. Wunderbar geschrieben und harmonisch verknüpft. Man erfährt viel Hintergrundwissen über den Indischen Adel und den englischen Adel, was der Geschichte Vollkommenheit verschafft. Ich bin beim Lesen dieser Geschichte ein absoluter Fan von der Autorin Lucinda Riley geworden.

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    • 3
  • Farbenprächtiges Indien

    Die Mitternachtsrose

    NiWa

    Die amerikanische Schauspielerin Rebecca seufzt erleichtert auf als sie endlich am Set zu ihrem nächsten Film ankommt. Die Papparazzi haben es jetzt so richtig auf sie abgesehen, dabei sehnt sie sich nur nach etwas Ruhe zum Nachdenken. Dieser Film wird im englischen Dartmoor gedreht, in einem herrschaftlichen Herrenhaus, indem sich einst vornehme Lords und bezaubernde Ladies die Ehre erwiesen, und wo Rebecca zu ihrem Erstaunen erkennt, dass sie der längst verstorbenen Lady Violet zum Verwechseln ähnlich sieht. In diesem Roman nimmt die Autorin den Leser in zwei Welten mit. Einerseits öffnet sie die Tore eines herrschaftlichen Anwesens, das ganz im Sinn des feudalen Großbritanniens unter seiner alles verachtenden Würde einzustürzen droht. Andrerseits entführt sie hinter die Mauern eines indischen Palasts, in dem man in eine völlig fremde Kultur abtaucht. Laut, bunt und von Aberglauben geprägt verströmen Räucherstäbchen ihren Duft, bilden Elefanten Paraden und leben Frauen in Zenanas, wo sie vor männlichen Blicken sicher sind. Und es wäre nicht Lucinda Riley, wenn sich Vergangenheit und Gegenwart nicht die Hand reichen und gemeinsam von Familien über Generationen hinweg, ihren Tragödien und schönen Momenten erzählen. So bilden sich zwei Erzählstränge, die zum einen von der Zeit des 1. Weltkriegs in Großbritannien sowie Indien berichten und zum anderen in der Gegenwart angesiedelt sind. Die Episoden von Vergangenheit und Gegenwart haben mir gleich gut gefallen. Mit der Protagonistin Rebecca hatte ich großes Mitgefühl, weil sie trotz ihrer Prominenz tatsächlich auf dem Boden geblieben ist und eher die Schattenseite ihrer Berühmtheit zu spüren bekommt. Hauptperson der Vergangenheit ist eine Inderin namens Anni, die mir ihr schillerndes Land in allen Farben und Verwaschungen gezeigt hat. Besonders die Schilderungen der indischen Kultur und ihrer Geschichte haben es mir angetan und so wurde dieser Roman ein richtig indisches Leseerlebnis für mich, das mich vor allem durch das prächtige Ambiente der hiesigen Paläste faszinieren konnte. Gut herausgearbeitet ist die komplizierte Beziehung zwischen Großbritannien und Indien, von der ich selbst noch nicht viel gelesen habe. Damit konnte mich die Autorin nicht nur gut unterhalten, sondern ich habe sogar das Gefühl, dass ich mich ein wenig weitergebildet habe. Leider konnte Lucinda Riley dem Griff in die Trickkiste nicht widerstehen und hat gegen Ende des Romans die Gegenwartshandlung derart ins Lächerliche gezogen, dass sich vor Schreck meine Augen geweitet haben. Man kann es wirklich übertreiben und das wurde hier getan. Letztendlich musste ich auch feststellen, dass sich Vergangenheit und Gegenwart nicht immer einig sind und manche Ereignisse das Gesamtbild trüben oder für mich nicht nachvollziehbar waren. Dennoch ist es farbenprächtiger Roman über Familien in Großbritannien und Indien, deren Vergangenheit und Gegenwart, Gegensätze und Gemeinsamkeiten, aber auch über Moderne und Tradition, allesamt in einem schillernden Leseerlebnis vereint, das ich dem genregeneigten Leser trotz mancher Mängel gerne empfehlen kann.

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