Lucinda Riley The Midnight Rose

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Inhaltsangabe zu „The Midnight Rose“ von Lucinda Riley

Spanning four generations and two very different cultures, it sweeps from the glittering palaces of the great maharajas of India to the majestic stately homes of England, following the extraordinary life of a girl, Anahita Chaval, from 1911 to the present day ...In the heyday of the British Raj, eleven-year-old Anahita, from a noble but impoverished family, forms a lifelong friendship with the headstrong Princess Indira, the privileged daughter of rich Indian royalty. Becoming the princess's official companion, Anahita accompanies her friend to England just before the outbreak of the Great War. There, she meets the young Donald Astbury - reluctant heir to the magnificent, remote Astbury Estate - and his scheming mother. Eighty years later, Rebecca Bradley, a young American film star, has the world at her feet. But when her turbulent relationship with her equally famous boyfriend takes an unexpected turn, she's relieved that her latest role, playing a 1920s debutante, will take her away from the glare of publicity to the wilds of Dartmoor in England. Shortly after filming begins at the now-crumbling Astbury Hall, Ari Malik, Anahita's great-grandson, arrives unexpectedly, on a quest for his family's past. What he and Rebecca discover begins to unravel the dark secrets that haunt the Astbury dynasty ...

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  • Ein farbenprächtiges Sittengemälde mit tiefgründigen Geheimnissen, das über 100 Jahre umspannt…

    The Midnight Rose
    Cridilla

    Cridilla

    Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben - und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence. Shortlisted for the Epic Novel award in the Romantic Novelists Association Books Awards. Eine lebenslange Leidenschaft. Eine endlose Suche, die vier Generationen umspannt. The Midnight Rose von Lucinda Riley schlägt einen Bogen ausgehend  von den glitzernden Palästen der indischen Maharajas, bis zu den majestätischen herrschaftlichen Anwesen Englands. Wir folgen dem außergewöhnlichen Leben eines jungen Mädchens, Anahita Chavan, von 1911 bis in die Gegenwart… In der Blütezeit des britischen Raj, geht die elfjährige Anahita – von einer adeligen aber verarmten Familie abstammend – eine lebenslange Freundschaft mit der eigenwilligen Prinzessin Indira ein, die privilegierte Tochter einer reichen indischen Dynastie. Anahita wird Indiras offizielle Begleiterin und reist so mit ihrer Freundin nach England, kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges. Dort lernt sie den jungen Donald Astbury kennen – den widerwilligen Erbe des herrlich fernen Anwesens Astbury und seine intrigante Mutter. Achtzig Jahre später liegt die Welt zu Füßen der jungen amerikanischen Schauspielerin Rebecca Bradley. Aber als ihre turbulente Beziehung mit einem gleichermaßen berühmten Schauspielerfreund eine unerwartete Wendung nimmt, ist sie erleichtert, dass ihre neueste Filmrolle – eine englische Debütantin in den 20igern – sie weg vom Licht der Öffentlichkeit holt, in die Wildnis des Dartmoores in Südengland. Kurz nach Beginn der Dreharbeiten im jetzig zu bröckelnd beginnenden Anwesen Astbury Hall – taucht unerwarteter Weise der Urenkel Anahitas, Art Malik auf. Er ist auf der Suche nach seiner familiären Vergangenheit, mit der ihn Anahita an ihrem 100.Geburtstag betraut hat. Was er und Rebecca entdecken, beginnt die dunklen Geheimnisse, die die Astbury Dynastie  heimsuchen, aufzudecken… Obwohl mir der Charakter der perfekten amerikanischen jungen Schauspielerin in einer ebenso perfekten Umgebung lebend, etwas aufgestoßen ist (stereotyp), war ich begeistert von der vielfaltigen und reichen Beschreibung Anahitas Welt. Man konnte förmlich die Welt der indischen Rajs riechen, spazierte in leuchtende Farben gehüllt durch die Gänge der Paläste und traf den kleinen Elefantenfreund Indiras. Selbst als die Reise vor dem Ersten Weltkrieg nach England ging, war die Vielfalt Rileys Erzählkunst zu spüren. Gerne begleitet man die zwei jungen Mädchen auf ihren Selbstfindungswegen in England, die durch einen harten Schicksalsschlag Anahitas noch erschwert werden. Sie beschließt das Erbe ihre Familie anzunehmen und wird Krankenschwester. Das Heilen liegt ihren weiblichen Vorfahren mit einer gewissen Beigabe im Blut… Doch schnell merkt sie, dass Indira nicht die gleichen tiefen Gefühle für sie hegt, und so muss sie auf Astbury Hall in der Dienstbotenkammer bleiben. Aber sie lernt dort auch ihre große Liebe Donald kennen und sieht sich fortan intensiven rassenfeindliche Anfeindungen ausgesetzt, die die meisten Engländer aller Schichten gegenüber kleinen jungen indischen Mädchen aus einer verarmten Kaste nur zu gerne entgegen bringen. Sie kämpft um ihre Liebe zu Donald und findet auf unverhoffte Weise wieder zu Indira, die ebenfalls mit Verheiratungsplänen ihrer Eltern zu kämpfen hat. Hier zeigt sich schön der Spiegel der damaligen Zeit. Die immer noch praktizierte Technik, Ehen über die Eltern zu schließen, obwohl doch gerade Indiras Mutter eine sehr westlich orientiere glanzvolle Maharani zu sein scheint. Aber der Schein trügt. Wird die Liebe gewinnen? Und was hat es mit der Suche Arts auf sich, der selbst von einer Beziehung enttäuscht – sich von den indischen Traditionen seiner Familie gänzlich abgewandt hat – nun auf die Suche nach dem Sohn von Anahita begibt. In Astbury Hall werden Geheimnisse gelüftet, die selbst nach hundert Jahren noch immer das Erbe von Astbury heimsuchen. Außer der etwas stereotypen Zeichnung der amerikanischen Schauspielerin – jung, toll aussehend, super erfolgreich, stieß mir noch das etwas überhastete Ende der leicht gruseligen Geschichte in der Gegenwart auf. Aber ansonsten hat sich Riley mit „The Midnight Rose“ ein prächtiges Denkmal gesetzt, das schillernd die indischen Paläste und die tragischen Auswirkungen des Ersten Weltkrieges perfekt zu portraitieren weiß. Dafür „Hut ab“ Frau Riley. Zwar werden die britisch-indischen Beziehungen nur grob umrissen, aber die feindlichen Begegnungen, denen Anahita auch gerade im Alltag ausgesetzt ist, werden leise und fein gezeichnet eingestreut und spiegeln ein allzu brisantes Problem gerade unserer Zeit wider. Abschließend sei gesagt, dass dieses Buch für mich der Diamant in der Schöpfungskrone von Riley ist. Trotz kleinerer stereotyper Schwächen, weiß sie ihre Erzählkunst hier voll zu entfalten und gelingt es, den Leser auf eine schwül glitzernde Reise in ferne Zeiten und ferne Länder mitzunehmen. Wer in Paläste, Sitten und Gebräuche, die uns einerseits so fern und doch manchmal in anderen Kulturen noch so nah sind, in geheimnisvolle Familiengeschichten mit düsteren Kapiteln abtauchen möchte, der ist hier bestens aufgehoben. Dafür kann ich nur die volle Sternenzahl geben.

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    • 9
  • ein Anwesen mit Familiengeheimnissen

    The Midnight Rose
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    12. November 2015 um 10:58

    Anahita ist die Matriarchin eines erfolgreichen indischen Clans. An ihrem 100. Geburtstag versammelt sie ihre Familie um sich und erteilt ihrem Urenkel die Aufgabe Nachforschungen über ihren verlorenen Sohn anzustellen. Dieser nimmt die Sache jedoch nicht ernst, weiß er doch, dass dieser bereits vor 80 Jahren als Kleinkind gestorben ist. Doch seine Urgroßmutter verfügt über die Gabe es Sehens und spürt, dass er noch lebt. Erst Jahre später kommt Ari an einen Wendepunkt in seinem Leben und der Auftrag seiner Urgroßmutter fällt ihm wieder ein. Er macht sich auf nach England, wo Anahitas bewegendes Leben sie hingeführt hat und wandelt auf den Spuren der Vergangenheit. Dort trifft er in Astbury Hall, wo gerade ein Film gedreht wird, auf die erfolgreiche amerikanische Schauspielerin Rebecca. Diese hofft mit ihrem Aufenthalt ihre Karriere in die ernsthafte Richtung zu lenken und zudem ist es eine gute Möglichkeit dem Papparrazimop zu entkommen. Nichtsahnend, dass Astenbury Hall und dessen Geschichte ihr Leben verändern wird.   Lucinda Riley ist zugegebenermaßen eine große Geschichtenerzählerin. Sie entführte mich in „Mitternachtsrose“ in die bunte Welt Indiens, zu Prinzen, Palästen und Elefanten, aber ebenso in ein England, das sich durch den ersten Weltkrieg im Umbruch befinden, aber noch immer an starren Traditionen festhält. Wo ein gemischtes Pärchen den gesellschaftlichem Selbstmord gleich kommt. Geschickt verknüpft die Autorin die Vergangenheit mit der Gegenwart, do dass ich für Stunden vertieft in die Geschichte versunken war. Am Ende war es mir ein bisschen zu unrealistisch, aber noch nicht so sehr, dass man sich darüber mokieren müsste. Letztendlich war mir der Teil über die Vergangenheit durch Anahita aber sehr viel näher als Rebecca. Ich konnte mich eben mit einer wissensdurstigen, strebsamen jungen Inderin, die sich nicht unterkriegen lässt, besser identifizieren, als mit Rebecca, die sich von ihrem schleimigen Freund unterbuttern lässt.   Es lässt sich sagen, dass wer einfach mal in eine völlig andere Welt abtauchen möchte und dabei verzwickte Familiengeheimnisse lüften, ist bei Lucinda Riley gut aufgehoben

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  • Let's read in English 2015

    TinaLiest

    TinaLiest

    New year, new reading challenge: Let's read in English 2015! You love reading in English and you would like to read more English books? We have the perfect reading challenge for you: our Let’s read in English Challenge! No matter how good your English skills are - don't be shy, join the fun and read some thrilling books in the original! Every month you have the chance to join a reading group for a funny, thrilling or romantic novel published by Penguin Random House UK, to discuss it with other readers in German or English and to earn points for writing a review. Also, you can earn points for every review you write about an English book (either in German or English). Thereby, you're totally free in your choice of books: there are no restrictions concerning author, genre, publisher or publishing date. You can find further information on the challenge and the prices here! Every month we will count your points and update the ranking on the website Let's read in English Challenge. It is important that you post the links to your reviews here. Reviews that aren't linked here will not be counted. Of course you can also chat with others, recommend books and ask questions in this topic. If you have specific questions about the challenge, feel free to write me a message! Now everything that is left to say: Ready, set, go! Let's start a year full of books and English and literature! Have fun! :)

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    • 1047
  • Eintauchen in eine andere Zeit und Kultur

    The Midnight Rose
    sally1383

    sally1383

    29. July 2015 um 15:24

    https://lesenundhoeren.wordpress.com/2015/07/29/buch-review-lucinda-rileys-the-midnight-rose-eintauchen-in-eine-andere-zei-und-kultur/ Kritik: Cover: Violet oder doch eher Rebecca in einem englischen Garten. Im Vordergrund Lord Astbury (Donald oder Anthony?). Wieder ein schönes Cover, das auf den Inhal anspielt. Der Schriftzug ist im gleichen Stil wie die anderen Bücher. Das liebe ich ja, wenn Bücher zusammenpassen. Auch wenn es nur ebooks sind :-). Eindrücke/Inhalt: Okay. Ich bin mir sicher. Nach dem dritten Riley-Buch kann man ein Motiv erkennen. Es ist immer eine unglückliche Liebesgeschichte in der Vergangenheit, die ihre Schatten in die Gegenwart wirft und dort zu einer glücklichen Liebe führt. Ich glaube, damit habe ich nicht zu viel verraten, da alle Riley Bücher diesem Schema zu folgen scheinen. Dennoch war ich wie schon in den letzten beiden Büchern (“Der Lavendelgarten” und “Die SIeben Schwestern”) sehr gut unterhalten. Ich mochte die Figuren, besonders Anahita und Donald (dazu aber unten mehr). Ich habe mit ihnen gehofft und mit ihnen gelitten. Natürlich ahnt man manches Mal, wie es ausgehen würde, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und man leidet trotzdem mit. Besonders die Geschichte um Anahita hat mich wirklich mitgenommen. Da hat es auch geholfen, dass ich über weite Strecken das Hörbuch von audible gehört habe. Anjana Srinivasan hat mit ihrem indischen Akzent einfach noch mal richtig viel Authentizität in die Geschichte eingebracht. Das Hörbuch war in diesem Fall mal wieder ein richtiges Highlight. Einzig das Ende um Anthony hat mir überhaupt nicht gefallen wollen, sonst wäre das Buch bestimmt zu meinem Lieblings-Riley-Buch geworden. Das war mir zu wirr und abstrus. Doch lest selbst. Charaktere: Anahita ist in Indien geboren, Cousine eines Maharadschas. Selbst also auch adelig. Sie kommt mit ihrer Freundin Indra, selbst Prinzessin nach Europa. Dort verliebt sie sich in Donald, was zu einer schicksalträchtigen und tragischen Liebesgeschichte werden soll. Ich hab Anahita so gemocht. Sie ist herzensgut, erträgt mit so viel Geduld und innerer Ruhe die Steine, die ihr das Leben in den Weg legt. Sie war mir am sympathischsten und ich habe immer auf die Momente mit ihr und Donald hingefiebert. Donald ist ein Lord und auch er ist ein durchweg guter Mensch. Auch wenn er im Verlauf des Buches fragwürdige Entscheidungen trifft, will er nie etwas Böses. Er will nur sein Glück finden und dafür ist er bereit Einiges auf sich zu nehmen. Auch ihn hab ich einfach geliebt. Ich hätte auch gern einen Lord Astbury. Anthony Astbury ist eine mysteriöse Figur, die ein tragisches und etwas unrealistisch überzogenes, aber sich ungeahntes Ende bekommt. Maud ist die böse Stiefmutter. Rebecca die herzensgute Filmschönheit, die auch innerlich schön ist. Etwas Klischee muss schließlcih auch sein. Insgesamt haben wir aber wieder ein Ensamble toller Figuren, die dazu einladen, in ihr Leben einzutauchen. Stil/Gliederung: Wie immer haben wir das Motiv des Zeitenwechsels. Ein Teil spielt im 19. Jahrhundert zu Zeiten von Anahita Chavan und Donald Astbury. Der andere spielt in der Gegenwart mit Rebecca Bradley, Anthony Astbury und Ari Malik. Der Stil gefällt mir noch immer. Fazit: Das war wieder eine emotionale Achterbahn. Guter Schreibstil. Sehr sympathische Figuren. Eintauchen in eine andere Zeit und Kultur (Indien). Dies Buch bietet so vieles. Nur das Ende enttäuscht. Dennoch eine absolute Leseempfehllung für Riley-Fans und solche, die es werden sollen und die Liebhaber eines guten Liebesromans.

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