Lucius Shepard Das Leben im Krieg

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Inhaltsangabe zu „Das Leben im Krieg“ von Lucius Shepard

Nachwort v. Nagula, Michael 620 S.
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  • Apocalypse Now

    Das Leben im Krieg
    rallus

    rallus

    09. January 2014 um 09:04

    Es gibt Bücher die gehen gar nicht an mich. 'Das Leben im Krieg' ist ein solches. R&R (Rest & Recreation oder in Anspielung auf Rock&Roll) ist eine preisgekrönte mit dem Nebula Award ausgezeichnete Novelle. Lucius Shepard hat diese zu einem Roman um einen einfachen Soldaten, David Mingolla, ausgebaut. Im ersten Teil wird dessen Fronturlaub (R&R), von einem Krieg in Mittelamerika, beschrieben. Dort kämpft die USA einen Guerillakrieg im Dschungel, vergleichbar dem  Vietnamkrieg. Soldaten werden mit Drogen fit für den Krieg gemacht, die SF Elemente sind sparsam eingesetzt. Ist der erste Teil noch ein Versuch, aber auch nur ein Versuch(!) 'Apocalypse Now' dem Leser darzustellen, wird im weiteren Verlauf Davids Psi Fähigkeiten ausgebaut um einen Auftrag zu erledigen. Der mit dem Nebula Award gekrönte Teil ist wirr, von Drogen umnebelt, wahllos Personen eingesetzt, keine Erzählstruktur erkennbar. Nun gut, mit Andeutungen als Auftakt hätte ich mich noch zufrieden stellen können, die weitere Geschichte bleibt aber in ihrer Grundform, wirr, unangenehm, schlecht erzählt und bis zur Hälfte des Buches (immerhn 600 Seiten) werde ich weder mit den Personen warm, noch gelingt es Shepard mich in die Szenerie zu versetzen. Zusätzlich hat er noch eine abstoßende Art zu schreiben, der keinen Zugang in meine Gefühls- und Erlebniswelt findet. David hat im weiteren Verlauf unappetitlichen Sex mit Huren und suhlt sich in widerlichen Fantasien. 'Apocalypse Now' in perfekter Form mag manch einer denken, doch nicht zu vergleichen mit dem gleichnamigen Film und der Wucht und Bilderflut, die dahinter steckt. Ein für mich unverständliches, klebriges, häßliches Buch. Bäh!

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