Lucy Atkins

 3.2 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von An jenem dunklen Tag, Das Flüstern des Meeres und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Lucy Atkins

An jenem dunklen Tag

An jenem dunklen Tag

 (15)
Erschienen am 11.11.2016
Das Flüstern des Meeres

Das Flüstern des Meeres

 (10)
Erschienen am 16.09.2014
Das Flüstern des Meeres

Das Flüstern des Meeres

 (2)
Erschienen am 16.09.2014
The Missing One

The Missing One

 (0)
Erschienen am 02.06.2015
The Cancer Survivor's Companion

The Cancer Survivor's Companion

 (0)
Erschienen am 01.02.2013
Other Child

Other Child

 (0)
Erschienen am 04.06.2015

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Thrillerladys avatar

Rezension zu "An jenem dunklen Tag" von Lucy Atkins

Weder Psycho, noch Thriller, sondern eher Familiendrama mit eher unspektakulärem Ende
Thrillerladyvor 2 Jahren

An jenem dunklen Tag von Lucy Atkins (Psychothriller, 2016, Bastei Lübbe)

- weder Psycho, noch Thriller, sondern eher Famliendrama mit eher unspektakulärem Ende -

Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch, nachdem ich vorgestern in meiner Stammbuchhandlung bei einer Veranstaltung war und was ich dort noch beim Stöbern entdeckt hatte. Ich muss gestehen, dass ich so meine Zweifel hatte, was die Zuordnung des Genres angeht, da ich da so meine Erfahrungen mit habe und schon öfter daneben gegriffen habe, wenn auf dem Cover ein Psychothriller angepriesen wurde. Sei es drum, ich las den Klappentext und war sofort hin und weg davon, denn der versprach Einiges, vor allem eine tolle Story mit ganz viel Spannungspotenzial.

Was soll ich sagen? Was sich über viele hunderte Seiten wirklich rein leserisch gut las, entpuppte sich am Ende dann doch wieder zu einem Fehlgriff, denn mein Gefühl hat mich leider nicht getrogen. Hier erwartet den Leser definitiv kein Thriller, von einem Psychothriller ganz zu schweigen.

Bis etwa 100 Seiten vorm Ende begleitet man die schwangere Tess bei ihren Recherchen über ihren Ehemann. Die vermeintlichen Psychoelemente stellen sich als keine heraus, denn sie sind für den Leser überhaupt nicht greifbar, sprich feststellbar, da sie wenn überhaupt nur für Tess ersichtlich sind und das kommt beim Lesen halt überhaupt nicht so rüber. Heißt es gibt null charakteristische spannungsgeladene Psychoelemente, in Form von Irrungen und Wirrungen. Diese spielen sich wie erwähnt allenfalls in Tess Kopf ab und haben für die Auflösung überhaupt keine Bedeutung, da das gesamte Buch auch sonst so ziemlich keine Thrillerelemente vorweist, vom Grund des Ganzen vielleicht mal abgesehen. Das reicht aber überhaupt nicht aus, um dieses Buch einen (Psycho)-Thriller nennen zu können.

Insgesamt habe ich das Buch schon sehr gerne gelesen, da es sehr interessant ist und ich unbedingt wissen wollte, was dahintersteckt, ob sich meine im Laufe des Lesens angesammelten Vermutungen damit decken würden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich es innerhalb von zwei Abenden durch hatte, da der Schreibstil zudem flüssig gehalten ist und man es schnell lesen kann. Trotzdem überwiegt zum Ende hin doch die Enttäuschung über die eher unspektakuläre Auflösung. Es war einfach irgendwie ernüchternd, kein Feuerwerk im Sinne eines Ahaeffektes und eines spannungsgeladenes Finale. Die erste vermeintliche Auflösung kam etwa 100 Seiten vor Schluss, doch es war klar, dass es dieses noch nicht gewesen sein konnte, die letztendliche Auflösung war dann plötzlich da und dann war das Buch auch quasi am Ende. Zuvor wurde es mit dem Finale noch sehr verwirrend, statt aufklarend, denn des Rätsels Lösung hatte es, was die Komplexität angeht schon ein wenig in sich, was allerdings an den Personen lag, die damit in Verbindung standen. Für meinen Geschmack wurde die Auflösung nicht klar genug definiert, da hätte ich mir, wenn es schon so enden musste, doch mehr Erklärung gewünscht.

Fazit:

Wer glaubt hier einen spannungsgeladenen Psychothriller vorfinden zu können, könnte auf dem Holzweg landen. Dieses Buch ist eher Familiendrama, als Thriller, denn den sucht man hier ziemlich vergebens. Ursprünglicih wollte ich immerhin 3 Sterne vergeben, da es mir rein leserisch total gut gefallen hat und ich nur so verschlungen habe. Aufgrund der Tatsache, dass es nicht das ist, was es vorgibt zu sein, ein Thriller und aufgrund der eher enttäuschenden, unspektakulären Auflösung, kann ich nur 2 Sterne vergeben. Schade, dieses Buch hätte so viel Potenzial gehabt!

Note: 4


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engineerwifes avatar

Rezension zu "Das Flüstern des Meeres" von Lucy Atkins

Durchhaltevermögen ist gefragt ...
engineerwifevor 4 Jahren

„Kurz entschlossen, unüberlegt und leichtsinnig“ trifft hier wohl eher den Nagel auf den Kopf. Kal fühlt sich von der Mutter ungeliebt, von der Schwester unverstanden und von ihrem Mann betrogen, als sie Hals über Kopf diese Reise mit ihrem knapp zweijährigen Sohn nach Kanada antritt. Sie sucht die Vergangenheit, sucht nach Hinweisen, die ihr helfen können zu verstehen. Dabei gelangt sie in die Fänge von Susannah, einer ehemaligen Weggefährtin ihrer Mutter. Diese entpuppt sich jedoch bald schon als Kals schlimmster Albtraum …

Die Geschichte, aufgebaut auf einem Wechsel zweiter Zeitebenen, hat leider einige Längen, nimmt jedoch im letzten Viertel noch mal richtig an Fahrt auf. Dranbleiben lohnt sich!

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