Lucy Christopher Stolen

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Inhaltsangabe zu „Stolen“ von Lucy Christopher

I was stolen from an airport. Taken from everything I knew, everything I was used to. Taken to sand and heat, dirt and danger. And he expected me to love him. This is my story. A letter from nowere. (Quelle:'Flexibler Einband/04.03.2013')

Es hat mich gefesselt, gefangen und sprachlos gemacht. Ich verlor mich in der feuerroten und wunderschönen Landschaft Australiens.

— Schicksalstraeumerin
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  • Gefährliches, wunderschönes Australien

    Stolen
    Schicksalstraeumerin

    Schicksalstraeumerin

    14. August 2014 um 10:44

    Kennt ihr das Gefühl, wenn man das Bedürfnis hat zu weinen, aber keine Tränen kommen? Wenn der Schock so tief sitzt und die Leere so greifbar ist, dass man sich die Trauer wünscht, aber nur auf Taubheit stößt? Genau dieses Gefühl überkam mich, nachdem die letzte Seite gelesen war. Ich habe das Buch nun zum zweiten Mal in die Hand genommen und es hat mich wiederholt gefesselt, gefangen und sprachlos gemacht. Ich verlor mich erneut in der feuerroten und wunderschönen Landschaft Australiens. Und ehrlich? Ich liebe es, ich vergöttere es. Nicht viele Bücher haben das Potenzial zu meinen Lieblingsbüchern zu gehören. Es benötigt eine spannende Idee und tolle Umsetzung, um mich die Stunden vergessen zu lassen. Ich ziehe meinen Hut vor Lucy Christopher, sie hat es geschafft, mich eine ganze Nacht in dieser Geschichte zu fesseln. "“And it's hard to hate someone once you understand them.” " Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und in keiner Weise blass. Man taucht ein in die Weiten des australischen Outbacks, brutal und gefährlich, aber wunderschön. Auch wenn der Schreibstil anders war und zwar in Briefform, kam ich schnell in die Geschichte rein. Man erlebt das Geschehene aus der Sicht von Gemma, einem 16 jährigen Mädchen, das für mich so viel älter wirkt. Der Entführer Ty hat mich mit seinen blauen Augen ebenso in den Bann gezogen wie Gemma und auch ich konnte es einfach nicht wahr haben, wie rasant beide Charaktere zu Opfer und Entführer geworden sind. Der Inhalt verrät es zwar schon, aber ich wollte trotzdem am liebsten das Buch an die Wand klatschen. Wieso verdammt hat er sie nicht auf normalerweise kennenlernen wollen? Wieso musste er sie entführen? "Those blue, blue eyes, icy blue, looking back at me as if I could warm them up. They’re pretty powerful, you know, those eyes, pretty beautiful, too." Es handelt sich nicht um eine Liebesgeschichte, das schon vorweg. Wer das Buch in die Hand nimmt und denkt, dass beide Protagonisten sich verlieben und glücklich bis zu ihrem Ende leben, der täuscht sich. Man darf nie vergessen, er hat sie aus ihrem gewohnten Umfeld genommen, weg von ihren Freunden, ihrer Familie und allem, was sie kennt. Er hat sie entführt! Und darauf baut die Geschichte auf. Gemma versucht zu fliehen, mehr als einmal und wurde immer wieder in die Realität zurück gerissen. Sie lernte zu hassen, das Land und Ty. Aber sie lernte auch zu lieben und lernte ihren Entführer kennen, obgleich sie seine Absichten bis zum Schluss nicht nachvollziehen konnte. Erst in der Mitte des Buches bekamen die ganzen Fragen zu dem Grund der grausamen Tat Antworten und auch Ty's und Gemma's Vergangenheit haben langsam ans Licht gefunden.  Fazit: Ich kann nur sagen, rennt zur nächsten Buchhandlung und holt auch das Buch. Es ist tiefsinnig, schockierend, traurig aber dennoch wunderschön. Auch wenn die Idee nicht ganz neu ist, begeistert die Umsetzung umso mehr. Es handelt sich um keine Geschichte für zwischendurch und ist alles andere als eine locker flockige Liebesgeschichte, die man genießt. Die Geschichte nahm mich noch Tage später mit und ich merke, dass ihre Krallen mich noch weiterhin in Besitz nehmen werden. Eines meiner absoluten Lieblinge, mit verdienter voller Punktzahl.

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  • Rezension zu "Stolen" von Lucy Christopher

    Stolen
    achterbahnmaedchen

    achterbahnmaedchen

    07. April 2014 um 22:29

    Das Buch habe ich von einer sehr guten Freundin geschenkt bekommen und ich war schon sehr gespannt darauf. Denn die Geschichte an sich hätte sehr, sehr viel Potenzial gehabt, wäre sie nur etwas besser durchdacht und ausgearbeitet gewesen. Das Buch war spannend und gut geschrieben, ja. Aber die Charaktere waren zu flach, es hätte noch etwas intensiver sein können. Das Thema an sich ist harter Stoff und man weiß gar nicht, wie man da denken soll. Denn man findet Ty automatisch eigentlich nett - also, im Laufe der Geschichte. Ich kann Gem auch gut verstehen, weil er nunmal dort der Einzige ist, den sie hat. Aber mir war das alles zu wenig Gefühl, man hätte die Geschichte wirklich noch etwas ausführlicher beschreiben und gestalten können. Die Landschaftsbeschreibungen waren sehr gut, aber doch etwas zu viel des guten. Die Autorin hätte etwas weniger Konzentration hierauf und etwas mehr Konzentration auf die Handlung legen sollen. Alles in allem ein gutes Buch. Aber es gibt andere Bücher dieses Genres, die weitaus packender, fesselnder und spannender geschrieben sind. Dennoch drei von fünf Sternen. :)

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  • Rezension zu "Stolen" von Lucy Christopher

    Stolen
    Dubhe

    Dubhe

    02. September 2012 um 20:38

    Auf dem Weg nach Vietnam müssen Gemma und ihre Eltern umsteigen und sie will noch schnell einen Kaffee holen, als sie einen jungen Mann trifft, der ihr den Kaffee bezahlt. Sie plaudern nett, doch dann verliert sie das Bewusstsein und wacht als Nächstes mitten im australischen Outback auf, nichts in der Nähe und gefangen an einem Ort mit dem Mann, der sie entführt hat. Doch warum? Warum sie und niemand anderes? Die Aktion muss länger geplant sein, denn ohne zweites Ticket und einem gefälschten Pass kommt man nicht bis Australien. Ob Gemma ihre Eltern jemals wieder sehen wird? . Die Idee an sich ist einfach genial, doch schon bei der Umsetzunf scheitert es. Die Szene am Flughafen ist gut, doch ab dem Zeitpunkt, an dem Gemma in Australien aufwacht, da ist das Buch zerstört. Es zieht sich einfach nur und ehrlich gesagt ist auch die Veränderung, die mit Gemma dort draußen passiert etwas unrealistisch, klischehaft und unnatürlich. Da fragt man sich schon, was aus der ganzen Spannung geworden ist, die es auf dem Flughafen gegeben hat...

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  • Leserunde zu "Stolen" von Lucy Christopher

    Stolen
    nothanks

    nothanks

    Am 20.04. findet hier die Leserunde zu Lucy Christopher's "Stolen" statt. Für das Buch wurde in der Gruppe "Englisch-Leserunden" abgestimmt. Jeder der Lust und Zeit hat ist dazu eingeladen mitzulesen und mitzudiskutieren! Hierum geht's: "Sixteen year old Gemma is kidnapped from Bangkok airport and taken to the Australian Outback. This wild and desolate landscape becomes almost a character in the book, so vividly is it described. Ty, her captor, is no stereotype. He is young, fit and completely gorgeous. This new life in the wilderness has been years in the planning. He loves only her, wants only her. Under the hot glare of the Australian sun, cut off from the world outside, can the force of his love make Gemma love him back? The story takes the form of a letter, written by Gemma to Ty, reflecting on those strange and disturbing months in the outback. Months when the lines between love and obsession, and love and dependency, blur until they don't exist - almost." (Quelle: amazon.de) Der Link zur Gruppe "Englisch-Leserunden" (wo es hauptsächlich darum geht, englische Bücher in Leserunden zu lesen - wie der Gruppenname schon sagt): http://www.lovelybooks.de/gruppe/513785275/englisch_leserunden/

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  • Rezension zu "Stolen" von Lucy Christopher

    Stolen
    Ami Li Misaki

    Ami Li Misaki

    07. August 2011 um 19:21

    Gemma ist 16 und mit ihren schwer beschäftigten Eltern gerade auf den Weg nach Vietnam. Die Familie muss am Bangkoker Flughafen umsteigen. Nachdem sich Gemma mit ihren Eltern gestritten hat, will sie sich nur schnell einen Kaffee holen. Aber sie kommt nicht zurück. Sie trifft auf den charmanten und irgendwie gutaussehnden Ty. Er kommt ihr bekannt vor, doch nie im Leben hätte Gemma sich träumen lassen, was der knapp 10 Jahre ältere Mann mit ihr vor hat. Er verschleppt sie geradewegs in die Wüste. Isoliert von allem: Zivilisation, Menschen, Gewohnheit. Den Roman habe ich auf Englisch gelesen. Größtenteils war es recht gut zu verstehen, obwohl ich das ein oder andere Wort nachschlagen musste. Da ich nicht ganz so firm mit der englischen Sprache bin, will ich mich nicht weiter über den Schreibstil äußern. Nur so viel: Ich konnte es relativ gut verstehen und nachvollziehen. Es las sich auch recht flüssig (für eine Fremdsprache). Der Roman wird aus Gemmas Sicht erzählt. Genauer gesagt schreibt Gemma einen Brief an ihren Entführer Ty. Das führt dazu, dass man sich gut in Gemma hineinversetzen kann. Mir fehlte aber (vielleicht aufgrund dessen, dass ich es auf Englisch und nicht auf Deutsch gelesen habe) der emotionale Bezug zu Gemma. Sie ist kein typischer, störrischer und launischer Teenager-Charakter. Das bei weitem nicht. Trotzdem sprang der Funke bei mir nicht über. Dafür aber beim Kamel. Die Szenen fand ich sehr berührend. Ich muss auch gestehen, dass ich Ty mochte. Der Kerl tat mir irgendwie ein bisschen Leid und ich hatte immer das Gefühl, dass er nicht der Böse ist. Er kam mir nie unsympathisch vor, obwohl er natürlich keineswegs richtig gehandelt hat. Irgendwie ist er so ein Charakter, den das Leben auf schreckliche Weise gezeichnet hat - und Gemma ist dummerweise sein (Hoffnungs)Licht. An manchen Stellen zog es sich ein bisschen. Ich hatte auch das Gefühl, dass Gemma insgesamt wesentlich länger festgehalten wurde als im Buch tatsächlich geschrieben. Insgesamt ist es aber eine ganz neue Thematik und die Idee Australien in den Fokus zu setzen - und dann auch noch eine Seite, die man an Australien vielleicht nicht so kennt - ist wirklich beeindruckend. Ich habe mich beim Lesen oft gefragt, wie ich an Gemmas Stelle handeln und fühlen, was ich unternehmen würde. Die Entwicklung vollzieht sich meist auch sehr natürlich, obwohl das ein odere andere Detail ein bisschen "unrealistisch" und zu prompt kommt. Trotzdem konnte ich das Buch spätestens ab der Hälfte kaum mehr aus der Hand legen. Denn ab diesem Zeitpunkt entwickelte die Geschichte, hatte ich das Gefühl, eine ganz eigene Dynamik und Spannung. Kurz: Wer einmal etwas ganz anderes lesen möchte, der ist mit Stolen/Ich wünschte, ich könnte dich hassen sehr gut bedient. Allerdings darf man sich keine Liebesgeschichte erhoffen!

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  • Rezension zu "Stolen" von Lucy Christopher

    Stolen
    chrisujlo

    chrisujlo

    06. January 2011 um 10:21

    Inhalt Die 16-jährige Gemma wollte eigentlich mit ihren Eltern in den Urlaub fliegen. Doch am Flughafen in Bangkok fällt ihr ein junger Mann auf, bei dem sie das Gefühl hat ihn zu kennen. Die beiden trinken gemeinsam einen Kaffee. Bald wird Gemma schwarz vor den Augen und sie bekommt kaum mehr mit was um sie herum geschieht. Als sie wieder zu Bewusstsein kommt, befindet sie sich in einem kleinen Zimmer in der Wüste und die einzige Person in ihrer Nähe ist der Mann vom Flughafen, der sie offensichtlich entführt hat. Gemma versucht zunächst zu fliehen, erkennt aber schon bald ihre aussichtslose Situation. Außerdem kann sie ihren Entführer nicht hassen, auch wenn sie das will... Meinung Vor der Lektüre dieses Buches konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man seinen Entführer nicht hassen kann und seine Tat sogar in gewisser Weise nachvollzieht. Auf den ersten 100 Seiten von "Stolen" hat sich daran auch nichts geändert, aber spätestens als der Entführer von seiner schweren Kindheit erzählte, empfand ich so etwas wie Mitleid für ihn. Das gesamte Buch wird in Briefform von Gemma an ihren Entführer erzählt. Sie spricht ihn immer mit "Du" an. Durch dieses Stilmittel fühlt man sich mit Gemma verbunden, die von der ersten bis zur letzten Seite glaubwürdig ist. Man versteht ihre Gefühle, Gedanken und Ängste. Andererseits kommt man auch dem Entführer Ty nahe, weil man die starke Bindung zwischen ihm und Gemma fühlt. Sehr erleichtert war ich, als ich festgestellt habe, dass sich Gemma nicht unsterblich in ihn verliebt, so wie ich es zunächst befürchtet hatte. Gemma hasst Ty aber auch nicht und im Laufe der Zeit wird ihr klar, dass er ihr nie weh getan hat, sie zu nichts gezwungen hat (außer mit ihm in der Wüste Australiens zu leben) und ihr Leben über seines stellt. Ty ist eine gebrochene Persönlichkeit. Die Vorfälle in seiner Jugend hat er bis heute nicht verkraftet. Er sehnt sich nach Liebe und glaubt diese zu finden, indem er Gemma entführt. Der Leser erfährt durch Gemmas Erzählungen mit der Zeit, was mit Ty geschehen ist und warum er zu der Person geworden ist, die er heute ist. Neben seiner Sehnsucht nach Liebe, fällt vor allem sein Perfektionismus auf. Die Hütte in der Wüste Australiens hat er nämlich über Jahre auf Gemmas Ankunft vorbereitet. Dabei hat er wirklich an alles gedacht. Ich konnte Ty einfach nicht hassen oder ihn als Monster betrachten. Durch "Stolen" wurde mir klar, dass kein Mensch vollkommen böse oder schlecht ist, in jedem steckt ein guter Kern. Auch die Tatsache, dass Ty Gemma bewusst ausgewählt und man das Gefühl hat, dass er nie wieder ein anderes Mädchen entführen wird, hat dazu beigetragen ihn, seine Gefühle und Handlungen zumindest ein wenig zu verstehen. Die Wüste Australiens ist der ideale Ort für diese Handlung, denn was gibt es aussichtsloseres als mitten in einem Meer aus Sand fest zu sitzen? Die karge Landschaft hat die Stimmung dieses Buches perfekt untermalt. Während dem Lesen habe ich mich immer wieder gefragt, wie man ein befriedigendes Ende für dieses Buch finden kann. Lucy Christopher hat es aber geschafft ein Ende zu schreiben, mit dem ich letztendlich sehr zufrieden bin. Das einzige was mich etwas gestört hat, war die Tatsache, dass es ca. 100 Seiten gedauert hat, bis ich in die Handlung gefunden habe, was aber wahrscheinlich an der besonderen Brisanz dieses Buches gelegen hat. Fazit Sehr gefühlvoll geschriebener, überzeugender Jugendroman

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  • Rezension zu "Stolen" von Lucy Christopher

    Stolen
    vielleserin

    vielleserin

    Überragend fand ich "Stolen" leider nicht. Der Teasertext klang gut: Die 16-jährige Gemma wird auf einem Flughafen entführt und in eine Hütte im Outback Australiens gebracht. Dort wacht sie auf und muss sich ihrem Entführer stellen, der sie dazubringen will, sich in ihn zu verlieben. Er will sie nicht missbrauchen oder Lösegeld erpressen. Das Hass/Stockholm-Syndrom-Verhältnis zwischen Gemma und Ty, ihrem Entführer, habe ich mir spannender vorgestellt. Vielleicht war ich nicht in der richtigen Stimmung, aber ich musste viel überblättern. Das Buch ist als Brief von Gemma an Ty geschrieben, was ich als Erzählweise jedoch durchaus toll und neu fand. Was mich auch gestört hat, ist das einiges wirklich sehr unlogisch ist. SPOILER - SPOILER - SPOILER- SPOILER Gemma stammt aus England und wird auf dem Flug nach Japan in Bankog von Ty entführt, der sie seit ihrer Kindheit kennt und gestalked hat. Wie bitte hat er es hingekriegt, sie auf einem Flughafen abzufangen? Woher hatte er die Infos über den Flug der Familie? Woher hat der arme Typ eigentlich das ganze Geld für Landkauf und Hüttenbau in Australien und Stalkerleben in England? Er hat ja nicht nur die Hütte gebaut, sondern auch noch das zweite Gebäude mit seinen Kunstsachen. Gleichzeitig hat er Gemma immer beobachtet. Da ist ja nicht nur die Sache mit dem Geld, sondern er hätte auch im Grunde nicht genug Zeit für die ganze Vorgeschichte zur Entführung gehabt. Irgendwie hätte ich mir mehr Logik gewünscht. Vielleicht hätte Gemma besser ein zufälliges Opfer von Ty sein sollen oder aus z. B. Sydney statt aus London zu kommen. Ich habe mir mehr versprochen von den Psychospielichen, die sich die beiden so einsam in er Wüste gegenseitig hätten bieten können, stattdessen bleiben beide Charaktere zu flach. Gemma beschreibt dafür Pflanzen und eine Kameljagd. Ich habe kürzlich ein anderes Buch über ein gekidnapptes Mädchen gelesen. Nämlich "Living Dead Girl". Das war zwar sehr brutal und fast schon traumatisierend, aber es hat in sich gestimmt. Bei "Stolen" war die Ambition zu hoch. Ich glaube, Lucy Christopher wollte poetisch sein. Positive Reviews kann ich bei "Stolen" nicht nachvollziehen. Ich hoffe, es lag nicht an meiner Stimmung oder etwas anderem, dass ich die wahre Schönheit des Buches verpasst habe.

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