Lucy Clarke

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Autorenbild von Lucy Clarke (©)

Lebenslauf von Lucy Clarke

Vom Tagebuch zum Roman: Lucy Clarke studierte englische Literatur an der Universität von Cardiff und lebt heute in Bournemouth. Sie ist passionierte Tagebuchschreiberin und mit einem professionellen Windsurfer verheiratet, mit dem sie ihre Liebe zum Meer und zum Reisen teilt. Ihr Debüt als Schriftstellerin gab sie mit »Die Landkarte der Liebe«.

Neue Bücher

Das Haus am Rand der Klippen

Neu erschienen am 01.07.2019 als Hörbuch bei SAGA Egmont.

Das Haus am Rand der Klippen

 (20)
Neu erschienen am 04.06.2019 als Taschenbuch bei Piper.

Das Haus am Rand der Klippen

Neu erschienen am 01.07.2019 als Hörbuch bei steinbach sprechende bücher.

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Cover des Buches Die Landkarte der Liebe (ISBN:9783492311007)

Die Landkarte der Liebe

 (390)
Erschienen am 01.02.2017
Cover des Buches Der Sommer, in dem es zu schneien begann (ISBN:9783492309110)

Der Sommer, in dem es zu schneien begann

 (344)
Erschienen am 01.06.2016
Cover des Buches Das Haus, das in den Wellen verschwand (ISBN:9783492060295)

Das Haus, das in den Wellen verschwand

 (179)
Erschienen am 01.06.2016
Cover des Buches Die Bucht, die im Mondlicht versank (ISBN:9783492060271)

Die Bucht, die im Mondlicht versank

 (111)
Erschienen am 02.06.2017
Cover des Buches Das Haus am Rand der Klippen (ISBN:9783492061216)

Das Haus am Rand der Klippen

 (20)
Erschienen am 04.06.2019
Cover des Buches Das Haus, das in den Wellen verschwand (ISBN:9783956390678)

Das Haus, das in den Wellen verschwand

 (11)
Erschienen am 01.06.2016
Cover des Buches Das Haus am Rand der Klippen (ISBN:B07TS34B3Z)

Das Haus am Rand der Klippen

 (0)
Erschienen am 01.07.2019

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Neue Rezensionen zu Lucy Clarke

Neu

Rezension zu "Das Haus am Rand der Klippen" von Lucy Clarke

Ein bisschen schwächer, aber immer noch packend
Literaturliebevor 4 Tagen

In Lucy Clarkes neustem Roman DAS HAUS AM RAND DER KLIPPEN geht es um die Schriftstellerin Elle, die ihr Haus während ihrer Abwesenheit über Airbnb vermietet hat und sofort bei ihrer Heimkehr merkt, dass etwas nicht stimmt. Elle hat jedoch ein bestimmtes Ereignis nie verarbeitet und über die Jahre verlernt, was Wahrheit und was Fiktion ist. Stalkt wirklich jemand Elle und wenn, ja wer ist es? Vielleicht ist Elles Druck, einen neuen Bestsellerroman abliefern zu müssen aber auch so groß, dass ihr ihr Autorinnengehirn einen Streich spielt. Bildet sich Elle womöglich alles nur ein?

Lucy Clarke erzählt die Geschichte auf drei Zeitebenen. In der Gegenwart passieren Elle diese mysteriösen Dinge, sie fühlt sich verfolgt und scheint immer mehr an den Rand des Wahnsinns zu geraten. Diese Zeit wird aus der Ich-Perspektive von Elle erzählt, sodass man einen guten Einblick in ihre Gedankengänge erhält. Die Vergangenheit um den Zeitraum 2003/2004 wird vom auktorialen Erzähler erzählt und zeigt Elle zu ihren Studienzeiten und was ihr dort wiederfahren ist. Schließlich gibt es noch das „Vorher“ in kursiver Schrift und zeigt die Sicht, der Person, die während Elles zweiwöchiger Abwesenheit in ihrem Haus gewohnt hat. Alle drei Perspektiven und Zeiten sind gut miteinander verknüpft und ergeben am Ende ein gutes Gesamtbild.

Die Charaktere sind keine besonders großen Sympathieträger. Das sind sie in Lucy Clarkes Romanen nie. Elle scheint heillos überfordert mit ihrem Leben. Sie ist labil, hat psychische Probleme und scheint verzweifelt um Anerkennung zu ringen. Elles Schwester Fiona ist eine Zicke und ist von Sekunde eins an unsympathisch. Während Elle immer ein gutes Verhältnis zu ihrer Schwester sieht, merkte ich an Fiona sofort, dass hier keine unbeschwerte Schwestern-Liebe herrscht. Der Nachbar Marc ist ein Mysterium, ebenso unsympathisch wie Fiona und hält sich für was Besseres. Marc hat zudem wirklich gute Gründe, Elle zu hassen. Elles Exmann Flynn wirkt auf den ersten Blick nett und es wurde schnell deutlich, dass die beiden gut zusammenpassten. Aber auch Flynn hat seine Momente, in denen seine schlechte Seite zum Vorschein kommt. Man muss niemanden in dieser Geschichte mögen, aber sie alle passen perfekt in die Geschichte, sind gut ausgearbeitet und prägen mit ihren Charakterzügen den Handlungsverlauf essenziell.

Der Verdächtigenkreis ist groß, denn wenn jemand wirklich hinter all den komischen Dingen steckt, die passieren, hätte jeder der Charaktere ein Motiv. Zwischendrin hatte ich alle möglichen Theorien und jeden mindestens einmal im Verdacht, nur um mir dann wieder einzureden, dass es keinen Sinn ergeben würde, wenn Person XY hinter allem stecken würde. Die Auflösung war dann jedoch im Verlauf nur noch bedingt überraschend, denn irgendwann zeichnete sich das Ende ziemlich deutlich ab. Vorher überzeugt die Autorin aber mit einigen geschickten Wendungen und falschen Fährten.

DAS HAUS AM RAND DER KLIPPEN hat einen guten Verlauf, war spannend zu lesen und entwickelt sich schnell und fast selbstständig mit der für Lucy Clarke typischen Dynamik. Der Anfang fiel mir etwas schwer, da er einige Längen hatte, weswegen ich im Gegensatz zu sonst nicht sofort in der Geschichte war. Auch zwischendrin gab es ein paar Stellen die ruhig hätten gekürzt werden können. Dennoch konnte ich ab einem gewissen Zeitpunkt sehr gut in der Story versinken.
 

KURZ & KNAPP

DAS HAUS AM RAND DER KLIPPEN ist etwas schwächer als die bisherigen Bücher der Autorin. Das lag vor allem einigen Längen in der Story. Dennoch weiß die Autorin auch hier wieder mit einem geschickten Plot, spannenden Wendungen und guten Verknüpfungen zu überzeugen. Es machte Spaß das Buch zu lesen und mitzurätseln, wer hinter den Ereignissen steckt oder ob Elle sich alles nur einbildet. Am Ende konnte mich die Autorin trotz kleiner Schwächen auch mit diesem Buch überzeugen.

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Rezension zu "Das Haus am Rand der Klippen" von Lucy Clarke

Ein Thriller der Extraklasse: atmosphärisch, beklemmend, vielschichtig und subtil spannend!
wordworldvor 7 Tagen

 Auch wenn ich schon mehrere ihrer Bücher verschenkt habe, hatte ich bislang noch nicht das Vergnügen eines von Lucy Clarkes Büchern selber zu lesen. Das sollte sich ändern, als der Piper Verlag mir als Sommeraktion ein Exemplar ihres neusten, fünften Romans zuschickte. Es handelt sich hier um die Geschichte einer einsamen, verlorenen Frau, die durch eine Kette von Halbwahrheiten und unglücklichen Ereignissen in ein Leben geschlittert ist, das sich wie eine Schlinge um sie zuzieht und ihren größten Traum langsam zum Albtraum werden lässt.


"Er hält inne. Nur das Rauschen der Wellen und des Regens ist zu hören. "Das Meer gibt mir immer das Gefühl winzig klein zu sein. Es ist einfach da, diese gewaltige Wassermasse. Man hört oft, das Meer sei schön, aber das kann ich nicht erkennen. Es ist heimtückisch."



Die Gestaltung ist mit den gedämpften Farben und den scharfen Kontrasten der Klippen weitaus düsterer als die sommerlichen Cover ihrer vorherigen Thriller, dennoch ist die deutsche Ausgabe mit ihren bau-weißen Streifen deutlich freundlicher als die englische Originalausgabe (siehe links). Zusehen ist eine Frau im mittleren Alter, welche mit wehendem Mantel über einen einsamen Strand geht. Mit dem Strand-Motiv und der Verlorenheit der abgebildeten Person passt das Cover wunderbar zur Geschichte. Auch am Titel ist grundsätzlich nichts auszusetzen. "Das Haus am Rand der Klippen" hat aber gegenüber dem englischen Originaltitel "You Let Me In" deutlich an Aussagekraft verloren.
 
Erster Satz: "Ich möchte Ihnen einen Rat geben."


Wir steigen nach einem kurzen Prolog in das gemächliche Leben der berühmten Schriftstellerin Elle Fielding ein, welches auf den ersten Blick traumhaft perfekt wirkt. Sie hat einen internationalen Bestseller verfasst, lebt in einem Traumhaus direkt auf den Klippen Cornwalls und ein ganzes Verlagsteam und eine riesige Fangemeinde erwarten ihren neuer Roman mit Spannung. Doch was sie auf den sozialen Medien über sich und ihr Leben preisgibt ist nichts mehr als eine sorgsam gewahrte Fassade, eine Lüge. Denn eigentlich ist ihre Ehe zerbrochen, sie steht mit sämtlichen Rechnungen in Verzug und der Druck des Verlags und ihre Schlaflosigkeit haben sie in eine schwierige Schreibblockade getrieben. Und ausgerechnet während der alles entscheidende Abgabetermin näher rückt, fühlt sie sich beobachtet, verfolgt und eine Reihung abstruser Zufälle lässt darauf schließen, dass jemand in ihr Haus eingedrungen ist und ihr größtes Geheimnis entdeckt hat...


"Es bleibt nicht bei einem Wort. Noch vier andere Wörter stehen darüber.
ICH
BIN
IN
DEINEM
HAUS"



Schon bald wird klar, dass die Geschichte vielschichtig, aus verschiedenen Handlungssträngen auf unterschiedlichen Bedeutungs- und Zeitebenen aufgebaut ist. Zum Einen verfolgen wir Elle, die im Präsens von ihren unheimlichen Erfahrungen in ihrem Haus am Rand der Klippen erzählt. Dies ist jedoch eng mit den Gedanken des Eindringlings verbunden, welche wir durch kleine Schnipsel unter der Überschrift "Vorher" erfahren. Die dritte Handlungsebene umfasst Elles Studienjahre 2003/2004, in denen wohl etwas vorgefallen ist, was sie für ihr Leben stark geprägt hat. Was genau dieser Vorfall war, wird dem aufmerksamen Leser zwar sehr schnell klar, dennoch bleiben genügend Geheimnisse im Leben der Schriftstellerin zu ergründen, sodass es nicht langweilig wird.


"Ich bin kein Eindringling, rufe ich mir in Erinnerung. Du hast mich hereingelassen."



Dadurch dass sich Lucy Clarke im Aufbau ihrer Geschichte sehr viel Zeit lässt, können wir uns intensiv in ihre Protagonistin Elle einfühlen und in die beklemmende Atmosphäre der Geschichte eintauchen. Leider ist gerade das erste Drittel der Geschichte von vielen Wiederholungen geprägt, sodass der Mittelteil etwas vor sich hin plätschert, während sich die einzelnen Handlungsstränge gemächlich und ruhig entwickeln. Erst in der letzten Hälfte wechseln sich kurze Spannungsspitzen mit packenden Rückblenden und Einschüben ab, die subtil auf das Ende hindeuten. Dabei führt die Autorin den Leser mehrmals auf falsche Fährten und verwirrt geschickt, sodass man die überraschende Wendung am Ende nicht kommen sieht.


"Ich höre Flynns Ärmel, die am Stoff reiben, das Knirschen des Sands unter meinen Stiefeln, das Rauschen der ablaufenden Wellen und das Rollen der Kiesel und Muscheln, die das Wasser mit sich nimmt, das Zischen der weißen Schaumkronen. Angesichts dieser so überwältigenden Schönheit wird mir schmerzlich bewusst, dass irgendetwas gründlich schief gelaufen ist. Mein Leben hätte erfüllt sein sollen, von dem, was mich in diesem Moment umgibt: Flynn, das Meer, die Schriftstellerei. So wie jetzt hätte es nicht sein sollen. Überhaupt nicht. Die Nadel ist von der Platte gehüpft und spielt das falsche Lied, und niemand im Raum ist es aufgefallen. Alle tanzen weiter, und ich stehe mittendrin und warte, dass jemand - die anderen - bemerkt, dass mein Lächeln gekünstelt ist."



Dass es trotz des gemächlichen Tempos nicht langweilig wird, haben wir vor allem dem teils poetisch-bildhaften, ausgefeilten Schreibstil der Autorin zu verdanken. Sie kreiert durch kleine Details und Andeutungen eine bedrohliche Stimmung und reißt durch subtile Spannung mit, auch wenn die Geschichte kein Pageturner ist. Die wundervolle Kulisse Cornwalls, das einsame Haus am Meer, der kleine Fischerort, eine Kiste voller Rätsel und Geheimnisse, eine dunkle Vergangenheit und ein heimlicher Eindringling... - hier kommen spannende Elemente zusammen und so hält dieser Roman, was die an jedem Kapitelanfang vorangestellten Schreibtipps von Elle versprechen: ein geschickt erzählter Roman mit atmosphärischer Spannung. Super gefallen hat mir auch, dass sie sich ausgiebig mit der Schriftstellerei, Schreibblockaden und Inspiration beschäftigt, sodass ich selber beim Lesen wieder Lust bekommen habe, zu schreiben.


"LÜGNERIN. Bin ich das?
Das ist es, was man mir vorgeworfen hat.
Das ist es, was ich geworden bin."



Die Protagonistin bleibt für den Leser trotz intensiver Charakterstudie unnahbar und verloren. Vor allem da es für eine lange Zeit offen bleibt, ob man ihren Beobachtungen als Erzählerin überhaupt trauen kann, oder ob sie sich tatsächlich alles nur einbildet, ist es schwer, Nähe zu ihr aufzubauen. Nichtsdestotrotz leidet man mit ihr mit, wenn sie nächtelang nicht schlafen kann, sich in ihrem eigenen Haus nicht mehr sicher fühlt und ihr langsam die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt. Und so erfüllt sie ihren eigenen Tipp, den Elle an ihre Leser richtet mit Bravour: "Deine Leser müssen sie (die Charaktere) nicht mögen oder ihnen gar vertrauen, aber sie müssen mit ihnen mitfiebern."
Durch die geschickte Verwischung zwischen Realität und Fiktion, Traum und Albtraum, Wahrheit und Lüge, ist man sich bis zum Ende nicht ganz sicher, mit welcher Art von Geschichte man es hier zu tun hat. Dass die Geschichte einige autobiografische Elemente und Parallelen zum Leben der Autorin enthält tut dabei sein Übriges und es wird das Gefühl von Ruhelosigkeit, Ratlosigkeit und Einsamkeit hinterlassen.


"Das Leben sollte nicht auf gefilterte Bilder und Kommentare reduziert werden, oder? Es geht um Geburt und Tod und die wunderschöne, grausame Zeit dazwischen."



Das Ende kommt erfrischend schlicht aber gleichzeitig mit einer mitreißenden Auflösung daher. Eigentlich hatte ich es schon seit Elles Schreibtipp zum Thema Antagonist ("Wenn du einen Bösewicht entwirfst, denk an das alte Sprichwort: "Meist ist es jemand aus dem Bekanntenkreis." Die Aufgabe eines Autors ist es, zu erkunden, wie gut sein Protagonist besagte Person wirklich gekannt hat." geahnt, die Art und Weise wie die Autorin am Ende jedoch die losen Enden der Handlung verknüpft und die verschiedenen Ebenen geschickt miteinander in Verbindung bringt, fand ich klasse. Die besondere Gänsehaut-Enthüllung kommt dann aber erst im Epilog und was da auf den Leser zukommt setzt die Geschichte nochmal auf eine ganz andere Ebene.



Fazit:

Eine verlorene Frau, ein einsames Haus am Meer, ein kleiner Fischerort vor der malerischen Kulisse Cornwalls, eine Kiste voller Rätsel und Geheimnisse, eine dunkle Vergangenheit und ein heimlicher Eindringling...

Lucy Clarke erzählt atmosphärisch, beklemmend, vielschichtig und subtil spannend die Geschichte einer Frau, deren größter Traum zum Albtraum wird. Auch wenn der Roman kein Pageturner ist, machen die unterschwellige Bedrohung, der poetisch-bildhafte, ausgefeilte Schreibstil der Autorin und die Gänsehaut-Enthüllung am Ende die Geschichte zu einem Thriller der Extraklasse.

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Rezension zu "Das Haus am Rand der Klippen" von Lucy Clarke

Rezension zu "Das Haus am Rand der Klippen"
ElkeKvor 8 Tagen

Inhaltsangabe:

Elle Fielding hat sich ihre Träume erfüllt: einen Bestseller veröffentlicht, einen liebevollen Mann geheiratet und sich ein Traumhaus an der Küste von Cornwall gebaut. Und doch liegt alles in Trümmern.

Die Ehe liegt in Scherben vor ihren Füßen und so lebt sie in ihrem Traumhaus allein. Der Abgabetermin für das nächste Buch rückt immer näher. Wenn sie diesen nicht einhält, muss sie den gesamten Vorschuss zurückzahlen und somit würde auch das Traumhaus zum Alptraum werden.

Nach einer Reise in Frankreich kehrt sie nach Cornwall zurück, um an ihrem zweiten Roman zu schreiben. Sie hat nur noch ein paar Wochen bis zur Deadline. Sie hat kaum ein Konzept, geschweige denn beschriebene Seiten. Ihre enormen Schlafstörungen sind da auch nicht hilfreich. Im Gegenteil, sie glaubt, dass etwas mit dem Haus nicht stimmt.

Und dann scheint sie Opfer eines Stalkers zu sein, der überall nur ein Wort für sie hinterlässt: Lügnerin!

Mein Fazit:

Ich habe noch nicht alle Romane von der Autorin gelesen. Bislang war ich jedoch immer ganz angetan von der Art, wie sie Geschichten erzählt. Mit versteckten Hinweisen, überraschenden Wendungen und sehr authentischen Figuren vor interessanten Kulissen.

Mit diesem Buch jedoch tat mich ziemlich schwer. Zumindest der Anfang war für mich nicht einfach zu lesen. Es gibt drei Erzählstränge, Gegenwart, Vergangenheit ein paar Wochen zuvor und die Vergangenheit vor ca. 14 Jahren. Sie wechselten häufig ab und verwirrten mich in höchstem Maße. Ich hatte kaum Gelegenheit Elle Fielding richtig kennen zu lernen, da tauchte die geheimnisvolle Person auf, die ein paar Wochen zuvor in ihrem Haus war.

Elle Fielding blieb mir lange Zeit fremd. Sie war für mich emotional auch nicht immer so greifbar, warum sie an Schlaflosigkeit litt. Erst ab ungefähr der Mitte wurde ich mit ihr warm und dann begann ich auch langsam zu verstehen, was da eigentlich vorging. Bis dahin hatte ich einige Male überlegt, das Buch abzubrechen.

Die Küste Cornwalls ist natürlich atemberaubend schön, wild und eigentümlich. Wunderbare Beschreibungen über die Landschaft hellten die Geschichte ein bisschen auf. Und es gibt auch einen kleinen Hinweis auf eines ihrer früheren Bücher. Was ich auch sehr interessant finde, sind die Schreibtipps, die Elle Fielding für ihre Leser bereit hielt. Um nicht allzu sehr zu spoilern, kann ich nur noch sagen, dass der Autorin ein interessantes Spiel zwischen Wahrheit und Fiktion gelungen ist, was erst gegen Ende des Romans gut herausgearbeitet wird.

Allerdings überwiegt bei diesem Buch das Negative, so dass ich gerade noch vier Sterne vergeben kann. Es ist schon eine kleine Enttäuschung und ich hoffe, beim nächsten Mal wird es besser.

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Gespräche aus der Community

Neu

Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Die Bucht, die im Mondlicht versank" von Lucy Clarke zu lesen. 

Wir beginnen am  01.12.2017 und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man 1 Los dafür. 

Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    


Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. 

Viel Spaß uns allen :)
Zur Leserunde
Hallo ihr Leseratten,

ich plane einen etwas anderen Blogeintrag...ihr kommentiert HIER wie euch das Buch gefallen hat...kurz und knapp! Eure Kommentare werden dann (nach einer kurzen Rezi von mir) auf meinem Blog Sei Pippi, nicht Annika in einem Post veröffentlicht. Alle Kommentare kommen in den Lostopf und der Gewinner bekommt das Buch von mir zugeschickt!

Viel Spaß beim Kommentieren!

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Nur das Meer kennt dein Geheimnis

Manche Sommer sind mehr als nur eine Jahreszeit – sie verändern dein Leben. Weil du Dinge erlebst, die wie eine eiskalte Welle über dich hereinbrechen und dich mit voller Wucht herumwirbeln. Diese Erfahrung muss auch Eva machen... Seid ihr bereit für eine überraschende, bewegende und begeisternde Geschichte? Lucy Clarke hat mit "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" einen warmherzigen, berührenden Roman geschrieben - einen Roman, den man garantiert nicht so schnell aus der Hand legt! Es geht um die Liebe, Lügen und Geheimnisse und das alles vor der traumhaften Meereskulisse des wilden Tasmaniens am östlichen Rand des indischen Ozeans: Ein wundervoller Roman für unsere Lesechallenge im April!

Mehr zum Buch:
Wie gut kennst du den Mann, den du liebst?
Als Eva nur wenige Monate nach der Hochzeit ihren Mann durch einen Unfall auf See verliert, erstarrt sie vor Schmerz. Ihr gerade erst begonnenes Leben als glückliche Ehefrau soll schon zu Ende sein? Eva fühlt sich völlig allein in ihrer Trauer und reist nach Tasmanien, um Trost bei Jacksons Angehörigen zu finden. Doch so bezaubernd die australische Insel ist, so abweisend verhält sich Jacksons Familie. Warum nur wollen sein Vater und sein Bruder partout nicht über ihn sprechen? Auf Eva warten schockierende Wahrheiten, die sie zu einem schicksalhaften Sommer in der Vergangenheit führen - dem Sommer, in dem es zu schneien begann.


Hier geht es zur Leseprobe!

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Habt ihr Lust auf eine Lesechallenge, bei der euch ein wundervolles Buch ins ferne Tasmanien entführt, in zauberhafte Unterwasserwelten und an feine Sandstrände? Möchtet ihr mit Eva die Geheimnisse ihres Ehemanns in seinem Heimatland aufdecken und in einer Geschichte versinken, bei der es schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen?

Dann bewerbt euch bis einschließlich 9. April für die LovelyBooks Lesechallenge im April! Wir vergeben gemeinsam mit dem Piper Verlag 50 Leseexemplare von "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" von Lucy Clarke unter allen Bewerbern hier im Thema! Jede Woche stellen wir euch eine neue Aufgabe, die es zu lösen gilt. Wer bis zum Ende der Challenge am 10. Mai 2015 am meisten Punkte gesamelt hat, gewinnt den Hauptpreis der Lesechallenge im April, mit dem ihr bestens für den Sommer gerüstet seid: einen Gutschein von Roxy  im Wert von 100€! Damit nicht nur für die passende Ausrüstung für die sommerlichen Temperaturen gesorgt ist, legt der Piper Verlag noch die passende Sommerlektüre für den Gewinner oben drauf! Auch die Plätze 2-10 erhalten einen Preis und gewinnen jeweils ein Buchpaket aus dem Piper Verlag mit tollem neuen Lesestoff!

Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Lesechallenge teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen.

Die Frist für die Bearbeitung der Aufgaben der Lesechallenge im April ist Sonntag, der 10. Mai 2015 - d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich diesen Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung mit einfließen.
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Zusätzliche Informationen

Lucy Clarke wurde am 07. August 1981 in Großbritannien geboren.

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