Lucy Clarke Das Haus, das in den Wellen verschwand

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Inhaltsangabe zu „Das Haus, das in den Wellen verschwand“ von Lucy Clarke

Lana und ihre beste Freundin Kitty wagen das große Abenteuer und verlassen ihre Heimat England, um auf Weltreise zu gehen. Unterwegs treffen sie auf eine Gruppe junger Backpacker, die mit ihrer Jacht von den Philippinen nach Neuseeland segelt. Schnell werden die beiden Mädchen Teil der Crew, und es beginnt eine aufregende Zeit vor der traumhaften Kulisse der Südsee. Als plötzlich ein Crewmitglied mitten auf dem Ozean spurlos verschwindet, merken die Freundinnen jedoch, dass an Bord nichts ist, wie es scheint. Nach und nach kommen die Gründe ans Licht, weshalb ihre Mitreisenden die Fahrt wirklich angetreten haben …

Spannende Geschichte, dennoch kommt sie nicht an "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" heran.

— Pagina86

Einiges war etwas vorhersehbar, manche Passagen empfand ich auch als langatmig. Doch insgesamt ist die latente Spannung meistens präsent.

— parden

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  • Eine Reise, die alles verändert

    Das Haus, das in den Wellen verschwand

    simsa

    02. April 2017 um 16:03

    Alles hinter sich lassen, komplett neu beginnen und dieses mitten im Paradies. Die besten Freundinnen Lana und Kitty gehen auf Weltreise und kehren Großbritannien den Rücken zu. Bei einem Unfall auf den Philippinen lernen sie Danny kennen. Schnell kommen sie ins Gespräch und erfahren, dass er mit einer Crew die Meere bereist. Ein Haufen junger Leute, eine Yacht und das Leben leben, dies ist das Motto. Als die Frauen sich dann auch mit dem Rest der Mannschaft anfreunden ist schnell klar, sie reisen mit. Eine wunderschöne Zeit beginnt, bis etwas passiert, dass alles verändert... Mit einem Hörbuch die Meere bereisen war die Idee, als ich die erste CD in mein Autoradio schob. Über das Buch „Das Haus, das in den Wellen verschwand“ von Lucy Clarke hatte ich im Vorfeld schon ein paar begeisterte Rezensionen gelesen. Das Cover von Hör- und Taschenbuch ist aber auch ein Eyecatcher, den ich immer mal wieder in Buchhandlungen entdeckte. Als ich dann das Glück hatte in meiner Bücherei über das Hörbuch zu „stolpern“, nahm ich es sofort mit und freute mich darauf. Wir begleiten Lana, die nach einem Unfall ein Teil der „Blue“ wird. Jener Yacht die mit Backpackern durch die Meere fährt. Sie startet auf den Philippinen und reist über Wochen mit dem Team mit. Jeder ist ein gleichberechtigter Teil, Vorschläge werden mit einer Abstimmung entschieden und wöchentlich zahlt jeder einen Obolus um sich das Leben zu finanzieren. Alles könnte gut sein, doch ist es in Gruppen immer ähnlich. Personen geraten aneinander, Meinungen unterscheiden sich und es gibt einen Bruch in der Dynamik. Die Blue ist hier keine Ausnahme und die Stimmung verändert sich. Für mich war der Hörspaß ununterbrochen gut, dies kann ich über „Das Haus, das in den Wellen verschwand“ wirklich sagen. Wir verfolgen die Geschichte durch Lanas Augen, die immer mal zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart wechselt. Dabei merkt man wie Lana sich verändert und doch versucht bei sich selber zu bleiben. Dieses fällt besonders stark beim Wechsel der Zeiten auf. Immer mehr gleicht die vergangene Lana der jetzigen, die geprägt ist durch die letzten Vorfälle auf dem Schiff. Lucy Clarke schreibt und erzählt ihr Buch sehr nüchtern und sachlich. Es sind zumeist kurze und direkte Sätze, die dieses Buch ausmachen und dem Geschehenen eine gewisse Sachlichkeit geben. Dabei ist dies zu keinem Zeitpunkt störend, sondern zeigt eher deutlicher was die Crew und ihre Gefühle angeht. Jede Person, jedes Korallenriff, jede Meeresbrise und jede Windböe konnte ich spüren, bekam ich zu fassen und sah ich vor meinem inneren Auge. Diese Mischung aus inneren Bildern und der Spannung in der Geschichte ist absolut fesselnd. Von Beginn an liegt etwas in der Luft, von Beginn an merkt man das etwas passieren wird, aber es dauert, bis man es wirklich fassen kann. Das Bonbon ist bei diesem Hörbuch sicherlich auch Ilena Gwisdalla, die mit ihrer Art zu sprechen das geschriebene Wort unterstützt und perfekt in Szene setzt. Ich selber werde ganz sicher noch weitere Bücher von Lucy Clarke lesen. Eine Autorin mit einer besonderen Erzählart. Mein Fazit: Wohnen auf einer Yacht, sehen wohin das Meer einen treibt. Es könnte alles so schön sein, doch alles verändert sich und wird in diesem Buch eindrucksvoll und spannend erzählt. Ein Hörbuch, das mir sehr gefallen hat und das ich unbedingt empfehlen möchte.

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  • Mitten im Ozean in einer mondlosen Nacht...

    Das Haus, das in den Wellen verschwand

    parden

    08. January 2017 um 20:41

    MITTEN IM OZEAN IN EINER MONDLOSEN NACHT...Lana und ihre beste Freundin Kitty wagen das große Abenteuer und verlassen ihre Heimat England, um auf Weltreise zu gehen. Unterwegs treffen sie auf eine Gruppe junger Backpacker, die mit ihrer Jacht von den Philippinen nach Neuseeland segelt. Schnell werden die beiden Mädchen Teil der Crew, und es beginnt eine aufregende Zeit vor der traumhaften Kulisse der Südsee. Als plötzlich ein Crewmitglied mitten auf dem Ozean spurlos verschwindet, merken die Freundinnen jedoch, dass an Bord nichts ist, wie es scheint. Nach und nach kommen die Gründe ans Licht, weshalb ihre Mitreisenden die Fahrt wirklich angetreten haben … Die Ereignisse werden aus der Sicht der jungen Malerin Lana geschildert. Dabei wechselt die zeitliche Ebene immer wieder zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, wobei diese Verzahnung der Zeitebenen einen gelungenen Schachzug darstellt. Fragezeichen entstehen sowohl im 'Damals' als auch im 'Jetzt', denn zu Beginn der Erzählung ahnt der Hörer in keinster Weise, worum es hier eigentlich geht. Scheibchen für Scheibchen erfährt er mehr über die Hintergründe, und doch gibt es immer wieder überraschende Wendungen, die die Geschehnisse in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Im 'Damals' segelt Lana mit ihrer besten Freundin Kitty und einigen anderen jungen Männern und Frauen mit der Yacht 'The Blue' in der Südsee von Insel zu Insel, und sie genießt das Leben in vollen Zügen: Sonne, Meer und Freiheit, solange das Geld reicht. Entscheidungen an Bord werden demokratisch gefällt, anfallende Arbeiten werden gerecht aufgeteilt, und eigentlich herrschen hier paradiesische Zustände. Und doch fällt ein tiefer Schatten auf das Paradies, als eines Tages eines der Crewmitglieder spurlos verschwindet, mitten auf dem Ozean. Lana ist entsetzt über das Verschwinden, noch entsetzter allerdings über die Reaktion der übrigen Mitreisenden. Sie wollen das Fehlen des Crewmitglieds den Behörden gegenüber verschweigen. Was ist da wirklich geschehen - und wer hat da etwas zu verbergen? Das Misstrauen wächst, und Lana muss eine Entscheidung treffen...Im 'Jetzt' befindet sich Lana in Neuseeland und wartet auf die Ankunft der Yacht 'The Blue', als sie im Radio die Nachricht hört, dass diese vor der Küste gesunken sein soll. Was ist geschehen? Und was ist mit der Besatzung? Ist Kitty noch am Leben - und was ist mit den anderen? Lana steht große Ängste aus und verfolgt die dramatische Suche nach den Vermissten. Dabei wird sie von ihren Erinnerungen an ihre eigene Reise mit der Segelyacht und den anderen Bordmitgliedern eingeholt, und zunehmend nähert sich so die Vergangenheit der Gegenwart an.Einiges war etwas vorhersehbar, manche Passagen empfand ich auch als langatmig. Doch insgesamt ist dies ein Roman, wo die latente Spannung meistens präsent ist und die überraschenden Wendungen zwischendurch für neuen Schwung sorgen. Die Charaktere offenbaren sich hier nur in dem Maße, wie sie sich Lana gegenüber geöffnet haben - und da ist beileibe nicht alles so, wie es sich zu Beginn präsentiert. Selbst der Epilog hält noch eine Überraschung bereit, die mir fast noch die Tränen in die Augen trieb. Interessant und passend vorgetragen wird das Hörbuch durch llena Gwisdalla. Die vorherrschende Stimmung unterstreicht die Sprecherin durch eine jeweils adäquate Betonung, und insgesamt habe ich dem Vortrag der 422 Minuten dauernden Lesung gerne gelauscht. © Parden

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  • Das Hausm das in den Wellen verschwand

    Das Haus, das in den Wellen verschwand

    Claudias-Buecherregal

    07. September 2016 um 19:46

    Lana und ihre beste Freundin Kitty fliehen aus ihrer Heimat England auf die Philippinen. Dort treffen sie auf eine Gruppe junger Backpacker, die die Welt auf einer Jacht umsegeln. Das nächste große Ziel ist Neuseeland. Die beiden haben Glück und werden Teil der Crew. Sie verleben eine entspannte, interessante und aufregende Zeit auf dem Schiff, bis auf einer längeren Überfahrt plötzlich ein Mitglied verschwindet. Dadurch zerbricht die tolle Atmosphäre an Bord. Besonders Lana möchte wissen, was genau passiert ist und traut niemandem mehr.Die Geschichte wird aus Lanas Perspektive geschildert, wobei die Autorin ständig zwischen „damals“ und „jetzt“ hin- und herspringt. Dadurch wird eine gewisse Spannung erzeugt, denn erst nach und nach kommt alles ans Licht und die Zusammenhänge werden bekannt. Teilweise ist die Story etwas langatmig, aber es ist trotzdem interessant das große Ganze zu entdecken und zu verstehen, warum welche Figur handelt, wie sie es eben macht.Die Autorin hat sich interessante Charaktere überlegt und ab und an durchaus eine überraschende Wendung eingebaut. Am Geschicktesten ist sie jedoch bei dem Wechsel in der Zeitebene vorgegangen. Das ist ihr wirklich sehr gut gelungen.Gesprochen wird das Hörbuch von llena Gwisdalla. Die Sprecherin gefällt mir ausgesprochen gut. Sie schafft es jeder Figur eine Stimme zu verleihen und stets eine passende Atmosphäre zu erzeugen, ob nun das entspannte Leben auf der Jacht oder zwischenmenschliche Konflikte im Vordergrund stehen.Fazit: Eine interessante Geschichte, die durch den regelmäßigen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit lebt. Ich wurde gut unterhalten, das i-Tüpfelchen zum 5-Sterne-Roman fehlte mir jedoch. Audio: 5 CDs - ca 422 min Verlag: audio media verlag; Auflage: 1 (1. Juni 2016) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3956390679 ISBN-13: 978-3956390678

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