Der Sommer, in dem es zu schneien begann

von Lucy Clarke 
4,3 Sterne bei327 Bewertungen
Der Sommer, in dem es zu schneien begann
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (285):
L

Hat mir sehr gut gefallen!

Kritisch (13):

Zu beginn hat es mich wirklich gereizt, später wurde es für mich aber leider immer langweiliger.

Alle 327 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der Sommer, in dem es zu schneien begann"

Eva wollte immer gemeinsam mit ihrem Mann dessen Heimat Tasmanien besuchen. Doch als Jackson nach einem Bootsausflug nicht mehr zurückkehrt, beschließt sie, allein dorthin zu reisen. Sie hofft, in dieser schweren Zeit bei seinen Verwandten Trost zu finden. Doch so bezaubernd die australische Insel ist, so abweisend verhält sich Jacksons Familie. Warum nur wollen sein Vater und sein Bruder partout nicht über ihn sprechen? Auf Eva warten schockierende Wahrheiten, die sie zu einem schicksalhaften Sommer in der Vergangenheit führen – dem Sommer, in dem es zu schneien begann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492309110
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.06.2016

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne152
  • 4 Sterne133
  • 3 Sterne29
  • 2 Sterne12
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor 24 Tagen
    Ich bin hin und hergerissen

    Die Grundgeschichte des Buches find ich ziemlich gut und spannend. Allerdings ist mir der Stil es im Präsenz zu halten ganz und gar nicht angenehm beim Lesen gewesen, da es die wirklich schöne Wortwahl und die tollen sprachlichen Bilder irgendwie holpriger und ungelenk macht. 


    Letzten Endes bin ich mir auch nicht sichern was ich von der ganzen Geschichte und vor allem dem Ende halten soll, denn insgesamt war's mir dann schon sehr konstruiert. Besonders die Einschübe in denen sich Evas eigentlich verstorbener Mann äußert waren komisch. Das Ende war mir zu offen. 

    Alles in allem ein Buch, das ich nicht bereue gelesen zu haben, aber auch nicht unbedingt weiterempfehlen würde. 

    Kommentieren0
    32
    Teilen
    Callsos avatar
    Callsovor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Sommerbuch - sonnig mit einigen Quellwolken!
    Kitsch & Spannung - eine sonnige Mischung!

    Ein Buch über die Liebe, über Lügen, über Vertauen, über Verlust und über wahre und falsche Gefühle.

    Evas junger Ehemann Jackson ist im Meer verschwunden. Bei ihrer Suche nach ihm, nach der Wahrheit und seiner Vergangenheit reist sie von London nach Tasmanien.
    Dort trifft sie seine Familie und eine Wahrheit, mit der man nicht rechnen konnte.
    Das Buch wurde als Liebesthriller tituliert - so ganz schafft es diesen Spagat nicht.
    Immerhin:Manchmal ganz schön, manchmal etwas kitschig, manchmal etwas vorhersehbar; aber insgesamt ganz in Ordnung. Ein Sommerbuch mit Quellwolken, es wärmt, es berührt und hat eine gewisse Faszination, manchmal indes ein wenig oberflächlich und simpel.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Ninasan86s avatar
    Ninasan86vor 3 Monaten
    Für mich war es das erste Buch von Lucy Clarke, aber definitiv nicht das Letzte!

    Zum Inhalt

    Ein berührendes Buch über Liebe, Verrat und den Tod

    Eva wollte immer gemeinsam mit ihrem Mann dessen Heimat Tasmanien besuchen. Doch als Jackson nach einem Bootsausflug nicht mehr zurückkehrt, beschließt sie, allein dorthin zu reisen. Sie hofft, in dieser schweren Zeit bei seinen Verwandten Trost zu finden. Doch so bezaubernd die australische Insel ist, so abweisend verhält sich Jacksons Familie. Warum nur wollen sein Vater und sein Bruder partout nicht über ihn sprechen? Auf Eva warten schockierende Wahrheiten, die sie zu einem schicksalhaften Sommer in der Vergangenheit führen – dem Sommer, in dem es zu schneien begann.




    Über die Autorin

    Lucy Clarke studierte Englische Literatur an der Universität von Cardiff, bevor sie sich ganz ihrer Karriere als Schriftstellerin widmete. Ihre Romane erobern auf der ganzen Welt die Bestsellerlisten. Sie ist passionierte Tagebuchschreiberin und mit einem professionellen Windsurfer verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat und die Liebe zum Meer teilt. Den Sommer verbringen sie an der Südküste Englands, den Winter in fernen, exotischen Ländern.




    Mein Fazit und meine Rezension

    Ein Moment verändert alles und ihr Leben ist nicht mehr das, was es einmal war. Als Eva an einem trüben Morgen aufwacht, ist der Platz im Bett neben ihr leer, ihr Mann ist angeln gegangen, das hat sie mitbekommen. Doch schon wenige Augenblicke später spürt sie, dass etwas ganz und gar nicht stimmt und ihre Befürchtungen bewahrheiten sich: ein Angler wurde von den Klippen aus ins tosende Meer gespült und ist im eiskalten Wasser verschwunden. Eva und Jackson hatten eine kurze, aber innige Beziehung. Zwei Jahre durfte sie Teil seines Lebens sein und jetzt ist er fort. Um ihre Trauer zu besänftigen reist sie nach Tasmanien, die Heimat ihres Ehemannes, um dort mehr über ihn zu erfahren. Doch was sie dort erfährt, wäre wohl besser verborgen geblieben... 

    Wie schnell ein Augenblick dein Leben verändern kann merkt Eva, als sie am tosenden Meer steht und hilflos auf das Rettungsboot hinausschaut. Irgendwann wird die Suche nach ihrem Ehemann eingestellt und die Gewissheit stellt sich ein, dass er tot sein muss. Wir Leser erhalten einen kurzen Einblick in das gemeinsame Leben von Jackson und Eva und doch beginnt die Geschichte mit seinem Abschied.

    Eva ist 30 Jahre alt und steht mitten im Leben und von jetzt auf gleich ist sie Witwe - eine Nachricht, die Eva erst einmal verdauen muss. Doch die Trauer überwältigt sie und schon bald merkt sie, dass sie eigentlich nicht viel über ihren Mann wusste. Kurze Zeit später reist sie in seine Heimat Tasmanien, um ihn besser kennen zu lernen und auch seine Familie persönlich zu treffen. Doch dort ist nichts so, wie es zu sein scheint und auch Jacksons Vater Dirk scheint Eva nicht zu kennen oder gar zu mögen, obwohl sie ihm immer Briefe geschrieben hat. Eva wird misstrauisch und auch ich als Leser habe mich gewundert. 

    Die Geschichte von Eva und Jackson ist wunderschön geschrieben und hat doch einen traurigen Beigeschmack. Eva erzählt von einer Zeit, in der sie glücklich war und von jetzt auf gleich wird dieses junge Glück durch einen Angelunfall getrübt. Leider lernen wir Leser die glückliche Eva gar nicht kennen, sondern erfahren nur von ihrem tiefen Schmerz und der großen Trauer, die sie seit dem Tod ihres Ehemannes umgibt. Für mich ist es nur verständlich, dass sie zu seinen Wurzeln zurückreist, um zu erfahren, wer er wirklich war - denn viel gemeinsame Zeit hatten die beiden nicht. Doch was sie alles dort erfährt, trifft nicht nur Eva, sondern auch mich!

    Natürlich würde ich euch jetzt sehr gerne erzählen, WAS genau das war, aber diese Spannung (und die Neugierde) möchte ich euch nicht nehmen!

    Im Buch selbst erfahren wir jedoch nicht nur von der Protagonistin Eva selbst, sondern erhalten mit kurz gehaltenen Kapiteln von Jackson einen persönlichen Einblick in dessen Leben und Gedanken. Die Autorin vermag somit die Spannung aufrecht zu erhalten und den Leser ungemein zu fesseln. Bei mir hat sie es auf jeden Fall geschafft! Doch so sehr ich auch gehofft habe, dass Jackson erzählt, was genau geschehen ist, eben das war zunächst nicht der Fall. Im Gegenteil, Jacksons Passagen gaben mir große Rätsel auf, die mich das Buch einfach nicht mehr zur Seite haben legen lassen. 

    In dieser Geschichte geht es um Eva und Jackson, ein junges Paar, dass das Glück mehr als verdient hat und doch von ihrer Vergangenheit heimgesucht wird. Dass diese Vergangenheit von Lügen gespickt war und das Leben vieler Menschen drastisch verändert hat, sollt ihr aber selbst lesen. Mich hat das Buch wenige Stunden lang in Atem gehalten - wenige Stunden nur, da ich es nicht mehr zur Seite legen konnte! - und mir dieses Glück, diese Liebe, näher gebracht, um doch zu einem Ende zu gelangen, das ich so niemals erwartet hätte. Ich habe mit Eva eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgemacht und blieb sprachlos zurück.

    Der Sommer, in dem es zu schneien begann, ist ein Buch über tiefe Gefühle, über Wahrheit und Lüge und über Familie und Freundschaft. Lucy Clarke schafft es mit ihrer Spache, ihrem Schreib- und Erzählstil den Leser mitten in diese Welt und in diese Emotionen zu entführen und nicht mehr so leicht los zu lassen. 

    Für mich war es das erste Buch von Lucy Clarke, aber nach dieser Geschichte wird es definitiv nicht mein Letztes gewesen sein! 

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    martina400s avatar
    martina400vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine berührende Geschichte über die Liebe, Vertrauen und Ehrlichkeit.
    Der Sommer, in dem es zu schneien begann

    "Das Leben hat die Neigung, dich auf unerwartete Pfade zu führen - und dann schaust du dich plötzlich um und fragst dich, wie, zum Teufel, du dort gelandet bist." S. 309

    Inhalt:
    Eva ist glücklich verheiratet mit Jackson, als dieser eines Morgens beim Angeln tödlich verunglückt. Auf der Suche nach Antworten reist sie nach Tasmanien, um seine Familie kennen zu lernen und mehr über Jackson und seine Kindheit zu erfahren. Dabei stößt sie bei seinem Vater und Bruder auf Abwehr und immer mehr Rätsel bringen sie zum Nachforschen bis sie schreckliche Gewissheit hat.

    Cover:
    Das Cover erregt seine Aufmerksamkeit durch die Streifen und die vorherrschende Farbe blau. Der widersprüchliche Titel macht ebenso neugierig und passt tatsächlich sowie metaphorisch perfekt zur Geschichte.

    Meine persönliche Meinung:
    Selten habe ich einen Liebesroman gelesen, der mich so berührt hat und gleichzeitig auch so spannend war. Eigenartigerweise hat es mich irritiert, dass die Erzählung in der Gegenwart geschrieben wurde. Normal steht alles in der Mitvergangenheit. Hier stolperte ich beim Lesen immer wieder über den Erzählstil in der Gegenwart. Abwechslungsreich wird diese Geschichte auch, weil sie zwar hauptsächlich aus Evas Sicht erzählt wird, aber auch aus Sauls und Jacksons Blickwinkel. Jacksons Beiträge werfen immer wieder Fragen auf und machen neugierig. In den Hintergrund rücken alltägliche Dinge, wie zB., dass Eva wochenlang auf Tasmanien war, ohne in England irgendetwas zu regeln. Im Vordergrund steht ihre Geschichte mit Jackson und die Gedanken, wie viel Liebe aushält und erdulden kann und der Versuch trotz allem der Liebe eine Chance zu geben. In welchem Kampf sich Eva befindet kann man als Leser deutlich spüren. Emotionen wurden sehr gut vermittelt; gleichzeitig triftet der Roman nicht als Schnulze ab, sondern ist bis zur letzten Seite sogar spannend.

    Fazit:
    Eine berührende Geschichte über die Liebe, Vertrauen und Ehrlichkeit.

    Kommentieren0
    40
    Teilen
    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch, das wegen der tollen Landschaften verzaubert und wegen der naiven Protagonistin verärgert.
    Wunderschönes Tasmanien

    Inhalt: Als Evas Mann Jackson beim Angeln tödlich verunglückt, kann sie diesen Schicksalsschlag nur schwer verwinden. Sie beschließt Jacksons Familie in Australien aufzusuchen. Sie hat die Familie zwar nie kennen gelernt, erhofft sich aber von ihnen Beistand in ihrer eigenen Trauer. Stattdessen schlägt ihr fast schon Feindseligkeit entgegen und langsam aber sicher wird Eva klar, dass sie Jackson gar nicht richtig gekannt hat.

    Charaktere: Eva ist die Protagonistin der Geschichte. Leider bin ich mit ihr nicht so richtig warm geworden. Ich fand sie schrecklich naiv und in dieser Naivität auch ziemlich dumm. Zudem habe ich sie oftmals als sehr selbstbezogen und egoistisch wahrgenommen. Sie macht sich wenig Gedanken darum, was andere Menschen denken und fühlen, sondern über weite Strecken geht es ihr einfach nur darum, ihre eigenen Bedürfnisse zu stillen.
    Eine weitere wichtige Rolle in dem Buch spielt Saul, Jacksons Bruder. Er war mir leider am Anfang zu feindselig und zu gemein. Zwar ändert er sich im Laufe des Buches sehr, aber nichtsdestotrotz habe ich ihm sein anfängliches Benehmen auch am Ende noch übel genommen. Zumal er mir auch einen Tick zu sehr der einsame Einsiedler war. Die Autorin hat hier die Rolle für meinen Geschmack ein wenig zu sehr überzogen.

    Das hat mir gut gefallen: Mir haben vor allem die Landschaftsbeschreibungen Tasmaniens sehr gut gefallen. Ich mag es, wenn Bücher in Gegenden spielen, die man noch nicht so kennt und wenn man sich dann in diese Gegenden hineinträumen kann. Und das ist der Autorin tatsächlich gut gelungen, was natürlich auch mit ihrem grandiosen Schreibstil zusammenhängt. Lucy Clarke schafft es, den Leser in die Welt mitzunehmen, die sie da gerade beschreibt. Man hat das Gefühl direkt daneben zu sthene und alles beobachten zu können.
    Auch wenn mich das Buch in den Hauptpunkten leider nicht überraschen konnte, da vieles offensichtlich war, möchte ich zudem gerne viele kleine, überraschende Wendungen hervorheben, die das Buch zu etwas Besonderem gemacht haben. Hier möchte ich natürlich nicht zu viel verraten, aber das hat Spaß gemacht!

    Das hat mir nicht so gut gefallen: Neben der schon anfangs kritisierten Naivität der Protagonistin hat mich sehr gestört, dass ziemlich offensichtlich war, was passieren wird, aber auch was in der Vergangenheit passiert ist. Zum einen die Geschichte rund um das Feuer als auch natürlich der Hintergrund des Angelunfalls. Für mich kam was das angeht, leider wenig Spannung auf. Zum Glück ist es der Autorin trotzdem gelungen, einige überraschende Wendungen einzubauen, sodass die Story nicht völlig langweilig war.

    Fazit: Insgesamt hat mir „Der Sommer, in dem es zu schneien begann“ recht gut gefallen. Die Naivität der Protagonistion hat mich zwar verärgert und für mich war auch die ganze Zeit mehr als offensichtlich, was passieren würde. Aber die schönen Landschaftsbeschreibungen Tasmaniens und der allgemein sehr mitreißende Schreibstil der Autorin haben das wieder wettgemacht. Somit ein Buch für das ich gerne drei Punkte vergebe.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zu beginn hat es mich wirklich gereizt, später wurde es für mich aber leider immer langweiliger.
    Leider abgebrochen

    Meine Meinung:Ich kam sehr gut in die Geschichte rein und konnte mich auch relativ gut in die Charaktere hineinversetzten. Zu mal ich auch die Protagonistin ziemlich gerne mochte. Leider habe ich schon von beginn an festgestellt das ich Jackson wirklich unglaublich gern hatte, auch wenn um ihn ja viele Geheimnisse schwebten. Mir hat es gefallen wie er in seinen Texten über sein Leben geredet hat, das hatte was Geheimnisvolles und doch sehr ehrliches an sich.Im Verlauf des Buches habe ich gemerkt, das ich der Geschichte nicht mehr sehr viel abgewinnen konnte und auch die Passagen von Jackson haben mich leider nicht am Buch halten können. Für mich war von vornherein klar, das Jackson nicht tot sein kann, (das hatte ich wohl einfach im Gefühl) und leider hat es mir dementsprechend überhaupt nicht gefallen das in der Protagonistin (ich habe ihren Namen vergessen) Gefühle für Jacksons Bruder erwacht sind dessen Feuer natürlich im Laufe der Geschichte immer stärker wurde. Da die Protagonistin und Jackson für mich von Anfang an einfach ein Traumpaar waren fand ich das einfach blöd und damit verließ mich dann die Begeisterung an dem Buch und ich habe es abgebrochen. Sehr schade.Nichts desto trotz kann ich mir gut vorstellen das dieses wunderschöne Buch einigen Leuten sicher mehr als gefallen wird.Bewertung:2,5/5 Sternen

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schöne Sommerlektüre zum Verschlingen. Leider konnte ich die Wendung der Geschichte schon lange vorher ahnen..
    Wunderschöner Sommerroman für Strandliebhaber

    Eva ist überglücklich in ihrer jungen Ehe, auch wenn die überstürzte Hochzeit mit Jackson viele ihrer Freunde und Familienmitglieder zweifeln ließ. Doch dann passiert etwas Schreckliches, Jackson stirbt durch einen tragischen Unfall gerade mal zwei Jahre, nachdem sie sich kennen lernten. Für Eva beginnt nun eine schwere Zeit der Trauer, die es zu überwinden heißt. Den Verlust versucht sie durch eine Reise nach Jacksons Heimat zu verarbeiten. Sie reist nach Tasmanien, ans andere Ende der Welt, ohne Jacksons Verwandte je kennen gelernt zu haben und ohne zu wissen, welch unfassbare Wahrheit sie dort erfahren wird.

    Wieder ein sehr typischer Lucy Clarke Roman: eine Reise in ein fernes und schönes Land, eine tragische Wendung der Dinge und eine sehr taffe und doch sensible Protagonistin, in die es sich leicht hineinzuversetzen geht. Ich mag das ja an ihren Romanen, denn genau diese Mischung machen ihre Geschichten meist zu sehr passenden Sommerlektüren, die man gut und gerne binnen weniger Stunden oder Tage verschlingen kann. Auch mit diesem Roman hat sie es wieder geschafft, mich für einige Stunden in eine spannende und einfühlsame Geschichte zu ziehen, von der ich gerne und voller Neugier wissen wollte, wie sie enden würde. Allerdings hatte ich schon recht früh eine Ahnung, wie alles ausgehen könnte. Gewisse Einzelheiten konnte ich nicht vorausahnen, aber im Großen und Ganzen wusste ich, wie die Geschichte verlaufen würde, was mir leider das Lesevergnügen etwas milderte. Deshalb bekommt dieser Roman von ihr „nur“ vier Sterne und nicht die prallen fünf wie alle bisher von ihr gelesenen.

    Trotzdem kann ich ihn gut und gerne weiterempfehlen, für alle die sich in den Sommertagen ein wenig „weiter“ weg denken möchten und sich an den eindrucksvollen Kulissen der tasmanischen Küste in eine schöne und spannende Liebesgeschichte verlieren wollen: mit diesem Roman funktioniert es bestimmt!

    Kommentieren0
    30
    Teilen
    Fleur91s avatar
    Fleur91vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Geschichte mit altbekannten Zutaten, aus denen die Autorin meiner Meinung nach nicht viel herausholen konnte
    Der Sommer, in dem mich dieses Buch unfassbar langweilte

    Eva und Jackson leben erst zwei Jahre zusammen, als Jackson einen Unfall hat und von einer Klippe stürzt. Von tiefer Trauer erfüllt, reist sie nach Tasmanien, um seine Familie kennenzulernen. Dort muss sie jedoch feststellen, dass sie Jackson überhaupt nicht kannte...

    Der Klappentext klang für mich erst mal nach altbekannten Zutaten und ich war gespannt, was die Autorin daraus gemacht hat.
    Der Einstieg fiel mir sehr leicht und der Schreibstil hat mir auch zugesagt.

    Das erste Problem war allerdings schon die Protagonistin Eva. Ich wurde mit ihr absolut nicht warm. Mit keinem Charakter eigentlich so richtig. Der einzige, mit dem ich vielleicht etwas anfangen konnte, war Jacksons Bruder Saul.

    Leider plätschert die Geschichte auch nur vor sich hin. Am Anfang war noch eine leichte unterschwellige Spannung vorhanden und das Gefühl, dass bald etwas passiert. Dieses Gefühl lies mich anfangs noch gespannt weiterlesen aber von Kapitel zu Kapitel wurde die Geschichte langatmiger und die Protagonistin nerviger.

    Die vielen Wendungen und Hinweise haben die Spannung für mich auch nicht gerettet. Die Geschichte wurde nur sehr vorhersehbar und ab der Hälfte war mir klar, wie das Buch enden wird. Die letzten Kapitel habe ich auch nurnoch quer gelesen.

    Die Geschichte enthält allerdings einige schöne Beschreibungen und am liebsten wäre man mit den Charakteren tauchen gegangen.

    Fazit: Eine langweilige, vorhersehbare und unspektakuläre Geschichte mit guten Ansätzen und anfänglicher Spannung, die allerdings relativ schnell im Meer versinkt. Ich hatte mir mehr erhofft, aber leider konnte die Autorin meiner Meinung nach aus den albekannten Zutaten der Geschichte nicht viel herausholen.




    Kommentieren0
    15
    Teilen
    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Stimmungsvoller und einfühlsam geschriebener Roman über eine junge Frau, die auf der Suche ist
    Stimmungsvoller und einfühlsam geschriebener Roman über eine junge Frau, die auf der Suche ist


    Am Strand von Dorset wird Evas Ehemann Jackson morgens beim Angeln von den Wellen erfasst und ertrinkt in der eiskalten See. Mit 29 Jahren und nur einem Jahr Ehe ist Eva Witwe. Nachdem keiner von Jacksons Familie zur Trauerfeier nach England gekommen ist, beschließt Eva, in die Heimat ihres Ehemanns Tasmanien zu reisen, um seinen Vater Dirk und seinen Bruder Saul, mit dem sich Jackson vor vier Jahren überworfen hatte, kennenzulernen. 


    In Tasmanien wird Eva kühl und abweisend in Empfang genommen. Dirk konfrontiert sie mit der Tatsache, dass er gegen eine Ehe zwischen ihr und Jackson war und auch Saul zeigt deutlich, dass Eva in Tasmanien nicht erwünscht ist. Als sie dort eine Fehlgeburt erleidet, kaum dass sie gemerkt hatte, schwanger zu sein, stellt Saul ihr für einen Aufenthalt eine Hütte am Strand zur Verfügung. Distanziert kümmert er sich um sie und lehrt ihr das Freitauchen. Im Meer fühlt sich Eva unbeschwert und kann sich von ihrem Schmerz der Trauer ablenken. In Gesprächen mit Saul wird ihr bald klar, dass ihr die Familie etwas bewusst verschweigt und dass sie Jackson - ihre Liebe auf den ersten Blick - gar nicht kannte. Nach und nach werden ihr Details aus Jacksons Vergangenheit bekannt, die so gar nichts mit dem Mann zu tun haben, den sie geheiratet hat. 


    "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" ist ein sehr atmosphärischer Roman, der den Leser auf die Insel Tasmanien im Indischen Ozean vor Australien versetzt. Die Stimmung des Romans ist sehr melancholisch, was einerseits an der Fassungslosigkeit und Traurigkeit Evas über den Tod ihres Mannes rührt, aber auch des unterkühlten Empfangs von Jacksons Angehörigen und der schroffen Charaktere geschuldet ist. 


    De Autorin schenkt tiefe Einblicke in die Gefühlswelt und Empfindungen von Eva, die mit der Absicht Tasmanien gekommen war, ihren Mann, den sie nur zwei Jahre kannte, in Gesprächen mit Freunden und der Familie besser kennenzulernen und mit ihnen gemeinsam zu trauern. Stattdessen passiert das genaue Gegenteil: Niemand möchte zunächst mit ihr über Jackson sprechen und was Eva dann doch bei ihren Begegnungen mit den Menschen vor Ort erfährt, wirft mehr Fragen als Antworten auf. Auch die sich in ihr entwickelnden Gefühle für Saul bringen sie durcheinander. Sie kann nicht einordnen, ob sie nur etwas für ihn empfindet, weil er sie an Jackson erinnert.


    Nach "Die Landkarte der Liebe" ist auch der zweite Roman, den ich von Lucy Clarke gelesen habe, ein sehr stimmungsvoller und einfühlsam geschriebener Roman über eine junge Frau, die auf der Suche ist. Neben der Verarbeitung des Todes eines geliebten Menschen ist der Roman eine Reise in die Vergangenheit eines Menschen, den man gelaubt hatte, zu kennen. 
    Neben dem Liebesdrama verfolgt man mit Spannung an diesem exotischen Schauplatz, wie die Hintergründe von Jackson sukzessive aufgeklärt werden und wie Eva mit dieser Wahrheit umgehen und Jackson am am Ende noch verzeihen kann. 

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    AuroraAustraliss avatar
    AuroraAustralisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nach dem Anblick des Covers hatte ich eine andere Geschichte erwartet. Sie war sehr geheimnisvoll und hatte Thriller-Charakter.
    Fast schon ein kleiner Thriller

    Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und habe mir vor dem Lesen die Zusammenfassung auf der Rückseite des Buches nicht durchgelesen. Nach dem Cover her hatte ich eine fröhliche Liebesgeschichte erwartet. Dies war nicht der Fall.


    Eva erwacht eines Morgens ohne Ihren Mann Jackson in ihrem Bett. Sie kann sich erinnern, dass er an diesem Morgen vor hatte, angeln zu gehen. Eva beschließt zu ihm zu gehen. Das Wetter an diesem Tag ist sehr stürmisch. Am Meer angekommen erfährt Eva von Passanten, dass ein Angler in das Meer gestürzt ist. Es stellt sich heraus, dass es ihr Mann war. Die Leiche wird nicht gefunden. Eva sucht in Jacksons Heimat Tasmanien seinen Vater auf um mehr über den Tod seines Sohnes zu erfahren. Doch das Gespräch verläuft nicht so, wie es sich Eva vorgestellt hatte und die Dinge nehmen einen anderen, ungeahnte Verlauf.


    Das Buch war gut, der Schreibstil war angenehm, doch hatte ich mir durch das Cover eine andere Geschichte vorgestellt. Sie konnte mich leider nicht 100%ig in ihren Bann ziehen. 

    Kommentieren0
    14
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Kaaathis avatar
    Hallo ihr Leseratten,

    ich plane einen etwas anderen Blogeintrag...ihr kommentiert HIER wie euch das Buch gefallen hat...kurz und knapp! Eure Kommentare werden dann (nach einer kurzen Rezi von mir) auf meinem Blog Sei Pippi, nicht Annika in einem Post veröffentlicht. Alle Kommentare kommen in den Lostopf und der Gewinner bekommt das Buch von mir zugeschickt!

    Viel Spaß beim Kommentieren!

    Zur Buchverlosung
    TinaLiests avatar

    Nur das Meer kennt dein Geheimnis

    Manche Sommer sind mehr als nur eine Jahreszeit – sie verändern dein Leben. Weil du Dinge erlebst, die wie eine eiskalte Welle über dich hereinbrechen und dich mit voller Wucht herumwirbeln. Diese Erfahrung muss auch Eva machen... Seid ihr bereit für eine überraschende, bewegende und begeisternde Geschichte? Lucy Clarke hat mit "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" einen warmherzigen, berührenden Roman geschrieben - einen Roman, den man garantiert nicht so schnell aus der Hand legt! Es geht um die Liebe, Lügen und Geheimnisse und das alles vor der traumhaften Meereskulisse des wilden Tasmaniens am östlichen Rand des indischen Ozeans: Ein wundervoller Roman für unsere Lesechallenge im April!

    Mehr zum Buch:
    Wie gut kennst du den Mann, den du liebst?
    Als Eva nur wenige Monate nach der Hochzeit ihren Mann durch einen Unfall auf See verliert, erstarrt sie vor Schmerz. Ihr gerade erst begonnenes Leben als glückliche Ehefrau soll schon zu Ende sein? Eva fühlt sich völlig allein in ihrer Trauer und reist nach Tasmanien, um Trost bei Jacksons Angehörigen zu finden. Doch so bezaubernd die australische Insel ist, so abweisend verhält sich Jacksons Familie. Warum nur wollen sein Vater und sein Bruder partout nicht über ihn sprechen? Auf Eva warten schockierende Wahrheiten, die sie zu einem schicksalhaften Sommer in der Vergangenheit führen - dem Sommer, in dem es zu schneien begann.


    Hier geht es zur Leseprobe!

    ###YOUTUBE-ID=qpFNg2e9_c8###

    Habt ihr Lust auf eine Lesechallenge, bei der euch ein wundervolles Buch ins ferne Tasmanien entführt, in zauberhafte Unterwasserwelten und an feine Sandstrände? Möchtet ihr mit Eva die Geheimnisse ihres Ehemanns in seinem Heimatland aufdecken und in einer Geschichte versinken, bei der es schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen?

    Dann bewerbt euch bis einschließlich 9. April für die LovelyBooks Lesechallenge im April! Wir vergeben gemeinsam mit dem Piper Verlag 50 Leseexemplare von "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" von Lucy Clarke unter allen Bewerbern hier im Thema! Jede Woche stellen wir euch eine neue Aufgabe, die es zu lösen gilt. Wer bis zum Ende der Challenge am 10. Mai 2015 am meisten Punkte gesamelt hat, gewinnt den Hauptpreis der Lesechallenge im April, mit dem ihr bestens für den Sommer gerüstet seid: einen Gutschein von Roxy  im Wert von 100€! Damit nicht nur für die passende Ausrüstung für die sommerlichen Temperaturen gesorgt ist, legt der Piper Verlag noch die passende Sommerlektüre für den Gewinner oben drauf! Auch die Plätze 2-10 erhalten einen Preis und gewinnen jeweils ein Buchpaket aus dem Piper Verlag mit tollem neuen Lesestoff!

    Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Lesechallenge teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen.

    Die Frist für die Bearbeitung der Aufgaben der Lesechallenge im April ist Sonntag, der 10. Mai 2015 - d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich diesen Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung mit einfließen.
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks