Die Bucht, die im Mondlicht versank

von Lucy Clarke 
4,5 Sterne bei95 Bewertungen
Die Bucht, die im Mondlicht versank
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (84):
M

Von der ersten bis zur letzten Seite spannend!

Kritisch (2):
Lykes avatar

Relativ solide, spannende Unterhaltung...jedoch emotional hochgradig überfrachtet und psychologisch unausgegoren. Nicht mein Fall!

Alle 95 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Bucht, die im Mondlicht versank"

Als Jacob sich von seiner Mutter Sarah verabschiedet, um zu einer Strandparty zu gehen, ist alles wie immer. Am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es war: Jacob ist verschwunden. Vor genau sieben Jahren verschwand auch Marley an diesem Strand, der Sohn von Sarahs bester Freundin Isla. Später wurde er tot geborgen. Verzweifelt sucht Sarah nach Spuren und stößt dabei auf viele Fragen: Wo war ihr Mann in der Nacht, als Jacob verschwand? Warum sind Jacobs Klamotten in Islas Haus? Und was verschweigt der Fischer, der damals Marleys Leiche fand? Stück für Stück setzt sich ein Bild der Ereignisse zusammen, das Sarah dazu zwingt, sich endlich einer Wahrheit zu stellen, vor der sie so viele Jahre lang die Augen verschlossen hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492060271
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:02.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne57
  • 4 Sterne27
  • 3 Sterne9
  • 2 Sterne2
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    M
    minnie_mousevor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Von der ersten bis zur letzten Seite spannend!
    Die Sandbank vor der englischen Küste ist nicht der harmonische Ort, der sie zu sein scheint...

    Isla und Sarah sind schon ihr halbes Leben lang beste Freundinnen.  Doch an einem verhängnisvollem Tag verändert sich das Leben der beiden durch eine Tragödie schlagartig. Seitdem brodelt ein Konflikt, der sich sieben Jahre später mit dem verschwinden von Sarahs Sohn Jacob schlagartig zu entladen scheint.

    Das Buch ist abwechselnd aus dem Blickwinkeln von Isla und Sarah geschrieben, so dass man die ganze Wahrheit wirklich erst Stück für Stück erfährt und es bis zum Schluss spannend bleibt.

    Ich selbst konnte das Buch nicht aus den Händen legen. Durch die verschiedenen Blickwinkel bekommt man ein gutes Gefühl für das zusammenspielen jeder Kleinigkeit zum großen Knall, was mir wirklich gut gefallen hat!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Steffi0703s avatar
    Steffi0703vor 2 Monaten
    Spannend, geheimnisvoll und dramatisch

    Inhalt (Klappentext): Als sich Sarah und Isla kennenlernten, waren sie junge Mädchen - mittlerweile sind sie erwachsene Frauen und zusammen durch dick und dünn gegangen. Sarah trauerte mit Isla, als deren Mutter starb, Isla freute sich für Sarah, als diese Nick heiratete. Sie wurden zur gleichen Zeit schwanger und bekamen zwei Söhne. Sie kauften sich zwei Strandhäuschen direkt nebeneinander, wo sie gemeinsam ihre Sommerurlaube verbrachten und ihre Jungen im Sand spielten. Sie sind beste Freundinnen und teilen alles: jedes Geheimnis, jeden Schmerz und jede Freude.
    Doch eines Nachts verschwindet Sarahs Sohn spurlos. Sie ist außer sich und beginnt verzweifelt, auf der sonst so idyllischen Sandbank nach ihm zu suchen. Dabei stößt sie auf immer mehr Fragen: Wo war Nick in der Nacht, in der Jacob verschwand? Warum ist Isla so überstürzt abgereist? Und was geschah vor sieben Jahren, als zwei Jungs ins Meer hinausschwammen und nur einer von ihnen zurückkehrte?

    Meine Meinung: Ich habe ein wenig gebraucht, bis ich richtig in die Geschichte eintauchen konnte, aber dann wurde sie von Seite zu Seite spannender und fesselnder. Ich wollte unbedingt wissen, was zwischen Sarah und ihrer besten Freundin Isla vorgefallen ist, wie es damals zu dem tragischen Unfall kam, bei dem Isla`s Sohn Marley starb und natürlich, was mit Jacob passiert ist. Die tolle Atmosphäre, durch die man sich förmlich selbst wie am Meer fühlt, trägt ihr Übriges zum Leseerlebnis bei.
    Die Charaktere sind alle sehr gelungen, keinen kann man richtig durchschauen und jeder scheint etwas zu verbergen. Man liest abwechselnd aus Sarah´s und aus Isla´s Perspektive und deckt nach und nach die Geheimnisse der Sandbankbewohner auf. Besonders gefallen hat mir die Beschreibung der Mutter-Sohn Beziehungen zwischen Sarah und Jacob sowie zwischen Isla und Marley. Man spürt, wie wichtig den Beiden ihre Söhne sind, dass sie sie schützen möchten und auch, dass es nicht immer leicht ist, Mutter zu sein (es gibt immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, da Isla´s Sohn Marley ja nicht mehr am Leben ist).
    Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen, es gab nochmal ein paar unerwartete Wendungen, obwohl ich erst schon dachte, ich hätte es durchschaut.
    Der Schreibstil ist sehr bildhaft und lässt sich angenehm und flüssig lesen. Insgesamt sollte man aber wissen, dass es sich hier eher um eine düstere, bedrückende Geschichte handelt und nicht um einen seichten Liebesroman, wie man vielleicht vom Cover her vermuten könnte. Für mich las es sich fast wie ein Krimi.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 4 Monaten
    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    Lesegrund: 

    Lucy Clarke's Geschichten haben mir bisher immer schöne Lesestunden beschert und auch ihr aktuelles Werk klang für mich nach einer tollen Story, die ich gerne lesen wollte.

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Sarah. Sarah erlebt den Albtraum einer jeden Mutter, als ihr Sohn Jacob zu einer Strandparty geht und danach spurlos verschwindet. Das beängstigstende ist, dass vor sieben Jahren auch Marley, der Sohn von Sarah's bester Freundin Isla, verschwand und tot aufgefunden wurde. Sarah sucht nach Spuren und stößt dabei auf mehrere ungelöste Fragen, die die Mutter schließlich dazu zwingen, sich selbst einer lange verdrängten Wahrheit zu stellen ...


    Schreibstil: 

    Der bildhafte und detaillierte Schreibstil von Lucy Clarke hat bei mir schnell ein Kopfkino in Gang gesetzt, was mir gut gefallen hat. Zudem ist die Handlung interessant, was durch die Zeit - und Perspektivwechsel noch mehr begünstigt wird. Für mich war es eine schöne Mischung. 


    Charaktere: 

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Besonders schön fand ich, dass es immer wieder neue Aha - Erlebnisse gab, mit denen ich auch nicht zwangsläufig gerechnet hatte. Zudem fand ich es toll, dass besonders bei der Protagonistin Sarah eine Entwicklung zu merken war. Die Nebencharaktere haben ebenfalls interessante Eigenschaften, die dazu beigetragen haben, dass mir das miträtseln und hinterfragen viel Freude bereitet hat.

     

    Spannung: 

    Den Spannungsbogen hat Lucy Clarke weitestgehend gut gehalten. Besonders durch die Rückblicke war mein Interesse lange deutlich vorhanden. Leider hatte ich schon nach einer Weile eine Vermutung, die sich am Ende auch bestätigt hat. Das war aber auch das einzige, kleine Manko für mich. 

     

    Emotionen:   

    Die Emotionen waren, in meinen Augen, das große Plus an dieser Geschichte. Es gibt eine ganze Bandbreite von Themen, die unter die Haut gehen und aufwühlen. Es geht nicht nur um Schuld, sondern auch um Verrat, Liebe und Freundschaft. Die Mischung hat mir gut gefallen. 

     

    "Die Bucht, die im Mondlicht versank" ist ein schöner Mix aus Spannung und Unterhaltung, mit dem Lucy Clarke, mir tolle Lesestunden beschert hat!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    N
    Nika488vor 5 Monaten
    Geniales Buch

    Lucy Clarke  - Die Bucht, die im Mondlicht versank 

    -》 Kurzbeschreibung

    Als Jacob sich von seiner Mutter Sarah verabschiedet, um zu einer Strandparty zu gehen, ist alles wie immer. Am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es war: Jacob ist verschwunden. Vor genau sieben Jahren verschwand auch Marley an diesem Strand, der Sohn von Sarahs bester Freundin Isla. Später wurde er tot geborgen. Verzweifelt sucht Sarah nach Spuren und stößt dabei auf viele Fragen: Wo war ihr Mann in der Nacht, als Jacob verschwand? Warum sind Jacobs Klamotten in Islas Haus? Und was verschweigt der Fischer, der damals Marleys Leiche fand? Stück für Stück setzt sich ein Bild der Ereignisse zusammen, das Sarah dazu zwingt, sich endlich einer Wahrheit zu stellen, vor der sie so viele Jahre lang die Augen verschlossen hat.

    -》 Mein Fazit !!

    Ich habe bisher alle Bücher der Autorin gelesen und bereue es nicht .
    Lucy arbeitet so toll die Protagonisten und jegliche Charaktere und Orte aus, das ich alles bildlich vor mir habe und mitfühlen kann..
    Dieses Buch hat mich als Mutter sehr mitgenommen... zu wissen , dass das Kind verschwunden ist und nichts machen zu können ... Wahnsinn und unvorstellbar... Ich hatte oft Tränen in den Augen...
    Hier geht es um Liebe, Freundschaft, Verat und Lügen... ein wahnsinniges Thema und wie immer genial ausgearbeitet. 
    Es ist keine einfache Kost finde ich, aber super gut geschrieben und gelungen ...
    Die Handlung und die Spannung sind perfekt auf ein ander abgestimmt ... 

    5 von 5 Sternen und eine totale Leseempfehlung, nicht nur für dieses Buch, sondern für alle der Autorin ...

    #LucyClarke #DieBuchtDieImMondlichtVerschwand #büchereule #leseratte #liebsteshobby #Rezension #bücherliebe #leseliebe #leseverrückt #lesewahnsinn #meineleidenschaft #lesesucht #lesewurm #büchersucht #bücherwurm #ohnebücherohnemich #buchblog #buchblogger #leseempfehlung 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    martina400s avatar
    martina400vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr spannendes Buch über die Auswirkungen von kleinen Lügen, die eigentlich Leute schützen sollten.
    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    "Irgendjemand wusste genau, was an jenem Tag im Wasser passiert war - und hielt die Wahrheit vor mir geheim. Und ich hatte recht." S. 167


    Inhalt:
    Jacob lebt mit seinen Eltern Nick und Sarah im Sommer in einer Hütte auf einer Sandbank, nebenan seine Patentante Isla. Eines Abends geht er auf eine Strandparty und kehrt nie wieder zurück. Tagelang sucht Sarah nach ihrem Sohn und stößt immer wieder auf Spuren. Immer mehr Fragen tauchen auf. Warum ist ihre Freundin so schnell abgereist und meldet sich nicht mehr? Was hat ihr Mann am Vorabend gemacht? Warum verhält sich der Fischer Isaac so seltsam? Das Puzzle setzt sich langsam Stück für Stück zusammen und Sarah muss sich der Wahrheit stellen, die sie so lange erfolgreich verdrängt hat.


    Cover:
    Das Cover gefällt mir sehr gut. Der Nachthimmel oder das nächtliche Meer und der groß mit Hand geschriebene Titel und die Algen wirken schön. Man  gewinnt den Eindruck als sei es ein netter Roman. Die Seesterne am Rand der Seiten sind noch ein grafisches Zuckerl.

    Meine persönliche Meinung:
    Lucy Clarke schreibt sehr spannend und man ist nach den ersten Sätzen sofort in der Geschichte drinnen. Das Buch ist sehr abwechslungsreich, da es aus der Sicht von Isla und Sarah erzählt wird. Isla's Kapitel sind noch einmal unterteilt in ihre Gedanken und verschiedene Situationen in unterschiedlichen Jahren. Ich hatte zwar eine leise Vorahnung, aber bis zur letzten Seite wurde die Spannung aufrechterhalten und die ganzen Verstrickungen und deren dazugehörige Erklärungen kamen erst in den letzten Sätzen ans Licht. Das Buch zeigt auf, wie weit so kleine Lügen oder auf Lügen, um jemanden zu schützen sich auf das Leben aller Betroffenen auswirken. Man legt sich seine gute Geschichte zurecht, in der Hoffnung alle zu schützen, was Sarah auch in gewisser Weise gelungen ist. Auf der anderen Seite nagt die Notlüge im Unterbewusstsein und zerstört doch alles.

    Fazit:
    Ein sehr spannendes Buch über die Auswirkungen von kleinen Lügen, die eigentlich Leute schützen sollten.

    Kommentieren0
    52
    Teilen
    mareike91s avatar
    mareike91vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Geflecht aus Lügen, das alles zerstört... Sehr tragische Geschichte, spannend und fesselnd geschrieben.
    Tragisches Ende einer Freundschaft

    Inhalt:
    Jacob geht am Abend seines Geburtstags zu seiner Strandparty - und kehrt nicht zurück. Niemand weiß, wo er ist. Seine Mutter Sarah Ist krank vor Sorge, denn exakt 7 Jahre zuvor verschwand Jacobs Freund Marley, der Sohn von Sarahs besten Freundin Isla, an eben diesem Strand... Sarah versucht, die Geschehnisse des Abends zu rekonstruieren. Nach und nach kommt sie der Wahrheit näher - und gräbt dabei alte Geheimnisse und ein Geflecht aus Lügen aus. 

    Meine Meinung:
    Bereits mit "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" konnten Janet Clark mich absolut begeistern, daher ging ich mit hohen Ansprüchen am dieses Buch heran. Und wurde nicht enttäuscht! 

    Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich angenehm zu lesen. Bildhaft beschreibt sie die Insel, auf der dieses Buch spielt, das Meer, die Wellen... Fast, als wäre man selbst im Urlaub.

    Auch die Charaktere sind sehr detailliert und facettenreich geschildert. Besonders Sarah und ihre beste Freundin Isla, aus deren Sicht die verschiedenen Kapitel abwechselnd erzählt werden. Unweigerlich gerät man als Leser zwischen die Fronten einer Freundschaft, die viel zu lange auf Lügen und Geheimnisse fußt... 

    Was ist mit Jacob geschehen? Und was geschah vor 7 Jahren wirklich, als Marley in der Bucht ertrank? Nach und nach kommen immer mehr Puzzleteile ans Licht und mit ihnen schließlich die tragische Wahrheit... Doch der Weg dorthin ist voller ungeahnter Wendungen und gut gehüteter Geheimnisse. Für mich war das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend und hat mich besonders zum Ende hin sehr berührt... 

    Fazit:
    Ein Buch, das fesselt, bewegt und schockiert... Mich konnte Janet Clark erneut zu 100% überzeugen! Eins meiner Highlights 2017

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    killerprincesss avatar
    killerprincessvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannendes, vielschichtiges Drama rund um die Geschichte von zwei Freundinnen und ihren Söhnen. Klare Empfehlung!
    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    Meinung
    Mein zweites Werk der Autorin, an das ich keine übersteigerten Erwartungen hatte. Vielleicht war ich genau deshalb so geflasht: von der malerischen Atmosphäre auf den Inseln, bei der ich selbst Lust auf Sommer, Strand & Meer bekam, den dramatischen Wendungen in der Freundschaft zwischen Sarah und Isla, sowie den vielen Geheimnissen zwischen den Inselbewohnern. 


    Das Buch hat auf mich wirklich einen sehr intensiven Sog ausgeübt. Es begann langsam, doch ab der Hälfte war ich echt gefangen in diesem Geflecht aus Geheimnissen und der Suche nach der Wahrheit um den Tod von Marley und Jacobs Verbleib.


    Fazit
    Ich möchte gar nicht viel vom Inhalt verraten. Ich fand den Schreibstil toll, sehr bildlich und intensiv. Die Geschichte war spannend und der dramatische Verlauf einer Freundschaft war gleichermaßen traurig, als auch interessant zu beobachten. Es gibt Geheimnisse und einige unvorhersehbare Wendungen. Das Buch ist auf keinen Fall ein heiterer Sommerroman und auch keine Liebesgeschichte.


    Ich kann es nur wärmstens empfehlen, mich hat es mitgerissen.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    MsChilis avatar
    MsChilivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Leider hatte ich so meine Schwierigkeiten mit den Charakteren und der Geschichte. (2,5 Sterne)
    Hatte so meine Probleme

    Lucy Clarks neues Werk „Die Bucht, die im Mondlicht versank“ handelt von zwei Freundinnen, die sich immer weiter voneinander entfernen, denn sie haben beide Geheimnisse.


    Hier kann ich nur teilweise die Begeisterung der anderen Leser verstehen, denn für mich waren die Charaktere nicht richtig greifbar und ich hatte so meine Schwierigkeiten am Ball zu bleiben. Mich konnte die ganze Geschichte nicht fesseln und es war so viel außen herum, was mir unwichtig erscheint. Es gab zu viele Verstrickungen, wurde teils übertrieben dargestellt und ich bin weder mit Sarah noch mit Isla richtig warm geworden. Zudem konnte ich nicht so ganz nachvollziehen warum sie so viele Geheimnisse voreinander hatten. Außerdem war mir recht schnell klar wie vieles  zusammenhängt und das hat viel Spannung genommen. Mich konnte das Buch einfach nicht fesseln.

    2,5 Sterne, da ich so meine Probleme hatte.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    ElkeKs avatar
    ElkeKvor 10 Monaten
    Rezension zu "Die Bucht, die im Mondlicht versank"

    Inhaltsangabe:

    Die Sommer verbringen sie seit Jahren auf der Sandbank: Nick, Sarah und deren gemeinsamer Sohn Jacob. Sarahs beste Freundin Isla hat die Hütte neben ihnen, obwohl sie schon längst in Chile an einer internationalen Schule arbeitet. Doch kehrt sie immer wieder an den Ort zurück, wo das Schicksal ihr übel mitgespielt hat. Vor sieben Jahren ertrank ihr 10jähriger Sohn Marley auf tragische Weise. Seither versucht sie zu verstehen, was damals passiert ist.

    Jacob, Marleys bester Freund, verschwindet just am siebten Jahrestag, der auch gleichzeitig sein 17. Geburtstag ist. Saran und NIck versuchen den Dingen auf den Grund zu gehen. Isla ist nach einem Streit überstürzt abgereist und kann ihr nicht beistehen. Es gibt viele Hinweise, was mit Jacob passiert sein könnte und doch tappen Sarah und Nick eine Weile im Dunkeln. Die Nachbarschaft kann nur bedingt helfen, geschah es doch in der Nacht nach seiner Geburtstagsparty.

    Erst allmählich begreift Sarah, das sie einen erheblichen Anteil am Verschwinden ihres Kindes hat, stritten sie sich doch, bevor er zur Party ging. Nick war nicht da und Isla meldet sich trotz vieler Anrufe einfach nicht zurück. Warum schweigt ihre beste Freundin? Weiß Isla, was damals wirklich geschehen ist? Sarah sieht sich der Tatsache konfrontiert, dass Schweigen nicht immer Gold ist und sie erkennt, das ihr Leben nicht mehr das sein wird, was sie kannte und liebte.

    Mein Fazit:

    Dieses Buch ist mein Erstling von Lucy Clark. Der Plot und das schöne Cover sind sehr reizvoll. Connys Rezension hat meine Neugierde dann restlos geweckt.

    Ich tauchte in eine Welt ein, die man sich malerischer nicht ausdenken könnte, es ist nahezu paradiesisch. Aber auch das schönste Paradies hat irgendwo ein kleines Schattenfleckchen und das ist in diesem Buch Marley. Marley hat zusammen mit Jacob die Sommer auf der Sandbank verbracht. Beste Freunde, die alles zusammen machten und teilten und jeder Herausforderung trotzten. Doch an Jacobs zehnten Geburtstag passiert das Unglück: Marley ertrinkt und seine Leiche wird nie geborgen. Isla hat sich von diesem Schicksalsschlag nie erholt, da sie keine Antworten auf ihre Fragen bekommt und durch die Abwesenheit der Leiche nicht wirklich abschließen kann. Sie hat nur die Sandbank zum Trauern.

    Sarah als ihre beste Freundin steht ihr zur Seite, wo sie nur kann. Schließlich kennen sie sich seit der Jugend. Ihre beiden Kinder kamen im Abstand von 3 Wochen zur Welt und die gemeinsamen Sommer auf der Sandbank haben ihre Freundschaft gefestigt. Nick, der erst mit Isla zusammen war und dann später schließlich Sarah heiratete, weil sie schwanger war, fühlt sich zwischen den Frauen manchmal hin und her gerissen. Aber doch versucht er, es allen recht zu machen. Seine Firma allerdings steht kurz vor dem Konkurs, was die Situation sehr belastet.

    Als Jacob schließlich verschwindet, kommen mehrere Dinge zusammen: Nick muss nach Bristol wegen eines potentiellen Auftrags. Isla reist nach Chile zurück, doch zuvor hat sie sich mit Sarah heftig gestritten. Und auch Jacob wird für kurze Zeit Zentrum von Sarahs Zorn und er verschwindet zu seinem Freund Luke, der eine Party schmeißt. Wie Sarah später herausfindet, hatte Jacob auch Streit mit seiner Freundin Caz. Und dann sind da noch der seltsame Isaac und der aufbrausende Robert (Caz‘ Vater), die sich irgendwie sonderbar benehmen! Schließlich schalten Sarah und Nick die Polizei ein, denn sie machen sich nun ernsthaft Sorgen.

    Die Geschichte um die vier Hauptfiguren wird aus wechselnder Sicht von Sarah und Isla erzählt, wie sie Andeutungen machen, von ihrer Freundschaft berichten und wie die perfekte Welt allmählich Risse bekommt. Dabei gibt es immer wieder überraschende Wendungen und tiefgründige Einsichten in die Protagonisten. Die Figuren sind wie aus dem Leben geschnitten, authentisch und auf ihre Art und Weise auch liebenswürdig und sehr lebendig beschrieben. Auch wenn das Leben auf der Sandbank durchaus paradiesisch anmutet, sobald man Nachbarschaft hat, ist das Paradies Geschichte. Das wird immer wieder deutlich, je mehr Sarah und Nick auf der Suche nach Jacob sind.

    Dabei zeigt sich eben, das Lügen kurze Beine haben. Wenn man aus Dingen, die eigentlich kein Geheimnis sind, solche macht, dann passieren tragische Dinge. Denn irgendwie gibt es dann doch Missverständnisse und mit der Zeit wachsenden Misstrauen. Dabei werden die menschlichen Aspekte deutlich und niemand kann auf jemanden den Finger zeigen, denn wer würde an deren Stelle anders entscheiden? Die dichte Atmosphäre und eindringliche Sprache runden das ganze ab.

    Die Geschichte hat mich gefesselt und buchstäblich auf der letzten Seite gibt es die Auflösung. Einzig die manchmal schnell wechselnden Sichten und Kapitel verwirrten mich gelegentlich. Aber daran habe ich mich mit der Zeit gewöhnt. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen, daher gibt es von mir fünf Sterne!

    Kommentieren0
    39
    Teilen
    Lucciolas avatar
    Lucciolavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dramatische Familientragödie, die Krimi- und Thrillerelemente enthält und bis zum Schluss spannend bleibt.
    Kein Wohlfühlbuch wie erwartet, sondern eher ein Krimi in sommerlichem Umfeld

    Isla und Sarah sind beste Freundinnen seit Kindheitstagen und Jahr für Jahr wird diese Freundschaft noch enger. Auch ihre beiden Söhne Jacob und Marley werden zu besten Freunden, denn jeden Sommer verbringen sie auf der Sandbank in zwei direkt nebeneinander liegenden Strandhäusern. Sie sind sich einig: schöner könnte das Leben eigentlich gar nicht sein! Doch dann passiert ein Unglück, dass das Leben von allen für immer verändert, denn Marley ertrinkt bei einem tragischen Unfall und Jacob, der dabei war, wird als einziger zurück gebracht. Die Freundschaft von Sarah und Isla wird auf eine harte Probe gestellt und bekommt immer mehr Risse. Sieben Jahre später verschwindet auch Jacob spurlos und Sarah muss dieselben Ängste durchmachen wie Isla und sich der Frage stellen, wie sie ohne ihren Sohn weiterleben sollte... Stück für Stück kommt die Wahrheit ans Licht - die ganze Wahrheit, auch die, die für immer hätte verborgen bleiben sollen...
    „Aber der Traum von Perfektion ist ein Drahtseilakt in immensen Höhen - und darunter lauert nichts als der Abgrund..."
    Ein Familiendrama, das dramatischer kaum sein könnte, eine Geschichte über Verlust, Trauer, Lügen und eine Freundschaft, die zutiefst erschüttert wird. Wer hier eine nette, leichte Sommerlektüre erwartet wird hier bitter enttäuscht werden, denn die Geschichte erinnert eher an einen Krimi als an einen schönen Roman. Auch ich hatte aufgrund des Titels und des Covers eigentlich etwas anderes erwartet, bin im Nachhinein jedoch auch sehr glücklich darüber, dass das Buch anders als erwartet war. Denn so bekam ich ein spannendes, aber auch zutiefst emotionales und erschütterndes Werk, das erschrecken und berühren kann. Der Roman ist sehr vielschichtig und komplex und geht sehr in die Tiefe. 
    „Jetzt fürchte ich dieses besondere Zwielicht zwischen Tag und Nacht, weil dann die Gedanken verschwimmen und sich auflösen. Ein Schatten wird zu einem Jungen, der Schrei einer Möwe zu einem panischen Hilfeschrei."
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und einfach wunderbar zu lesen. Die bildhafte Sprache entführt einen sofort auf die Sandbank und an das Meer und man sieht alles bildlich vor sich. Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven erzählt, der von Isla und der von Sarah. Dabei wird jeweils zwischen Gegenwart und verschiedenen Situationen in der Vergangenheit gewechselt, was jedoch in der Überschrift jeweils erkennbar ist. Der Perspektiven- und Zeitwechsel sorgt für Spannung und Dramatik und passt sehr gut zu der Geschichte, denn so werden Stück für Stück Geheimnisse aufgedeckt, während ständig neue hinzukommen und man sich bis zum Ende des Buches fragt, was jetzt eigentlich geschehen ist. 
    Das Cover ist wunderschön und erinnert an ein schönes, sommerliches Aquarellbild. Passend dazu der wundervolle Titel - beides war Grund dafür, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte, lange bevor ich überhaupt den Klappentext gelesen habe. Beides hat jedoch auch dazu geführt, dass ich falsche Erwartungen an die Geschichte hatte, denn ich erwartete doch eher einen schönen, gefühlvollen Sommerroman, der einfach zu lesen ist und runter geht wie Öl - doch damit lag ich gänzlich falsch. Vielmehr ist das Buch ein Krimi, der nicht zu unterschätzen ist! Cover und Titel haben also einerseits dazu geführt, dass ich das Buch lesen wollte, aber andererseits auch falsche Erwartungen geweckt, was zu Enttäuschungen hätte führen können...
    „Mein Leben sollte mit Lärm und Gelächter und Liebe angefüllt sein."
    Der Roman hat Anfangs und in der Mitte einige Längen, in denen die Story nur sehr langsam vorwärts kommt. Erst im letzten Drittel wurde ich richtig gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Ab da konnte mich das Buch dann wirklich überzeugen! Die Story ist wirklich unvorhersehbar - zumindest größtenteils - und daher auch sehr spannend und dramatisch. Besonders das Ende lässt einen doch etwas sprachlos zurück...
    „Genau das zeichnet beste Freundinnen vielleicht aus, dass du jemanden hast, dem du ohne Scham alles erzählen kannst. Du kannst dich vor der Freundin vollkommen entblößen, sie wird dich trotzdem lieben, egal was passiert."
    Auch wenn ich etwas völlig anderes erwartet hatte, konnte mich das Buch alles in allem überzeugen. Anstatt eines fluffigen, schönen Romans bekommt man einen spannenden Krimi inmitten einer wunderschönen Landschaft mit einem tollen Schreibstil und einer unvorhersehbaren Geschichte. 
    Fazit
    Wer hier ein sommerliches Wohlfühlbuch erwartet, wird leider enttäuscht werden, stattdessen kann die Geschichte mit viel Tragik und Drama punkten, mit einem wundervollen Schreibstil und einer unvorhersehbaren, wirklich spannenden Story. Leider hat das Buch bis zur Hälfte einige Längen. Trotzdem sehr lesenswert, wenn man sich von Titel und Cover nicht in die Irre führen lässt und sich auf einen krimimäßigen Roman einstellt, der vielschichtig, tiefgründig und sehr emotional ist. 
    http://lucciola-test.blogspot.de/2017/10/books-lucy-clarke-die-bucht-die-im.html

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    mareike91s avatar

    Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Die Bucht, die im Mondlicht versank" von Lucy Clarke zu lesen. 

    Wir beginnen am  01.12.2017 und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man 1 Los dafür. 

    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    


    Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. 

    Viel Spaß uns allen :)
    Zur Leserunde

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Folge den Spuren im Sand …

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks