Lucy Clarke Die Bucht, die im Mondlicht versank

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Inhaltsangabe zu „Die Bucht, die im Mondlicht versank“ von Lucy Clarke

Als Jacob sich von seiner Mutter Sarah verabschiedet, um zu einer Strandparty zu gehen, ist alles wie immer. Am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es war: Jacob ist verschwunden. Vor genau sieben Jahren verschwand auch Marley an diesem Strand, der Sohn von Sarahs bester Freundin Isla. Später wurde er tot geborgen. Verzweifelt sucht Sarah nach Spuren und stößt dabei auf viele Fragen: Wo war ihr Mann in der Nacht, als Jacob verschwand? Warum sind Jacobs Klamotten in Islas Haus? Und was verschweigt der Fischer, der damals Marleys Leiche fand? Stück für Stück setzt sich ein Bild der Ereignisse zusammen, das Sarah dazu zwingt, sich endlich einer Wahrheit zu stellen, vor der sie so viele Jahre lang die Augen verschlossen hat.

Ein spannendes, vielschichtiges Drama rund um die Geschichte von zwei Freundinnen und ihren Söhnen. Klare Empfehlung!

— killerprincess

Leider hatte ich so meine Schwierigkeiten mit den Charakteren und der Geschichte. (2,5 Sterne)

— MsChili

Dramatische Familientragödie, die Krimi- und Thrillerelemente enthält und bis zum Schluss spannend bleibt.

— Lucciola

Wer auf der Suche nach einer Geschichte ist, die man so leicht nicht vergisst, ist hier richtig

— AnnaSalvatore

Spannung pur! Ein spannendes Leseerlebnis mit vielen Überraschungen & Wendungen bis zur letzten Seite!

— Frau_Kochlese

Lucy Clarke hat es wieder geschafft, mich zu begeistern und lässt mich betroffen und nachdenklich zurück

— SillyT

Wieder einmal ein wundervolles Buch von Lucy Clarke - die Frau kann einfach schreiben

— buecher_bewertungen1

Eine Bucht voller Geheimnisse - sehr spannend und überraschend!

— ConnyKathsBooks

Spannend bis zum Schluss!

— Bea_Me

Keine locker-leichte Geschichte, sondern ein vielschichtiges Drama rund um eine Frauenfreundschaft und dem Tod eines kleinen Jungen.

— tinstamp

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    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    MsChili

    07. December 2017 um 21:53

    Lucy Clarks neues Werk „Die Bucht, die im Mondlicht versank“ handelt von zwei Freundinnen, die sich immer weiter voneinander entfernen, denn sie haben beide Geheimnisse.Hier kann ich nur teilweise die Begeisterung der anderen Leser verstehen, denn für mich waren die Charaktere nicht richtig greifbar und ich hatte so meine Schwierigkeiten am Ball zu bleiben. Mich konnte die ganze Geschichte nicht fesseln und es war so viel außen herum, was mir unwichtig erscheint. Es gab zu viele Verstrickungen, wurde teils übertrieben dargestellt und ich bin weder mit Sarah noch mit Isla richtig warm geworden. Zudem konnte ich nicht so ganz nachvollziehen warum sie so viele Geheimnisse voreinander hatten. Außerdem war mir recht schnell klar wie vieles  zusammenhängt und das hat viel Spannung genommen. Mich konnte das Buch einfach nicht fesseln.2,5 Sterne, da ich so meine Probleme hatte.

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  • Leserunde zu "Die Bucht, die im Mondlicht versank" von Lucy Clarke

    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    mareike91

    Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Die Bucht, die im Mondlicht versank" von Lucy Clarke zu lesen. Wir beginnen am  01.12.2017 und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man 1 Los dafür.  Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen!  Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. Viel Spaß uns allen :)

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    Doctor Who - Die vier Doctoren

    Luftpost

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  • Rezension zu "Die Bucht, die im Mondlicht versank"

    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    ElkeK

    10. November 2017 um 05:54

    Inhaltsangabe: Die Sommer verbringen sie seit Jahren auf der Sandbank: Nick, Sarah und deren gemeinsamer Sohn Jacob. Sarahs beste Freundin Isla hat die Hütte neben ihnen, obwohl sie schon längst in Chile an einer internationalen Schule arbeitet. Doch kehrt sie immer wieder an den Ort zurück, wo das Schicksal ihr übel mitgespielt hat. Vor sieben Jahren ertrank ihr 10jähriger Sohn Marley auf tragische Weise. Seither versucht sie zu verstehen, was damals passiert ist. Jacob, Marleys bester Freund, verschwindet just am siebten Jahrestag, der auch gleichzeitig sein 17. Geburtstag ist. Saran und NIck versuchen den Dingen auf den Grund zu gehen. Isla ist nach einem Streit überstürzt abgereist und kann ihr nicht beistehen. Es gibt viele Hinweise, was mit Jacob passiert sein könnte und doch tappen Sarah und Nick eine Weile im Dunkeln. Die Nachbarschaft kann nur bedingt helfen, geschah es doch in der Nacht nach seiner Geburtstagsparty. Erst allmählich begreift Sarah, das sie einen erheblichen Anteil am Verschwinden ihres Kindes hat, stritten sie sich doch, bevor er zur Party ging. Nick war nicht da und Isla meldet sich trotz vieler Anrufe einfach nicht zurück. Warum schweigt ihre beste Freundin? Weiß Isla, was damals wirklich geschehen ist? Sarah sieht sich der Tatsache konfrontiert, dass Schweigen nicht immer Gold ist und sie erkennt, das ihr Leben nicht mehr das sein wird, was sie kannte und liebte. Mein Fazit: Dieses Buch ist mein Erstling von Lucy Clark. Der Plot und das schöne Cover sind sehr reizvoll. Connys Rezension hat meine Neugierde dann restlos geweckt. Ich tauchte in eine Welt ein, die man sich malerischer nicht ausdenken könnte, es ist nahezu paradiesisch. Aber auch das schönste Paradies hat irgendwo ein kleines Schattenfleckchen und das ist in diesem Buch Marley. Marley hat zusammen mit Jacob die Sommer auf der Sandbank verbracht. Beste Freunde, die alles zusammen machten und teilten und jeder Herausforderung trotzten. Doch an Jacobs zehnten Geburtstag passiert das Unglück: Marley ertrinkt und seine Leiche wird nie geborgen. Isla hat sich von diesem Schicksalsschlag nie erholt, da sie keine Antworten auf ihre Fragen bekommt und durch die Abwesenheit der Leiche nicht wirklich abschließen kann. Sie hat nur die Sandbank zum Trauern. Sarah als ihre beste Freundin steht ihr zur Seite, wo sie nur kann. Schließlich kennen sie sich seit der Jugend. Ihre beiden Kinder kamen im Abstand von 3 Wochen zur Welt und die gemeinsamen Sommer auf der Sandbank haben ihre Freundschaft gefestigt. Nick, der erst mit Isla zusammen war und dann später schließlich Sarah heiratete, weil sie schwanger war, fühlt sich zwischen den Frauen manchmal hin und her gerissen. Aber doch versucht er, es allen recht zu machen. Seine Firma allerdings steht kurz vor dem Konkurs, was die Situation sehr belastet. Als Jacob schließlich verschwindet, kommen mehrere Dinge zusammen: Nick muss nach Bristol wegen eines potentiellen Auftrags. Isla reist nach Chile zurück, doch zuvor hat sie sich mit Sarah heftig gestritten. Und auch Jacob wird für kurze Zeit Zentrum von Sarahs Zorn und er verschwindet zu seinem Freund Luke, der eine Party schmeißt. Wie Sarah später herausfindet, hatte Jacob auch Streit mit seiner Freundin Caz. Und dann sind da noch der seltsame Isaac und der aufbrausende Robert (Caz‘ Vater), die sich irgendwie sonderbar benehmen! Schließlich schalten Sarah und Nick die Polizei ein, denn sie machen sich nun ernsthaft Sorgen. Die Geschichte um die vier Hauptfiguren wird aus wechselnder Sicht von Sarah und Isla erzählt, wie sie Andeutungen machen, von ihrer Freundschaft berichten und wie die perfekte Welt allmählich Risse bekommt. Dabei gibt es immer wieder überraschende Wendungen und tiefgründige Einsichten in die Protagonisten. Die Figuren sind wie aus dem Leben geschnitten, authentisch und auf ihre Art und Weise auch liebenswürdig und sehr lebendig beschrieben. Auch wenn das Leben auf der Sandbank durchaus paradiesisch anmutet, sobald man Nachbarschaft hat, ist das Paradies Geschichte. Das wird immer wieder deutlich, je mehr Sarah und Nick auf der Suche nach Jacob sind. Dabei zeigt sich eben, das Lügen kurze Beine haben. Wenn man aus Dingen, die eigentlich kein Geheimnis sind, solche macht, dann passieren tragische Dinge. Denn irgendwie gibt es dann doch Missverständnisse und mit der Zeit wachsenden Misstrauen. Dabei werden die menschlichen Aspekte deutlich und niemand kann auf jemanden den Finger zeigen, denn wer würde an deren Stelle anders entscheiden? Die dichte Atmosphäre und eindringliche Sprache runden das ganze ab. Die Geschichte hat mich gefesselt und buchstäblich auf der letzten Seite gibt es die Auflösung. Einzig die manchmal schnell wechselnden Sichten und Kapitel verwirrten mich gelegentlich. Aber daran habe ich mich mit der Zeit gewöhnt. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen, daher gibt es von mir fünf Sterne!

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  • Kein Wohlfühlbuch wie erwartet, sondern eher ein Krimi in sommerlichem Umfeld

    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    Lucciola

    22. October 2017 um 12:50

    Isla und Sarah sind beste Freundinnen seit Kindheitstagen und Jahr für Jahr wird diese Freundschaft noch enger. Auch ihre beiden Söhne Jacob und Marley werden zu besten Freunden, denn jeden Sommer verbringen sie auf der Sandbank in zwei direkt nebeneinander liegenden Strandhäusern. Sie sind sich einig: schöner könnte das Leben eigentlich gar nicht sein! Doch dann passiert ein Unglück, dass das Leben von allen für immer verändert, denn Marley ertrinkt bei einem tragischen Unfall und Jacob, der dabei war, wird als einziger zurück gebracht. Die Freundschaft von Sarah und Isla wird auf eine harte Probe gestellt und bekommt immer mehr Risse. Sieben Jahre später verschwindet auch Jacob spurlos und Sarah muss dieselben Ängste durchmachen wie Isla und sich der Frage stellen, wie sie ohne ihren Sohn weiterleben sollte... Stück für Stück kommt die Wahrheit ans Licht - die ganze Wahrheit, auch die, die für immer hätte verborgen bleiben sollen...„Aber der Traum von Perfektion ist ein Drahtseilakt in immensen Höhen - und darunter lauert nichts als der Abgrund..."Ein Familiendrama, das dramatischer kaum sein könnte, eine Geschichte über Verlust, Trauer, Lügen und eine Freundschaft, die zutiefst erschüttert wird. Wer hier eine nette, leichte Sommerlektüre erwartet wird hier bitter enttäuscht werden, denn die Geschichte erinnert eher an einen Krimi als an einen schönen Roman. Auch ich hatte aufgrund des Titels und des Covers eigentlich etwas anderes erwartet, bin im Nachhinein jedoch auch sehr glücklich darüber, dass das Buch anders als erwartet war. Denn so bekam ich ein spannendes, aber auch zutiefst emotionales und erschütterndes Werk, das erschrecken und berühren kann. Der Roman ist sehr vielschichtig und komplex und geht sehr in die Tiefe. „Jetzt fürchte ich dieses besondere Zwielicht zwischen Tag und Nacht, weil dann die Gedanken verschwimmen und sich auflösen. Ein Schatten wird zu einem Jungen, der Schrei einer Möwe zu einem panischen Hilfeschrei."Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und einfach wunderbar zu lesen. Die bildhafte Sprache entführt einen sofort auf die Sandbank und an das Meer und man sieht alles bildlich vor sich. Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven erzählt, der von Isla und der von Sarah. Dabei wird jeweils zwischen Gegenwart und verschiedenen Situationen in der Vergangenheit gewechselt, was jedoch in der Überschrift jeweils erkennbar ist. Der Perspektiven- und Zeitwechsel sorgt für Spannung und Dramatik und passt sehr gut zu der Geschichte, denn so werden Stück für Stück Geheimnisse aufgedeckt, während ständig neue hinzukommen und man sich bis zum Ende des Buches fragt, was jetzt eigentlich geschehen ist. Das Cover ist wunderschön und erinnert an ein schönes, sommerliches Aquarellbild. Passend dazu der wundervolle Titel - beides war Grund dafür, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte, lange bevor ich überhaupt den Klappentext gelesen habe. Beides hat jedoch auch dazu geführt, dass ich falsche Erwartungen an die Geschichte hatte, denn ich erwartete doch eher einen schönen, gefühlvollen Sommerroman, der einfach zu lesen ist und runter geht wie Öl - doch damit lag ich gänzlich falsch. Vielmehr ist das Buch ein Krimi, der nicht zu unterschätzen ist! Cover und Titel haben also einerseits dazu geführt, dass ich das Buch lesen wollte, aber andererseits auch falsche Erwartungen geweckt, was zu Enttäuschungen hätte führen können...„Mein Leben sollte mit Lärm und Gelächter und Liebe angefüllt sein."Der Roman hat Anfangs und in der Mitte einige Längen, in denen die Story nur sehr langsam vorwärts kommt. Erst im letzten Drittel wurde ich richtig gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Ab da konnte mich das Buch dann wirklich überzeugen! Die Story ist wirklich unvorhersehbar - zumindest größtenteils - und daher auch sehr spannend und dramatisch. Besonders das Ende lässt einen doch etwas sprachlos zurück...„Genau das zeichnet beste Freundinnen vielleicht aus, dass du jemanden hast, dem du ohne Scham alles erzählen kannst. Du kannst dich vor der Freundin vollkommen entblößen, sie wird dich trotzdem lieben, egal was passiert."Auch wenn ich etwas völlig anderes erwartet hatte, konnte mich das Buch alles in allem überzeugen. Anstatt eines fluffigen, schönen Romans bekommt man einen spannenden Krimi inmitten einer wunderschönen Landschaft mit einem tollen Schreibstil und einer unvorhersehbaren Geschichte. FazitWer hier ein sommerliches Wohlfühlbuch erwartet, wird leider enttäuscht werden, stattdessen kann die Geschichte mit viel Tragik und Drama punkten, mit einem wundervollen Schreibstil und einer unvorhersehbaren, wirklich spannenden Story. Leider hat das Buch bis zur Hälfte einige Längen. Trotzdem sehr lesenswert, wenn man sich von Titel und Cover nicht in die Irre führen lässt und sich auf einen krimimäßigen Roman einstellt, der vielschichtig, tiefgründig und sehr emotional ist. http://lucciola-test.blogspot.de/2017/10/books-lucy-clarke-die-bucht-die-im.html

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  • Für Lucy Clarke Fans ein Must-Have

    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. September 2017 um 10:57

    Ich kenne alle bisher erschienen Bücher der Autorin und jedes hat mich begeistert. Daher war es keine Frage, daß ich mir dieses Buch gleich nach Erscheinen kaufen mußte. Das wunderschöne Cover samt Buchschnitt ist einfach ein Hingucker!Ich mag den Schreibstil von Lucy Clarke. Sie wechselt bei diesem Buch wieder zwischen den erzählenden Personen hin und her, dazu kommen die Rückblicke in die Vergangenheit der beiden Freundinnen Sarah und Isla. Behutsam wird die Geschichte um diese 2 Frauen aufgebaut, so daß sich alles wie eine große Familiengeschichte über Freundschaft und die Liebe entwickelt. Nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse der einzelnen Personen heraus. Das hat soviel Spannung, auch Neugierde, bei mir ausgelöst, daß ich es in einem Rutsch durch gelesen habe! 

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  • Spannend und genial verstrickt...

    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    Nepomurks

    24. September 2017 um 23:42

    Jacob verschwindet eines nachts nach einer Strandparty. Es gibt keine Spur von ihm. Niemand hat etwas gesehen. Keiner glaubt an ein Verbrechen. Doch seine Mutter gibt nicht auf und sucht beharrlich nach ihrem Jungen, geht jedem noch so kleinem Hinweis nach. Immer mehr Puzzle-Steine fügen sich so zusammen und bringen die Wahrheit stetig näher. Doch was geschah wirklich in der besagten Nacht, in der Jacob nicht mehr heimkehrte? Wer weiß mehr, als er zugeben mag. Und vor allem: Wo ist Jacob?!Der Roman begann meiner Meinung nach fast ein wenig schleppend, legte dann aber immens an Spannung und Verwirrspielen zu. Es hat sich nach und nach eine wahnsinnig fesselnde Geschichte rund um das Verschwinden von Jacob entwickelt, so dass ich das Buch förmlich verschlungen habe und kaum mehr aus der Hand legen wollte. Die Autorin schafft es, ein famoses Gespinst aus Beziehungen und tragischen Verläufen zu einem wahrlich spannenden Gesamtwerk zusammenzufügen, bei dem man als Leser nie wissen kann, welche Entwicklung sich als nächstes auftun wird. Ich fand die Inhalte unglaublich gut vernetzt und in sich auch absolut stimmig. Sprachlich war das Buch dabei von Anfang an sehr eingängig und durchweg gut, bzw. flüssig zu lesen. Die Protagonisten entwickeln sich im Verlauf sehr gut und bieten so manche Überraschung. Und so kommt es letztlich auch zu einem Schluss, der die ganze vorherige Geschichte in sich stimmig abschließt und mich persönlich auch sehr erstaunt hat!Im Ganzen ist das Buch meiner Meinung nach wirklich sehr gut durchdacht und ziemlich verzwickt. Die anfängliche „Aufmachergeschichte“ dient letztlich nur als Aufhänger und gibt wie gesagt lediglich den Einstieg in ein gekonntes Netz aus Beziehungsgeflechten und Schicksalsschlägen, das einen tiefen Blick auf und in die Protagonisten zulässt. Lucy Clarke hat mich mit ihrem aktuellen Roman absolut überzeugen können und ich würde ihn definitiv weiterempfehlen! 5 Sterne.

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  • Die Bucht, die im Mondlicht versank

    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    Fanti2412

    19. September 2017 um 19:15

    Zum Inhalt: Folge den Spuren im Sand …Als Jacob sich von seiner Mutter Sarah verabschiedet, um zu einer Strandparty zu gehen, ist alles wie immer. Am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es war: Jacob ist verschwunden. Vor genau sieben Jahren verschwand auch Marley an diesem Strand, der Sohn von Sarahs bester Freundin Isla. Später wurde er tot geborgen. Verzweifelt sucht Sarah nach Spuren und stößt dabei auf viele Fragen: Wo war ihr Mann in der Nacht, als Jacob verschwand? Warum sind Jacobs Klamotten in Islas Haus? Und was verschweigt der Fischer, der damals Marleys Leiche fand? Stück für Stück setzt sich ein Bild der Ereignisse zusammen, das Sarah dazu zwingt, sich endlich einer Wahrheit zu stellen, vor der sie so viele Jahre lang die Augen verschlossen hat.(Kurzbeschreibung gem. Piper Verlag) Leseprobe Die Autorin: Lucy Clarke studierte Englische Literatur an der Universität von Cardiff, bevor sie sich ganz ihrer Karriere als Schriftstellerin widmete. Ihre Romane erobern auf der ganzen Welt die Bestsellerlisten. Sie ist passionierte Tagebuchschreiberin und mit einem professionellen Windsurfer verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat und die Liebe zum Meer teilt. Den Sommer verbringen sie an der Südküste Englands, den Winter in fernen, exotischen Ländern. (Quelle: Piper Verlag) Meine Meinung: Sarah und Isla sind seit Teenagertagen beste Freundinnen. Beide lieben die Sommer in den Strandhütten auf einer großen Sandbank im Meer vor der englischen Küste. Isla war als Teenager kurz mit Nick liiert, ließ ihn und ihre Freundin aber zurück, um sich nach der Schule etwas von der Welt anzuschauen. Als sie zurückkehrt ist nach einem kurzen Abenteuer schwanger. Auch Sarah ist schwanger von Nick, mit dem sie inzwischen verheiratet ist. Die beiden Söhne Jacob und Marley werden im Abstand von ein paar Wochen geboren und wachsen fast wie Brüder gemeinsam auf.Im Alter von 10 Jahren ertrinkt Marley als er gemeinsam mit Jacob schwimmen war und die beiden offenbar in Not geraten waren. Jacob konnte gerettet werden, nur Marley blieb verschwunden.Die verzweifelte Isla verlässt die Sandbank, kehrt aber jeden Sommer zurück, um den Jahrestag des Unglücks zu begehen und die Erinnerungen an ihren Sohn lebendig zu halten und außerdem Jacobs Geburtstag zu feiern.An Jacobs 17. Geburtstag kehrt er nach einer abendlichen Strandparty nicht zurück. Nun ist Sarah die verzweifelte Mutter und kann die Sorge nur mit ihrem Mann teilen, denn Isla ist bereits wieder abgereist. Die Polizei wird eingeschaltet und die Suche nach Jacob beginnt. Sarah verdächtigt erst mal so ziemlich jeden, der an dem letzten Abend noch mit Jacob zusammen war, etwas mit seinem Verschwinden zu tun zu haben.Doch Jacob bleibt verschwunden.Die Geschichte wird abwechselnd aus Sarahs und Islas Sicht erzählt, jeweils in der Ich-Form. Das gibt nicht nur tiefe Einblicke in die Gefühle und Gedankenwelt der Protagonistinnen sondern es gibt auch immer wieder Rückblicke in die früheren Jahre.Schnell wird klar, dass diese tiefe Frauenfreundschaft, die schon so viele Jahre besteht, inzwischen Risse bekommen hat. Es gab immer wieder mal Streit und auch das gegenseitige Vertrauen hat gelitten.Nach und nach kommen immer mehr Fakten ans Licht und man erkennt, dass so ziemlich jeder der Beteiligten Geheimnisse hat und Lügen erzählt. Es setzt sich nur langsam ein Bild zusammen und wie komplex die ganze Geschichte tatsächlich ist, offenbart sich erst ganz am Ende.Die Stimmung ist während des gesamten Buches ziemlich düster und geprägt von Islas Trauer um ihren Sohn und Sarahs und Nicks Sorgen und Ängsten um den verschwundenen Jacob. Dabei ist es der Autorin gut gelungen, die vielfältigen Emotionen zum Leser zu transportieren und glaubhaft darzustellen.Ich konnte besonders mit den beiden Frauen gut mitfühlen und nachvollziehen, was sie durchmachen.Der hauptsächliche Schauplatz auf der großen Sandbank mit ihren hübschen Strandhütten direkt am Meer ist gut gewählt. Die kleine Gemeinschaft der Bewohner bildet genau wie die Kulisse einen guten Rahmen für die Handlung. Gleichzeitig entsteht dadurch auch eine leichte sommerliche Stimmung und man hört förmlich das Meer rauschen.Durch die geschickt gesetzten Perspektivwechsel entsteht Spannung, die auf mich schnell einen Sog ausgeübt hat. Viele Wendungen und Überraschungen haben mich in alle Richtungen denken lassen, doch es war für mich nicht vorhersehbar, was mit Jacob geschah.Und ganz bestimmt konnte ich nicht das ganze Ausmaß dieser Geschichte voraussehen. Auch wenn es ruhige Phasen gab war ich durchgängig gefesselt und habe diese nicht als Längen empfunden.Dieser Roman ist keinesfalls nur ein leichter Sommerroman. Er ist ein bisschen Drama, hat auch Psychothrillerelemente und ist vor allem tiefgründig und regt zum Nachdenken an.Themen wie Lebenslügen, Trauer und Verlust, Vertrauen, Freundschaft und auch Liebe verpackt in einen klugen und komplexen Plot waren für mich ein Lesegenuss! Fazit: 5 von 5 Sternen© Fanti2412

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  • Wer auf der Suche nach einer Geschichte ist, die man so leicht nicht vergisst, ist hier richtig

    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    AnnaSalvatore

    18. September 2017 um 13:02

    GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2017/09/rezension-die-bucht-die-im-mondlicht.htmlGESTALTUNGIch bin wieder sehr angetan. Highlight ist natürlich der Buchschnitt mit den blauen Seesternen darauf, aber auch sonst ist wieder alles sehr stimmig und passt zur mysteriösen Stimmung des Buches. Auch die schönen Innenklappen sind zu erwähnen.MEINUNGDer Einstieg fiel mir etwas schwer, aber bei den vielen Personen, Konstellationen sowie den zwei Zeitlinien ist das nicht verwunderlich.Doch nach kurzer Zeit ist man dann voll dabei und fiebert mit.Erst einmal zu den Charakteren:Isla und Sarah sind sehr faszinierend. Ich liebe die Vorgeschichte, die Freundschaft der beiden, aber es war genauso faszinierend den Verlauf mitzuverfolgen. Die Konstellationen und unterschwelligen Konflikte, auch mit den Kindern und Nick, sorgt für ordentlich Spannung.Der Schreibstil ist wieder besonders. Zum einen natürlich die zwei Zeitlinien, die aber wunderbar miteinander harmonieren und Einblicke sowohl in Isla als auch Sarah geben. Der Stil ist weder besonders hochgestochen noch einfach, er ist sehr flüssig zu lesen und erzeugt eine wunderbare Atmosphäre.Clarke schafft es mit ihren Worten sowohl die Sandbank und das wunderbare Gefühl am Meer zu sein einzufangen, als auch dieses Gänsehautgefühl zu erschaffen. Denn auch Thriller Elemente spielen eine große Rolle. Und diese haben mir sehr gefallen.Die Handlung nämlich überzeugt komplett. Ich hätte nie gedacht, dass mich solch ein Thema so sehr fesseln könnte, doch das hat Clarke bravorös gemeistert. Überraschende Wendungen und ein Ende mit dem ich nie gerechnet hätte, verstärkten den Effekt natürlich.FAZITIch klebte an den Seiten, und war gefangen in einer Mischung aus Urlaubsfeeling und paranoidem Thriller. Wieder hat mich Clarke absolut begeistert, sowohl von sich selbst als auch ihrem Genre, dem ich sonst eher fern bleibe.Wer auf der Suche nach einer Geschichte ist, die man so leicht nicht vergisst, ist hier richtig.Dringende Leseempfehlung meinerseits: 5 von 5 Feenfaltern -Vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar!© Anna Salvatore's Bücherreich

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  • Spannungserlebnis!

    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    Frau_Kochlese

    02. September 2017 um 23:37

    "Die Bucht, die im Mondlicht versank" ein Roman von Lucy Clarke, erschienen Juni 2017 im Piper Verlag. Alles scheint für Sarah ganz normal, als ihr Sohn Jacob sich am jenen Abend zu seinen Freunden gesellt um mit ihnen seinen Geburtstag zu feiern. Sarah und Isla, beste Freundinnen seit Kindertagen, beschlossen vor einer Ewigkeiten sich auf der idyllischen Sandbank über die Sommermonate niederzulassen und kauften sich zwei Strandhäuser direkt nebeneinander. Seither durchlebten sie gemeinsam die verschiedensten Phasen des Lebens. Freude, Trauer, Schmerz. Als Jacob nach der Feier nicht mehr zurückkehrt und nirgendwo aufzufinden ist, kommen viele Fragen auf. Wieso ist Isla so rasch abgereist? Wo ist Sarahs Mann in der Nacht von Jacobs Verschwinden gewesen? Und was geschah wirklich, als vor sieben Jahren zwei Jungs ins Meer hinausschwammen, doch nur einer lebend wieder zurückkehrte? MEINE MEINUNG Ich frage mich wirklich, warum ich es bisher nicht geschafft habe, die ersten zwei Romane von Lucy Clarke, die sogar schon seit Monaten wartend in meinem SuB Regal stehen, zu schnappen und mich in ihre fantastische, spannende Geschichtenwelt zu schmeißen?! Das Cover und die Aufmachung entsprechen wieder genau meinen Geschmack. Passend und wundervoll mit Liebe zum Detail. Der Aufbau einfach WOW: extrem spannend und das wirklich von der ersten Seite BIS zur allerletzten. Die letzten hundertfünfzig Seiten verschlang ich an einen Nachmittag, wissbegierig und angespannt, immer wieder überrascht über die neuen Erkenntnisse und niemals ahnte ich auch nur, wohin die Story mich noch führen wird. Authentische Charaktere, nahbar und verletzlich und dennoch auf eine Art undurchschaubar. Mit ihnen konnte ich mitfühlen, Irrwege gehen, um mich schleichend der ganzen Wahrheit zu nähern. Eine flüssige, einfache Schreibweise mit tollen metaphorischen Darstellungen. Eine Tragödie, viel Misstrauen & Ratlosigkeit - eine Freundschaft, die ins Wanken gerät und mich, als Leser, sehr berührt & nachdenklich gemacht hat. Lucy Clarke verspricht mit diesem Roman vierhundert Seiten pure Spannung mit ganz vielen Geheimnissen & einer schmerzlichen Erkenntnis.

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  • Wie immer genial

    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    SillyT

    02. September 2017 um 15:48

     Schon seit vielen Jahren verbringt Sarah ihren Sommerurlaub auf der kleinen Sandbank, früher nur mit ihrer besten Freundin Isla, heute gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn. Jacob, ihr Sohn, hat heute Geburtstag, doch dieser ist von einem Ereignis von vor sieben Jahren überschattet, als sein bester Freund Marley, Islas Sohn, bei einem Schwimmunfall ums Leben kam. Trotzdem verabschiedet sich Jacob heute von Sarah, um an einer Feier, die von einem Freund ausgerichtet wird, teilzunehmen. Am nächsten Morgen ist er immer noch nicht wieder zurück und Sarah beginnt zu suchen. Doch es fehlt jede Spur von Jacob und es scheint, als hätte er sich in Luft aufgelöst. Warum ist Jacob verschwunden? Ist ihm etwas passiert? Hat es etwas mit den Ereignissen von damals zu tun? Meine Meinung: Seit Die Landkarte der Liebe bin ich ein großer Fan der Autorin Lucy Clarke und bisher hat sie mich noch mit keinem ihrer Romane enttäuscht. Jedes einzelne Buch hatte etwas ganz besonderes und so ist es auch wieder mit Die Bucht, die im Mondlicht versank. Gleich von Beginn an schafft es die Autorin mich an ihr Buch zu fesseln und ihr Schreibstil ist auch dieses Mal wieder etwas ganz besonderes, sehr bildlich, sehr intensiv und dabei sehr klar und flüssig, so dass man direkt von der Geschichte gefangen genommen wird. Dieses Mal beginnt die Geschichte noch recht ruhig, doch schon vom ersten Moment an spürt der Leser, dass es hier wieder Geheimnisse gibt, die ihren Ursprung bereits in vergangenen Tagen nehmen. Dabei baut die Autorin die Spannung langsam doch sehr konstant auf. Irgendwann möchte man nur noch wissen, was passiert ist und kann das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen. Auch hier erzählt Lucy Clarke ihre Geschichte in zwei Zeitebenen, dabei wechselt sie die Perspektiven zwischen den Protagonistinnen Sarah und Isla, die seit zwanzig Jahren beste Freundinnen sind und einige Höhen und Tiefen miteinander erlebt haben. Auf der einen Seite erzählt Sarah aus ihrer Perspektive in der Gegenwart, beschreibt, was sie bewegt und was um sie herum geschieht. Isla hingegen erzählt von Beginn an auf zwei Zeitebenen, auf der einen Seite beginnt sie immer mit kurzen Momente in der Gegenwart, um kurz darauf Vergangenes zu beschreiben. Das lässt sich dank des kursiven Drucks, der den Text der Gegenwart kennzeichnet, übrigens sehr leicht auseinanderhalten. Wieder einmal mehr zeigt die Autorin auf, dass Ereignisse, auch wenn sie weit zurück liegen, nie ganz vergessen werden. Zumal es hier dieses Mal, oder eher wie auch sonst, eher ein sehr dramatisches Ereignis ist. Es geht um den Tod von Islas Sohn Marley, auch wenn es noch so offensichtlich war, dass er damals ertrank, so scheint es hier doch Dinge zu geben, die nie geklärt wurden, die immer verschwingen blieben. Das alles kommt so richtig hoch, als plötzlich Jacob verschwindet. Sarah beginnt zu forschen und je mehr sie ins Grübeln und Suchen gerät, desto mehr beginnt sie an sich und ihren Handlungen, aber auch an ihren Freunden zu zweifeln.Kapitelweise wechseln sich hier Sarah und Isla mit dem Erzählen ab, jeweils in der Ich-Form beschreiben sie das Geschehen, aber auch ihre Gefühle und Gedanken. So lernt man diese Beide sehr intensiv kennen und je mehr man über sie erfährt, desto mehr spürt man, dass es Geheimnisse zwischen den Freundinnen gibt. Viele kleine Momente lassen den Leser innehalten und nachdenken und immer wieder glaubt man, zu wissen, was geschah, nur um wieder in eine ganz andere Richtung gelenkt zu werden.Die Protagonistinnen Sarah und Isla waren mir von Beginn an eigentlich ganz sympathisch, doch wie so oft zeigt Sarah Clarke, wieviel sich doch hinter einer Fassade verbirgt und es manchmal nur der schöne Schein ist. Ich möchte über die Figuren gar nicht zu viel verraten, ausser dass sie wieder einmal perfekt durchdacht waren und absolut glaubwürdig erscheinen. Mein Fazit: Spannend, abwechslungsreich, voller Geheimnisse und mit einem schrecklichen Ereignis aus vergangenen Tagen kommt dieser Roman daher. Ich habe das Buch nur so verschlungen und konnte immer wieder verblüfft werden, wenn die Autorin wieder etwas Neues ans Licht brachte. Mit viel Atmosphäre und bildhaften Beschreibungen wird der Leser auf die Sandbank versetzt und erlebt das Geschehen gleich mit. Ein Buch, bei dem ich während des Lesens mehrfach angesprochen werden musste, um wieder daraus aufzutauchen. Glasklare Leseempfehlung!

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  • Wunderbar

    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    buecher_bewertungen1

    02. September 2017 um 11:47

    Die Cover von allen Büchern, die Lucy Clarke geschrieben hat, sind wunderschön und sind auch nach dem gleichen Stil gestaltet. Am Cover von "Die Bucht, die im Mondlicht versank" gefallen mir die Farben sehr gut, die verschiedenen Blautöne, unterbrochen von der weißen Schrift. Wenn man das Cover so ansieht, dann würde man niemals denken, was für ein Drama sich zwischen seinen Buchdeckeln abspielt.Ich liebe Lucy Clarkes Bücher! Ihre Geschichten sind wunderbar geschrieben, haben tolle Settings und es gibt so spannende Plots, dass man regelrecht gefangen ist von den Büchern. Somit stand sofort fest, das ich das neue Buch "Die Bucht, die im Mondlicht versank" auch lesen musste. Ein paar Wochen stand das Buch nur rum, weil ich einfach nicht in der Stimmung war, es zu lesen. Und nun bin ich froh, dass ich gewartet habe, denn ich habe einfach einen ganzen Tag das Buch durchgelesen, so gut hat es mir gefallen. Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben, die beiden Freundinnen Isla und Sarah erzählend abwechseld aus ihrer Perspektive, wobei Isla in der Gegenwart oft von zurückliegenden Ereignissen berichtet, die sehr interessant für den Leser sind und auch die Freundschaft und das bisherige Leben von Isla und Sarah gut darstellt. Das finde ich sehr raffiniert, denn die gemeinsame Vergangenheit der Freundinnen ist wichtig, wird von beiden jedoch anders dargestellt - mit den Rückblenden erfährt man, was wirklich passiert ist. Als ich mit dem Buch angefangen habe, wurde ich sofort von der Geschichte mitgerissen. Lucy Clarkes Schreibstil ist wunderbar, sie beschreibt Orte und Situationen so gewandt, dass sich der Leser fühlt als würde er daneben stehen und jedes Wort der Charaktere hören. Die Personen im Buch sind sehr authentisch dargestellt, jeder hat seine Probleme und auch Geheimnisse - vor allem Sarah, wie man sehr schnell merkt. Man lernt einige unschöne Seiten an Sarah kennen und erwartet das Schlimmste, als man erfährt dass sie Geheimnisse hat; Isla jedoch ist auch nicht das unschuldige Mädchen, wie sie zuerst dargestellt wird. Die Entwicklung ihrer Freundschaft ist erschreckend, früher haben die beiden jede freie Sekunde miteinander verbracht doch am Ende des Buches können sie sich nicht mehr in die Augen sehen.Die Handlung war extrem spannend und hat mich sehr gefesselt; ein einziges Mal hat es sich etwas gezogen, doch dann kamen immer neue Entwicklungen. Am Ende hat die Geschichte ein Wahnsinnstempo, es kommen immer neue Erkenntnisse und wenn man schon denkt, alle zu wissen kommt ein neuer Kracher. Die Plots von Lucy Clarke sind besser als in jedem Kriminalroman.Ich kann gar nicht anders als diesem fantastischen Buch fünf Sterne zu geben!

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  • Frauenfreundschaft, oder wie alles wirklich war

    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    robbylesegern

    31. August 2017 um 19:49

    Ich habe bisher alle Bücher dieser Autorin gelesen und auch mit diesem Buch konnte sie mich überzeugen.Die Autorin schreibt dieses Buch aus der Sichtweise zweier Frauen, die schon seit langem Freundinnen sind . Ihre Kinder sind zusammen aufgewachsen und auch andere Dinge verbinden Sarah und Isla, doch im Laufe des Buches bekommt die Freundschaft einen Sprung durch die Ereignisse , die nach und nach aufgedeckt werden.Die Autorin beschreibt dies so psychologisch ausgefeilt, dass man sich dem Sog dieses Buches nicht entziehen kann. Die Spannung hat einen sich immer mehr steigernden Spannungsbogen, der bis zum Ende anhält.Die Protagonisten sind meiner Meinung nach gut beschrieben, sodass man zu Anfang nicht erwartet, was man dann zu lesen bekommt. Ein wirklich gelungenes Buch , dass schon ab und zu Thrillerqualitäten zeigt.Absolut lesenswert. !!!

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  • Eine Bucht voller Geheimnisse

    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    ConnyKathsBooks

    21. August 2017 um 15:54

    "Irgendjemand wusste genau, was an jenem Tag im Wasser passiert war - und hielt die Wahrheit vor mir geheim. Und ich hatte recht." (S. 167)Als Jacob an seinem 17. Geburtstag zu einer Party aufbricht, ahnt seine Mutter Sarah noch nicht, wie sehr sich bald alles verändert. Denn am nächsten Tag ist Jacob verschwunden. Zuletzt wurde er gegen 11 Uhr abends an der Steilküste gesehen, danach verliert sich jede Spur. Verzweifelt sucht Sarah nach Hinweisen und stößt dabei auf viele Ungereimtheiten. Warum geht ihre beste Freundin Isla nicht ans Telefon? Was verschweigen ihre Nachbarn und Jacobs Freundin? Und was ist wirklich vor genau sieben Jahren passiert, als in der gleichen Bucht Islas Sohn Marley ertrank? Nach und nach kommen dunkle Geheimnisse ans Tageslicht."Die Bucht, die im Mondlicht versank" stammt aus der Feder von Lucy Clarke. Bereits von "Das Haus, das in den Wellen verschwand" war ich richtig begeistert und auch ihr neuestes Werk bietet Lesevergnügen pur. Erneut glänzt die englische Autorin mit einer geschickt konstruierten Story, die mich von Anfang bis Ende gefesselt hat."Der Raum, den wir füreinander geschaffen hatten, schrumpfte zusammen wie ein Luftballon, aus dem die Luft so lange entweicht, dass man es erst bemerkt, wenn er schon schlaff ist, leblos, ein schrumpeliges Zeichen dafür, dass das Fest vorüber ist." (S. 74)Keiner hätte gedacht, dass Isla und Sarah je etwas auseinanderbringen könnte. Die beiden Freundinnen gingen gemeinsam durch dick und dünn und teilten alles. Sie wurden gleichzeitig schwanger, bekamen zwei Söhne, kauften zwei Strandhütten auf einer Sandbank direkt nebeneinander und verbrachten dort ihre Sommer. Alles war perfekt, bis einer der Jungen vom Schwimmen nicht mehr zurückkehrte und die Perfektion zerbrach. Ein schreckliches Unglück, welches bis in die Gegenwart seine Schatten wirft. Denn nun erlebt auch Sarah die Verzweiflung einer Mutter, deren Kind verschwunden und vielleicht sogar schon tot ist. Hat die Bucht erneut ein Opfer gefordert? Was ist damals und heute wirklich passiert? Immer mehr Geheimnisse werden enthüllt und Spannung und Dramatik steigen. "Ein Wendepunkt ist der Moment, in dem eine Reihe kleinerer Vorfälle bedeutsam genug werden, um eine größere, entscheidende Änderung herbeizuführen." (S. 144)Das Ganze liest sich ausgesprochen flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Isla und Sarah fungieren dabei abwechselnd als Ich-Erzähler im Präsens und Präteritum und wir erleben die Geschehnisse auf verschiedenen Zeitebenen. Lucy Clarke verblüfft erneut mit vielen überraschenden Wendungen und begeistert mit ihrem malerisch-bildhaften Schreibstil, mit dem man gut in die Geschichte eintauchen kann. Heraus kommt ein berührender, tiefgründiger und atmosphärisch dichter Pageturner, der essentielle Themen behandelt wie Freundschaft, Eifersucht, Vertrauen, Schuldgefühle oder Umgang mit Verlust und Trauer. Und der sich die Frage stellt, was im Endeffekt schmerzlicher ist: die Wahrheit oder die Lüge?Wie von der Autorin schon gewohnt, hören die Überraschungen auch bis zum Epilog und allerletzten Satz nicht auf. Ein bewegender und erschreckender Schluss, den ich so nie erwartet hätte, der lange nachklingt und an dem ich sogar jetzt noch ein wenig zu knabbern habe.Insgesamt kann ich daher "Die Bucht, die im Mondlicht versank" uneingeschränkt empfehlen. Ein packender, wendungsreicher und toll geschriebener Roman, der für beste Unterhaltung sorgt. Klare 5 Sterne von mir.

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  • Familiendrama um Verlust, Trauer und Lügen...

    Die Bucht, die im Mondlicht versank

    tinstamp

    13. August 2017 um 10:16

    Titel und Cover vermitteln hier einen lockeren Sommerroman. Dies trifft jedoch bei diesem Roman so gar nicht zu! Wer allerdings den Klappentext gelesen hat weiß, dass es sich hier mehr um ein Familiendrama, als um eine locker leichte Geschichte handelt.Isla und Sarah sind seit ihren Teenagerjahren die besten Freundinnen. Beide hatten in ihrer Jugend einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften und gaben sich gegenseitig Halt. Später erfüllen sich die Beiden einen langgehegten Traum: Eine eigene Strandhütte auf der Sandbank in Longstone an der englischen Küste, wo sie sich kennergelernt haben.Isla möchte aber auch die Welt bereisen. Deswegen nimmt sie sich nach dem Studium eine kleine Auszeit um fremde Länder kennenzulernen, auch wenn sie sich deswegen von ihrem Freund Nick trennen muss. Sarah und Nick treffen sich weiterhin auf der Sandbank und aus der anfänglichen Freundschaft wird Liebe. Sarah ist bereits schwanger, als Isla, ebenfalls in guter Hoffnung, von ihrer Weltreise nach 18 Monaten zurückkehrt. Die Freundschaft der beiden Frauen bleibt trotzdem bestehen. Ihre beiden Söhne, Marley und Jacob, werden im selben Jahr geboren und sind ebenfalls unzertrennlich.Zehn Jahre später schwimmen die Beiden an Jacobs Geburtstag ins offene Meer hinaus und geraten in Schwierigkeiten. Nur Sarah's Sohn Jacob kann gerettet werden, während Isla's Marley ertrinkt. Genau sieben Jahre später verschwindet auch Jacob nach einer Strandparty.....Lucy Clarke hat mit ihrem neuen Roman eine sehr fesselnde und emotionale Geschichte geschrieben, die sämtliche Eigenschaften eines Dramas beinhaltet. Die traumhafte Kulisse, die ich in meinen Gedanken wirklich nicht in England angesiedelt hatte, sondern irgendwo im Süden Europas, Asiens oder im Südwesten der Staaten, wurde von der Autorin sehr bildhaft eingefangen. Sie erzählt den Roman abwechselnd aus Sarahs und Islas Sicht in der Ich-Form. Der ständige Perspektivenwechel und das Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart sorgt für Spannung und Dramatik. Während die Tragödie ihren Lauf nimmt und immer mehr Geheimnisse aufgedeckt werden, rätselt man, was hinter den Beiden Vorfällen steckt. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, was damals wirklich vorgefallen ist und wohin Jacob plötzlich verschwunden ist.Trotzdem hat die Geschichte auch ihre Schwächen. Ich bin selbst Mutter und obwohl ich die Verzweiflung und die Schuldgefühle der beiden Frauen sehr gut nachvollziehen konnte, blieben sie mir trotzdem irgendwie fremd. Sarah wirkte oftmals sehr kühl und distanziert auf mich, während ich wiederum einige Handlungen von Isla überhaupt nicht nachvollziehen konnte.Die Autorin hat den Roman sehr vielschichtig und komplex angelegt und mit Themen wie Freundschaft, Loyalität, Hoffnung, Vertrauen, aber auch mit Schuldgefühlen, Verlust, Trauer und Neid bestückt. Geheimnisse und Lügen stellen die Freundschaft der beiden Frauen auf eine harte Probe bis sie zum Ende hin endgültig auseinanderbricht.Das Tempo ist nicht sehr hoch und so kommt es mitunter zu einigen Längen. Das ist schade, denn der Plot ist wirklich großartig und die vielen Themen, die hier angesprochen werden, sind interessant und vielschichtig. Auch die Location wurde sehr stimmungsvoll beschrieben. Generell lässt sich der Schreibstil der Autorin wunderbar lesen, ist atmosphärisch und dicht. Die Stärke des Romans liegt eindeutig in der emotionalen Tiefe und dem wunderbaren Schreibstil.Wer sich nicht vom Cover und Titel irreführen lässt und eine locker leichte Geschichte erwartet, erhält einen sehr emotionalen und vielschichten Roman, der trotz kleiner Längen überzeugen kann.Zum deutschen Cover möchte ich noch sagen, dass ich die mit Seesternen bedruckte Schnittkante wirklich wunderschön finde und dem Buch das gewisse Etwas gibt.Fazit:Ein Familiendrama, das trotz einiger kleiner Längen, mit emotionaler Tiefe, einem interessanten Plot und stimmungsvollen Beschreibungen punkten kann. Keine locker-leichte Geschichte, sondern ein vielschichtiges Drama rund um eine Frauenfreundschaft.

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