Lucy Clarke Die Bucht, die im Mondlicht versank

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Inhaltsangabe zu „Die Bucht, die im Mondlicht versank“ von Lucy Clarke

Als Jacob sich von seiner Mutter Sarah verabschiedet, um zu einer Strandparty zu gehen, ist alles wie immer. Am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es war: Jacob ist verschwunden. Vor genau sieben Jahren verschwand auch Marley an diesem Strand, der Sohn von Sarahs bester Freundin Isla. Später wurde er tot geborgen. Verzweifelt sucht Sarah nach Spuren und stößt dabei auf viele Fragen: Wo war ihr Mann in der Nacht, als Jacob verschwand? Warum sind Jacobs Klamotten in Islas Haus? Und was verschweigt der Fischer, der damals Marleys Leiche fand? Stück für Stück setzt sich ein Bild der Ereignisse zusammen, das Sarah dazu zwingt, sich endlich einer Wahrheit zu stellen, vor der sie so viele Jahre lang die Augen verschlossen hat.

Fesselnde Geschichte über zwei Freundinnen und allerlei Geheimnisse aus der Vergangenheit.

— Fanti2412
Fanti2412

Ein für Clarke typischer Spannungsroman, der absolut unvorhersehbar ist. Fesselnd, emotional und großartig.

— jaylinn
jaylinn

Wieder ist dieser außergewöhnlichen Autorin ein Geniestreich gelungen. Geht unter die Haut!!

— daneegold
daneegold

Spannend, einfühlsam und mitreissend!

— Rees
Rees

Spannender Roman über Mutterliebe und eine langjährige Freundschaft zweier Frauen, die durch ein schreckliches Ereignis erschüttert wird.

— schnaeppchenjaegerin
schnaeppchenjaegerin

Ich liebe Lucy Clarke aber dieses Buch hat mir nicht so gut gefallen wie die anderen

— Larabello
Larabello

Spannend, unterhaltsam, tiefgründig, fesselnd - der perfekte Sommerroman: Meeresrauschen inclusive ...

— SigiLovesBooks
SigiLovesBooks

Solide konstruierter Spannungsroman vor traumhafter Kulisse, darauf kann man bei Lucy Clarke vertrauen!

— milkshakee
milkshakee

Klassisches Lucy Clarke - Buch!

— viki16
viki16

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  • Fesselnd, emotional und großartig

    Die Bucht, die im Mondlicht versank
    jaylinn

    jaylinn

    21. June 2017 um 11:28

    Vor wenigen Tagen habe ich das neue Buch einer Autorin gelesen, die meiner Meinung nach häufig völlig zu Unrecht in die Schublade der „Frauenromane“ gesteckt wird. Warum mir Die Bucht, die im Mondlicht versank so gut gefallen hat, könnt ihr in meiner Rezension nachlesen! Auf Zeilenliebes_Bilderzeilen habe ich schon einmal versucht, das Besondere des Buches einzufangen. Allgemeines: Die Bucht, die im Mondlicht versank ist Anfang Juni als Klappenbroschur bei Piper erschienen. Auf 416 Seiten hat Autorin Lucy Clarke ihren vierten Roman niedergeschrieben. Der Titel ähnelt auf stilistischer Ebene seinen Vorgängern und macht sofort auf sich aufmerksam. Das Cover zieht ebenfalls Blicke auf sich – die Kombination mit den am Buchschnitt abgebildeten Sternen empfinde ich allerdings als unpassend. Der Gesamteindruck des Buches würde besser zum ernsthaften Inhalt passen, wenn auf die Sterne verzichtet worden wäre. Lucy Clarkes Bücher sind jedoch häufiger eher kitschig gestaltet, obwohl das nicht zum tiefgründigen Inhalt passt. Inhalt: „Folge den Spuren im Sand … Als Jacob sich von seiner Mutter Sarah verabschiedet, um zu einer Strandparty zu gehen, ist alles wie immer. Am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es war: Jacob ist verschwunden. Vor genau sieben Jahren verschwand auch Marley an diesem Strand, der Sohn von Sarahs bester Freundin Isla. Später wurde er tot geborgen. Verzweifelt sucht Sarah nach Spuren und stößt dabei auf viele Fragen: Wo war ihr Mann in der Nacht, als Jacob verschwand? Warum sind Jacobs Klamotten in Islas Haus? Und was verschweigt der Fischer, der damals Marleys Leiche fand? Stück für Stück setzt sich ein Bild der Ereignisse zusammen, das Sarah dazu zwingt, sich endlich einer Wahrheit zu stellen, vor der sie so viele Jahre lang die Augen verschlossen hat.“ (Quelle: Piper) Meine Meinung: Lucy Clarkes neuer Spannungsroman ist vor allem eins: großartig. Der Autorin ist es erneut gelungen, ein Buch zu schreiben, in dem es um viel mehr geht, als der Klappentext erahnen lässt. Ein überraschendes Buch, das auf vielschichtigen Ebenen mit Gedanken der (Mutter-)Liebe, Freundschaft, des Lebens und des Todes spielt. Während viele Bücher schnell zu durschauen sind, ist dieser Roman nicht vorhersehbar geschrieben. Auch, wenn ich dachte, dass ich die Lösung der Geheimnisse erahnen würde, wurde ich schlussendlich doch immer wieder von einigen Komponenten überrascht. Auf subtile und zurückhaltende Art und Weise wird der Leser auf die Sandbank mitgenommen, an den vorrangigen Handlungsort des Buches. Doch dort ist man nicht allein. Dort erlebt man inmitten der Protagonisten die Ereignisse, die zu Jacobs Verschwinden geführt haben. Und diese aus verschiedenen Perspektiven beschriebenen Ereignisse gehen wahrhaftig unter die Haut. Emotional und mitreißend nehmen die Geschehnisse ihren Lauf und man wünscht sich an so mancher Stelle, nicht mit den Protagonisten tauschen zu müssen. Clarke gelingt es, dieses Gefühlt ambivalent zu erzeugen: einerseits würde man sofort in eine der beschriebenen Strandhütten einziehen, andererseits möchte man die Sandbank niemals betreten, um nicht in das Geflecht der Lügen zu tappen, das dort aufgebaut wurde. Eine weitere Meisterleistung, die Clarke vollbringt, ist das Ende des Buches. Sie schafft es, alle von ihr geflochtenen Fäden zusammenzubringen und der Geschichte ein würdiges Ende zu verleihen. Dabei gelingt es ihr, dass der Leser sich immer noch mit allen Protagonisten identifizieren kann – egal, was diese getan oder nicht getan haben. Fazit: Ein für Clarke typischer Spannungsroman, der absolut unvorhersehbar ist. Fesselnd, emotional und großartig. Unbedingt mit in den Sommerurlaub nehmen!

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  • Gegenwart und Vergangenheit, Geheimnisse und Lügen eingehüllt in einer traumhaften Kulisse

    Die Bucht, die im Mondlicht versank
    HibiscusFlower

    HibiscusFlower

    20. June 2017 um 09:52

    Klappentext des Verlages:Als Jacob sich von seiner Mutter Sarah verabschiedet, um zu einer Strandparty zu gehen, ist alles wie immer. Am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es war: Jacob ist verschwunden. Vor genau sieben Jahren verschwand auch Marley an diesem Strand, der Sohn von Sarahs bester Freundin Isla. Verzweifelt sucht Sarah nach Spuren und stößt dabei auf viele Fragen: Wo war ihr Mann in der Nacht, als Jacob verschwand? Warum sind Jacobs Klamotten in Islas Haus? Stück für Stück setzt sich ein Bild der Ereignisse zusammen, das Sarah dazu zwingt, sich endlich einer Wahrheit zu stellen, vor der sie so viele Jahre lang die Augen verschlossen hat."Unsere Freundschaft hat sich entfaltet wie ein Schmetterling, der aus dem Kokon schlüpft - wir waren ein schönes, strahlendes, übermütiges Gespann. (S.12)Sarah Symonds und Isla Berry sind beste Freudinnen seit Teenagertagen, die die Freude des Lebens ebenso miteinander teilen, wie das Leid oder all die Sommer auf der Sandbank von Longstone oder das Aufziehen ihrer Söhne Jacob und Marley. Aber nur eine von ihnen hat noch eine intakte Familie, nur eine von ihnen darf ihren Sohn in die Arme schließen, bis auch dieser verschwindet.Das Zusammenspiel von Gegenwart und Vergangenheit, Geheimnissen und traumhafter Kulisse, eingefangen von einem angenehmen Schreibstil - damit konnte mich die Autorin schon in ihren vorangegangenen Romanen für sich gewinnen. Doch im Gegensatz zu diesen habe ich hier etwas vermisst.Sarah erschien mir stellenweise wenig mitfühlend, zu Isla konnte ich keine rechte Verbindung aufbauen und wirklich ergreifenden Momenten bin ich zwischen so einigen Wiederholungen sowie so manchen Klischees nicht begegnet. Trotz all der Tragödien innerhalb der vorgestellten Beziehungen, den Geheimnissen aus der Vergangenheit und die auf Spannung ausgelegt langsamen Enthüllungen gelang es der Geschichte mich nur bedingt zu fesseln.In `Die Bucht, die im Mondlicht versank´ steht eine wunderbar geschaffene Atmosphäre einer Fülle an Manipulationen und Lügen gegenüber. Geschickt eingesetzte Wendungen und in den Raum gestellte Rätsel sorgen dabei für kurzweilige Lesestunden.

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  • Schicksalsbucht,... oder... die Bucht die im Mondlicht versank

    Die Bucht, die im Mondlicht versank
    Rees

    Rees

    20. June 2017 um 08:20

    Sarah und Isla sind beste Freundinnen ,schon ein halbes Leben lang und verbringen ihre Sommermonate mit ihrer Familie zusammen jedes Jahr gemeinsam auf der Sandbank in ihren Strandhäusern. Es scheint alles perfekt  und könnte nicht schöner sein, doch als Islas Sohn im Meer ertrinkt beginnt die heile Fassade zu bröckeln und als  sieben Jahre später auch Sarahs Sohn plötzlich verschwindet werden diese Risse immer grösser , bis alles zerbricht und Lügen offenbar werden , die Jahrelang gehütet wurden. Das Buch liesst sich spannend und ist sehr emotional. Es wird abwechslungsweise aus der Sicht von Sarah und von Isla erzählt und dadurch kommt man als Leser der Wahrheit immer ein kleines Stück näher. Die Spannung und Ungewissheit hält sich bis zum Ende und die Handlungen sind stimmig , nachvollziehbar, echt. Mir hat das Buch sehr gefallen , es hat mich mitgerissen und berührt!

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  • Spannender Roman über Mutterliebe und eine langjährige Freundschaft, die nachhaltig erschütter wird

    Die Bucht, die im Mondlicht versank
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    19. June 2017 um 11:18

    Sarah und Isla waren seit ihrer Kindheit beste Freundinnen. Sie teilten gemeinsame Interessen, hatten in jungen Jahren beide mit Schicksalsschlägen innerhalb ihrer Familien zu kämpfen, als sie ihre Mutter bzw. ihre Schwester verloren haben. Sie wurden fast zeitgleich schwanger und erfüllten sie beiden den Traum einer Strandhütte, in denen sie auch heute noch die Sommer verbringen. Nach Abschluss der Schule ging Isla auf Weltreise und trennte sich vor ihrer Abreise von ihrem Freund Nick, mit dem sich Sarah während Islas Abwesenheit verlobte. Die Freundschaft zwischen den beiden hatte jedoch weiter Bestand. Zu einem Riss kam es erst zehn Jahre später, als Islas Sohn Marley beim Spielen mit Sarahs Sohn Jacob im Meer ertrank. Sieben Jahre später verschwindet Sarahs Sohn am Todestag von Marley spurlos. Sarah macht sich Vorwürfe, da sie sich am Abend noch mit Jacob heftig gestritten hatte. Auch von Isla hatte sie sich zuvor im Streit getrennt. Es beginnt eine Zeit des Hoffens und Bangens und einer Suche, bei der so manche Ungereimtheiten und Halbwahrheiten zutage kommen. Während die Polizei auch ohne Leiche von einem Selbstmord ausgeht, verdächtigt Sarah den Vater von Jacobs Freundin Caz, ihren Sohn getötet zu haben. Caz war von Jacob schwanger und die letzte, die ihn lebend gesehen hat. "Die Bucht, die im Mondlicht versank" ist der vierte Roman von Lucy Clarke und besticht wie die Romane zuvor durch eine gefühlvolle, ruhige und sehr bildhafte Sprache, dass man sich problemlos in die Charaktere hineinversetzen kann uns sich selbst im Setting der Sandbank von Longstone einfindet. Der Roman ist abwechselnd aus der Sicht von Sarah bzw. Isla geschrieben, wobei beide immer wieder Bezug auf die gemeinsame Vergangenheit nehmen und in Rückblenden von ihrer Freundschaft ab 1991 und den tragischen Ereignissen, die sie durchlebten, erzählen. Aus Isla hört man eine Bitterkeit und eine Enttäuschung über Sarah heraus. Sarah selbst schein ein dunkles Geheimnis zu hüten und ist ihrerseits enttäuscht von Isla, die nach der Abreise in diesem Sommer nicht auf ihre Anrufe reagiert. "Aber der Traum von Perfektion ist ein Drahtseilakt in immensen Höhen - und darunter lauert nichts als der Abgrund..."Dieses tiefgehende Familiendrama ist durch die unterschwelligen Geheimnisse und Lügen, die vor allem Sarahs Seele belasten, ein wenig nebulös, unvorhersehbar und deshalb unheimlich spannend zu lesen. Man bangt einerseits mit Sarah als Mutter, die einen Sohn vermisst, weiß aber nie genau, wie viel Schuld sie möglicherweise selbst an der Situation hat. Zudem wird immer wieder Bezug auf die Ereignisse im Jahr 2000, als Marley ertrunken ist Isla nach all den Jahren nach Erklärungen sucht, warum der Fischer Isaac Jacob retten konnte, nicht aber ihren Sohn Marley, der zudem auch noch ein guter Schwimmer war. Lange wird man im Dunkeln gelassen, was es mit dem ominösen Verschwinden von Jacob auf sich hat. Als Leser ahnt man nur, dass er nicht tot sein kann, sondern dass sich in der Nacht etwas Einschneidendes ereignet haben muss, dass dazu geführt hat, dass er nicht mehr auf der Sandbank bleiben konnte. Ganz am Schluss klären sich auch die Ereignisse um den Tod Marley auf, die der Leser so nicht hat ahnen können. "Die Bucht, die im Mondlicht versank" ist erneut ein spannender Roman von Lucy Clarke, der sich um (Mutter-)liebe, Freundschaft und Vertrauen handelt sowie Ereignisse erzählt, die diese nachhaltig erschüttern können und erst Jahre später aus einem Geflecht aus Lügen, Schuld und Vertuschung aufgeklärt werden. Und am Ende gelangt man immer wieder zu der Frage: Wie viel Wahrheit verträgt eine Freundschaft?

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  • Geheimnisse einer englischen Sandbank

    Die Bucht, die im Mondlicht versank
    SigiLovesBooks

    SigiLovesBooks

    16. June 2017 um 23:55

    "Die Bucht, die im Mondlicht versank" ist bereits der 4. in deutscher Sprache erschienene Roman von Lucy Clarke. Er ist im Piper-Verlag erschienen (2017) und wurde aus dem Englischen von Claudia Franz übersetzt. Das Cover ist ein absoluter 'Hingucker' und optisch sowie farblich sehr gelungen, finde ich. Das Besondere ist auch (beim Lesen neu für mich, was mir sehr gefallen hat), dass der Roman an der Schnittkante mit blauen Seesternen bedruckt ist - das Meer ist also "allgegenwärtig" und spielt eine der Hauptrollen im Roman...In diesem Roman der Erfolgsautorin Lucy Clarke geht es in einer dramatischen Zerreißprobe um eine tiefe Frauenfreundschaft: Sarah und Isla lernen sich auf einem Seminar der Mutter Islas auf einer Sandbank irgendwo an der englischen Küste kennen und beschließen beide im Teenageralter, in einer solchen Hütte als Freundinnen die Sommermonate zu verbringen. Dieses Vorhaben setzen sie in die Tat um; allerdings beschließt die abenteuerlustige Isla nach Beendigung der Schule, sich erst einmal die Welt anzusehen und lässt Sarah und Nick, ihren Freund, dafür zurück.Nach 18 Monaten kehrt sie hochschwanger auf die Sandbank zurück und stellt fest, dass auch Sarah ein Baby erwartet und Nick der Vater ist: Die beiden weiteren Hauptprotagonisten, Jacob und Marley, kommen im Abstand von nur 3 Wochen zur Welt und bestimmen für einige Jahre das glückliche Leben von Sarah und Isla... Doch eines Tages verschwindet Jacob; an seinem 17. Geburtstag und dem Jahrestag des Verschwindens eines weiteren kleinen Jungens, der genau am selben Tag im Meer verschwand. Nun muss sich Sarah dazu zwingen, einer Wahrheit ins Auge zu blicken, die sie am liebsten für alle Zeit vergessen hätte. Wann bekommt die tiefe Freundschaft von Sarah und Isla den ersten Riss?Es handelt sich hier um einen dramatischen Spannungsroman mit hohem Unterhaltungsfaktor; der Elemente eines Psychothrillers, aber auch das Soziogramm einer tiefen Frauenfreundschaft, die allmählich Risse bekommt, beinhaltet. Durch den Perspektivwechsel, der in der Ich-Form immer Sarah und Islas Geschichte im Wechsel darstellt, entfacht die Geschichte eine enorme Spannung und Dramatik in den jeweiligen Gedanken und Gefühlen. Die Themen sind Freundschaft, Liebesbeziehungen, Vertrauen, Loyalität, Mutterrollen, Schuldgefühle, Verlust und Traumata. Aber auch Geheimnisse und Lügen sowie das unbeschwerte Aufwachsen zweier Jungen, die beste Freunde werden - bis es im Alter von 10 Jahren zu einem folgenschweren Unfall kommt. Um diesen rankt sich die Geschichte, die die Autorin intelligent und vielschichtig in Szene setzt und in die man sich als Mutter oder Vater gut hineinversetzen kann. Die Beschreibung der Sandbank und des Meeres macht den Roman zu einem stimmungsvollen Buch für den Sommerurlaub; der Schreibstil ist geradlinig, tiefgründig und emotional sowie atmosphärisch und spannend. Die Charaktere Sarah und Isla sind sehr facettenhaft und authentisch dargestellt, auch die beiden Söhne lernt man im Romanverlauf rückblickend näher kennen und kann nachfühlen, was sie ihren Müttern bedeuten. Anfangs heiter, entwickelt die Handlung einen spürbar fesselnden Sog; jedoch eher in Richtung menschliches Drama, Verlust und auch Traurigkeit. Die Stärke des Romans liegt in der emotionalen Tiefe, in der die Figuren ausgelotet werden. Der Plot ist stimmig, konnte mich aber zugegebenermaßen nicht sehr überraschen. Zuvor allerdings gibt es viele Rätsel und unvorhersehbare Wendungen, die in alle Richtungen denken lassen.Fazit:Ein tiefgründiger, intelligent geschriebener Roman, der zum Nachdenken darüber anregt, wie sehr Traumata ein Menschenleben überschatten können; wie Schuldgefühle nachwirken, wo auch Loyalität Grenzen haben sollte und Lügen beginnen. Von mir eine Leseempfehlung mit 4 * und 88° auf der 'Belletristik-Couch'. 

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  • Fesselnde Story

    Die Bucht, die im Mondlicht versank
    SunshineSaar

    SunshineSaar

    16. June 2017 um 21:18

    Nach dem Lesen des Klappentextes war ich sehr gespannt auf das Buch „Die Bucht, die im Mondlicht versank“. Ich bin auch positiv überrascht worden, denn ich wurde von der Story so gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen wollte. Die ganze Zeit über wollte ich wissen, was nun wirklich mit Jacob passiert ist – und wer dahintersteckt. Es gab zwar mittendrin immer mal wieder Passagen, die sich etwas gezogen haben, aber trotz allem war ich recht zufrieden mit dem Buch.Die Story dreht sich um Sarah, dessen Sohn Jacob von einem auf den anderen Tag einfach verschwindet. Das kuriose ist: Genau vor sieben Jahren auf den Tag genau verschwand auch der Sohn von Sarahs bester Freundin Isla spurlos. Jeder wird zum Verdächtigen, etwas mit dem Verschwinden von Jacob zu tun zu haben. Sarah versucht deshalb der Wahrheit auf die Spur zu kommen und muss sich dafür mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, die sie lieber nicht wieder herauskramen wollte…Erzählt wird die Geschichte wechselnd aus der Sicht von Sarah und Isla. Wobei ich die Kapitel mit Sarah um einiges interessanter fand, denn nur dort ging es bei dem Fall richtig zu Sache und war auch immer wieder spannend. Isla ist dagegen dafür da, Sachen aus der Vergangenheit näher zu bringen, die die Freundinnen einst entzweit hat. Dabei gibt es immer mal wieder überraschende Wendungen – vor allem gegen Ende.Das Ende fand ich sowieso sehr gut geschrieben und dort wurden die Fäden noch einmal richtig zusammengeführt. Es gibt zwar spannendere Storys, aber ich war mit der Geschichte sehr zufrieden und auch wenn es eher ein ruhiges Buch ist, war ich gefesselt.

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  • Tolle Geschichte

    Die Bucht, die im Mondlicht versank
    Pelikanchen

    Pelikanchen

    15. June 2017 um 19:08

    Lucy Clarke hat es wieder geschafft mich zu begeistern. Der Schreibstil ist wirklich toll zu lesen und sie hat unglaublich echte Charaktere erschaffen, wie im echten Leben.Die Geschichte wird in zwei Sichtweisen erzählt, einmal von Sarah und einmal aus der Sicht ihrer besten Freundin Isla. Die beiden haben so viel gemeinsam erlebt und sind einfach unzertrennlich. Doch dann verschwindet Sarahs Sohn Jacob und alte Wunden reisen wieder auf, die nie richtig verheilt sind. Genau vor sieben Jahren ist Islas Sohn Marley verschwunden, der beste Freund von Jacob.Ich will auch gar nicht zu viel verraten, das soll jeder Leser Schicht für Schicht selbst erfahren. Nichts ist so wie es scheint und es geht um Freundschaft, Vertrauen und viele Geheimnisse. Man weiß eigentlich nie genau wer lügt oder gerade nicht ganz die Wahrheit sagt...................alles bleibt offen und es ist wirklich spannend bis zum Schluss. Mich hat die Geschichte wirklich gefesselt und ich fühlte mich mitten drin. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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  • Spannung pur

    Die Bucht, die im Mondlicht versank
    viki16

    viki16

    04. June 2017 um 10:10

    Sofort bestellt und an nur einem Nachmittag ausgelesen, konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Sehr spannend und man weiß bis zum Schluss nicht, wer mit Jacob's Verschwinden zu tun hat, warum er überhaupt verschwunden ist bzw. ob er überhaupt auftaucht.
    Kann es nur empfehlen!