Das kleine große Glück

von Lucy Dillon 
3,8 Sterne bei95 Bewertungen
Das kleine große Glück
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Positiv (58):
Julia_x3s avatar

Bittersüß, wunderschön und lebensbejahend

Kritisch (6):
Metalhepchens avatar

Es ist selten, dass ich ein Buch nicht bis zum Ende lese, dieses muss auf einen zweiten Versuch warten.

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Inhaltsangabe zu "Das kleine große Glück"

Wenn du noch einmal ganz neu anfangen könntest - welche 100 Dinge würdest du aus deinem alten Leben mitnehmen?

Nach ein paar schwierigen Jahren, die sie am liebsten vergessen würde, fängt die dreiunddreißigjährige Gina Bellamy noch einmal ganz von vorne an. Dabei stellt sie fest, dass all die Habseligkeiten, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, gar nicht mehr so recht zu ihr passen. Gina fasst einen Entschluss: Sie behält nur die 100 Dinge, die ihr am wichtigsten sind. Der Rest wird verschenkt oder verkauft. Doch während sie ihr Leben aufräumt, muss sich Gina nicht nur ihrer Vergangenheit stellen - sie erlebt auch eine Zeit voller Überraschungen, Freundschaft und Liebe und erkennt, was wirklich wichtig ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442482177
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:15.12.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Julia_x3s avatar
    Julia_x3vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Bittersüß, wunderschön und lebensbejahend
    Ich würde es meinen Freundinnen empfehlen

    Dieses Buch hat mich sehr bewegt. Man kann es nicht anders sagen: für Gina lief einfach alles scheiße..Sie hat in ihrem Leben Dinge erlebt mit denen sie lange nicht abschließen konnte, für die sie sich schuldig gefühlt hat. Sie ist in eine Ehe mit einem mann hineingerutscht der gar nicht so richtig zu ihr passte. Sie hat die Diagnose Krebs bekommen. Ihr Verhältnis zu ihrer Mama war nicht das was man sich als Tochter wünscht... Alles in allem war sie anscheinend nie so richtig glücklich. Nur ihre beste Freundin mit ihrer Familie waren ein Lichtblick. Dann die Trennung. Nach so einer Zeit tut es einfach weh, und man hat sich ja auch irgendwo geliebt. Also zieht sie aus. In eine kleine Wohnung, mit viel zu viel sinnlosen Sachen. Sie beginnt ihre Kartons auszusortieren und behält nur 100 Dinge aus ihrem "alten" Leben. Dabei entdeckt sie Stück für Stück was wirklich wichtig ist und erkennt sich selbst wieder. Die Welt dreht sich weiter. Auch wenn sie es sich zuerst nicht vorstellen kann. Am Ende lernt sie neue Freunde kennen, verzeiht ihrem Ex-mann und schließt mit der Vergangenheit ab, versöhnt sich mit ihrer Mama und kann wieder in die Zukunft blicken.Ein berührenden Roman, der mich sprachlos und nachdenklich macht. 
    Ich würde es jeden meiner Freundinnen empfehlen! 

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    addicted_to_books13s avatar
    addicted_to_books13vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Den Tränen nahe :(
    Konzentriere dich auf diesen einen Moment: das Leben. Jetzt.

    Inhalt:
    Nachdem die Ehe der 33-jährigen Gina gescheitert ist, will sie noch mal ganz von vorne anfangen. Dabei stellt sie fest das sich in den ganzen Jahren sehr viel angesammelt hat, was gar nicht mehr zu ihr passt. Deswegen fasst sie den Entschluss nur noch 100 Dinge zu behalten und erkennt im Laufe der Zeit das es nicht Dinge sind die das Leben ausmachen.


    Cover:
    Das Cover ist verspielt gestaltet und die Farben sind dezent gehalten. Doch erinnert es mich ein bißchen durch die Bilder an die Bücher von JoJo Moyes, was ich aber nicht weiter schlimm finde ;)


    Schreibstil:
    Der Schreibstil ist flüssig und sehr detailgetreu. Man hat nicht das Gefühl das man an einer Seite ewig hängt, weil es verkompliziert wird. Die Autorin schafft es das man richtig tief in die Geschichte eintauchen kann.


    Meine Meinung:
    Das war für mich das erste Buch von Lucy Dillon. Mich persönlich hat die Geschichte mitten in Herz getroffen und ich hatte am Schluß dieses Gefühl das ich nicht möchte das diese Geschichte jemals endet. Was für mich die Story so mitfühlend macht, ist das jede Figur sehr detailgetreu dargestellt wird und man oft auch hinter die Fassade der zwischenmenschlichen Beziehungen schauen darf. Vor allem Gina und ihr Leidensweg zu sich selber war etwas was mich persönlich sehr berührt hat. Wenn man denkt alles wird immer schlimmer und dann erst merkt worauf es im Leben wirklich ankommt. Ich werde mir auf jeden Fall die anderen Bücher von ihr auch holen :)


    Lieblingszitate:
    "Mein Leben ist so viel schöner, seit du das deine mit mir teilst."


    "Selbst wenn du etwas wirklich Kostbares verlieren würdest , wäre ich mir nicht sicher, ob du es verstehen würdest."


    "Alle paar Sekunden schaute Buzz zu ihr hinüber, um sich ihrer Nähe zu vergewissern, und sein ängstlicher Blick schnürte ihr das Herz zusammen."



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    SonnenBlumes avatar
    SonnenBlumevor einem Jahr
    Das kleine große Glück - Lucy Dillon

    Nach nur wenigen Jahren geht die Ehe zwischen Gina und Stuart in die Brüche. Gina ist nun gezwungen, wieder von Null anzufangen, und zwar alleine. Es ist das erste Mal in ihrem Leben, dass sie wirklich auf sich gestellt ist, sie will jedoch die Chance nutzen, um wieder Ordnung in alle Angelegenheiten zu bringen.
    Den Anfang mach sie damit, alle Sachen, die sie aus dem gemeinsamen Haus mitgenommen hat, radikal auszusortieren und zu verschenken oder spenden. Lediglich die 100 wichtigsten Dinge dürfen in ihrem Leben bleiben.
    Was sie nicht ahnt: Um überhaupt erst die Möglichkeit zu haben, wie von neuem zu beginnen, muss Gina erst einmal mit ihrer Vergangenheit abschließen, lernen zu verzeihen und sich all den Erlebnissen und auch Menschen zu stellen.


    Ich hatte mir um einiges mehr von dem Buch erwartet, besonders zu Anfang. Ich fand den Einstieg für mich persönlich sehr schwer, da die Erinnerungen nicht chronologischen rekapituliert wurden. Mir ist schon klar, dass man beim Aussortieren auch nicht chronologisch vorgehen würde, allerdings muss ich ehrlich gestehen, dass es das besonders zu Beginn schwierig macht, zu folgen. Besser hätte ich es gefunden, wenn es immer wieder Rückblicke gegeben hätte, durch die man dann auf die Gegenstände schließen konnte.
    Weiters hat mich gestört, dass auf manche Dinge, die am Anfang des Kapitels aufgezählt wurden, im weiteren Verlauf dann gar nicht eingegangen wurde.


    Um ganz ehrlich zu sein, war ich lange versucht, das Buch wieder wegzulegen, erst weit nach der Hälfte konnte ich es dann doch nicht mehr lassen. Als die Gefühle intensiver wurden und sich weitere Dinge anbahnten, wurde es auch mir zu spannend.

    Nichts desto trotz bin ich leider nicht vor Begeisterung aus den Latschen gekippt, trotzdem es zum Ende hin dann doch noch relativ gut wurde.

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    Dions avatar
    Dionvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unglaublich langweilig
    100 langweilige Dinge.....

    .... möchte Gina Bellamy behalten, nachdem sie nach ihrer Scheidung auszieht und eine neue Wohnung bezieht.

    Sie denkt viel über ihre Vergangenheit nach, welche ihren nunmehrigen Exmann und eine Erkrankung inkludiert. Weiters beschäftigt sie sich berufshalber mit der Restaurierung eines alten Hauses, in dessen Inhaber sie sich natürlich prompt verliebt. Außerdem adoptiert sie nach langem Hin und Her einen herrenlosen Hund.

    Die Protagonistin wirkt eher bescheuert als im Leben gefestigt und langweilte mich zu Tode. Die zwei Sterne rein deshalb, weil die Autorin noch schlimmer kann, wie ich leider er"lesen" musste.

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    Judikos avatar
    Judikovor 3 Jahren
    Langatmig!

    Mich hat das Cover und die Idee total begeistert.  Dennoch habe ich das Buch abgebrochen. Ich hatte schon nach 30/40 Seiten das Gefühl gehabt,  irgendwie langweilig. Nach 80 Seiten habe ich es dann beiseite getan. Die detaillierte Beschreibung der 100 Dinge und die Vorstellung,  dass es noch 420 Seiten so geht,  begeisterte mich dann weniger.  Manchmal ist weniger halt mehr. Schade, aber wenigstens habe ich mir in meinem Kopf eine kleine Geschichte zusammen gesponnen, wie für mich die Geschichte hätte sein können. Idee super,  Umsetzung schlecht. 

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    LydiaCorneliavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Viel Text, viel unwichtiges. Springt von der Vergangenheit in die Zukunft ....
    naja...

    Viel Text, leider zu viel unwichtiges.

    Springt von der Vergangenheit in die Zukunft, ohne Absatz.

    Habe das Buch gekauft und dies auch fertig gelesen, kann es nicht weiterempfehlen.

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    little_junevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schöner Titel, schöner Klappentext, jedoch keine allzu spannende Geschichte
    Lucy Dillon - Das kleine große Glück

    Handlung:

    Dieses Buch erzählt in einzelnen Kapiteln die Geschichte von Gina Bellamy. Gina hat in ihrem Leben einiges mitgemacht. Die große Liebe ist ihr begegnet und wieder gegangen, sie hat geheiratet, ist an Brustkrebs erkrankt und hat diesen wieder besiegt. Sie scheint ein glückliches Leben mit ihrem Mann in der frisch renovierten Wohnung zu leben. Doch Gina merkt schlagartig, das alles anders kommt als geplant. Und zwar an dem Tag, an dem ihr Mann ihr beichtet, dass er sich in eine andere Frau verliebt hat und sich von ihr scheiden lassen will.
    Nach dem Umzug in eine eigene Wohnung beschließt sie nur 100 Dinge zu behalten, die sie wirklich braucht. Begleitet wird sie hierbei von vielen Erinnerungen, ihrer besten Freundin und den Menschen die sie in ihrem Job kennenlernt. Während sie die Liste nach und nach erweitert und ihre Wohnung zunehmend leerer wird, macht Gina viele Entdeckungen über sich, ihre Familie und ihr eigenes Umfeld. Und immer wieder stellt sich ihr die Frage: Bin ich glücklich? Sie erlebt eine Zeit voller Überraschungen und Liebe. Auch kommt sie für sich an einen Punkt in ihrem Leben, an dem sie bemerkt, was wirklich wichtig ist.

     

    Fazit:

    Ich habe das Buch in einem Secondhandladen gefunden und es sofort gekauft, weil es so schön klang und aussah. Leider täuschte mich dieser Zustand, denn als ich mit dem Lesen begann, stellte ich mir immer und immer wieder die Frage, was genau eigentlich mit der Geschichte ausgesagt werden soll. Nach meinem Gefühl war die Geschichte sehr fad und langatmig, obwohl der Aufbau des Buches mir gefiel. Jedes Kapitel begann mit der Kurzbeschreibung eines Gegenstandes, welcher sich in dem jeweilligen Kapitel bemerkbar machen sollte. Die Grundidee der Geschichte gefällt mir, jedoch hat diese sehr in der Umsetzung an Qualität und Reiz verloren. Ich werde mir noch ein paar andere Bücher von Lucy Dillon besorgen und hoffen, das diese ihr "besser" gelungen sind.

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    BloodyBirds avatar
    BloodyBirdvor 3 Jahren
    Bitterböse, gut gelungen Unterhaltung für zwischendurch

    Hin und her gerissen, zwischen bombastisch und grauenhaft. Kein Buch hat es bisher geschafft mir eine so zwiegespaltene Meinung heraus zu kitzeln.

    REZENSION zu "Das kleine große Glück" von Lucy Dillon

    Rückentext : Nach ein paar schwierigen Jahren, die sie am liebsten vergessen würde, fängt die dreiunddreißigjährige Gina Bellamy noch einmal ganz von vorne an. Dabei stellt sie fest, dass all die Habseligkeiten, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, gar nicht mehr so recht zu ihr passen. Gina fasst einen Entschluss: Sie behält nur die 100 Dinge, die ihr am wichtigsten sind. Der Rest wird verschenkt oder verkauft. Doch während sie ihr Leben aufräumt, muss sich Gina nicht nur ihrer Vergangenheit stellen – sie erlebt auch eine Zeit voller Überraschungen, Freundschaft und Liebe und erkennt, was wirklich wichtig ist.

    Zur Story: Gina ist 33, lebt in Scheidung von ihrem Mann Stuart. Ihr Leben ist absolut nicht so verlaufen, wie sie es sich vorgestellt hatte. Ihre erste große Liebe hat sie durch einen Autounfall verloren, ihre zweite Liebe war immer irgendwie falsch gewesen. Sie hat Brustkrebs bekommen und nie Kinder gehabt und nun nach der überstandenen Chemotherapie und dem geheilten Krebs wird sie von ihrem Ehemann betrogen. Sie hat eine eigene kleine Firma, arbeitet in der Baubranche, wenn man es lapidar mal so ausdrücken kann. Rund um Langhampton, dem Ort, in dem sie wohnt, stehen alte denkmalgeschützte Häuser und Gina hat sich darauf spezialisiert den Eigentümern bei den Behörden zu helfen trotz Denkmalschutz etwas schönes aus den Häusern zu machen. Ihr neues Projekt, das Magistre House, ist ihr absolutes Lieblingshaus und sie wollte es eigentlich immer selbst kaufen und für sich schön machen. Doch nun lernt sie durch dieses Projekt Nick kennen, einen neuen guten Freund, der ihr über einiges hinweg hilft.

    Zur Umsetzung : Leider ist das Buch absolut nicht so aufgebaut, wie ich es gedacht hatte. Jedes Kapitel hat zwar in der Überschrift einen Gegenstand, jedoch nicht einen der 100, die sie behalten möchte, sondern einen von vielen, die sie weg gibt. Das Buch lebt von Zeitsprüngen, die zwar in der Regel gut gekennzeichnet sind, manchmal jedoch der Absatz fehlte oder die Seite zu Ende ist, wodurch man einige Zeilen ab und an noch einmal lesen muss um zu bemerken, dass wir wieder im Hier und Jetzt angekommen sind. Das Buch strotzt vor Klischees...mal ganz ehrlich. Gleich als Nick das erste Mal in Erscheinung tritt, wird jedem geübten Romanleser klar, dass es nicht anders sein kann als dass die beiden zusammen kommen. Zudem ist das Ende wirklich absolut nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Der Leser bekommt zwar einen Hinweis darauf, was los ist, aber wirklich aufgegriffen wird nichts mehr. Es ist also ein halb offenes, halb geschlossenes Ende. Ich habe mit Gina mit gefiebert, ich habe sie zu schätzen gelernt. All ihre Unsicherheiten, all die Gedanken, die sie sich gemacht hat. Über ihre alten Leben, über das neue Leben. Darüber wie sie gelernt hat auch alleine klar zu kommen und bewusst angefangen hat, die kleinen, schönen Dinge im Leben zu lieben. Auch ihre beste Freundin Naomi und ihre Tochter Willow, wie ihr Mann Jason und der Hund Buzz geben Gina den nötigen Halt im Leben. Immer wieder sieht und spürt sie wie wunderschön das Leben ist. Sie weiß es nun zu schätzen. Doch wiederum, ich glaube, ihr merkt wie sehr ich hier am straucheln bin, versteh ich dieses Ende absolut nicht. Wie kann die Autorin das einfach so stehen lassen?

    Fazit : Es ist ein schönes Buch. Es macht Spaß aufs Leben und vielleicht werde ich es mir zu Herzen nehmen, dass genau die kleinen, scheinbar unwichtigen Momente, das kostbarste sind, was man haben kann. Es ist wundervoll geschrieben, alles sehr detailreich und faszinierend bildlich. Gerade die Szenen auf der Baustelle, wo der Leser den Wandel des total heruntergekommenen Magistre Houses mit erleben kann, habe ich absolut gern in mich aufgesogen. Ich würde dieses Buch, habe auch gleich beim Titel daran gedacht, mit den Werken von Frau Moyes vergleichen (ich weiß, wie sie mit Vornamen heißt, aber mein Tablet macht immer Jo-Jo draus) 😂😂😂. Also für Ihre Fans ist es definitiv zu empfehlen, allerdings ist es ein Kleckerbuch... Die Geschichte kleckert und kriecht vor sich hin und scheint sich niemals so richtig zu entwickeln. Man kann es gelesen haben, aber es ist für mich absolut kein Must-Have und wird es auch in keines meiner Highlight-Rankings schaffen. Einfach nette, leichte, aber dennoch bitterböse Unterhaltung für zwischendurch.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Leider nur eine mittelmäßige Geschichte, die das Thema der "100 Dinge" nur streifte. Das teils offene Ende ließ mich enttäuscht zurück.
    Wo blieben die "100 wichtigsten Dinge"?

    Darum geht's:
    Gina hat soeben die Trennung von ihrem Mann Stuart hinter sich und möchte ihr Leben total umkrempeln. Früher war sie eine Sammlerin, die schöne Dinge liebte. Das lebt sie auch in ihrem Beruf aus, der mit Renovierungen alter Häuser zu tun hat. Doch in ihrer neuen Wohnung möchte sie sich von allem "unnötigen" Ballast trennen und nur mehr ihre 100 wichtigsten Dinge behalten. Jedes einzelne Stück, das sie aus ihren vielen Umzugkartons auspackt, weckt Erinnerungen an ihr altes Leben. Anfangs fällt es Gina schwer, sich von den meisten Dingen zu trennen, doch mit jedem Stück, das sie weggibt, verändert sich ihre Lebenseinstellung.


    Meine Meinung:
    Es fiel mir anfangs ein bisschen schwer in die Geschichte zu finden. Mit ein Grund war sicherlich auch, dass die Autorin für die Verwendung von verschiedenen Zeitebenen kein wirklich gutes Händchen bewiesen hat. Diese vermischen sich nämlich öfters mitten im Kapitel, was sich als nicht besonders lesefreundlich herausstellte. Obwohl als Kapitelüberschrift Datum und ein bestimmter Gegenstand aus Ginas Leben genannt wurde, konnte es passieren, dass man sich plötzlich mitten im Absatz in einer anderen Zeit befindet. Erst nach und nach gewöhnt man sich an die Erzählweise der Autorin und findet langsam in die Geschichte.

    Gina hatte es in ihrem Leben nicht leicht und hat mit ihren dreiunddreißig Jahren bereits einige Verluste und eine schwere Krankheit hinter sich. Einzig ihre beste Freundin Naomi steht ihr immer zur Seite und gibt ihr Halt. Auch der Auftrag für ein Ehepaar die Restaurationsarbeiten eines alten Familiensitzes zu übernehmen, lässt Gina ihren Kummer etwas vergessen. Doch den größten Halt gibt ihr Buzz, ein Windhund, der bei ihr eher zufällig eingezogen ist und eine ebenso verletzte Seele hat, wie sie. Mit der Zeit finden beide einen Weg zueinander und so beginnen ihre Verwundungen langsam zu heilen. Durch die Einblicke in Ginas Vergangenheit erhält der Leser immer mehr und mehr Erkenntnisse aus ihrem früheren Leben.

    Ich muss zugeben, dass ich nach dem Lesen des Klappentextes, eine ganze andere Vorstellung von diesem Roman hatte. Ähnlich wie einige Bücher, in denen es um Wunschlisten geht, die abgearbeitet werden sollen, erwartete ich mir auch hier ein ähnliches Schema. Die Kapitelüberschriften, die immer einen Gegenstand aus Ginas Besitz charakterisieren, hatten teilweise mit dem Inhalt des Kapitels nicht viel zu tun. Auch die Thematik der hundert wichtigsten Dinge und der so gegebene "rote Faden" verlief irgendwie im Sand. Diese Idee, die ich nicht schlecht fand, wurde nicht konsequent zu Ende gedacht und am Schluss überhaupt nicht mehr erwähnt. Das fand ich sehr schade....

    Ebenso waren einige Begebenheiten für mich zu vorhersehbar, wenige Stellen waren etwas kitschig, aber besonders gestört hat mich der leicht offene Schluss. Nach so viel Detailverliebtheit hätte ein Epilog mit einem kleinen Ausblick in die Zukunft das Ende für mich "abgerundet". So hatte ich nach mehr als 500 Seiten das Gefühl nicht wirklich schlauer geworden zu sein.

    Schreibstil und Charaktere:
    Der Schreibstil ist ruhig, ziemlich detailliert und lässt sich, bis auf die Zeitsprünge, gut lesen. Man spürt Ginas Emotionen und ihr langsames "zurückfinden" in ein neues Leben zwischen den Zeilen. Sie wirkt authentisch und glaubhaft. Manche andere Charaktere bleiben ein bisschen blass.

    Sehr gut gefallen haben mir die bildhaft beschriebenen Darstellungen der Fotos, die immer wieder erwähnt werden und die Erklärung der Fotografie.

    Fazit:
    Für mich leider nur eine mittelmäßige Geschichte, die man lesen kann, aber nicht muss. Die aus dem Originaltitel und dem Klappentext hervorgehobenen "100 Dinge" verliefen im Sand und das leicht offene Ende ließ mich etwas enttäuscht zurück.

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    M
    Muenchner-Buecherwurmvor 3 Jahren
    Mitreißend, spannend und inspirierend . . .

    Wenn du noch einmal ganz neu anfangen könntest  -  welche 100 Dinge würdest du au deinem alten Leben mitnehmen?


    Nach ein paar schwierigen Jahren fängt die 33-jährige Gina Bellamy noch einmal ganz von vorne an  -  und stellt dabei fest, das all die Habseligkeiten, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, gar nicht mehr so recht zu ihr passen wollen. Gina fasst einen Entschluss: Sie behält nur die 100 Dinge, die ihr am wichtigsten sind. Der Rest wird verschenkt oder verkauft. Doch während sie ihr Leben aufräumt, muss Gina sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen  -  sie erlebt auch eine Zeit voller Überraschungen und Liebe und erkennt, was wirklich wichtig ist.

    "Bittersüß, wunderschön und lebensbejahend"  - Jojo Moyes

    "Was für ein brillantes Buch! So klug und tief bewegend. Ich werde es all meinen Freundinnen schenken."  - Sophie Kinsella



    Ich weiß nicht, ob ihr das auch kennt, aber ich habe bei manchen  Büchern das Gefühl, sie könnten ewig weiter gehen, ohne langweilig zu werden. "Das kleine große Glück" ist ein Buch, das man mal zur Seite legen kann und in das man, wenn man weiterliest, sofort wieder hineinfindet. Man fühlt mit der Protagonistin Gina Bellamy mit und kann sich wirklich super in ihre Geschichte hineinversetzen! Also absolut empfehlenswert!!!

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