Lucy Dillon Liebe kommt auf sanften Pfoten

(24)

Lovelybooks Bewertung

  • 37 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 1 Leser
  • 11 Rezensionen
(7)
(9)
(6)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Liebe kommt auf sanften Pfoten“ von Lucy Dillon

Das Glück kommt auf vier Pfoten. Eine zauberhafte Geschichte über Liebe, Verlust und eine zweite Chance für die Liebe Juliet versteckt sich. Vor ihrer Familie, vor ihren Freunden, aber vor allem vor der Tatsache, dass Ben nicht länger an ihrer Seite ist. Witwe mit Anfang dreißig? Das Leben scheint zu Ende. Doch als ihre Mutter Juliet bittet, sich um die Labradorhündin Coco zu kümmern, geraten die Dinge in Bewegung, und Juliets Leben nimmt eine neue Wendung. Ehe sie es sich versieht, hat nicht nur Coco sie um die Pfote gewickelt – plötzlich ist sie Tiersitterin für die Vierbeiner der halben Stadt. Darunter auch die Spaniel-Dame Damson. Und die hat ein äußerst charmantes Herrchen ...

Eine Frau findet nach dem Tod ihres geliebten Ehemannes zurück ins Leben - gutes Thema, aber für mich 500 laaange Seiten und wenig Gefühl.

— earthangel
earthangel

Ganz schön

— schmu94
schmu94

Stöbern in Romane

In einem anderen Licht

Ein sehr mitreißender Roman abends mit Tee und Kerzen

Anja_Si

Der Junge auf dem Berg

Eine Geschichte, die wach rüttelt und wieder und wieder an das appelliert, was wichtig ist. Wer bestimmt deine Gedanken?

Maren_Zurek

Palast der Finsternis

Zu viel, was man schon gelesen hat.

momkki

Zartbitter ist das Glück

Tiefgründig, exotisch und emotionsgeladene Geschichte von fünf Freundinnen die ihren lebensabend gemeinsam auf den Fidschis erleben möchten

isabellepf

Der Vater, der vom Himmel fiel

Britischer und schwarzer Humor bis hin zu brüllender Komik

Hennie

Liebe zwischen den Zeilen

Eine liebevolle Geschichte, wie Bücher unterschiedlichste Menschen verbinden und ihre Leben verändern können.

MotteEnna

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein netter Liebesroman

    Liebe kommt auf sanften Pfoten
    Wildcat

    Wildcat

    08. September 2015 um 13:13

    Rückentext: Juliet versteckt sich. Vor ihrer Familie, vor ihren Freunden, aber vor allem vor der Tatsache, dass Ben nicht länger an ihrer Seite ist. Witwe mit Anfang dreißig? Das Leben scheint zu Ende. Doch als ihre Mutter Juliet bittet, sich um die Labradorhündin Coco zu kümmern, geraten die Dinge in Bewegung, und Juliets Leben nimmt eine neue Wendung. Ehe sie es sich versieht, hat nicht nur Coco sie um die Pfoten gewickelt - plötzlich ist sie Tiersitterin für die Vierbeiner der halben Stadt. Darunter auch die Spaniel-Dame Damson. Und die hat ein äußerst charmantes Herrchen... Meine Meinung zum Inhalt: Die Geschichte an sich ist nicht schlecht. Der Schreibstil einfach, die Geschichte läuft so dahin. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht so, dass man unbedingt weiterlesen müsste. Schön finde ich, dass sich die Dinge nicht so entwickeln, wie man im Laufe der Geschichte zu erwarten beginnt. Zeitweise ist das Buch dennoch etwas langatmig, dafür ist das Ende dann zu plötzlich da und viel zu kurz. Fazit: Eine nette Geschichte die aber durchaus 200 Seiten weniger hätte vertragen können.

    Mehr
  • Ganz schön

    Liebe kommt auf sanften Pfoten
    schmu94

    schmu94

    16. August 2014 um 20:04

    Angenehmer Zeitvertreib

  • Ganz schön

    Liebe kommt auf sanften Pfoten
    schmu94

    schmu94

    16. August 2014 um 20:04

    Angenehmer Zeitvertreib

  • Ganz schön

    Liebe kommt auf sanften Pfoten
    schmu94

    schmu94

    16. August 2014 um 20:04

    Angenehmer Zeitvertreib

  • Schöne Geschichte

    Liebe kommt auf sanften Pfoten
    bookaholic_

    bookaholic_

    20. March 2014 um 00:07

    Liebe kommt auf sanften Pfoten von Lucy Dillon erzählt über den Schmerz des Verlustes und dessen Heilung durch die Mitmenschen, aber auch den Vierbeinern, die Teil unseres Lebens sind oder wie im Fall von Juliet, werden können. Auch wenn das Buch einen großen "Trauer-Anteil" beherbergt, dem ich sonst nicht besonders zugetan bin, hat es mich in diesem Buch gar nicht gestört. Vielleicht war meine Stimmung in sensibler Verfassung, jedenfalls lasen sich diese Abschnitte sehr schön. Außerdem tauchen wir in das Leben der Schwester von Juliet ein, die auch gerade eine schwierige Phase durchzustehen hat. Es gefiel mir, dieser Entwicklung in meiner Phantasie zu folgen und ich fand es toll, dass die Hunde, die häufiger in der Geschichte anzutreffen sind, so präsent waren. Selbst Katzenfreunde dürften hier was für sich finden ;) Ein gelungenes Werk!

    Mehr
  • [Roman] Liebe kommt auf sanften Pfoten - Lucy Dillon

    Liebe kommt auf sanften Pfoten
    Angela2011

    Angela2011

    13. January 2014 um 19:24

    Juliet wird Witwe, und das mit Anfang dreißig. Sie und Ben sind schon seit ihrer Jugendzeit ein Paar, und von jetzt auf gleich erleidet Ben einen Herzinfarkt. Juliet weiß nicht wie sie noch weiterleben soll so ganz ohne Ben. Juliet und Ben haben gerade erst ein altes Haus gekauft, in dem es viel zu tun gibt, und dies ist auch ihr einziger Rückzugsort, weil sie es eine lange Zeit nicht verlässt. Sie geht nur nachts mit ihrem Hund Minton kurz raus. Ihre Verwandten versuchen sie immer wieder aufs Neue zum rausgehen zu bewegen, aber Juliet reagiert auf keinen Vorschlag. Eines Tages muss sie sich um die Labradorhündin Coco kümmern, und nach und nach kommen immer mehr tierische Begleiter hinzu. Der Lärmpegel den die Kellys jeden Tag mehr ansteigen lässt, wird ihr eines Tages zu viel, und wider Erwarten beginnt zwischen Juliet und den Kellys eine wunderbare Freundschaft. Dort lernt sie auch Lorcan kennen - ein attraktiver und handwerklich begabter Mitbewohner der Kellys. Werden Juliets Familie, die Kellys und Lorcan es schaffen, Juliet aus ihrem Trauerjahr zu befreien und wieder neue Lebenskraft zu bekommen? Juliet baut eine Mauer um sich herum auf, die lange Zeit niemand durchbrechen kann. Am liebsten würde sie nur mit ihrem Hund Minton den ganzen Tag und die Nacht Fernsehsendungen schauen, und in ihrem Ohrensessel sitzen bleiben. Nachts fährt sie einkaufen, und geht auch nur kurz mit Minton Gassi, damit sie niemanden begegnen muss. Sie hat ihre Lebenskraft einfach verloren, und möchte mit niemanden so wirklichen Kontakt haben. Ihre Familie versteht dies, und sie versuchen sie dennoch dazu aufzumuntern, das Haus mal zu verlassen. Die Kellys sind eine lebensfrohe und chaotische Familie, und bei ihnen ist immer was los. Der attraktive Mitbewohner Lorcan, versucht Juliet immer mehr dazu zu bewegen, das Haus zu renovieren, und damit beginnt auch eine wunderbare Freundschaft zwischen ihnen allen. "Eine zauberhafte Geschichte über Liebe, Verlust und eine zweite Chance für die Liebe", das verspricht der Klappentext dieses Buches, und ich kann dem nur zustimmen. "Liebe kommt auf sanften Pfoten" ist ein schöner Winterroman für zwischendurch. Ich habe mich immer geärgert, wenn ich ihn zur Seite legen musste, aber brauchte auch widerrum einige Tage bis ich ihn zu Ende gelesen habe. Dies lag nicht an einer schlechten Story, aber ab und zu war es doch minimal langatmig. Dieser Roman ist aber auch super zum abschalten gedacht, und deswegen konnte ich kaum aufhören, weil ich ja auch wissen wollte, wie sich Juliet und alles um sie herum weiterentwickeln würde. Juliets Schwester Louise kommt hierbei auch nicht zu kurz. Denn abwechselnd wird die Geschichte der beiden erzählt. Louise ist Staatsanwältin auf Teilzeit, und auch sie muss mit Problemen kämpfen, wie z.B. mit Karriere und Familie, und sie hat dazu auch noch ein Geheimnis was ihr schwer zu schaffen macht. Gerade wegen diesem Geheimnis herrscht zwischen den beiden größtenteils Funkstille. Ich fand die Entwicklung die Juliet in dem Verlauf der Geschichte gemacht hat beeindruckend, und ihre liebenswürdige Familie hat dazu den größten Teil beigetragen. Ihre Mutter überhäuft sie immer mehr mit Aufgaben, damit sie auch das Haus verlässt. Lorcan schafft es auch sich ihr nach und nach zu nähern. Insgesamt hat mir das Buch größtenteils gefallen, auch wenn man eine solche Story zu genüge kennt. Fast jeder einzelne Protagonist hat eine wunderbare Entwicklung durchgemacht, und sie sind alle so liebenswürdig. Ich kann das Buch an jeden Hunde- und Romanliebhaber definitiv weiterempfehlen. Fazit 4½/5 Sternen

    Mehr
  • Sehr seicht und ziemlich vorhersehbar...

    Liebe kommt auf sanften Pfoten
    WildRose

    WildRose

    21. July 2013 um 10:50

    Ich hatte mir "Liebe kommt auf sanften Pfoten" um einiges besser vorgestellt. Schließlich geht es um eine Frau, die ihren geliebten Ehemann verloren hat. Doch unglücklicherweise schaffte die Autorin es nicht, durch ihre Beschreibungen den Kummer, die Verzweiflung und die Ängste der Protagonistion lebendig und real wirken zu lassen. Die Story tröpfelte teilweise eher so dahin und unpassenderweise mussten auch noch die Eheprobleme ihrer Schwester eine riesige Rolle in dem Buch einnehmen, was für mich nicht zusammengepasst hat. Der Verlust des Ehepartners ist ein schwerer Schicksalsschlag und darüber hinwegzukommen nicht so leicht. Hier in dem Buch wird alles irgendwie so geschildert, dass man immer schon weiß, was als Nächstes kommt. Dann gibt es da natürlich noch den super-verständnisvollen Typen, der auch Schlimmes durchgemacht hat, die perfekte Schwester, hinter deren Fassade so einiges nicht stimmt, und die Eltern, die trotz ihrer Macken total liebenswert sind und stets das Beste für ihre Tochter wollen. Vom Titel her hatte ich erwartet, dass Hunde in dem Buch eine größere Rolle spielen würden. Tiere können einem trauernden Menschen wirklich ins Leben zurückhelfen, doch ich fand, dass das hier teilweise nur wenig "rüberkam". Auch das Ende war ziemlich vorhersehbar. Der Versuch der Autorin, krampfhat witzig zu sein, zeigt sich u.a auf Seite 398, als jemand ein Gesicht macht, das ihn aussehen lässt wie einen "wütenden, schwulen Innendesigner". Wie sieht denn ein schwuler Innendesigner aus? Musste dieser Kommentar überhaupt sein? Für mich war das ein ziemlich schlechter Witz, der auch zeigt, wie gerne sich manche Autoren Klischees und Vorurteilen bedienen, ohne groß darüber nachzudenken.  Das Buch mag eine gute Strandlektüre sein, denn Herzschmerz und Hoffnung sind darin enthalten. Ich hätte mir aber mehr emotionale Tiefe und einen weniger geradlinigen Verlauf der Handlung gewünscht, denn so, wie im Buch dargestellt, läuft es im Leben einfach nicht.

    Mehr
  • Rezension zu "Liebe kommt auf sanften Pfoten" von Lucy Dillon

    Liebe kommt auf sanften Pfoten
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    20. November 2012 um 14:33

    Immer wieder gern bietet das Thema einer Liebe, dem Verlust und die Chance auf einen Neuanfang Stoff für einen Roman – und mittendrin in der Handlung ein Hund oder auch mehrere. So auch in dem Buch „Liebe kommt auf sanften Pfoten“ von Lucy Dillon. Angesprochen von dem Cover, aber auch der Kurzbeschreibung, und weil ich sowieso gern Bücher, in deren Handlung Hunde eine Rolle spielen, gern lese, freute ich mich auf diesen Frauenroman. Vor gut acht Monaten verlor Juliet ihren Mann Ben, ihre Jugendliebe. Zurück blieb sie mit dem Vierbeiner Minton, dem Jack-Russell-Terrier. Aber nicht nur ihn, sondern auch einem Haus, in dem die Renovierungsarbeiten seit dem Tod von Ben zum Stillstand gekommen waren. Seit dem Verlust ist nichts mehr so wie es vorher war. Juliet hatte nicht nur Ben verloren, auch ihre Lebenslust, ihre Kraft, die sonst so tägliche Routine, alles ging an ihr vorbei, ohne dass es irgendetwas gab, dass sie aus ihrer Lethargie herausholte. Doch sie hatte nicht mit ihrer Familie gerechnet, vor allem ihrer Mutter, und dann waren da auch noch ihre Nachbarn. Ja, und auch noch der Hund der Mutter, denn diese ergreift wieder einmal die Initiative und bittet Juliet, ihren Hund zu beaufsichtigen. Juliet, eine junge Frau, deren Zukunftsträume mit ihrer Liebe Ben wie eine Seifenblase durch seinen Tod zerplatzten. Ein Haus voller Kinder – mit Ben – vorbei. Ein Leben mit Ben – vorbei. Ben – aus dem Leben gerissen durch einen Herzinfarkt. Doch Juliets Mauer fängt so langsam an zu bröckeln und sie findet ihren Weg wieder zurück, Stück für Stück, in die Normalität. Ein ganz wichtiger Begleiter auf diesem Weg ist Minton, der Jack Russel Terrier aus der Auffangstation und eigentlich Doger hieß, gab sein Bestes unhd von dem Moment an war es Bens Hund gewesen. Nach und nach ergeben sich immer wieder neue Momente, Lichtblicke für Juliet. Und das nicht nur durch den netten Nachbarn von nebenan, der unbedingt ihr das Badezimmer renovieren und somit wieder benutzbar machen möchte. All das hilft Juliet, Schritt für Schritt zurück in ein fast normales Leben, die Verarbeitung ihres Verlustes von Ben und der Trauer um ihn. Fazit: „Liebe kommt auf sanften Pfoten“ ist ein Buch für Leser, die diese Art von Frauenromanen lieben, sich nicht scheuen, sich auch mit der Thematik Verlust und Trauer auseinanderzusetzen. Vor allem aber zeigt es auch auf, welche Rolle ein Vierbeiner in einem Leben spielen kann, denn diese schenken uns ihr volles Vertrauen und geben so viel Liebe wieder. Zitat: Hunde tragen ihr limbisches System auf dem Gesicht. In den Gesichtern von Hunden kann man die genaue Gefühlswelt wiederentdecken und finden so direkt einen Weg in unser Gehirn. Das Glück von ihnen macht auch uns glücklich. Patricia B.McConnell

    Mehr
  • Rezension zu "Liebe kommt auf sanften Pfoten" von Lucy Dillon

    Liebe kommt auf sanften Pfoten
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    24. October 2012 um 13:28

    DIE GESCHICHTE... Mit Anfang 30 ist Juliet Falconer bereits Witwe, da ihr Mann Ben ein paar Monate zuvor an einem Herzinfarkt gestorben ist. Alles was ihr nach dem Verlust ihres Mannes bleibt, ist der Verlust ihrer Geschmacksnerven, ein halbfertiges Haus und Terrier Minton. Sogar 8 Monate nach Bens Tod kann sich Juliet nicht aufraffen, das Haus zu verlassen und einem geregelten Tagesablauf nachzugehen. Doch da hat sie nicht mit ihrer Familie gerechnet, die mit allen möglichen Tricks versuchen, sie wieder ins Leben zu holen. Und dann gibt es auch noch die chaotisch-lauten Nachbarfamilie samt süßen, handwerklich begabten Mitbewohner Lorcan Hennessy, der Juliet vorschlägt, das Badezimmer samt neuer Dusche fertigzustellen. Außerdem soll sie auch noch mit Coco, dem Hund ihrer Mutter spazieren gehen - und schon bald weiß Juliet nicht mehr, wo ihr der Kopf steht... MEINE MEINUNG: "Liebe kommt auf sanften Pfoten" durfte vor allem wegen des entzückenden Covers bei mir einziehen. Allerdings hat sich hier meine leichte Abneigung gegen englische Autoren wieder bemerkbar gemacht... Die Geschichte beginnt im Juni und endet an Silvester, den Schauplatz hat die Autorin in die englische Hauptstadt Longhampton verlegt. Wie es das Cover vermuten lässt, spielen Hunde eine große Rolle, denn mit dem aufgezwungenen Gassi-Gehen startet Juliets neue Berufslaufbahn als Hunde- und Katzenaufpasserin. :) Die 31-jährige Juliet Falconer ist zu Beginn des Romans seit 8 Monaten Witwe und seit dem Tod ihres Mannes antriebslos. Einzig ihr Hund Minton gibt ihr Halt, auch wenn sich ihre Mutter Diane und ihre ältere Schwester Louise Davies alles tun, um ihr das Leben wieder schmackhaft zu machen. Auch die sonst so perfekte Louise plagen Sorgen: Die Ehefrau von Peter und Mutter des kleinen Toby hat einen schrecklichen Fehler gemacht und fühlt sich in ihrer Haut unwohl... Die beiden unterschiedlichen Schwestern sind mit ihrem Dasein unzufrieden, doch sie haben (sehr lange) nicht den Mut bzw. die Kraft, etwas zu ändern- eine Tatsache, die bei mir nicht sehr gut angekommen ist. Ganz neu ist die Romanidee nicht und auch in Sachen Umsetzung hapert es ein wenig. Juliets Verhalten bzw. ihre immerwährende Trauer hat mich ein wenig genervt, so dass es auch eine ganze Weile gedauert hat, bis ich in die Handlung hineingefunden habe. Doch so richtig konnte ich mich weder mit der lethargischen Hauptperson noch mit der Story anfreunden, die mich teilweise richtig runtergezogen hat. Außerdem wird alles so derartig ausgeschmückt und detailliert geschildert, dass ich das Buch einige Male am liebsten beiseitegelegt hätte. Abwechselnd erzählen die ungleichen Schwestern Juliet und Louise über ihren Alltag, ihre Ängste, Probleme und Sorgen, wobei Juliet den Löwenanteil schildert. Während die Witwe unter dem Verlust ihres Mannes stark leidet und sich von ihren Mitmenschen abkapselt, hat Teilzeit-Staatsanwältin Louise neben einem Geheimnis mit der Dreifachbelastung "Job, Haushalt & Familie" zu kämpfen. Leider sind die großen Emotionen, die der Roman zu übermitteln versucht, bei mir nicht angekommen und auch der kurzweilige, ausführlich gehaltene Schreibstil kann bei mir nicht 100%ig punkten. FAZIT: "Liebe kommt auf sanften Pfoten" ist eine nette Geschichte für zwischendurch, wenn man sich nicht an der teilnahmslosen Protagonistin, der ausgeschmückten Story sowie einer weitschweifenden Schreibweise stört. Wer Hunde liebt, wird sich wahrscheinlich in dem Roman wiederfinden. Mich hat dieser Roman von Lucy Dillon in einigen Punkten nicht überzeugt, weshalb ich nur 3 STERNE vergebe.

    Mehr
  • Rezension zu "Liebe kommt auf sanften Pfoten" von Lucy Dillon

    Liebe kommt auf sanften Pfoten
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    02. October 2012 um 08:35

    Inhalt: - Die junge Juliet steht vor den Trümmern ihres Lebens als ihr Mann Ben plötzlich an einem Herzinfarkt stirbt. Mit dreißig Witwe zu sein und die rosige Zukunft mit einem großen Haus voller Kinder: Zerplatzt wie eine Seifenblase. Stattdessen sitzt die junge Frau in einem halbrenovierten Haus ohne Dusche und ohne Küche. Allein an ihrer Seite Bens Terrier Minton, der der Einzige scheint, den Juliet in ihrem Kummer an sich heran lässt. - Doch zum Glück gibt’s da noch Juliets Familie, die aber auch wirklich gar nichts unversucht lässt, der jungen Witwe mit all ihrer Liebe, aber auch mit kleineren Tricks, das Leben wieder schmackhaft zu machen. Und da wäre ja auch noch Nachbarfamilie Kelly mit ihren vier verzogenen Gören samt einem schnuckeligen Mitbewohner, der sich nur allzu gerne um das Problem Dusche in Juliets Haus kümmern würde und last but not least so viele Hunde, die dringend Juliets Hilfe benötigen ... - Einschätzung: - Was empfindet eine junge Frau, die völlig unerwartet ihren Ehemann von heute auf Morgen verliert? Und wie geht das Leben dieser jungen Witwe weiter, wenn plötzlich nichts mehr so ist, wie es gestern noch war? - Zwei zentrale Fragen, mit denen sich Lucy Dillon in „Liebe kommt auf sanften Pfoten“ sehr eingehend und intensiv beschäftigt und uns Leserinnen mit Juliet bekannt macht, um sie auf dem steinigen Weg der Trauerbewältigung zu begleiten. Wir steigen hier etwa acht Monate nach dem Tod ihres Mannes Ben in das Geschehen ein und werden Zeuginnen, wie Juliet wie gelähmt vor Trauer und kaum in der Lage ist, ihren Alltag auch nur halbwegs zu bewältigen. Dabei gerät sie des Öfteren in Panik, wenn ihre Tagesroutine gestört wird. Juliet zeigt sich uns in einigen Szenen so voller Kummer und Gram, dass man die junge Frau einfach mal zu gerne tröstend in die Arme nehmen würde. - Für mich absolut bewegend, wie anschaulich und intensiv die Autorin diese leidvollen Emotionen unserer Hauptprotagonistin aufs Papier gebracht hat, nämlich so, dass man als Leserin diese seelische Pein zwischen den Zeilen regelrecht wahrnehmen kann. Von Nachempfinden oder sich gar in diese Situation hineinversetzen, möchte ich ja überhaupt nicht sprechen, denn ich persönlich glaube nicht, dass man den tragischen Verlust des Ehepartners auch nur annähernd nachfühlen kann, wenn man einen solchen Schicksalsschlag nicht selbst durchlebt hat. - Natürlich steht hier Juliet mit ihren schmerzlichen Gefühlen als Person absolut im Mittelpunkt der Handlung, aber die Autorin schenkt auch Juliets Schwester Louise einige Kapitel, die nämlich auch ihr Päckchen zu tragen hat und in deren Leben auch nicht immer eitel Sonnenschein herrscht. Und aller Proteste zum Trotz, fungiert sie als Eheberaterin, mutiert zeitgleich zur Handwerkerin des Jahres und wird zu heißbegehrten Hundesitterin und erholt sich ganz allmählich und vor allem völlig unbewusst von ihrem tragischen Verlust. - Bei all diesen traurigen und melancholischen Momenten präsentiert uns die Autorin aber auch die unverzichtbar leichte-amüsante Komponente, die immer dann zum Tragen kommt, wenn Vierbeiner mit von der Partie sind. Ein notgeiler Dackel, ein Labrador, der keine Scham zeigt, seinen Körpergasen freien Lauf zu lassen oder Katzen, die plötzlich eher einem zu klein geratenen Dalmatiner ähneln. - Absolut bezaubernd auch, wenn die Autorin versucht - das übrigens sehr gelungen und wunderbar auf den Punkt gebracht - die Gedankengänge der liebenswerten Tölen zu interpretieren und so richtig mit in das Geschehen einzubinden. Und genau diese beschwingte Note runden das Ganze zu einem einfühlsamen und sensiblen Schmöker ab, bei dem die Autorin für meinen Geschmack immer genau den richtigen Ton trifft und eine wunderbare Verquickung aus melancholischen und lauschigen Lese-Momenten beschert. - Fazit: - Ein warmherziger Frauenroman, bei dem sich absolut liebenswürdige Romanfiguren die Klinke in die Hand geben und die Tabu-Themen Tod und anschließende Trauerbewältigung von der Autorin wunderbar umgesetzt wurden. Von mir gibt’s volle 5 von 5 Punkten für unsere Gassigängerin samt ihrem Streichelzoo! (AK)

    Mehr
  • Rezension zu "Liebe kommt auf sanften Pfoten" von Lucy Dillon

    Liebe kommt auf sanften Pfoten
    Ellynyn

    Ellynyn

    25. September 2012 um 20:15

    Seit ihr Mann Ben vor ein paar Monaten gestorben ist, versteckt Juliet sich. Ihr Baustellenhaus ist ihr Rückzugsgebiet, ihr Terrier Minton ihr einziger Umgang. Den ganzen Tag hockt Juliet vor dem TV und versucht ihre lästige Verwandtschaft zu ignorieren. Einer geregelten Tätigkeit geht sie seit Ben’s Tod nicht mehr nach. Dazu fühlt sie sich nicht in der Lage und ausserdem hat sie ihren Geschmackssinn verloren. Für eine Köchin die wichtigste Eigenschaft. Fünfzehn Jahre war Juliet mit Ben zusammen. Eine Jugendliebe, die ein Leben lang halten sollte. Doch Ben’s Leben endet unerwartet. Ein Herzinfarkt mitten auf der Strasse reißt den jungen Landschaftsgärtner aus dem Leben. Zurück bleibt Juliet. Untröstlich, verzweifelt. Immer weiter zieht sie sich in die Isolation zurück. Einzig ihre Mutter kommt an sie heran, während das Verhältnis zu Louise, Juliets Schwester, distanziert bleibt. Ihre Nachbarn versucht sie genauso zu ignorieren, auch wenn es bei dem anhaltenden Lärmpegel der Großfamilie schwierig ist. Doch wider Erwarten entpuppen sich die Kellys als schrecklich, nette Familie und da gibt es noch Lorcan, der ebenfalls bei den Kellys wohnt. Allerdings bleibt sein Verhältnis zu den Kellys vorerst ein wenig mysteriös. Der Roman zieht den Leser von der ersten Seite an in den Bann. Man leidet mit der jungen Witwe mit. Versteht ihre Beweggründe und ihren Schmerz. Gleichzeitig zeigt die Autorin auf, wie sehr solch unerwarteter Verlust eine ganze Familie verändert. Zu Beginn hat das Buch ein paar Längen. Viel Platz wird den Hunden eingeräumt, um die Juliet mit der Zeit als Hundesitterin kümmert. Dennoch ist es kein Tierbuch, sondern die Geschichte einer großen Liebe. Juliet erscheint zu Beginn hilflos, verbittert, verkümmert und zutiefst unglücklich. Doch Stück für Stück löst sich der Kummer. Durch ihre Mutter überrumpelt nimmt Juliet Aufgaben an, die sie zwingen das Haus zu verlassen und wieder unter Menschen gehen. Juliet ist zu Beginn sehr selbstgerecht. Erst nach und nach erkennt sie, dass auch andere Menschen Probleme und Sorgen haben. Dass nicht alles so ist wie es scheint. Und vor allem, dass es ein Leben danach gibt. Dass das Leben weitergeht. Und vor allem beginnt sie sich wieder anderen Menschen zu öffnen. Geht neue Bekanntschaften ein, aus denen Freundschaften werden. Besonders das Verhältnis zu ihrer ‘perfekten’ Schwester Louise ist problematisch. Überschattet von Mißverständnissen und Enthüllungen, die für beide Schwestern nicht einfach sind. Doch als Louise in Schwierigkeiten gerät, ist Juliet da. Eine wirklich gelungene Familiengeschichte mit sehr liebenswürdigen Protas. Mir gefiel die Entwicklung der handelnden Personen. Niemand blieb auf der Strecke. Besonders gut fand ich die Entwicklung der Hauptperson – Juliet. Irgendwann rafft sie sich auf. Und irgendwann beginnt sie zu begreifen, dass sie ihre Zeit mit Ben nicht glorifizieren darf. Muss sich den Tatsachen stellen, dass auch ihre Ehe nicht perfekt war. Und dennoch spürt man die tiefe Liebe, die sie für Ben empfunden hat. Welch tiefe Wunde sein Verlust hinterlassen hat. Am Ende öffnet Juliet sich wieder dem Leben und geht aus diesem Trauerjahr gestärkt hervor.

    Mehr