Lucy Foley Das Versprechen eines Sommers

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Inhaltsangabe zu „Das Versprechen eines Sommers“ von Lucy Foley

»Das Versprechen eines Sommers« erzählt die Geschichte von Hal und Stella, die allen Widerständen zum Trotz den Versuch wagen, dem Schicksal ihre Liebe abzutrotzen – vor der schillernden Kulisse der italienischen Riviera der 1950er Jahre, wo eine verlorene Generation wieder beginnt, an ihre Träume zu glauben. Rom, 1953. Hal, ein englischer Journalist, hat sich nach den quälenden Erlebnissen des Krieges nach Italien abgesetzt. Eines Nachts trifft er dort die geheimnisvolle Stella, die ihm wie ein kurzer Moment des Glücks erscheint. Doch so unverhofft sie in sein Leben tritt, so schnell ist sie am nächsten Morgen wieder verschwunden. Ein Jahr später begegnen sie sich wieder, an Bord eines Schiffs, das die ligurische Küste entlang nach Cannes unterwegs ist, auf Einladung einer Contessa, deren Film dort gezeigt werden soll. Unter der illustren Schar der Gäste ist auch Frank Truss, ein skrupelloser amerikanischer Geschäftsmann – dessen Ehefrau, zu Hals Bestürzung, niemand anderes ist als jene rätselhafte Stella. Je weiter die Reise geht, desto weniger können Hal und Stella ihre Gefühle füreinander verbergen – und desto angespannter wird die Situation an Bord … Große Emotionen, schicksalhafte Lebensgeschichten und prächtige Bilder verweben sich zu einem üppigen, bittersüßen und dramatischen Schmöker, der das Lebensgefühl des Dolce Vita in all seiner Sinnlichkeit heraufbeschwört.

Hier und da recht hübsch, aber insgesamt ziemlich lahm und leider auch recht kitschbehaftet. War nicht meins!

— Naibenak
Naibenak

Ein schöner Sommerroman perfekt für Sonnenstunden auf der Terrasse.

— Lealein1906
Lealein1906

Höhen und Tiefen hatte ich mit diesem Buch. Es ist durchaus sehr besodners und interessant, aber kein Highlight

— thiefladyXmysteriousKatha
thiefladyXmysteriousKatha

Ein gutes Buch

— Charlea
Charlea

Eine geheimnisvolle Sommergeschichte vor traumhafter Kulisse mit interessanten Charakteren

— Marion2505
Marion2505

Toller Plot aber leider zu viel gewollt. Die Geschichte wird nicht ganz rund. Sprachlich konnte es auch nicht überzeugen.

— Linatost
Linatost

Eine Liebesgeschichte, ein Krimi, ein historischer Roman - alles was das Herz begehrt.

— DieBerta
DieBerta

Emotionales Drama um zwei Menschen mit Geheimnissen, die zueinander finden möchten. Gar nicht kitschig, sondern sehr schön geschrieben.

— leserattebremen
leserattebremen

Wunderbare und geheimnisvolle Geschichte vor traumhafter Kulisse der italienischen Riviera

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

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  • Leserunde zu "Das Versprechen eines Sommers" von Lucy Foley

    Das Versprechen eines Sommers
    Insel_Verlag

    Insel_Verlag

    Große Emotionen, schicksalhafte Lebensgeschichten und prächtige Bilder Rom, 1953: Hal, ein englischer Journalist, begegnet eines Nachts auf einer Party der geheimnisvollen Stella, die ihm wie ein kurzer Moment des Glücks erscheint. Doch schon am nächsten Morgen ist sie wieder verschwunden.Ein Jahr später findet sich Hal an Bord einer Yacht wieder, die die ligurische Küste entlang nach Cannes unterwegs ist – auf Einladung einer Contessa, deren Film dort gezeigt werden soll. Doch Hals Auftrag, für ein Magazin über die Reise zu berichten, wird ihm schnell zum Verhängnis. Denn unter der illustren Schar der Schiffsgäste ist auch Frank Truss, ein skrupelloser amerikanischer Geschäftsmann – und dessen Ehefrau ist niemand anderes als jene rätselhafte Stella. Je weiter die Reise geht, desto weniger können Hal und Stella ihre Gefühle füreinander verbergen – und desto angespannter wird die Situation an Bord … »Eine wunderbar vielschichtige und lebenspralle Geschichte, voll unterdrückter Sehnsüchte und Geheimnisse. Ein Buch, das verzaubert! « Lucinda Riley Mit ihrem neuen Roman Das Versprechen eines Sommers ist Lucy Foley ein üppiger, bittersüßer und dramatischer Schmöker gelungen, der das Lebensgefühl des Dolce Vita in all seiner Sinnlichkeit heraufbeschwört.Neugierig geworden? Hier geht’s zur Leseprobe »Ihr wollt Hal und Stella auf ihrer Reise entlang der Riviera begleiten? Dann bewerbt Euch einfach bis zum 21. Juni über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* für die Leserunde – und beantwortet uns dazu folgende Frage: Mit welchem Filmstar würdet Ihr gern einmal auf Schiffsreise gehen? Über die Autorin: Lucy Foley, 1986 in Sussex, England geboren, hat Englische Literatur in Durham studiert und ihren Masterabschluss in Moderner Literatur an der Universität London gemacht. Sie arbeitete einige Jahre als Lektorin bei Hodder & Stoughton und schrieb währenddessen ihren ersten Roman Die Stunde der Liebenden. Sie lebt in London, reist um die Welt und sammelt Stoffe für weitere Romane.PS: Um über alle Leserunden und Buchverlosungen aus dem Insel Verlag auf dem Laufenden zu bleiben, schaut mal hier vorbei ...* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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    • 520
    Linatost

    Linatost

    21. July 2017 um 17:06
    HarIequin schreibt Vor allem wollte sie es ja wegen ihrer Unabhängigkeit machen und geht dann zu ihrem Onkel. Ich dachte, sie will sich selbst ein Leben aufbauen, aber ich gehe einfach mal davon aus, dass sie sich ...

    :D stimmt um dann zum Schluss doch wieder bei Hal aufzutauchen. So ganz stimmig ist der Charakter Stella nicht.

  • Drama pur

    Das Versprechen eines Sommers
    Binichen90

    Binichen90

    21. July 2017 um 17:02

    Rom, 1953: Hal, ein englischer Journalist, begegnet eines Nachts auf einer Party der geheimnisvollen Stella, die ihm wie ein kurzer Moment des Glücks erscheint. Doch schon am nächsten Morgen ist sie wieder verschwunden.Ein Jahr später findet sich Hal an Bord einer Yacht wieder, die die ligurische Küste entlang nach Cannes unterwegs ist – auf Einladung einer Contessa, deren Film dort gezeigt werden soll. Doch Hals Auftrag, für ein Magazin über die Reise zu berichten, wird ihm schnell zum Verhängnis. Denn unter der illustren Schar der Schiffsgäste ist auch Frank Truss, ein skrupelloser amerikanischer Geschäftsmann – und dessen Ehefrau ist niemand anderes als jene rätselhafte Stella. Je weiter die Reise geht, desto weniger können Hal und Stella ihre Gefühle füreinander verbergen – und desto angespannter wird die Situation an Bord …Die Autorin widmet sich in ihrem Roman wunderbar authentisch der italienischen Landschaft. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, welches mich in diesem Punkt so sehr gefesselt hat. Spannung (die leider etwas zu spät einsetzte) und Verstrickungen halten die Geschichte am Leben. Allerdings blieben manche Punkte undurchsichtig und wirkten konstruiert. Eine Nähe zu den Protagonisten ergab sich leider erst recht spät, sodass sie teilweise fremd und schal wirkten. Die verschiedenen Erzählperspektiven empfand ich als treffend gewählt und sie führten dazu, dass doch noch Nähe zu den Figuren aufgebaut werden konnte. Alles in allem ein netter Sommerroman.

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  • Ein sommerliche Reise und sehnsuchtsvolle Begegnung an der ligurischen Küste...

    Das Versprechen eines Sommers
    Ayda

    Ayda

    20. July 2017 um 20:00

    "Dinge passieren.Und sie passieren,ganz gleich,ob wir versuchen,sie zu beeinflussen oder nicht. Wir haben nur zwei Möglichkeiten:Entweder lassen wir uns von ihnen zerstören. Oder wir leben einfach weiter. Manchmal ist das der mutigere Weg." (S.375/376)Inhalt:Das sommerliche Cover lädt sofort zum lesen ein,mich hat es sofort angesprochen:)In der Geschichte geht es um Hal und Stella,die sich 1951 durch Zufall auf einer Party kennenlernen, eine Nacht zusammen verbringen und sich danach nie wieder sehen. 1953 bekommt  Hal,der von Beruf Journalist ist, die Möglichkeit auf einem Schiff die ligurische Küste zu bereisen und über die dortige Filmproduktion zu schreiben,das Reiseziel ist Cannes. Dort begenen sich Hal und Stella nach zwei Jahren wieder und merken,dass sie sich nicht vergessen haben und voller Sehnsucht nacheinander sind. Allerdings ist Stella mit dem reichen und korrupten Geschäftsmann Truss verheiratet,der stets immer ein Auge auf seine Frau hat...Meine Meinung:Ich kam sehr gut in die Geschichte rein,der Schreisbstil ist schön und flüssig zu lesen. Die Atmosphäre,die Wärme und das sommerliche Klima sind sehr gut beschrieben. Wir erleben die Geschichte in verschiedenen Zeitsträngen und bekommen aus der Siche von Hal und Stella immer wieder Rückblenden,die ich sehr interessant fand. Es verläuft wie ein Film und man kann sich die Szenen sehr gut vorstellen. Es geht um Verlust,Krieg,Angst,Sehsucht,Hoffnung und die Liebe. Natürlich haben wir hier eine Liebesgeschichte aber sie ist nicht sehr schnulzig. Die Protgonisten waren ok,wobei mir Hal authentischer rüberkam und mich seine Geschichte mehr berührte,mit Stella bin ich nicht ganz warm geworden und in der Mitte fand ich es etwas langatmig aber insgesamt ein unterhaltsamer Roman mit schönen Sätzen. Habe das Buch gern gelesen und vergebe 4 Sterne!Autorin:Lucy Foley, 1986 in Sussex, England geboren, hat Englische Literatur in Durham studiert und ihren Masterabschluss in Moderner Literatur an der Universität London gemacht. Sie arbeitete einige Jahre als Lektorin bei Hodder & Stoughton und schrieb währenddessen ihren ersten Roman Die Stunde der Liebenden. Lucy Foley lebt in London, wenn sie nicht gerade auf der Suche nach neuen Romanstoffen die Welt bereist.(www.suhrkamp.de)

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  • Da habe ich mich vergriffen - für mich ist von tiefen Emotionen keine Spur...

    Das Versprechen eines Sommers
    Naibenak

    Naibenak

    20. July 2017 um 17:50

    Hal ist Journalist im Rom der 1950er Jahre. In England geboren, ist er aufgrund verschiedener dramatischer Kriegserlebnisse ausgewandert, um sein Leben neu zu ordnen, bleibt jedoch auch weiterhin recht einsam. Auf einer Party lernt er Stella kennen – ebenfalls eine einsame Seele fern der Heimat. Sie erkennen sofort, dass sie etwas verbindet, werden aber schon am nächsten Tag wieder für Jahre getrennt. Es ergibt sich später durch Zufall, dass Hal (geschäftlich) und Stella mit ihrem reichen Ehemann (Geldgeber) gemeinsam auf einer Film-Promotion- Bootstour nach Cannes unterwegs sind, wo ein Film der Contessa präsentiert wird (welche seinerzeit die Party ausgerichtet hat). In dieser Zeit nähern sich Hal und Stella wieder zaghaft einander an und erzählen sich aus ihrem bisherigen Leben. Aber wie weit darf diese Annäherung gehen? Und wie weit geht sie am Ende tatsächlich? Was passiert sonst noch auf dem mehrere Tage andauernden Bootstrip und was für ein ominöses Tagebuch wird Hal dort zugesteckt, welches angeblich als Vorlage für den Film dienen soll? So spannend, wie das für den einen oder anderen vielleicht klingt, hat es sich für mich leider überhaupt nicht angefühlt. Anfangs bin ich noch ganz angenehm überrascht gewesen von der langsamen Einführung der Hauptcharaktere, von den stimmungsvollen Bildern der Stadt Rom, die Lucy Foley erschaffen hat. Bald aber schon folgt die Ernüchterung. Denn es bleibt in diesem Tempo. Die meiste Zeit hat mich der Roman leider gelangweilt. Lucy Foley fehlt offenbar die Eigenschaft, (für mich) mitreißend zu erzählen. Einzig die Rückblicke in die Vergangenheit von Stella sind teils wirklich interessant und gut ausgearbeitet: das faschistische, zerstörte Madrid und die große Not von Stellas Familie sind gut und bewegend beschrieben. Auch kann ich gut nachvollziehen, wie Stella und ihr Mann zueinander gefunden haben... Hals Geschichte, die im übrigen erst sehr, sehr spät offenbart wird, ist auch bewegend. Es sind Kriegserlebnisse, die nun Anfang der 1950er Jahre bei den meisten noch sehr präsent sind und oftmals große Traumata ausgelöst haben... Auch bei anderen Passagieren an Bord erfahren wir ein wenig aus ihrem Leben. Aber ehrlich gesagt, hat mich das alles nicht packen können. Weiterhin gibt es sich wiederholende Phrasen und ein altes Tagebuch, das sich anfangs noch ganz spannend liest, sich aber immer mehr zum übertriebenen Kitsch entwickelt stöhn... Am Ende bleibt einiges in der Schwebe, vieles wird im Laufe des Romans angedeutet, aber nicht konsequent zu Ende gebracht. Und auch der Schluss ist nicht so nach meinem Geschmack...Gut, das hätte mich dann auch gewundert ;-) Fazit: „Große Emotionen, schicksalhafte Lebensgeschichten und prächtige Bilder“ lautet die Überschrift zu diesem Buch. Schicksalhafte Lebensgeschichten – okay, stimmt. Aber der Rest passt für mich nicht. Mir hat dieser Roman kaum eine Emotion entlocken können. Wenn überhaupt, dann Langeweile und Genervtheit über die meiste Zeit. Da habe ich versehentlich mal in die Kitsch-Kiste gegriffen und habe mich letztlich wirklich durchgebissen. Nie, wirklich nie, habe ich das Bedürfnis verspürt, an diesem Buch weiterzulesen. Liebe Leser/innen mit meinem Lesegeschmack: lasst es!!! Alle anderen werden evt sogar ganz viel Freude dran haben (wie diverse Rezensionen zeigen)... :-)

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    • 3
  • Schöne Sommerlektüre

    Das Versprechen eines Sommers
    Lealein1906

    Lealein1906

    18. July 2017 um 20:44

    "Das Versprechen eines Sommers" hat mir wirklich gut gefallen. Es geht um Hal, der eines Abends die zauberhafte Stella kennenlernt. Die beiden verbringen sofort eine Nacht miteinander, sehen sich aber dann erst ein Jahr später auf einer Schiffsreise wieder. Und Stella ist verheiratet! Was daraus wohl werden kann...Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Hal und aus der von Stella erzählt (obwohl Hal öfter zu Wort kommt). Es ist sehr schön, dass wir so das Innenleben beider Hauptfiguren kennenlernen.Besonders überzeugt an dem Roman hat mich, dass so viele verschiedene Geschichten auf verschiedenen Ebenen erzählt wird. Da ist zum einen die Rahmenhandlung, hinzukommen jeweils die Erzählungen der Vergangenheit von Hal und Stella, die beide einiges durchgemacht haben. Außerdem gibt es noch eine schöne alte Liebesgeschichte, die in einem Tagebuch erzählt werden. Und auch die vielschichteigen und interessanten Nebencharaktere erzählen Interessantes aus ihren Leben.Am Ende des Buches hatte ich zunächst zu viel Dramatik befürchtet, aber am Ende passt alles sehr gut zusammen und es ist nicht zu kitschig.Ich gebe diesem leichten lockigen Sommerroman vier Sterne, weil er mir gut gefallen, mir aber das i-Tüpfelchen für ein Highlight gefehlt haben. Trotzdem kann ich den Roman nur weiterempfehlen.

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  • Geheimnisvoll und vielschichtig

    Das Versprechen eines Sommers
    tootsy3000

    tootsy3000

    18. July 2017 um 08:23

    Auf eine literarische Reise entlang der Riviera begibt man sich mit dieser sommerlichen Lektüre. Ausgangspunkt ist allerdings Rom, und wer schon einmal in der Ewigen Stadt war, wird vom ersten Moment an verzaubert sein. Hal führt nicht nur Stella durch die verwinkelten Gassen dieser ehrwürdigen Metropole, auch als Leser bekommt man einen schönen Blick darauf. Hal begegnet der geheimnisvollen Stella auf einer Party der Contessa, bei der er sich alles andere als wohl fühlt. Hal gehört nicht zu dieser Gesellschaftsschicht, das lassen ihn die meisten Gäste auch spüren. In einem stillen Winkel des Hauses kreuzen sich ihre Wege und Stella bittet ihn, ihr sein Rom zu zeigen. Sie durchstreifen die Stadt und verbringen die Nacht miteinander. Am nächsten Tag ist Stella verschwunden. Erst ein Jahr später will es das Schicksal, dass sich die beiden auf der Yacht der Contessa wieder begegnen. Hal ist hin und her gerissen von seinen Gefühlen zu der rätselhaften jungen Frau. Doch dann lernt er ihren Mann kennen. Tagelang begegnen sich Stella und Hal auf distanzierte aber freundliche Art und lernen sich immer besser kennen, kommen sich immer näher. Bald ist für Hal klar, dass Stella in ihrer Ehe unglücklich ist und schmiedet einen gewagten Plan für ihre gemeinsame Zukunft ….. Der Anfang beginnt mit einem Teil des Endes und macht natürlich gleich Neugierig, welche Tragödie sich denn zwischen Stella und Hal, bzw. auf dem Schiff abgespielt hat. Denn es muss etwas schreckliches passiert sein, am Ende der Reise. Man hört auf diesen wenigen Seiten schon die Melancholie, die Hal anhaftet, deutlich heraus. Er ist kein Mann, der die Kriegsjahre einfach leicht wegsteckte. Ein Ereignis hat ihn geprägt und lässt ihn auch Jahre später nicht los. So wie er, hat auch Stella ein Trauma während des Krieges erfahren. Diese Schwermut ist sehr präsent und man spürt sie als Leser sehr intensiv. Besonders wenn die Beiden von dieser Zeit und ihren Erlebnissen erzählen, taucht man selber in diese Traurigkeit ein. Während Hals Trübsinn zwar traurig ist, ist Stellas Melancholie noch viel tiefgreifender. Zumindest ist das mein persönlicher Eindruck. Sie hat den Krieg als Zivilistin erlebt, ebenso viel schreckliches durchgemacht wie Hal, und doch gefühlsmäßig noch einiges mehr. Frank Truss, ihr Mann , hat sie aus ihrem Elend regelrecht gerettet. Beim Lesen fragt man sich natürlich schon, wie Stella an diesen Mann gekommen ist. Doch dies klärt sich alles auf. Er ist kein Sympathieträger, hat die junge Stella nach seinem Geschmack geformt. Stella begreift aber erst Jahre später, dass sie keine Marionette mehr ihres Mannes sein will. Und so ergibt eines das andere. Natürlich erhofft man sich als Leser, dass sich alles zum Guten wendet, doch das Leben oder die Menschen spielen da nicht immer mit. Am Ende erlebt man ein Drama mit einer überraschenden Wendung. Die Geschichte ist sehr vielschichtig. Bewegt sich im Hier und Jetzt, aber auch in der Vergangenheit von Hal und Stella. Trotz der Melancholie der beiden Hauptcharaktere, ist sie aber auch voller Schönheit. Das Italien der 50er Jahre kann man sich bildgewaltig Vorstellen. Die Mode und die schönen Menschen, das Dolce Vita nach dem Motto “La vita è bella”, einfach nur lesenswert! “Das Versprechen eines Sommers” ist der zweite Roman der jungen britischen Autorin Lucy Foley. Sie reist gerne um sich für ihre Geschichten inspirieren zu lassen. Das merkt man diesem Buch an. Die Landschaften, Städte und Menschen wirken nicht nur sehr authentisch, man kann das beim Lesen auch gut spüren. Das Cover ist ein schönes sommerliches italienisches Motiv und passt gut zu der Geschichte.Mein Fazit: Geheimnisvoll und vielschichtig mit wunderbar unterschiedlichen Charakteren. So schön zu lesen, auch wenn mich das Ende nicht so überzeugen konnte, wie all die Seiten vorher. Trotzdem ein wunderschöner Roman, der einen mitnimmt auf eine Reise entlang der Riviera.

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  • Das Versprechen eines Sommers oder The Invitation

    Das Versprechen eines Sommers
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    16. July 2017 um 22:03

    Das Versprechen eines SommersAn dieser Stelle möchte ich mich als erstes beim Insel-Verlag und dann bei lovelybooks.de dafür bedanken, dass ich dieses Buch kostenlos zum Testlesen im Rahmen einer Leserunde lesen durfte. Ich habe mich sehr gefreut und fand die Lektüre durchaus interessant, auch wenn das Buch absolut kein Highlight für mich war und ich Lucinda Riley nicht zustimmen kann, die zu diesem Buch sagte: "Ich liebe Das Versprechen eines Sommers. Eine wunderbar vielschichtige und lebenspralle Geschichte, voll unterdrückter Sehnsüchte und Geheimnisse. Ein Buch, das verzaubert!"InhaltRom, 1953. Hal, ein englischer Journalist, hat sich nach den quälenden Erlebnissen des Krieges nach Italien abgesetzt. Eines Nachts trifft er dort die geheimnisvolle Stella, die ihm wie ein kurzer Moment des Glücks erscheint. Doch so unverhofft sie in sein Leben tritt, so schnell ist sie am nächsten Morgen wieder verschwunden.Ein Jahr später begegnen sie sich wieder, an Bord eines Schiffs, das die ligurische Küste entlang nach Cannes unterwegs ist, auf Einladung einer Contessa, deren Film dort gezeigt werden soll. Unter der illustren Schar der Gäste ist auch Frank Truss, ein skrupelloser amerikanischer Geschäftsmann – dessen Ehefrau, zu Hals Bestürzung, niemand anderes ist als jene rätselhafte Stella. Je weiter die Reise geht, desto weniger können Hal und Stella ihre Gefühle füreinander verbergen – und desto angespannter wird die Situation an Bord …MeinungUm ehrlich zu sein, weiß ich überhaupt nicht, wie ich dieses Buch bewerten soll und wie ich in Worte fassen kann, wie es mir bei der Lektüre ergangen ist. Ich hatte mit diesem Buch einen fulminanten Start. Die ersten beiden Abschnitte fand ich sehr gut und habe es als sehr besodners empfunden. Der Plot hatte viele verschiedene Handlungsstränge und Facetten, die sich mehr oder weniger gut zusammengefügt haben. Besonders interessant fand ich die Tagebucheinträge des Kapitäns und die darin enthaltenen Parallelen zur Haupthandlung.Die Figuren waren ebenfalls wirklich interessant, aber trotzdem konnte man keinen so richtig fassen. Stella zum Beispiel (oder Estrella) war eine faszinierende Frauenfigur, aber sympathisch wurde sie mir nicht bzw. konnte ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen. Ihre Vergangenheit bzw. die Szenen aus dem spanischen Bürgerkrieg fand ich hingegen sehr gut.Hal, der Protagonist, war mal etwas ganz anderes aber trotzdem hatte man das Gefühl viel von ihm bliebe dem Leser die ganze Zeit verborgen. Das italienische Filmgeschäft zog sich durch das Buch und verlieh dem Ganzen eine besodnere Atmosphäre. In der Mitte hatte das Buch für mich einen großen Hänger. Erst die letzten beiden Abschnitte (das Buch ist in mehrere Teile eingeteilt) waren wieder sehr gut und spannend geschrieben. Mit dem Ende hätte ich nie gerechnet.Trotzdem konnte der Schluss das Buch für mich nicht mehr besonders machen.Von mir gibt es 3 von 5 Sternen und ich kann keine klare Leseempfehlung aussprechen.

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  • Eine Einladung in eine neue Welt - ein Ausweg für zwei Menschen?

    Das Versprechen eines Sommers
    Charlea

    Charlea

    16. July 2017 um 18:53

    Cover / Artwork / Aufbau des Romans Das Cover des Romans „Das Versprechen eines Sommers“ von Lucy Foley lässt den Leser zunächst vermuten, dass er ein seichtes Buch – perfekt für den geplanten Sommerurlaub - vor sich hat. Die lächelnde Frau, die aufs Meer hinausblickt und in der einen Hand ihre Pumps, mit der anderen den Hut vor dem Davonwehen abhält und die malerische Hintergrundkulisse lassen einen einfach nicht vermuten, welche ernste Töne dieses Buch hat. Ich bin mir daher nicht ganz sicher, ob ich die Wahl des Covers wirklich so perfekt finde. Sicher ist es schon ansprechend, allerdings würde mir eine eher nachdenkliche blonde Frau mit spanischem Zügen irgendwie besser gefallen. Ansonsten kann ich über das Cover bestimmt kein weiteres schlechtes Wort fallen, darüber hinaus ist der Einband wirklich sehr hochwertig, das Schriftbild ansprechend und in Kombination mit der flüssigen Schreibe der Autorin durchaus ein guter Schmöker. Inhalt In den 50er Jahren treffen Hal und Stella auf einer Party aufeinander und in der festen Überzeugung, dass sie sich nie wieder danach sehen werden, gehen sie den einen oder anderen Schritt zu weit. Doch es soll nicht die letzte Begegnung gewesen sein, ein knappes Jahr später begeben sich beide als Teil einer Reisegruppe einer berühmten italienischen Schauspielerin auf die Reise. Fazit Wie ich einleitend schon angedeutet habe, ist „Das Versprechen eines Sommers“ nicht einfach eine bloße Liebesschnulze, wobei ich auch die ab und an sehr gerne mal lese. Schon bei der Charakterzeichnung der Protagonisten Hal und Stella, aber auch bei den gut getroffenen Nebendarstellern beweist die Autorin echtes schriftstellerisches Können, in dem sie nie zu viele Worte, jedoch stets die richtigen, leisen Töne trifft. Die in sich gekehrte Stella umgibt eine Melancholie, die bei Hal auf Erkennen trifft, denn auch ihn begleiten Schatten, denen er nur schwer Herr werden kann. Der vergangene Krieg, Verlust, Rastlosigkeit gepaart mit Einsamkeit und so fällt es nicht schwer zu verstehen, was die beiden anzieht, was sie antreibt und was sie verzweifeln lassen. Was mir jedoch am besten gefallen hat ist neben dem Aufbau der Geschichte die Auflösung am Ende, die zwar nicht die größte Überraschung war, mich jedoch immerhin sehr gefreut hat. Ein Kreis wurde geschlossen und somit schließe auch ich das Buch mit einem guten Gefühl ab und freue mich, auf weitere Bücher der Autorin zu achten.

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  • Zu viel gewollt und die eigentliche Handlung vergessen

    Das Versprechen eines Sommers
    Linatost

    Linatost

    16. July 2017 um 18:25

    Bei vielen Büchern denke ich mir: Schade toller Plot aber schlechte Umsetzung. Dieses Buch ist auch so ein Beispiel. Wir sind Anfang der 50er Jahre der Hauptprotagonist Hal lebt als Reporter in Rom. Der einzige Grund diese Geschichte in den 50er Jahren anzusiedeln besteht darin, allen Personen dramatische Kriegserlebnisse in die Biografie zu schreiben. Ansonsten lässt sich von den 50ern nicht viel raus lesen. Durch Zufall landet Hal auf einer Party der gut betuchten Contessa. Diese scheint eine illustre Persönlichkeit zu sein und verspricht Hal sich wohlwollend an ihn zu erinnern. Ebenfalls begegnet er auch einer Frau, die sich äußerst bedeckt damit hält wer sie ist. Von der versuchten Geheimnisvollen Aura kann der Leser leider nicht viel erkennen. Aber sie verbringen eine sinnliche Nacht zusammen. Etwas mehr als ein Jahr später lädt die Contessa zu einer kleinen Schiffsreise ein, deren einziger Zweck es ist ihren neuen Film einem ausgewählten Publikum vorzustellen. Wie sollte es anders sein ist auch Stella, die Frau von besagter Nacht unter den Gästen. Leider entpuppt sie sich als die Gattin des Investors. Beide wissen nicht recht wie miteinander umgehen und ignorieren sich anfangs. Auch die anderen Figuren auf dieser Reise lernen wir nach und nach besser kennen. Als Nebenhandlung gehen wir noch weiter in die Vergangenheit zu der wahren Begebenheit zu dem Film der Contessa. Ein Ahne von ihr war Kapitän und fand auf einer seiner Reisen eine Frau im Meer, der er Hoffnungslos verfallen war. Zum Schluss des ganzen Plots beginnen die Ereignisse sich zu überschlagen. Leider muss hier gesagt werden, dass die Geschichte viel wollte aber dabei das Wesentliche aus den Augen verloren hat. Es werden Themen angeschnitten, die für den Leser durchaus reizvoll sind, jedoch für die eigentliche Geschichte irrelevant sind und schlimmer noch, zu einem richtigen Ergebnis führen. Auch bei diesem Buch ist mir mal wieder der völlig unpassende Klappentext aufgefallen. Das wir uns auf einer PR-Reise befinden und nebenbei noch ein Pirat aus dem Mittelalter herauf beschworen wird war mir so nicht ganz klar. Anfangs fand ich das Buch durchaus interessant und dachte hier eine Liebesgeschichte vorzufinden. Jedoch hat das Buch auf den letzten 150 Seiten stark abgebaut und lässt mich doch etwas enttäuscht zurück.

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  • Eine wunderschöne Sommergeschichte voller Geheimnisse

    Das Versprechen eines Sommers
    Marion2505

    Marion2505

    15. July 2017 um 20:02

    Meine Meinung:Das Cover gefällt mir sehr gut. Beim Betrachten fühle ich mich sofort mitten im Geschehen des Buches. Ich finde, es spiegelt wunderbar die Stimmung und die Handlung des Buches wieder und lässt mich sofort ins sonnige Italien abtauchen.Der Schreibstil konnte mich leider nicht komplett für sich einnehmen. Auch wenn die Handlung des Buches eigentlich voller Geheimnisse ist, die zu ergründen sind, hatte ich doch immer wieder Probleme, mich beim Lesen nicht ablenken zu lassen. Dieser Umstand war mir total rätselhaft, denn die Geschehnisse im Buch waren durchaus spannend und absolut mitreißend. Dennoch störte mich etwas am Schreibstil, was mich daran gehindert hat, im Buch zu versinken.Die Charaktere im Buch haben mir alle sehr gut gefallen. Sie sind sehr vielfältig und bilden eine bunt gemischte Gesellschaft an Bord des Schiffes. Meine Lieblingscharaktere waren zum einen der Regisseur Gaspari, der Hal schon bald ein guter Freund wird, aber auch der Fotograf Aubrey Boyd war wirklich toll. Hal, der Hauptprotagonist, konnte sich auch relativ schnell in mein Herz schleichen, was bei Stella doch sehr viel länger gedauert hat. Bei ihr habe ich so meine Zeit gebraucht bis ich wusste, was ich von ihr halten soll.Aber natürlich gab es auch in diesem Buch Charaktere, die ich nicht mochte. Allen vorneweg Frank Truss, den ich bis zum Schluss absolut grauenhaft und unsympathisch fand.Das Buch wird überwiegend erzählt aus dem Blickwinkel eines allwissenden Erzählers. Allerdings gibt es Passagen, die aus Stellas Sicht erzählt werden. Dieser Wechsel hat mir sehr gut gefallen, denn so konnte ich mehr von Hal und den anderen Menschen an Bord des Schiffes erfahren, aber auch von Stella. Da sie mir anfangs sehr unergründlich erschien, waren mir die Passagen, die aus ihrer Sicht erzählt wurden, immer sehr willkommen. Es gab aber noch eine interessante Erzählperspektive. Denn im Verlauf der Handlung taucht ein Tagebuch auf, das mit der Geschichte des Buches zu tun hat. Dieses Tagebuch liest Hal und mit Hal bin ich immer in diese spannende Welt vergangener Zeiten eingetaucht, was mir unglaublich gut gefallen hat.Auch haben mir die Landschaftsbeschreibungen unheimlich gut gefallen. Sie waren so wunderbar erzählt, dass ich oft das Gefühl hatte, genau dort zu sein. Oft war mir als würde ich die wunderschöne Landschaft gemeinsam mit den Protagonisten des Buches erleben dürfen.Mein Fazit:Eine geheimnisvolle Sommergeschichte vor traumhafter Kulisse mit sehr interessanten Charakteren. Leider konnte der Schreibstil mich nicht fesseln. Aber das muss ja nicht bei jedem Leser so sein. Die Handlung ist auf jeden Fall absolut lesenswert :-)

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  • Italienischer Flair und eine spannende Bootsfahrt

    Das Versprechen eines Sommers
    MsBookeria

    MsBookeria

    12. July 2017 um 21:02

    Der Roman spielt im Italien der Nachkriegsjahre. Der englische Journalist Hal hat Rom als sein persönliches Exil gewählt. Eigentlich wollte er Schriftsteller werden, aber Geschehnisse im Krieg brachten ihn dazu die Feder niederzulegen. Auf einer Party trifft er auf eine geheimnisvolle Frau, mit der er eine magische Nacht verbringt bevor sie spurlos verschwindet. Als sie sich nach einem Jahr wiedersehen, ist die Situation mehr als verstrickt.Mir hat der Roman im Ganzen ganz gut gefallen. Es gibt recht unterschiedliche Charaktere, die man im Laufe des Buches besser kennenlernt, wobei jeder seine ganz eigene Geschichte hat und persönliche Geheimnisse mit sich herumträgt. Diese Lebensgeschichten machen für mich das Buch auch zu einem großen Anteil aus. Die Autorin versteht es diese Teile sehr schön zusammenzuspinnen, sodass am Ende eine runde Sache draus wird. Die Spannung wird in diesem Buch durch die Anziehung von Hal und Stella, ihr Versteckspiel und die Offenbarung Stellas Lebensgeschichte erzeugt. Zusätzlich greift die Autorin auf ein Tagebuch zurück, welches die Grundlage eines Films ist und gleichzeitig aber sehr viel Ähnlichkeit mit der Beziehung von Stella, ihrem Ehemann und Hal aufweist. Der ständige Wechsel zwischen den beiden Erzählsträngen hat mir besonders gut gefallen.Nicht so gut hat mir gefallen, dass ich sehr lange gebraucht habe bis ich überhaupt irgendeine Art von Bezug zu den Charakteren aufbauen konnte. Bevor die Personen auf das Boot kommen, bleiben sie mir gänzlich fremd und nicht einschätzbar. Dieser Teil macht immerhin ein Viertel des Buches aus. Auch ist das Tempo des Buches zu Beginn extrem langsam, was sich zu Ungunsten der Spannung auswirkt. Dadurch zieht sich die Handlung unnötigerweise ziemlich in die Länge. Als dieser Part allerdings überwunden war, konnte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Es wurde immer fesselnder und der Spannungsbogen konnte bis zum Ende aufrecht gehalten werden. Auch das Ende war sehr zufriedenstellend für mich. Ab einem bestimmten Punkt war es für mich zwar teils voraussehbar, aber wiederum auch nicht gänzlich, sodass es auch noch einige Überraschungen breit hielt.Insgesamt handelt es sich hierbei um einen spannenden Sommerroman, der den italienischen Flair recht gut rüberbringt und der für ein paar unterhaltsame spannende Stunden sorgt. Schade finde ich, dass der Titel vom Originalmanuskript nicht direkt übernommen wurde, da dieser meiner Meinung nach treffender gewählt wäre.

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  • Eine komplizierte Liebe

    Das Versprechen eines Sommers
    leserattebremen

    leserattebremen

    05. July 2017 um 10:30

    Rom, Anfang der 50er Jahre: Hal ist Engländer, der vor seinen Erinnerungen an den Krieg nach Rom geflohen ist und dort als Journalist arbeitet. Auf einer Party lernt er Stella kennen und verliebt sich Hals über Kopf, doch sie ist verheiratet und lebt in Amerika. Die beiden verlieren sich aus den Augen, bis Hal über einen Film schreiben soll, auf dessen Vorstellungstour an der Küste Italiens auch Stella mit ihrem Mann an Bord des Schiffes ist. Probleme scheinen hier vorprogrammiert zu sein. Was zunächst klingt wie eine kitschige Liebesgeschichte mit zwanghaftem Happy End ist viel komplexer und schöner geschrieben, als man erwartet hätte. Stella und Hal sind komplizierte Persönlichkeiten, die nicht blind in eine Affäre stürzen, sondern ständig reflektieren und kämpfen, sowohl mit der Gegenwart, als auch ihrer persönlichen Vergangenheit, denn beide haben schon schwere Schicksalsschläge erlitten. Lucy Foley erzählt die Geschichte dennoch auf eine sehr leichte und mitreißende Art, ihre Beschreibungen der Menschen und der italienischen Landschaft sind so detailliert und lebensnah, dass man gar nicht anders kann, als sich in die Geschichte hineinziehen zu lassen. Stück für Stück stellt sie dem Leser ihr Personal vor und schafft so die komplexen Verbindungen, die die ganze Geschichte am Laufen halten. Mir hat Lucy Foleys zweiter Roman „Das Versprechen eines Sommers“ sehr gut gefallen, er zeichnet sich durch großartige Figurenbeschreibungen und spannende Wendungen aus und ist keineswegs zu seicht, wie man am Anfang vermuten könnte. Im Gegenteil überrascht Foley durch eine sehr sensible Erzählweise und gute historische Bezüge auf die 30er und 40er Jahre in Europa. Mich konnte das Buch restlos überzeugen. 

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    • 2
  • Wunderbare Geschichte vor traumhafter italienischer Kulisse

    Das Versprechen eines Sommers
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    02. July 2017 um 12:45

    "Es gibt Erinnerungen, die, wenn man sie zu unterdrücken versucht, jede Ritze ausfindig machen, um sich nach oben zu kämpfen. Und wenn man nicht vorsichtig ist, können sie einen ersticken." (S. 110)Rom, 1951: Der Zufall führt den englischen Journalisten Hal Jacobs und die reiche Stella auf einer Party zusammen. Zwei Fremde, die eine zauberhafte und fast schon unwirkliche Nacht des Glücks erleben. Doch danach trennen sich ihre Wege. Erst 1953 begegnen sie sich an Bord eines Schiffes wieder, das für eine Filmpromotion die ligurische Küste entlang bis nach Cannes segelt. Auf Einladung einer Contessa soll Hal über diese Reise berichten und trifft an Bord auf eine illustre Schar an geheimnisvollen Gästen. Darunter auch Stella, die sich als Frau eines skrupellosen amerikanischen Geschäftsmannes entpuppt. Noch immer fühlen sich die beiden stark zueinander hingezogen und beschwören damit dramatische Ereignisse herauf."Das Versprechen eines Sommers" stammt aus der Feder von Lucy Foley, deren Debüt "Die Stunde der Liebenden" mir bereits gut gefallen hat. Im zweiten Roman kann sich die englische Autorin sogar noch steigern und legt hier eine wunderbare Geschichte vor mit großen Emotionen, berührenden Schicksalen, vielen Geheimnissen und faszinierenden Schauplätzen.Allein die sehr anschaulichen Schilderungen der ligurischen Landschaft und Orte mit den vielen bunten Häusern, alten Kirchen, Burgen und Palazzi wecken sofort Urlaubssehnsüchte. Porto Venere, Cinque Terre, Portofino, Cervo oder Genua - die Schiffstour führt an wirklich traumhaften Plätzen vorbei. Dazu Sonne, Meer und eine luxuriöse Yacht - das perfekte italienisches Lebensgefühl. Ich war zwar noch nicht in dieser Gegend, konnte mir aber alles sehr gut vorstellen, auch von Rom, wo die Geschichte beginnt.Dazu kommt eine vielschichtige und raffiniert aufgebaute Handlung. Denn jeder an Bord der "Pygmalion" hat so seine überraschenden Geheimnisse, die nach und nach geschickt enthüllt werden, auf einer Reise, die vieles verändert. Ob Fotograf, Regisseur, Hauptdarsteller, Gastgeberin, Investor und natürlich die beiden Protagonisten Hal und Stella - alle kämpfen mit diversen Dämonen ihrer Vergangenheit, mit unliebsamen Erinnerungen aus Kriegszeiten oder quälenden Schuldgefühlen. Besonders Stellas Schicksal hat mich hier tief bewegt, denn sie versucht das Mädchen wiederzufinden, das sie einst war, und aus ihrem Goldenen Käfig auszubrechen. Wird es ihr gelingen? Haben sie und Hal die Chance auf eine gemeinsame Zukunft?"Dinge passieren. Und sie passieren, ganz gleich, ob wir versuchen, sie zu beeinflussen oder nicht. Wir haben nur zwei Möglichkeiten: Entweder lassen wir uns von Ihnen zerstören. Oder wir leben einfach weiter. Manchmal ist das der mutigere Weg." (S. 376)Die Autorin glänzt zudem mit ihrem sprachlich sehr eleganten und angenehmen Schreibstil im Präsens. Hal in der 3. Person und Stella als Ich-Erzählerin wechseln sich dabei ab und es fällt leicht, tief in die Geschichte einzutauchen. Eingeschobene Einträge aus einem alten Tagebuch, welches als Vorlage für den Film diente, machen das Ganze noch interessanter, denn die Parallelen zur Gegenwart häufen sich. Die Seiten fliegen nur so dahin und die Ereignisse spitzen sich immer weiter zu bis zum dramatischen Showdown, der in einer völlig unerwarteten und genialen Wendung gipfelt. Ein hoffnungsvoller kurzer Epilog rundet den Roman dann gelungen ab.Insgesamt kann ich "Das Versprechen eines Sommers" uneingeschränkt empfehlen. Vor der tollen Kulisse der italienischen Riviera entspinnt sich hier eine großartige Geschichte, die mich in jeder Hinsicht begeistert und überzeugt hat und noch lange nachklingt. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Roman von Lucy Foley und vergebe klare 5 Sterne.

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