Lucy Foley Das Versprechen eines Sommers

(28)

Lovelybooks Bewertung

  • 23 Bibliotheken
  • 6 Follower
  • 0 Leser
  • 23 Rezensionen
(6)
(10)
(6)
(5)
(1)

Inhaltsangabe zu „Das Versprechen eines Sommers“ von Lucy Foley

»Das Versprechen eines Sommers« erzählt die Geschichte von Hal und Stella, die allen Widerständen zum Trotz den Versuch wagen, dem Schicksal ihre Liebe abzutrotzen – vor der schillernden Kulisse der italienischen Riviera der 1950er Jahre, wo eine verlorene Generation wieder beginnt, an ihre Träume zu glauben. Rom, 1953. Hal, ein englischer Journalist, hat sich nach den quälenden Erlebnissen des Krieges nach Italien abgesetzt. Eines Nachts trifft er dort die geheimnisvolle Stella, die ihm wie ein kurzer Moment des Glücks erscheint. Doch so unverhofft sie in sein Leben tritt, so schnell ist sie am nächsten Morgen wieder verschwunden. Ein Jahr später begegnen sie sich wieder, an Bord eines Schiffs, das die ligurische Küste entlang nach Cannes unterwegs ist, auf Einladung einer Contessa, deren Film dort gezeigt werden soll. Unter der illustren Schar der Gäste ist auch Frank Truss, ein skrupelloser amerikanischer Geschäftsmann – dessen Ehefrau, zu Hals Bestürzung, niemand anderes ist als jene rätselhafte Stella. Je weiter die Reise geht, desto weniger können Hal und Stella ihre Gefühle füreinander verbergen – und desto angespannter wird die Situation an Bord … Große Emotionen, schicksalhafte Lebensgeschichten und prächtige Bilder verweben sich zu einem üppigen, bittersüßen und dramatischen Schmöker, der das Lebensgefühl des Dolce Vita in all seiner Sinnlichkeit heraufbeschwört.

Ein guter vielschichtiger Roman, aber kommt an ihren ersten Roman nicht ran.

— Gosulino

Laut Zitat auf dem Buchrücken soll dieses Buch die Leser verzaubern, doch bei mir ist das der Autorin leider nicht gelungen.

— AgnesM

Eine bewegende Geschichte, aber teilweise war es mir schlichtweg zu verwirrend.

— Die-wein

Ein wunderschönes Setting, eine tolle Idee und Figuren, die tiefgründig sind - ein perfekter historischer Roman für den Sommer!

— Benni_Cullen

Bin weder mit der Geschichte noch mit den Protagonisten warm geworden.

— Fadenchaos

Habe mir am Anfang viel davon versprochen.. leider wurde ich enttäuscht.

— Any91

Das war leider soo gar nicht mein Buch ... :/ Schade!

— divergent

Nicht so meins...

— Blubb0butterfly

Hier und da recht hübsch, aber insgesamt ziemlich lahm und leider auch recht kitschbehaftet. War nicht meins!

— Naibenak

Ein schöner Sommerroman perfekt für Sonnenstunden auf der Terrasse.

— Lealein1906

Stöbern in Historische Romane

Der Preis, den man zahlt

Spanien im Bürgerkrieg.Spion ohne Überzeugung zwischen den Fronten. Ein klug komponiertes Buch über Leben&Sterben,Täuschen&Trauen.

franzzi

Die Salbenmacherin und die Hure

spannende und beeindruckende Fortsetzung

Vampir989

Die Fallstricke des Teufels

Sehr gut durchdachter und recherchierter Roman über Pirna. Lesenswert!!!

Diana182

Die Nightingale Schwestern

Wieder eine gelungene Fortsetzung mit schönen und traurigen Momenten.

Valentine2964

Die Nightingale Schwestern: Ein Geschenk der Hoffnung

Wieder eine schöne Fortsetzung.

Valentine2964

Im Lautlosen

Bewegend, erschütternd, aber auch fürs Herz.

MajaGruen

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gut und sehr vielschichtig, aber hat mich nicht "verzaubert"

    Das Versprechen eines Sommers

    Gosulino

    14. August 2017 um 08:29

    Rom in den 50ern. Hal, ein Journalist, der sich grade so über Wasser hält, bekommt von einer Contessa das Angebot, über ihren Film zu berichten und sie und ihre Entourage auf einer Schiffsfahrt nach Cannes zu begleiten.Auf der Party der Contessa trifft Hal auf die geheimnisvolle Stella, die ihn vom ersten Moment an fasziniert. Einige Zeit später treffen sie sich auf dem Schiff der Contessa wieder, aber Stella ist in Begleitung Ihres Mannes und die Ereignisse spitzen sich zu....Hal bekommt vom Regisseur das Tagebuch eines Kapitäns, auf dessen Grundlage der Film entstanden ist und das Tagebuch zieht Hal immer mehr in seinen Bann. Bald erkennt er Parallelen zu sich und Stella...Lucy Foley hat einen sehr tiefgründigen und vielschichtigen Roman geschrieben. Er ist nichts für mal so zwischendurch. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und nehmen uns mit in die 50er Jahre, wo Armut, Reichtum und Glamour so eng beieinander lagen. Der Schreibstil ist sehr schön, allerdings blieben die Protagonisten für meinen Geschmack ein wenig oberflächlich, obwohl mich die Geschichte als solche durchaus fasziniert hat. Trotzdem fehlte mir das tiefe Gefühl, das sie in "Die Stunde der Liebenden" so perfekt dargestellt hat. Leider reicht dieser Roman nicht ganz an den ersten heran.

    Mehr
  • Das Versprechen eines Sommers

    Das Versprechen eines Sommers

    AgnesM

    06. August 2017 um 11:50

    Nachdem Hal, ein englischer Journalist, schreckliche Erlebnisse während des Krieges durchstehen musste, entschied er sich seinen Wohnsitz nach Rom zu verlagern und dort ein neues Leben zu beginnen, was ihm mehr schlecht als recht gelungen ist. Auf einem Fest lernt er die geheimnisvolle Stella kennen und verfällt ihrem Charme. Er zeigt ihr seine Lieblingsplätze in Rom und zu guter Letzt nimmt er sie mit zu sich nach Hause, um mit ihr eine wundervolle Nacht zu verbringen. Doch so schnell Stella in sein Leben getreten ist, so schnell hat sie sich auch von diesem wieder verabschiedet. Ein Jahr später erhält Hal eine Einladung einer Contessa, die ihn bittet als Journalist über eine Schiffsreise zu schreiben, die alle Beteiligten entlang der liturgischen Küste führt. Hal, der dringend einen Auftrag und Geld benötigt, stimmt zu ohne zu ahnen was auf ihn zukommt. Die Gäste der Contessa sind exzentrisch, arrogant, emotional und lassen sich zu Beginn nur schwer richtig einschätzen. Und dann ist da noch ein spezieller Gast, mit dem Hal nicht gerechnet hat und der ihn an eine der schönsten Nächte, die er jemals erlebt hat, erinnert – Stella. Die wunderschöne Frau, die zu allem Unglück von ihrem skrupellosen Ehemann auf dieser Reise begleitet wird. Laut Zitat auf dem Buchrücken soll dieses Buch die Leser verzaubern, doch bei mir ist das der Autorin leider nicht gelungen. Die Idee zu der Story ist wirklich nicht schlecht, aber meines Erachtens wurde diese nur unzureichend umgesetzt. Schön fand ich die Passagen, die sich mit der Vergangenheit der Protagonisten beschäftigt haben oder die Auszüge aus einem Tagebuch. Diese Passagen waren emotional, tiefgründig und bewegend, doch die Geschehnisse der Gegenwart ließen mich leider kalt und waren teilweise auch zu kitschig bzw. zu vorhersehbar. Ich konnte absolut keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen, was wirklich selten passiert, empfand beim Lesen keine Hingabe und fühlte mich nach der Hälfte des Buches gelangweilt. Sobald dies passiert ist und ich mich eigentlich nur noch durch das Buch quälen musste, verlor ich jegliches Interesse an der Story. Selbst das wunderschöne Cover, welches eine sommerliche Lektüre verspricht, half nicht weiter. Die anfängliche Begeisterung hielt sich bei mir somit stark in Grenzen. Der zu Beginn noch gute Schreibstil wurde anstrengend und machte das Buch mühsam zu lesen. Von mir gibt es an dieser Stelle leider keine Leseempfehlung.

    Mehr
    • 2
  • Faszinierend und verwirrend zugleich ...

    Das Versprechen eines Sommers

    Die-wein

    04. August 2017 um 08:14

    Als Hal und Stella sich das erste Mal begegnen, wissen sie nichts voneinander und lassen sich dennoch auf einen One-Night-Stand ein. Ein Jahr später begegnen sie sich zufällig wieder bei der Präsentation eines Filmes, der mit einer großen Werbekampagne beworben werden soll. Gemeinsam reisen sie an Bord eines Schiffs die ligurische Küste entlang und Hal ist enttäuscht, dass Stella ausgerechnet die Frau des amerikanischen Geschäftsmanns Frank Truss ist. In seiner Gegenwart wirkt sie völlig verändert. Gleichzeitig kämpfen alle an Bord gegen ihre Schatten der Vergangenheit an, die sie mehr und mehr einzuholen drohen.Ich kann nicht so genau sagen, was ich mir von dieser Geschichte erwartet habe, aber mich sprach das Cover unheimlich an und ich fand es ziemlich passend zur Urlaubszeit und vermutete wohl auch eher eine leicht lesbare Liebesgeschichte, die in den Nachkriegsjahren handelt. Nun teilweise lag ich mit meiner Vermutung ganz richtig, aber leicht lesbar war dieses Buch definitiv nicht für mich. Ich brauchte lange, bis ich mich halbwegs reingefunden hatte und fand die langen Rückblenden zwischendurch eher deprimierend. Dennoch fand ich die vielen verschiedenen Charaktere an Bord dieses Schiffes unglaublich faszinierend, wollte mehr über sie erfahren und natürlich interessierte mich auch, wie es mit Hal und Stella weitergehen würde, was sie voreinander verschweigen und was sie so bedrückt.Den Schreibstil fand ich gewöhnungsbedürftig, da die Sätze überwiegend kurz sowie direkt sind, aber auch die Dinge sofort auf den Punkt bringen. Gleichzeitig verpackt die Autorin all dies in sehr detailgetreue Bilder, sodass ich zwischen den einzelnen Kapiteln immer wieder Lesepausen brauchte, da mir besonders die beschriebene Vergangenheit der Charaktere sehr nahe ging. Allesamt haben sie Erschreckendes erlebt, das wie ein schwerer Schleier über diesem eher freudigen Anlass des Zusammentreffens liegt. Man kann die angespannte Stimmung beinahe greifen, und da ich einige Personen sofort sympathisch fand, war ich dann richtig schockiert, über das Erlebte.Was mich dann doch etwas störte, waren Hals Träume oder Halluzinationen. Was auch immer dies zu bedeuten hatte, mir fehlte da am Ende eine nachvollziehbare Erklärung des Ganzen. Es begann damit, dass er ein altes Tagebuch erhielt, das wohl der Auslöser zum Dreh des Filmes war, aber dann schweifte er beim Lesen ab und sponn sich selber eine Geschichte zusammen ... Ich kann es nicht genau erklären, da ich damit auch eher wenig anfangen konnte. Es verwirrte mich immer wieder, da diese Träume wohl gewisse Parallelen zur richtigen Handlung aufwiesen, aber wie gesagt: Ich hätte darauf auch gut verzichten können.Mein Fazit:Ein sehr bewegendes Buch, das mich einerseits faszinierte, aber andererseits vielleicht einfach nicht zum richtigen Zeitpunkt von mir gelesen wurde. So sommerlich leicht das Cover auch wirkte, aber mir war die Handlung dann doch zu bedrückend, die Stimmung zu schwermütig. Da brachte auch das Dolce Vita drumherum nicht viel und durch die ständigen Sicht- sowie Zeitenwechsel, konnte mich die Geschichte leider auch erst zum Ende hin richtig fesseln.

    Mehr
  • Das Versprechen eines Sommers

    Das Versprechen eines Sommers

    Nik75

    02. August 2017 um 08:53

    Meine Meinung:Dieser Roman ist ein besonderer Roman. Er spielt in den 50er Jahren. Hal und Stella sind unsere Hauptprotagonisten, die sich durch Zufall in Rom kennenlernten und eine Liebesnacht miteinander verbrachten.Leider ist Stella nicht frei und so kann sich auch keine Beziehung entwickeln. Sie sehen sich erst ein Jahr später auf einer privaten Kreuzfahrt wieder.Sie fühlen sich zueinander hingezogen, aber Stellas Mann steht zwischen ihnen und auch ihre Vergangenheit macht ihnen einen Strich durch die Rechnung.Im Buch lernen wir die beiden Protagonisten immer genauer kennen und auch ihre Vergangenheit und ihre Geheimnisse werden aufgedeckt.Es ist ein Roman der das Leben beschreibt. Ein Leben, das nicht nur schön ist. Ein Leben mit all seinen Schattenseiten.Hal und Stella sind dabei die Hauptpersonen. Ich mochte sie gerne. Sie wurden von der Autorin sehr gut und lebensnah beschrieben. Auch die Nebenprotagonisten konnte man sehr gut kennenlernen und auch ihre Leben werden mit allen Sonnen- und Schattenseiten aufgezeigt.Der Roman ist fesselnd und emotional geschrieben und ich musste einfach in diesen Roman eintauchen. Es ist kein seichter Liebesroman, sondern er geht tiefer und hat mich berührt und gefesselt. Ich mochte auch die Schauplätze des Romans. Die Küste und die Küstenorte Italiens und natürlich Rom werden sehr gut von der Autorin beschrieben und ich konnte mir eigentlich alle Szenen bildlich vorstellen.Für mich war es ein interessanter und emotionaler Roman und er bekommt von mir 4 Sterne.

    Mehr
  • Guter historischer Roman, der v. a. durch das Setting besticht

    Das Versprechen eines Sommers

    Benni_Cullen

    01. August 2017 um 10:31

    Ich hatte mal wieder total Lust auf einen historischen Roman und da ich bisher nur einen einzigen gelesen habe ("Die Schwester des Tänzers" von Eva Stachniak), der mir wirklich sehr gut gefallen hat, wollte ich einfach wieder genauso begeistert sein. Was für ein Zufall also, dass "Das Versprechen eines Sommers" von Lucy Foley mir sofort ins Auge stach und mir zuflüsterte, ich müsste es lesen. Sofort und ohne großes Warten. Und genau das tat ich dann. Und war beeindruckt von einer Geschichte, die sehr viel mehr bietet als das, was der Klappentext suggeriert.In der Geschichte geht es um Hal, der als Engländer in Rom lebt und als Journalist arbeitet. In einer Nacht lernt er dabei die wunderschöne Stella kennen und verbringt mit ihr schier unfassbar großartige Stunden - doch dann verschwindet sie spurlos und Hal scheint sie nie wieder sehen zu werden. Einige Jahre später, im Jahr 1955, wird Hal für einen Artikel engagiert, den er zu einem Film schreiben soll. Dafür begibt er sich auf die Promoreise mit all den Schauspielern, dem Regisseur und den Geldgebern als auch der Filmproduktionsleiterin. Unter den reichen Spendern befindet sich auch Mr. Truss und seine Frau: Stella Truss. Ob es für die beiden noch eine Chance gibt? Doch weit darüber hinaus stellt Hal auch eins fest: Der Krieg hat nicht nur ihn verändert, sondern hatte Auswirkungen auf alle Menschen. Der einzige Unterschied ist nur, wie er sich ausgewirkt hat.Ich hatte eigentlich nur eine hübsche Liebesgeschichte im hübschen Rom mit hübschen Charakteren erwartet - Entschuldigung für diese oberflächliche Erwartung. Doch von Anfang an war klar: Es wird tiefgängiger. Allein die Beziehung zwischen Hal und Stella ist mehr als nur die einfache Liebesgeschichte mit einem Geheimnis. Hinter den Figuren steckt Leid, Herz, Mitgefühl, Leidenschaft und Geschichte - und genau um diese Hintergründe und Charakterzüge geht es in diesen über 400 Seiten. Ja, die Geschichte lockt mit einer romantischen Liebe, aber so eindimensional bleibt es nicht und das ist auch gut so. Doch nicht nur die Hauptfiguren werden eindringlich durchleuchtet, auch alle anderen Personen werden einfach großartig, sehr interessant und divers dargestellt, sodass man ein sehr breitgefächertes Bild davon bekommt, wie unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Ländern den 2. Weltkrieg erlebt haben. Dies geschieht nicht nur durch eine spannende Geschichte, sondern besonders durch einen emotionalen Zugang zu den Figuren.Darüber hinaus weist die Autorin einen wahnsinnig guten Schreibstil auf. Sie schafft es viele Informationen so zu verpacken, dass deren Inhalt gar nicht auffällt und man sofort weiß, um was es geht, ohne das Gefühl zu haben, man hätte jetzt viel erklärt bekommen. Immer wieder setzt sie dabei auf spannende Dialoge, die genau das ausdrücken, was der Leser lesen möchte und baut die Geschichte dabei sehr vielseitig auf - für mich am Anfang fasst zu vielseitig, denn dadurch verlor ich den eigentlichen Erzählstrang aus dem Auge. Gewöhnt man sich aber an diese Erzählweise und vertraut der Autorin, dass sie am Ende alles zusammenbringen wird (und das tut sie), dann genießt man die einzelnen Aspekte und bekommt eine spannende Erzählung geliefert, die zum Page-Turner wird - für dieses Genre ein wirklicher Pluspunkt und damit auch definitiv für Einsteiger geeignet.Für mich gab es nur wenige Kritikpunkte, einzig das Ende war mir doch etwas zu unausgearbeitet. Die Autorin baut so viel Spannung auf, bringt Wendungen mit ein, die so nicht vorhersehbar sind, stellt wirklich komplexe Figurengeschichten dar, weist aber auch Konstellationen auf, die wirklich interessant zu lesen sind - und dann präsentiert sie ein Ende, welches den Leser wirklich unbefriedigt zurück lässt. Besonders der Epilog scheint hier wirklich misslungen - diesen hätte man nach meinem Empfinden entweder weglassen können oder zumindest ein vollwertiges Abschlusskapitel daraus machen sollen. Denn in seiner jetzigen Form ist er für mich mehr als ungenügend. Ja, ich kann damit leben, allerdings auch nur, weil ich die Geschichte so auslege, dass ich zufrieden bin. Andere sind eventuell nicht so positiv.Mein Fazit:Großartig komplexe Figuren, ein wirklich toller Schreibstil und ein Aufbau, der für Einsteiger in das Genre und für Leser, die spannende Geschichten mögen, sein dürfte machen dieses Buch zu einem wirklich großartigen Roman! Allerdings sollte man sich, kommt das Buch für einen in Frage, darauf einstellen, dass das Ende nicht ganz so großartig ist, wie der Rest des Romans. Allerdings sollte man darüber wirklich hinwegsehen, denn dafür ist die Geschichte einfach zu gut, um ungelesen in den Regalen dieser Welt zu liegen. Wollt ihr also ins Genre einsteigen oder mögt die 50s, aufgrund ihrer zwei Seiten, nämlich zum einen die Konsequenzen des 2. Weltkriegs und zum anderen den vielfach gefeierten Glamour, dann solltet ihr zugreifen - ihr werdet es nicht bereuen. Von mir gibt es dafür 4 Sterne und somit eine Leseempfehlung (:

    Mehr
  • Ein vielschichtiger Roman

    Das Versprechen eines Sommers

    Danion

    30. July 2017 um 10:23

    Cover Das Cover hat auf mich von Anfang an keinen Eindruck gemacht. Ich fand es ziemlich nichtssagend und, nachdem ich den Roman gelesen hatte, nicht wirklich passend. Die Frau, die am Strand läuft, wird die weibliche Hauptfigur Stella sein, aber das Bild verrät nichts über die Geschichte(n), die hier erzählt wird (werden).   Handlung und Figuren Ich fand sehr interessant, wie Lucy Foley einzelne Geschichten zusammengeflochten hatte. Wir lesen die Geschichte von Hal, einem Journalisten, der eine Filmkritik schreiben soll und dafür das Team auf einer Schifffahrt begleitet. Er lernt die Menschen kennen, die hinter dem Film stehen: Regisseur, Schauspieler, Geldgeber und dabei bekommt eine nach der anderen Geschichten dieser Menschen, meist ungefragt. Geschichten, die ihm die Personen verständlicher machen. Parallel dazu wird aus der Ich-Perspektive die Geschichte von Hal selbst erzählt, über die Jahre des Kriegs und die Tragödie, die sein Leben geändert hatte, über den Verlust seines besten Freundes und die Selbstvorwürfe, die ihn sein ganzes Leben begleiteten. Eine weitere Geschichte, ebenfalls aus der Ich-Perspektive, bringt dem Leser die Figur der Stella näher. Es wird nach und nach ihr Geheimnis gelüftet, wie aus dem spanischen Mädchen Estrella die Frau des reichen Amerikaner Stella wurde, wie es sich für sie anfühlte und welche Gedanken sie beschäftigten. Und noch eine Geschichte wird erzählt – die Geschichte, die dem Film als Vorlage diente. Von einem Kapitän, der eine rätselhafte Frau aus dem Meer „herausfischt“ und wie sie sein Leben ändert. Alle diese Geschichten werden miteinander verbunden, zu einem Geflecht, bei dem zum Ende des Romans die Geschehnisse immer surrealer wirken und man sich fragt, ob man einzelne Episoden als eine Andeutung auf mögliche Entwicklung einer anderen Geschichte verstehen soll. Ob das, was Hal im Tagebuch des Kapitäns liest, und das, was er selbst erlebt, an einigen Stellen das gleiche ist.   Sprache Die Sprache von Lucy Foley begeisterte mich noch bei ihrem Debütroman „Die Stunde der Liebenden“. Ich finde sie sehr ausdrucksstark, vor allem am Anfang des Romans. Wie wunderbar sie damit Bilder zeichnen kann!   Gesamteindruck Insgesamt hat mich der Roman ein bisschen weniger beeindruckt, als ich es erwartet hätte. An manchen Stellen fand ich ihn ein bisschen langweilig. Einige Geschichten interessierten mich weniger, ich wollte mehr von den Hauptlinien lesen. Die Nebengeschichten empfand ich dann eher als störend. Sie verlangsamten das Buch, sodass es für mich möglich war, es wegzulegen und einige Tage zu vergessen, dass ich lesen wollte. Sehr intensiv und spannend waren dagegen die letzten 30 Seiten des Romans, auf denen den Leser endlich richtig in die Geschichte gefesselt wird. Leider waren es aber nur wenige Seiten. Insofern hat das Buch bei mir einen guten Eindruck hinterlassen, mich aber nicht wirklich „umgehauen“.

    Mehr
  • Komm an die italienische Riviera der 50er Jahre

    Das Versprechen eines Sommers

    VroniMars

    29. July 2017 um 19:14

    In Lucy Foleys Roman "Das Versprechen eines Sommers" tauchen wir ein in die Nachkriegszeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg verschlug es den englischen Journalisten Hal nach Rom, wo er eines Abends die mysteriöse Stella trifft und mit ihr eine wundervolle Nacht verbringt. Erst ein Jahr später begegnen sie sich wieder. Mir ist es leicht gefallen, in die Handlung einzutauchen. Zusammen mit den Protagonisten begeben wir uns auf eine Schiffsreise, die uns an wunderschöne Orte bringt. Die aktuelle Handlung wird immer wieder von Rückblenden oder Tagebuchauszügen unterbrochen, was mir gut gefallen hat. Man bekommt Einblick in alle Figuren. Schade dagegen fand ich, dass die aktuelle Handlung ein bisschen darunter gelitten hat. Ich hätte mir schlussendlich ein bisschen mehr erwartet. Die Charaktere werden überzeugend dargestellt. Durch die verschiedenen Perspektiven fällt es einem leicht, sich in die Personen hineinzufühlen. Man erfährt, welche negativen Auswirkungen der Krieg auf die verschiedenen Figuren gehabt hat. Leider werden viele Konflikte nur gestreift und Fragen bleiben offen, was ich schade finde. Die sprachliche Gestaltung ist meines Erachtens gut gelungen. Die Landschaftsbeschreibungen haben mich ausnahmsweise nicht angeödet, sondern mir echt gefallen. Die Autorin hat einen flüssigen und ansprechenden Schreibstil. 

    Mehr
  • Das Versprechen sich an alle Klischees zu halten

    Das Versprechen eines Sommers

    HarIequin

    28. July 2017 um 15:11

    Italien, 1950er: der Journalist Hal trifft Stella auf einer Party und die beiden verbringen die Nacht zusammen. Am nächsten Tag verschwindet sie wortlos. Einige Monate später wird Hal auf einem Schiff angestellt, um einen Artikel über die Reise zu schreiben. Sie segeln an der ligurischen Küste entlang um einen Film zu promoten; mit An Bord sind die Contessa, das Team des Films, ein Fotograf - und Stella mit ihrem Ehemann. Vielleicht fange ich diese Rezension am besten mit meiner Erwartung im Vorfeld an: das Cover verspricht eine sommerliche Lektüre, der Klappentext klingt nach italienischem Flair in den 50ern mit ein wenig Glamour. Soweit kann ich auch zustimmen, nur war ich nicht auf das Ausmaβ an Klischees und Kitsch bezüglich der Liebesgeschichte gefasst und wie viel Raum irgendwelche Geschichten der Vergangenheit letztlich einnehmen würden. Der Einstieg gefiel mir ganz gut, Hal kam mir anfangs sympathisch vor und sprachlich ist es wohl angemessen für Trivialliteratur (ich ordne „Das Versprechen eines Sommers“ einfach mal in den Bereich ein). Die Sprache ist okay, nichts Besonderes, neigt allerdings oft zu Plattitüden (ich spüre ihren Blick/ihre Anwesenheit ohne hinzuschauen etc.) und wirkt dementsprechend manchmal sogar zu leicht auf mich. Die Struktur gefällt mir generell sehr gut, das Buch ist in Sechs sinnvolle Teile gegliedert und die einzelnen Kapitel sind von der Länge her angenehm zu lesen. Die Autorin baut hin und wieder einen Perspektivenwechsel zwischen Hal und Stella ein, wo auch schon mein erstes Problem liegt: Die Wechsel wirkten auf mich teilweise zu hektisch und ich fand sie unnötig. Ich hatte das Gefühl, dass sie immer nur dann einsetzen, wenn der Leser ein wenig Mitleid für Stella haben soll. Wäre die Perspektive durchgehend bei Hal geblieben, hätte mir das um einiges besser gefallen. Mein wohl gröβtes Problem liegt aber ganz klar bei den Charakteren und in Verbindung damit bei den ganzen Klischees. Mit Stella wurde ich leider bis zur letzten Seite nicht warm und für Hal hatte ich teilweise auch kein Verständnis. Anfangs ist sie die typisch „mysteriöse“ Frau, die nichts von sich preisgibt und dann nach einer Nacht mit Hal plötzlich verschwindet. Später ist sie die „arme, reiche“ Frau, die aber insgeheim innerlich soo stark ist, das man es auch dauernd betonen muss. („Das ist nicht die Frau, die sich jeden Satz dreimal überlegt, ehe sie ihn ausspricht, die maβvoll und selbstbeherrscht ist und sich nie impulsiv oder provozierend verhält.“ S. 282). (Selbst-)Reflexion mag schön und gut sein, aber ich will es nicht ständig unter die Nase gerieben bekommen. Sie betrügt ihren Ehemann, aber der ist natürlich auch ein reiches Scheuβal, damit der Leser nicht zu streng über sie urteilt. Dieses Schema zieht sich durch die ganze Geschichte – egal, wie unsympathisch ein Charakter anfangs wirkt, die Autorin schiebt noch kurz eine Sequenz mit trauriger Hintergrundstory hinein, damit man die Charaktere insgeheim doch noch in Ordnung findet. Ein wenig mehr Mut anzuecken hätte dem Buch meiner Meinung nach besser getan. Auch Hal kann charakterlich kaum überraschen: armer, ruheloser Journalist, der eigentlich ein Buch schreiben will mit trauriger Kriegsvergangenheit – mehr muss man gar nicht wissen, um ihn sich während den gesamten 433 Seiten vorzustellen. Die Chemie zwischen den beiden wirkt auf mich auch leidermehr  aufgezwungen als echt. Man liest ständig, was für eine besondere Chemie die beiden habe, aber gespürt habe ich davon wirklich gar nichts. Von den anderen Charakteren werden sie entweder gleich für ein Ehepaar gehalten, oder ihn wird gesagt wie „gut sie miteinander aussehen, tanzen, wirken etc.“ (Stelle aus dem Buch: der Fotograf will ein Foto der beiden vor der Yacht machen: „Bitte, Mrs. Truss. Ihre blonden Haare neben seinen dunklen. Sie sehen so malerisch zusammen aus. Der perfekte Kontrast…“ S.90). Das sollten wohl romantische/süβe Stellen sein, war mir aber zu dick aufgetragen. Die Nebencharaktere sind meiner Meinung nach viel besser gelungen und hätten wohl besser als Hauptcharaktere fungiert, v.a. der Fotograf und der Regisseur. Soweit zur Gegenwart, aber die Autorin musste natürlich noch die tragische Vergangenheit der Charaktere einbauen, in dem (für mich fehlgeschlagenen) Versuch ihnen ein wenig mehr Dimension zu verleihen. Es werden von Anfang an Andeutungen über den Krieg gemacht du die Auflösung hat mich weder überrascht noch emotional mitgenommen. Dementsprechend ist die Story natürlich genauso klischeehaft, wobei es auch ganz nette Momente gibt. Die Schiffstour und Ausflüge sind interessant, der Filmaspekt gefällt mir und es taucht ein Tagebuch eines Kapitäns auf, das eine willkommene Abwechslung für mich darstellt. Das Ende hätte ich sogar fast gut gefunden, hätte man die letzten 10 Seiten einfach weggelassen. Die Motivation bis zum Ende zu kommen war für mich ehrlicherweise nur die Leserunde, da bei mir irgendwann keine Neugier und Spannung mehr gegeben war. Das meiste ist einfach sehr vorhersehbar. Die Atmosphäre hat es mir aber ein wenig erleichtert, da die Beschreibungen zu italienischen Orten etc. sehr sommerlich sind und ein Urlaubs-Feeling aufkommt. Alles in allem konnte mich „Das Versprechen eines Sommers“ leider nicht begeistern. Ich würde nicht per se behaupten, dass es  ein schlechtes Buch sei, aber es war so gar nicht meins. 2,5 Sterne gibt es von mir für das Feeling, die Nebencharaktere und den kleinen Zusatz mit dem Tagebuch. Das Thema klang nett, aber an der Umsetzung hapert es für mich einfach.

    Mehr
  • Tolle Idee... jedoch mit vielen Schwächen

    Das Versprechen eines Sommers

    Any91

    28. July 2017 um 13:10

    Das Cover gefällt mir unheimlich gut. Es ist mit eines der schönsten Cover, die in meinem Bücherregal Platz gefunden haben. Klappentext:Rom, 1953. Der Zufall führt Hal und Stella eines Nachts zueinander - für beide in Moment des absoluten Glücks. Doch schon am nächsten Morgen ist Stella verschwunden.Ein Jahr später begegnen sie sich wieder, inmitten einer illustren Gesellschaft an Bord eines Schiffs, das die ligurische Küste entlang segelt. Doch diesmal unter Umständen, die ihnen beiden zum Verhängnis werden könnten...Der Klappentext klingt spannender als die Handlung dann tatsächlich ist. Ich fand es am Anfang sehr interessant, dass es aus der Sicht eines Mannes geschrieben war ... das hatte ich bisher nicht sehr oft. Doch dann wurde auch aus der Perspektive von Stella geschrieben, was das ganze noch interessanter und spannender machte. Zumindest am Anfang.Ich fand die Geschichte um Stella, als sie noch ein Kind war, viel interessanter als die der erwachsenen Stella. Mich haben ihre Gefühle, als sie ihren Vater und ihren Bruder im Krieg total ergriffen. Wie sie zu ihrem Mann gekommen ist, war zu der Zeit wahrscheinlich nicht mal ungewöhnlich, jedoch hat sie sich total selbst verloren..Der Schreibstil selbst war vollkommen in Ordnung und dennoch brauchte ich ewig, um voran zu kommen. Der Inhalt war teils spannend und teils sehr langatmig und langweilig. Mir fehlten an manchen Stellen, wie beispielsweise beim Kompass, Informationen. Man hätte es so in der Form getrost weglassen können.Alles in allem war es ok..  Mehr als 3 Sterne kann ich leider nicht vergeben. 

    Mehr
  • Anders,als erwartet.....

    Das Versprechen eines Sommers

    divergent

    27. July 2017 um 14:17

    Titel: Das Versprechen eines SommersOriginaltitel: The InvitationAutor: Lucy FoleySeitenanzahl: 433Genre: Historischer RomanVerlag:  insel taschenbuchRom, Anfang der 1950er Jahre;Der Engländer Hal ist Journalist und lebt nach dem Krieg in Rom. Als er eines Abends auf einer glamourösen Party landet, begegnet er dort der schönen und geheimnisvollen Stella. Beide verbringen eine Nacht miteinander, bevor sich am nächsten Morgen ihre Wege wieder trennen.Ein Jahr später begegnen sich beide wieder, dieses Mal auf einem Schiff, Richtung Cannes. Doch dieses Mal ist Stella in Begleitung ihres Ehemannes, einem vermögendem Amerikaner.Auch nach einem Jahr, fühlen sich Hal und Stella zueinander hingezogen und können ihre wahren Gefühle nur schwer verbergen...Ganz ehrlich, ich hatte mir eine etwas andere Geschichte vorgestellt.Ich dachte, das wird eine schöne und vielleicht auch leicht  seichte Liebesgeschichte vor der traumhaften Kulisse Südeuropas. Stattdessen bekommen wir gleich drei Geschichten geliefert, die alle sehr in die Tiefe gehen und alles andere als seicht sind!Der Schreibstil gefiel mir stellenweise ganz gut, auch wenn er nicht flüssig ist. Die Autorin hat eine gute, bildhafte Sprache. Die Landschaftsbeschreibungen von den einzelnen italienischen Städtchen gefielen mir auch gut, und so kann man sich als Leser diese Städtchen relativ gut vorstellen,auch wenn man noch nie dort war. Auch die Stimmung und Atmosphäre der 1950er Jahre wird gut eingefangen.Wie bereits erwähnt, bekommt man hier gleich drei Geschichten erzählt, wobei ich auf die zwei anderen Geschichten hier nicht näher eingehen möchte, da ich nicht spoilern möchte!Die Hauptgeschichte gefiel mir nicht immer.Denn sie hat sich oft einfach nur sooo hingezogen und konnte mich oft gar nicht unterhalten. Hätte ich dieses Buch nicht in einer Leserunde gelesen, so hätte ich es mit großer Wahrscheinlichkeit abgebrochen!Auch mit unseren zwei Protagonisten hatte ich zunächst so meine Probleme.Hal fand ich von  Beginn an sehr sympathisch, doch ich brauchte Zeit,um mit ihm warm zu werden. Ähnlich ging es mir mit Stella! Über Stella erfahren wir erst später, im Laufer der Geschichte, mehr. Sie hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich, mit der man am Anfang nicht unbedingt rechnet. Sie ist mit einem viel älteren Mann verheiratet,der sie kontrolliert und sie zu der Frau gemacht hat, die sie für ihn sein soll. Die wahre Stella blieb dabei auf der Strecke!Gut gefallen haben mir hingegen; die Sprache der Autorin, wenn sie von dem Leben in den 1950er Jahren erzählt und die einzelnen Orte in Süditalien und Südfrankreich, die hier beschrieben werden! Mit der Geschichte konnte ich ansonsten nicht viel anfangen. Nur die letzten Kapitel und das überraschende und so gar nicht vorhersehbare Ende haben mir gut gefallen!Insgesamt ein schwaches Buch mit zu vielen Nebengeschichten!2 von 5 Sternchen! Ich habe etwas anderes erwartet!Ich Danke Lovelybooks & dem Insel Taschenbuch-Verlag für das Rezensionsexemplar + die Leserunde!

    Mehr
  • Leserunde zu "Das Versprechen eines Sommers" von Lucy Foley

    Das Versprechen eines Sommers

    Insel_Verlag

    Große Emotionen, schicksalhafte Lebensgeschichten und prächtige Bilder Rom, 1953: Hal, ein englischer Journalist, begegnet eines Nachts auf einer Party der geheimnisvollen Stella, die ihm wie ein kurzer Moment des Glücks erscheint. Doch schon am nächsten Morgen ist sie wieder verschwunden.Ein Jahr später findet sich Hal an Bord einer Yacht wieder, die die ligurische Küste entlang nach Cannes unterwegs ist – auf Einladung einer Contessa, deren Film dort gezeigt werden soll. Doch Hals Auftrag, für ein Magazin über die Reise zu berichten, wird ihm schnell zum Verhängnis. Denn unter der illustren Schar der Schiffsgäste ist auch Frank Truss, ein skrupelloser amerikanischer Geschäftsmann – und dessen Ehefrau ist niemand anderes als jene rätselhafte Stella. Je weiter die Reise geht, desto weniger können Hal und Stella ihre Gefühle füreinander verbergen – und desto angespannter wird die Situation an Bord … »Eine wunderbar vielschichtige und lebenspralle Geschichte, voll unterdrückter Sehnsüchte und Geheimnisse. Ein Buch, das verzaubert! « Lucinda Riley Mit ihrem neuen Roman Das Versprechen eines Sommers ist Lucy Foley ein üppiger, bittersüßer und dramatischer Schmöker gelungen, der das Lebensgefühl des Dolce Vita in all seiner Sinnlichkeit heraufbeschwört.Neugierig geworden? Hier geht’s zur Leseprobe »Ihr wollt Hal und Stella auf ihrer Reise entlang der Riviera begleiten? Dann bewerbt Euch einfach bis zum 21. Juni über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* für die Leserunde – und beantwortet uns dazu folgende Frage: Mit welchem Filmstar würdet Ihr gern einmal auf Schiffsreise gehen? Über die Autorin: Lucy Foley, 1986 in Sussex, England geboren, hat Englische Literatur in Durham studiert und ihren Masterabschluss in Moderner Literatur an der Universität London gemacht. Sie arbeitete einige Jahre als Lektorin bei Hodder & Stoughton und schrieb währenddessen ihren ersten Roman Die Stunde der Liebenden. Sie lebt in London, reist um die Welt und sammelt Stoffe für weitere Romane.PS: Um über alle Leserunden und Buchverlosungen aus dem Insel Verlag auf dem Laufenden zu bleiben, schaut mal hier vorbei ...* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

    Mehr
    • 572

    AgnesM

    27. July 2017 um 08:33
    divergent schreibt Jetzt, da wir immer mehr über Stellas Vergangenheit erfahren, tut sie mir immer mehr Leid. Wir erfahren, wie sie damals zu ihrem heutigen Ehemann gekommen ist & auch, wieso sie bei ihm bleibt. ...

    Ich bin voll bei dir... ohne die Tagebucheinträge und die Szenen aus der Vergangenheit wäre das Buch leider sehr langweilig. Ich frage mich immer mehr, ob die Autorin aber genau das erreichen ...

  • „Das Versprechen eines Sommers“ von Lucy Foley

    Das Versprechen eines Sommers

    Blubb0butterfly

    22. July 2017 um 11:52

    EckdatenRomanInsel-VerlagÜbersetzung: Christel Dormagen201714,95 €ISBN: 978-3-458-36278-4433 Seiten + 3 Seiten Danksagung + 5 Seiten BuchvorstellungenTaschenbuchCoverEine schicke gekleidete Frau läuft am Strand entlang. Hinter ihr sind Häuser zu sehen.Inhalt (Klappentext)Rom, 1953. Hal, ein englischer Journalist, hat sich nach dem Krieg nach Italien abgesetzt. Eines Nachts trifft er dort die geheimnisvolle Stella, die ihm wie ein kurzer Moment des absoluten Glücks erscheint. Doch so unverhofft sie in sein Leben tritt, so schnell ist sie am nächsten Morgen wieder verschwunden.Ein Jahr später begegnen sie sich wieder, an Bord eines Schiffs, das die ligurische Küste entlang nach Cannes unterwegs ist, auf Einladung einer Contessa, deren Film dort gezeigt wird. Hall soll über die Reise berichten, merkt jedoch schnell, dass ihm der Auftrag zum Verhängnis wird. Unter der illustren Schar der Gäste sind nämlich auch Frank Truss, ein unberechenbarer und skrupelloser amerikanischer Geschäftsmann und dessen Ehefrau – die, zu Hals Bestürzung, niemand anderes ist als jene rätselhafte Stella. Weder Hal noch Stella können ihre Gefühle füreinander verleugnen. Doch die Stimmung an Bord wird immer angespannter, und je näher sie dem Ziel ihrer Reise kommen, desto auswegloser scheint ihre Situation… Autorin (Klappentext)Lucy Foley, 1986 in Sussex geboren, hat Englische Literatur in Durham studiert und ihren Masterabschluss in Moderner Literatur an der Universität in London gemacht. Sie arbeitete einige Jahre als Lektorin im Verlag und schrieb währenddessen ihren ersten Roman, Die Stunde der Liebenden (it 4479). Lucy Foley lebt in London, wenn sie nicht gerade auf der Suche nach neuen Romanstoffen die Welt bereist.MeinungDer Beginn des Buches war recht interessant, aber die Reise konnte mich überhaupt nicht packen. Vor allem sind mir die Figuren nicht so sympathisch gewesen und auch den Inhalt hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Das Buch war nicht wirklich meins.

    Mehr
  • Drama pur

    Das Versprechen eines Sommers

    Binichen90

    21. July 2017 um 17:02

    Rom, 1953: Hal, ein englischer Journalist, begegnet eines Nachts auf einer Party der geheimnisvollen Stella, die ihm wie ein kurzer Moment des Glücks erscheint. Doch schon am nächsten Morgen ist sie wieder verschwunden.Ein Jahr später findet sich Hal an Bord einer Yacht wieder, die die ligurische Küste entlang nach Cannes unterwegs ist – auf Einladung einer Contessa, deren Film dort gezeigt werden soll. Doch Hals Auftrag, für ein Magazin über die Reise zu berichten, wird ihm schnell zum Verhängnis. Denn unter der illustren Schar der Schiffsgäste ist auch Frank Truss, ein skrupelloser amerikanischer Geschäftsmann – und dessen Ehefrau ist niemand anderes als jene rätselhafte Stella. Je weiter die Reise geht, desto weniger können Hal und Stella ihre Gefühle füreinander verbergen – und desto angespannter wird die Situation an Bord …Die Autorin widmet sich in ihrem Roman wunderbar authentisch der italienischen Landschaft. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, welches mich in diesem Punkt so sehr gefesselt hat. Spannung (die leider etwas zu spät einsetzte) und Verstrickungen halten die Geschichte am Leben. Allerdings blieben manche Punkte undurchsichtig und wirkten konstruiert. Eine Nähe zu den Protagonisten ergab sich leider erst recht spät, sodass sie teilweise fremd und schal wirkten. Die verschiedenen Erzählperspektiven empfand ich als treffend gewählt und sie führten dazu, dass doch noch Nähe zu den Figuren aufgebaut werden konnte. Alles in allem ein netter Sommerroman.

    Mehr
  • Eine sommerliche Reise und sehnsuchtsvolle Begegnung an der ligurischen Küste...

    Das Versprechen eines Sommers

    Ayda

    20. July 2017 um 20:00

    "Dinge passieren.Und sie passieren,ganz gleich,ob wir versuchen,sie zu beeinflussen oder nicht. Wir haben nur zwei Möglichkeiten:Entweder lassen wir uns von ihnen zerstören. Oder wir leben einfach weiter. Manchmal ist das der mutigere Weg." (S.375/376)Inhalt:Das sommerliche Cover lädt sofort zum lesen ein,mich hat es sofort angesprochen:)In der Geschichte geht es um Hal und Stella,die sich 1951 durch Zufall auf einer Party kennenlernen, eine Nacht zusammen verbringen und sich danach nie wieder sehen. 1953 bekommt  Hal,der von Beruf Journalist ist, die Möglichkeit auf einem Schiff die ligurische Küste zu bereisen und über die dortige Filmproduktion zu schreiben,das Reiseziel ist Cannes. Dort begenen sich Hal und Stella nach zwei Jahren wieder und merken,dass sie sich nicht vergessen haben und voller Sehnsucht nacheinander sind. Allerdings ist Stella mit dem reichen und korrupten Geschäftsmann Truss verheiratet,der stets immer ein Auge auf seine Frau hat...Meine Meinung:Ich kam sehr gut in die Geschichte rein,der Schreisbstil ist schön und flüssig zu lesen. Die Atmosphäre,die Wärme und das sommerliche Klima sind sehr gut beschrieben. Wir erleben die Geschichte in verschiedenen Zeitsträngen und bekommen aus der Siche von Hal und Stella immer wieder Rückblenden,die ich sehr interessant fand. Es verläuft wie ein Film und man kann sich die Szenen sehr gut vorstellen. Es geht um Verlust,Krieg,Angst,Sehsucht,Hoffnung und die Liebe. Natürlich haben wir hier eine Liebesgeschichte aber sie ist nicht sehr schnulzig. Die Protgonisten waren ok,wobei mir Hal authentischer rüberkam und mich seine Geschichte mehr berührte,mit Stella bin ich nicht ganz warm geworden und in der Mitte fand ich es etwas langatmig aber insgesamt ein unterhaltsamer Roman mit schönen Sätzen. Habe das Buch gern gelesen und vergebe 4 Sterne!Autorin:Lucy Foley, 1986 in Sussex, England geboren, hat Englische Literatur in Durham studiert und ihren Masterabschluss in Moderner Literatur an der Universität London gemacht. Sie arbeitete einige Jahre als Lektorin bei Hodder & Stoughton und schrieb währenddessen ihren ersten Roman Die Stunde der Liebenden. Lucy Foley lebt in London, wenn sie nicht gerade auf der Suche nach neuen Romanstoffen die Welt bereist.(www.suhrkamp.de)

    Mehr
  • Da habe ich mich vergriffen - für mich ist von tiefen Emotionen keine Spur...

    Das Versprechen eines Sommers

    Naibenak

    20. July 2017 um 17:50

    Hal ist Journalist im Rom der 1950er Jahre. In England geboren, ist er aufgrund verschiedener dramatischer Kriegserlebnisse ausgewandert, um sein Leben neu zu ordnen, bleibt jedoch auch weiterhin recht einsam. Auf einer Party lernt er Stella kennen – ebenfalls eine einsame Seele fern der Heimat. Sie erkennen sofort, dass sie etwas verbindet, werden aber schon am nächsten Tag wieder für Jahre getrennt. Es ergibt sich später durch Zufall, dass Hal (geschäftlich) und Stella mit ihrem reichen Ehemann (Geldgeber) gemeinsam auf einer Film-Promotion- Bootstour nach Cannes unterwegs sind, wo ein Film der Contessa präsentiert wird (welche seinerzeit die Party ausgerichtet hat). In dieser Zeit nähern sich Hal und Stella wieder zaghaft einander an und erzählen sich aus ihrem bisherigen Leben. Aber wie weit darf diese Annäherung gehen? Und wie weit geht sie am Ende tatsächlich? Was passiert sonst noch auf dem mehrere Tage andauernden Bootstrip und was für ein ominöses Tagebuch wird Hal dort zugesteckt, welches angeblich als Vorlage für den Film dienen soll? So spannend, wie das für den einen oder anderen vielleicht klingt, hat es sich für mich leider überhaupt nicht angefühlt. Anfangs bin ich noch ganz angenehm überrascht gewesen von der langsamen Einführung der Hauptcharaktere, von den stimmungsvollen Bildern der Stadt Rom, die Lucy Foley erschaffen hat. Bald aber schon folgt die Ernüchterung. Denn es bleibt in diesem Tempo. Die meiste Zeit hat mich der Roman leider gelangweilt. Lucy Foley fehlt offenbar die Eigenschaft, (für mich) mitreißend zu erzählen. Einzig die Rückblicke in die Vergangenheit von Stella sind teils wirklich interessant und gut ausgearbeitet: das faschistische, zerstörte Madrid und die große Not von Stellas Familie sind gut und bewegend beschrieben. Auch kann ich gut nachvollziehen, wie Stella und ihr Mann zueinander gefunden haben... Hals Geschichte, die im übrigen erst sehr, sehr spät offenbart wird, ist auch bewegend. Es sind Kriegserlebnisse, die nun Anfang der 1950er Jahre bei den meisten noch sehr präsent sind und oftmals große Traumata ausgelöst haben... Auch bei anderen Passagieren an Bord erfahren wir ein wenig aus ihrem Leben. Aber ehrlich gesagt, hat mich das alles nicht packen können. Weiterhin gibt es sich wiederholende Phrasen und ein altes Tagebuch, das sich anfangs noch ganz spannend liest, sich aber immer mehr zum übertriebenen Kitsch entwickelt stöhn... Am Ende bleibt einiges in der Schwebe, vieles wird im Laufe des Romans angedeutet, aber nicht konsequent zu Ende gebracht. Und auch der Schluss ist nicht so nach meinem Geschmack...Gut, das hätte mich dann auch gewundert ;-) Fazit: „Große Emotionen, schicksalhafte Lebensgeschichten und prächtige Bilder“ lautet die Überschrift zu diesem Buch. Schicksalhafte Lebensgeschichten – okay, stimmt. Aber der Rest passt für mich nicht. Mir hat dieser Roman kaum eine Emotion entlocken können. Wenn überhaupt, dann Langeweile und Genervtheit über die meiste Zeit. Da habe ich versehentlich mal in die Kitsch-Kiste gegriffen und habe mich letztlich wirklich durchgebissen. Nie, wirklich nie, habe ich das Bedürfnis verspürt, an diesem Buch weiterzulesen. Liebe Leser/innen mit meinem Lesegeschmack: lasst es!!! Alle anderen werden evt sogar ganz viel Freude dran haben (wie diverse Rezensionen zeigen)... :-)

    Mehr
    • 3
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks