Lucy Foley Die Stunde der Liebenden

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Inhaltsangabe zu „Die Stunde der Liebenden“ von Lucy Foley

Vom alten England in die Straßencafés von Paris, über das in der Augusthitze flirrende Korsika bis ins pulsierende New York führt uns diese fesselnde Familiensaga. Sie erzählt von der Macht der wahren Liebe über Jahrzehnte, Kontinente und Generationen hinweg – und davon, wie Herzen und Familien gerade dann miteinander vereint werden, wenn sie für immer verloren scheinen.

England, 1928: Alice und Tom kennen sich aus unbeschwerten Kindertagen: sie, die vor Energie sprühende junge Aristokratin, und er, der noch unbekannte Maler. Ihre Liebe fühlt sich an wie die reinste Magie – doch nicht nur Alices Familie setzt alles daran, eine gemeinsame Zukunft zu verhindern.
London, sechzig Jahre später: Die junge Fotografin Kate findet im Nachlass ihrer Großmutter eine alte Porträt-Skizze, die ihrer verstorbenen Mutter verblüffend ähnlich sieht. Was hat es mit der Zeichnung auf sich? Und wer ist die Frau darauf? Um dem Geheimnis um das Porträt und um die Vergangenheit ihrer Mutter näher zu kommen, macht sich Kate auf die Suche nach dem Künstler, dem berühmten Maler Thomas Stafford …

Die Stunde der Liebenden erzählt von Sehnsucht und Hoffnung, von Verlust und Schmerz, von Abenteuer und Freiheit. Davon, aus Konventionen auszubrechen und den Mut zu finden, seine Ängste zu überwinden. Und vor allem von Liebe und Nähe, die man zulassen muss, um sein Glück im Leben zu finden.

Hinterlässt ein schönes aber auch trauriges Gefühl

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  • Hinterlässt ein schönes aber auch trauriges Gefühl

    Die Stunde der Liebenden

    brauneye29

    06. September 2017 um 15:07

    Zum Inhalt: England, 1928. Alice und Tom – die lebenshungrige Tochter aus gutem Hause und der talentierte Künstler aus einfachen Verhältnissen: Sie kennen sich aus ihrer Kindheit, nach Jahren führt der Zufall sie wieder zusammen. Ihre Liebe ist die reine Magie. Doch nicht nur Alices Familie steht dem gemeinsamen Glück im Weg. Meine Meinung: Mir hat dieses Buch ausgesprochen gut gefallen. Die unterschiedlichen Handlungsstränge werden gut erzählt, die Protagonisten sind sympathisch und gut ausgearbeitet. Auch wenn das Buch in Teilen sicherlich vorhersehbar ist, wird doch immer ein gewisser Spannungsbogen gehalten. Der Schreibstil ist sehr gut lesbar. Die Stimmungen des Buches verleiten einen geradezu dazu sich auf der Couch einzumummeln und einfach nur zu genießen. Fazit: Einfach ein schönes Buch!

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  • Die Stunde der Liebenden

    Die Stunde der Liebenden

    karin66

    05. June 2016 um 07:32

              Das Cover des Buches fesselt das Auge des Betrachters. Es wirkt  sehr romantisch und lässt auf eine schöne Liebesgeschichte hoffen. Dies wird zusätzlich vom Titel „ Die Stunde der Liebenden“ bestätigt.Der Schreibstil ist spannend und sehr angenehm zu lesen. Die Charaktere der einzelnen Personen sind vortrefflich gewählt. Kate ist mir von Anfang an sehr sympathisch. Man verspürt sofort, wie man mit ihrer Geschichte mitfiebert.Kates Mutter war eine berühmte Balletttänzerin. Leider ist sie bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Evi hatte die Mutter von Kate adoptiert. Nun kümmert sich Kate um Evi. Kurz vor ihrem Tod erzählt Evi ihr, dass die leibliche Mutter Kontakt zu ihr aufgenommen hat. Sie übergibt ihr einen Brief und eine Zeichnung von einem Herrn Stafford. Kate macht sich auf die Suche nach ihm und besucht ihn dann auf Korsika. Sie lernt dort dessen Enkel kennen und es entwickelt sich etwas zwischen den beiden. Mit der Zeit erfährt sie immer mehr über ihre vermutliche Großmutter. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht von dem weiteren Verlauf erzählen, damit die Spannung erhalten bleibt. Ein absolut empfehlenswertes Buch, das sehr brillant geschrieben ist. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.        

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  • Die Stunde der Liebenden

    Die Stunde der Liebenden

    anne_fox

    29. May 2016 um 09:55

    Der Roman ist auf zwei Zeitebenen geschrieben einmal 1928 und 1986. Es handelt sich um die tragische Liebesgeschichte von Thomas Stafford einem berühmten Maler und Alice, die sich in England schon als Kinder kennenlernen und sich später auch ineinander verlieben. 1986 ist Kates Mutter June bei einem Flugzeugabaturz gestorben und Kate kann den Verlust kaum ertragen, da sie meint nun keine Familie mehr zu haben. Kates Mutter wurde als Findelkind vor die Türe eines Kinderheimes gelegt und später dann von Evie, Kates Stiefgroßmutter aufgenommen. Für Evie die ihre große Liebe bei einem Autounfall verloren hat, bei der auch ihr ungeborenes Kind starb, bedeutet June alles. Doch sie hat ein großes Geheimnis, dass sie erst kurz vor ihrem Tod offenbart. Kate macht sich mit diesem Wissen auf den Weg um ihre Wurzeln zu finden. Ihr Weg führt über Korsika, Paris und sogar bis nach New York. Ein Weg der Licht ins Dunkel bringt. Sie erfährt unter anderem, wie die beiden Liebenden durch den 2. Weltkrieg und Lügen auseinander gerissen werden und wer ihre Famlie ist. Eine bewegende Geschichte die doch einige Längen hat. Es fehlte etwas die Spannung, doch durch den guten Schreibstil und die gute Bescheibung der verschiedenen Schauplätze, hat der Roman seinen ganz besonderen Flair.

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  • Gelungener Roman

    Die Stunde der Liebenden

    Bjjordison

    26. May 2016 um 07:12

    Zum Inhalt muss ich nichts mehr sagen, da der Klappentext diesen schon wunderbar zusammenfasst. Ich finde der Autorin ist hier wirklich ein sehr gelungener Debütroman gelungen. In der Handlung werden verschiedene Sichten benutzt. Zum Einen von Kate im Jahr 1986 und von Alice in den Jahren 1930 bis zum Krieg, sowie von Tom im Jahr 1986. Diese wechselnden Erzählungen fand ich sehr interessant, weil man so sehr viel über die jeweiligen Personen erfährt und natürlich deren Handlungen. Ich fand es sehr schön zu erfahren, wie die Liebe über diese ganze lange Zeit gehalten hat. Kate fand ich eine sehr interessante, sympathische Person und ich denke man würde gleich handeln wie sie, wenn man etwas aus der Vergangenheit erhält und man über seine Familie erfahren möchte. Die Geschichte finde ich sehr schön und es sind sowohl herzerwärmende als auch traurige Szenen in dem Buch enthalten, so ist, denke ich, für jeden was dabei. Die Beschreibungen der jeweiligen Orten, besonders von Korsika und Paris finde ich romantisch und sehr spannend, so konnte ich mich sehr gut in die Geschichte einfühlen. Diverse Abschnitte des Buches sind als Briefform gehalten und hier hat die Autorin sehr viel Gefühl eingebaut, besonders gelungen finde ich hier die Briefe zwischen Alice und Tom. Ich denke auch, wenn man Briefe, wie Tom es in der Handlung getant, an eine dritte Person übergibt, kostet es doch einiges an Überwindung. Dennoch hat es Tom getan, weil er wollte, dass Kate mehr erfährt. Das Ende war sehr schön und es sind alle Fragen, die sich während des Buches entwickelt haben, schön aufgelöst worden.

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  • Eine Geschichte von Verlust und Gewinn

    Die Stunde der Liebenden

    ConnyKathsBooks

    "Ich glaube, wir tragen alle unsere Vergangenheit mit uns, in dicht an dicht übereinanderliegenden Schichten, wie bei einer Zwiebel." (S. 391) 1986, London: Als die 27jährige Fotografin Kate Darling von ihrer Großmutter kurz vor deren Tod eine geheimnisvolle Federzeichnung erhält, ahnt sie noch nicht, dass ihrem Leben bald eine entscheidende Wende bevorsteht. Denn die Zeichnung führt Kate zum weltberühmten Maler Thomas Stafford nach Korsika und offenbart eine dramatische Liebesgeschichte, die 1928 in Oxford ihren Lauf nahm und eng mit Kates eigenem Schicksal verbunden ist. Eine Geschichte von wahrer Liebe und tragischem Verlust, deren Schatten bis in die Gegenwart reichen. "Die Spur der Liebenden" ist der eindrucksvolle Debütroman von Lucy Foley. Gekonnt verknüpft die englische Autorin hier verschiedene Perspektiven und Zeitebenen zu einer bewegenden und generationsübergreifenden Geschichte. Etwas gewöhnungsbedürftig dabei ist, dass die Vergangenheit im Präsens und die Gegenwart im Präteritum erzählt wird, doch trotzdem kommt man immer gut mit. Schauplätze der Handlung sind u.a. das traumhafte Korsika, Paris und auch New York. Nach und nach taucht man durch die Erinnerungen der Protagonisten, Gespräche und abgedruckte alte Briefe tief ein in das bewegte Leben von Thomas Stafford und seiner großen Liebe Alice Eversley. Eine Liebe, die trotz Kriegswirren, Missverständnissen und Geheimnissen die Jahrzehnte überdauert; wenn auch den beiden kein wirkliches Happy End beschieden ist. Doch alles hat seinen Grund und jeder Schicksalsschlag birgt auch eine Chance, sich weiterzuentwickeln. Vor allem Kate findet durch die Familienrecherchen wieder den Weg zurück in ihr eigenes Leben und die Kraft, ihre selbstgewählte Einsamkeit zu beenden. Besonders in der ersten Hälfte des detailliert und gut geschriebenen Romans ist die Spannung recht hoch. Doch nachdem große Teile des Familiengeheimnisses schon zeitig aufgedeckt werden und es kaum mehr Überraschungen gibt, häufen sich die zähen Passagen und die Luft ist irgendwie raus, auch weil der Verlauf der Geschichte dann in eine ganz andere Richtung geht als erwartet. Die Stimmung wird zunehmend trauriger und der kurze Epilog von 2015 handelt mir auch ein paar Ereignisse zu schnell ab; sodass der Schluss etwas sehr abrupt wirkt. "Mir scheint, mein Leben ist in vieler Hinsicht eine Geschichte von Verlust und Gewinn. Vielleicht setzt sich das Leben aller Menschen daraus zusammen: der Verlust einer Liebe, der Gewinn eigener Unabhängigkeit." (S. 454) Insgesamt hat mir "Die Stunde der Liebenden" dennoch ganz gut gefallen. Eine eher ernste Familien- und Liebesgeschichte, welche durch die gelungene Verbindung der verschiedenen Zeiten und Handlungsstränge, attraktive Schauplätze und interessante Charaktere punktet, aber auch kleinere Schwächen aufweist. 4 Sterne von mir.

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    • 2
  • Die unglaubliche Kraft und die Grenzenlosigkeit einer echten und wahren Liebe. Wunderbar erzählt!

    Die Stunde der Liebenden

    LimaKatze

    Auszug aus dem Klappentext: „Die Stunde der Liebenden“ ist ein ergreifender Roman über die Macht der wahren Liebe, deren Magie über Jahrzehnte, Kontinente und Generationen hinweg wirkt - und Herzen und Familien gerade dann miteinander vereint, wenn sie für immer verloren scheinen. Zum Inhalt: England 1928: Alice und Tom begegneten sich das erste Mal in Kindertagen. Alice, die Tochter aus gutem Hause, und Tom, der Junge aus einfachen bürgerlichen Verhältnissen. Bereits in der Kinderzeit gab es zwischen ihnen ein ganz besonderes Band. Eine Verbindung, die vor allem von Alice Mutter vom ersten Moment an nicht toleriert wurde. Die Jahre vergehen und Alice und Tom verlieren sich aus den Augen. Per Zufall treffen sie sich im Jahr 1928 auf einer Party wieder. Beide sind inzwischen erwachsen und Tom ist ein talentierter Künstler, der aber noch in seinen Anfängen steht. Diese Begegnung ist der Beginn einer großartigen Liebesgeschichte. Eine wunderbare Liebe, tief, echt, grenzenlos. Eine unerschütterliche Liebe, der vom Schicksal und von Menschenhand so mancher Stein in den Weg gelegt werden sollte. „Und dann sieht er sie. So wie sie tanzt, muss er an die Bewegung eines Schwans denken, an die energische Kraft unter dem Wasser und das sanfte Dahingleiten darüber. Sie geht mit der Musik, sie bewegt sich darin, schwebt über ihr.“ (Seite 16) London 1986: Die junge Kate ist Fotografin. Vor einem Jahr hat sie ihre Mutter verloren, die als Baby vor einem Waisenhaus ausgesetzt und später adoptiert wurde. Kate selbst ist ohne Vater aufgewachsen, deshalb hatte sie eine besonders innige Verbindung zu ihrer Mutter, aus der letztendlich eine berühmte und begnadete Balletttänzerin wurde. Der Tod der Mutter macht Kate schwer zu schaffen und sie zieht sich immer mehr zurück. Familienangehörige gibt es nicht, und Kate droht nach und nach zu vereinsamen. Doch als sie eines Tages auf eine rätselhafte Zeichnung aus den Zwanziger Jahren stößt, soll dies ihr Leben von Grund auf verändern. Die Zeichnung zeigt eine Frau, die Kates Mutter zum Verwechseln ähnlich sieht. Kate nimmt all ihren Mut zusammen, begibt sich auf Spurensuche, findet dabei zu sich selbst ... und noch einiges mehr. „Wie auch immer, ich mochte mit niemandem drüber sprechen. Es wäre mir allzu sehr wie der Versuch vorgekommen, dem Ganzen einen Sinn zu verleihen, wieder vorwärtszuschauen, und dazu war ich noch nicht bereit. Es ging mir besser, wenn ich genau dort verharrte wo ich war, in dem traurigen Zwischenreich, das ich mir geschaffen hatte.“ (Kate, Seite 38) Mein Fazit: „Die Stunde der Liebenden“ hat einen ganz eigenen Zauber, der einen regelrecht gefangen nimmt. Als erstes sollte ich an dieser Stelle vielleicht vorausschicken, dass Liebesromane sonst eher selten mein Thema sind. Doch die Inhaltsbeschreibung zu diesem Buch machte mich irgendwie neugierig und zu meiner großen Freude wurde ich nicht enttäuscht. Es erwartete mich eine wunderbare und mitreißende Liebesgeschichte voller Romantik und Zartheit, die sehr berührend erzählt wurde und dennoch ohne jeglichen Kitsch daherkommt. Von Beginn an wurde ich in ihren Bann gezogen und bedauerte am Ende nur, dass mit der letzten Seite alles vorbei war. Der Roman spielt an verschiedenen Orten, in wechselnden Zeitebenen, und es wurden von der Autorin unterschiedliche Blickwinkel eingenommen. Das klingt zunächst verwirrend, wurde aber im Buch hervorragend umgesetzt, so dass der Leser stets den Überblick behält und nicht den Faden verliert. Die Handlungsorte sind sehr anschaulich beschrieben und lassen fast greifbare Bilder im Kopf entstehen. So wird diese Lektüre für den Leser lebendig. Das gilt auch für die Protagonisten, die fein herausgearbeitet wurden und Sympathie vermitteln. Ganz besonders Thomas (Tom) Stafford hat mir als Charakter außerordentlich gefallen. Durch die Rückblenden wird der Leser in verschiedene Zeiträume geführt. Äußerst charmant fängt die Autorin beispielsweise die Galanterie der Zwanziger Jahre ein. An den Schrecken des Zweiten Weltkrieges kommen auch die Hauptprotagonisten nicht vorbei, und der Leser leidet und fürchtet in diesen Passagen mit den Romanfiguren. Die reichhaltige und elitäre Künstlerszene ist aufgrund der Handlung immer wieder mal ein Bestandteil im Erzählten, und wurde an diesen Stellen ganz großartig herausgestellt. Derart ansprechend, dass bei mir Neugierde geweckt wurde für Stilrichtungen der Malerei und andere Themen aus der Kunstwelt. Am Ende war dieses Buch für mich also nicht nur ein sehr schönes Leseerlebnis, sondern sogar eine Inspiration für ein neues Interessengebiet. Was will man mehr?! Ein wohltuender und stimmungsvoller Roman mit einer Liebesgeschichte, die außergewöhnlich ist. Die Geschichte von Alice und Tom geht nicht nur zu Herzen, sondern sie zeigt auch die unglaubliche Kraft und die Grenzenlosigkeit einer echten und wahren Liebe, die es nur ohne jeglichen Egoismus geben kann, und die nicht immer nach dem klassischen Muster ablaufen muss. Sehr gerne vergebe ich hier fünf Sterne und würde sogar noch einen mehr vergeben, wenn es denn ginge. So kann ich zum guten Schluss nur den Tipp geben: Lesen, sich fallen lassen und genießen! (Titel der Originalausgabe: „The Book of Lost and Found“)

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    • 7
  • Eine Geschichte von Liebe und Verzweiflung

    Die Stunde der Liebenden

    leserattebremen

    13. March 2016 um 12:34

    Es ist das Jahr 1986 als die junge Fotografin Kate, die erst vor kurzem ihre Mutter verloren hat, auch Evie beerdigen muss, ihre Stief-Großmutter. Als Kates Mutter zur Adoption gegeben wurde, nahm Evie sie auf und half ihr auf ihrem Weg, eine große Primaballerina zu werden. Auf dem Sterbebett hat Kate von Evie erfahren, dass es Briefe und eine Zeichnung von ihrer wahren Großmutter gibt, die Evie jedoch aus Angst vor dem Verlust immer vor Kate und ihrer Mutter versteckt hat. Nach ihrem Tod begibt sich Kate auf die Suche nach ihrer Familiengeschichte und findet den Anknüpfungspunkt auf den wilden Partys der goldenen Zwanziger Jahre. Lucy Foley schafft mit „Die Stunde der Liebenden“ einen wunderbaren Bogen zwischen dem Leben von Kate und dem Leben ihrer Großmutter in den 20er und 30er Jahren, als sie den zu Kates Lebzeiten berühmten Maler Tom Stafford kennenlernte. Durch Rückblenden erfährt Kate Stück für Stück ihre Familiengeschichte und als Leser entdeckt man dadurch gemeinsam mit der Hauptfigur die vielen Geheimnisse, die ihre wahre Großmutter Alice verborgen hat. Das Leben von Alice wird sehr anschaulich beschrieben und der Autorin gelingt es ausgezeichnet, sowohl Alice und ihre Motive als auch Kates Wut zu verstehen, dass diese ihre Mutter damals im Stich gelassen hat. Sie ist hin und hergerissen zwischen dem Wunsch, ihre Geschichte zu kennen und der Angst, damit ihre Adoptivgroßmutter nachträglich noch zu hintergehen, weil sie ihre Rolle durch die Suche nach Alice in Frage stellt. Diese schwierige Geschichte einer jungen und unsicheren Frau beschreibt Lucy Foley vor der wunderschön erzählten Kulisse von Liebe, Angst und Eifersucht. Es hat sehr viel Freude gemacht, sich mit Kate auf die Suche nach ihren Geheimnissen zu begeben und die Geschichte von Alice Stück für Stück kennenzulernen. Ob Kate wirklich die ganze Geschichte erfährt und ob es das ist, was sie sich erhofft hat muss jeder Leser gemeinsam mit Kate herausfinden. „Die Stunde der Liebenden“ von Lucy Foley ist ein äußerst gelungener Debütroman, man darf gespannt sein auf den nächsten Roman der Autorin. 

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  • Ein herrliche Liebesgeschichte

    Die Stunde der Liebenden

    zauberblume

    27. February 2016 um 17:56

    "Die Stunde der Liebenden" ist ein äußerst gelungener Debütroman der englischen Schriftstellerin Lucy Foley. Eine berührende und bewegende Liebesgeschichte. Wunderbare Protagonisten, die wir fast ihr Leben lang begleiten dürfen. Der Klappentext: England, 1928. Alice und Tom – die lebenshungrige Tochter aus gutem Hause und der talentierte Künstler aus einfachen Verhältnissen: Sie kennen sich aus ihrer Kindheit, nach Jahren hat der Zufall sie wieder zusammengeführt. Ihre Liebe ist die reine Magie. Doch nicht nur Alices Familie setzt alles daran, das gemeinsame Glück zu verhindern. London, 1986. Kate, eine junge Fotografin, fängt auf ihren Streifzügen durch die Stadt das pulsierende Leben ein. Sie selbst lebt zurückgezogen, auch Familie hat sie keine mehr: Ihre Mutter war eine Waise und kam vor Jahren ums Leben, ihren Vater hat sie nie gekannt. Eines Tages fällt Kate eine alte Zeichnung in die Hände, aus den 1920er Jahren. Und sie traut ihren Augen kaum: Denn die Frau darauf sieht ihrer Mutter täuschend ähnlich.Kate beschließt, dem Geheimnis um die Zeichnung auf den Grund zu gehen, und stößt dabei nicht nur auf die Geschichte einer großen Liebe, sie findet auch den Mut, für ihr eigenes Glück zu kämpfen. Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an begeistert. Ich bin sofort eingetaucht in die Geschichte, die uns abwechselnd ins Jahr 1928 und dann wieder ins Jahr 1986 entführt. Wir haben es mit wunderbaren Protagonisten zu tun, die wunderbar beschrieben sind, so daß man sich Tom, Alice, Kate und Oliver wirklich bildlich vorstellen kann. Bei Tom auf Korsika habe ich mich äußerst wohl gefühlt. Eine traumhafte Geschichte, die Jahrzehnte überdauert, von zwei Liebenden die etwas Wunderbares miteinander verbindet und die dann doch jeder auf seine Art glücklich wurden. Man bekommt Einblick in die Kriegswirren und das Schicksal, das viele Menschen erleiden mußten. Auch die Galerie von Alice in New York muß traumhaft sein. Ich bewundere auch Kates Mut , sich mit allem auseinanderzusetzen und nach ihren Wurzeln zu forschen. Sie hat dabei viele liebenswerte Menschen kennengelernt. Eine wirklich ergreifende Geschichte, die mich bis zum Ende sehr berührt hat. Für mich ist Lucy Foley eine herausragende Autorin und ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch.

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  • Ein wirklich überzeugendes Debüt

    Die Stunde der Liebenden

    Svenjas_BookChallenges

    21. January 2016 um 18:08

    Das Thema ist sozusagen genau mein Metier: Wie auch die Romane von Kate Morton und Lucinda Riley, die ich beide sehr sehr gerne lese, spielt Die Stunde der Liebenden auf zwei zeitlichen Ebenen und erzählt die Geschichte der Protagonistin in der Gegenwart (bzw. in dem Fall in den 1980er Jahren) und die einer anderen Person in der Vergangenheit, in dem Fall in den 1920er-1940er Jahren. Lucy Foley gelingt es, dass man den beiden Erzählsträngen sehr gut folgen kann und man beim Lesen nicht durcheinander kommt, allerdings fand ich, dass die Übergänge zwischen den verschiedenen Zeiten immer etwas holprig waren. Das liegt vermutlich daran, dass Kates Geschichte in der Vergangenheitsform und Toms und Alices Geschichte im Präsens erzählt wird. Dieser Zeitformen-Wechsel ist meiner Meinung nach etwas unglücklich gewählt, stört den Lesefluss aber auch nur gering. Kate als Protagonistin ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen, sie wirkt sehr authentisch, echt und bodenständig und man kauft es ihr ab, dass sie der Tod ihrer geliebten Mutter völlig aus der Bahn wirft. Man ist als Leser gern an ihrer Seite und hat das Gefühl, ihr bei den Recherchen zu der mysteriösen Zeichnung, die ihr in die Finger fällt, über die Schulter zu blicken. Sympathieträger ist auch der Maler Tom Stafford, den man gleich im Prolog kennenlernt und der irgendetwas mit Kates Vergangenheit zu tun haben muss. Kates Mutter lernt man leider nicht mehr kennen, durch Kates Erzählungen und Schilderungen hat man aber das Gefühl, dass sie eine wirklich großartige Frau war. Lediglich mit Alice konnte ich am Anfang nicht wirklich etwas anfangen. Sie ist zwar eine sehr zielstrebige, selbstbewusste und eigenständige Frau, wirkt aber auch in gewissem Maße verzogen und privilegiert. Erst gegen Ende bekommt man ein ganz anderes Bild von ihr, was mich sehr beeindruckt. Das Einzige, was mich an Lucy Foleys Beschreibung der Personen gestört hat, ist, dass nahezu jeder als "im konevtionellen Sinne nicht schön und vor allem deshalb über die Maßen attraktiv" beschrieben wird. Da hätte sie ruhig ein bisschen variieren können :D Die Geschichte selbst ist vielleicht nicht unbedingt besonders originell und neuartig, aber sie ist sehr gut erzählt und es macht so trotzdem großen Spaß, sie zu lesen. Ich hatte von vornherein eine Ahnung, was die geheimnisvolle Zeichnung und Kates Verbindung zu Tom und Alice angeht und so war die Auflösung nicht total überraschend, hat mich aber dennoch berührt. Foleys Geschichte geht ans Herz und ab und zu brauche ich einfach mal eine solch leichte Liebesgeschichte, in die man abtauchen und die man einfach genießen kann. Was mir auch sehr geut gefällt: Foley verzichtet auf übertrieben kitschige Formulierungen und zu detailreiches Erzählen (besonders, was die körperliche Beziehung von Alice und Tom angeht), sodass man als Leser praktisch nicht mit Liebes-Gesülze überschüttet wird und auch viel seine eigene Vorstellungskraft einsetzen kann, um sich gewisse Dinge vorzustellen. Das ist für mich ein großer Pluspunkt und unterscheidet Die Stunde der Liebenden von so vielen anderen romantischen Erzählungen, in denen gilt: Schmalz, Schmalz und nochmal Schmalz! Gegen Ende hat die Geschichte mich dann zwar nicht mehr so richtig fesseln können, da die Luft ein wenig raus war, aber insgesamt habe ich Kate auf ihrer Suche nach der Wahrheit sehr gerne begleitet und auch Tom und Alice bei ihren Erzählungen unheimlich gern gelauscht. Dabei haben mir auch die Schauplätze (London, Korsika, Venedig, Paris und New York) und die geschichtlichen Abrisse, vor allem zur Weltwirtschaftskrise und zum Zweiten Weltkrieg, unheimlich gut gefallen. Auch, dass die Kunst für alle drei sowie für Toms Stief-Enkel Oliver eine so große Rolle spielt, ist ein sehr schöner Gedanke. Vielleicht hätte das Ende noch ein wenig ausführlicher sein können, aber im Großen und Ganzen war ich nach der letzten Seite wirklich zufrieden. Mein Fazit: Lucy Folyes Debütroman Die Stunde der Liebenden ist leichte, aber sehr unterhaltsame Kost, die ans Herz geht und einen mitnimmt auf eine Reise in die Vergangenheit. Man begibt sich auf die Spuren einer zarten und keinesfalls zu kitschigen und überromantischen, aber wohl dosiert dramatischen Liebesgeschichte und genießt dabei die korsische Sonne auf der Haut, ein warmes Baguette in einem Straßencafé in Paris und die salzige Seeluft in Venedig. Foley hat einen sehr angenehmen Schreibstil und auch wenn die Handlung an einigen Stellen ein bisschen zu banal und holprig daherkommt, konnte ich die Lektüre im Großen und Ganzen sehr genießen und kann nur jedem raten, die Newcomer-Autorin auf jeden Fall im Hinterkopf zu behalten: Hier kommt sicher noch mehr :)

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  • Die Stunde der Liebenden

    Die Stunde der Liebenden

    Susen-Gudrun

    22. December 2015 um 21:01

    Im Buch „Die Stunde der Liebenden“ von Lucy Foley findet Kate eines Tages eine alte Zeichnung aus dem Jahre 1928. Als sie versucht heraus zu finden, was es mit dieser Zeichnung auf sich hat stößt sie auf die Geschichte einer großen Leibe und Leidenschaft, die ihre Familie betrifft und Generationen überdauert. Der Roman, der in unterschiedlichen Zeitebenen spielt und aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, liest sich gut und flüssig, wenn auch stellenweise etwas langatmig. Insgesamt ist es eine wunderbare Geschichte, die durch die verschiedensten Handlungsorte und Schauplätze interessant bleibt und uns dem Leser die unterschiedlichen Charakteren durch eine genaue und bildhafte Beschreibung nahe bringen. Das etwas zu kurz geratene Ende löst die Geschichte auf lässt aber trotzdem Raum für Spekulationen, wie es wohl weiter geht.

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  • Schöne, wenn auch vorhersehbare Geschichte

    Die Stunde der Liebenden

    annalisa89

    09. December 2015 um 09:01

    Nach dem Tod ihrer Mutter hat Kate niemanden mehr. Als sie eine Zeichnung einer Frau, die angeblich ihre Großmutter sein soll erhält, ist sie daher gewillt, dieser Spur zu folgen. So landet sie bei dem Maler Tom Stafford, der ihr nach und nach von seiner Liebesgeschichte mit Alice erzählt. Das Buch liest sich sehr flüssig, wenn auch an einigen Stellen etwas langatmig. Interessant an der Geschichte fand ich zum einen die verschiedenen Erzählformen - es gibt sowohl Teile in der Ich-Form als auch von einem Erzähler, der nicht an der Geschichte selbst beteiligt ist - und die unterschiedlichen Handlungsorte, deren Flair die Autorin auf wunderbaren Weise beschreibt. Die Autorin hat einen schönen Schreibstil und die Geschichte ist gut aufgebaut, konnte mich im groß und ganzen jedoch leider nicht vollkommen überzeugen. Vieles ist vorhersehbar und meiner Meinung nach spielen einfach zu viele Nebengeschichten in Handlung mit. Dennoch finde ich das Buch schön und würde es definitiv weiterempfehlen, wenn man gerne Liebesgeschichten und von Familiengeheimnisse liest, kommt man mit "Die Stunde der Liebenden" definitiv auf seine Kosten.

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  • Einfühlsam, anregend und sehr angenehm zu lesen

    Die Stunde der Liebenden

    CarmenPastl

    06. December 2015 um 19:08

    Schon im ersten Augenblick habe ich mich in das Cover des Buches verliebt - jedes Mal wenn ich das Buch zur Hand nahm und mit meinen Fingern sanft über den glatten Einband strich flog ein Lächeln über meine Lippen und ein anstrengender Tag wurde schlagartig um einen Grad besser. Ihr seht was bei mir schon alleine das Cover bewirkt hat - jetzt denk euch mal in welche Stimmung mich der Inhalt versetzte :) Nein ich mein es ganz ernst, die Geschichte und Ihre Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und viel zu schnell wurden die Seiten bis zum Ende immer weniger, bis schließlich das letzte Blatt gewendet war.  Obwohl man sieht, dass das Ende naht und nur noch 50-20-10-5-4-3-2- und schlussendlich nur noch 1 Seite übrig ist: Die Geschichte endet trotzdem ziemlich abrupt - man könnte meinen, dass die letzte Seite noch den Inhalt für ein gesamtes Buch in sich trägt... Das Buch handelt von einer Generationen überdauernden Liebesgeschichte... Eben sind die beiden Menschen die Kate am meisten bedeuten, verstorben. Ihre Mutter bei einem Flugzeugabsturz und einige Monate später deren Ziehmutter Evi, die auch für Kate wie eine Mutter war. Vor allem aber war Sie alles was Kate nach dem Flugzeugabsturz noch als Familie bezeichnen konnte. Nach Ihrem Tod war Sie alleine... Dachte Sie jedenfalls, denn kurz vor Evi´s Tod vertraut diese ihr noch einen Brief an, der eine Vergangenheit birgt,  die Evi damals nicht wahrhaben wollte. Nun ist es Kate, die dem geheimnisvollen Brief von damals nachgeht und welche Welten sich dadurch für die junge Fotografie-begeisterte  öffnen, hätte Sie nie zu träumen gewagt.

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  • Leserunde zu "Die Stunde der Liebenden" von Lucy Foley

    Die Stunde der Liebenden

    aba

    "Einige Dinge verbleiben für immer im Dunkel der Zeit" In ihrem sinnlichen und zugleich packenden Liebesepos "Die Stunde der Liebenden" entführt die britische Autorin Lucy Foley ihre Leser auf eine Reise in die Vergangenheit. Auf der Suche nach der eigenen Identität und auf den Spuren eines Geheimnisses besucht Kate, die Heldin dieses Romans, magische Orte und faszinierende Städte und ihr dürft dabei sein, wenn sie die Antwort auf ihre Fragen findet. Wenn ihr Fans von geheimnisvollen Familiengeschichten seid, ist "Die Stunde der Liebenden" genau das Richtige für euch! Habt ihr Lust auf eine spannende und bewegende Geschichte mit unerwarteten und dramatischen Wendungen, vor atemberaubenden Kulissen? Dann dürft ihr diese Leserunde nicht verpassen! Zum Inhalt England, 1928. Alice und Tom – die lebenshungrige Tochter aus gutem Hause und der talentierte Künstler aus einfachen Verhältnissen: Sie kennen sich aus ihrer Kindheit, nach Jahren führt der Zufall sie wieder zusammen. Ihre Liebe ist die reine Magie. Doch nicht nur Alices Familie steht dem gemeinsamen Glück im Weg... London, 1986. Kate, eine junge Fotografin, fängt auf ihren Streifzügen durch die Stadt das pulsierende Leben ein. Sie selbst lebt zurückgezogen, auch Familie hat sie keine mehr: Ihre Mutter war eine Waise und kam vor Jahren ums Leben, ihren Vater hat sie nie gekannt. Eines Tages fällt Kate eine alte Zeichnung in die Hände, aus den 1920er Jahren. Und sie traut ihren Augen kaum: Denn die Frau darauf sieht ihrer Mutter täuschend ähnlich … Kate beschließt, dem Geheimnis um die Zeichnung auf den Grund zu gehen, und stößt dabei nicht nur auf die Geschichte einer großen Liebe, sie findet auch den Mut, für ihr eigenes Glück zu kämpfen. Leseprobe Ihr könnt auch Lucy Foley  auf Facebook und Twitter folgen, wenn ihr noch mehr über die Entstehung von "Die Stunden der Liebenden" und ihre neuen Projekte erfahren möchtet. Zusammen mit dem Insel Verlag vergeben wir 25 Exemplare von "Die Stunde der Liebenden" unter allen, die diesen herzergreifenden Roman im Rahmen einer Leserunde lesen, sich darüber austauschen und am Ende eine Rezension schreiben möchten. Möchtet ihr Kate auf der Suche zu sich selbst begleiten? Dann bewerbt euch* bis zum 21.10. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und antwortet auf diese Frage: Aufregende Städte wie London und New York, das romantische Paris, und ein magischer Ort wie die Kalksteinkliffe auf Korsika: Das sind die Szenarien in Lucy Foleys Roman. Wenn ihr eine Kulisse für eure eigene Liebesgeschichte wählen könntet, wo würdet ihr diese spielen lassen? Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten! Zur Autorin Lucy Foley, 1986 in Sussex, England geboren, hat Englische Literatur in Durham studiert und ihren Masterabschluss in Moderner Literatur an der Universität London gemacht. Sie arbeitete einige Jahre als Lektorin bei Hodder & Stoughton und schrieb währenddessen ihren ersten Roman Die Stunde der Liebenden. Sie lebt in London, reist um die Welt und schreibt an ihrem zweiten Roman. Ich wünsche euch viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken können.

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    • 803
  • Die Stunde der Liebenden

    Die Stunde der Liebenden

    typomanin

    01. December 2015 um 21:42

    Verlag: Insel taschenbuch Seitenzahl: 461 Seiten Meine Lesezeit: ca. 7 1/2 h Cover: Verläufe sind ja grad im Trend und wenn sie dann noch relativ natürlich sind, wirklich schön. Es ist ein sehr romantisches Cover das den Inhalt widerspiegelt. Rezension:  London, 1986: Der jungen Fotografin Kate fällt beim Stöbern in alten Sachen eine Zeichnung in die Hände. Die Person darauf erinnert sie an ihre verstorbene Mutter. Da sie nicht weiß, was es damit auf sich hat, will sie das Geheimnis der Zeichnung, die 1928 erstellt wurde, lüften und macht sich auf die Suche nach dem Zeichner. England, 1928: Alice ist eine neugierige junge Frau, auf der Suche nach Abenteuer. Tom hingegen ein Jurastudent mit einem unglaublichen Zeichentalent. Die beiden kennen sich aus ihrer Kindheit und treffen sich wieder. Ihre Liebe dauert noch immer an. Doch Alice’ Familie ist nicht gerade erfreut an dem jungen Mann an der Seite ihrer Tochter und will die beiden auseinander bringen. Das Buch ist in mehreren Zeitebenen geschrieben und aus unterschiedlichen Perspektiven, was mir sehr gut gefiel. Man lernt dadurch die Personen gleich sehr gut kennen. Mir fiel es leicht in das Buch reinzukommen und die Charaktere sind wirklich sympathisch. Der Schreibstil ist wundervoll und es macht wirklich Spaß zu lesen. Toll sind auch die unterschiedlichen Schauplätze der Handlung und die detaillierte Beschreibung. Das Buch spielt in London, England, auf Korsika, in Paris und in New York. Es wird nie langweilig. Ein kleiner Haken bleibt und darum auch nur 4 Sterne: Das Ende kam für mich ziemlich abrupt und kurzatmig. Hier hätte ich mir noch weitere Ausführungen gewünscht und mehr Details wie auf den vorangegangenen Seiten. Und trotzdem: Dass es das Debüt der Autorin ist, hat mich gefreut und ich hoffe auf weitere Erzählungen. Fazit: Eine romantische Geschichte. Leise und einfühlsam erzählt. Lieblingszitat: »Ich glaube wir tragen alle unsere Vergangenheit mit uns, in dicht an dicht übereinander liegenden Schichten, wie bei einer Zwiebel. Irgendwo steckt noch jenes Mädchen in dir, auch wenn es inzwischen von neuen Schichten überlagert sein mag. Dieses Mädchen ist es, das dich zusammenhält; es ist dein eigentliches Inneres.«

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  • Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir lieben.

    Die Stunde der Liebenden

    Sick

    London, 1986: Nach dem Tod ihrer Adoptivoma Evie ist Kate ganz alleine. Ihre Mutter, die berühmte Balletttänzerin June Darling, starb bereits ein Jahr zuvor bei einem Flugzeugabsturz. Für Kate war sie nicht nur Mutter, sondern zugleich beste Freundin. Mit Evie hingegen war sie nie besonders eng. Umso erstaunter ist Kate, als diese ihr auf dem Sterbebett ein Geheimnis verrät. Junes leibliche Mutter hatte seinerzeit nach ihr gesucht, aber Evie hat jeglichen Kontakt vor ihrer Ziehtochter abgeschirmt. Um nicht in Trauer und Einsamkeit zu versumpfen, beschließt Kate, nach dieser rätselhaften Frau zu suchen. Mithilfe eines Portraitbildes, das Célia, Junes leibliche Mutter, ihrem Brief beigefügt hat, schafft sie es, Kontakt zu dessen Erschaffer herzustellen, dem zurückgezogen lebenden Künstler Thomas Stafford. In seinem Haus auf Korsika erhofft sich Kate Antworten… In „Die Stunde der Liebenden“ begleitet der Leser Kate auf der Suche. Zusammen mit ihr und Tom taucht der Leser in die Vergangenheit ein, angefangen beim Jahr 1928, in dem Thomas und seine große Liebe Alice sich seit ihrer Kindheit das erste Mal wieder begegnen. Diese Abschnitte sind untypischerweise im Präsens erzählt, während „die Gegenwart“, in dem Fall das Jahr 1986, im Präteritum geschrieben ist. Die Vergangenheit erscheint einem so bisweilen klarer, greifbarer. Das liegt auch daran, dass die Charaktere in diesem Teil der Geschichte ausführlicher beschrieben werden. Während ich über Kate nur wenig erfahren habe, lernt man Thomas und Alice sehr gut kennen und sogar einige Nebenfiguren hat man lebhaft vor Augen. Aber obwohl man über Kate nur wenig weiß, ist sie doch sympathisch genug, dass man sich für ihre Suche interessiert und ihr Antworten wünscht. Die Geschichte selbst hat mir von der Idee und Umsetzung her gut gefallen. Kaum denkt man, man weiß endlich etwas mehr über die Hintergründe, taucht auch schon eine neue Unklarheit auf, die erst im Laufe der weiteren Ereignisse ausgeräumt wird. Dabei hatte ich niemals das Gefühl, den Überblick zu verlieren oder etwas nicht mitzubekommen. Bei einigen Szenen lief in meinem Kopf regelrecht ein Film ab, so anschaulich war alles dargestellt. Besonders die Handlung in Paris und auf Korsika möchte ich hierbei erwähnen. Fernweh ist da definitiv vorprogrammiert. Das einzige, was ich bemängeln könnte, sind die losen Fäden, die man bei Abschluss der Lektüre noch in der Hand hält. Was die Vergangenheit betrifft, ist alles abgeschlossen, so wie es für Kate optimal ist. Doch wie es im Jahr 1986 und danach weitergeht, wird lediglich angekratzt. Das fand ich etwas schade, denn während des Lesens stellt man sich genau wie Kate selbst immer mal wieder die Frage, wie es nach Ende der Suche wohl weitergehen wird. Hier hätte ich mir mehr als nur ein, zwei Andeutungen gewünscht. Auch Tom, den man als eine der Hauptfiguren so gut kennen und schon beinahe lieben lernt, wird mit einigen kleinen Sätzen abgekanzelt. Wer sich als Leser die Zukunft von Romanfiguren lieber selbst ausmalt, wird mit dem Schluss aber wohl zufrieden sein. Ein spannendes Familiengeheimnis vor traumhafter Kulisse entlüftet – ein wirklich schönes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

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    • 3

    SalanderLisbeth

    30. November 2015 um 10:37
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