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ROZUBI

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen


Leserunde zu "Durst ist schlimmer als Heimweh" von Lucy Fricke - ET 24.10.14
 
Ihre Jugend war hier zu Ende, und Judith wäre jetzt gerne allein gewesen. Denn schon das Wort Gruppenabend hatte Panik in ihr ausgelöst. Judith verabscheute Gruppen, Gruppenspiele, Gruppensport, das klang für sie nach dem Befund einer tödlichen Krankheit: Es tut mir leid, aber Sie haben Gruppe. Wie konnte ausgerechnet sie in einer betreuten Wohngemeinschaft landen? Ohne Drogen, ohne Waffen, dafür an jeder Ecke etwas, das sie Hilfe nannten.

Als Hoffnungslose unter Hoffnungslosen taumelt Judith durch Therapien, Aushilfsjobs und durch die erste Verliebtheit. Sensibel, drastisch und mit lakonischem Witz erzählt Lucy Fricke von Verlustschmerz und Aufruhr beim Abschied von einer desaströsen Jugend.
 
Auch diesmal verlosen wir unter allen Bewerbern eins von 10 Exemplaren! Bewerben könnt ihr euch bis zum Erscheinungstermin,
dem 24. Oktober, indem ihr folgende Frage beantwortet:
 
Was gefällt euch an einem nächtlichen Spaziergang durch die Stadt?
 
Wir sind gespannt, was euch nachts an eurer Stadt begeistert und ob ihr auch die Einsamkeit ab und an ein wenig genießt! An alle, die leider nicht gewinnen - lest gerne mit - ein fantastischen Buch, welches berührt und zwar ganz tief drinnen ...
 
Beste Grüße,
 
Till
 

Autor: Lucy Fricke
Buch: Durst ist schlimmer als Heimweh

Rosen-Rot

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich mag nächtliche Spaziergänge. Die Nacht in einer Stadt finde ich besonders faszinierend. Am meisten gefallen mir die vielen Lichter. Das Lichtermeer einer Stadt hat einen besonderen Zauber für mich.

Das Buch wäre genau nach meinem Geschmack, und ich wäre gern bei der Leserunde dabei.

seschat

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Beim nächtlichen Spaziergang durch die Stadt gefallen mir besonders die bunten Lichter der Läden und Laternen. Dieses Farbenmeer lässt sich am besten an lauwarmen Sommernächten genießen.

Ich würde gern mitlesen, weil die Geschichte mich irgendwie gefangen genommen hat. Ich möchte Judiths Schicksal besser kennen lernen.

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seschat

vor 3 Jahren

Dritter Teil: Seite 103 - Seite 172
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Judith versucht sich zu bessern und geht einer geregelten Arbeit nach. Doch der WG-Alltag und Geschichten aus der Vergangenheit sind omnipräsent. So sehr sie auch abschließen möchte, sie kann es nicht. Mutter und der gewalttätige Stiefvater setzen ihr zu.

Die Geschichte mit Thommy verläuft ebenso unglücklich, indem er durch Drogenkonsum den Verstand verliert. Zuguterletzt fackelt sie fast die Wohnung ab, um die Dämonen der Vergangenheit ein für alle mal zu besiegen. Hartmut hat sich umgebracht, beim x-ten Versuch und mit Judiths Hilfe, das ist tragisch.

Das offene Ende lässt viel Raum für Spekulationen. Wird Judith abseits der WG ihren Frieden finden oder rutscht sie wieder in die nächste Katastrophe?

Insgesamt fand ich, dass das Buch sehr realistisch und aufwühlend geschrieben wurde, auf keinen Fall nüchtern.

seschat

vor 3 Jahren

Durchgelesen? - Euer Fazit
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Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte.

Hier meine Rezi:
http://www.lovelybooks.de/autor/Lucy-Fricke/Durst-ist-schlimmer-als-Heimweh-143774610-w/rezension/1122699776/1122701190/

MiraBerlin

vor 3 Jahren

Erster Teil: Seite 7 - Seite 44
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Ich muss gestehen, dass es mir ziemlich schwer fällt, manchmal nicht gedanklich total abzuschweifen. Allgemein hab ich kein Problem, wenn eine Handlung nicht einer Chronologie verfolgt, aber hier sind die Gedankensprünge teils zu abrupt.
Auch wenn dies dazu führt, dass das Lesen nicht ganz so einfach und angenehm ist, finde ich, dass es den Charakter Judiths ziemlich gut unterstreicht.
Manchmal hab ich allerdings auch Probleme, mir die Namen der Personen einzuprägen. Ich hoffe, dass sich das noch bessern wird.
Mir gefällt aber, wie schnell die Handlung passiert, weil es so nicht langatmig ist. Das macht das Buch zugleich auch so unberechenbar. Ich bin echt gespannt, wie es weitergeht. :)

MiraBerlin

vor 3 Jahren

Zweiter Teil: Seite 45 - Seite 102
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Langsam aber sicher komme ich besser mit dem Schreibstil zurecht und kann mich auch mit diesem anfreunden. Dennoch ist es definitiv nicht mein Lieblingsstil. Vor allem auf der Gefühlsebene kommt mir manchmal die sprachliche Vielfältigkeit ein wenig zu kurz. Aber nun gut, ich bin da vielleicht auch ein bisschen zu anspruchsvoll. :)

Ich kann nicht verstehen, wieso ihr Umfeld ihr ihren Beruf so madig macht. Sie sollten sich doch freuen, dass sie sich jetzt einbringt und Geld verdient!
Aber nun gut.
Insgesamt habe ich das Gefühl, dass dieses "Heim" nicht sonderlich gut für sie ist, sondern sie nur noch mehr auf den Tiefpunkt zieht. Mir scheint es schon fast so, als würde ihr negatives Verhalten auch noch positiv verstärkt und unterstützt werden.

Ich habe Mitleid mit ihr, aber sympathisiere nicht mit Judith. Ich hoffe, dass der Beruf etwas Positives mit sich bringen wird, aber befürchte leider, dass sie immer weiter abrutschen wird...

MiraBerlin

vor 3 Jahren

Dritter Teil: Seite 103 - Seite 172
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Mit Judith möchte ich wirklich nicht tauschen - ihr Leben verläuft einfach so, wie man es nicht einmal seinem schlimmsten Feind wünschen würde.
Ein wirkliches Zuhause hat sie ja nicht, da sich ihre Mutter immer eher für ihre Liebhaber entschied als für Judith. Kein Wunder, dass sie sich da heimatlos fühlt und versucht, die Bestätigung oder zumindest Zufriedenheit in einer anderen Sache zu finden.

Ziemlich krass fand ich die Passage, wo sie sieht, wie fertig Tommy mit der Welt ist, aber sich das Gleiche auch für sich wünscht. Wie kann man nur so blind sein?
Ich habe da echt Mitleid mit ihr empfunden, auch wenn ich sonst während des Lesens immer eher eine distanzierte Einstellung zu ihr hatte.

Auch wenn es sich hart anhört, so habe ich mich für Hartmut beinahe gefreut, dass er es nach etlichen Versuchen endlich geschafft hat. Denn er wollte definitiv nicht mehr leben - wieso soll man ihn dann dazu zwingen? Ich weiß, dass man das auch anders sehen kann, aber ich finde nicht, dass irgendjemand ein Recht dazu hat, jemandem zum Leben zu zwingen, der es nicht selbst möchte.

Mir gefällt das offene Ende sehr gut, da es auch gut zu dem Buch passt. Judith weiß selbst nicht so genau, was sie will und ist allgemein sehr wankelmütig.
Es hätte nicht zu ihr gepasst, wenn am Ende alles gut gewesen wäre und sie nun wüsste, wie sie ihr Leben auf die Reihe bekommt. Insgesamt gefällt es mir, dass sie jetzt eine neue Reise ins Unbekannte wagt. :)

Insgesamt find ich die Entwicklung Judiths echt gut geschrieben. Dennoch konnte mich das Buch leider nicht packen. Schade!

MiraBerlin

vor 3 Jahren

Durchgelesen? - Euer Fazit
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Mich konnte das Buch leider nicht so packen. Ich hatte gehofft, dass es auch ein bisschen mehr um ihre Therapie geht. :(
Insgesamt konnte ich leider auch keine Beziehung zu Judith aufbauen, was mir das Lesen erschwert hat. Dennoch danke, dass ich dabei sein durfte!

Hier sind meine Rezensionen:

http://www.lovelybooks.de/autor/Lucy-Fricke/Durst-ist-schlimmer-als-Heimweh-143774610-w/rezension/1124282655/

http://wasliestdu.de/rezension/wann-werde-ich-endlich-verrueckt

frenx1

vor 3 Jahren

Durchgelesen? - Euer Fazit

Ich muss sagen, ich habe mich mit dem Buch etwas schwer getan. Ich bin nicht so richtig reingekommen, erst beim zweiten Anlauf habe ich in die Handlung hineingefunden. Gepackt hat mich das Buch nicht, auch wenn es sprachlich an manchen Stellen wirklich schön ist.

Hier meine Rezension:

http://www.lovelybooks.de/autor/Lucy-Fricke/Durst-ist-schlimmer-als-Heimweh-143774610-w/rezension/1128639678/
http://wasliestdu.de/rezension/aus-dem-leben-einer-wohngemeinschaft-fuer-gestrandete-jugendliche

http://buecherbar.wordpress.com/2015/01/02/durst-ist-schlimmer-als-heimweh/

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