Lucy Hounsom

 3.8 Sterne bei 43 Bewertungen
Autor von Naris, Naris - Das Schicksal der Sterne und weiteren Büchern.

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Naris

Naris

 (38)
Erschienen am 02.05.2017
Naris - Das Schicksal der Sterne

Naris - Das Schicksal der Sterne

 (5)
Erschienen am 02.05.2017
Starborn: The Worldmaker Trilogy: Book One

Starborn: The Worldmaker Trilogy: Book One

 (0)
Erschienen am 23.04.2015

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Rezension zu "Naris - Das Schicksal der Sterne" von Lucy Hounsom

Gelungene Fortsetzung, die ich ein wenig schwächer fand als seinen Vorgänger
_Vanessa_vor einem Jahr

Meine Meinung:
Vor ungefähr 2 Jahren konnte mich "Naris: Die Legenden von Mond und Sonne", der Auftakt der Trilogie, sehr von sich überzeugen. Seitdem habe ich gespannt auf die Fortsetzung gewartet, die nun endlich mit "Das Schicksal der Sterne" erschienen ist.

Bevor ich mit dem Buch begonnen habe, hatte ich die Befürchtung, dass ich nicht gut in die Geschichte eintauchen kann - es waren immerhin 2 Jahre vergangen und als Vielleser habe ich in dieser Zeit natürlich einige andere Bücher gelesen und sicher das ein oder andere aus dem ersten Band der Reihe vergessen. Leider kam es dann auch genauso, ich fand überhaupt keinen Zugang und habe das Buch frustriert zur Seite gelegt, um mir noch einmal den ersten Band der Reihe vorzunehmen.

Kaum war das getan, habe ich mir so schnell wie möglich auch wieder dieses Buch geschnappt und siehe da - ich kam sofort problemlos in die Geschichte rein!

Lucy Hounsom erzählt die Geschichte aus einigen verschiedenen Perspektiven und gleich zu Beginn lernen wir auch neue Charaktere kennen, schon das erste Kapitel ist aus der Sicht von jemand Neuem geschrieben und nicht allzu viel später taucht noch eine weitere Figur auf, die man bisher noch nicht kannte. In jedem Kapitel wechselt die Sicht, man kommt dabei aber nicht durcheinander, weil diese immer gekennzeichnet sind. Gefiel mir sehr, es passte zum Buch und durch die Cliffhanger, mit denen ein Kapitel teilweise endete und woraufhin dann auch wieder die Perspektive wechselte, konnte das Buch meine Neugierde die ganze Zeit bei sich behalten. Der Schreibstil der Autorin las sich flüssig und sehr angenehm.

Die Charaktere, ich gehe an dieser Stelle nicht näher auf einzelne Figuren ein, das würde den Rahmen sprengen, sind wieder sehr gut, realistisch und glaubwürdig dargestellt. Manche Figuren sind.. sehr eigen vom Charakter, wodurch man sie nur schwer mögen kann, wenn überhaupt, was vielleicht dem ein oder anderen nicht so gut gefällt, was ich aber sehr mochte. Im Laufe des Buches verändern sie sich zum Teil auch sehr, man lernt sie näher kennen und kann die Handlungen der jeweiligen Figur besser nachvollziehen.. Ich finde es wirklich toll, was Lucy Hounsom hier für Figuren erschaffen hat und bin ehrlich ein wenig beeindruckt, dass trotzt der vielen Charaktere keiner farblos rüber kam.

Leider muss ich sagen, dass ich die Geschichte ein wenig schwächer fand, als die des ersten Bandes. So richtig packen konnte mich "Das Schicksal der Sterne" leider nie und ich hatte teilweise sogar das Gefühl, dass es sich ein wenig zieht und es war für mich nie ein Problem, das Buch für längere Zeit aus der Hand zu legen. Trotzdem war ich aber immer neugierig, wie es weitergehen wird, fand den Handlungsverlauf sehr interessant und unvorhersehbar und war neugierig, wie sich die neuen Charaktere einfügen werden, wie es mit den beiden verschiedenen Haupthandlungssträngen, wie ich es mal nennen möchte, weitergeht - Kyndra auf ihrer Mission in Acre und der Strang um Brégenne in ihrer Heimat. Ich war gespannt, wie sich alles entwickeln und am Ende zusammenfügen wird und die Autorin konnte mich dabei nicht nur einmal überraschen. Das Ende macht definitiv neugierig auf den nächsten Band der Reihe, der diesmal hoffentlich nicht wieder rund 2 Jahre auf sich warten lässt.

Fazit:
Auch wenn der Funke leider nicht ganz übergesprungen ist und ich "Das Schicksal der Sterne" insgesamt ein klein wenig schwächer fand, wie seinen Vorgänger, so ist das Buch doch eine gelungene Fortsetzung mit einer interessanten Handlung, die definitiv neugierig darauf macht, wie es im dritten Band weitergehen wird.



Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen. In dieser habe ich die Inhaltsangabe vom Verlag verwendet und ich verzichte darauf, diese an dieser Stelle einzufügen.

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Weltentraeumerins avatar

Rezension zu "Naris - Das Schicksal der Sterne" von Lucy Hounsom

Tiefgründiges, vielschichtiges und faszinierendes World Building mit dem Preis von Macht
Weltentraeumerinvor einem Jahr


! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZUM VORGÄNGER !

Inhalt:

Kyndra bricht gemeinsam mit ihren Begleitern auf, um Acre zu erkunden und Frieden für ihr Land zu suchen. Doch was ist geblieben von dem machtsüchtigen Imperium, das vor fünfhundert Jahren Krieg gebracht hatte? Und lässt sich dort wirklich Frieden finden?
Derweil muss Brégenne feststellen, dass Mariar beziehungsweise Rairam im Falle eines Angriffs wehrlos ist. Also fasst sie den Entschluss, sich ihren Ratsmitgliedern zu widersetzen und ihr Land zu warnen - selbst wenn das bedeutet, die Identität der Wirker nach jahrhundertelanger Geheimhaltung zu enthüllen.


Meine Meinung:


Schon beim ersten Band war ich total mitgerissen von dem World Building und dadurch, dass man nun auch Acre kennenlernt (und nicht länger nur aus Kieriks Erinnerung), bestätigt sich das nur noch. Schon Mariar-jetzt-Rairam ist ein Land voller unterschiedlicher Kulturen und Lebensweisen, und auch Acre ist voller Vielfalt, von der man als Leser*in natürlich nur einen Bruchteil erfährt.
Aber allein schon die Tatsache, dass es zwei Zeitebenen gibt, die von Bedeutung sind, nämlich einmal die der Gegenwart, in der die Handlung spielt, und die der Vergangenheit von vor fünfhundert Jahren, die die jetzigen Zustände erheblich beeinflusst hat, ist beeindruckend und lässt die Welt, die somit eine Vergangenheit hat, wirklich erscheinen.
Das Imperium, das, wie der/die Leser*in schnell feststellt, einiges an Glanz verloren hat, erinnerte mich von dieser Ausbreitung inklusive technischer Erneuerungen hin zum schleichenden Verfall ganz grob an die Geschichte des Römischen Imperiums.
Auch die Magie fasziniert immer noch. Die Wirker von Naris, aber auch andere außergewöhnliche Phänomene, denen man nun in Acre begegnet, wie den Khronostianern (leicht inspiriert von der griechischen Mythologie, vermute ich :D), die die Zeit manipulieren können.

Allerdings muss ich sagen, dass dieser Teil durchaus zweiter-Band-Charakter hat. Er hat einfach nicht die Epik des Auftaktes mit all seinen Enthüllungen oder des Show-Downs, auch wenn es durchaus nicht an Spannung mangelt. Auf Kyndras Seite, weil unklar ist, wem sie vertrauen können und welcher Seite sie sich anschließen sollen, auf der von Naris wegen der Ungewissheit des Schicksals von Rairam - und weil der Panzerhandschuh, den Gareth aus dem Archiv geklaut hat, sich immer mehr zu einer Bedrohung für seinen Geist und sein Leben entwickelt. Und auch sonst ist die Autorin nicht gerade zimperlich mit ihren Leser*innen.
Die Liebesgeschichten spielen weiterhin kaum und wenn, maximal weit im Hintergrund eine Rolle. Nediah und Brégenne haben sich ihre Gefühle einander immer noch nicht so ganz gestanden, gleichzeitig gibt es eine weitere Entwicklung, die ich erst geshippt habe, wobei es mir dann zwischenzeitlich doch etwas schnell ging, aber da das alles wie gesagt für das Geschehen kaum von Bedeutung ist, kann man damit leben.
Erzählt wird die Handlung aus mehreren Sichten, neben Kyndras gibt es da Medavle, Brégenne, aber auch neue Charaktere wie Char oder Hegdon, die einen Einblick in die acreanische Lebensweise geben.

Kyndra zeigt wunderbar, dass Macht ihren Preis hat. Sie kämpft gegen ihr Erbe an, um nicht ihre Menschlichkeit zu verlieren und befindet sich gleichzeitig wieder im Konflikt, dass sie ihren Freunden im Ernstfall nicht helfen kann, wenn sie sich weigert ihre Kräfte einzusetzen. Als mahnendes Beispiel fungiert Kierik mit seinen Taten der Vergangenheit, die Kyndra immer wieder einholen.
Dadurch, dass er in ihren respektive genaugenommen seinen Erinnerungen in Kyndra weiterlebt, bleibt auch die Faszination seines Charakters erhalten, deren Sicht man teilweise aus erster Hand erfährt, während seine Handlungen andererseits oft verurteilt werden. Aber gerade diese Macht der Sterne fasziniert. Und ich mochte es, wie Kyndra neben ihrer starken Seite auch ihre verletzliche behält, und wie sie dagegen kämpft, ihre Menschlichkeit zu verlieren.
Nediah mochte ich schon im ersten Band, genau wie Brégenne, die ich mit diesem Teil zunehmend ins Herz schloss. Sie ist einfach ein starker, aber innerlich auch sensibler Charakter mit einer leicht rebellischen, eigenständigen Art, der sich trotz seiner Macht manchmal kindliche Freude erhalten hat und sich auch verändert.
Auch Char ist ein faszinierender Charakter, von dem man anfangs nicht so ganz weiß, wie man ihn einschätzen soll.
Medavle habe ich allerdings nicht so ganz getraut, einfach, weil seine Rache nicht wirklich erfüllend war, und man in den Passagen aus seiner Sicht merkt, dass er nicht wirklich loyal ist und eher nach eigenen Interessen handelt, und zudem sehr der Vergangenheit nachtrauert, was ich als sehr gefährlich empfand. Unwillkürlich hab ich mich gefragt, wofür er sich wirklich einsetzt.

Die Geschichte konnte mich auch diesmal fesseln und ich kehrte immer wieder gerne nach Acre zurück, sodass ich mich jetzt schon auf den Abschluss der Trilogie freue.

Fazit: Fesselnder, spannender zweiter Band mit einem tiefgründigen, vielschichtigen und faszinierenden World Building einer Welt mit Vergangenheit und sympathischen Charakteren, dem es zwar an der Epik eines Auftaktes oder Abschlusses fehlt, bei dem es jedoch trotzdem nie langweilig wird und der auch den Preis von Macht aufzeigt

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Minjes avatar

Rezension zu "Naris" von Lucy Hounsom

aufregendes Fantasy Abenteuer
Minjevor einem Jahr

"Naris- Die Legenden von Mond und Sonne" von Lucy Hounsom erschien im Mai 2017 im Piper Verlag. Naris ist Band 1 einer Trilogie. Band 2 heisst "Naris. Das Schicksal der Sterne." Band 3 liegt in der deutschen Übersetzung noch nicht vor.
Das englische Original "Starborn. The worldmaker Trilogy: Book One" erschien 2015 in London. Band 2 heisst  "Heartland"  und Band 3 "Firestorm".

Inhalt
Kyndra ist aufgeregt: das Erbfest steht an! Der Tag, an dem sie erwachsen wird, das Artefakt in der Hand hält und ihre Berufung erfährt...doch was dann passiert, verändert nicht nur Kyndras Leben...

Meinung
Das Cover
Mir gefällt das Cover, es wirkt sie unheimlich. Und die Schrift dazu ist super, das Ganze hat etwas ansprechendes. Die englischen Cover habe ich mir angesehen und ich bin froh, dass die Bücher in Deutschland ein anderes Cover erhalten haben. Die englsichen Cover wirken zwar "interessant", aber sie wirken nicht ansprechend auf mich. Wenn ich die englischen Bücher gesehen hätte, ich hätte mir wahrscheinlich noch nicht einmal den Klappentext durchgelesen.
Aufbau
Dieses Buch besteht aus drei Teilen, mit 9-12 Kapiteln jeweils.Eingestimmt wird der Leser durch zwei vorangestellte Zitate und Auszüge aus "Acre: Geschichten der Verlorenen Welt". Abngerundet wird das Buch durch einen Epilog und anschließende Danksagung.
Die Handlung ist...
...spannend. Anhand der Landkarte vorne im Buch kann man mitverfolgen, wohin es Kyndra, die Protagonistin, verschlägt. Einfach super, wenn so ein Fantasybuch so eine Landkarte hat. Es passieren so viele Sachen in dem Buch...und wenn man zur Ruhe kommen will und denkt "aha, das sind nun Kyndras Begleiter", dann lernt sie schon wieder neue Personen  kennen...aufregend
Die Charaktere sind...
...gut durchdacht. Sie sind liebevoll beschrieben, so dass man sie sich vorstellen kann. Trotzdem wird nur das wesentliche preisgegeben, nicht alles auf einmal...so dass man von einzelnen Personen immer wieder überrascht wird. Manchmal hat man als Leser das Urteil schon gefällt- und dann hält man inne: Ist der Gute wirklich gut? Oder täuscht er was vor und ist böse? Absolut genial!
Ganz besonders Bregenne und xxx sind ganz besonders interessante Personen.
Fantasy Besonderheiten
Ein magisches Artefakt, "Einschläge", Historiker, Wirker, Envoi, rote Erde, Sterngeborene, und ein besonders Akan machen aus diesem Buch etwas ganz besonderes!
Zum Nachdenken gebracht...
... hat mich der Dialog über Freiheit.

"Für die Freiheit hätte ich gerne mein Leben geopfert." (...) "Freiheit" (..)Was hast du von deiner Freiheit gehabt,Anohin?"

Den kompletten Dialog über Freiheit findet ihr auf Seite 480 des Buches.

Fazit
Dieses Buch empfehle ich jedem Fantasy Liebhaber wärmstens!

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