Lucy Hounsom Naris

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Inhaltsangabe zu „Naris“ von Lucy Hounsom

Stürme peitschen über das Land. Alte Kräfte, derer sich niemand mehr erinnert, werden plötzlich wieder gewirkt. Und tief in den Ruinen einer versunkenen Festung regt sich Widerstand gegen die Herrschaft eines Ordens, den man längst ins Reich der Legenden verbannt hatte. Dass die verborgenen Fähigkeiten der jungen Kyndra Vale der Schlüssel zur Zerstörung und gleichzeitig zur Rettung einer ganzen Welt sein könnten, ahnt derweil noch niemand ... In den unterirdischen Hallen der legendären Festung Naris muss Kyndra Verrat und Wahnsinn bekämpfen, um sich letztlich ihrem Schicksal zu stellen.

absolut genial, supertoll geschrieben, schöner Stil, spannend, bin begeistert

— Minje

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  • aufregendes Fantasy Abenteuer

    Naris

    Minje

    30. June 2017 um 12:36

    "Naris- Die Legenden von Mond und Sonne" von Lucy Hounsom erschien im Mai 2017 im Piper Verlag. Naris ist Band 1 einer Trilogie. Band 2 heisst "Naris. Das Schicksal der Sterne." Band 3 liegt in der deutschen Übersetzung noch nicht vor.Das englische Original "Starborn. The worldmaker Trilogy: Book One" erschien 2015 in London. Band 2 heisst  "Heartland"  und Band 3 "Firestorm".InhaltKyndra ist aufgeregt: das Erbfest steht an! Der Tag, an dem sie erwachsen wird, das Artefakt in der Hand hält und ihre Berufung erfährt...doch was dann passiert, verändert nicht nur Kyndras Leben...MeinungDas CoverMir gefällt das Cover, es wirkt sie unheimlich. Und die Schrift dazu ist super, das Ganze hat etwas ansprechendes. Die englischen Cover habe ich mir angesehen und ich bin froh, dass die Bücher in Deutschland ein anderes Cover erhalten haben. Die englsichen Cover wirken zwar "interessant", aber sie wirken nicht ansprechend auf mich. Wenn ich die englischen Bücher gesehen hätte, ich hätte mir wahrscheinlich noch nicht einmal den Klappentext durchgelesen.AufbauDieses Buch besteht aus drei Teilen, mit 9-12 Kapiteln jeweils.Eingestimmt wird der Leser durch zwei vorangestellte Zitate und Auszüge aus "Acre: Geschichten der Verlorenen Welt". Abngerundet wird das Buch durch einen Epilog und anschließende Danksagung.Die Handlung ist......spannend. Anhand der Landkarte vorne im Buch kann man mitverfolgen, wohin es Kyndra, die Protagonistin, verschlägt. Einfach super, wenn so ein Fantasybuch so eine Landkarte hat. Es passieren so viele Sachen in dem Buch...und wenn man zur Ruhe kommen will und denkt "aha, das sind nun Kyndras Begleiter", dann lernt sie schon wieder neue Personen  kennen...aufregendDie Charaktere sind......gut durchdacht. Sie sind liebevoll beschrieben, so dass man sie sich vorstellen kann. Trotzdem wird nur das wesentliche preisgegeben, nicht alles auf einmal...so dass man von einzelnen Personen immer wieder überrascht wird. Manchmal hat man als Leser das Urteil schon gefällt- und dann hält man inne: Ist der Gute wirklich gut? Oder täuscht er was vor und ist böse? Absolut genial!Ganz besonders Bregenne und xxx sind ganz besonders interessante Personen.Fantasy BesonderheitenEin magisches Artefakt, "Einschläge", Historiker, Wirker, Envoi, rote Erde, Sterngeborene, und ein besonders Akan machen aus diesem Buch etwas ganz besonderes!Zum Nachdenken gebracht...... hat mich der Dialog über Freiheit. "Für die Freiheit hätte ich gerne mein Leben geopfert." (...) "Freiheit" (..)Was hast du von deiner Freiheit gehabt,Anohin?"Den kompletten Dialog über Freiheit findet ihr auf Seite 480 des Buches.FazitDieses Buch empfehle ich jedem Fantasy Liebhaber wärmstens!

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  • Kommt an Trudi Canavan in keinster Weise ran

    Naris

    antjemue

    23. October 2016 um 08:15

    Als ich „Naris – Die Legenden von Mond und Sonne“ von Amazon Vine als Rezensionsexemplar angeboten kam und mir bei meiner Suche im Internet sofort Vergleiche zu der von mir wirklich gern gelesenen australischen Autorin Trudi Canavan über den Weg liefen, war es für mich ein MUSS, dieses Buch zu lesen. Nun habe ich den Trilogie-Auftakt und Debütroman der englischen Autorin Lucy Hounsom, von Beruf Buchhändlerin, ausgelesen.Sorry, die auch auf dem Buchrücken aufgedruckte Aussage eines gewissen John Gwynne: „Die beste Fantasy-Saga seit Trudi Canavan!“ kann ich leider nicht bestätigen. Ich möchte mich jetzt zwar nicht dazu hinreißen lassen von einem billigen Abklatsch zu sprechen, aber ich bin schwer enttäuscht und sehr, sehr zwiegespalten.Den Anfang des Romans, als die junge Hauptprotagonistin Kyndra besorgt auf ihre Aufnahme ins Erwachsenenleben wartet und es dabei einen Zwischenfall gibt, der ihr ganzes Leben verändert, fand ich ja noch wirklich interessant und das Auftauchen der beiden Wirker mit entgegengesetzten Kräften (Sonne und Mond) war auch nicht zu verachten. Zu dem Zeitpunkt empfand ich es noch als sehr spannend, dass die Autorin sich nicht mit langen Erklärungen aufhält, sondern den Leser ins Geschehen hinein stößt und in einfacher Sprache in der Erzählperspektive ihre Geschichte einfach laufen lässt.Leider gelang es ihr, im Gegensatz zu ihrer australischen Kollegin, dann nicht, mir als Leserin ein schlüssiges Bild von ihrer Fantasy-Welt zu geben. Bis zum Ende fand ich immer wieder Widersprüche, die sich für mich einfach nicht aufklärten. Auch die Charaktere konnten mich nicht so mitreißen, wie in adäquater Fantasy-Literatur. So wurde die Geschichte für mich immer langatmiger. Hatte ich die ersten 200 Seiten noch voller Elan fast in einem Rutsch verschlungen, musste ich das Buch dann immer öfter kopfschüttelnd aus der Hand legen.Durch den vermeintlichen Showdown, der für mich ebenfalls voller Widersprüche und Ungereimtheiten steckte, quälte ich mich dann regelrecht. Im Nachgang steht für mich fest, dass ich diese Trilogie nicht weiter verfolgen möchte.8. Juni 2015

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  • Vor allem der Weltenaufbau zog mich in seinen Bann

    Naris

    Weltentraeumerin

    14. September 2016 um 19:51

    Inhalt:Seit 500 Jahren entscheidet in Kyndras Dorf ein uraltes Artefakt über die Berufung und den wahren Namen eines jungen Menschen. Doch bei der Zeremonie zum Eintritt in das Erwachsenenalter zerbricht es unter den Händen der jungen Kyndra.Zur selben Zeit treffen zwei Fremde in dem Dorf ein, die zu Kyndras Überraschung über Wissen über die verlorene Welt Acre zu verfügen scheinen. Aber dann brechen Stürme über das Dorf hinein und plötzlich sieht Kyndra sich von dem ebenso wütenden wie abergläubischen Dorf in die Enge getrieben und in Todesgefahr. Doch sie wird von den beiden Fremden gerettet - und bricht widerwillig zu einer Reise auf, die ihr ganzes Leben verändern wird ...Meine Meinung:Der Weltenaufbau zog mich komplett in seinen Bann. Das liegt vor allem darin, dass die Welt eine Geschichte hat, was ihr Authentizität verleiht, zudem enthält diese Geschichte eine ungewöhnliche und fesselnde Idee, die mich komplett verzauberte - ich war lange nicht mehr so sehr von einer High Fantasy-Welt begeistert wie von dieser.Kyndra besitzt ein Buch, das von der untergegangenen Welt Acre handelt. Einer Welt, in der es Drachenreiter und vor allem die sogenannten Wirker gibt, bei denen die eine Hälfte über die Energie der Sonne und die andere über die Energie des Mondes gebietet. Außer Kyndra kennt niemand diese Geschichten - bis die beiden Fremden in ihr Dorf kommen ...Gleich zu Beginn wird ein Auszug aus diesem Buch abgedruckt, der anfangs vielleicht ein wenig viel Infodumping ist. Aber schnell war ich froh, diese Informationen so auf den Punkt gebracht zu finden. Auch eine Karte vorne im Buch trägt dazu bei, die Reise nachzuvollziehen.Einige Enthüllungen habe ich mir schon schnell erschlossen, die Handlung an sich bleibt aber eher unvorhersehbar und die genaueren Zusammenhänge konnten mich begeistern. Das Ende an sich ist weitgehend abgeschlossen, lässt aber kleine Fragen und viel Potenzial für die Folgebände offen, auf die ich mich schon sehr freue.Somit vermochte mich das Buch an seine Seiten zu fesseln, sodass ich es leider auch nicht schaffte, es beiseite zu legen und bis in die Nacht las.Kyndra ist anfangs natürlich eher unwissend. Die Hauptperspektive liegt bei ihr, dazu gibt es mit steigernder Tendenz zum Ende hin Sichtwechsel zu anderen Charakteren auf für High Fantasy typische Weise, sodass man sich als Leser schneller einen Eindruck von Intrigen und Absichten machen kann, sodass Spannung aufgebaut wurde, trotzdem wurden die wahren Absichten aber erst am Ende wirklich klar.Kyndra entwickelt sich im Laufe des Buches stark weiter. Sie ist der Welt anfangs aufgrund ihrer Hilflosigkeit ausgeliefert und versucht sich dennoch darin zu behaupten. Sie will unbedingt ihrer Familie in ihrem zerstörten Dorf helfen und dahin zurückkehren, auch wenn die abergläubischen Dorfbewohner sie fast umgebracht hätten. Gleichzeitig ist sie offen und neugierig, gerade da sie das erste Mal ihr einsiedlerisches Dorf verlässt.Keine Kick Ass-Heldin also, sondern ein junges Mädchen, das zum ersten Mal einer fremden Welt begegnet und nicht weiß, wem sie trauen kann - nichtsdestotrotz mochte ich sie und bin gespannt darauf, wie sie sich in den Fortsetzungen weiter entwickelt.Aber auch einige andere Charaktere, besonders der ein oder andere, aus dessen Sicht man auch mal lesen darf, wuchsen mir ans Herz, zumal man als Leser auch hier immer mal wieder einen Einblick in die Vergangenheit erhält, sodass nicht nur der Welt, sondern auch den Charakteren Tiefe verliehen wird.Auch die Antagonistenfrage ist nicht ganz klar, da hier oft sehr nachvollziehbare Gründe für das Verhalten sowie Ängste und Empfindungen vorliegen.Eine Liebesgeschichte gibt es zumindest ausgehend von der Protagonistin kaum, hier konnte vor allem bei den Nebencharakteren eine Beziehung mein Herz erwärmen, insgesamt steht das aber ziemlich im Hintergrund.Fazit: Fesselndes Buch mit sympathischen Charakteren, Gegenspielern mit nachvollziehbaren Gründen für ihr Verhalten, einer faszinierenden Idee und besonders einem Weltenaufbau, der mich in seinen Bann zog

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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  • Sonne, Mond und Sterne

    Naris

    ConnyKathsBooks

    26. November 2015 um 13:49

    Mariar - ein Kontinent mit hohen Bergen, tiefen Seen und undurchdringlichen Wäldern. Die 17jährige Kyndra lebt in dem kleinen Dorf Bremwyn und bereitet sich auf das Erbfest vor, welches über ihren wahren Namen und ihre Berufung entscheidet. Doch als die Zeremonie nicht ganz so verläuft wie geplant und Kyndra unerklärliche Visionen heimsuchen, beginnt für das Mädchen eine unerwartete Reise, die ihr Schicksal und das ihrer ganzen Welt für immer verändert. "Naris - Die Legenden von Mond und Sonne" ist das Debüt der englischen Autorin Lucy Hounsom. Aufgrund der vielen negativen Rezensionen war ich erst skeptisch, doch Naris hat mir wider Erwarten ganz gut gefallen, trotz einiger Schwächen. Positiv hervorzuheben sind auf alle Fälle das wunderschöne Cover und die ideenreiche neuartige Fantasywelt. Magische Sonnen- und Mondenergie, Luftschiffe, Kristalltürme und geheimnisvolle Artefakte, Bücher und Legenden, genau das Richtige für alle High-Fantasy-Fans. Auch die meisten Charaktere sind sympathisch, vor allem Kyndra, ihre Mentorin Brégenne oder Freundin Irilin. Demgegenüber steht aber der recht schwere und langatmige Einstieg in die Handlung, was auch am sperrigen Schreibstil aus 4 verschiedenen Sichtweisen liegt. Erst nach 140 Seiten kommt so richtig Spannung auf. Ab da konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen, obwohl die Geschichte doch recht vorhersehbar ist. Als Leser ahnt man eigentlich recht schnell, worauf alles hinausläuft, aber Kyndra braucht selbst sehr lang, um die richtigen Schlüsse zu ziehen. Das nervte etwas mit der Zeit, ebenso wie mancher klischeebeladener Protagonist. Und leider gibt es auch keine große Liebesgeschichte. Etwas mehr Romantik hätte dem Roman gut getan, aber das kommt dann vielleicht im zweiten Band. Am Ende steht nur ein sehr kleiner Cliffhanger, sodass man die Fortsetzung nicht zwingend lesen muss. Insgesamt gesehen fühlte ich mich trotz der negativen Punkte gut unterhalten und auch die erschaffene Fantasywelt war interessant genug, um mich längere Zeit zu fesseln. Daher gibt es von mir auch eine Empfehlung. Mit Trudi Canavans genialen Büchern kann "Naris - Die Legenden von Mond und Sonne" aber nicht ganz mithalten.

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  • Naris Die Legenden von Mond und Sonne

    Naris

    Kleine8310

    24. November 2015 um 02:21

    "Naris Die Legenden von Mond und Sonne" ist der erste Band der Naris Buchreihe der Autorin Lucy Hounsom. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Kyndra Vale. Kyndra steht kurz vor dem Moment, als Erwachsene in die Gemeinschaft ihres Dorfes, aufgenommen zu werden. Aber alles kommt anders als gedacht, denn bei der alten Tradition, die zeigen soll, welches ihre Bestimmung ist geht das Ritual vollkommen schief und Kyndra wird von den anderen Dorfbewohnern bedroht und gejagt. Kyndra beschließt aus ihrem Dorf zu fliehen und bekommt dabei unerwartet Hilfe von zwei Fremden ... Der Einstieg in die Geschichte hat mir ganz gut gefallen. Es war ein bisschen Konzentration erforderlich, da viele Charaktere und Geschehnisse zu finden sind. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von verschiedenen Charakteren, was ich nicht schlecht fand, aber, in diesem Fall, auch nicht herausragend. Die Story um Kyndra habe ich zu Beginn als sehr spannend empfunden, aber nach einer Weile, liess das Gefühl leider nach.  Was mir aufgefallen ist, ist, dass die Welt in der Kyndra lebt wirklich schön und interessant ausgearbeitet wurde, auch wenn es manchmal ein bisschen zu detailliert für mich war. Gefehlt hat es mir leider an Spannung und Emotionen, was für mich zwei sehr wichtige Punkte in einer Geschichte, wie dieser sind. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, aber manches Mal hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht! Das Ende macht Lust auch den zweiten Band zu lesen, aber ich bin mir noch nicht ganz sicher.  "Naris Die Legenden von Mond und Sonne" ist eine schöne Fantasygeschichte, die mir leider in einigen Punkten zu sehr mittelmäßig geblieben ist, und deutlich mehr Potenzial geboten hätte. 

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  • Vielversprechend

    Naris

    thebookpassion

    06. November 2015 um 20:56

    Ein wichtiger Tag steht in einem kleinen und bescheidenen Dorf an, denn die Zeremonie zum Eintritt in die Gesellschaft der Erwachsenen wird abgehalten. Doch etwas unfassbares passiert, das uralte und gut gehütete Relikt zerbricht unter der Berührung der jungen Kyndra und als ob dies für das Dorf nicht schon schlimm genug ist wird es in der Nacht von einem schrecklichem Sturm heimgesucht und das Dorf wird fast vollständig zerstört. Die Dorfbewohner haben schnell eine Schuldige gefunden:Kyndra. Die Situation wird für Kyndra extrem gefährlich und durch pures Glück treffen zwei Fremde ein, die versuchen Kyndra aus der gefährlichen Situationen zu befreien. Jedoch ist nichts im Leben umsonst und so muss Kyndra ihre Retter nach Naris begleitet, doch hier erwarten sie Intrigen, Fanatiker und Rebellen. In den unterirdischen Hallen findet Kyndra aber auch ihr wahres Ziel, und sie muss Verrat und Wahnsinn bekämpfen, um sich letztlich ihrem Schicksal zu stellen. ,,Naris- Die Legende von Mond und Sonne“ ist ein vielversprechender Trilogie Auftakt. Die Autorin hat eine interessante Welt voller Magie erschaffen und vor allem die kreative Idee, die hinter der Magie steckt konnte mich begeistern. Die Magiebegabten machen sich je nach Begabung die Energie der Sonne oder des Mondes zu nutze. Die Sonnen- und Mondwirker können also zu unterschiedlichen Zeiten ihre Magie wirken und einsetzten. Ich finde diese Idee extrem kreativ und das Buch sticht dadurch definitiv aus dem Einheitsbrei heraus. Die Welt und die Magie ist logisch und nicht zu kompliziert aufgebaut, sodass man das System schnell und ohne Probleme versteht. Ich habe zusammen mit der Protagonistin die Welt der Magie erkundet und zusammen die Geheimnisse der Welt entdeckt, sodass ich schnell eine Bindung zu der Protagonistin aufgebaut habe. Zudem fand ich es toll, endlich mal wieder ein Buch mit einer Protagonistin zu lesen. Zudem wird die Geschichte nicht durch eine übertrieben kitschige Liebesgeschichte begleitet. Die Autorin geht detailliert auf die Welt und die Magie ein, dies ist grade im Fantasybereich extrem wichtig, denn sonst besteht einfach nicht die Möglichkeit die vollkommen Fremdewelt zu verstehen und sie vor Auge zu haben. Die Geschichte wird immer komplexer, jedoch in einem wirklich angenehmen Tempo, sodass ich nie die Übersicht verloren habe und immer alles gut verfolgen konnte. Grade zum letzten Drittel hin wechselt die Autorin oft die Perspektiven, sodass ich auch die Begleiter von Kyndra besser kennen lernen konnte und dies war enorm wichtig, da mir die Nebenfiguren sehr lange einfach zu blass und klischeehaft waren. Kyndra fand ich von Zeit zu Zeit etwas anstrengend, da sie oftmals etwas trotzig und sehr naiv gewirkt hat. Andererseits hat es gut zu ihrer Rolle gepasst, da sie in einem kleinen und gut behüteten Dorf aufgewachsen ist. Kyndra wächst mit ihren Aufgaben und wird immer erwachsender und weniger kindisch und so ist sie mir immer mehr ans Herz gewachsen. Alles in allem konnte mich ,,Naris- Die Legende von Mond und Sonne“ im großen und ganzen überzeugen. Jedoch hatte ich grade am Anfang etwas Probleme mit den Figuren, da sie mir einfach etwas zu oberflächlich skizziert wurden. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de       

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  • Verborgene Kräfte

    Naris

    Mariposa93

    22. September 2015 um 20:34

    Kyndra merkt bei der Zeremonie zum Eintritt ins Erwachsenenalter, dass sie anders ist, als ihre Freunde und ihre Familie. Und dann kommen komische Fremde in die Stadt, die ihr da Leben retten und auch ihrem Stiefvater. Doch als Gegenleistung muss Kyndra mit ihnen kommen. Kyndra erlebt auf ihrer Reise einige Abenteuer und entdeckt, dass es Kräfte gibt, von denen sie bisher nichts wusste. Auch entdeckt sie, dass ihr Weltbild nicht stimmt. Sie erlebt spannende Dinge, wie eine Fahrt mit einem Luftschiff und auch die Gefahren, die von gierigen Leuten ausgehen. Am Ziel ihrer Reise warten weitere neue Infos auf sie. Und sie kann gar nicht glauben was dort mit ihr geschieht und was von ihr erwartet wird. Kyndra ist für mich eine liebenswerte Person. Sie ist aufgeschlossen und neugierig und trotzt den Gefahren. Doch sie lässt sich auch nicht einfach alles bieten. Sie schafft es ihre Feinde zu ihren Freunden zu machen. Bregenne und Nediah, die beiden Begleiter von Kyndra sind zu Beginn stark von Geheimnissen umgeben. Doch immerhin haben sie Kyndra beschützt und auch ihrem Stiefvater das Leben gerettet. Im Laufe der Geschichte lernt man die beiden immer besser kennen und schließt sie ins Herz. Leider bleiben trotzdem auch einige Fragen zu den beide offen. Auch in der gesamten Handlung bleiben einige Fragen offen. Das Buch scheint nicht 100% durchdacht und schlüssig. Doch ist es für das erste Buch der Autorin sehr gut. Einige Gedanken müssen noch zu Ende gesponnen werden, aber vielleicht klären sich Fragen ja auch noch in den nächsten Teilen der Trilogie.

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  • Naris (Die Legenden von Mond und Sonne Band 1)

    Naris

    KleinerVampir

    18. September 2015 um 11:36

    Buchinhalt: Kyndras Ritual an der Schwelle zum Erwachsenenleben wird zum Albtraum: das Artefakt, das ihr in dem Ritual Namen und Bestimmung weissagen soll, zerbricht in ihren Händen. Fortan ist sie auf der Flucht vor den Dorfbewohnern, die Kyndra für den Sturm verantwortlich machen, der das Dorf verwüstet. Nur mit Hilfe zweier Fremder und geheimnisvollen Kräften gelingt Kyndra die Flucht nach Naris, einer mysteriösen Festung. Dort muß sie sich ihrem Schicksal stellen….   Persönlicher Eindruck: Der Klappentext hatte mich auf diesen Auftakt zu einer neuen Fantasy-Saga aufmerksam und neugierig gemacht und auch der Beginn des Romans versprach abenteuerliches Eintauchen in fremde Welten: eine Heldin auf der Flucht, magische Rituale und eine abenteuerliche Fantasywelt lassen die Herzen all jener höher schlagen, die sich in der High Fantasy zuhause fühlen. Gleich zu Beginn wartet der Band mi einer detaillierten Landkarte auf, was dem Buch bei mir gleich Pluspunkte einträgt. Ohne diese Karte wäre der Leser allerdings auch heillos verloren in der epischen und oft sehr ausladenden Erzählung mit allerlei fremden Namen, Personen und Orten. Die Beschreibung der Kulisse empfand ich als angenehm und eingängig – was ich aber etwas bemängle, ist die im Lauf der Handlung oft sehr verzettelte Erzählweise, die mitunter beachtliche Längen entstehen lässt. Der Schreibstil an sich ist dadurch oft langatmig, was einem sowieso schon episch-ausladenden Werk eher abträglich ist. Insgesamt ist „Naris“ eine Trilogie, weshalb viele Fragen offen bleiben und auf den Fortsetzungsband überleiten. Kyndra als Hauptfigur macht keine großartige Entwicklung durch, wahrscheinlich wird das noch kommen – allerdings habe ich mir mehr von diesem Auftakt erhofft, was der Roman aber nicht wirklich erfüllen konnte. Schade, aber „Naris“ ist für mich nach etwas über 500 Seiten keine herausragende Geschichte, die sich von anderen ihrer Art abhebt. Eher ein weiteres Fantasyepos, von dem sich mancher Leser am Schluß fragt, ob denn noch eine weitere High Fantasy Reihe auf dem Buchmarkt wirklich nötig gewesen wäre.

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  • Potenzial geht durch trockene Schilderungen verloren

    Naris

    Tialda

    26. August 2015 um 14:39

    Rezension: Das Cover und der Klappentext von Lucy Hounsoms Debüt „Naris“, das den Auftakt zur voraussichtlich dreiteiligen Reihe von „Die Legenden von Mond und Sonne“ darstellt, sprachen mich gleichermaßen an, so dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Allerdings stellte sich im Nachhinein leider heraus, dass letztendlich doch etwas zu viel versprochen wurde. Das Buch wurde in 32 Kapitel aufgegliedert und setzt sich aus 3 Abschnitten zusammen. Der Schreibstil der Autorin ist nicht auffallend schlecht, allerdings wird so trocken erzählt, dass man beim Lesen beginnt, gedanklich abzuschweifen, weil einfach keine richtige Spannung entsteht und das Mitfiebern ausbleibt. Dabei besteht eigentlich Potenzial für einen spannenden Fantasyroman, wie man schon anhand des Klappentextes erkennen kann. Kyndra Vale lebt in einem Dorf, in dem die jungen Erwachsenen einem Ritual unterzogen werden, bei dem ihnen ein Artefakt verrät, wie ihr wahrer Name und ihre Bestimmung lauten. Doch als Kyndra an der Reihe ist, passiert etwas anderes: Das Artefakt zerbricht, obwohl sie es nur in den Händen hält. Daraufhin muss das junge Mädchen aus dem Dorf, dessen Bewohner ihr nach dem Leben trachten, fliehen, was ihr mit Hilfe zweier Fremder gelingt. Allerdings ist nicht klar, ob es sich wirklich um eine Rettung, oder eher um eine Entführung handelt – fest steht nur, dass die blinde Frau und der schweigsame Mann magische Gaben besitzen. Die beiden nehmen Kyndra mit an einen Ort namens „Naris“, an dem sie unter Beweis stellen muss, dass auch sie eine magische Gabe besitzt. Dummerweise ist Kyndra davon überzeugt, dass sie, abgesehen von ihren quälenden Visionen, ein ganz normales Mädchen ist – und so entwickelt sich die Geschichte in eine Richtung, in der Kyndra an einem Ort voller Intrigen und Lügen um ihr Leben kämpfen muss. Könnte also richtig spannend sein, würden Kyndras Visionen und die endlosen Erzählungen verschiedener Charaktere nicht Auszügen eines Geschichtsbuchs gleichen. Die Story um Naris und eine Widerstandsgruppe im Untergrund reicht weit zurück, viel ist passiert und hat zu einem gewissen Punkt auch mit Kyndra zu tun … und genau so wirr, wie dieser Absatz klingt, wirkt das ganze Buch. Vielleicht können hartgesottene Fantasyfans trotzdem oder gerade deshalb perfekt in der Geschichte versinken – ich als Leserin, die wenig Highfantasy liest, konnte es leider nicht. Fazit: Eine Story mit Potenzial, welches allerdings durch zu viele trockene Schilderungen und alte Geschichten vergeudet wird – leider zu wenig Emotion, um sich mit den Charakteren zu identifizieren.

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  • Vielversprechender Auftakt einer neuen High-Fantasy-Reihe

    Naris

    _Vanessa_

    25. August 2015 um 22:07

    Am Tag von Kyndras Zeremonie zum Eintritt in die Gesellschaft der Erwachsenen, bei der sie endlich ihren wahren Namen und ihre Bestimmung erfahren soll, geschieht das Unfassbare: Das heilige Artefakt zerbricht unter ihrer Berührung! Kurz darauf wird das Dorf von einem schlimmen Unwetter verwüstet, ein Mensch stirbt und Kyndra, der die Schuld dafür gegeben wird, soll nun dafür büßen. Bevor die Situation endgültig eskaliert, greifen zwei Fremde ein und retten Kyndra vor dem wütenden Mob. Sie drängen sie dazu, mit ihnen das Dorf zu verlassen, was sie letztendlich auch tut. Doch worauf sie sich da einlässt, ahnt sie noch nicht.. Meine Meinung: Ich liebe Fantasybücher und so ist mir natürlich auch "Naris: Die Legenden von Mond und Sonne" schnell ins Auge gefallen. Die Geschichte hat mich sehr neugierig gemacht, nach dem Klappentext musste ich einfach wissen, was es mit allem auf sich hat, und so war es kein Wunder, dass ich es eher früher als später zwischen die Finger bekomme. Gespannt habe ich also begonnen zu lesen. "Naris" ist der Debütroman der Autorin und gleichzeitig auch der Auftakt einer neuen High-Fantasy-Reihe, die, so viel kann ich schon vorab sagen, vielversprechend beginnt. Der Einstieg ins Geschehen fiel mir nicht ganz so leicht. In die Geschichte musste ich mich erst richtig reindenken, was bei diesem Genre nichts Ungewöhnliches ist und für mich auch keinen großen Kritikpunkt darstellt, und die Handlung fand ich auf den ersten Seiten auch noch etwas wirr, was ich aber auch nicht weiter schlimm fand. Das größte Manko war für mich am Anfang der Schreibstil der Autorin. Ich fand ihn doch sehr holperig zu lesen und es wollte sich erst kein so richtiger Lesefluss einstellen. Nach ein paar Seiten hat sich das aber glücklicherweise gelegt. Ob es jetzt aber daran lag, dass ich mich einfach daran gewöhnt habe oder ob der Stil sich wirklich verändert hat, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall ließ es sich mit der Zeit flüssiger lesen, wenn auch weder sehr schnell noch sehr leicht, womit ich aber schon gerechnet hatte. Auch in die Geschichte konnte ich dann endlich richtig eintauchen und diese hat mich direkt gefangen genommen. Auch wenn mir viele Stellen ein wenig gestreckt vorkamen, was aber nicht heißen soll, dass ich gelangweilt wurde, konnte die Autorin meine Neugierde ununterbrochen aufrechterhalten. Sie hat langsam ein Netz voller Geheimnisse und Intrigen gesponnen, in dem ich mich zum Schluss komplett gefangen vorgefunden habe. Es wurde von Seite zu Seite interessanter und auch an Spannung mangelte es dem Buch nicht. Der Verlauf der Handlung war glaubwürdig und bot ein paar Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Ein paar Aspekte der Handlung fand ich aber ein wenig vorhersehbar, was zwar schade war, mir aber keinesfalls den Spaß am Buch genommen hat. Denn den hatte ich wirklich, ich habe meine Zeit mit dem Buch richtig genossen! Die von der Autorin erschaffene Welt gefiel mir unheimlich gut und ich kann es kaum erwarten, wieder dorthin zu reisen. Ich finde sie wirklich sehr faszinierend und ich fand es toll, dass man auch ein paar Informationen dazu bekommen hat. Auch das dort herrschende Magiesystem, von dem man im Laufe der Handlung immer mehr erfährt, gefiel mir sehr und ich freue mich schon darauf, mehr davon zu lesen. Das Ende gefiel mir und auch dieses konnte mich in gewissem Maße überraschen. Es macht definitiv neugierig auf mehr, allerdings empfinde ich es persönlich nicht als absoluten Cliffhanger. Teile der Handlung wurden abgeschlossen, neue Teile, die einen spannenden zweiten Teil versprechen, aufgeworfen und andere Sachen blieben ungeklärt. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht! In unsere Protagonistin Kyndra konnte ich mich übrigens ziemlich gut hineinversetzen. Sie war mir sehr sympathisch und ich mochte ihre Art. Die Autorin hat sie überzeugend, glaubwürdig und realistisch dargestellt und auch bei den anderen Charakteren war dies der Fall. Fazit: "Naris: Die Legenden von Mond und Sonne" ist ein vielversprechender Auftakt einer neuen High-Fantasy-Reihe. Bis auf den etwas holperigen Einstieg in die Handlung, über die ich in Anbetracht vom Rest des Buches, gerne hinwegsehen kann, habe ich absolut nichts daran zu meckern und ich kann diesen Debütroman wirklich nur empfehlen. Ich freue mich schon sehr auf mehr von der Autorin!

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  • Holperiger Weg nach Naris

    Naris

    Miramis

    28. July 2015 um 08:14

    So richtig vom Hocker hat mich der Auftakt zu dieser Fantasy-Trilogie nicht gehauen. Ausgangspunkt bildet das Initiationsritual der jungen Kyndra, bei dem alles schief geht. Kyndras Leben wird aus der Bahn geworfen und dank zweier geheimnisvoller Fremder gelingt ihr die Flucht vor den erbosten Dorfbewohnern. Fortan ist unklar, ist sie auf der Flucht, oder ist sie eine Gefangene? Nach einer abenteuerlichen Reise werden im geheimnisvollen Naris viele Geheimnisse gelüftet und Kyndra erfährt ihre wahre Herkunft und Bestimmung. Der Anfang in Kyndras beschaulichem Bergdorf hat mir recht gut gefallen - eine eher mittelalterliche Atmosphäre mit rauen Menschen, die sich abends nach harter Arbeit in zünftigen Schenken vergnügen. Kyndra unterscheidet sich durch ihren Hang zum Lesen und Träumen von ihren Mitbewohnern, und so kommt sie schon frühzeitig mit dem Land Acre in Berührung, einem fiktiven Kontinent mit vielen Wundern. Nach dem Eklat bei ihrer misslungen Initiation ist sie mit den beiden geheimnisvollen Fremden Nediah und Brégenne unterwegs, dieser Teil gefiel mir auch sehr gut. Für mich gehört das Reisen durch ferne Länder obligatorisch zu Fantasy-Romanen und hier hat die Autorin meine Geschmack voll getroffen; es geht zunächst zu Pferd in unwegsames Gelände, später dann sogar mit Luftschiffen weiter. Kyndra entwickelt sich hier nicht großartig weiter, sondern versucht sich in der Fremde zurecht zu finden. Zum ersten Mal in einer großen Stadt, die Erfahrung des Reisens, ihre Sehnsucht nach zuhause, ihre ungeschickten Versuche, sich abzusetzen, das alles fand ich sehr stimmig und glaubwürdig. Der Einstieg der Handlung in die Welt von Naris stellte für mich daher einen Bruch in der Handlung dar. Ab sofort geht es in erster Linie um Machtkämpfe eines jahrhundertealten Ordens, um magische Konzepte, die zwar sehr ausgeklügelt sind, aber auch ziemlich umständlich erklärt werden. Lange Abschnitte konzentrieren sich auf Vorgänge in der Vergangenheit, die sich nur sehr langsam erschließen und den Bogen zur Gegenwart spannen. Kyndras Entwicklung macht Quantensprünge, die für mich nicht immer nachvollziehbar und ganz schön dick aufgetragen waren. Besonders der Showdown am Ende fühlte sich für mich seltsam sperrig an. Die Autorin setzt einen gut platzierten Schlußpunkt unter die Handlung, lässt aber genug offene Fragen, um eine Fortsetzung anzupeilen. Leider konnte mich insbesondere dieses letzte Drittel des Buches nicht mehr überzeugen. Da auch der Sprachstil nicht herausragend ist, sondern eher nüchtern und zurückhaltend, werde ich diese Reihe sehr wahrscheinlich nicht weiter verfolgen. Für den gelungenen Auftakt und einen soliden Mittelteil gibt von mir es immerhin noch eine durchschnittliche Bewertung.

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  • Fantasy, aber etwas einseitig

    Naris

    passionelibro

    20. July 2015 um 17:52

    Es geht um Kyndra, ein junges Mädchen, das in einem kleinen Dorf am Rande der Welt aufwächst. Dort werden am „Tag der Zeremonie“ die Bestimmungen der jungen Leute durch ein antikes Artefakt verkündet – aber bei Kyndra zerbricht es und das Dorf begehrt gegen sie auf. Nun überstürzen sich die Ereignisse und Kyndra flieht mit zwei Fremden, Bregenne und Nediah, die sie nach Naris bringen, weil sie glauben, dass auch Kyndra starke magische Kräfte besitzt ... Die Autorin schafft hier eine komplett neue Welt und dies gelingt ihr auch sehr gut, sodass der Leser ganz darin eintaucht und die Reise und dann den Aufenthalt in der geheimen Festung „hautnah“ miterlebt, aber insgesamt bleibt die Geschichte eher zäh und einseitig, da man immer nur aus Sicht von Kyndra häppchenweise Aufklärungen erhält. Dies ist der Auftakt einer Trilogie, die aber für mich nach dem ersten Teil wohl enden wird.

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  • absolut nicht mein Buch :/

    Naris

    MartinaBookaholic

    06. July 2015 um 09:53

    https://martinabookaholic.wordpress.com/2015/07/03/rezension-naris-die-legenden-von-mond-und-sonne/ Meine Gedanken zum Buch: Wo soll ich nur anfangen bei diesem Buch, auf das ich mich eigentlich gefreut habe, da mich in den letzten Monaten doch für High Fantasybücher begeistern konnte, mit denen ich lange auf dem Kriegsfuß gestanden bin … und jetzt weiß ich auch wieder warum. Weil ich zu Beginn genau solche high Fantasybücher wie dieses hier gelesen habe und das hier ist wieder genauso ein Buch, dass mir High Fantasy vermiest und madig macht. :/ Vor allem liegt es daran, dass sehr wenig passiert ist und die Handlung einfach nur sterbenslangweilig war. Außerdem konnte ich mich mit der Hauptfigur Kyndra, aus deren Sicht die meiste Zeit erzählt wird, überhaupt nicht identifizieren. Sie war mir nicht direkt ständig unsympathisch, aber leider doch die meiste Zeit, da sie manchmal sehr egoistische Gedanken hatte, die für mich einfach nicht passten. (Die zwei Zitate am Ende verdeutlichen das) Hinzu kommt, dass mir der Schreibstil auch nicht gefallen hat, was das Lesen zusätzlich erschwert hat und ich muss gestehen, ab der Hälfte habe ich vieles noch nur überflogen und schnell weitergeblättert, weil sowieso NICHTS passiert ist… zumindest nichts halbwegs Interessantes. Es gab nicht mal eine richtige Liebesgeschichte, was sowieso ein no go bei mir ist… und da diese ganzen Sachen alle auf einmal zusammen gekommen sind, kann ich dem Buch nicht mehr als 1-Stern geben… das ich, ehrlich gesagt, sogar abgebrochen hätte, wenn es kein Rezensionsexemplar gewesen wäre. Manche Bücher und Leser passen wohl nicht zusammen, und so ging es mir hier mit diesem Buch. Sehr schade, da ein Funken der Grundidee Potential gehabt hätte, aber für mich nicht ausgeschöpft wurde. Dieses Mal von mir leider keine Empfehlung.. nicht einmal für High Fantasy Fans, da es definitiv bessere Bücher in dem Genre gibt. Das Ende war dann wieder etwas besser, aber generell noch immer nicht meins und auch zu offen. Bzw. wirkte das alles auf mich wie ein langer Vorband für den nächsten Teil und genauso endet es auch… unabgeschlossen und unbefriedigend in jeglicher Hinsicht. :((Mehr dazu auf meinem Blog)

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  • Naris - Ein toller Auftakt

    Naris

    LunasLeseecke

    05. July 2015 um 16:18

    Über das Buch Kyndra Vale, ein Bastard, lebt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in einem kleinen Dorf , in dem die Tradition hochgehalten wird. Wenn die Kinder erwachsen werden, findet eine Zeremonie statt, bei der ein heiliges Artefakt den Jungen Leuten sowohl ihren wahren Namen, als auch ihre Bestimmung offenbart. Doch als Kyndra an der Reihe zerbricht das Artefakt. Als kurz darauf ein schweres Unwetter das Dorf verwüstet, wendet sich der wütende Mob gegen sie. In letzter Sekunde wird sie von zwei Fremden gerettet, Nediah und Brégenne nehmen sich ihrer an, und gemeinsam fliehen sie nach Naris, der geheimen Festung unter dem Berg. Doch auch in Naris ist Kyndra nicht sicher, denn der Wahnsinn hält Einzug in den Hallen von Naris, und auch die Nerian, Fanatiker, die einem Wahnsinnigen huldigen, scheinen ein Interesse an Kyndra zu haben. Nachdem ich über das Buch einige negative Rezensionen gelesen habe, hat mich dieses Buch besonders positiv überrascht. Der Klappentext klang vielversprechend und schon war mein Interesse geweckt. Also habe ich es gewagt und mich mal rangetraut. Am Anfang geht es zuerst ruhig los und wir erfahren zunächst etwas über Kyndra und ihr Leben, bevor es dann ziemlich schnell weitergeht, und Kyndras Leben eine außergewöhnliche Wendung nimmt. Mir persönlich hat der Schreibstil sehr zugesagt und ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Die Charaktere haben mir insgesamt gefallen. Besonders mochte ich Brégenne und Nediah, Die beiden waren ganz besonders und haben sehr schön interagiert. Kyndra mochte ich meist auch, aber manchmal hat sie sich etwas merkwürdig verhalten und war gelegentlich ziemlich egoistisch. Aber auch die anderen Charaktere waren zumeist gut gelungen, auch wenn man über viele leider nicht besonders viel erfährt. Besonders schade fand ich das bei den drei Novizen, mit denen Kyndra zu tun hat, und über die man leider viel zu wenig erfährt. Die Story war insgesamt schön rund und quält, obwohl es der Auftakt einer Trilogie ist, den Leser nicht mit einem fiesen Cliffhanger. Natürlich frage ich mich, wie es weitergeht, denn das Ende offenbart ein großes Potential für die Fortsetzung, dennoch kann man es so sehr gut stehen lassen. Die Handlungsstränge waren insgesamt geschickt verwoben und trotz zahlreicher Hinweise konnte man das Netz bis zuletzt nicht selber entwirren. Gefehlt hat mir einzig ein bisschen mehr Gefühl, was den Geschichten meist das gewisse Etwas verleiht, denn auf eine große Liebesgeschichte wartet man hier vergeblich. Ich hoffe, dass sich dies im nächsten Teil vielleicht noch ändert. Fazit Naris - Die Legenden von Mond und Sonne war für mich ein toller Trilogie-Auftakt und kann für mich durchaus mit anderen Werken mithalten. Für Fans von Trudi Canavan würde ich es durchaus empfehlen und freue mich schon sehr auf den 2. Band.

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