Lucy Hounsom Naris - Das Schicksal der Sterne

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Inhaltsangabe zu „Naris - Das Schicksal der Sterne“ von Lucy Hounsom

Kyndra hat ihr Land fürs Erste vor dem Untergang gerettet, doch nun muss sie sich in feindliche Gebiete aufmachen, um den Frieden für ihre Heimat auch zu sichern. Auf der Suche nach Verbündeten gerät Kyndra zwischen die Fronten – denn im Nachbarland Acre ist nicht alles so geordnet, wie es scheint. Es regt sich Widerstand gegen das herrschende Regime und diverse Gruppen wollen Kyndra auf ihre Seite ziehen. Dann trifft sie in der Wüste auf einen jungen Mann, in dem Kräfte schlummern, von denen er noch nichts ahnt. Und am Ende müssen beide erkennen, dass sie ihre Bestimmung annehmen müssen, um die ganze bekannte Welt zu retten.

Fesselnder, spannender zweiter Band mit tiefgründigem, vielschichtigem und faszinierendem World Building, der den Preis von Macht zeigt

— Weltentraeumerin

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  • Gelungene Fortsetzung, die ich ein wenig schwächer fand als seinen Vorgänger

    Naris - Das Schicksal der Sterne

    _Vanessa_

    15. January 2018 um 17:01

    Meine Meinung:Vor ungefähr 2 Jahren konnte mich "Naris: Die Legenden von Mond und Sonne", der Auftakt der Trilogie, sehr von sich überzeugen. Seitdem habe ich gespannt auf die Fortsetzung gewartet, die nun endlich mit "Das Schicksal der Sterne" erschienen ist.Bevor ich mit dem Buch begonnen habe, hatte ich die Befürchtung, dass ich nicht gut in die Geschichte eintauchen kann - es waren immerhin 2 Jahre vergangen und als Vielleser habe ich in dieser Zeit natürlich einige andere Bücher gelesen und sicher das ein oder andere aus dem ersten Band der Reihe vergessen. Leider kam es dann auch genauso, ich fand überhaupt keinen Zugang und habe das Buch frustriert zur Seite gelegt, um mir noch einmal den ersten Band der Reihe vorzunehmen.Kaum war das getan, habe ich mir so schnell wie möglich auch wieder dieses Buch geschnappt und siehe da - ich kam sofort problemlos in die Geschichte rein!Lucy Hounsom erzählt die Geschichte aus einigen verschiedenen Perspektiven und gleich zu Beginn lernen wir auch neue Charaktere kennen, schon das erste Kapitel ist aus der Sicht von jemand Neuem geschrieben und nicht allzu viel später taucht noch eine weitere Figur auf, die man bisher noch nicht kannte. In jedem Kapitel wechselt die Sicht, man kommt dabei aber nicht durcheinander, weil diese immer gekennzeichnet sind. Gefiel mir sehr, es passte zum Buch und durch die Cliffhanger, mit denen ein Kapitel teilweise endete und woraufhin dann auch wieder die Perspektive wechselte, konnte das Buch meine Neugierde die ganze Zeit bei sich behalten. Der Schreibstil der Autorin las sich flüssig und sehr angenehm.Die Charaktere, ich gehe an dieser Stelle nicht näher auf einzelne Figuren ein, das würde den Rahmen sprengen, sind wieder sehr gut, realistisch und glaubwürdig dargestellt. Manche Figuren sind.. sehr eigen vom Charakter, wodurch man sie nur schwer mögen kann, wenn überhaupt, was vielleicht dem ein oder anderen nicht so gut gefällt, was ich aber sehr mochte. Im Laufe des Buches verändern sie sich zum Teil auch sehr, man lernt sie näher kennen und kann die Handlungen der jeweiligen Figur besser nachvollziehen.. Ich finde es wirklich toll, was Lucy Hounsom hier für Figuren erschaffen hat und bin ehrlich ein wenig beeindruckt, dass trotzt der vielen Charaktere keiner farblos rüber kam.Leider muss ich sagen, dass ich die Geschichte ein wenig schwächer fand, als die des ersten Bandes. So richtig packen konnte mich "Das Schicksal der Sterne" leider nie und ich hatte teilweise sogar das Gefühl, dass es sich ein wenig zieht und es war für mich nie ein Problem, das Buch für längere Zeit aus der Hand zu legen. Trotzdem war ich aber immer neugierig, wie es weitergehen wird, fand den Handlungsverlauf sehr interessant und unvorhersehbar und war neugierig, wie sich die neuen Charaktere einfügen werden, wie es mit den beiden verschiedenen Haupthandlungssträngen, wie ich es mal nennen möchte, weitergeht - Kyndra auf ihrer Mission in Acre und der Strang um Brégenne in ihrer Heimat. Ich war gespannt, wie sich alles entwickeln und am Ende zusammenfügen wird und die Autorin konnte mich dabei nicht nur einmal überraschen. Das Ende macht definitiv neugierig auf den nächsten Band der Reihe, der diesmal hoffentlich nicht wieder rund 2 Jahre auf sich warten lässt.Fazit:Auch wenn der Funke leider nicht ganz übergesprungen ist und ich "Das Schicksal der Sterne" insgesamt ein klein wenig schwächer fand, wie seinen Vorgänger, so ist das Buch doch eine gelungene Fortsetzung mit einer interessanten Handlung, die definitiv neugierig darauf macht, wie es im dritten Band weitergehen wird.Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen. In dieser habe ich die Inhaltsangabe vom Verlag verwendet und ich verzichte darauf, diese an dieser Stelle einzufügen.

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  • Tiefgründiges, vielschichtiges und faszinierendes World Building mit dem Preis von Macht

    Naris - Das Schicksal der Sterne

    Weltentraeumerin

    03. October 2017 um 13:38

    ! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZUM VORGÄNGER !Inhalt:Kyndra bricht gemeinsam mit ihren Begleitern auf, um Acre zu erkunden und Frieden für ihr Land zu suchen. Doch was ist geblieben von dem machtsüchtigen Imperium, das vor fünfhundert Jahren Krieg gebracht hatte? Und lässt sich dort wirklich Frieden finden?Derweil muss Brégenne feststellen, dass Mariar beziehungsweise Rairam im Falle eines Angriffs wehrlos ist. Also fasst sie den Entschluss, sich ihren Ratsmitgliedern zu widersetzen und ihr Land zu warnen - selbst wenn das bedeutet, die Identität der Wirker nach jahrhundertelanger Geheimhaltung zu enthüllen.Meine Meinung:Schon beim ersten Band war ich total mitgerissen von dem World Building und dadurch, dass man nun auch Acre kennenlernt (und nicht länger nur aus Kieriks Erinnerung), bestätigt sich das nur noch. Schon Mariar-jetzt-Rairam ist ein Land voller unterschiedlicher Kulturen und Lebensweisen, und auch Acre ist voller Vielfalt, von der man als Leser*in natürlich nur einen Bruchteil erfährt.Aber allein schon die Tatsache, dass es zwei Zeitebenen gibt, die von Bedeutung sind, nämlich einmal die der Gegenwart, in der die Handlung spielt, und die der Vergangenheit von vor fünfhundert Jahren, die die jetzigen Zustände erheblich beeinflusst hat, ist beeindruckend und lässt die Welt, die somit eine Vergangenheit hat, wirklich erscheinen.Das Imperium, das, wie der/die Leser*in schnell feststellt, einiges an Glanz verloren hat, erinnerte mich von dieser Ausbreitung inklusive technischer Erneuerungen hin zum schleichenden Verfall ganz grob an die Geschichte des Römischen Imperiums.Auch die Magie fasziniert immer noch. Die Wirker von Naris, aber auch andere außergewöhnliche Phänomene, denen man nun in Acre begegnet, wie den Khronostianern (leicht inspiriert von der griechischen Mythologie, vermute ich :D), die die Zeit manipulieren können.Allerdings muss ich sagen, dass dieser Teil durchaus zweiter-Band-Charakter hat. Er hat einfach nicht die Epik des Auftaktes mit all seinen Enthüllungen oder des Show-Downs, auch wenn es durchaus nicht an Spannung mangelt. Auf Kyndras Seite, weil unklar ist, wem sie vertrauen können und welcher Seite sie sich anschließen sollen, auf der von Naris wegen der Ungewissheit des Schicksals von Rairam - und weil der Panzerhandschuh, den Gareth aus dem Archiv geklaut hat, sich immer mehr zu einer Bedrohung für seinen Geist und sein Leben entwickelt. Und auch sonst ist die Autorin nicht gerade zimperlich mit ihren Leser*innen.Die Liebesgeschichten spielen weiterhin kaum und wenn, maximal weit im Hintergrund eine Rolle. Nediah und Brégenne haben sich ihre Gefühle einander immer noch nicht so ganz gestanden, gleichzeitig gibt es eine weitere Entwicklung, die ich erst geshippt habe, wobei es mir dann zwischenzeitlich doch etwas schnell ging, aber da das alles wie gesagt für das Geschehen kaum von Bedeutung ist, kann man damit leben.Erzählt wird die Handlung aus mehreren Sichten, neben Kyndras gibt es da Medavle, Brégenne, aber auch neue Charaktere wie Char oder Hegdon, die einen Einblick in die acreanische Lebensweise geben.Kyndra zeigt wunderbar, dass Macht ihren Preis hat. Sie kämpft gegen ihr Erbe an, um nicht ihre Menschlichkeit zu verlieren und befindet sich gleichzeitig wieder im Konflikt, dass sie ihren Freunden im Ernstfall nicht helfen kann, wenn sie sich weigert ihre Kräfte einzusetzen. Als mahnendes Beispiel fungiert Kierik mit seinen Taten der Vergangenheit, die Kyndra immer wieder einholen. Dadurch, dass er in ihren respektive genaugenommen seinen Erinnerungen in Kyndra weiterlebt, bleibt auch die Faszination seines Charakters erhalten, deren Sicht man teilweise aus erster Hand erfährt, während seine Handlungen andererseits oft verurteilt werden. Aber gerade diese Macht der Sterne fasziniert. Und ich mochte es, wie Kyndra neben ihrer starken Seite auch ihre verletzliche behält, und wie sie dagegen kämpft, ihre Menschlichkeit zu verlieren.Nediah mochte ich schon im ersten Band, genau wie Brégenne, die ich mit diesem Teil zunehmend ins Herz schloss. Sie ist einfach ein starker, aber innerlich auch sensibler Charakter mit einer leicht rebellischen, eigenständigen Art, der sich trotz seiner Macht manchmal kindliche Freude erhalten hat und sich auch verändert.Auch Char ist ein faszinierender Charakter, von dem man anfangs nicht so ganz weiß, wie man ihn einschätzen soll.Medavle habe ich allerdings nicht so ganz getraut, einfach, weil seine Rache nicht wirklich erfüllend war, und man in den Passagen aus seiner Sicht merkt, dass er nicht wirklich loyal ist und eher nach eigenen Interessen handelt, und zudem sehr der Vergangenheit nachtrauert, was ich als sehr gefährlich empfand. Unwillkürlich hab ich mich gefragt, wofür er sich wirklich einsetzt.Die Geschichte konnte mich auch diesmal fesseln und ich kehrte immer wieder gerne nach Acre zurück, sodass ich mich jetzt schon auf den Abschluss der Trilogie freue.Fazit: Fesselnder, spannender zweiter Band mit einem tiefgründigen, vielschichtigen und faszinierenden World Building einer Welt mit Vergangenheit und sympathischen Charakteren, dem es zwar an der Epik eines Auftaktes oder Abschlusses fehlt, bei dem es jedoch trotzdem nie langweilig wird und der auch den Preis von Macht aufzeigt

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  • Der steinige Weg zu den Sternen

    Naris - Das Schicksal der Sterne

    Lizzy_Curse

    31. May 2017 um 15:39

    Kyndra, die Sterngeborene, hat sich dazu entschlossen gemeinsam mit ihren Freunden im Nachbarland Acre nach Verbündeten zu suchen, bevor das Land über ihre Heimat herfallen kann. Sie begegnen einem Land in Aufruhr, in dem diverse Mächte um die Macht kämpfen. Kyndra muss sich entscheiden! Ich habe lange auf diesen zweiten Band gewartet, nachdem der erste mich mit seiner soliden Handlungsführung und seinen Charakteren überzeugt hatte. Das Cover ist in der Tradition des ersten Bandes gehalten und hat somit Widererkennungswert, was ich persönlich als positiv wahrnehme. Das Mädchen (Kyndra) wirkt mit dem Schwert an seiner Seite kriegerischer, was, wie ich nach der Lektüre feststellte, bezeichnend für die Handlung ist. Der Einstieg fiel mir nicht unbedingt leicht. Zu lange ist es schon her, dass ich den ersten Band gelesen hatte. Ich musste erst mal in meinen gedanklichen Schubladen kramen und verstaubte Verbindungen wieder knüpfen, ehe ich mit einem deutlichen Aha-Effekt nach 20 oder 30 Seiten wieder im Buch war. Die ersten Kapitel beginnen gleich mit zwei fremden (Haupt)Charakteren, die nicht unbedingt vollkommen handzahm sind. Hagdon, der General des Imperiums, kommt charismatisch daher, hat aber für seine Handlungen und Entscheidungen einen tieferen Grund, was ihn für mich zumindest interessant machte. Char, ein junger Sklavenhändler, kämpft mit seinen eigenen dunklen Dämonen. Kyndra, die Protagonistin aus dem letzten Band, ist diesmal natürlich ebenfalls mit von der Partie. Doch wir treffen mit ihr auf eine unsichere Führerin, die ihre neue Macht noch nicht annehmen will und fürchtet, in die falsche Richtung zu driften. Diese Unsicherheit von ihr, das langsame Heranreifen zur Anführerin, zieht sich durch das ganze Buch, ohne extrem thematisiert zu werden. Die Thematik hält sich dezent im Hintergrund, was ich gut finde. Auch der Handlungsstrang in der Heimat wird weitergeführt. Die Geschichte rund um Brégenne und Gareth und den Eisenhandschuh habe ich besonders gern gelesen, da mir das Setting einigermaßen vertraut war. Die Handlung unterschied sich aufgrund der überraschenden Actionszenen grundlegend vom ersten Band. Während in Band 1 Kyndra eingeführt und aufgebaut wurde und die Szenerie eher einem Schulsetting glich, wurde in diesem Buch Abenteuer und viel Action großgeschrieben. Einerseits heiße ich das gut, da dadurch viel Spannung in „Das Schicksal der Sterne“ miteinfloss. Andererseits litt unter den vielen Szenen auch ein wenig der rote Faden, der manchmal arg dünn wurde und sich erst zum Ende hin wieder zu einem dicken Strang verspann. Das Ende riss übrigens vieles für mich wieder heraus, da es mich wirklich feurig überraschte und in sich stimmig war. Auch die zarten Liebesgeschichten wirkten im vorliegenden Buch lange nicht so klischeehaft wie im ersten Band (ich bin ja immer noch für Nedirah (meine Lieblingsnebenfigur) und Brégenne ;)). Und hielten sich schön zurück. Der Schreibstil von Lucy Hounsom ist wunderschön bildhaft und plastisch, sodass man manchmal wirklich glaubt die Sterne vor sich zu sehen. Manchmal mutet der Stil fast schon poetisch an. Trotzdem war ich nicht ganz zufrieden mit dem Buch. Ich brauchte ein bisschen, ehe ich mich an die neuen Charaktere gewöhnt hatte und mit Char, dem Sklavenhändler, wurde ich bis zum Ende nicht wirklich warm. Außerdem schwächelte die Handlung des Buches in der Mitte. Aus dem Grund kann ich nur schwache vier Sterne geben, bin jedoch auf den dritten und hoffentlich finalen Band der Reihe gespannt.

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