Lucy Inglis

 4.1 Sterne bei 266 Bewertungen
Autorin von Worte für die Ewigkeit, Zwischen Licht und Finsternis und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lucy Inglis

Die britische Autorin, Historikerin und Sprecherin Lucy Inglis arbeitet u.a. für verschiedene Radiosender, Museen und Bibliotheken. Ihr erstes Buch, ein Jugendroman, erscheint unter dem Titel "Zwischen Licht und Finsternis" im Herbst 2015 bei Chicken House.

Alle Bücher von Lucy Inglis

Worte für die Ewigkeit

Worte für die Ewigkeit

 (151)
Erschienen am 31.01.2019
Zwischen Licht und Finsternis

Zwischen Licht und Finsternis

 (115)
Erschienen am 02.10.2015
Georgian London

Georgian London

 (0)
Erschienen am 05.09.2013
City of Halves

City of Halves

 (0)
Erschienen am 03.04.2014

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Rezension zu "Worte für die Ewigkeit" von Lucy Inglis

Zwei Liebesgeschichten, zwei Welten
pantaubooksvor 3 Monaten

Worte für die Ewigkeit ist ein Jugendbuch, das mich nicht unbedingt vom Klappentext oder Cover her angezogen hat. Vielmehr ist mir dieses Jugendbuch so oft auf unterschiedlichen Kanälen und in Buchhandlungen begegnet, dass es mich immer neugieriger gemacht hat. Dabei habe ich mich so gut wie gar nicht um andere Meinungen bemüht, sondern mir vom ersten Moment an einen eigenen Eindruck verschafft. Und der war zu Beginn eher skeptisch. Da zwischen den beiden Liebesgeschichten der Frauen hin- und hergesprungen wird, hat es seine Zeit gedauert, bis ich mich auf die jeweils einzelnen Erzählstränge einlassen konnte. Dann hat mich die Geschichte jedoch schnell für sich eingenommen, sodass ich das Buch innerhalb weniger Tage gelesen hatte. Worte für die Ewigkeit von Lucy Inglis ist historisch und zeitgenössisch in einem und vermittelt toll die Geschichte amerikanischer Ureinwohner und deren Nachfahren.
https://pantaubooks.wordpress.com/

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Rezension zu "Worte für die Ewigkeit" von Lucy Inglis

Aufwühlende Worte und 2 bewegende Liebesgeschichten - Klare Leseempfehlung
zartrose22vor 3 Monaten


Inhalt:

In "Worte für die Ewigkeit" werden im Prinzip zwei Geschichten zugleich erzählt:

Auf der einen Seite die Geschichte der sechzehnjährigen Hope, die von ihrer Mutter mit in die USA geschleift wird. Dabei kann Hope sich Besseres vorstellen, als ihren Sommer auf einer langweiligen Ranch in Montana zu verbringen. Doch gegen ihre resolute Mutter konnte sie sich noch nie durchsetzen. Auf der Pferderanch angekommen lernt sie Cal, den Sohn des Ranchbesitzers, kennen und diese Begegnung wird so manches ändern...

Auf der anderen Seite wird die Geschichte der ebenfalls sechzehnjährigen Emily erzählt. Diese kam 1867 von England nach Montana um verheiratet zu werden. Auf der Reise zu ihrem Verlobten verunglückt jedoch ihre Kutsche und sie überlebt als Einzige. Der Halbindianer Nate findet sie und kümmert sich um sie. Das dabei zwei ganz unterschiedliche Welten aufeinander prallen, macht es nicht immer leicht, aber Emily lernt von ihm was es bedeutet zu leben und frei zu sein.

Zwei Geschichten, die miteinander verbunden zu sein scheinen. Zwei unglaublich schöne Liebesgeschichten.


Meine Meinung:

Das Buch wechselt von Kapitel zu Kapitel zwischen Hope in der Gegenwart und Emily in der Vergangenheit. Nach und nach lernt man die Protagonisten und die Schauplätze kennen. Erfährt mehr über die Leben der beiden unterschiedlichen Mädchen und über die Unterschiede der verschiedenen Zeiten. Bevor die vier Hauptprotagonisten einen mit ins Abenteuer ihres Lebens nehmen.

Lucy Inglis Schreibstil ist einfach und klar aber trotzdem fand ich es mitreißend und wirklich gut geschrieben. Ich konnte das Buch von Anfang an nicht mehr weglegen und war ganz gebannt von den beiden Geschichten, die auf irgendeine Weise miteinander verbunden zu sein scheinen. Sie erzählt zwei wirkliche tolle Liebesgeschichten und bringt dabei auch historische Fakten über den wilden Westen und Indianer mit ein, was ich sehr interessant fand.

Das Ende konnte man dagegen gar nicht erahnen und umso überraschender fand ich es dann. Aber das hat das Buch auch bis zum Schluss interessant und spannend gemacht.

Fazit:

Das Buch hat mir von Anfang an sehr gut gefallen und mit seinen ganz unterschiedlichen Geschichten berührt sowie unterhalten.

Ich gebe dem Buch daher 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Kann es jedem empfehlen, der gerne eine schöne Liebesgeschichte liest.


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Rezension zu "Worte für die Ewigkeit" von Lucy Inglis

Ein spannendes Abenteuer in Montana!
Lalevor 3 Monaten

Inhalt:
Als Hope erfährt, dass sie mit ihrer Mutter - aufgrund ihrer Arbeit - den Sommer über auf einer Ranch in Montana verbringen muss, hat sie darauf gar keine Lust. Dort trifft sie auf Cal und der Sommer wird ganz anders, als sie es sich hätte vorstellen können. 

Montana, 1867: Die knapp 16-jährige Emily ist auf der Reise zu ihrem zukünftigen Ehemann, den sie nie zuvor getroffen hat, als ihre Kutsche verunglückt. Als einzige Überlebende wird sie von dem Halbindianer Nate gerettet, der ihr eine ganz neue Seite vom Leben und der Freiheit zeigt.

Zwei schicksalhafte Liebesgeschichten, die miteinander verbunden sind.


Meine Meinung:
Worte für die Ewigkeit ist eine dramatische und historische Liebesgeschichte, die parallel zwei Handlungsstränge, die am Ende zusammen führen, erzählt. 

Allein die äußere Gestaltung des Buches finde ich sehr ansprechend und hat etwas geheimnisvolles und romantisches, was mich neugierig auf den Klappentext gemacht hat. Dieser hat mich mit den zwei Geschichten überrascht, ich war gespannt, ob die Autorin die beiden Welten gut beschreiben und miteinander verbinden kann.

Da war zum einen Hope´s Geschichte, die in der Gegenwart stattfindet. Sie ist ein schüchternes, junges Mädchen, dass von ihrer Mutter zwar geliebt, aber auch ständig kontrolliert und beherrscht wird, sodass sie ihre Wünsche nicht ausleben kann. Auf der Ranch trifft sie auf den Farmerjungen Cal, der sie dazu ermutigt, ihren Interessen zu folgen und der sie auf eine abenteuerliche Reise mitnimmt.

Hope ist eine natürlich erscheinende und sympathische Protagonistin, die trotz ihrer zurückhaltenden Art, typische Teenie-Haltungen hat und im Verlauf der Handlung zunehmend selbstsicherer wird. Alles in allem kann man gut mit ihr mitfühlen, allerdings finde ich sie teilweise etwas blass und zu distanziert.

Ganz anders verhält es sich mit der großbürgerlichen und aus einer wohlhabenden Familie stammenden Emily, die nun auf der weiten Reise von England nach Montana, zu ihrem zukünftigen Ehemann ist, den sie gar nicht kennt. Eigentlich ist sie von der bevorstehenden Heirat auch alles andere als angetan, doch sie kann sich dem Wunsch ihrer Eltern nicht widersetzen. Als die Kutsche verunglückt und sie die einzige Überlebende ist, wird sie von einem Halbindianer namens Nate gerettet, der ihr fortan die anderen, "harten" Seiten des Lebens aufzeigt. 

Emily ist, ganz anders als Hope, ein vornehmes, neugieriges und nicht auf den Mund gefallenes Mädchen, das allerdings wie in einem Goldenen Käfig lebt. Sie hat keine Scheu, Fragen zu stellen, auch wenn sie damit oft auf Ablehnung stößt. Ihre Geschichte fand ich besonders faszinierend, es war schön zu sehen, wie die adelige Emily und der bodenständige Nate sich über ihre anfangs noch vorhandenen Vorurteile, hinweg setzen und sich allmählich näher kommen.

Allerdings fand ich vor allem den Einstieg in die Geschichte etwas mühselig, die Beschreibungen waren teilweise sehr distanziert und kühl, sodass keine richtige Verbindung aufgebaut werden konnte. Das wird dann mit den Kapiteln besser, bis die Handlung in der Mitte richtig Fahrt aufnimmt und die Ereignisse den Leser atemlos mitfiebern lassen. Gegen Ende hin schwächelt es allerdings wieder, die Handlung wird wieder zäher und ist ganz zum Schuss ziemlich abrupt. 

Die Handlung selbst thematisiert viele interessante Themen und geht dabei auch auf eine geheimnisvolle Familiengeschichte ein. Man wird also nicht nur unterhalten, sondern lernt nebenbei noch etwas über die Sitten des Jahres 1867. 


Fazit:
Die grundlegenden Liebesgeschichten, zu verschiedenen Zeiten am gleichen Ort, sind romantisch und dramatisch erzählt, allerdings konnte ich mit dem Drumherum und teilweise den Figuren, nicht ganz so viel anfangen. In jedem Fall muss man für das Buch etwas Geduld und Bereitschaft mitbringen, jene die gerne historische Liebesgeschichten lesen, werden die Geschichte aber sicher lieben!

Geeignet ab etwa 14 Jahren.

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