Lucy Maud Montgomery Das Schloss in den Wolken

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Inhaltsangabe zu „Das Schloss in den Wolken“ von Lucy Maud Montgomery

Valancy Stirling ist das Gespött ihrer Familie. Weit über zwanzig und noch immer unverheiratet! Nicht mal einen Verehrer hatte sie bisher! Dann passiert etwas, das ihr Leben radikal verändert. Und Valancy fasst sich ein Herz. Sie wird sich nicht mehr an die beengenden Konventionen halten, nicht mehr zu den ermüdenden Familientreffen gehen und sich nicht mehr von Onkel Benjamin triezen lassen. Stattdessen spricht sie die Wahrheit aus. Verlässt das Haus. Sucht sich eine Anstellung. Verliebt sich. Und findet das blaue Schloss, den Zufluchtsort ihrer Tagträume, endlich im richtigen Leben.

Wunderbar erfrischend, überraschend gewitzt, clever und verträumt!

— Nightingale78

Einfach schön. Starke Frau, super Sprache und tolles Land!

— buecherwurmkathi

Eine wundervolle Geschichte mit viel Witz, Charme aber auch Traurigkeit.

— Schnudl

Ein tragisch-komisches Buch über das Glücklichsein.

— xine48

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat das Buch mich verzaubert, begeistert und zu Tränen gerührt. Sehr empfehlenswert!

— LillianMcCarthy

Eine ebenso gewitzte wie traumhafte Geschichte über eine junge Dame die Ihre Angst vor dem Leben über Bord wirft.

— Belladonna

Zeitlos, witzig, wunderschön. Mit der Botschaft zu mehr Freiheit, Mut und Selbstbewusstsein. Hat mir unheimlich gut gefallen!

— lex-books

Beeindruckend und einzigartig schön! L.M. Montgomery schreibt immer phantastisch!

— Buchgespenst

Der Roman ist das Spiegelbild einer Gesellschaft, in der eingefahrene Normen und Wertvorstellungen das Leben der Frauen diktierten.

— EmmyL

Ich habe mich ganz und gar in diese wundervolle kleine Geschichte verliebt.

— Barbarella1209

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  • Ein Klassiker der "Anne auf Green Gables"-Autorin im neuen Glanz

    Das Schloss in den Wolken

    Nightingale78

    07. August 2017 um 10:43

    Meine Meinung Es gibt sicherlich viele Besprechungen zu diesem Buch, die damit einleiten, dass man den weltweiten Erfolg von »Anne auf Green Gables« der Autorin Lucy Maud Montgomery schon in der Kindheit verschlungen hatte. Nun ja, ich habe keines der Bücher bis heute gelesen. Natürlich waren mir die Abenteuer des Waisenmädchens Anne ein Begriff, aber es hatte sich nie ergeben sie selbst zu lesen. Somit ist „Das Schloss in den Wolken“ mein erstes Leseerlebnis von der Autorin. Geschrieben wurde das Werk bereits in den 20er Jahren und wurde im Jahr 2015 als Herzensprojekt neu beim Königskinder Verlag verlegt. Protagonistin Valancy Stirling ist 29-jährig, gilt als alte schüchterne Jungfer und wohnt noch immer bei ihrer Mutter. Heutzutage würde man ihr Alter und den Single-Status müde weglächeln, aber nicht so in der Zeit um 1920. Die Rechte der Frauen waren einzig auf den Haushalt und zum Gebären ausgelegt. Eine Meinung wurde von einer mittellosen, alleinstehenden Frau nicht geduldet. So hat Valancy sich still unterzuordnen. Kein Mann vermag auch nur darüber nachdenken das »graue Ding« noch zu heiraten, was sie zunehmend verzweifeln lässt. Vor allem die Tatsache, dass Valancys gesamte Verwandtschaft sich stetig auf ihre Kosten lustig macht, bekümmert sie. Ich für meinen Teil, wollte bei den Unverschämtheiten dieser Sippe oftmals aus der Haut fahren. Dann wendet sich das Blatt. Valancy erhält erschreckende Neuigkeiten, die sie jedoch als ihre Chance sieht, sich endgültig aus den Fängen der Stirlings zu befreien und ihr »blaues Schloß« zu finden. Fortan redet sie zu Tisch, wie ihr lieb ist. Sie lässt ihre Meinung über die lästernde Familie offenkundig heraus, erfüllt ihre Aufgaben nicht mehr und zieht schlussendlich aus, um dem Dorf-Trunkenbold Abel im Haus zu helfen. Damit entfacht Valancy einen Skandal. So ist die Familie der festen Überzeugung, dass das Mädchen komplett den Verstand verloren hat! Valancy jedoch sieht zum ersten Mal in ihrem Leben alles klar vor sich. Sie möchte leben und weiß, dass sie ihres eigenes Glückes Schmied ist. Der Einstieg in die Geschichte war für mich anfänglich etwas holprig. Ob dies daran lag, dass die Autorin aus der dritten Person erzählt, mag ich nicht behaupten, aber es wäre durchaus möglich. Geschichten wie „Das Schloss in den Wolken“ bringen mir als Leser, Gepflogenheiten und Regeln aus dieser Zeit sehr nahe. Zum Einen ist es unglaublich, wie das Bild der Frau damals zu sein hatte. So war die Frau ohne Mann und Haushalt schlichtweg nichts wert, und hatte somit keine Ansprüche zu stellen. Zum Anderen ist Lucy Maud Montgomerys Schreibe sehr zeitgemäß und bringt dem jungen Leser, diese Zeit sehr nahe. Eine Tatsache, die man von einer Hundert Jahre alten Geschichte sicher nicht oft behaupten kann. Auch das Setting Kanadas ist eine willkommene und erfrischende Abwechslung gewesen. Montgomerys Beschreibungen von Valancys Insel laden den Leser zum träumen und verweilen ein. Die Figuren sind allesamt sehr gelungen geformt und umschrieben. Von kautzig, über zickig, eigenwillig und verschroben, ist eine bunte Charakterpalette vertreten. Ich hatte befürchtet, dass wegen Valancys zunächst betrübtem Charakter auch die Stimmung im Buch zu grau bleiben könnte. Doch das Mädchen hat einen wunderbar sarkastischen Humor. Sie trägt das Herz auf dem rechten Fleck und ist belesen. Die Begegnungen die sie macht, sind tragisch und auch romantisch schön. Valancy mag äußerlich nicht die Schönste sein, aber ihr inneres Wesen blüht auf und lässt sie nahezu strahlen. Und genau das ist eines der wichtigen Lektionen, welche Lucy Maud Montgomery ihren Lesern mitgeben möchte.   Fazit Nach einem etwas holprigen Start, wurde ich von Valancy Stirling geradezu verzaubert. Lucy Maud Montgomery haucht ihrer mausgrauen Protagonistin eine große Portion Mut ein. Sie zeigt, wie man in seiner dunkelsten Stunde über sich hinauswachsen und das Leben genießen kann. Wunderbar erfrischend, überraschend gewitzt und verträumt!

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  • Eine wundervolle Geschichte mit viel Witz, Charme aber auch Traurigkeit.

    Das Schloss in den Wolken

    Schnudl

    25. June 2017 um 15:43

    Normalerweise lese ich ja ungern Geschichten, die in einem früheren Zeitalter spielen. Aber da ich bei der Königskinder-Challenge 2017 mitmache, (Es wird abgestimmt jeden Monat, welches Buch gelesen wird!) habe ich mich doch endlich mal ran gewagt. Das Schloss in den Wolken war für den Monat März bestimmt. Anfangs, war der Schreibstil für mich ziemlich gewöhnungsbedürftig, wie schon vorhergesehen, aber das hat sich schnell geändert und ich konnte das Buch schnell fertig lesen. Gleich relativ am Anfang bekam die Geschichte einen sehr traurigen Ausgangspunkt und ich war sehr gespannt, wie es sich entwickelt. Es wird trotz der relativ traurigen Geschichte sehr witzig und mit viel Charme erzählt. Was mich auch fasziniert hat war, wie es früher einfach zugegangen ist in einer Familie, dass man mit 20 schon verheiratet sein soll usw., was man sich heutzutage kaum mehr noch vorstellen kann.Und ich muss sagen, der Verlag hat mich auch noch nie enttäuscht, was wundervolle Geschichten angeht. Hach Königskinder.. Immer wieder schön ein Buch aus eurem Verlag zu lesen. Alles in allem eine wirkliche wundervolle Geschichte mit Traurigen Hintergrund, dennoch mit viel Witz und Charme geschrieben, und wer hätte das gedacht mit Happy End :)

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  • Valancy Stirling befreit sich

    Das Schloss in den Wolken

    xine48

    03. May 2017 um 15:56

    Was für ein wunderbares Buch, man muss manchmal schmunzeln, manchmal lauthals lachen und manchmal kommen einem fast die Tränen. Die Szenen von Valancy und ihrer Familie fand ich sehr berührend und manchmal konnte ich sie gar nicht aufhalten. So Leid hat sie mit getan. Das sie trotzdem immer noch nach ihrem Glück sucht und es schafft ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen ist sehr schön.Auch das Cover finde ich sehr passend zum Buch. Es lädt definitiv zum lesen ein.Jeder Mensch verdient sein blaues Schloss und es ist nie zu spät danach zu suchen.

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  • Meine Rezension zu Das Schloss in den Wolken

    Das Schloss in den Wolken

    Belladonna

    04. April 2017 um 17:52

    Beschreibung Valancy Stirling kann bisher nur auf ein ereignisloses, ja man könnte es sogar langweiliges Leben zurück blicken. Leider sieht die Zukunft auch nicht besser aus, denn Valancy ist bereits 29 Jahre alt und, welch Skandal, noch immer unverheiratet! Eingeschüchtert durch ihre Familie und durch die strengen Konventionen in die Ecke gedrängt, kommt Valancy die Nachricht über ihre tödliche Erkrankung einer Befreiung gleich. Befreit von ihrer bedrückenden Angst beginnt für Valancy ein neues Leben und die Suche nach dem Schloss aus ihren Träumen. Meine Meinung Im Rahmen von Brösels Aktion „Das Jahr der Königskinder“ (#JdKöKi) war der Klassiker „Das Schloss in den Wolken“ von Lucy Maud Montgomery der Buchtitel für den Monat März. Erst durch diese königliche Aktion bin ich überhaupt auf den hübschen Klassiker aus dem Königskinder Imprint aufmerksam geworden. Die kanadische Schriftstellerin Lucy Maud Montgomery dürfte vielen von euch bereits durch die Buch- bzw. Serien-Reihe „Anne auf Green Gables“ ein Begriff sein. Bisher hatte ich noch keinen Kontakt mit den Geschichten der Autorin, obwohl mir besagte „Anne auf Green Gables“ zumindest schon zu Gehör gekommen war. So konnte ich völlig unvoreingenommen an den (Einzel-)Roman „Das Schloss in den Wolken“ heran gehen. Passend zur Entstehungszeit in den 1920er Jahren ist auch der Schreibstil etwas angestaubt oder wie man es schöner nennen kann – Vintage. Mir persönlich gefällt der Stil äußert gut, da man sich in eine vollkommen andere Zeit entrückt fühlt. Außerdem finde ich die gesellschaftlichen Sitten und Konventionen dieser Zeit sehr interessant. Vor allem die weiblichen Schriftstellerinnen aus dieser Zeit verstehen es, ihre Geschichten gekonnt mit entsprechenden Spitzen zu versehen, so auch Lucy Maud Montgomery. Mit der schüchterne Valancy Stirling konnte ich mich ziemlich schnell identifizieren, da ich ihre Ängste und Sorgen bezüglich des Lebens an sich und der Zukunft im allgemeinen nur zu gut nachvollziehen kann. Am liebsten hätte ich ihr aufmunternde Worte gespendet und sie selbst aus ihrem tristen Alltag gezogen. Das war jedoch nicht nötig, denn der entscheidenden Wendepunkt tritt mit dem ärztlichen Urteil über ihre unheilbare Krankheit schneller ein als gedacht. "Verzweiflung ist Freiheit – Hoffnung ist Sklaverei." (Seite 79) Zu Beginn wird der Leser mit recht vielen Persönlichkeiten und den dazu gehörden Namen aus Valancys Verwandtschaftskreis überschüttet. Es dauert etwas bis man hier den Durchblick erhält, danach bereite es allerdings viel Freude immer mehr Details über die einzelnen Persönlichkeiten zu erfahren. Mit viel Liebe zum Detail hat Lucy Maud Montgomery eindrucksvolle Charakter erschaffen, die durch Ecken und Kanten bestechen. Die Geschichte von Valancy lädt zum Träumen und entspannen ein. Zwischen den Zeilen steckt dann auch noch eine wahrliche Liebeserklärung an die traumhafte Landschaft Kanadas (Muskoka/Mistawis). Allerdings habe ich mir zeitweilig etwas weniger lange Beschreibungen der Wälder und Seen (die allesamt zauberhaft sind), und stattdessen mehr über die Entwicklung Valancys gewünscht. Daher vergebe ich mit einem minimalen Punktabzug 4,5 von 5 Grinsekatzen. Der Abschluss des Romans bietet ein grandioses Ende, ganz im Stile von „Stolz und Vorurteil“. Ganz nach meinem Geschmack ist auch die Wandlung von Valancy, sie macht eine rasante Entwicklung vom grauen Mäußchen hin zur elfengleichen Naturschönheit. Ein passender Beweis dafür, dass wahre Schönheit von Innen kommt. Über die Autorin Lucy Maud Montgomery wurde 1874 auf Prince Edward Island in Kanada geboren. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter wuchs sie bei den Großeltern auf. 1908 erschien ihr erstes Buch, „Anne auf Green Gables“. Die Reihe, die auf neun Bände anwuchs, wurde zu einem weltweiten Erfolg. L.M. Montgomery schrieb zahlreiche weitere Bücher, auch für Erwachsene, und gilt als eine der wichtigsten Autorinnen Kanadas. (Quelle: Königskinder) Fazit Eine ebenso gewitzte wie traumhafte Geschichte über eine junge Dame die Ihre Angst vor dem Leben über Bord wirft. Ein kleines Juwel unter den Königskindern – also unbedingt lesen! --------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 04.04.2017

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  • Amüsant, Tiefgründig, Fantastisch ! Ein rundum perfektes Königskind !

    Das Schloss in den Wolken

    InaVainohullu

    28. March 2017 um 16:34

    Viel zu lange schon lag dieser liebreizende, neuaufgelegte Klassiker nun schon auf dem Stapel meiner ungelesenen Bücher, bis ich ihn jetzt, durch das #JdKöKi endlich zur Hand nahm.Hätte ich das doch nur schon viel früher getan !!! Denn in diesem zart anmutenden Büchlein schlummert eine absolut innige und amüsante Geschichte, die mein Herz im Sturm erobert hat und sich in die Riege meiner Lieblingsgeschichten einreihen wird.Lucy Maud Montgomery erzählt in beschwingtem, leichten, den 1920er-Jahren entsprechenden Ton; den man durchaus als "etwas aus der Mode geraten" bezeichnen möchte, den ich aber gerade deshalb so herrlich erfrischend fand; die Geschichte von Valancy Stirling.Valancy ist 29 Jahre alt und noch immer unverheiratet, für die damalige Zeit also eine "alte Jungfer", was ihre bucklige Verwandtschaft niemals müde wird, ihr unter die Nase zu reiben. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihrer Tante zusammen und hat schon lange wirklich genug von den blöden Witzen auf ihre Kosten, aber vor allem davon, das man sie andauernd herumkommandiert und in eine Rolle zwängt in der sie gar nicht sein möchte.Als sie eines Tages eine erschütternde Nachricht erhält, hat sie schließlich genug und fasst einen Entschluss. Sie hat genug von ihrem öden Leben, all den Konventionen, die ihr die Luft abschnüren. Und genau deshalb zieht sie aus und beginnt zu Leben !Zum Entsetzen aller Stirlings, die meinen sie sei verrückt geworden."Das Schloss in den Wolken" ist eine herrliche Komödie, aber auch eine berührende und tiefgründige Geschichte über das Leben, die Liebe, über Vorurteile und die Angst. Und eine Hommage an die kanadische Wildnis mit all ihren Facetten, die mich wirklich beeindruckt hat.Lucy Maud Montgomerys Darstellungen der Natur sind detaillert und so bildlich, das man sich wünscht man wäre dort.Auch ihre Charaktere hat sie großartig ausgearbeitet. Sie sind auf entzückende Art alle etwas eigenwillig und verschroben, aber genau das macht sie so liebenswert.Die Geschichte wird aus Sicht einer dritten Person erzählt, was manchmal ja durchaus dafür sorgt, das man nur schwerlich einen wirklich guten Zugang zu den Figuren bekommt. Dies war hier überhaupt nicht der Fall, ich war von Anfang an, an Valancys Seite und habe sie und auch alle anderen Figuren, auch wenn sie manchmal noch so nervig waren und übertrieben handelten, in mein Herz geschlossen. Valancy ist für mich eine Heldin. Sie ist gutherzig und schlau, vielleicht nicht besonders hübsch vom Äußeren, doch wunderschön im Inneren.Hach, ich bin verzaubert und hätte ewig weiterlesen mögen. Das Ende kommt hier wirklich viel zu schnell, dafür aber mit wirklich überraschenden Wendungen die ich bis zuletzt nicht habe kommen sehen."Das Schloss in den Wolken" ist ein wahrlich perfektes Königskind.

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  • Herzerwärmende Geschichte mit Seitenhieben auf die engherzige Spießbürgerlichkeit

    Das Schloss in den Wolken

    lex-books

    14. March 2017 um 08:18

    Das Buch erzählt von einer jungen Frau, die sich Anfang/Mitte des vergangenen Jahrhunderts von herrschenden Konventionen löst und ihren eigenen Weg beschreitet. Haupfigur ist Valancy Stirling, für die sich einfach kein Mann findet. Mit knapp 30 Jahren tendieren ihre Chancen auf eine Ehe und damit die Aussicht, endlich aus dem Haus ihrer ewig eingeschnappten Mutter und der wehleidigen Tante herauszukommen gegen Null. Das ist bitter und genauso bitter sind Valancys Gedanken. Von der buckligen Verwandtschaft seit Kindertagen verspottet, herabgewürdigt und gerne daran erinnert, wie wenig anziehend sie sei, wie seltsam und farblos, ist das Selbstbewusstsein der jungen Frau inzwischen dahin. Trost und Zuflucht vor dem grauen Alltag findet sie lediglich in ihren Tagträumen vom blauen Schloss. An ihrem 29. Geburtstag jedoch gibt es für Valancy eine wichtige Erkenntnis und damit große Veränderungen. Brav und folgsam war gestern. Von jetzt an macht Valancy was ihr gefällt.Das Buch wurde im Original bereits 1926 veröffentlicht, doch erst 2015 ins Deutsche übersetzt. Vielen ist die Autorin sicher von ihrer Buchreihe „Anne auf Green Gables“ bekannt, bei mir selbst fiel der Groschen erst nach ein wenig Recherche, weshalb ich anfangs dachte, es handele sich um eine moderne Geschichte. Es mag an der grandiosen Übersetzung liegen, aber ich war höchst erstaunt von dem ungekünstelten, formlosen und sehr melodischen Schreibstil der Autorin. Immerhin! Dieses Buch wurde vor 90 Jahren geschrieben. Aber die Sätze sind weder kompliziert noch verschwurbelt, falls dies irgendjemand befürchten sollte. Und die Handlung wird von einer feinen Ironie begleitet, die einer Jane Austen alle Ehre macht."Tante Isabel, geradeheraus und unangehm wie ein kalter Ostwind, würde sie auf irgendeine Art kritisieren. Wie, war nicht vorauszusehen, denn Tante Isabel sprach nie zweimal dieselbe Kritik aus." Seite15Ein Drittel des Buches rechnet Valancy in dieser Art mit der spießigen, heuchlerischen, teilweise boshaften und sehr zahlreichen Verwandtschaft ab, bevor die Handlung eine Wendung nimmt. Bis dahin ist man bereits derart von der Geschichte gefesselt und von Valancys Leben berührt, dass man ihr überall hin folgen würde – in die tiefsten Tiefen des Schicksals oder aber hinauf zu den höchsten Höhen. Was sich Montgomery für Valancy ausgedacht hat sei jedoch nicht verraten. Vielleicht soviel: Ich hatte den Eindruck, dass es der Autorin darum geht, bei den Lesern ein Gefühl der Hoffnung und des Mutes zu erzeugen. So entwickelt sich die Geschichte teilweise märchenhaft und unwahrscheinlich, aber mit viel Augenzwinkern nie wirklich kitschig. Jedoch auch niemals albern oder parodistisch.Lucy Maud Montgomery ist für ihre starken und mutigen literarischen weiblichen Figuren bekannt. So entdeckt auch Valancy in sich ein so tiefes Vertrauen in das eigene Gespür, dass – egal, was da kommen mochte – ich während des Lesens immer überzeugt war, es werde sich schon alles fügen, weil sich Valancys Handlungen und Worte für mich so enorm richtig anfühlten und damit auch nur das Beste verdienten.Die Autorin besitzt ein großes Talent für sinnliche, poetische, teilweise verklärende Landschaftsbeschreibungen, die sich in der zweite Hälfte des Buches steigern. Man kann sich in diese Beschreibungen fallen lassen wie in ein weiches Kissen, muss dies aber wohl auch mögen. Sie unterstreichen für mich auf ganz wundervolle Weise das Abstreifen gesellschaftlichen Druckes und die Schlichtheit wirklichen Glücks."(…)doch von den größeren Inseln wuchsen Lichter wie Blumen auf den See hinaus und an den Ufern leuchteten Lagerfeuer auf, die in die Schatten des Waldes hineinflossen und große, blutrote Bänder auf das Wasser warfen." Seite 251In nur zwei Tagen habe ich diese traumhaft schöne Geschichte regelrecht durchlebt und hätte mir gewünscht, dass sich das Lesegefühl und die Botschaft in mein Herz brennen: Seid furchtlos und haltet die Augen offen. Wenn das Glück kommt, greift zu!"Das Schloss in den Wolken" wird in der ersten Reihe meines Buchregales stehen und mich hoffentlich täglich daran erinnern, mehr auf die eigene und weniger auf andere Stimmen zu hören. Ein Buch für Jung und Alt und alle, die Freude an herzerwärmenden Zeilen haben!

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  • Mut zu leben

    Das Schloss in den Wolken

    Buchgespenst

    05. March 2017 um 17:51

    Valancy Stirling ist das Gespött der Familie. Unter der strengen, konservativen Fuchtel der Mutter und Tante ist sie eine alte Jungfer geworden und wird bei jeder Gelegenheit von ihrer Familie, Onkel, Tanten und Cousinen gedemütigt. Mal beiläufig, mal unbeabsichtigt, mal bewusst. Valancy hat sich mit ihrem trostlosen Dasein fast abgefunden, da stellt der Arzt ihr eine erschreckende Diagnose. Ihr Todesurteil führt zu einer unglaublichen Verwandlung. Endlich fasst sie sich ein Herz zu leben. Ihre Familie ist schockiert, doch sie selbst findet eine Freiheit, von der sie nie zu träumen wagte. Lucy Maud Montgomerys Bücher sind unfassbar berührend. Die Geschichten beginnen oft mit Schicksalen, die herzzerreißend sind und eine Gesellschaft vorführen, die so grauenhaft ist, dass man hofft, nie auf eine solche zu treffen. Man spürt auch in diesem Buch wie die Protagonistin von ihrer Umwelt erbarmungslos erstickt wird und atmet mit ihr tief durch, wenn sie sich daraus befreit. Melancholisch und poetisch, voller Lebensfreude und Kraft offenbart sich einem die Welt, die L.M. Montgomery vor einem ausbreitet. In zarten Farben, doch überaus lebendig lebt, hofft und träumt man mit den Charakteren. Ich bin begeistert! Jedes Buch von Lucy M. Montgomery berührt mich auf seine eigene Art und überzeugt mich mit Tiefe und Kraft. Zeitlose Lebensphilosophie und Charaktere, die man nie vergisst, auch dieses Buch hat mich völlig gefangen genommen. Eine einzigartige Welt, die ich nie wieder verlassen wollte und die ich bestimmt noch oft aufsuchen werde! Eine klare Leseempfehlung!

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    • 4
  • Charismatische Charaktere, hinreisende Story, großartiger Stil

    Das Schloss in den Wolken

    EmmyL

    08. December 2016 um 11:45

    Mit neunundzwanzig Jahren, ohne Ehemann, ohne Geld, ohne gutes Aussehen und gestraft mit einer dominanten Mutter ist Valency Stirling eine alte Jungfer. Niemand hat sich je die Mühe gemacht sie richtig kennenzulernen. Ihre Tage sind öde und folgen immer dem gleichen Muster. Langweilige sinnlose Aufgaben wie das Fegen eines sauberen Bodens sollen sie vor Müßiggang bewahren. Sie baut sich im Traum ein „blaues Schloss“, um der tristen Realität zu entfliehen. In ihm wird sie beachtet, verehrt und hat zahlreiche Liebhaber. Wegen eines stechenden Schmerzes konsultiert Valency heimlich einen Arzt. Nach seinem niederschmetternden Befund überdenkt sie ihr Leben neu, wirft alle Konventionen über Bord, stellt sich zum ersten Mal gegen ihre Mutter und nimmt eine Anstellung gegen Bezahlung an. Sie möchte etwas bewirken, jemanden etwas bedeuten und ihr Leben selbst bestimmen. So kommt es, dass sie sich den Traum vom „Blauen Schloss“ selbst erfüllt und Liebe findet. Der Roman spielt in einer kleinen Stadt namens Deerwood in Kanada. Die Familie Stirling mit all ihren Verwandten zweiten und dritten Grades prägt nicht nur das Stadtbild, sondern zählt sich zur besseren Gesellschaft. In diesen Kreisen verbietet es die Konvention einer Frau zu arbeiten. Es ist egal wie gering die Rente ist und dass man hinter der Fassade am Hungertuch nagt. Valency ist scheu und verschüchtert. Sie wurde von ihrer Mutter immer geringschätzig behandelt und traut sich daher selbst nichts zu. Bei jedem Familientreffen der zahlreichen aber wenig geistreichen Stirlings wird ihr Selbstwertgefühl stetig weiter untergraben. Sie setzt nie etwas entgegen und ist sie das perfekte Opfer. Sie ist so unscheinbar, dass noch nie ein Verehrer an die Tür geklopft hat. Obwohl sie Bücher liebt, wird ihr das Lesen von Romanen untersagt. Nur die Naturbücher von John Forster sind erlaubt, nachdem die Bibliothekarin ihre Unbedenklichkeit bestätigte. Als sich Valency von ihrer Familie abwendet steigt ihr Selbstbewusstsein, sie blüht auf und ihre Umgebung nimmt sie wahr. Die Entwicklung zu einer taffen jungen Frau wird von der Autorin detailliert beschrieben. Der Roman startet mit der Beschreibung eines tristen, grauen Lebens. Je weiter er fortschreitet umso mehr Farbe kommt ins Spiel, wie bunte Blumen, bunte Kleider, aufrechter Gang und Humor. Das Farbspiel gipfelt in einem Regenbogen von Glückseligkeit und Liebe mit dem Happy End. Ein Happy End, dass sich die schüchterne Valancy selbst erarbeitet und redlich verdient hat. Jedes Setting wird detailliert beschrieben, dazu gehört nicht nur die Ausstattung der Räumlichkeiten, sondern auch die anwesenden Personen incl. Charakter. Beim Lesen entsteht ein sehr klares Bild der gesamten Situation. Ich bin sicher, auf diesen Roman wurden schon viele Lobeshymnen gesungen. In die große Schar zahlreicher Fans reihe ich mich gern ein. Ohne diese Übersetzung von Nadine Püschel für den Königskinder Verlag wäre ich allerdings nie auf den großartigen Roman aufmerksam geworden. Ich hoffe es werden noch weitere Romane der Kanadischen Schriftstellerin übersetzt und im Verlagsprogramm aufgenommen. Das Buch wurde im Hardcover gebunden und mit einem schön illustrierten Umschlag versehen. Zarte Muster, geschwungene Schrift und das wiederkehrende, kleine, wolkenartige Bild eines großen Schlosses zieren den Umschlag. Es erinnert an die Zeit des Jugendstils um 1900, in welcher der Roman auch spielt. Für einen so schönen Roman ist es die perfekte, würdige Aufmachung. Auch das Hardcover ist mit einem wiederkehrenden Motiv winziger Blümchen versehen und erinnert an die Tapeten dieser Zeit. Leicht gelblich haftet ihm der Charme einer vergangenen Ära an. Dieses Buch kann man sofort nach dem Beenden wieder von vorn beginnen. Der Roman ist das Spiegelbild einer Gesellschaft, in der eingefahrene Normen und Wertvorstellungen das Leben der Frauen diktierten. Er sollte in keinem Bücherregal fehlen und ist sehr zu empfehlen.

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  • Das Schloss in den Wolken

    Das Schloss in den Wolken

    BeaSwissgirl

    25. July 2016 um 11:31

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)Eher durch Zufall bin ich über dieses Buch hier gestolpert und irgendwie kam mir der Name der Autorin doch sehr bekannt vor...Kein Wunder ich habe nämlich von ihr die Anne- und Emily- Bücher gelesen und war nun gespannt wie es mir mit einem Erwachsenen- Roman ergehen würde...Der Schreibstil ist teilweise etwas poetisch angehaucht vor allem bei den Naturbeschreibungen, welche auch ein wenig zur Detailverliebtheit neigen. Ansonsten liest er sich aber sehr flüssig und versprüht  eine gewisse charmante Note <3Gewählt wurde die auktoriale Erzählweise was ich als angenehm empfunden habe und bei mir eine angenehme Wohlfühl- Atmosphäre verursachte.Valency mochte ich auf Anhieb auch wenn ich sie gerade zu Anfangs oft hätte durchschütteln können. Irgendwie konnte ich sie aber auch verstehen, denn es war zur damaligen Zeit, gerade für Frauen sicher nicht einfach aus all diesen gesellschaftlichen Normen und Regeln auszubrechen.Die weiteren Charaktere waren für den Verlauf der Geschichte genügend ausgearbeitet.Was mir besonders gefallen hat und womit ich ehrlich gesagt auch nicht gerechnet hätte bei einem Buch, welches 1926 erschienen ist, war der teilweise schon fast sarkastische Humor.Ach, was musste ich manchmal laut herauslachen bei gewissen Bemerkungen, einfach nur herrlich.Dieses Buch war für mich ein erfrischend natürliches, romantisches, bezauberndes und charmantes Leseerlebnis, dem ich gerne 4 Sterne vergebe <3

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  • Unglaublich bezaubernd, gefühlvoll, poetisch, humorvoll und ironisch. Ich liebe es!!

    Das Schloss in den Wolken

    Smilla507

    Valancy Stirling, 29 Jahre alt, unverheiratet und nicht gerade mit Schönheit gesegnet, lebt noch bei ihrer Familie – einer Familie, die ihr noch nie viel Liebe entgegen gebracht hat. Sie fristet ihr Dasein im immerwährenden Alltagstrott, den Gängeleien, Klatsch und Tratsch ihrer Familie ausgesetzt. Einziger Lichtblick ist ihr blaues Schloss, das ihrer Fantasie entsprungen ist und in das sie sich flüchtet, wenn die Zustände daheim wieder unerträglich werden. Eines Tages erhält sie einen Brief, der ihr Leben komplett umkrempeln wird. Valancy fasst sich ein Herz, verlässt ihre Familie und findet ihr eigenes „blaues Schloss“... Was für ein wundervolles Buch!! Ich bin noch ganz bezaubert und kann meine Begeisterung nur schwer zügeln! Was hatte ich Mitleid mit Valancy und wie froh war ich, als sie ihr Leben selbst in die Hand nahm und ihrer unglaublich unsympathischen Familie den Rücken kehrt. Dieser Prozess nimmt ca. die Hälfte des Buches ein, es ist eine Entwicklung, die man trotz der anfänglichen Düsternis gerne verfolgt. Aber dann findet sie zu sich selbst, blüht auf und findet sogar die Liebe – auch wenn sie damit gar nicht mehr gerechnet hat. Lucy Maud Montgomery dürfte all jenen bekannt sein, die Anne of Green Gables gelesen (oder als Serie gesehen) haben. Ursprünglich erschien „Das Schloss in den Wolken“ 1926 in Kanada und ist von daher schon ein Klassiker, der nun endlich auch auf Deutsch erhältlich ist. Die Handlung ist dementsprechend kurz nach der Jahrhundertwende in Kanada angesiedelt. Wer also Anne of Green Gables schon kennt, kann ungefähr erahnen, welchen Schreibstil Lucy Maud Montgomery hat. Auch wenn Valancy schon etwas älter ist als Anne ist die Geschichte doch ebenso feinfühlig, poetisch, humorvoll und ironisch erzählt – eine Mischung, die mich vollkommen gefangen genommen hat! Jede Romanfigur hat ihren eigenen Charakter und im Fall von Valancys Familie gibt es ziemlich viele verschrobenen Eigenheiten. Gegen Ende konnte ich gleichzeitig lachen, schmunzeln und weinen, denn es tun sich einige unerwartete Wendungen auf. Auch die Aufmachung des Buches gefällt mir überaus gut. Unter dem Schutzumschlag befinden sich lauter kleine Röschen auf dem Buchumschlag. Da kann kein eBook mithalten. ;) Ich hoffe dieses bezaubernde Buch findet noch viele LeserInnen!

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    • 4
  • Kinderbuch-Challenge von LovelyBooks 2016

    Buchraettin

    Anmeldungen sind natürlich jederzeit möglich! Hier geht es zur Challenge 2017 https://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuchchallenge-2017-1358362693/ Lest ihr gerne Kinderbücher? Habt ihr Lust, dies gemeinsam mit anderen begeisterten Kinderbuchliebhabern zu tun und neue Bücher kennen zu lernen? Dann macht gleich bei unserer Kinderbuch-Challenge 2016 mit. Diese Challenge soll vor allem viel Spaß machen und zum Entdecken neuer Bücher einladen. Hier sind die Regeln: Es sollen jeweils 2 Bücher aus den gleich folgenden Kategorien gelesen werden - Natürlich könnt ihr auch mehr lesen! Die Challenge läuft vom 1.1 bis 31.12.21016. Jeder Teilnehmer erstellt einen Sammelbeitrag, um dort seine Rezensionen übersichtlich zu sammeln und zu aktualisieren. Verlinkt in diesem Sammelbeitrag außerdem ein Regal mit dem Namen "Kinderbuchchallenge 2016", das ihr in der Bibliothek in eurem Profil erstellt. Bitte schickt mir den Link des Sammelbeitrages per persönlicher Nachricht. Dann verlinke ich diesen mit eurem Namen in der Teilnehmerliste. Es sollte zu jedem Buch eine Rezension geschrieben werden, eine Kurzmeinung reicht leider nicht aus. Die Rezension sollte die hier bei Lovely Books sein, die hier verlinkt wird, alle anderen zählen hier nicht Tipps für Lesemuffel in der Kinder und Jugendliteraturgruppe Hier geht es übrigens zu Kinder- und Jugendliteraturgruppe, mit vielen Tipps, Austausch, Interviews und interessierten Lesern und Autoren. (Das hier ist auch ein Beispiel für den Sammelbeitrag ) Themen für die Kinderbuchchallenge 2016 1.     Bilderbuch von 0 - 5 Jahren, Comics, Comicromane Erscheinungsdatum 2016 2.     Bücher aus dem Bereich Fantasie, Abenteuer, SF, Grusel  Erscheinungsdatum 2016 3.      Bücher aus dem Sachbuchbereich  (Bsp. Insekten, der Körper, der Weltraum), Malbücher Erscheinungsdatum 2016 4.     Allgemeines Kinderbuch, Freundschaft, Tiere usw. Erscheinungsdatum 2016 5.     Hörbuch oder Hörspiele Erscheinungsdatum 2016 6.     Alte Kinderbuchschätze ( alle Bücher, die vor 2016 erschienen sind) Es sollen jeweils 2 Bücher zu jedem der Themen gelesen werden und rezensiert werden, also insgesamt 12 Bücher. >> Hier findet ihr noch eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 im Kinderbuchbereich Challenge Beendet ( Übersicht) Floh Black-Horse Connychaos danielamariaursula MarTina3 lauchmotte Smilla507 Barbara62 kellerbandewordpresscom Solveig Lehmas AndFe Lesezirkel Vucha Teilnehmerliste1. JuliB abgemeldet2. Buchgespenst3. DieBertha4. Mabuerle5. buchfeemelanie6. Floh  Challenge beendet7. Lesezirkel Challenge beendet8. smilla507 Challenge beendet9. anke300610 Black-horse  Challenge beendet11. Buchraettin12. Arwen1013. Nele7514. thoresan15. connychaos Challenge beendet16. Solveig challenge beendet17. conneling 18. danielamariaursula Challenge beendet19. Taluzi20. Kuhni7721. lesebiene2722. Getready23. MarTina3 Challenge beendet24. lexi21618925. Engel197426. Donauland27. Gela_HK28. Barbara62 Challenge beendet29. kellerbandewordpresscom challenge beendet30. AndFe1 Challenge beendet31. Lehmas Challenge beendet32. Buechernische33. lauchmotte  Challenge beendet34. Clar35. Tine_198036. AnjaFrieda37. Vucha  Challenge beendet38. Enysbooks   39. 40.Kleiner Anreiz um die Challenge zu schaffen. Das LB Team wird ein Buchpaket stellen, das wird dann verlost Anfang nächstes Jahr unter allen, die die Challenge geschafft haben:)

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    • 1446
  • Wundervoll

    Das Schloss in den Wolken

    LouBrew

    16. December 2015 um 18:11

    Valancy Stirling ist 29, unverheiratet und in ihrer Familie die alte Jungfer. Sie selbst lässt ihr Leben über sich ergehen ohne wirklich jemals glücklich gewesen zu sein. Doch dann erhält sie einen Brief von einen Herzdoktor, den sie wärend der Geschichte aufsucht, der ihr ganzez Leben auf den Kopf stellt. Inhaltlich ist dieses Buch wunderschön und faszinierend. Der Charakter Vanlancy macht im Laufe der Geschichte einen Wandel, den zu Lesen einfach nur ein glückliches Gefühl hervorruft. Die Autorin schreibt und beschreibt auf wirklich fabelhafte Weise, und man möchte sich einfach nur in dieses Werk hineinlegen. Dieses Buch ist einfach nur der Inbegriff des Wortes Wundervoll!

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  • Traumhaft schön!

    Das Schloss in den Wolken

    bookworm7

    24. June 2015 um 18:09

    Valancy Stirling ist unglücklich. Sie ist neunundzwanzig, unverheiratet und das Gespött der Familie. Doch dann findet sie heraus, dass sie bald sterben soll. Wild entschlossen endlich zu leben entflieht sie den beengenden Traditionen und Pflichten ihrer Familie und sucht sich kurzer Hand eine Anstellung. Und verliebt sich! Endlich findet sie ihr blaues Schloss, der Zufluchtsort ihrer Tagträume, auch im richtigen Leben. Dieses Buch ist ein wahrer Genuss! Valancy ist eine gefühlsechte  und wagemutige Heldin mit der man am liebsten selbst Hand in Hand durch die Wälder streift. Eine mitreißende Liebesgeschichte, die lebendige, herrliche Bilder der kanadischen Landschaft malt und zum Träumen einlädt.

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  • Innerlich wie äußerlich wurde das Buch meinen Erwartungen gerecht und lässt sich wunderbar lesen

    Das Schloss in den Wolken

    Johannisbeerchen

    06. May 2015 um 15:07

    Meinung: Das Schloss in den Wolken fiel mir bereits in den Vorschauen im Frühjahr auf und landete direkt auf meiner Wunschliste. Ein Fehler war dies keineswegs. Valancy plagt das Leben. Sie ist 29 Jahre alt, hatte noch nie einen Verehrer, geschweige denn einen Ehemann und lebt mit ihrer Mutter in Deerwood. Die gesellschaftlichen Formen müssen gewahrt werden und Valancy gilt alt alte Jungfer, die in ihren Tagträumen von blauen Schloss versinkt. Erst nach einer schrecklichen Nachricht will sie ihr Leben ändern und die Regeln brechen. Valancy sucht sich eine Anstellung, verliebt sich und ihre Familie ist nach wie vor schockiert. Ich war der Meinung, dies sei ein neues Buch und auch im Original erst frisch erscheinen. Auf die Autorin habe ich erst gar nicht so geachtet, sodass mir erst kurz vor dem Lesen auffiel, dass es sich hierbei um die Autorin von Anne auf Green Gables handelt. Das Schloss in den Wolken erschien im Original schon 1926, im Deutschen ist es die Erstveröffentlichung. Daraus lässt sich schließen, dass das Buch sehr realitätsnah und atmosphärisch ist. Man fühlt sofort mit Valancy mit, auf der ein großer gesellschaftlicher Druck liegt und befreit sich mit ihr aus den Fängen ihrer Familie. Die Handlung weiß sofort zu fesseln und den Lesen in seinen Bann zu reißen. Innerhalb eines Tages habe ich die Geschichte verschlungen. Valancy löst einen kleinen Skandal aus und selbst zur heutigen Zeit wäre ihr Handeln, zumindest Teile davon, nicht gerne gesehen. Schade eigentlich, denn leben wir nicht in einer Zeit, in der man denken und sagen und handeln kann, wie man möchte ? Die Charaktere werden schön beschrieben und gerade Valancy kann man auf Anhieb verstehen, ebenso wie ihre Entwicklung nachvollziehen. Schade fand ich, dass Cissy keine größere Rolle bekommen hat. Auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch eine Augenweide und wird sich bei mir im Regal sicher gut machen. Danke an den Verlag für die Übesetzung. Ich bin entzückt !! Fazit: Innerlich, wie auch äußerlich, wurde das Buch meinen Erwartungen gerecht und lässt sich wunderbar lesen und lieben.

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