Lucy Robinson Der Tag, an dem wir verschwanden

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Inhaltsangabe zu „Der Tag, an dem wir verschwanden“ von Lucy Robinson

Annie hat ein Geheimnis. So herzzerreißend, dass sie es lieber für sich behält. Doch sie ist nicht daran zerbrochen – noch nicht ganz zumindest. Und erst recht nicht jetzt, nachdem sie nun endlich jemanden getroffen hat, der entschlossen ist, ihr neue Hoffnung zu geben. Jemanden, der sie liebt und dem sie vertrauen kann. Auch Kate hat ein Geheimnis. Und eine Vergangenheit, die sie nur allzu gerne hinter sich lassen würde. Doch es ist schwer, neu anzufangen, wenn einem eine Person nicht mehr aus dem Kopf gehen will …

Etwas anstrengend, aber voller Überraschungen

— Skyline-Of-Books
Skyline-Of-Books

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  • Etwas anstrengend, aber voller Überraschungen

    Der Tag, an dem wir verschwanden
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    25. August 2016 um 14:31

    Klappentext „Annie hat ein Geheimnis. So herzzerreißend, dass sie es lieber für sich behält. Doch sie ist nicht daran zerbrochen – noch nicht ganz zumindest. Und erst recht nicht jetzt, nachdem sie nun endlich jemanden getroffen, der entschlossen ist, ihr neue Hoffnung zu geben. Jemanden, der sie liebt und dem sie vertrauen kann. Auch Kate hat ein Geheimnis. Und eine Vergangenheit, die sie nur allzu gerne hinter sich lassen würde. Doch es ist schwer, neu anzufangen, wenn einem eine Person nicht mehr aus dem Kopf gehen will …“   Gestaltung An dem Cover gefällt mir besonders gut die Idee, dass es so aussieht als seien zwei Welten gespiegelt worden. Betrachtet man die obere Bildhälfte sieht man London sowie eine Frauenfigur, die durch die Stadt läuft und dreht man das Buch, so kann man dasselbe Motiv, nur dass die Stadt sich verändert hat, die Frau etwas anders aussieht und sie an einem anderen Punkt steht. So werden die beiden Hauptfiguren Annie und Kate auf dem Cover widergespiegelt, was ich eine tolle Idee finde. Auch die Farben passen sehr gut zueinander und die Typografie des Titels gefällt mir auch sehr gut.   Meine Meinung Der Klappentext verrät zunächst nicht viel über dieses Buch – und das ist auch gut so! So konnte ich mich ohne große Erwartungen auf Entdeckungsreise begeben und mich von „Der Tag, an dem wir verschwanden“ überraschen lassen. Nach den wirklich grob umrissenen Informationen zur Handlung war ich sehr gespannt, um was es genau in dieser Geschichte gehen würde. Einzig die Vermutung, dass die beiden Protagonistinnen Annie und Kate in irgendeiner Weise miteinander zusammenhängen, begleitete mich nach dem Lesen des Klappentextes. Aber abgesehen davon, tappte ich komplett im Dunkeln.   So war ich überrascht, als ich hier eine komplexe, tiefgründige Geschichte über Angst, Selbstfindung und Liebe antraf. Gerade mit dem Aspekt der Liebe hatte ich nicht gerechnet. Annie, die schlimme Erlebnisse zu verarbeiten hat und seitdem unter schlimmen Ängsten leidet, verliebt sich in ihren Chef. Auch Kate, die versucht ein neues Leben zu beginnen, bandelt mit dem Besitzer des Reitstalls an, in dem sie arbeitet. Ich begleitete Annie und Kate durch ihre komplett unterschiedlichen Leben und fragte mich stets wie diese beiden Figuren zusammenhängen, wann sich ihre Wege kreuzen würden. An dieser Stelle möchte ich gar nicht mehr verraten, denn das muss jeder Leser selber herausfinden…aber soviel sei gesagt: das Buch steckt voller Überraschungen und vieles kommt anders, als Gedacht!   Gerade das letzte Drittel hat mich wirklich erstaunt zurückgelassen. Ich habe all meine Gedanken und Vermutungen immer wieder revidieren müssen, da mich doch die ein oder andere Entwicklung kalt erwischt und überrascht hat. Manche Dinge, gerade hinsichtlich der Liebesbeziehungen der beiden Hauptfiguren, waren jedoch auch recht vorhersehbar und typisch. Auf der einen Seite haben wir die Liebe, die nicht sein darf, weil der Mann bereits eine Ehefrau hat. Die verbotene Liebe, die getränkt ist von Sehnsucht. Auf der anderen Seite steht die intensive Liebe einer Frau, die trotz all ihrer Ängste ihren Chef liebt. Doch die Freunde sind skeptisch und trauen der Sache nicht.   Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive. Dabei wechselt diese kapitelweise zwischen Annie und Kate. Wer die jeweilige Erzählerin ist wird dem Leser an jedem Kapitelanfang deutlichgemacht, da dort der Name der aktuellen Erzählerin abgebildet wird. Auch an der Handlung merkt man natürlich, welche der beiden Frauen gerade erzählt. Dennoch fand ich, dass die Erzählweisen einander sehr ähnlich waren, weswegen es mir manchmal schwer fiel, die Figuren auseinander zu halten. Ich musste schon sehr aufpassen beim Lesen.   Insgesamt fordert die Geschichte viel Konzentration und Aufmerksamkeit. Beim Lesen wird man gefordert, da es mit der Zeit viele Figuren werden.  Durch die verschiedenen Leben der beiden Protagonistinnen gehören natürlich bestimmte Figuren stets nur zu einer der beiden Hauptfiguren. So muss man sich einen Überblick bewahren, welcher Charakter bei wem eine Rolle spielt, wer wer ist und was jeweils bei Annie oder Kate als letztes geschehen ist. Da die Erzählweisen, wie bereits erwähnt, einander sehr ähneln, war es für mich manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Ich musste mit großer Konzentration lesen und konnte nicht immer entspannt abschalten, da ich Angst hatte, sonst etwas Wichtiges zu übersehen. Darum würde ich dieses Buch auch nicht zu jungen Lesern empfehlen, sondern etwas Älteren.   Fazit „Der Tag, an dem wir verschwanden“ ist eine komplexe Geschichte über zwei Frauen, deren Leben miteinander verbunden sind und hinter dessen Geheimnisse der Leser nur nach und nach kommt. Das Lesen erfordert viel Aufmerksamkeit und ist trotz der wirklich tollen Überraschungen, die die Handlung bereithält, deswegen manchmal etwas anstrengend. Erzählt wird es aus den Perspektiven von Annie und Kate, wobei sich ihre Art zu erzählen sehr ähnelte. Gute 3 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband

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  • 3,5 Sterne für Spannung und unerwartete Wendungen

    Der Tag, an dem wir verschwanden
    HibiscusFlower

    HibiscusFlower

    21. March 2016 um 13:33

    Klappentext des Verlages:Annie hat ein Geheimnis. So herzzerreißend, dass sie es lieber für sich behält. Doch sie ist nicht daran zerbrochen – noch nicht ganz zumindest. Und erst recht nicht jetzt, nachdem sie nun endlich jemanden getroffen hat, der entschlossen ist, ihr neue Hoffnung zu geben. Jemanden, der sie liebt und dem sie vertrauen kann. Auch Kate hat ein Geheimnis. Und eine Vergangenheit, die sie nur allzu gerne hinter sich lassen würde. Doch es ist schwer, neu anzufangen, wenn einem eine Person nicht mehr aus dem Kopf gehen will …"Ich musste einfach nur von Tag zu Tag leben und darauf vertrauen, dass ich der ganzen Sache gewachsen war." (S. 23)Ein Leben in der Stadt. Ein Leben auf dem Land.Beides wurde sehr gut auf dem Cover eingefangen und schon nach den ersten Seiten wird klar, wie passend dies für die Geschichte gestaltet wurde.Zwei weibliche Hauptfiguren erzählen gemächlich, ja fast schon vorsichtig - nicht ohne Geheimnisse auskommend - ihre Geschichte. Dass die beiden durch Erlebnisse in der Vergangenheit miteinander verbunden sind, lässt sich erahnen. Wie sehr, bringt der Verlauf der Geschichte mit sich und bildet einen Spannungsbogen, der mich, obwohl mich weder Annie noch Kate von sich überzeugen konnten, gefesselt hat.Während die selbstsichere, witzige Kate Brady in den Hügeln von Exmoor eine Stelle als Stallpraktikantin auf einem Reiterhof antritt und ganz offensichtlich versucht, etwas Schlechtes hinter sich zu lassen, beginnt für die zurückhaltende, in London lebende Annie Mulholland durch ein Jobangebot ein neues Leben, das überraschend mit Liebe einhergeht. Beide haben die Hoffnung darauf, die Vergangenheit ablegen oder wenigstens Abstand zu ihr erlangen zu können, wobei Kate neue Menschen kennenlernt und Annie immer weniger Zeit für ihre Freunde findet.So unterschiedlich die beiden Frauen auch sind, ihre Leben sind miteinander verwoben und sorgen für einen Überraschungseffekt, der die LeserInnen mit einer ernsten Thematik konfrontiert.Spannung und Überraschung - vielfältige Charaktere, ein gutes Zusammenspiel dieser und ein schönes Setting - ein wundervolles Cover und ein einfacher, flüssiger Schreibstil - all das mag ich positiv hervorherben.Was mir jedoch nicht gelungen ist: einen Draht zu Annie und Kate aufzubauen. Sie waren `nett´, aber ihre Art, so vieles - z.B. die Männer in ihrem Leben, das Leben auf dem Reiterhof, die bisher unbekannte Welt - mit Superlativen zu beschreiben, vermittelte mir eher eine Kleinmädchen-Schwärmerei und machte es mir nicht möglich, von ihnen als Frauen über dreißig überzeugt zu sein, was auch auf die Liebesbeziehungen zutrifft."Der Tag, an dem wir verschwanden" ist durchaus unterhaltsam und wie die Danksagung erkennen lässt, gut recherchiert. Die Spannung im Buch hat mich gefesselt und die Wendungen konnten mich überraschen.

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  • Der Tag, an dem ich entspannte...

    Der Tag, an dem wir verschwanden
    Fina

    Fina

    11. March 2016 um 20:03

    Kurzbeschreibung:Annie hat ein Geheimnis. So herzzerreißend, dass sie es lieber für sich behält. Doch sie ist nicht daran zerbrochen – noch nicht ganz zumindest. Und erst recht nicht jetzt, nachdem sie nun endlich jemanden getroffen, der entschlossen ist, ihr neue Hoffnung zu geben. Jemanden, der sie liebt und dem sie vertrauen kann. Auch Kate hat ein Geheimnis. Und eine Vergangenheit, die sie nur allzu gerne hinter sich lassen würde. Doch es ist schwer, neu anzufangen, wenn einem eine Person nicht mehr aus dem Kopf gehen will... (Quelle: Amazon.de)Cover:Ich, als bekennende Coverkäuferin, war natürlich hin und weg. Auch, wenn ich mit einem Jugendbuch gerechnet habe, versprüht das Cover genau die richtige Stimmung für den Roman. Ich finde die Farben so wunderschön gewählt! Zum Glück ist die Gestaltung angelehnt an das Originalcover, denn das ist mindestens genauso wunderschön. Kurz um- ich bin verliebt!Schreibstil:Ich habe von der Autorin bisher keinen anderen Roman gelesen (Gibt es bisher überhaupt weitere?) und war positiv überrascht von diesem einfachen, aber flüssigen Schreibstil. Mit einem ganz eigenen Witz und viel Charme beschreibt uns die Autorin das Leben von Annie und Kate. Ich habe es mir in der Geschichte sofort bequem gemacht und es war äußerst angenehm, den Weg der beiden jungen Frauen heimlich zu begleiten. Nichts außergewöhnliches, aber nett zu lesen und durch viel Spannung zwischendurch absoluter Suchtfaktor.Idee/ Umsetzung:Wir bekommen hier einen Einblick in die verschiedenen Lebenssituation zweier junger Frauen, und schnell wird klar, dass die beiden etwas miteinander zu tun haben. Außerdem ist ihre Vergangenheit ein großes Geheimnis und die unsagbare Spannung des Romans liegt in dieser Unwissenheit. Ein altes Phänomen sehr geschickt umgesetzt, da ich wirklich an den Seiten kleben blieb und den Schmöker lange Zeit nicht aus der Hand legen konnte. Nicht nur durch die aufrechterhaltene Spannung, auch der witzige und sehr gefühlsgeladene Schreibstil der Autorin hat es mir leicht gemacht, beim Lesen komplett zu entspannen und gebannt der Geschichte zu folgen.Die Handlungsstränge sind separat, ergänzen sich aber Stückchen für Stückchen und wir Leser dürfen das Puzzle zusammensetzten. Das hat hierbei großen Spaß gemacht, weil die Gegenwart der beiden Frauen ebenfalls sehr lustig, spannend und romantisch ist. Vollgepackt mit verschiedensten Facetten des alltäglichen Lebens habe ich das Buch sehr genossen, obwohl Liebesgeschichten schon sehr besonders sein müssen, um mich wirklich zu berühren, und das war hier auch nicht der Fall. Bestimmt nicht das tiefsinnigste Buch der letzten Zeit, aber dafür eine kurzweilige Lektüre zum Abschalten. Die Figuren waren allesamt ziemlich lebendig und zum Teil überraschend facettenreich für ein doch eher lockeres Buch. Ich habe Kate und Annie beide sehr gerne gehabt und mit beiden mitgefiebert. Die anderen Charaktere, wie zum Beispiel die Clique war sehr unterhaltsam und witzig. Von daher haben die Charaktere diese Geschichte sehr bereichert und mit Leben gefüllt.Fazit:Ich kann dieses witzige, aber auch ernste und sehr spannende Buch jedem empfehlen. Mit Liebe, Geheimnissen und chaotischen Lebenssituationen finden wir uns alle auf irgendeiner Seite dieses Schmökers wieder und können teilhaben an dieser schön erzählten Geschichte zweier starker Frauen.Wenn bald wieder etwas in der Art von Lucy Robinson erscheint, bin ich gerne wieder dabei. Bis dahin kann ich euch wärmstens diesen Liebesroman ans Herz legen.

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