Lucy Strange

 4,2 Sterne bei 35 Bewertungen
Autor von Der Gesang der Nachtigall, The Ghost of Gosswater und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lucy Strange

Lucy Strange hat nach ihrem Studium als Schauspielerin, Sängerin und Geschichtenerzählerin gearbeitet, bevor sie Lehrerin wurde. Jetzt ist sie Schriftstellerin, hat einen preisgekrönten Blog und schreibt für diverse Magazine. Ihr bereits mehrfach ausgezeichnetes Debüt, Der Gesang der Nachtigall, ist ihr erstes Buch bei den Königskindern.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Lucy Strange

Cover des Buches Der Gesang der Nachtigall (ISBN: 9783551317841)

Der Gesang der Nachtigall

 (34)
Erschienen am 01.11.2018
Cover des Buches The Ghost of Gosswater (ISBN: 9781911077848)

The Ghost of Gosswater

 (1)
Erschienen am 01.10.2020
Cover des Buches Mermaid in the Millpond (ISBN: 9781800900493)

Mermaid in the Millpond

 (0)
Erschienen am 06.01.2022
Cover des Buches Sisters of the Lost Marsh (ISBN: 9781913322373)

Sisters of the Lost Marsh

 (0)
Erschienen am 04.11.2021
Cover des Buches Strange, L: Our Castle by the Sea (ISBN: 9781911077831)

Strange, L: Our Castle by the Sea

 (0)
Erschienen am 03.01.2019
Cover des Buches The Secret of Nightingale Wood (ISBN: 9781910655030)

The Secret of Nightingale Wood

 (0)
Erschienen am 06.10.2016

Neue Rezensionen zu Lucy Strange

Cover des Buches The Ghost of Gosswater (ISBN: 9781911077848)sasa_moons avatar

Rezension zu "The Ghost of Gosswater" von Lucy Strange

Wenn Geister erscheinen und die Vergangenheit neu definiert wird
sasa_moonvor 10 Monaten

"One moment she is there, the next she is a windborne snowflake or a fluttering moth of moonlight.“ (S. 166)

Ich gebe es zu: Zuallererst hat mich das Cover des Buches in der Buchhandlung angezogen. Als dann auch noch der Klappentext überzeugen konnte, landete es augenblicklich auf meiner Wunschliste. Lucy Strange schreibt Geschichte in einem historischen Setting, empfohlen für jüngere Lesende. Bei letzterem kann ich jedoch direkt sagen, dass diese Geschichte alle Generationen anspricht. Sie ist schaurig und anschaulich geschrieben. Eignet sich auch perfekt für Fantasy-Fans, die nach Einstiegsbüchern in der englischen Sprache suchen!

Das Cover: Wie bereits oben erwähnt ist es sehr gelungen. Die Farbkombination aus Orange und verschiedensten Blautönen funktioniert in meinen Augen jedes Mal aufs Neue! Ebenso werden wichtige Elemente aus der Geschichte abgebildet, wie das Geistermädchen, das Anwesen und die Grabsteine.

Die Handlung: Agathas Leben wird völlig auf den Kopf gestellt, nachdem der Earl of Gosswater verstirbt. Lange Zeit hat sie ihn für ihren Vater gehalten, doch nach seinem Tod kommt ans Licht, dass ihr wahrer Vater ganz woanders lebt; und zwar nicht in einem großen Anwesen mit Bediensteten und Rosengarten. Als ihr hinterhältiger Cousin, Clarence, das Anwesen an sich reißt und sie zu ihrem leiblichen Vater schickt, muss sie sich völlig neu orientieren. Allein in einem bescheidenen Haus mit vielen Tieren und einem ihr fremden Mann, droht Agatha in Frust zu versinken. Doch in Gosswater ist nicht alles, wie es scheint. Als dann auch noch ein Geistermädchen erscheint, welches nur Agatha zu sehen scheint, muss sie diesem auf den Grund gehen…

Meine Meinung: Das Setting. Die Charaktere. Der Schreibstil. Alles wurde in etwas Mystisches verwandelt und verzauberte die gesamte Geschichte. Zu keiner Zeit hatte ich keine Bilder im Kopf und wurde jedes Mal aufs Neue begeistert, wie Lucy Strange innerhalb von zwei bis drei Sätzen so gekonnt eine Atmosphäre einfangen konnte! Ein sehr gelungener Schreibstil mit wunderschönen Beschreibungen! Nur hätte ich gerne noch ein wenig mehr mitgefühlt. Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen, nur vermisste ich ein wenig die Emotionen, die die Geschichte perfekt abgerundet hätten.

Die Charaktere: Sehr spannend und undurchschaubar. Passend zum schaurigen Setting begegnen wir hier einem älteren, gruseligen Mann, der auf einer Insel mit Friedhof lebt. Dazu einen labilen Cousin mit gefährlich, großen Hunden. Ein neuer Vater, dem der Ruf als Dieb vorauseilt. Eine blinde Dame, die jeden und jede auf der Insel zu kennen scheint und unglaublich reich ist. Und in all dem Trubel beweist sich unsere Protagonistin Agatha.  Sie ist neugierig, lässt sich nichts sagen und beweist eine Menge Mut im Laufe der Geschichte. Es gab viele schöne Momente mit ihr und Thomas (ihrem leiblichen Vater) und besonders ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte zu beobachten, trug zu einem gelungenen Leseerlebnis bei! Mein Highlight war jedoch Old Moll. Jede einzelne Szene, in welcher sie vorkam, war einfach nur genial!

Fazit: Für mich eine kurze, erfrischende Fantasygeschichte mit einem zwielichtigen Cast an Charakteren. Für 5 Sterne hat es nicht ganz gereicht, aber für sehr gelungene 4 Sterne! Die anderen Bücher der Autorin sind ebenfalls auf meiner Wunschliste gelandet.

"Living people are intruders on this island oft the dead.“ (S. 60)

Kommentare: 7
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Cover des Buches Der Gesang der Nachtigall (ISBN: 9783551317841)

Rezension zu "Der Gesang der Nachtigall" von Lucy Strange

Geheimnisvoll und leicht schaurig
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Inhalt:

Von ihrem Umzug erhoffte dich die Familie Abbott eigentlich einen Neuanfang. Doch stattdessen wird alles nur noch schlimmer. Henry‘s Papa verlässt das Haus wegen beruflichen Pflichten für mehrere Monate und ihre Mutter geht es immer schlechter. Doch statt das ihr geholfen wird, versetzt Dr. Hardy - der nun täglich vorbei schaut - sie in einen tiefen Schlaf und hält Henry von ihr fern. Henry ist das gar nicht geheuer, doch ihre Nanny will ihren Befürchtungen keine Beachtung schenken, sodass Henry beginnt auf eigene Faust nachzuforschen, um ihre Familie zu retten.



Meine Meinung:

Als die 12-jährige Henry mit ihrer Familie nach Hope House zieht, sollte das eigentlich ein Neuanfang für sie werden. Denn seitdem ihr älterer Bruder Robert gestorben ist, ist nichts mehr wie es einmal war.
Doch statt dem erhofften Neubeginn wird alles nur noch schlimmer. Henry‘s Mama wird immer kränker, sodass zu ihrer Versorgung täglich ein Arzt vorbei schaut, der ihr Medikamente verschreibt und sie vom Rest der Familie wegsperrt. Ihr Papa verlässt aufgrund der Arbeit das Haus für mehrere Monate, sodass Henry nun mit ihrer kleinen Schwester - die noch ein Baby ist - und ihrer Nanny alleine im Haus ist. Dr. Hardy erscheint nun immer öfter und wird Henry immer unsympathischer. Und als ihre Mama auch noch als „Forschungsobjekt“ eingeliefert werden soll, ist ihr endgültig klar, dass etwas nicht stimmt und setzt alles daran ihre Familie zu retten...

„Der Gesang der Nachtigall“ erzählt die Geschichte der 12-jährigem Henry und ihrer Familie, die nach einem tragischen Verlust erst wieder zueinander finden müssen.

Die Gestaltung des Covers macht auf mich einen eher düsteren, aber auch geheimnisvollen Eindruck, der mich in Verbindung mit dem Klappentext sehr neugierig auf die Geschichte gemacht hat.

Die Handlung wird durchgängig aus der Sicht von Henry erzählt. In die Situation selbst kommt man Leser gut hinein, da der Zustand der Familie ohne große ausladende Beschreibungen dargestellt wird. Erst nach und nach werden weitere Hintergrundinformationen eingebracht, die die Geschichte der Familie vervollständigen. Dementsprechend verläuft auch der Spannungsbogen, besser hätte dieser meiner Meinung nach, gar nicht gestaltet werden können.

Henry selbst erscheint als aufgewecktes und lebhaftes Kind, dass unter der bedrückenden Stimmung und der zunehmenden Isolation leitet. Zudem wird sie von ihrer Mutter ferngehalten und soll das Haus am besten gar nicht mehr verlassen. Dass sie daraufhin misstrauisch wird und beginnt, dem Ganzen auf den Grund zu gehen, finde ich mehr als verständlich. Sie ist ein tapferes Kind, dass sich nichts sehnlicher wünscht als ihre Familie zurückzuhaben. Ihre Gedanken sind authentisch und anschaulich dargestellt - nicht zu knapp und nicht zu ausführlich, also genau im richtigen Maße. Außerdem ist ihr Verhalten und Erzählen an das Alter angepasst, was sie noch glaubwürdiger erscheinen lässt.

Allerdings gab es einige Situationen, bei denen ich mir selbst manchmal nicht mehr sicher war, ob das nun wirklich passierte oder wie alle anderen ihr versuchen einzureden, nur Einbildung ist. So wird das zwar umso realistischer, war für mich teilweise auch etwas verwirrend.

Die Entwicklung der Handlung erreicht ihren Höhepunkt, bei dem man als Leser selbst auch ganz schön ins Zweifeln kommt. Ab dann überschlagen sich die Ereignisse bis sie sich schließlich zu einer schlüssigen Auflösung vereinigen.


Fazit:
Insgesamt eine gelungene und geheimnisvolle Geschichte, die eine spannende Handlung verspricht. Das große Thema ist der Umgang in der Familie mit einem tragischen Verlust, dass auf eine mal etwas andere Art dargestellt wird.

Dieses Buch kann ich gerne ab einem Alter von etwa 11 Jahren empfehlen.

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Cover des Buches Der Gesang der Nachtigall (ISBN: 9783551560414)Krimifee86s avatar

Rezension zu "Der Gesang der Nachtigall" von Lucy Strange

7 quotes why: Der Gesang der Nachtigall von Lucy Strange
Krimifee86vor 4 Jahren

Vorwort: Ich schreibe Rezensionen, weil es mir Spaß macht, mich auch im Nachhinein noch einmal mit einem Buch zu beschäftigen und zu reflektieren. Allerdings merke ich immer mehr, dass mir das nicht mehr so gelingt, deshalb versuche ich jetzt erst einmal was Neues: Ich möchte meine favorsierten Zitate aus dem Buch aufschreiben. So lese ich aufmerksamer und genauer und ich bin gespannt, wie das mein Lesevergnügen beeinflussen wird.

1. Ich zog die Ausgabe von Moonfleet heraus und hielt das Buch behutsam in der Hand. Dann schlug ich es auf und ließ die Seiten fallen, wie sie wollten. Das war eins meiner Lieblingsspiele, wenn ich ein fremdes Buch vor mir hatte. [Seite 51]

2. Ich schaute auf das Meer hinaus, atmete tief ein und genoss das Gefühl, Teil des kalten Wassers, der klaren Luft und des endlosen Himmels zu sein. Ich versuchte, meine Gedanken so leicht dahingleiten zu lassen wie die Möwen, die hoch über mir kreisten. [Seite 97]

3. „Gegen Trauer gibt es kein Heilmittel, Henrietta. Doch es gibt etwas, das Licht ins Dunkel bringen kann – immer nur ein bisschen -, und das ist das Leben selbst.“ [Seite 115]

4. Narben auf der Haut erzählen nur den Anfang der Geschichte, dachte ich. Es ist viel schwerer über die Narben zu sprechen, die niemand sieht. [Seite 183]

5. „Selbst wenn der Mond als schmale, weiße Sichel am Himmel steht, ist er doch noch ganz nah, in Dunkel gehüllt. Er ist nicht fort, wir können ihn nur nicht sehen. Suche nach dem Teil des Mondes, der im Dunkel verborgen ist, Henrietta. Vertraue darauf, dass er da ist, selbst wenn Dein Auge ihn nicht sieht.“ [Seite 200]

6. Sie klappte das Märchenbuch zu und gab es mir zurück. „Geschichten haben große Macht“, sagte sie leise. „Und manchmal brauchen wir all unseren Mut, um sie zu erzählen.“ [Seite 235]

7. „Mit der Hoffnung ist es so eine Sache, Miss Abbott. Wenn man sich zu lang daran klammert, kann sie sehr grausam werden.“ [Seite 298]

Fazit: Nach dem Tod ihres Bruders Robert, ist es mit der Kindheit der kleinen Henry vorbei: Ihre Mutter ist in ihren Depressionen nicht in der Lage, sich um die Familie zu kümmern, der Vater auf Dienstreisen unterwegs. Er lässt Henry und ihre kleine Schwester Piglet bei dem Kindermädchen und die Mutter in der Obhut eines Arztes, dessen Methoden mehr als zweifelhaft sind. Das erkennt Henry schnell, doch was kann ein kleines Mädchen schon gegen die Erwachsenen tun? Eine ganze Menge, wie ihr die Einsiedlerin Moth klar macht. Und Henry beginnt zu kämpfen. Um ihre Familie.
„Der Gesang der Nachtigall“ ist ein sehr berührendes Buch, aber es ist eben auch ein Kinderbuch. Dies sollte man im Hinterkopf behalten. Die Sprache ist sehr einfach und jedem dürfte von Anfang an klar sein, dass die kleine Henry es am Ende schaffen wird. Was passiert ist nicht immer ganz logisch und oft gelingen Henry die schwierigsten Dinge absurd einfach. Was mich als Erwachsene auch dazu führt, dem Buch nur drei Sterne zu geben, da es mir doch an vielen Stellen zu realitätsfern war. Für Kinder aber sicherlich eine tolle Geschichte, die zeigt, wie wichtig Familie ist und dass es sich lohnt, für das, was einem wirklich wichtig ist, zu kämpfen. Positiv erwähnen möchte ich zudem noch die Einbettung in die 1920er, die mir gut gefallen hat.

Kurzmeinung: Der Gesang der Nachtigall ist ein nettes Kinderbuch, aber leider fehlte mir die nötige Tiefe und manches ging mir dann doch zu leicht.

Mehr von mir zu den Themen Bücher, Essen, Reisen, Fotos, Geocachen, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

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Gespräche aus der Community

Hallo,

von Zeit zu Zeit sehe ich all meine Bücher durch und versuche dann auszusortieren und mir einen Überblick zu verschaffen. Ich merke, dass es mir zunehmend keine "Freude bereitet" zu viele ungelesene Bücher zu Hause zu haben. Denn irgendwie greife ich nur ganz selten nach den Büchern, die schon hier stehen und lese stattdessen die ganz neuen. Ideal wäre es also wohl in meiner Vorstellung, wenn ich einfach nur noch bei Bedarf 1-2 neue Bücher kaufen und direkt lesen würde. Nun kommt das große ABER: 

Ich habe gestern abend alle ungelesenen Bücher aus dem Regal geholt, genau angesehen und überlegt. Am Ende hatte ich 3 Stapel: 1. Definitiv behalten, 2. Anlesen und dann entscheiden, 3. Definitiv weggeben

Leider war der Stapel Nr. 3 dann am Ende mit 37 Büchern verhältnismäßig klein, Stapel 1 immerhin etwas kleiner als Stapel 2. Zugleich habe ich nun ein Problem - so viele Bücher kann ich einfach nicht anlesen und so entscheiden.

Deshalb dachte ich mir, vielleicht möchtet ihr mir bei der Entscheidung helfen? Ich hänge euch mal ein Fotos der Bücher an, bei denen ich unsicher bin, ob ich sie behalten möchte. Kennt ihr etwas davon? Und was würdet ihr sagen - behalten oder weggeben? Eine Begründung für eure Entscheidung wäre natürlich spannend. Falls die  Bücher auf den Fotos nicht gut genug zu erkennen sind, hänge ich sie euch an.

Ich bin es auch ein bisschen leid, Bücher zu lesen, die mich nicht völlig begeistern. Leider werde ich immer anspruchsvoller und somit ist die Chance, ein echtes Highlight zu entdecken, immer geringer. Aber vielleicht verbirgt sich hier ja doch das ein oder andere.

Ich bin gespannt, was ihr sagt!

PS: Die GEO-Zeitschriften dürfen ignoriert werden ;-)

99 Beiträge
Daniliesings avatar
Letzter Beitrag von  Daniliesingvor 2 Jahren

Hallo,

ich habe tatsächlich ganz viel verschenkt oder einfach raus an die Straße gestellt. Mittlerweile haben sich aber irgendwie auch schon wieder einige angesammelt. Eine neue Runde ist wohl in Kürze nötig.

Danke dir auf jeden Fall für dein Feedback!

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