Lucy Strange Der Gesang der Nachtigall

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Inhaltsangabe zu „Der Gesang der Nachtigall“ von Lucy Strange

England 1919. Seitdem sie und ihre Familie nach Hope House gezogen sind, ist die zwölfjährige Henry ganz auf sich allein gestellt. Mama ist krank, Vater arbeitet außer Landes und Nanny Jane muss sich um Baby Piglet kümmern. Sich selbst und ihren Büchern überlassen, beginnt Henry, ihre neue Umgebung zu erkunden: das große Haus mit seinem vergessenen Dachboden, das geheimnisvolle Licht, das jenseits des Garten durch die Bäume schimmert, und die geisterhaften Schatten, die niemand außer ihr zu sehen scheint. Und auch niemand außer ihr scheint zu merken, in welcher Gefahr ihre Familie schwebt ...

Eine Geschichte die unter die Haut geht und zudem realistisch wirkt

— merle88

Ruhig, aber doch mit spannenden Momenten

— weinlachgummi

Ein sehr schöner und berührender Roman, der mir mit seinem leicht märchenhaften Stil wirklich gut gefallen hat.

— -nicole-

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  • Eine Geschichte die unter die Haut geht und zudem realistisch wirkt

    Der Gesang der Nachtigall

    merle88

    09. October 2017 um 20:09

    Inhalt:England 1919. Seitdem sie und ihre Familie nach Hope House gezogen sind, ist die zwölfjährige Henry ganz auf sich allein gestellt. Mama ist krank, Vater arbeitet außer Landes und Nanny Jane muss sich um Baby Piglet kümmern. Sich selbst und ihren Büchern überlassen, beginnt Henry, ihre neue Umgebung zu erkunden: das große Haus mit seinem vergessenen Dachboden, das geheimnisvolle Licht, das jenseits des Garten durch die Bäume schimmert, und die geisterhaften Schatten, die niemand außer ihr zu sehen scheint. Und auch niemand außer ihr scheint zu merken, in welcher Gefahr ihre Familie schwebt ...Meinung:Im Jahr 1919 zieht die zwölfjährige Henry mit ihren Eltern, ihrer kleinen Schwester Piglet sowie Nanny Jane aus London weg. Gemeinsam beziehen die fünf ein Haus auf dem Land. Doch das Familienleben ist von Anfang an gestört, da der Vater bereits nach kurzer Zeit aufgrund seiner Arbeit ins Ausland verreisen muss. Zudem ist Henrys Mutter nach dem Tod ihres Sohnes Robert in ein tiefes Loch gefallen. Die Ärzte versuchen zwar sie daraus hervorzuholen, doch sie zieht sich immer mehr zurück. Henry fühlt sich daher einsam und verlassen und erkundet das Haus und das angrenzende Waldstück, in dem sie eine erstaunliche Entdeckung macht.„Der Gesang der Nachtigall“ ist eines dieser Bücher, die einen von Anfang an in ihre Welt zerren und erst nach dem zuklappen wieder ausspucken. So ist es mir zumindest ergangen, denn obwohl das Buch kein packender Thriller ist, konnte ich es einfach nicht aus der Hand legen. Dabei sollte dem Leser bewusst sein, dass man keine lustige Geschichte geboten bekommt. Viel mehr präsentiert die Autorin eine Geschichte die so durchaus 1919 irgendwo in England passiert sein könnte. Da sich in der Geschichte fiel um die psychischen Probleme der Mutter und Henrys Ängste dreht, liegt über dem Buch eine teilweise sehr bedrückende Stimmung. Wer damit so seine Probleme hat, der sollte lieber die Finger von dem Buch lassen.Henry musste in ihren jungen Jahren schon einige Schicksalsschläge ertragen. Der Bruder ist seit kurzem tot, die Mutter fällt in ein Loch und kümmert sich nicht mehr um das Baby und sie und der Vater ist meilenweit entfernt von Zuhause. Ganz oft findet Henry daher Zuflucht in ihren Büchern. Henry ist ein sehr belesenes Mädchen und kann einige Textpassagen aus Klassikern zitieren. Dabei hat sie selbst so große Angst ebenfalls psychisch zu erkranken, da Henry ab und an glaubt ihren toten Bruder zu sehen und sogar Gespräche mit ihm führt.Nanny Jane ist vor allen Dingen für die Pflege des Babys Piglet engagiert. Trotzdem ist sie auch für die Erziehung von Henry verantwortlich, nachdem der Vater im Ausland ist. Stellenweise ist die arme Nanny Jane mit der Situation überfordert. Nicht nur um die beiden Kinder, auch um Henrys Mutter hat sie sich zu kümmern.Dabei unterstützt wird sie tagsüber von der Köchin Mrs. Berry. Diese hat einen sehr offenen und warmherzigen Charakter und man schließt sie sofort ins Herz.Dr. Hardy hingegen ist weit entfernt von einem warmherzigen Charakter. Er versucht mit aller Macht die Krankheit von Henrys Mutter für seine Zwecke zu nutzen. Besonders gefallen hat mir der wunderschöne Schreibstil der Autorin und die Rätsel die Henry und dem Leser geboten werden. Auch mit der Angst einer psychischen Erkrankung spielt Lucy Strange gekonnt. Zwischenzeitlich muss fragt man sich zwangsläufig, was nun Realität und was Wahnsinn ist.Fazit:Eine Geschichte die unter die Haut geht und dabei sehr realistisch erscheint, bekommt der Leser mit "Der Gesang der Nachtigall" geboten. Die Story hatte mich fest im Griff und ich wollte immer nur weiterlesen und erfahren wie alles ausgeht. Der Grundton ist durchaus bedrückend und eher ruhig, was in diesem Fall aber nichts schlechtes ist.5 von 5 Hörnchen

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  • Der Gesang der Nachtigall

    Der Gesang der Nachtigall

    weinlachgummi

    08. October 2017 um 10:39

    In erster Linie wurde ich auf das Buch aufmerksam, weil mich der Titel an das Märchen von Hans Christian Andersen Des Kaisers Nachtigall erinnert hat. Deswegen habe ich mich dann auch sehr gefreut, dass das Märchen auch seinen Stellenwert im Roman hat. Das Cover ist, wie so oft bei den KönigsKinder richtig schön. Auf eine dezente und kunstvolle Art. Es glitzert nicht, es springt einem nicht direkt ins Auge, es kommt ruhig daher, genauso wie die Handlung. Aber trotzdem muss ich es gerade beim Schreiben immer wieder ansehen, weil ich es so schön finde.Die Geschichte spielt in England, 1919. Die Familie Abbott hat einen schweren Schicksalsschlag erlitten und zieht aus London hinaus aufs Land, nach Hope House. Die Mutter erholt sich immer noch nach den Geschehnissen und kann sich nicht um die kleine Piglet kümmer. Der Vater muss geschäftlich ins Ausland und so bleiben nur noch die zwölfjährige Henry und Nanny Jane. Wobei Henry nicht so sicher ist, ob sie Nanny Jane bei den Familien Angelegenheit blind vertrauen kann. Nicht nur die komischen Geschehnisse um das Haus verunsichern Henry, sondern auch das drohende Unheil, welches ihrer Familie droht.Vor dem Lesen wusste ich nicht recht, was mich erwartet. So habe ich einfach ohne irgendwelche Erwartungen zu Lesen angefangen. Zu Beginn geht es ruhig daher. Man lernt die Familien Situation kennen und die einzelnen Charaktere. Doch mit der Zeit schwingt etwas Unterschwelliges mit, der Leser merkt genau wie Henry, dass da etwas nicht stimmt. Doch Henry ist erst zwölf Jahre alt und noch dazu ein Mädchen. Von ihr werden weder Widerworte geduldet, noch Einmischungen. Ja, manchen erscheint schon die Tatsache, dass sie Bücher liest als verwerflich. Man merkt ganz deutlich, dass das Buch in einer anderen Zeit spielt. Man könnte denken, keine 100 Jahre, ist doch noch gar nicht so lange her. Und doch hat die Autorin die Unterschiede sehr schön eingebracht. Ich habe mich völlig zurück versetzt gefühlt. Es gab so einige Momente, in denen ich mit Henry und der Familie mitgefiebert habe und gehofft, dass alles gut ausgehen wird. Somit gab es auch gegen Ende ein paar spannende Szenen, aber im Allgemeinen empfand ich das Buch eher als ruhig.Wie gesagt, es gab durchaus auch spannende Szenen, gerade gegen Ende hin. Aber der Grundton ist eher ruhig. Sehr gut gemacht finde ich, dass der Leser, also zumindest ich, mir manchmal auch nicht so sicher war, was Henry anging. Es werden Vermutungen in den Raum geworfen und man fragt sich, ist dies wirklich so? Außerdem geht es auch um das Thema Trauerbewältigung und Mut. Fazit:Die zwölf jährige Henry muss stark sein für ihre Familie, den sie droht auseinanderzubrechen.Ruhig, aber doch mit spannenden Momenten erzählt die Autorin sehr einfühlsam eine Geschichte über Verluste und den Zusammenhalt einer Familie.

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  • Ein schöner und sehr berührender Roman

    Der Gesang der Nachtigall

    -nicole-

    01. October 2017 um 18:45

    Ein Mädchen, das zu einer kleinen Heldin wird...England, im Jahr 1919: Die zwölfjährige Henrietta "Henry" Abbott zieht mit ihren Eltern, Baby Piglet und der Nanny Jane in das Dorf Little Birdham. In dem etwas verwunschen wirkendem Anwesen namens Hope House hoffen sie, die Schrecken, die ihnen in London widerfahren sind, zu vergessen. Doch die Hoffnung erfüllt sich nicht: Henrys Vater nimmt einen Auftrag außer Landes an und ihre Mutter ist krank. Zusammen mit Nanny Jane kümmert sich das Mädchen nun um ihre kleine Schwester Piglet. Doch Henry fühlt sich allein und fängt an, das große Haus und die Umgebung zu erkunden. Neben dem geheimnisvollen Dachboden entdeckt sie im angrenzenden Wald zwischen den Bäumen einen Lichtschein. Und was hat es mit den seltsamen Schatten auf sich, die niemand außer ihr sieht? Das Mädchen geht den Geheimnissen schließlich auf den Grund und ahnt als Einzige, dass ihre Familie in großer Gefahr schwebt..."Ich schaute zurück in den Wald und sah eine Rauchschwade durch die Bäume auf mich zuwehen. Das sonnenbeschienene Laub zitterte vor Geheimnissen." - Seite 8, eBookBei diesem Buch hat mich der geheimnisvolle Klappentext sehr angesprochen und war demnach sehr gespannt, was mich in dieser Geschichte erwarten wird. Hauptfigur ist das zwölfjährige Mädchen Henrietta, das von allen nur Henry genannt wird. Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass eine tiefe Traurigkeit über dem Mädchen und ihrer Familie liegt. Den Grund dafür -und für den Umzug von London aufs Land- erfährt man nach und nach und wird von der Autorin sehr behutsam beschrieben. Doch weitere Schatten liegen über der Familie und auch über dem Anwesen "Hope House"... Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Henriettas Sicht geschrieben, die mir sofort ans Herz gewachsen ist und sich als kleine Heldin entpuppt. Ihr Weg und auch ihre Gedanken sind spannend zu verfolgen - sie erforscht den großen Wald, versucht ihrer Mutter zu helfen und auch dem Geheimnis des vergessenen Dachbodens geht sie auf die Spur. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Geschichte ist sehr berührend und auf eine bestimmte Art spannend zu verfolgen.Besonders gefallen haben mir hier die immer wieder erwähnten Märchen, die Henrietta so liebt. Gerade diese Details geben dem Roman eine leicht märchenhafte Note.An manchen Stellen hätte ich mir vielleicht noch etwas mehr Tiefe gewünscht, sowie mehr Details - z.B. bei der Beschreibung des großen Hauses und auch bei der Entdeckung des Dachbodens. Ansonsten ist der Handlungsverlauf sehr gut ausgearbeitet mit enthält einige Überraschungen.Das Cover mit seinen leuchtenden Farben ist mir sofort ins Auge gefallen - die Kombination mit dem Schatten der Nachtigall gefällt mir unheimlich gut."Wieder hob die Nachtigall zu singen an, und der Wald schien von einem wunderschönen silbernen Licht erfüllt zu werden. Es war, als seien die Sterne in die Bäume hinabgefallen oder die Bäume zu den Sternen emporgewachsen. Ich kuschelte mich in das Schwanennest aus Decken und spürte, wie die Angst und Traurigkeit in meinem Herzen sich verflüchtigten." - Seite 58/59, eBookMein Fazit: Ein sehr schöner und berührender Roman, in dem ein Mädchen über sich hinaus wächst. Besonders das leicht märchenhafte, das bei dem schönen Schreibstil sehr gut zur Geltung kommt, hat mir unheimlich gut gefallen. Es wird geheimnisvoll und auch traurig. Hauptfigur Henrietta wächst einem sofort ans Herz, ihr Weg ist spannend zu verfolgen. Bis auf Kleinigkeiten hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Von mir gibt es 4,5 Sterne - sehr lesenswert!

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