Lucy Strange Der Gesang der Nachtigall

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Inhaltsangabe zu „Der Gesang der Nachtigall“ von Lucy Strange

England 1919. Seitdem sie und ihre Familie nach Hope House gezogen sind, ist die zwölfjährige Henry ganz auf sich allein gestellt. Mama ist krank, Vater arbeitet außer Landes und Nanny Jane muss sich um Baby Piglet kümmern. Sich selbst und ihren Büchern überlassen, beginnt Henry, ihre neue Umgebung zu erkunden: das große Haus mit seinem vergessenen Dachboden, das geheimnisvolle Licht, das jenseits des Garten durch die Bäume schimmert, und die geisterhaften Schatten, die niemand außer ihr zu sehen scheint. Und auch niemand außer ihr scheint zu merken, in welcher Gefahr ihre Familie schwebt ...

Ein tolles Debüt, dass zu Herzen geht. Ein weiteres Lieblingsbuch aus meinem Lieblingsverlag. Nur zu empfehlen

— LESETANTE_CARO

Wunderschön, märchenhaft und einfach nur toll! Ein perfektes Buch, innen wie außen. Absolut zu empfehlen!

— CorniHolmes

Märchenhaft, mysterienreich und voller Atmosphäre

— Skyline-Of-Books

Ein Buch, das einfach perfekt ist ...

— kathrineverdeen

Eigentlich könnte diese Geschichte auch direkt als Klassiker aus den 1920er Jahren durchgehen, so gut ist sie geschrieben!

— sweetpiglet

Diese Melancholie, in die dich das Buch versetzt, ist absolut magisch.

— Booknerdsbykerstin

Ein Buch was mich unfassbar traurig gemacht. Es ist so wunderschön das ich am Ende Rotz und Wasser geheult habe *_*

— Alina97

Eine Geschichte die unter die Haut geht und zudem realistisch wirkt

— merle88

Ruhig, aber doch mit spannenden Momenten

— weinlachgummi

Ein sehr schöner und berührender Roman, der mir mit seinem leicht märchenhaften Stil wirklich gut gefallen hat.

— -nicole-

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  • Konnte mich leider nicht mitnehmen

    Der Gesang der Nachtigall

    Lesemaus-M

    31. January 2018 um 09:21

    Meinung: In diesem Buch geht es um eine Familie. In dieser Familie gibt es viele Dinge die nicht mehr ganz in Ordnung sind. Der Vater reist aufgrund seiner Arbeit sehr viel herum, die Mutter ist sehr krank und die Nanny muss sich um die Kinder kümmern. Dann ziehen sie auch noch in ein neues Haus und dies soll so einiges verändern.   Henry merkt immer mehr, dass ihr Vater nicht da ist, ihre Mutter darf sie aufgrund der Krankheit kaum sehen und dann ist da ja auch noch die kleine Pilget. Sie kümmert sich rührend um ihre kleine Schwester. Daneben liest sie sehr viel und versucht sich zu beschäftigen. Dennoch will sie mehr über Mutters Krankheit herausfinden und auch wieso ihr Vater denn so lange weg ist. Außerdem will sie das Haus sowie die Umgebung kennenlernen und stößt dabei auf Dinge, die sie kaum glauben kann.   Ich muss leider sagen, dass ich schon sehr schwer in die Geschichte kam. Der Schreibstil konnte mich einfach nicht mitreißen. Die Geschichte hat eine sehr interessante Thematik aber die Autorin konnte mir das alles leider nicht näherbringen. Bei mir sind einfach die Emotionen und der Kern des Buches nicht richtig angekommen   Fazit: Leider konnte mich dieses Buch, die Geschichte und die Emotionen darin, nicht richtig packen. Die Thematik ist sehr interessant aber ich konnte damit leider nicht viel anfangen.

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  • So wundervoll, rund und einfach perfekt

    Der Gesang der Nachtigall

    LESETANTE_CARO

    12. January 2018 um 20:57

    Im Königskinder Verlag verstecken sich so manche Schätze, die es geschafft haben, ein Lieblingsbuch zu werden. Auch "Der Gesang der Nachtigall" von Lucy Strange kann ich ohne Zweifel in diese Sparte einordnen. Das Buch ist nicht nur von außen eine wunderschöne Augenweide. Zwischen den Buchdeckeln verbirgt sich eine Geschichte die aufwühlt, aber auch zu Herzen geht. Henry ist ein 12-jähriges Mädchen, dessen Familie gefühlt nach und nach auseinanderbricht. Nachdem sie nach Hope House gezogen sind, ist der gewünschte Zusammenhalt nicht vorhanden. Henrys Dad muss aus beruflichen Gründen ins Ausland reisen und ihre Mutter ist so krank, dass sie von den Kindern ferngehalten wird. Sie hat nur noch ihre Nanny Jane, die sich jedoch um den kleinen Bruder von Henry, Baby Piglet, kümmern muss. Auf sich allein gestellt, verkriecht sich Henry hinter ihren Büchern und deren Geschichten und erkundet die Umgebung. Dabei trifft sie auf ungewöhnliche Menschen und einen Wald, der anscheinend verwunschen ist und voller Geheimnisse steckt. Doch das alles verhindert nicht, dass ihre Familie immer mehr auseinanderbricht. Henry muss all ihren Mut zusammenraufen, um dies zu verhindern. Bereits vor dem Lesen ahnte ich, dass "Der Gesang der Nachtigall" ein besonderes Buch ist. Von anderen Bloggern und Freunden las ich Lobeshymnen und Begeisterungsstürme, so dass ich mit einigen Erwartungen an die Geschichte ging. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn ich kann mich den guten Meinungen nur anschließen. Die junge Henry habe ich beim Lesen besonders ins Herz geschlossen. Es ist eine Heldin, die sich mit viel Herz und noch mehr Mut für ihre Familie einsetzt und ungewöhnliche Wege eingeht, damit nicht alles verloren geht. Ich mochte das Mädchen, dass verträumt und mit Schuldgefühlen belastet, die Umgebung und die Welt erkundet. Sie ist auch eine kleine Regelbrecherin, aber alles nur, um Gutes zu tun. Lucy Strange hat mit "Der Gesang der Nachtigall" ein tolles Debüt geschrieben, dass nicht nur zu Herzen geht und jetzt eines meiner Lieblinge aus dem Königskinder Verlag ist. Es ist auch ein mehrfach ausgezeichnetes Werk, dass in der großen Welt der Leser viel mehr Beachtung verdient hat, als es bisher bekommen hat. Stranges Geschichte beginnt sehr geheimnisvoll und man versteht erst nach und nach, was der Familie passiert ist und warum Henry solch Schuldgefühle plagen, dass sie sogar "Geister" sieht und sich mit denen unterhält. Zudem fand ich es schön, wie die Autorin Henrys Liebe zu alten Märchen in die Handlung eingebaut hat. Die Autorin hat einen schönen Schreibstil. Ich konnte Henrys Energie, ihre Trauer und ihre Wut spüren. Ich fühlte, wie sie manchmal machtlos gegen die sturen Erwachsenen kämpfte und sich dann doch tapfer gegen die Gegebenheiten stellte. Lucy Stranges gelungene und facettenreiche Mischung unterschiedlicher Themen in einer Geschichte, fand ich sehr erfrischend. Es wirkte an keiner Stelle überladen, sondern war richtig dosiert und es machte einfach nur Spaß dieses Buch zu lesen. Es ist so wundervoll, so rund, so perfekt, dass ich mir wünsche, dass dieses Werk noch von vielen Menschen gelesen wird. Ich bin überzeugt, dass es noch viele Leser gibt, die ebenso begeistert sein werden, wie ich.

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  • Wunderbar warmherzig und märchenhaft schön!

    Der Gesang der Nachtigall

    CorniHolmes

    02. January 2018 um 15:37

    Dieses wundervolle Buch durfte schon Anfang Oktober bei mir einziehen. Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen, es zu lesen. Dass ich ein großer Königskinder Fan bin, müssten diejenigen, die meine Rezensionen verfolgen, so langsam wissen. Bisher konnte mich jedes Königskind hellauf begeistern und so auch dieses hier. „Der Gesang der Nachtigall“ ist nicht nur optisch ein Hingucker – auch die Geschichte, die sich zwischen den Buchdeckeln verbirgt, ist wunderschön.England, im Jahr 1919: Die zwölfjährige Henry ist mit ihren Eltern, ihrer kleinen Schwester Piglet und der Nanny Jane in ein kleines Städtchen an die englische Küste gezogen. Dort wohnen sie fortan in Hope House, ein verwunschen wirkendes Anwesen inmitten eines Waldes. Die Familie Abbott möchte hier, fern von London, einen Neuanfang starten. Seit Henrys großer Bruder bei einem schrecklichen Vorfall ums Leben gekommen ist, geht es Henrys Mutter gesundheitlich immer schlechter und die Familie Abbott hofft, dass sich ihr Zustand in einer neuen Umgebung bessern wird. Doch es kommt alles anders, als erhofft: Henrys Vater nimmt einen Auftrag außer Landes an, die Mutter wird immer kränker und der Arzt Doktor Hardy beginnt immer mehr in das Alltagsleben auf Hope House einzugreifen und verbietet Henry sogar, ihre Mutter zu sehen. Henry fühlt sich immer einsamer und um sich abzulenken, verbringt sie sehr viel Zeit mit ihren geliebten Büchern oder erkundet die neue Umgebung. Bei ihren Streifzügen entdeckt sie einen geheimnisvollen Dachboden und im Wald nimmt sie nachts seltsame Lichter wahr. Was es mit diesen wohl auf sich hat? Neben diesen mysteriösen Entdeckungen beschäftigt Henry aber noch viel mehr der Gesundheitszustand ihrer Mutter und die furchtbaren Pläne des Arztes, von denen Henry mit der Zeit erfährt. Diese muss sie auf jeden Fall verhindern! Ob ihr das wohl gelingen wird?Bei jedem neuen Königskind, welches ich lese, frage ich mich ja immer wieder aufs Neue, ob es überhaupt ein Buch aus diesem wundervollen Verlag gibt, das nicht absolut bezaubernd und großartig ist. Vermutlich nicht, zumindest ist mir noch keines begegnet. Auch „Der Gesang der Nachtigall“ ist ein absolut unglaubliches Buch und beim Lesen dieser schönen Geschichte ist mir nur noch einmal schmerzlich bewusst geworden, dass es in Zukunft keine weiteren derart besonderen Bücher mehr geben wird. Zumindest keine, die sich Königskinder nennen dürfen.Auch „Der Gesang der Nachtigall“ ist durch und durch ein einzigartiges Königskind. In meinen Augen ist es rundum perfekt, angefangen von dem wunderschönen Cover bis hin zur bewegenden und warmherzigen Geschichte.Wir erfahren alles aus der Sicht der 12-jährigen Henry. Für ihr junges Alter hat das Mädchen schon ziemlich viele Schicksalsschläge durchmachen müssen und auch ihr derzeitiges Leben ist alles andere als schön und leicht. Ihr Vater nimmt einen Arbeitsauftrag im Ausland an und verlässt die Familie daher kurz nach dem Umzug nach Hope House. Der gesundheitliche Zustand der Mutter verschlechtert sich immer weiter und Henry muss sich sehr viel um ihre kleine Babyschwester Piglet kümmern. Was sie aber gerne tut, ihre Schwester ist einer ihrer wenigen Lichtblicke in dieser schwierigen Zeit.Mir ist Henry sofort ans Herz gewachsen. Sie ist ein wundervoller Charakter, aufgeweckt, mutig und selbstbewusst. Und, was mich ganz besonders erfreut hat, sie liebt Bücher! Im Verlaufe des Buches begegnen einem jede Menge Titel weltberühmter Klassiker wie „Alice im Wunderland“, „Betty und ihre Schwestern“ oder „Die Schatzinsel“. Ich liebe es ja, wenn in einem Buch andere Bücher, Charaktere oder auch Dinge, die ich gerne mag, genannt werden. Dass Henry meine Leidenschaft für diese wundervollen Klassiker teilt, hat sie mir nur noch sympathischer gemacht.Zusammen mit Henry erkunden wir das verwunschen wirkende Hope House, durchstreifen die Wälder und entdecken einen alten Dachboden, welcher, der Einrichtung nach zu schließen, einem Kind gehört hat. Die Beschreibungen der Orte sind einfach nur grandios, die ganze Zeit über schwingt etwas Geheimnisvolles und Magisches beim Lesen mit und dank des märchenhaften und sehr bildlichen Schreibstils gelingt es einem wunderbar, tief in die Geschichte einzutauchen und alles um sich herum vergessen zu können.Dass mir das Setting so gut gefallen würde, hatte ich mir schon aufgrund des Klappentextes gedacht. Ich lese super gerne Bücher, die in alten und mystisch wirkenden Häusern spielen, die von großen Wäldern umgeben sind. Der Wald ist eh immer ein ganz wunderbarer Schauplatz in meinen Augen!Lucy Strange ist mit ihrem Roman ein großartiges Werk gelungen. Mit ihrer Protagonistin Henry hat sie einen ganz besonderen Charakter erschaffen und auch die Nebenfiguren werden herrlich dargestellt. Auch wenn es so einige Widersacher gibt, wie den hinterhältigen Arzt, gegen den ich beim Lesen eine unbändige Wut entwickelt habe. Immer, wenn Henry versucht hat, sich gegen ihn und seine merkwürdigen Pläne zu wehren, habe ich gebetet, dass es ihr gelingen wird. Besonders als ihr ihre kleine Schwester genommen wird, hätte ich am liebsten geschrien.Das Buch hat mich emotional sehr berührt und mir wundervolle Lesestunden beschert. Ich kann „Der Gesang der Nachtigall“ absolut empfehlen! Dieses schöne Schätzchen muss man einfach gelesen haben.Fazit: Ein rundum perfektes Buch, innen wie außen. In das Cover hatte ich mich sofort verliebt und auch die liebenswerte, bewegende und warmherzige Geschichte konnte mich von den ersten Seiten an in ihren Bann ziehen und hat mir ein einzigartiges Leseerlebnis beschert. Ich bin hellauf begeistert von diesem perfekten Buch und vergebe volle 5 von 5 Sternen!

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  • Märchenhaft, mysterienreich und voller Atmosphäre

    Der Gesang der Nachtigall

    Skyline-Of-Books

    01. January 2018 um 12:43

    Klappentext „England 1919. Seitdem sie und ihre Familie nach Hope House gezogen sind, ist die zwölfjährige Henry ganz auf sich allein gestellt. Mama ist krank, Vater arbeitet außer Landes und Nanny Jane muss sich um Baby Piglet kümmern. Sich selbst und ihren Büchern überlassen, beginnt Henry, ihre neue Umgebung zu erkunden: das große Haus mit seinem vergessenen Dachboden, das geheimnisvolle Licht, das jenseits des Garten durch die Bäume schimmert, und die geisterhaften Schatten, die niemand außer ihr zu sehen scheint. Und auch niemand außer ihr scheint zu merken, in welcher Gefahr ihre Familie schwebt ...“   Gestaltung Dieses Cover mag ich vom aktuellen Königskinder Programm am wenigsten, weil mir die Kombination aus Orange und Lila nicht so gut gefällt und weil das Cover so dunkel wirkt. Zudem nimmt der Schattenriss des Vogels so kleinen Raum auf dem Cover ein und ist nicht so zentral wie bei den anderen Büchern des „Mut & Leidenschaft“-Programms.   Meine Meinung Besonders angesprochen hat mich der Klappentext, der auf ein unheilvolles Ereignis oder viele Geheimnisse hindeutet. So war meine Neugier schnell gepackt und als ich das Buch gelesen habe, habe ich auch schnell festgestellt, dass sie glücklicherweise nicht abgenommen hat. „Der Gesang der Nachtigall“ verbindet verschiedene Geheimnisse miteinander. So ist beispielsweise zu Beginn des Buches nicht klar, warum genau die Familie von Protagonistin Henry aufs Land zieht. Dieses Rätsel wird erst nach und nach gelüftet, wobei nur eins von Anfang an deutlich ist: es ist ein trauriger Grund.   Hinzu kommen dann weitere Schatten, die aber nur Henry zu bemerken scheint. So ist Spannung wirklich vorprogrammiert und ich fand es dabei ganz toll, wie die Autorin Lucy Strange es geschafft hat, mich hier zum Miträtseln anzuregen. Ich liebe Bücher, bei denen nicht sofort alle Karten offen auf den Tisch gelegt werden und so ein Buch ist „Der Gesang der Nachtigall“. Hier gibt es Rätsel und Mysterien, die meine Detektivsinne geweckt und mir großen Spaß bereitet haben.   Das Buch hatte für mich etwas Märchenhaftes an sich – nicht nur durch Henrys Liebe zu verschiedenen Märchen, die immer wieder Erwähnung finden. Gerade dann wenn Henry den Wald oder den Dachboden erforscht, hatte das Buch eine besondere Atmosphäre, die ich gerne mochte. Für mich hätte die Autorin an diesen Stellen gerne auch noch etwas ausführlicher in ihren Beschreibungen werden können und mehr ins Detail gehen können, um der Geschichte noch mehr Tiefe zu geben.   Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Henry. Dabei hat Lucy Strange Henrys junges Alter (sie ist 12 Jahre alt) sehr gut aufgegriffen und versprachlicht, da die Sprache nicht zu erwachsen, aber auch nicht allzu kindlich wirkte. Ihre Art zu erzählen wirkte auf mich sehr melodisch und war auch sehr schön mit romantisch angehauchten Bildern ausgestattet, wodurch meine Imaginationskraft geradezu Funken sprühte vor lauter inneren Bildern, die bei mir entstanden sind. Gut gelöst fand ich auch, dass der Leser durch diese Erzählperspektive die Erlebnisse aus Henrys Sicht und ihren Gedanken heraus miterlebt hat. So wurde für mich das Mitraten und Mitspekulieren viel mehr angeregt.   Fazit „Der Gesang der Nachtigall“ ist eine Geschichte, die aus verschiedenen Geheimnissen und Rätseln zusammengesponnen ist und die den Leser so zum Spekulieren und Mitdenken einlädt. Dies hat mir unheimlich viel Spaß gemacht! Besonders gerne mochte ich die märchenhafte Atmosphäre des Buches, die durch den grandiosen Schreibstil der Autorin wunderschön untermalt wurde. An manch einer Stelle hätte manch eine Beschreibung für mich sogar noch detaillierter sein dürfen, aber alles in allem war „Der Gesang der Nachtigall“ ein wunderbares Leseerlebnis, das ich jedem nur ans Herz legen kann! 4 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband  

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  • Absolut lesens - und liebenswert!

    Der Gesang der Nachtigall

    Samy86

    26. December 2017 um 21:05

    Inhalt:Der Umzug ins Hope House sollte eigentlich als grandioser und schwungvoller Neustart dienen, doch für die zwölfjährige Henry und ihrer Familie bringt dieser eher mehr Pech als Hoffnung.Ganz auf sich allein gestellt meistert Henry ihren Alltag, denn ihrer Mutter ist schwer erkrankt, ihr Vater dienstlich verreist und Nanny Jane hat mit ihrer kleinen Schwester Piglet genug um die Ohren.Von der Neugier und ihren Geschichten aus den Büchern angetrieben, wagt sich Henry auf Spuren suche und es gibt in ihrem neuen Heim so einige unentdeckte Ecken. Da wäre zum einen der geheimnisvolle düstere alte Dachboden mit seinen verstaubten Schätzen und das mysteriöse Licht mitten Wald am Ende ihres Gartens…Jedoch ist ihre Abenteuerst überschatten von dem andauernden Gefühl von Gefahr in die ihre Familie immer mehr hineinzuschlittern droht…Meine Meinung:Es ist immer wieder ein Highlight für mich in die Bücher des Königskinder Verlags abzutauchen und die Geschichten auf mich wirken, aber vor allem die Zeit und die Geschehnisse um mich selbst vergessen zu können.Was diese Bücher immer wieder aufs Neue für mich so interessant und lesenswert machen? - Der Inhalt, der realistisch, menschlich, voller Gefühl und überhaupt mit Leidenschaft der Autoren gefüllt ist.Es ist immer wieder toll alles um sich herum zu vergessen und durch die sehr bewegenden Geschichten zu schreiten - So auch dieses Buch, welches mich durch seinen emotionalen Inhalt absolut aufgewühlt hat und so manchen Kampf gegen die Tränenflut beinhaltete.Absolut grandios ist die kleine Henry dargestellt. Sie ist maßgeschneidert für diese Geschichte. Trotz ihrer jungen Jahre hat sie schon einige Schicksalsschläge durchleben müssen, ist geplagt von Schuldgefühlen und Sorgen, muss mutig und tapfer sein für ihre Familie und vor allem ist sie genauso eine Leseratte wie ich eine bin. Man kommt nicht drumherum als sie zu lieben. Ihre Fröhlichkeit und ihr Kampfgeist ist ansteckend und trotz sämtlicher Niederlagen lässt sie sich nicht unterkriegen, sondern hält an ihren Zielen fest. Einfach wundervoll die Kleine!England im Jahre 1919 hat etwas magisches an sich. Gerade wurde ein Krieg überstanden, die Aufräumt arbeiten haben begonnen und die Menschen beginnen sich neu zu sortieren bzw. Sich an die neuen Umstände anzupassen. Ich finde die Schilderungen und Wendungen sehr faszinieren, die Darstellungen extrem lebendig, so dass man sich selbst sehr gut ausmalen kann, wie das Leben so vor Ort zu statten geht und vor allem was die Menschen fühlen und erleben.Das Setting ist einfach klasse!Der Schreibstil von Lucy Strange ist sehr bildlich und lebhaft. Durch ein sehr angenehmes Tempo schreitet die Handlung voran und lässt dem Leser genügend Freiraum um das Gelesene zu verarbeiten und in sich aufzunehmen. Durch die Durchweg vorhanden emotionalen Ereignisse und die stetig neuen Geheimnisse, wie wir gemeinsam mit Henry erleben und entdecken, entsteht eine angenehme Spannung und ein sehr bewegendes Leseerlebnis.Die Gestaltung des Buches ist wie eh und je so wie man sie vom Verlag kennt. Mit viel Liebe zum Detail und Ornamenten ist es ein absoluter Hingucker und spiegelt den Inhalt des Buches wieder.Fazit:Ein Buch das auf beklemmende, emotionale und spannende Weise sich in mein Herz erzählt und dort einen festen Platz eingenommen hat!Absolut lesens - und liebenswert!

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  • Rezension zu "Der Gesang der Nachtigall" von Lucy Strange

    Der Gesang der Nachtigall

    kathrineverdeen

    26. December 2017 um 11:33

    Gibt es das perfekte Buch? Ich denke, dass es für jeden Leser ein perfektes Buch gibt, von dem man denken könnte, dass es nur für ihn geschrieben wurde. Solche Bücher sind jedoch rar und man muss lange suchen, um solch einen Schatz zu finden. Manchmal hat man aber auch einfach Glück und findet eine Goldgrube. Wie einen besonderen Verlag, der so viele wunderbare Geschichten beherbergt, dass man sich als Leser gar nicht entscheiden kann, welche man als erstes liest. Für mich ist der Königskinder Verlag so eine Goldgrube und ich habe schon viele Schätze aus diesem Hause geborgen. Einige Bücher fühlen sich so an, als wären sie maßgeschneidert und eben perfekt. Wie „Der Gesang der Nachtigall“ von Lucy Strange.Wenn ich erklären müsste, was diese Geschichte so perfekt für mich macht, würde ich als Erstes die literarische Hauptfigur Henry erwähnen. Das aufgeweckte 12-jährige Mädchen hat in ihrem doch recht kurzen Leben schon einige erschütternde Momente und Situationen durchleben müssen und trotzdem nichts von ihrem Frohsinn, ihrer Liebenswürdigkeit und ihrer Stärke eingebüßt. Sie ist ein Mensch, mit dem ich mich während der vielen Lesestunden sehr gerne beschäftigt habe und der mir sehr zu Herzen gegangen ist. Nicht nur weil Henry dieselben Bücher liebt wie ich.Als Zweites würde ich die Zeit und die Kulisse als Begründung anführen, denn die Geschichte spielt im Jahr 1919. Diese Zeit hat einfach ein ganz besonderes Flair und ist sehr reizvoll für mich, weil es so viele interessante Ereignisse und Veränderungen gab. Jedoch erfahren wir in dieser Geschichte nicht all zu viel vom Wandel, der sich durch ganz England zog. Die Autorin belässt ihre Handlung in einem kleinen Ort, in dem das Hope House steht. Umgeben ist dieses Anwesen von einem Wald, über den es vieles zu erzählen gibt. Diesen Wald sollte man nachts nicht betreten, denn es soll eine Hexe ihr Unwesen dort treiben. Aber nicht nur der Wald erscheint geheimnisvoll. Auch im Hope House gibt es viele geheimnisvolle Dinge zu erkunden."In allen Ecken und Winkeln von Hope House wucherten mittlerweile Geheimnisse. Sie sprossen über Nacht in dicken, weißen Büscheln empor wie Pilze aus dunkler Walderde." Seite 104Perfekt war auch die Handlung von „Der Gesang der Nachtigall“. Durch die Geschichte führt uns die literarische Hauptfigur Henry, die uns über ihren Familienalltag berichtet. Dieser ist jedoch mit keinem gewöhnlichen zu vergleichen, denn es gibt Höhen und viele Tiefen, die ihre gesamte Familie durchleben muss. Um die Vergangenheit hinter sich zu lassen, ist Henrys Familie in das Hope House gezogen. Ein Neubeginn, der einige Schwierigkeiten bereithält. Henrys Vater arbeitet im Ausland und ist viel unterwegs, ihre Mutter ist sehr krank und Henry und Baby Piglet werden von einer Nanny betreut. Klingt erst mal nicht so dramatisch, aber das täuscht, denn es geschehen viele Dinge, die die Familie bedrohen und Henry versucht all diese Schwierigkeiten aus der Welt zu räumen. Obgleich man als 12-jährige mit andere Hürden zu kämpfen hat, als ein Erwachsener."Hier waren wir, Mama, Nanny Jane, Piglet und ich - alle unter demselben Dach und doch so vereinzelt und einsam wie vier Sterne am Nachthimmel, und jede von uns brannte allein in der Dunkelheit." Seite 68Die Handlung fließt in einem sehr angenehmen Tempo dahin und wird hie und da von dramatischen Ereignissen vorangetrieben. Als Leser wird man besonders von Henrys Emotionen mitgerissen und erlebt jede Gefühlslage am eigenen Körper.Auch die Themen, über die ich nicht viel verraten mag, hat Lucy Strange sehr passend gewählt, dosiert und in einem unvergleichbaren Schreibstil zu Papier gebracht. Es ist eine facettenreiche und perfekte Mischung aus gewichtigen Elementen, die uns Leser bewegen, aufwühlen, wütend machen und vor Glück weinen lassen.Perfekt ist meiner Meinung nach auch der Titel. Warum, müsst ihr jedoch selbst herausfinden.Muss ich die perfekte Gestaltung eigentlich erwähnen? Warum eigentlich nicht? Es gibt anscheinend immer noch zu viele Leser, die den Königskinder Verlag nicht kennen. Wenn ihr „Der Gesang der Nachtigall“ in der Buchhandlung entdeckt, dann schaut es euch unbedingt genauer an. Streichelt über das wunderschöne und stimmige Cover in meinen Lieblingsfarben und entfernt die Buchhülle. Bei den Königskindern ist das Auspacken immer wie Weihnachten, weil man so viele wunderschöne Details entdecken kann. Und alles ist perfekt aufeinander abgestimmt.Wahrscheinlich könnte ich euch noch viele Punkte erörtern, warum „Der Gesang der Nachtigall“ von Lucy Strange ein perfektes Buch ist. Womöglich würde ich dann zu viel von der großartigen Handlung verraten. Und? Konnte ich euch überzeugen? Wenn ja, dann nichts wie los in den Buchladen! Wenn nein, dann ebenfalls ab in den Buchladen! Ihr verpasst sonst die Chance auf euer perfektes Buch …www.kathrineverdeen.blogspot.de

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  • Verlosung der Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams 2017

    Was man von hier aus sehen kann

    Daniliesing

    Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana LekyEin Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.„Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max RhodeDieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy MontgomeryEr kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. DickEin Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie ThomasSelten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es. Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier BourdeautEine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie GarberStephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja LundeAngestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki MurakamiIch habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor TowlesEinen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay KristoffEin Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson GiolitoEndlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy NelsonSo wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay KristoffMeine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo AgualusaEin Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. TackFür Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John BoyneDieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 17 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, klickt einfach auf "Jetzt bewerben" und verratet uns folgendes:Mal angenommen, ihr dieses Jahr nur ein einiziges Buch zu Weihnachten verschenken, das für euch ein echtes Highlight war. Für welches Buch würdet ihr euch entscheiden und wieso?Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 3. Januar 2018 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!

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    • 903
  • Der Gesang der Nachtigall

    Der Gesang der Nachtigall

    sweetpiglet

    05. December 2017 um 18:05

    Henry ist 12 Jahre alt und zieht mit ihrer Familie in Hope House ein. Dort soll für die Familie eine bessere Zeit anbrechen, nach den vergangenen Ereignissen scheint die Familie nämlich auseinander zu brechen. Als Henry ihr neue Umgebung erkundet entdeckt sie nicht nur eine Hexe, sondern auch einige andere Geheimnisse. Schnell wird ihr klar, dass sie ihre Familie retten muss.Wir befinden uns im Jahr 1919 in England, der große Krieg ist gerade vorbei und die Menschen versuchen wieder durchzuatmen und ein Leben aufzubauen. In diesem Wirrwarr lebt auch Henrys Familie, die nach einem schrecklichen Verlust versucht in Hope House neu anzufangen. Henry heißt eigentlich Henrietta, und ist fast wie eine Mutter zu ihrer kleinen Schwester Piglet, die eigentlich Roberta heißt. Das muss sie aber auch sein, denn ihre Mutter ist nicht in der Lage sich um ihre Kinder zu kümmern, zu schwer wiegt der Verlust. Henry muss extrem schnell versuchen erwachsen zu werden, und man merkt beim Lesen einfach, dass ihr das nicht so leicht fällt. Mit 12 Jahren sollte man nicht so viel Verantwortung übernehmen müssen, nicht so viele Sorgen im Kopf haben, dennoch wächst Henry mit jeder Seite, und es war so toll dies mitzuerleben. An ihrer Seite dabei ist nicht nur ihre zuckersüße Schwester Piglet, das Baby der Familie, sondern auch Moth, die Hexe aus dem Nachtigall-Wald. Moth war für mich länger ein schwieriger Charakter, ich konnte nicht abschätzen ob sie Henry wirklich helfen will oder eigentlich nur für sich sein möchte. Dennoch konnte auch Moth mich überraschen, und ihre Geschichte habe ich um ehrlich zu sein auch nicht kommen sehen. Und um die Komplexität der Handlung noch auszubauen, geht es natürlich nicht nur um Moth und Henry, sondern auch um die Familie. Henrys Mutter ist krank, so krank, dass es ihr nicht möglich ist, sich um ihre Familie zu kümmern. Sie ist eingesperrt in einem Zimmer im Hope House und wird regelmäßig von einem Arzt besucht. Das Schicksal meint es nicht gut, und man zerbricht als Leser fast schon an der Verzweiflung die Henry in dieser Situation durchleben muss.Die Stimmung, und vor allem der Schreibstil, hat bei mir direkt eine Art Klassiker-Feeling ausgelöst. Es war fast wie eine Mischung aus Jane Austen und Louisa May Alcott, und damit hat es genau meinen Geschmack getroffen. Wie schon erwähnt lässt sich auch eine Entwicklung bei den Protagonisten erkennen, und man fiebert mit Henry zusammen mit, als es darum geht, all die Geheimnisse von Hope House aufzudecken. Ich fühlte mich wirklich gut aufgehoben in der Geschichte und würde gern wieder zurückkehren.Fazit:"Der Gesang der Nachtigall" könnte auch direkt als ein Klassiker der 1920er Jahre durchgehen, denn er hat genau die richtige Mischung aus Stimmung, Schreibstil und Setting. Mit einer wirklich sympathischen Protagonistin, einer Familientragödie und einem geheimnisvollen Wald stimmen auch die Eckpfeiler der Geschichte. Sehr gute Leseunterhaltung für spannende Nachmittage.

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  • Grandios

    Der Gesang der Nachtigall

    Lovinbooks4ever

    21. November 2017 um 08:30

    Dieses Buch macht nochmal so richtig bewusst, wie schade es ist, dass der Königskinder Verlag nicht bestehen bleibt. Dieses Buch ist so besonders, so schön und gleichzeitig hat es meine Nerven aufs Übelste strapaziert… Henry ist ein 12 jähriges, sehr aufgewecktes Mädchen. Oftmals kam sie mir viel älter vor. Allein deswegen, weil sie sich so wundervoll um ihre kleine Schwester Piglet kümmert. Das Baby ist Henry oftmals der einzige Halt, denn ihre Mutter wird in ihrem Zimmer eingesperrt, weil sie angeblich Geisteskrank ist. Nach dem Tod von ihrem Sohn Robert war sie einfach nicht mehr dieselbe. Henry’s Vater verlässt irgendwann die Familie, um im Ausland zu arbeiten und ab diesem Zeitpunkt wurden meine Nerven wirklich strapaziert. Es passierten so einige Dinge, die mein Mamaherz entzwei gebrochen hat. Ich hätte heulen, schreien und toben können. Ich konnte es nicht fassen, dass der Vater und auch die Nanny so etwas zuliessen. Aber zum Glück hat Henry Moth. Und die Geschichte rund um Moth ist so mysthisch und dann auch wieder nicht. Es ist grandios! Ihr merkt bestimmt, dass es mir nicht einfach fällt meine Gedanken in Worte zu fassen. Das passiert mir nicht oft, aber dieses Buch hat mich erschüttert, begeistert und wieder mal so richtig fühlen lassen. Ich kann euch kaum sagen, wie unfassbar toll „Der Gesang der Nachtigall“ ist. Ich bin wirklich traurig, dass es solche schöne und besondere Bücher bald nicht mehr mit dem Krönchen drauf geben wird… „Der Gesang der Nachtigall“ ist ein absolutes Highlight für mich. Es lässt einen Wut, Schmerz und Liebe und Freude empfinden. Man möchte weinen, lachen, Dinge zerstören und ich konnte manchmal kaum glauben, was ich da las. Bitte, bitte lest dieses Buch!

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  • Wow, absolut mitreißend und gefühlvoll

    Der Gesang der Nachtigall

    Katzyja

    15. November 2017 um 09:02

    Nach einem schrecklichem Unglück ist die Mutter von Henry nicht mehr ganz bei sich. Der Schock sitzt einfach zu tief. Hinzu kommt noch, das die Familie in ein neues Heim gezogen ist, und dann muss auch noch der Vater wegen der Arbeit verreisen. Nun sind die kleine Henry ihre Schwester Piglet und die Nanny auf sich gestellt. Nach dem lesen des Klappentextes hatte ich an eine Geheimnisvolle etwas Fantasyhafte Geschichte gedacht, doch diese Geschichte entwickelte sich anders. Ein trauriges Schicksal hat die Familie getroffen und die zwölfjährige Henry ist eigentlich sich selbst überlassen. Der seltsame Arzt der ihre Mutter behandelt, bekommt von ihr keinerlei vertrauen. Ein Schlag folgt dem nächsten. Seite um Seite habe ich die Geschichte als einen Film vor Augen gesehen, der Schreibstil ist sehr gefühlvoll. Die erst zwölfjährige Henry ist viel Reifer als ihr Alter ahnen lässt. Sie hat ja auch keine Wahl, sie versucht ihre Familie zu retten und das ist für ein kleines Mädchen das eh keiner für voll nimmt gar nicht so einfach.Mir kam das Buch viel länger vor als nur diese 300 Seiten. Nicht im negativem Sinne. Ich hatte eine ganze Reihe, fast schon eine Serie vor Augen. Immer wieder wird das Mädchen zurückgeworfen und fängt sogar an, an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln und deckt doch einige Abgründe auf. Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll. Öfters musste ich mir ins Gedächtnis rufen das die Protagonistin erst zwölf ist weil man es einfach vergisst, nur ab und an schimmert ihr kleines Kind durch, was sehr traurig ist, denn ein Kind sollte eben doch ein Kind sein dürfen und nicht soviel Verantwortung übernehmen müssen. FazitDieses Buch ist so toll geschrieben und holt einen direkt zu Anfang ab. Die kleine Henry ist ein so liebes Mädchen das alles dafür gibt ihre Familie zu retten. Ein Buch für ruhige Stunden zum mitfühlen und hoffen!

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2017: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2017 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 30. November feststehen wird, gar nicht erwarten! Unsere große Verlosung für euch! Nicht nur eure Lieblingsbücher haben die Chance, den Leserpreis 2017 zu gewinnen, auch auf euch warten ganz großartige Buchgewinne. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen und zusätzlich 25 weitere Buchpakete mit je 10 Neuerscheinungen verlosen. Ein wahrer Traum für jeden Buchliebhaber, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Schreibt einen Blogbeitrag mit Link zum Leserpreis auf LovelyBooks. Ladet eure Leser darin ein, ebenfalls ihre Lieblingsbücher 2017 zu nominieren.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2. Berichtet auf euren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram über den Leserpeis und verlinkt darauf. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt. Verwendet dabei den Hashtag #Leserpreis.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Bitte klickt für alle 3 Varianten zunächst auf den "Jetzt bewerben"-Button und füllt das Formular komplett aus. Gebt bei den Varianten 1 und 2 bitte den direkten Link zum Blogbeitrag oder zum Social Media Posting an und verlinkt nicht nur aufs Profil. Selbstverständlich haben wir Grafikmaterial vorbereitet, das wir euch gern zur Verwendung zur Verfügung stellen.Ihr dürft natürlich auch mehrere der Punkte erfüllen und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 3. Dezember möglich!Wir wünschen euch ganz viel Spaß!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1813
  • Eine wunderschöne und tiefgründige Geschichte

    Der Gesang der Nachtigall

    Booknerdsbykerstin

    06. November 2017 um 11:16

    „Der Gesang der Nachtigall“ war mein erstes Buch aus dem Königskinder Verlag und ich war sehr neugierig darauf. Und auch wenn es mal nicht aus meinem Genre Fantasy ist, wollte ich es unbedingt lesen. Angezogen hat mich zunächst natürlich dieses traumhafte Cover, aber auch der Klappentext. Er war so geheimnisvoll, ohne mir zu verraten, was mich wirklich beim Lesen erwarten würde. Und ich war wirklich positiv überrascht, was ich doch für eine tiefgreifende bedrückende Geschichte bekommen habe. Wir erleben das Leben der kleinen 12jährigen Henrietta, sie führt uns sogar selbst durch das Buch. Einst waren die Abbotts eine glückliche Familie, bis eines Nachts eine Familientragödie alles zerstörte. Auf dem Landsitz „Hope House“ wollen sie einen Neuanfang starten. Doch nicht nur, dass die kleine Hen für die damalige Zeit etwas zu rebellisch ist und sich als herangehende junge Frau auch noch hinter Märchenbüchern verschanzt, sie hat auch von Hause aus eine ausgeprägte Fantasie, die ihr fast zum Verhängnis wird. Denn in „Hope House“ läuft nicht alles rund, Hen´s Vater muss auf eine längere Geschäftsreise, die Situation um ihre Mutter spitzt sich zu, ihre Nanny kritisiert sie dauernd…und hinter allem stehen Geheimnisse. Hen lässt sich nicht mehr wie ein kleines Kind behandeln und beschließt, ihre Familie zu retten. Mehr möchte ich euch aber gar nicht verraten. Der Schreibstil von Lucy Strange ist wirklich etwas Besonderes. Das ganze Buch verströmt eine düstere melancholische Stimmung, die richtig auf die Laune drückt und dennoch mitreißt. Ich wollte immer wissen, welche Tragödie denn hinter dieser Familie steht und wie sich Hen jeden Tag auf´s Neue durch die Erwachsenenwelt von 1919 kämpft. Denn ich finde, auch das Zeitalter hat Lucy Strange perfekt eingefangen, von der Sprachweise, den Ausdrücken, den Sitten und Gepflogenheiten. Und dennoch stehen die Gefühle im Vordergrund, die Familientragik und auch Hen´s Kämpfernatur. „Der Gesang der Nachtigall“ ist eine Geschichte voller Tragik, Verlust und Schmerz. Sie zeigt woran Menschen zerbrechen, wie sie wieder auferstehen oder daran zugrunde gehen.   Narben auf der Haut erzählen nur den Anfang der Geschichte. Es ist viel schwerer, über die Narben zu sprechen, die niemand sieht. Seite 183   Die Charaktere fand ich eigentlich schön gezeichnet, passend zur Geschichte, denn wirklich kennenlernen tun wir kaum jemanden, wir erleben sie in den aktuellen Zeitabschnitten. Aber allein hier war es wunderschön zu beobachten, wie aus der verträumten kleinen Hen eine starke junge Frau wird. Auch wenn sie erst 12 Jahre alt ist, muss man nun mal beachten, dass sie damit in der damaligen Zeit eigentlich schon recht erwachsen sein sollte. Und auch, wenn man die Charaktere nur durch Hens Erzählungen kennenlernt, habe ich sofort einige Personen gefunden, die ich nicht leiden konnte und einige, bei denen mir das Herz aufging. Einzig das Ende hat mich leider nicht so hundertprozentig überzeugt, ich hatte eigentlich etwas anderes erwartet, aber dennoch war es zufriedenstellend. Mich hat die Geschichte jetzt nicht so intensiv bewegt, aber dennoch fand ich es faszinierend, wie es der Autorin gelang, diese Melancholie auf mich zu übertragen.   Mein Fazit:   Mit „Der Gesang der Nachtigall“ hat Lucy Strange eine sehr tiefgründige, melancholische und tragische Geschichte geschaffen, die vor Augen führt, was eine Seele erträgt und was man braucht um diese zu heilen oder sie für immer verliert. Eine Geschichte über Verlust und Schmerz, aber auch über Hoffnung. Wer eine besondere Geschichte lesen möchte, die tief bewegt, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Mir hat lediglich das Ende nicht so zugesagt wie der Rest, aber alles in allem passend.

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  • wundervoll und warmherzig <3

    Der Gesang der Nachtigall

    Pearsson

    05. November 2017 um 14:06

    Zitate:"Mama war nicht aus dem Haus gekommen, um sich zu verabschieden, doch ich schaute hinauf, als wir uns zur Tür umwandten, und sah einen Schatten an ihrem Schlafzimmerfenster. Zwei weiße Hände waren an die Scheibe gepresst." Seite 28"Sie war ein eigener kleiner Mensch: sauber und neu und mit völliger Ahnungslosigkeit gesegnet, in welche Traurigkeit sie hineingeboren war." Seite 76 "In allen Ecken und Winkeln von Hope House wucherten mittlerweile Geheimnisse. Sie sprossen über Nacht in dicken, weißen Büscheln empor wie Pilze aus dunkler Walderde." Seite 104 Meinung:Die 12-jährige Henry hat es wirklich nicht leicht im Leben. Seit ihr Bruder vor einem Jahr ums Leben kam, ist nichts mehr wie es war. Obwohl ihre Familie mit ihrem Umzug nach Hope House einen Neuanfang versuchen will, wird es eigentlich eher schlimmer statt besser. Ihre Mutter wird vom Arzt ruhig gestellt und Henry darf sie nicht sehen, ihr Vater geht mehrere Monate auf Geschäftsreise und plötzlich ist auch noch davon die Rede, ihre Mutter einzuweisen und ihre Schwester Piglet zu Pflegeeltern abzugeben. Doch Henry traut weder dem Arzt mit seinen Methoden und Vorgehensweisen, noch seiner reptilähnlichen Frau, die Piglet mitnehmen will. Wie kann sie das alles nur verhindern? Es MUSS doch eine Möglichkeit geben, ihre Familie zu retten???Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht so recht, wo ich anfangen soll, gedanklich hänge ich noch immer im Buch fest :D Das hängt vor allem mit der wirklich gelungenen und bezaubernden Atmosphäre zusammen. Wir erleben eine zwar von Grund auf aufgeweckte, neugierige und fröhliche Henry -wie das bei einer 12-jährigen ja auch sein sollte-, aber es hängt beinahe durchgehend ein Schatten über ihr. Die Trauer, die Einsamkeit und vor allem das Ausgeschlossenwerden vom Arzt ihrer Mutter, ihrem Vater und ihrer Nanny Jane setzen ihr schwer zu. Sie fühlt sich hilflos und macht andererseits jedoch alles, um zu helfen. Sie kümmert sich rührend um Baby Piglet und versucht nebenbei noch selbst mit ihrem Verlust fertig zu werden. Es ist beklemmend zu lesen wie alleine und machtlos sie die ganze Zeit ist. Und dann entdeckt sie ja auf einem Streifzug durch den Wald noch eine Frau, von der sie sich sicher ist, dass es sich um eine Hexe handelt. Und dennoch zieht es sie immer wieder in ihre Nähe! Ab diesem Zeitpunkt geschehen auch noch andere seltsame Sachen, die eigentlich nicht mit rechten Dingen zugehen können! Auch dafür bekommt sie natürlich die Schuld in die Schuhe geschoben... Ihr seht, es gibt einige Geheimnisse zu erforschen ;)Generell ist mir die kleine Henry sehr schnell ans Herz gewachsen. Nicht nur die oben erwähnten Details ließen mich mit ihr mitfiebern, auch ihre ausgeprägte Fantasie bereitete mir beim Lesen viel Freude. Sie lebt ein Stück weit immer in ihren Märchen, die sie auch unermüdlich liest. Und je mehr sie darin versinkt, desto deutlicher wird dem Leser, dass stellenweise eindeutige Parallelen dazu zu erkennen sind. Auch können wir die Emotionen des Mädchens nahezu spüren, vor allem was die Ohnmacht gegenüber den ganzen Ungerechtigkeiten sowie im Gegenzug die Liebe zu ihrer Familie betrifft (die kleine Piglet ist auch auch zu süß!). Das ist Lucy Strange in meinen Augen sehr gut gelungen! Alles in allem ist "Der Gesang der Nachtigall" eine wundervolle und warmherzige Geschichte über ein kleines verängstigtes Mädchen, das alles daran setzt, seine Familie zu retten. Traurig, hoffnungsvoll, märchenhaft und stellenweise auch gruselig hat mich die Reise der mehr als mutigen Henry komplett in ihren Bann gezogen! 

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  • Der Gesang der Nachtigall

    Der Gesang der Nachtigall

    BeaSwissgirl

    22. October 2017 um 19:31

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)Durch eine begeisterte Rezi bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und es durfte spontan bei mir einziehen....Den Schreibstil fand ich wunderbar angenehm zu lesen, recht einfach gehalten, aber sehr atmosphärisch mit vielen eindrücklichen Weisheiten, die mich berührt haben.Erzählt wird aus der Sicht der zwölfjährigen Henry in der ICH- Form.Henry ist so ein Charakter, den man einfach ins Herz schliessen muss, also wenigstens ich mochte sie auf Anhieb.Von ihrem Verhalten her hätte ich sie ehrlich gesagt sogar ein bisschen jünger eingeschätzt, aber vielleicht liegt dies auch einfach an ihrem Wesen.Sie ist vordergründig nämlich kein taffes, selbstbewusstes Mädel, dennoch mausert sie sich für mich zu einer liebenswerten, mutigen Heldin.Henry ist sehr verträumt, liebt Geschichten über alles und kann so richtig darin versinken. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck und ein bewundernswertes Gespür für ihre Mitmenschen.Ihre kleine Schwester fand ich total süss und auch eine weitere Protagonistin deren Namen ich jetzt nicht nennen möchte mochte ich sehr gerne.Die ganze Geschichte hat mich wahnsinnig berührt, teilweise sogar aufgewühlt, vielleicht weil ich selber ähnliche Symptome ( aus einem anderen Grund) wie Henrys Mama durchmachen musste.Entsetzt, aber auch traurig  erlebte ich mit, wie mit ihr und Henry umgegangen  wurde und mehr als einmal hat es mir das Herz zerrissen.Trotz der oft düster, angehauchten Atmosphäre gab es aber immer wieder auch märchenhafte, hoffnungsvolle Szenen.Und obwohl es sich hier eher um ein ruhiges Buch handelt kommt es durchaus zu spannenden Momenten." Selbst wenn der Mond als schmale weisse Sichel am Himmel steht, ist er doch noch ganz da, in Dunkel gehüllt. Er ist nicht fort- wir können ihn nur nicht sehen. Suche nach dem Teil des Mondes Henrietta. Vertrau darauf, dass er da ist, selbst wenn dein Auge ihn nicht sieht"" Gegen Trauer gibt es kein Heilmittel, Henrietta. Doch es gibt etwas, das Licht ins Dunkel bringen kann- immer nur ein bisschen- und das ist das Leben selbst"Ein wunderbares, sehr stimmungsvolles, eindrückliches herzerwärmendes, zauberhaftes Buch, welches sich bestens eignet um sich mit einer heissen Tasse Tee und der Lieblingsdecke gemütlich einzukuscheln.5 Sterne

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  • Facettenreich und besonders !Ich habe ein neues Lieblings-Königskind !

    Der Gesang der Nachtigall

    InaVainohullu

    22. October 2017 um 17:05

    Nach einem sehr bitteren Schicksalsschlag zieht die Familie Abbott im Jahr 1919 von London an die englische Küste. In der Hoffnung auf Besserung des Gesundheitszustands der Mutter und in der Hoffnung das sie hier neu beginnen können.Doch es kommt alles ganz anders. Henrys Vater muss geschäftlich für längere Zeit verreisen, der Zustand der Mutter verschlechtert sich und ein ominöser Arzt, der sich von deren besonderem Fall Ehre und Ruhm verspricht, macht sich in Hope House immer weiter breit und greift in den Alltag der Abbotts ein.Henry darf ihre Mutter nicht mehr sehen und dann will man ihr auch noch Piglet wegnehmen. Als sie Hilfe bei Nanny Jane sucht, muss sie zudem erkennen, das die zwar verunsichert wirkt, sich aber trotzdem auf die Seite des Arztes schlägt, schließlich ist er Arzt. Und so steht Henry plötzlich ganz alleine da, wird von Ängsten und Zweifeln geplagt und sie braucht dringend einen Plan um ihre Familie zu retten.Meinung:Mit dieser kurzen Zusammenfassung kratze ich nur an der Oberfläche, denn sie ist weit vielschichtiger als es nach Lesen des Klappentextes den Anschein hat und sie ist auch ganz anders als man denkt.Wenn ich die Handlung mit nur wenigen Worten beschreiben dürfte, dann würde ich sagen: Es ist eine melancholische und zugleich hoffnungsvolle Familiengeschichte, die überraschend viele Facetten hat und über der ein ganz einzigartiger, intensiver Zauber liegt.Lucy Strange hat hier einen wahrlich großartigen Roman geschaffen, der nicht nur junge Leser in seinen Bann ziehen dürfte. Ich war nach wenigen Seiten schon voll und ganz von Henrys Geschichte gefangen und Henrys Schicksal traf mich so ins Herz, das sich das Buch sofort und ohne jeglichen Zweifel mal eben an die Spitze meiner Lieblings-Königskinder gesetzt hat.Der Schreibstil ist leicht und sehr flüssig zu lesen, Lucy Strange schmückt nichts unnötig aus, beschreibt aber auch nicht oberflächlich. Sie findet genau das richtige Maß und in ihren Worten lebt ein ganz eigener Zauber, der nicht zulässt, das man sich von der Geschichte löst. Man taucht komplett ein und sollte man doch einmal vom Buch aufblicken, dann ist man schon fast ein wenig irritiert, sich nicht an der englischen Küste zu finden. Mit Henry schafft sie außerdem eine wirklich ganz großartige Heldin, die ich ein ums andere Mal um ihren grenzenlosen Mut beneidet habe. Sie ist wirklich eine respekteinflößende "kleine" Person vor der man nur den imaginären Hut ziehen kann.Sie hat den Mut ganz alleine einen düsteren Wald zu betreten, den Mut nachts im Garten herumzuschleichen, den Mut sich Anweisungen ihrer Nanny zu widersetzen.Den allergrößten Mut beweist sie jedoch, als sie sich ganz allein gegen alle Erwachsenen und deren schreckliche Entscheidungen stellt und sich gegen all jene behauptet die meinen sie wüssten, was das Beste für Henrys Familie wäre !!!Henry ist für mich eine echte Heldin.Fazit:"Der Gesang der Nachtigall" ist ein ganz wunderbarer Schatz, über eine grenzenlos mutige Protagonistin, die für jene eintritt die sie liebt, auch wenn sie manchmal noch so viel Angst vor im Dunkeln lauernden Gefahren hat. Lucy Strange hat hier eine facettenreiche und wirklich besondere Geschichte geschaffen, der ich mich nicht entziehen konnte und wollte und über der ein ganz eigener Zauber liegt. Ihr müsst dieses Buch wirklich UNBEDINGT lesen !

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