Ludger Lütkehaus Nichts

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Inhaltsangabe zu „Nichts“ von Ludger Lütkehaus

Ludger Lütkehaus’ „fulminantes Philosophiegeschichtswerk“ (Taz). Kann man mehr als 750 Seiten über das „Nichts“ schreiben? Und lässt sich das lesen? Auf beide Fragen ein klares Ja. Denn der Philosophie-Dozent und Herausgeber der Schopenhauer-Werke letzter Hand, Ludger Lütkehaus, hat hier alle Register seines Könnens und Wissens gezogen und nicht nur ein Standardwerk über den philosophischen Nihilismus geschaffen, sondern zugleich ein lesenswertes Buch über die europäische Geistesgeschichte der Moderne. „Ein solches Buch müsste eigentlich noch viel länger sein“, konstatiert Die Zeit. Denn: Ihm „zu begegnen zählt zu den raren Glücksfällen des Lebens! Scharfsinnig, geistreich und mit köstlich funkelndem Sprachwitz rückt der Autor dem Nichts auf den Leib. Mag sein, dass der Weise dem Nichts ruhigen Sinnes entgegensieht. Der Leser dieses Buches tut es gelegentlich mit lautem Lachen. Ein Lesegenuss ersten Ranges. Und dabei versteht es der Autor, die Untiefen der Banalisierung einer so tiefsinnigen Frage wie der um Sein und Nichts elegant zu umschiffen“ (Literaturkritik.de). „Bei aller Schwere durchzieht das ‚Nichts‘ eine gewisse Heiterkeit, die die metaphysische Schwere des Themas gewissermaßen aufhebt“ (Berner Zeitung). „Sehr selten nur hat mir ein so trüber, trister Stoff paradoxerweise so viel Vergnügen gemacht. Und dies aus vielerlei, vor allem aber drei Gründen. Einmal wegen des Autors Belesenheit, dann wegen seiner … Konsequenz, den Dingen auf den Grund zu gehen, sie mal rationalistisch heiter, mal unnachsichtig bohrend, mal eher mokant flapsig aufzugreifen, anzugreifen und begreiflich zu machen. Das vielleicht Schönste aber: die beglückende Formulierungskunst des Ludger Lütkehaus, eine Diktion, so singulär wohl wie das Werk“ (Karlheinz Deschner, Die Welt). „Mit Misanthropie hat diese Philosophie von der puren Nichtigkeit des Nichts nichts zu tun. Dagegen spricht schon die Lust an der Polemik, am scharfsinnigen Aphorismus, am barocken Auftürmen von Satzfolgen auch. Eher möchte diese Nichts-Philosophie befreien von der Angst, von der Angst um sich selbst und um die Welt“ (Neue Zürcher Zeitung).

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  • Rezension zu "Nichts" von Ludger Lütkehaus

    Nichts

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. April 2010 um 19:44

    Nicht, dass ich nicht zu schätzen wüsste, was sich hinter „Nichts“ verbirgt, sei es nun verseit oder nichtsig. Die Sprachgewalt von Lütkehaus bedarf keiner Bibliodizee. Und mit seiner Geisteskraft schlägt er die unterhaltsamsten Purzelbäume. Ein schlechthinniges Meisterwerk. Doch: Auch nach 766 Seiten voll Ontologie und Entropie, Theodizee und Pathodizee, Kontingenz und Konvergenz, Konversion und Negation, Existenz und Insistenz, Iteration und Adaption, Abstraktion und Subsumtion, causa sui und ens a se, neuem Schnee und altem Schnee hat er mich mit Aporien perhorresziert und fühl´ ich mich wie der sprichwörtliche arme Tor. Transzendenz und Chiromantie, Religion und Philosophie ähneln alle sich irgendwie.

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