Libori-Lüge

von Ludgera Vogt 
4,6 Sterne bei28 Bewertungen
Libori-Lüge
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Blintschiks avatar

Humorvoller Krimi aus Paderborn

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Toller Regionalkrimi aus Ostwestfalen

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Inhaltsangabe zu "Libori-Lüge"

Louisas unbändige Vorfreude auf die Rückkehr ihres Freundes endet im Sprung von einem Hochhausbalkon. In einem Strauch aufgespießt, wird sie in den frühen Morgenstunden gefunden. Die Kommissare Aßmann und Gerke glauben nicht an Selbstmord, zumal sie das geheime Doppelleben des Freundes der Toten aufdecken. Und dann gibt es eine weitere Leiche ...

Trocken-launiges Ermittlerteam trifft auf grotesken Todesfall – eine perfekte Mischung aus Drama, Liebe und Humor.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783740800857
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:29.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Blintschiks avatar
    Blintschikvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Humorvoller Krimi aus Paderborn
    Wenn die Liebe dich in den Tod stürzt

    Die Krankenschwester Louisa wird, nach einem Sprung eines Hochhauses, tot aufgefunden. Die beiden Ermittler Aßmann und Gerke schließen einen Selbstmord jedoch aus, da die Verstorbene sich auf ein Wiedersehen mit ihrem Freund gefreut hatte. Als dann noch eine Tote auftaucht, ist es klar, dass mehr dahinter stecken muss.

    Ich bin schnell und leicht in die Geschichte gekommen und habe auch sofort Gefallen an dem Stil gehabt. Besonders ist mir der schwarze und trockene Humor aufgefallen, der die Geschichte aufgelockert, aber auch interessanter gemacht hat. Dadurch wirkte das Buch trotz Todesfällen lustig und locker.

    Auch die Personen haben mir gut gefallen. Zwar hat man niemanden wirklich tiefgehend kennengelernt, außer vielleicht den zwei Ermittlern, aber es hat mich nicht wirklich gestört.
    Außerdem handelt das Buch nicht nur von der Ermittlung, sondern wird auch durch eine süße und romantische Liebesgeschichte unterbrochen, die aber keinesfalls von dem eigentlichen Thema abgelenkt hat.
    Ansonsten ist es ein eher ruhiger Krimi, ohne große Action. Wobei es zwischendurch doch noch spannend wird und ich das Ende nicht vorhersehen konnte, sodass man super mitfiebern kann.

    Zusammengefasst finde ich das Buch wirklich toll. Es ist zwar kein tiefgehender und komplexer Krimi, aber dafür einer mit Herz und tollem Humor. Als Paderbornerin finde es dazu noch sehr interessant, wenn bekannte Orte vorkommen und man sich alles gut vorstellen kann wie es dort aussieht.
    Als lockere Feierabendlektüre ist dieses Buch echt zu empfehlen.

    Kommentare: 1
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    Anja-Installs avatar
    Anja-Installvor 4 Monaten
    Ein Krimi - Meisterwerk

    Rezension zu: Libori - Lüge von Ludgera Vogt
    Die Spannung, die gleich zu Anfang im Prolog aufgebaut wird, schafft die Autorin bis zum Schluss zu halten. Es ist ein Kriminalroman zum miträtseln und der Leser wird so manches Mal gekonnt in die falsche Richtung gelenkt.
    Der Roman ist sehr flüssig geschrieben und Ort, Personen und Geschehen werden sehr bildhaft dargestellt, ohne groß blumig ausgeschmückt zu sein. Man hat das Gefühl als dritter Kommissar neben Aßmann und Gerke mitzumischen. Am liebsten möchte man selber gerne mal eingreifen oder Ermittlungsfragen stellen. Ludgera Vogt hält den Leser in Bann und zieht ihn fest an der Hand durch ihre dramatische Geschichte.
    Die Kommissare Bela Aßmann und Dominik Gerke sind Personen wie aus dem Leben gegriffen mit Ecken und Kanten und eigenen Problemen, die die Ermittlungsarbeit auflockern. Kleine zahme Rennmäuse, die entwischen, ein Kommissar, der nach der Trennung seiner Frau alleine in der Wohnung überfordert ist und sich letztendlich neu verliebt. Diese Situationen mit leichtem Humor lassen den Leser zwischendurch mal aufatmen, lachen und eine Pause gönnen beim mitfiebern.
    Ich kann in diesem Krimi für mich nur einen einzigen Kritikpunkt aufführen. Die Autorin erwähnt im Lauf der Geschichte meist nur den Nachnamen der Kommissare. Aßmann und Gerke. Hier geht sie mit den Vornamen ganz sparsam um. Dadurch wirken sie für mich etwas distanzierter. Es kann aber auch sein, dass es absichtlich so gewollt war, um die anderen Personen mehr in den Vordergrund zu stellen und die Polizisten, auch wenn sie als Hauptpersonen ermitteln, doch etwas mehr zurückzunehmen.
    Darum mache ich für die Punktevergabe, wenn man nach dem 5 Sterne -System geht, keinen Abzug und vergebe für Libori Lüge 5 Sterne. Für mich ein Krimi Meisterwerk. Ich kann jedem nur empfehlen, geht mit auf Mördersuche und findet heraus, ob die Autorin und ihr Mörder euch auch auf Irrwege bringen und täuschen können.

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    CarolinCapranos avatar
    CarolinCapranovor 7 Monaten
    Spannender Regionalkrimi

    Ludgera Vogt ist mit "Libori Lüge" ein toller Einstieg in das Genre Regional-Krimi gelungen. Der Leser begleitet dabei die Kommissare Aßmann und Gerke durch die "dunkle Seite" von Paderborn und rätselt mit, wenn es um die Auflösung eines kniffeligen Falles geht. Die Pflegerin Lousia begeht einen rätselhaften Selbstmord, beim dem irgendwie nichts zusammenzupassen scheint. Und das soll nicht die einzige unerklärliche Tote bleiben.
    Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, die Geschichte bleibt durchweg spannend und ist dabei aber nicht zu blutrünstig, was mir persönlich gut gefallen hat. Man bekommt erste Einblicke in die Persönlichkeiten der Ermittler und man wünscht sich, dass dies in einem hoffentlich zweiten Teil intensiviert wird. Mir gefällt diese Art unterhaltsamer Krimis mit regionalem Bezug sehr, begleite ich doch auch schon seit langem Michael Kibler und seine Kommissare durch meine Geburtsstadt Darmstadt ;-)
    Das Cover von Libori-Lüge finde ich ebenfalls ansprechend und hochwertig und ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.

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    Mary2s avatar
    Mary2vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Regionalkrimi aus Ostwestfalen
    Sympathisches Ermittlerteam aus Paderborn enthüllt die "Libori-Lüge"

    Die ostwestfälische Autorin Ludgera Vogt hat mit „Libori-Lüge“ ihr Roman-Debüt vorgelegt – und was für eins!

    Schauplatz eines mysteriösen Balkonsturzes ist Paderborn, wo die junge Krankenschwester Louisa voller Vorfreude das Wiedersehen mit ihrem Freund vorbereitet.

    Dazu kommt es nun nicht mehr, da ihre Leiche in einem Forsythien-Strauch liegt.

    Unfall, Suizid oder Mord? Wer kann ein Interesse am Tod der Frau gehabt haben, die in diesem Hochhaus eine Patientin versorgt hatte?

     

    Als Ermittler hat Ludgera Vogt zwei Kriminalbeamte eingeführt, die sehr sympathisch und auch sehr menschlich überkommen. Der eine frisch getrennt von seiner Frau, der andere jung verwitwet und nun alleinerziehend mit einer Tochter. In passender Dosis wird neben dem Kriminalfall das Privatleben beleuchtet. Hier wird es dann sogar ein wenig romantisch.

     

    Gekonnt werden die lokalen Schauplätze eingearbeitet, Leser mit Ortskenntnis werden viele Ecken wiederfinden. Zum Verständnis des Buches ist es aber natürlich nicht erforderlich in oder um Paderborn zu wohnen. Am Ende der Lektüre weiß jeder etwas mit dem Begriff „Libori“ anzufangen.

     

    Ein weiterer Erzählstrang berichtet – zunächst aus kindlicher Perspektive – schwierige Familienverhältnisse und eine gestörte Mutter-Tochter-Beziehung. Auch hier schwingt die „Libori-Kirmes“ bedeutungsvoll mit.

    Natürlich werden am Ende alle losen Fäden verknüpft und beide Geschichten zusammengeführt.

     

    Der Plot ist gut konstruiert und schlüssig. Der Leser kann lange Zeit mit rätseln.

     

    Für mich war die Lektüre durchweg unterhaltsam. Besonders genossen habe ich den Humor, der sich oftmals in kleinen Andeutungen und Nebensätzen zeigt.

     

    Ich freue mich auf weitere Fälle mit Aßmann und Gerke.

    Klare Lese-Empfehlung für dieses tolle Debüt und natürlich volle Punktzahl.

    Kommentare: 1
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    peedees avatar
    peedeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein tolles Krimi-Debüt - ich warte schon auf den nächsten Fall von Assmann und Gerke!
    Ein tolles Krimi-Debüt

    Louisa freut sich seit langem auf die Rückkehr ihres Freundes aus den USA. Doch am Tag seiner Rückkehr springt sie von einem Hochhausbalkon in die Tiefe – sie wird regelrecht von einem Strauch aufgespiesst. War es Suizid? Die Kommissare Assmann und Gerke glauben nicht daran, erst recht nicht, als sie vom Doppelleben von Louisas Freund erfahren. Doch bevor sie wirklich weiterkommen, gibt es schon eine weitere Leiche – die Frau wohnte im gleichen Haus, wo Louisa zu Tode kam…

    Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover mit den zwei Personen auf dem Kettenkarussell – mir gefällt‘s.

    Bela Assmann und Dominik Gerke sind die beiden Kommissare, die zum Tatort gerufen werden. Sie sind von der Mordkommission und falls es sich um einen Suizid handeln würde, wären sie kurzum raus aus dieser Nummer. Aber so einfach ist es eben nicht. Es gibt viel zu viele Ungereimtheiten. Die Tote, Louisa, war als Krankenschwester für einen ambulanten Pflegedienst tätig und hatte auch eine Patientin in dem Haus, wo sie dann umkam. Wieso hätte sie sich jedoch just an dem Tag umbringen sollen, an dem ihr Freund endlich aus den USA zurückkommen würde? Sie war so unsagbar verliebt in ihn, dass sie es alle hat wissen lassen – Benni hier, Benni da… Auch die zweite Tote hat Verbindungen in die USA. Zufall?

    Assmann und Gerke sind Arbeitskollegen, aber auch befreundet. Gerke hat vor ein paar Jahren seine Frau verloren und Assmann hat ihm in dieser Zeit beruflich stark den Rücken gestärkt. Nun ist Assmann in einer schwierigen Phase, denn seine Frau hat ihn nach fünfzehn Ehejahren verlassen, für eine andere Frau! Das nagt an seinem Selbstbewusstsein. Apropos nagen: Witzig waren die Szenen mit seinen Rennmäusen „Siegfried“ und „Roy“, die immer wieder mal aus dem Käfig ausbüxten, die Wohnung auseinandernahmen und Stromkabel annagten. Mir haben die Einblicke in das Privatleben der Ermittler gut gefallen.

    Nebst der aktuellen Handlung sind immer wieder Passagen eingebaut, die von einer unbekannten Person stammen. Lange ist nicht klar, wer diese Person ist und wie sie mit der ganzen Handlung zusammenhängt. Die Autorin hat es gut geschafft, die Spannung aufrechtzuerhalten. Der Krimi hat interessante Einblicke in die Medizin gebracht, wo die Autorin ja selbst beruflich tätig ist. Beim Ende kam mir nur „Ironie des Schicksals“ in den Sinn… Mehr kann und will ich hier nicht verraten – selber lesen!
    So, das war er also, der erste Fall mit den Kommissaren Bela Assmann und Dominik Gerke. Ich betone das „der erste Fall“ absichtlich, denn ich bin überzeugt, dass das Duo Assmann und Gerke noch weitere Fälle zu lösen hat. Ich hoffe sehr, dass Ludgera Vogt schon am nächsten Fall dran ist… Vielen Dank für unterhaltsame Stunden.

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    dartmauss avatar
    dartmausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, Humorvoll, wirklich gelungen
    Der erste fall für Assmann und Gerke

    Das Cover des Buches ist etwas unscheinbar. Es sticht einem nicht sofort in Auge. Aber trotzedem hätte ich bei genauerem Hinsehen das Buch wahrscheinlich in die Hand genommen.


    Inhalt: Alles sieht nach Selbstmord aus, als die beiden Kommissare Assmann und Gerke an einem Hochhaus ankommen, wo die Leiche von Luisa liegt. Doch Luisa hatte eigentlich alles und Gründe für einen Selbstmord gibt eigentlich nicht. Assmann und Gerke nehmen die Ermittlungen auf.


    Meine Meinung: Ein wirklich gelungenes Debut, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Der Schreibstil ist äußerst flüssig, interessant, spannend und humorvoll. Besonders gefallen hat mir, das man bis zum Schluß nicht wirklich weiß, was wirklich geschehen ist. Man wird immer wieder auf eine andere Fährte gelockt. Aber genau das macht das Buch aus, man muß einfach immer weiter lesen. Hintergrundinfos bekommt aus Tagebucheinträgen, die das ganze Geschehen noch spannender machen.

    Das Ermittlerduo Assmann und Gerke sind mir bereits jetzt regelrecht ans Herz gewachsen. Hier hoffe ich wirklich auf weitere Fälle für die Beiden.


    Mein Fazit: Gelungener Start, bitte weitere Fälle für dieses Ermittlerteam.

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    rewarenis avatar
    rewarenivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, menschlich und eine tragische Lebensgeschichte. Sympathische Kommissare.
    Wenn Liebe tödlich endet!

    Nachdem Kommissar Bela Aßmann von seiner Frau verlasen worden ist, möchte er es sich einfach am Wochenende gemütlich machen. Doch ein mysteriöser Sturz der jungen Louisa von einem Hochhaus, lässt ihn und seinen Kollegen Dominik Gerke für die kommenden Tage kaum Zeit zur Ruhe zu kommen. Wer ist der geheimnisvolle Freund, den Louisa so sehnsuchtsvoll erwartet hat? Und warum stirbt eine junge Frau plötzlich während eines Fluges nach New York?

    Aßmann und Gerke müssen mühevoll die einzelnen Teile zusammen setzen und kommen dem Täter Stück für Stück näher. Als Aßmann während seiner Ermittlungen   Marleen kennen und lieben lernt weiß er noch nicht, dass auch sie eine bedeutende Rolle bei den Todesfällen spielen wird.

    Ein Katz und Mausspiel beginnt und schon bald ist klar, dass zu verliebte Frauen dem Täter ein Dorn im Auge sind.

    Und wieder einmal beschert der Emons Verlag dem Leser einen spannenden und emotionale Roman. Die Autorin Ludgera Vogt hat mit ihrem Krimi ,, Libori – Lüge´´ eine interessante Geschichte geschrieben, die mit tragischen Todesfällen endet.

    Ihre Protagonisten, allen voran die Kommissare, werden sehr menschlich und emotional dargestellt. Oft sind es nur Kleinigkeiten, wie Alltagsszenen im Büro oder das Durchsuchen einer Wohnung wo detaillierte Beschreibungen direkt liebevoll dargestellt werden ohne dass man dadurch gelangweilt wird.

    Die Autorin versteht es sowohl Spannung, als auch kleine humorvolle Szenen mit einander zu vermischen. Lange kann man mit rätseln und man findet aber keinen Zusammenhang und man tappt so wie die Kommissare im Dunkeln.

    Amüsante Dialoge zwischen den Kommissaren lockern die Geschichte immer wieder auf und selbst die Mäusejagd in Aßmanns Wohnung haben mir, obwohl es ein Krimi ist, immer wieder gefallen und zeigen die Personen mit all ihren Schwächen, Problemen und alltäglichen Sorgen.

    Ein paar Rückblendungen, in kursiver Schrift geschrieben, bieten dem Leser die zusätzliche Möglichkeit sich mit der Psyche des Täters vertraut zu machen und man erlebt die tragische Lebensgeschichte hautnah mit.

    Ein tolles Buch, mit einem doch unerwarteten, aber gerechten bitter bösen Ende.

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    Ivonne_Gerhardvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wer war der Drahtzieher ?
    Wer steckt dahinter und warum ?

    Emons steht chöne für klasse Literatur Vorallem Krimis,... Aber und ja, es kommt ein aber,.. Dieses Buch hat mich etwas Zeit gekostet,,.. Es war spannend ohne frage, da sich bis kurz vorm Schluss erst die zusammenhängen klar darstellen und man hinter die wahren Hintergründe der Taten kommt,... Ein Puzzle Teil nach dem anderen bis zum vollständigen Bild,.. Teils war die Story mit neben Storys für mich aber arg in die Länge gezogen und daher auch Zeit aufwendiger,,, ich hab es manchmal tagelang nicht weiter gelesen,... Zum Schluss hin war dann wieder mehr Action und es wurde spannender wie am Anfang,... Interessant waren die Hintergründe und die Tatvorgänge ,.... Und mit dem Täter hät ich nicht gerechnet,... Wer hätte das gedacht ? Das war positiv an der Geschichte,.. :-) der Kommissar mit seiner Lebensgeschichte war auch ein Fall für sich,.. Das ganze Team, war teils recht lustig, aber auch manchmal etwas zu kalkulierbar,... Ein Buch, welches eine tolle Story mit Hintergrund verbirgt, aber auch teils etwas langgezogen ist,... Immerhin weiß ich jetzt zusätzlich was libori ist :-) Vergangenheit des Täters gepaart mit der Gegenwart des Täters,... Rückblenden sind immer wieder eingebaut und lassen Eindrücke in die Psyche des Täters zu,...

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    S
    Sabine_Hartmannvor einem Jahr
    Kurzmeinung: solider Regionalkrimi
    Sympathischer Kommissar

    Louisa freut sich sehr auf die Rückkehr ihres Freundes, der ein halbes Jahr auf Montage in den USA war. Umso unglaubwürdiger für die Kommissare Aßmann und Gerke, dass sie in selbstmörderischer Absicht vom Balkon eines Wohnblocks in Paderborn gesprungen sein soll.

    Die Hauptfigur, Kommissar Aßmann, springt den Lesern direkt ins Herz. Er ist unprätentiös, sympathisch und hartnäckig. Obwohl wir ihm in einer unangenehmen Situation begegnen, seine Frau hat ihn zugunsten einer anderen Frau verlassen, fasst er sich ein Herz und sucht nach einem Neuanfang.

    Er lässt nicht locker, und auch seine Kollegen arbeiten verbissen daran, Licht in den seltsamen Fall zu bringen.

    Das erzählt die Autorin locker, mit viel Humor und zahlreichen Details.

    Kursiv gesetzt finden sich Auszüge aus einem Tagebuch des Täters/der Täterin, die einen Einblick in dessen/deren Seele geben, aber auch darauf hinweisen, dass einige der Verdächtigen nicht infrage kommen.

    Schade ist allerdings, dass der Klappentext bereits Informationen gibt, die der Leser erst auf Seite 150 erhält. Das raubt ein wenig die Spannung.

    Der solide Regionalkrimi liest sich rasant weg. Die Figuren, vor allem Aßmann, bleiben in Erinnerung, auch das heimelige Gefühl, das der Roman vermittelt, der Fall hingegen bleibt trotz aller Drastik ein wenig flau. Aufmerksame Leser wissen recht bald, worauf es hinauslaufen wird, und mit dem Libori im Titel hat die Handlung eigentlich nichts zu tun, außer, dass sie zur selben Zeit stattfinden.

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    Inainavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Humorvoller Whodunit-Krimi mit Paderborner Volksfest-Flair
    Humorvoller Whodunit-Krimi mit Paderborner Volksfest-Flair

    Ludgera Vogt beweist in ihrem Krimi einen wunderbaren Humor, der dem Buch eine beschwingte und farbenfrohe Note verleiht ohne in den Klamauk abzudriften. In diesem Punkt möchte ich der Autorin ein besonderes Kompliment machen. Sie hat hier meinen Geschmack punktgenau getroffen.
    Die Figuren sind (bis auf den Täter) allesamt sehr sympatisch und lebensecht. Sie könnten genauso reale Arbeitskollegen oder Familienmitglieder sein.
    Ich persönlich habe keinen Bezug zu Paderborn und weiß auch wenig über diese Stadt. Sie wird im Buch so geschildert, dass ich Lust hätte, mal einen Kurztrip dort hin zu machen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass die Autorin die Stadt sehr mag. Ich bin gespannt, ob es dort wirklich so schön ist.
    Die Libori-Lüge ist ein gelungener Miträtselkrimi, der den Leser einige Zeit im Dunkeln tappen lässt und gelungen auf falsche Fährten führt.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    L
    Liebe LovelyBooker,

    die dunklen Herbstabende haben Einzug gehalten. Was bietet sich da mehr an, als die Nase in ein spannendes Buch zu stecken? Ja, ich weiß - Ihr tut das zu jeder Jahreszeit und bei jeder Wetterlage.

    Wenn Ihr Spaß an ausgeklügelten Verbrechen und scharfzüngigen Ermittlern habt, bewerbt Euch gern um eins von 5 handsignierten Büchern von "Libori-Lüge", einem ostwestfälischen Regio-Krimi.

    Zum Inhalt

    Gemütliches Frühstück auf dem Balkon, honiggoldenes Croissant und frisch aufgebrühter Kaffee. So ist sein Plan für den Start ins Wochenende. Letztendlich bleibt Kommissar Bela Aßmann nur ein Balkon – jedoch als Tatort. Und der Appetit auf zerflossene Butter im Gebäck vergeht ihm beim Anblick der Leiche sowieso.
    Dumm gestürzt? Selbstmord? Oder hat jemand nachgeholfen? Laut Zeugenaussagen scheint ein Selbstmord ausgeschlossen. Nichts war für Louisa an jenem Tag wichtiger als die Rückkehr ihres Freundes. In einer Liebesgondel hat sie das Wiedersehen feiern wollen. Da bringt man sich doch nicht um - und schon gar nicht auf so groteske Weise.
    Erste Recherchen decken das Doppelleben ihres Freundes auf. War Louisa ihm lästig geworden? Wollte sie mehr als schnellen, zügellosen Sex? Der dreifache Familienvater ist in Erklärungsnot, da bahnt sich bereits die nächste Katastrophe an…

    Drama, Liebe und Witz - fein miteinander verwoben – geben Einblick in ein traumatisches Geheimnis aus der Libori-Vergangenheit.

    Hier findet Ihr eine Leseprobe:
    https://www.ludgera-vogt.de/textprobe/

    Ich liebe Satzvervollständigungen. Um mit von der Partie zu sein, ergänzt mir bitte bis zum 14. November folgenden Satz:
    Niemals würde ich meinen Fuß in eine Liebesgondel setzen, es sei denn...

    Ich bin gespannt auf Euren Kompromiss.

    Über eine abschließende Rezension von den Gewinnern würde ich mich sehr freuen. Und nun viel Glück.


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    L
    Das ist verrückt. Ich soll einen Krimi schreiben? Ich, die in Beziehungsdramen und Familienkonflikten zuhause bin? Schriftstellerischer Natur, versteht sich. Das kann nichts werden. So war mein erster Gedanke, als mir damals ein Literaturagent den Vorschlag unterbreitete.
    Versuch macht klug. Halbherzig nahm ich meine Arbeit auf. Was soll ich sagen? Kaum war die erste Leiche geborgen, da hatte es mich gepackt.
    Es macht Spaß, fein ausgeklügelte Verbrechen zu konstruieren, die sich dem Leser letztendlich logisch erschließen, ihn aber zunächst eine Weile rätseln lassen. Und mein geliebtes Beziehungsdrama kommt auch nicht zu kurz. Aber lest selbst…
    Eines sei noch gesagt: Das Buch lebt nicht von einer Aufeinanderfolge blutig - brutaler Morde, sondern eher von der Entwicklungsgeschichte eines Mörders/Mörderin und der Art und Weise, wie er/sie die Tat umsetzt. In dem Zusammenhang noch ein herzlichen Dankeschön an meinen Grafiker Stefan, der die einzig brutale Szene im Buchtrailer wunderbar festhält.


    Zum Inhalt

    Gemütliches Frühstück auf dem Balkon, honiggoldenes Croissant und frisch aufgebrühter Kaffee. So ist sein Plan für den Start ins Wochenende. Letztendlich bleibt Kommissar Bela Aßmann nur ein Balkon – jedoch als Tatort. Und der Appetit auf zerflossene Butter im Gebäck vergeht ihm beim Anblick der Leiche sowieso.
    Dumm gestürzt? Selbstmord? Oder hat jemand nachgeholfen? Laut Zeugenaussagen scheint ein Selbstmord ausgeschlossen. Nichts war für Louisa an jenem Tag wichtiger als die Rückkehr ihres Freundes. In einer Liebesgondel hat sie das Wiedersehen feiern wollen. Da bringt man sich doch nicht um - und schon gar nicht auf so groteske Weise.
    Erste Recherchen decken das Doppelleben ihres Freundes auf. War Louisa ihm lästig geworden? Wollte sie mehr als schnellen, zügellosen Sex? Der dreifache Familienvater ist in Erklärungsnot, da bahnt sich bereits die nächste Katastrophe an…

    Drama, Liebe und Witz - fein miteinander verwoben – geben Einblick in ein traumatisches Geheimnis aus der Libori-Vergangenheit.

    Für Liebhaber ausgeklügelter Verbrechen und scharfzüngiger Ermittler stellt der Emons Verlag 15 Bücher frei.
    Um mit von der Partie zu sein, vervollständigt mir bitte bis zum 30. Juni 2017 folgenden Satz: Um meinen Freund/meine Freundin beim Wiedersehen zu überraschen, würde ich… (Originalität soll Euch nicht reuen).

    Falls Ihr wissen möchtet, mit wem Ihr über den Regio-Krimi Libori-Lüge plaudern könnt, schaut unter www.ludgera-vogt.de

    Hier geht`s zum Buchtrailer:
    https://youtu.be/EFEJyrmDl-o

    Und hier findet Ihr eine Leseprobe:
    https://www.ludgera-vogt.de/libori-l%C3%BCge/textprobe/

    Da dies meine erste Leserunde ist, bin ich natürlich besonders gespannt auf Eure Eindrücke, Bewertungen und Kommentare. Ich freue mich auf einen regen Austausch und werde mich bemühen, so oft es geht dabei zu sein.
    Unter den 15 Bewerbern werde ich ein signiertes Kinderbuch verlosen (Infos zu den Kinderbüchern auf meiner Homepage).



    NeriFees avatar
    Letzter Beitrag von  NeriFeevor einem Jahr
    Großartiges Team! Durchweg sympathisch und amüsant.
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