Ludgera Vogt Libori-Lüge

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Inhaltsangabe zu „Libori-Lüge“ von Ludgera Vogt

Louisas unbändige Vorfreude auf die Rückkehr ihres Freundes endet im Sprung von einem Hochhausbalkon. In einem Strauch aufgespießt, wird sie in den frühen Morgenstunden gefunden. Die Kommissare Aßmann und Gerke glauben nicht an Selbstmord, zumal sie das geheime Doppelleben des Freundes der Toten aufdecken. Und dann gibt es eine weitere Leiche ...

Trocken-launiges Ermittlerteam trifft auf grotesken Todesfall – eine perfekte Mischung aus Drama, Liebe und Humor.

Genau die richtige Mischung aus Tod, Liebe und Humor.

— Faltine

Guter Krimi mit einem sympathischen Ermittlerteam! Der Humor trifft meinen Geschmack hervorragend!

— Alentschik

Ein guter Krimi mit viel Humor.

— NeriFee

Toller Debüt-Krimi, der mir tolle Lesestunden bereitet hat!

— Wildpony

Gelungenes Krimidebüt in & um Libori in Paderborn

— dreamlady66

Erschreckend und gleichzeitig wunderbar, wie ein Treffen mit Freunden.

— blaues-herzblatt

Ein Regionalkrimi der alles hat, was ich mir von diesem Genre erhoffe

— Bibliomarie

Ein rundum gelungenes Debüt. Bitte mehr davon!

— Lilofee

Solides Debüt

— Matzbach

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  • Buchverlosung zu "Libori-Lüge" von Ludgera Vogt

    Libori-Lüge

    ludgera

    Liebe LovelyBooker,die dunklen Herbstabende haben Einzug gehalten. Was bietet sich da mehr an, als die Nase in ein spannendes Buch zu stecken? Ja, ich weiß - Ihr tut das zu jeder Jahreszeit und bei jeder Wetterlage. Wenn Ihr Spaß an ausgeklügelten Verbrechen und scharfzüngigen Ermittlern habt, bewerbt Euch gern um eins von 5 handsignierten Büchern von "Libori-Lüge", einem ostwestfälischen Regio-Krimi. Zum InhaltGemütliches Frühstück auf dem Balkon, honiggoldenes Croissant und frisch aufgebrühter Kaffee. So ist sein Plan für den Start ins Wochenende. Letztendlich bleibt Kommissar Bela Aßmann nur ein Balkon – jedoch als Tatort. Und der Appetit auf zerflossene Butter im Gebäck vergeht ihm beim Anblick der Leiche sowieso. Dumm gestürzt? Selbstmord? Oder hat jemand nachgeholfen? Laut Zeugenaussagen scheint ein Selbstmord ausgeschlossen. Nichts war für Louisa an jenem Tag wichtiger als die Rückkehr ihres Freundes. In einer Liebesgondel hat sie das Wiedersehen feiern wollen. Da bringt man sich doch nicht um - und schon gar nicht auf so groteske Weise. Erste Recherchen decken das Doppelleben ihres Freundes auf. War Louisa ihm lästig geworden? Wollte sie mehr als schnellen, zügellosen Sex? Der dreifache Familienvater ist in Erklärungsnot, da bahnt sich bereits die nächste Katastrophe an… Drama, Liebe und Witz - fein miteinander verwoben – geben Einblick in ein traumatisches Geheimnis aus der Libori-Vergangenheit.Hier findet Ihr eine Leseprobe:https://www.ludgera-vogt.de/textprobe/Ich liebe Satzvervollständigungen. Um mit von der Partie zu sein, ergänzt mir bitte bis zum 14. November folgenden Satz: Niemals würde ich meinen Fuß in eine Liebesgondel setzen, es sei denn...Ich bin gespannt auf Euren Kompromiss. Über eine abschließende Rezension von den Gewinnern würde ich mich sehr freuen. Und nun viel Glück.

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  • Libori-Lüge

    Libori-Lüge

    twentytwo

    11. October 2017 um 16:24

    Der Samstagmorgen hätte für Kommissar Aßmann nicht schlechter anfangen können. Ein bizarrer Selbstmord auf nüchternen Magen ist alles andere als ein guter Start in den Tag. Dazu kommt, dass bis auf einen stark alkoholisierten Hausbewohner, niemand etwas gehört oder gesehen haben will. Entsprechend mühsam gestalten sich die ersten Ermittlungen, vor allem als herauskommt, dass es scheinbar keinen Grund für die junge Frau gab, sich das Leben zu nehmen. Im Gegenteil, alles spricht dafür dass bei dem vermeintlichen Selbstmord nachgeholfen wurde und die Kommissare es mit einem brutalen Mord zu tun haben. Viele Ungereimtheiten erschweren die Ermittlungsarbeiten und auch die Ergebnisse aus der Pathologie lassen zu wünschen übrig. Erst als es eine weitere Tote gibt, ergeben sich neue Hinweise, die Schwung in die Sache bringen.FazitEin überaus unterhaltsamer Regionalkrimi, der in seiner gelungenen Mischung aus Spannung und Humor, ein besonderer Lesespass, nicht nur für Krimifans ist.

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  • Ich werde noch zum Krimi Fan

    Libori-Lüge

    Faltine

    31. August 2017 um 20:20

    Kommissar Aßmann, wurde vor kurzem von seiner Frau wegen einer anderen verlassen und Kommissar Gerke, Witwer und Vater einer kleinen Tochter, arbeiten an einem neuen Fall. Louisa, eine Schwester in einem Ambulanten Pflegedienst, wird eines Morgens tot und aufgespießt vor dem Haus ihrer letzten Patientin gefunden. Anscheinend ist sie von einem der oberen Balkone gesprungen. Aber warum war sie überhaupt noch da und wollte an diesem Ort, zu dem sie sonst keine Verbindung hat, springen? Kollegen und Freunde berichten alle dasselbe: Sie hat sich unglaublich auf die Rückkehr ihres neuen Freundes gefreut. Warum sollte sie also springen? Die Kommissare kommen einfach nicht weiter und dann taucht auch noch eine weitere Leiche auf... 🔪 Das Cover gefällt mir wirklich gut, es ist schlicht und gibt nicht viel über den Inhalt preis. Der Schreibstil hat mich förmlich mitgerissen. Ich habe nicht einmal mein Lesezeichen gebraucht, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen wollte. Dafür, dass ich normalerweise keine Krimis lese, hat mich dieser richtig umgehauen. Ich hatte alles vor Augen, der Roman war wie ein Film für mich. Die Kapitel haben genau die richtige Länge und werden aus verschiedenen Sichten erzählt. Die beiden Kommissare sind mir schnell ans Herz gewachsen, vor allem Siegried und Roy 😏😂🐭 und ich hoffe, dass die beiden noch mal wiederkommen 😊 Ich habe die ganze Zeit nur gehofft das es eine Person NICHT ist, aber ich wäre nie drauf gekommen, wer es wirklich war. Ein wirklich guter Krimi mit genau der richtigen Mischung aus Tod, Liebe und Humor. Definitiv ein Buch für jeden Krimi Fan und jeden der es werden will!

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  • Die perfekte Mischung aus Witz und Ernst

    Libori-Lüge

    NeriFee

    05. August 2017 um 15:17

    "Die Libori-Lüge" von Ludgera Vogt hat mich zunächst aufgrund des Genres angesprochen. Krimis und Thriller gehören u.a. zu meinen bevorzugten Buchgenres. Die Aufmachung gefiel mir direkt. Die Fotografie auf dem Cover ist gelungen und auch der Schriftzug ist ansehnlich.KlappentextLouisas unbändige Vorfreude auf die Rückkehr ihres Freundes endet im Sprung von einem Hochhausbalkon. In einem Strauch aufgespießt, wird sie in den frühen Morgenstunden gefunden. Die Kommissare Aßmann und Gerke glauben nicht an Selbstmord, zumal sie das geheime Doppelleben des Freundes der Toten aufdecken. Und dann gibt es eine weitere Leiche . . .Den Schreibstil der Autorin mochte ich sofort. Witzig, trocken und dennoch immer mit der richtigen Ernsthaftigkeit. Es handelt sich um einen Krimi, mit etwas grotesker Handlung, viel Dramatik und immer einer Prise Humor. Das Ermittler-Team hatte ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Ich mochte die detaillierte Auseinandersetzung  mit den Protagonisten auf Anhieb. Ein Sprung vom Hochhausbalkon. So beginnt der tragische Mordfall. Und kurze Zeit später gibt es einen weiteren Mord. Für alle, die etwas für Mord-Ermittlungen übrig haben, ist dieses Buch genau die richtige Lektüre und für mich als Leserin war wichtig, dass ich mich mit den Charakteren identifizieren kann und auch das ist hier der Fall.Ich bedanke mich bei der Autorin und dem Verlag für das Rezensionsexemplar. 

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  • nicht voraussehbar und spannend bis zum Schluss

    Libori-Lüge

    Chrummy

    01. August 2017 um 14:28

    Mit einer Kinderbuchreihe startete Ludgera Vogt ihre Autorenkarriere. „Libori-Lüge“ ist ihr erster Ausflug ins Krimi-Genre, welcher unbestritten geglückt ist. Bela Assmann und sein Partner Dominik Gerke ermitteln im Fall der jungen Louisa, welche beim Sturz von einem Hochhaus ums Leben gekommen ist. War es Selbstmord oder vielleicht doch ein Mord? Doch wie sieht es mit einem Motiv aus? Louisa hat sich so auf die Rückkehr ihres Freundes aus den USA gefreut, warum sollte sie also kurz vor seiner Ankunft Selbstmord begehen? Irgendwie passt das Ganze nicht zusammen und es braucht einiges an Ermittlungsarbeit bis Assmann und Gerke auf die richtige Spur kommen. „Trocken-launiges Ermittlerteam trifft auf grotesken Todesfall – eine perfekte Mischung aus Drama, Liebe und Humor“ (Klappentext). Dieser kurze Satz trifft es sehr genau. Bei „Libori-Lüge“ handelt es sich um eine wundervolle Mischung aus Drama, Liebe und Humor. Vogt versteht es verschiedene Alltagssituation mit einer gehörigen Portion Situationskomik auszustatten, sodass der Leser seine helle Freude daran hat. Die Figuren, allen voran die beiden Ermittler Assmann und Gerke, sind liebevoll und realitätsnah porträtiert. Beide schliesst man sofort ins Herz. Dies liegt bestimmt auch daran, dass sie so bodenständig, imperfekt und herrlich menschlich sind. Das Buch liest sich flüssig, die Sprache ist gut verständlich und der Erzählstil passt gut zu dieser Art von humorvollem Krimi. Obwohl wie erwähnt Situationskomik und Humor massgebend zur Geltung kommen, bleibt aber auch die Spannung eines Krimis nicht auf der Strecke. Der Leser selbst tappt wie die Ermittler lange Zeit im Dunkeln. Die Geschichte ist alles andere als vorhersehbar und somit spannend bis zum Schluss. Immer wieder kommt man ins Grübeln und Rätsel, ohne einen schlüssigen Ablauf konstruieren zu können. Perfekt also für Leser, welche selber als Schnüffler agieren und mitraten wollen. Was die Spannung und Neugierde zusätzlich verstärkt, sind Auszüge aus einem Tagebuch, welche zwischen den Kapiteln eingefügt sind. Ist es das Tagebuch von Louisa? Oder vom Täter, wenn es den einen gibt? Gerade diese tiefen Einblicke in eine unbekannte Psyche lassen das Leserherz höher schlagen. Meiner Meinung nach handelt es sich bei „Libori-Lüge“ um einen tollen Kriminalroman und ein gelungenes Krimi-Debüt von Ludgera Vogt. Die Auflösung des Falles bleibt bis zum Schluss verborgen. Zahlreiche Spekulationen seitens des Leser sind möglich, doch die Chance, dass man ins Schwarze trifft ist bei diesem Krimi eher gering.

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  • Leserunde zu "Libori-Lüge" von Ludgera Vogt

    Libori-Lüge

    ludgera

    Das ist verrückt. Ich soll einen Krimi schreiben? Ich, die in Beziehungsdramen und Familienkonflikten zuhause bin? Schriftstellerischer Natur, versteht sich. Das kann nichts werden. So war mein erster Gedanke, als mir damals ein Literaturagent den Vorschlag unterbreitete. Versuch macht klug. Halbherzig nahm ich meine Arbeit auf. Was soll ich sagen? Kaum war die erste Leiche geborgen, da hatte es mich gepackt. Es macht Spaß, fein ausgeklügelte Verbrechen zu konstruieren, die sich dem Leser letztendlich logisch erschließen, ihn aber zunächst eine Weile rätseln lassen. Und mein geliebtes Beziehungsdrama kommt auch nicht zu kurz. Aber lest selbst… Eines sei noch gesagt: Das Buch lebt nicht von einer Aufeinanderfolge blutig - brutaler Morde, sondern eher von der Entwicklungsgeschichte eines Mörders/Mörderin und der Art und Weise, wie er/sie die Tat umsetzt. In dem Zusammenhang noch ein herzlichen Dankeschön an meinen Grafiker Stefan, der die einzig brutale Szene im Buchtrailer wunderbar festhält.Zum InhaltGemütliches Frühstück auf dem Balkon, honiggoldenes Croissant und frisch aufgebrühter Kaffee. So ist sein Plan für den Start ins Wochenende. Letztendlich bleibt Kommissar Bela Aßmann nur ein Balkon – jedoch als Tatort. Und der Appetit auf zerflossene Butter im Gebäck vergeht ihm beim Anblick der Leiche sowieso. Dumm gestürzt? Selbstmord? Oder hat jemand nachgeholfen? Laut Zeugenaussagen scheint ein Selbstmord ausgeschlossen. Nichts war für Louisa an jenem Tag wichtiger als die Rückkehr ihres Freundes. In einer Liebesgondel hat sie das Wiedersehen feiern wollen. Da bringt man sich doch nicht um - und schon gar nicht auf so groteske Weise. Erste Recherchen decken das Doppelleben ihres Freundes auf. War Louisa ihm lästig geworden? Wollte sie mehr als schnellen, zügellosen Sex? Der dreifache Familienvater ist in Erklärungsnot, da bahnt sich bereits die nächste Katastrophe an… Drama, Liebe und Witz - fein miteinander verwoben – geben Einblick in ein traumatisches Geheimnis aus der Libori-Vergangenheit.Für Liebhaber ausgeklügelter Verbrechen und scharfzüngiger Ermittler stellt der Emons Verlag 15 Bücher frei. Um mit von der Partie zu sein, vervollständigt mir bitte bis zum 30. Juni 2017 folgenden Satz: Um meinen Freund/meine Freundin beim Wiedersehen zu überraschen, würde ich… (Originalität soll Euch nicht reuen).Falls Ihr wissen möchtet, mit wem Ihr über den Regio-Krimi Libori-Lüge plaudern könnt, schaut unter www.ludgera-vogt.deHier geht`s zum Buchtrailer:https://youtu.be/EFEJyrmDl-oUnd hier findet Ihr eine Leseprobe:https://www.ludgera-vogt.de/libori-l%C3%BCge/textprobe/Da dies meine erste Leserunde ist, bin ich natürlich besonders gespannt auf Eure Eindrücke, Bewertungen und Kommentare. Ich freue mich auf einen regen Austausch und werde mich bemühen, so oft es geht dabei zu sein.Unter den 15 Bewerbern werde ich ein signiertes Kinderbuch verlosen (Infos zu den Kinderbüchern auf meiner Homepage).

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    Alentschik

    27. July 2017 um 13:37
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    tweedledee schreibt Und sie scheint damals ein Feuer gelegt zu haben, bei dem ihre Mutter und ihr Lover übel verletzt wurden......... was wurde aus den beiden?

    Ich würde auch gerne erfahren was genau da vorgefallen ist und wie es ausgegangen ist. Wie war dann die weitere Geschichte von Rike bis heute und hat sie noch mehr Menschen verletzt... Das ist ...

  • Toller Debüt-Krimi, der mir tolle Lesestunden bereitet hat!

    Libori-Lüge

    Wildpony

    25. July 2017 um 09:11

    Libori-Lüge  -   Ludgera Vogt Kurzbeschreibung Amazon: Louisas unbändige Vorfreude auf die Rückkehr ihres Freundes endet im Sprung von einem Hochhausbalkon. In einem Strauch aufgespießt, wird sie in den frühen Morgenstunden gefunden. Die Kommissare Aßmann und Gerke glauben nicht an Selbstmord, zumal sie das geheime Doppelleben des Freundes der Toten aufdecken. Und dann gibt es eine weitere Leiche ...Trocken-launiges Ermittlerteam trifft auf grotesken Todesfall – eine perfekte Mischung aus Drama, Liebe und Humor. Mein Leseeindruck: Ein neues Ermittlerteam mit Ecken und Kanten erleben wir im ersten Debüt-Krimi von Ludgera Vogt. Die Beschreibung und der Klappentext des Emons-Buches haben mich sehr neugierig gemacht und daher habe ich mich auch begeistert auf den Krimi gestürzt. Der beginnt jedoch gleich mit einem schlimmen Todesfall, der mir schon unter die Haut gegangen ist. Denn diese Todesart ist doch schon unvorstellbar und ich hatte wirklich tiefstes Mitleid mit dem Opfer und Gänsehaut beim lesen. Aber es bleibt nicht bei der einen Toten und so wird der Leser von einer wirklich spannenden Story und unterschiedlichen Protagonisten überrascht. Das ergibt dann natürlich für den Leser spannende Lesestunden und einige Überraschungen im Verlauf der Story. Für ein Erstlingswerk hat die Autorin Ludgera Vogt sich selbst übertroffen und einen spannenden und authentischen Krimi hier gezaubert. Gerne davon mehr! Fazit: Super gelungenes Krimidebüt. Spannende Handlung gepaart mit interessanten Protagonisten und überraschenden Details. Guter Schreibstil und insgesamt ein Top-Krimi für schöne Lesestunden. Von mir gibt es 5 Sterne ***** und die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit dem Ermittlerteam.

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  • Gelungenes Krimidebüt in & um Libori in Paderborn

    Libori-Lüge

    dreamlady66

    24. July 2017 um 22:33

    (Inhalt übernommen)Louisas unbändige Vorfreude auf die Rückkehr ihres Freundes endet im Sprung von einem Hochhausbalkon. In einem Strauch aufgespießt, wird sie in den frühen Morgenstunden gefunden. Die Kommissare Aßmann und Gerke glauben nicht an Selbstmord, zumal sie das geheime Doppelleben des Freundes der Toten aufdecken. Und dann gibt es eine weitere Leiche ...Trocken-launiges Ermittlerteam trifft auf grotesken Todesfall – eine perfekte Mischung aus Drama, Liebe und Humor.Zur (genialen) Autorin:Ludgera Vogt, 1958 in Ostwestfalen geboren, verbringt Kindheit und Jugend in einem Drei-Mädel-Haus - mit einem Förster als Familienoberhaupt. Vielleicht vom Jägerlatein des Vaters inspiriert, beschäftigt sie sich bereits zu Schulzeiten mit dem Verfassen von Texten – oder verschlingt sie im schummrigen Licht ihrer Nachttischlampe. Nach Gymnasium und Ausbildung wandert sie in den Nachbarkreis Höxter aus. Heute lebt sie mit ihrer Familie und einem Hütehund in Brakel. Ihrem erlernten Beruf ist sie treu geblieben. Sie arbeitet als Anästhesie-Schwester in einer orthopädisch/chirurgischen Fachklinik - dies allerdings nur in Teilzeit, da sie die restliche Zeit über fein ausgeklügelten Mordfällen brütet. Versehen mit einem gut dosierten Schuss Situationskomik führt sie den Leser auf unterhaltsame Art in eine Welt voller Abgründe und Aufstiege.Schreibstil/Fazit:DANKE an die Autorin sowie den emons-Verlag für Eure Zusage & schnelle Belieferung. Ich freute mich über dieses neue Krimi-Debüt mit sympathischen Ermittler-Duo im passenden Gewand mit 224 Seiten, 19 teilweise recht kurzknappen Kapiteln & in einer wunderbaren Schriftgrösse.Der Prolog war kurz & knackig, wie der Inhalt und auch die Schreibweise selbst - unverblümt & direkt, so, wie ich es mag. Der Einsteig fiel mir nicht schwer, die meisten Protagonisten kamen authentisch, gar sympathisch rüber - der Schreibstil ist leicht, locker & unverblümt.Bela Assmann ist ein Kommissar mit gemischten Gefühlen, ua auch zum weiblichen Geschlecht. Wie wird ihn sein Job wohl (heraus)fordern? Wie nah kann er neue Gefühle an sich heranlassen?Der Leser wird hier nach & nach auf- gar herausgefordert mitzurätseln & mitzudenken, es werden falsche Spuren gelegt, um einfach tiefer in diese verwobene Story um Liebe, Hass & Verrat mit einzutauchen. Hierzu eignen sich auch diese flashbacks in Kursivschrift.Welch' ein Wirrwarr an menschlichen Gefühlen...der Humor & die Leichtigkeit der Zeilen liessen mich öfters schmunzeln & gerne flott weiterlesen. Ich empfand dies einfach als eine gekonnte Mischung & kann diesen spannenden Regional-Krimi aus einer kreativen & mit Schalk besetzten Feder, der in & um Libori in Paderborn spielt, nur wärmstens empfehlen!Fortsetzung erwünscht...

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    • 2
  • Tödliche Liebe

    Libori-Lüge

    blaues-herzblatt

    21. July 2017 um 23:17

    Ein Kommissar dessen Privatleben vollständig in Trümmern liegt und eine aufgespießte Frauenleiche die viele unbequeme Fragen aufwirft, so startet der Kriminalroman "Libori-Lüge". Eine Geschichte entpuppt sich, in der ganz viel Drama, Liebe aber auch Humor eine Rolle spielen und an der am Ende die Abgründe der menschlichen Psyche deutlich werden.  Ein durch und durch guter Krimi in dem sich nicht alles nur um die Ermittlungen dreht, sondern auch die Hauptakteure und ihr Privatleben nicht zu kurz kommen.  Ludgera Vogt erzählt auf eine herzerwärmende Art und Weise von Tiefschlägen im Leben und dem wieder nach vorne schauen. Sehr gut gefällt mir die wie zufällig gewählte Einbindung von intimen Fakten und Situationen der Hauptcharaktere in die Gesamthandlung. Anders als in anderen Krimis führen diese Situationen nicht nur zum näheren Kennenlernen der Charaktere, sondern den Leser auch ermittlungstechnisch zu neuen Erkenntnissen, ausgezeichnete Idee. Der Schreibstil war ausgewählt und mit einer humorvollen Note versetzt, wobei die Autorin es trotzdem schafft mit Ernsthaftigkeit hinter die Fassade der handelnden Menschen zu schauen und deren Gefühlsleben mit klaren Worten zu erfassen. Für Gänsehaut sorgte bei mir die unbekannte Erzählstimme, die sich durch das ganze Buch zieht und am Ende ein erschreckendes Innenbild des Täters vor dem Auge des Lesers entstehen lässt. Trotz dieser Spur des Täters tappte ich erstaunlich lange im Dunkeln, was die Auflösung anging. Durch die gute Verschleierung des Täters stieg die Spannung teilweise ins Unermessliche und ich persönlich bin mir sicher das ist kein Buch, das man lange liegen lässt wenn man es erst einmal begonnen hat.  Ein wahrlich guter Krimi, den ich nur weiter empfehlen kann aber vorsicht mit Gänsehautgarantie. 

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  • Gelungenes Krimidebüt

    Libori-Lüge

    Maddinliest

    19. July 2017 um 19:31

    Kommissar Aßmann befindet sich in einer kleinen Lebenskrise. Seine Frau hat ihn verlassen und das auch noch für eine andere Frau. Dieser Umstand nagt an seinem Ego und hat dazu geführt, dass er sich ein wenig hat gehen lassen. Er nimmt sich vor, seinen Mann nun zu stehen und wird kurz darauf von seinem Kollegen zu einem Einsatz gerufen. Eine Frau ist aus dem Fenster gestürzt und die beiden Kommissare hoffen durch Hinweise auf einen Selbstmord auf eine schnelle Lösung. Stattdessen ergeben sich aber zunehmend Ungereimtheiten, die die beiden Ermittler ihre Recherchen starten lassen. Ist die Tote Opfer eines Mordes geworden oder hat sie sich aus Liebeskummer selbst getötet? "Libori-Lüge" ist der erste Kriminalroman aus der Feder von Ludgera Vogt und aus meiner Sicht ein sehr gelungenes Debüt. Sie hat mit den beiden Kommissaren Aßmann und Gerke zwei sympathische und vom Schicksal gezeichnete Ermittler geschaffen, die gemeinschaftlich ein tolles Duo abgeben. Es macht Spaß ihren authentischen und immer nachvollziehbaren Ermittlungen zu folgen und durch neue Spuren oder Begebenheiten eigene Überlegungen zur Lösung des Falls anzustellen. Die Autorin erzählt die Geschichte in einem sehr lebendigen und bild-reichen Schreibstil, der mich schnell an die Geschichte fesseln konnte. Der Spannungsbogen wird gut aufgebaut und im Verlaufe des Buches immer auf einem hohen Niveau gehalten. Gleichzeitig gelingt es der Autorin mit dem wohldosiertem Einfügen humorvoller Passagen eine lockere und angenehme Atmosphäre zu schaffen. Sehr gut gefallen hat mir auch der Einbezug eines Lokalkolorits, der mir ein wenig die Umgebung von Paderborn nähergebracht hat. Ein hoffnungsvoller und aus meiner Sicht sehr unterhaltsamer Auftakt für die beiden Kommissare, der mich hoffen lässt, noch weitere Fälle mit ihnen verfolgen zu können. Insgesamt ein gelungener Regionalkrimi mit einer guten Mischung aus Spannung und Humor, der mir ein paar unterhaltsame Stunden bescheren konnte. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und bewerte es mit fünf von fünf Sternen.   

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  • von wegen Paderboring!

    Libori-Lüge

    Mrs. Dalloway

    19. July 2017 um 13:32

    Denn hier ist ein gelungener Regionalkrimi entstanden. Ludgera Vogt hat zwei symapthische Ermittler, einen spannenden Fall und jede Menge Humor in diesem Buch untergebracht.Ich kenne mich in der Gegend relativ gut aus, da ich als Kind viel dort unterwegs war, daher war das Lesen des Buches ein wenig wie nach Hause kommen. Es hat sich toll angefühlt! Auch auf Libori war ich schon das ein oder andere Mal und in diesem Zuge möchte ich noch mal ausdrücklich das Cover loben. Es ist wirklich gut gelungen.Besonders gern mochte ich den Ermittler Aßmann, er hatte einfach das gewisse Etwas für mich. Im Zusammenspiel mit Gerke ist er einfach unschlagbar. Zusammen mit Aßmann mochte ich auch die weibliche Figur der Marleen Schulte sehr gern. So müssen Sympathieträger aussehen! Bei dem was sie gekocht hat läuft mir allein schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammen. Generell finde ich es toll, dass es nicht nur um den spannenden Fall geht, sondern man auch einiges über das Privatleben der Ermittler erfährt. Es ist eine äußerst gelungene Mischung.Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Er trifft auf jeden Fall voll meinen Geschmack, daher vergebe ich sehr gerne 5 von 5 Punkten und empfehlen dieses Buch besonders allen Ostwestfalen.

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  • Ein gelungener Einstand für Kommissar Aßmann

    Libori-Lüge

    Bibliomarie

    16. July 2017 um 17:11

    Keine gute Zeit für Kommissar Bela Aßmann, seit seine Frau ihn verlassen hat. Die Tatsache, dass sie nun mit einer Frau zusammenlebt, hat sein Selbstwertgefühl ganz schön angekratzt, so sucht er öfters Trost im Alkohol. Der morgendliche Anruf seines Kollegen Dominic Gehrke trifft ihn besonders schwer. Der Einsatz führt zu einer Frauenleiche, die aufgespießt in den Zweigen eines Strauches hängt. Ein Sprung oder Sturz aus großer Höhe, Unfall – Suizid oder gar Mord? Aber warum sollte die Krankenpflegerin Louisa in den Tod springen, alle Bekannte und Kollegen waren über ihr Liebesglück informiert, denn Freund Benni sollte gerade von einem längeren Auslandsaufenthalt zurückkommen.Ludgera Vogt hat ihren ersten Kriminalroman veröffentlicht und das Debüt ist gelungen. Sie legt einen Regionalkrimi vor, der alles hat, was ich mir von diesem Genre erhoffe. Die Schauplätze sind kenntnisreich beschrieben, es gelingt ihr Paderborn und die Bedeutung der Liborikirmes auch Ortsfremden nahe zu bringen. Mit Gehrke und Aßmann hat sie außerdem ein Kollegengespann auf den Weg gebracht, von dem ich gern noch mehr lesen möchte. Die Figuren sind gut gestaltet, sie kommen auch ohne die inzwischen schon klischeehaften Beziehungsquerelen aus.Die Spannung ist durchgehend hoch, was sicher auch an den eingestreuten Kapiteln liegt, die die Einsamkeit und die Vernachlässigung eines Kindes beschreibt, man rätselt natürlich mit, wie dieser Handlungsstrang mit dem aktuellen Fall verbunden wird.Die Sprache hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, die kleinen Episoden um die entwischten Rennmäuse von Aßmann lockern den Krimi auf, ohne dass es aufgesetzt oder gewollt witzig wirkt. Ich finde die Mischung ganz einfach gelungen und das Buch hat mir sehr großen Spaß gemacht. Ganz nebenbei ein Lob an den Emons Verlag, der wieder ein gutes Händchen für gelungene Regionalkrimis beweist.Auf neue Fälle mit dem Ermittlerduo bin ich schon sehr gespannt.      

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  • gelungenes Krimi-Debüt mit Spannung und Humor

    Libori-Lüge

    tweedledee

    13. July 2017 um 15:25

    Für Komissar Bela Aßmann läuft es momentan nicht rund. Seine Frau hat ihn verlassen und ist jetzt mit einer anderen glücklich.  Das nagt an seinem Selbstwertgefühl, auch wenn es zum Ende hin nur noch ein nebeneinander her leben war, kein miteinander. Seinen Frust bekämpft er mit Alkohol, wird am frühen morgen jedoch jäh geweckt. Sein Kollege Dominik ruft ihn zum Fundort einer Frauenleiche. Der Anblick ist nichts für Zartbesaitete, denn die Frau muss aus großer Höhe gesprungen sein und steckt aufgespießt auf den Ästen einer frisch beschnittenen Forsythie. Kein schöner Anblick. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen Selbstmord hin, doch die Routinefragen ergeben so gar keinen Anhaltspunkt für einen Suizid. Die tote Louisa war glücklich, wartete auf die Ankunft ihres Freundes, der für einige Monate in den USA war. Also laufen die Ermittlungen an.... Parallel zur aktuellen Handlung gibt es einen Strang, in dem eine Frau über ihre Kindheit berichtet. Eine Kindheit bei der alleinerziehenden Mutter, die nie Zeit für das Mädchen hatte, immer auf der Suche nach einem neuen Lover war und darüber ihre Tochter vernachlässigt hat. Als Leser ahnt man, dass diese Frau eine wichtige Rolle spielen wird, doch wer sie ist bleibt lange im Dunkeln. Ich konnte Bela Aßmann und seinem Kollegen beim Ermitteln über die Schulter schauen und dabei meine eigenen Theorien entwickeln, wobei ich lange Zeit im Dunklen tappte. Zu dürftig sind die Hinweise, doch nach und nach kommt Licht ins Dunkel. Der Schreibstil lässt sich wunderbar lesen, die Beschreibungen erzeugen Lokalkolorit und lassen die Stadt Paderborn mit dem Liborifest  vor dem inneren Auge aufleben. Der Krimi bietet Spannung und eine gute Portion Humor, was mir sehr gut gefallen hat. Mit Bela Aßmann und seinem Kollegen Dominik hat die Autorin zwei sehr sympathische Charaktere geschaffen. Beide Männer mussten Schicksalsschläge verkraften, sind freundschaftlich verbunden und ein eingeschworenes Team. Was ich sehr entspannend fand, endlich mal ein Krimi ohne Zoff und Reibereien. Neben der Ermittlungsarbeit spielt auch das Privatleben der beiden Kommissare eine Rolle, was die Figuren authentisch macht. Fazit: Spannender Regiokrimi mit einem sympathischen Duo, auf die weiteren Fälle der beiden Ermittler bin ich schon sehr gespannt.

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  • Nach diesem Debütkrimi bitte ganz schnell mehr

    Libori-Lüge

    Antek

    12. July 2017 um 18:55

    Ludgera Vogt hat hier ein Krimidebüt vorgelegt, das mich von Anfang bis Ende wirklich begeistert hat und ich kann nur hoffen, dass sie noch für viele weiter Fälle sorgen wird. Diese Autorin lasse ich auf keinen Fall mehr von meinem Radar. Es beginnt mit einem schockierenden Prolog, bei dem eine Frau erstickt, nachdem sie falsche Medikamente geschluckt haben muss, der sofort Spannung erzeugt. Wenn es schlecht läuft, dann richtig schlecht und deshalb wird Aßmann mit einem fetten Kater im Gesicht und Rennmäusen in der Wohnung, die sie gegen den Käfig getauscht haben, von einem „Dominik nervt“ im Display seines Smartphones geweckt. Zum Glück ohne Frühstück erscheint er wenig später am Tatort, denn nicht nur für den Chinesen wird wohl sein Tagesgericht „Ente am Spieß“ nicht mehr zum Renner, sondern der Anblick, der auf den frisch geschnitten Forsythienästen steckenden Leiche, wird auch zur Herausforderung für Aßmanns Magen. Vor mehr als ein Rätsel stellt sie aber auch der Fall, denn irgendwie scheint der vermeintliche Selbstmord von Pflegerin Louisa, die in dem Hochhaus aus dem sie sich gestürzt hat, eine alte Dame betreute, so gar keinen Sinn zu machen. Warum sollte sie genau an dem Tag, auf den sie sich seit einem halben Jahr so abgöttisch gefreut hat, weil ihr Freund Benni endlich von Montage aus der USA zurückkehrt, und sie scheinbar auch mitten in den letzten romantischen Vorbereitungen steckte, das Leben nehmen? Wo steckt ihr Handy, was hat die verwaiste Wohnung, deren Mieterin ebenfalls in den USA weilt und aus der Louisa gestürzt sein muss, damit zu tun, was die Frau aus dem Prolog und warum gibt es plötzlich noch eine Leiche? Das sind nur wenige Fragen, die es zu beantworten gilt. Als Leser ist man bei den Ermittlungen mit dabei und kann so wie die Kriminaler auch, selbst Vermuten und Rätseln, was mir super gut gefallen hat. Eine ganze Zeit lang war ich richtig ratlos, wer hinter den Spannung erzeugenden, kursiven Abschnitten stecken könnte, die von einer mehr als gefühlskalten Kindheit erzählen, auch wenn sich für mich das Tatmotiv immer mehr abzeichnete. Auch das Beuteschema war schnell klar, aber bitte wer könnte infrage kommen? Und selbst als sich dieses Rätsel gelichtet hat, hatte die Autorin noch ein aufklärendes Finale mit Spannung, samt einer feinen Prise Humor in petto, das für einen gelungenen Krimi sorgt. Nebenbei bekommt man auch noch eine gut gewählte Dosis an Privatem geboten. Hier sind eine spritzige Liebelei, die mit witzigen Fragen, wie „Du willst nach dem Essen eine Runde joggen gehen?“, statt mit schnülzigen Liebeserklärungen punkten kann und auch einige bewegende Momente, vor allem wenn Gerke an seine Pia denkt, mit dabei. Der lockere, super flüssige Schreibstil ist einfach herrlich und ich hatte wahren Lesegenuss. Die Seiten sind leider viel zu schnell geflogen und so war der Krimi im Nu verschlungen. Herrlich flapsig, witzige Dialoge und Gedanken haben mir mehr als oft ein fettes Grinsen aufs Gesicht gezaubert. Dass Aßmann die „spitzen verbalen Attacken“ seiner Exfrau Susanne als „weitervererbten Gendefekt seitens seiner Schwiegermutter vererbt, verbucht“ oder die Hoffnung „Lieber Gott lass ihn Durchfall haben!“, wenn Kollege Behrent aufgescheucht durch das Büro rennt, sind nur zwei Beispiele dafür. Auch originelle Vergleiche wie „Schuhe mit Kirchturmspitzen als Absätzen“ oder „es stank im Kühlschrank wie auf einem gestrandeten Fischkutter“, sind kleine Details, die den Krimi besonders machen. Ebenso mangelt es nicht an spaßigen Szenen, für ganz viel Schmunzeln sorgen schon alleine Aßmanns Rennmäuse, da kann Mann schon mal von einem ausgebüxten Mäuserich im Gesicht geweckt werden. Die Charaktere sind hervorragend dargestellt. Knapp und in wenigen Sätzen wird Bela Aßmann, der seinen filmischen Kollegen einiges voraus hat auch wenn ihn Frau Susanne verlassen hat, denn „so bescheiden hatte noch kein Drehbuchautor seinen TV-Helden im Regen stehen lassen“. Er war mir von Anfang an super sympathisch, vor allem weil er sich auch nicht unterkriegen lässt. Ebenso wenig wie sein Kollege, nein viel mehr schon Freund, Dominik Gerke, der nach dem Tod seiner geliebten Ehefrau zum Glück auch wieder optimistisch in die Zukunft sieht. Respekt verdient dieser auch, weil er sich als alleinerziehender Papa ganz großartig macht. Das tolle Ermittler Duo bekommt Unterstützung von Johanna, die sich dank der Allergie ihrer Schwiegermutter liebend gerne um die Katze der Toten annimmt, und Behrent, der öfters früher Feierabend machen darf, damit ihm nicht auch noch die Frau abhandenkommt. In diesem Team würde ich auch liebend gerne arbeiten, mit Späßchen lebt es sich doch viel leichter und Rücksicht wird auch auf jeden genommen. Auch die Verdächtigen und Nebendarsteller sind wirklich gelungen gezeichnet, bei Marleen angefangen, für die Kücheaufräumen laut Gerke schnell mal zu Aßmanns Kernkompetenzen zählt über Hetti, Gerkes Schwägerin, die nicht nur mit besonderen Haarschnitten für zusätzlichen Spaß sorgt oder den Nachbarn, der unerlaubte Fotos schießt, von denen seine Frau bestimmt nichts erfahren darf, bis hin zum pensionierten Lehrer Böckle, der nicht nur sein Wissen aus Jauchs Quizsendungen an den Mann bringen will. Wirklich gelungen ist auch das Regionalkolorit, das hier am Rande gekonnt mit der Geschichte verwebt ist. Die Kirmes auf dem Liboriberg ist immer wieder ein Thema, Bela Aßmann verbringt seine Mittagspause im Paderquellgebiet, so dass man als Leser von Deutschlands kürzestem Fluss erfährt, oder bei Gerke werden bei  der Fahrt nach Weselsburg um einen Zeugen zu vernehmen traurige Erinnerungen wach, hat er doch seine Pia damals auf der Dreiecksburg im Almetal kennengelernt und mit ihr viele Radtouren zu den Almequellen gemacht. Alles in allem alle Daumen hoch für diesen tollen Krimi der gekonnt nach Paderborn und Umgebung  entführt und mit sympathischen Ermittlern, spritzigen Szenen und Dialogen, sowie einem wirklich spannenden Fall punkten kann. Hoffentlich lässt sich die Autorin mit ihrem herrlichen Schreibstil ganz schnell noch weitere Fälle für Aßmann und seine Kollegen einfallen.

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  • Ein Fall für Aßmann und Gerke

    Libori-Lüge

    Lilofee

    12. July 2017 um 17:43

    Libori-Lügevon Ludgera Vogtein Kriminalroman erschienen am 29. Juni 2017Die Kommissare Aßmann und Gerke haben esmit einer Reihe von grotesken Todesfällen zu tun.Frauen die gerade sehr glücklich in ihrer Beziehungsind, kommen auf ungewöhnliche Art zu Tode. Die Kommissare glauben nicht an Selbstmord.Ihre Ermittlungen bringen einigeüberraschende Dinge an das Tageslicht.Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil.Die Hauptcharaktere sind sehr originell und lebensnah.Die Orte sind sehr anschaulich und bildhaft beschrieben.Es wird alles sehr detailliert dargestellt.Ein Kriminalroman mit viel Spannung und Lokalkolorit.Auch der Humor und die Liebe kommen nicht zu kurz.Ein rundum gelungenes Debüt.Bitte mehr davon!

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