Ludovic Roubaudi

 3.9 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Der Hund von Balard, Die Feuerwehrfrau und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ludovic Roubaudi

Der Hund von Balard

Der Hund von Balard

 (12)
Erschienen am 06.03.2006
Die Feuerwehrfrau

Die Feuerwehrfrau

 (6)
Erschienen am 02.10.2006
Der Hund von Balard

Der Hund von Balard

 (0)
Erschienen am 01.02.2006
Nachrichten aus der Provinz

Nachrichten aus der Provinz

 (5)
Erschienen am 22.09.2006

Neue Rezensionen zu Ludovic Roubaudi

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Rezension zu "Nachrichten aus der Provinz" von Ludovic Roubaudi

Rezension zu "Nachrichten aus der Provinz" von Ludovic Roubaudi
AnnaChivor 6 Jahren

Zwei Auftragsjournalisten reisen in die französische Provinz, um eine Story für ein Klatschblatt zu recherchieren. Dort blasen Fantasie, Umstände und emotionale Verwicklungen die Geschichte zu immer größeren Dimensionen auf - aber das "böse Ende" ist schon vorprogrammiert. Der satirisch gedachte kleine Roman kommt doch etwas zu gewollt und konstruiert daher um Vergnügen zu verbreiten. Dass am Ende der eine der beiden Journalisten noch zum Gutmenschen mutiert hat bei mir auch noch leichte Übelkeit erzeugt.

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Rezension zu "Nachrichten aus der Provinz" von Ludovic Roubaudi

Rezension zu "Nachrichten aus der Provinz" von Ludovic Roubaudi
Duffyvor 7 Jahren

Zwei Journalisten machen sich auf den Weg in die Provinz, um einer Geschichte nachzugehen, die allenfalls eine Notiz in der Rubrik "Vermischtes" wäre. Aber weil einer der beiden sich in eine dort lebende Bürgerrechtlerin verknallt, bleiben sie länger und versuchen, der kleinen Story etwas mehr Leben einzuhauchen. Leider eskaliert das Ganze nach allen Seiten.
Roubadi versucht, in seinem recht kurzen Roman ziemlich viel hineinzupacken und kratzt dadurch nur an der Oberfläche. Obdachlosigkeit, Verwaltungswahn, Politikershow und die Hauptsache: Journalismus. Die Proportionen in seiner Geschichte stimmen nicht, mal hat es Längen, mal Luftlöcher, wichtige Momente werden zu schnell durchlaufen. Der Grundton ist irgendwo zwischen flapsig und ernst, dadurch einige Male in der Gewichtung verwirrend. Im Schlussteil kann er auf drei, vier Seiten noch einiges geraderücken, nur um das Ende dann zwar konsequent, aber ziemlich klischeebefrachtet, mit unnötigen Plattitüden versehen, in zwei, drei Seiten "abzuhandeln"
Die Geschichte hätte mehr hergegeben. Wenn man sich für einen bestimmten Stoff entscheidet, muss man sich auch für eine angemessene Form entscheiden. Hier ist man eher geneigt, diesen Roman als überflüssig zu bezeichnen, obwohl er seine Momente hat.

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Rezension zu "Der Hund von Balard" von Ludovic Roubaudi

Rezension zu "Der Hund von Balard" von Ludovic Roubaudi
Beaglevor 7 Jahren

Wie stellen wir uns als Laien die große Welt des Zirkus vor? Glamourös? Geheimnisvoll? Voller Magie? Mit vielen Tieren und großartigen Artisten. Nicht umsonst gibt es das Wort „Zirkusromantik“. Es wird von Sehnsüchten und Kindheitserinnerungen genährt und bleibt wohl in einem jeden von uns ein Leben lang erhalten.

Doch es gibt natürlich auch eine Welt außerhalb der Manege. Eine Welt, die uns allzu oft unzugänglich bleibt, weil wir sie gar nicht mitbekommen. Von dieser Welt erzählt Ludovic Roubaudi in seinem Roman „Der Hund von Balard“. Er erzählt die Geschichte der Zeltbauer, einem rüden Haufen von Männern, die den Tag damit verbringen, das Zelt für die Vorstellungen herzurichten und die Abende nutzen, um zu trinken und zu pöbeln. Eine Gemeinschaft, in der jegliche Romantik fern ist. Es sind Außenseiter, die gar nicht in die normale Welt integriert sein wollen, sie möchten unter Ihresgleichen bleiben und leben in alten Wohnwägen am Rande des großen, fest stationierten Zeltes im Pariser Stadtteil Balard.

Eines Tages aber wird dieses ruhige Dasein gebrochen. Als sie einen jungen Streuner auf dem Gelände vorfinden, den sie kurzerhand in ihre Gemeinschaft aufnehmen.
…“Wie können wir ihn nennen? Hast du eine Idee, Salaam?“ „Weisnix.“ In diesem Moment dachten wir tatsächlich, Salaam hätte uns einen Namen genannt. Und wir fanden ihn gut. …
Schon bald stellt sich heraus, dass Weisnix ein Subjekt ist, ein Tier, das gerne Kunststückchen lernt, ohne, dass man es ihm groß beibringen muss. Und schnell entsteht bei den Männern die fixe Idee, ihren eigenen Zirkus zu gründen.

Ein Buch, das ohne jegliche Romantik auskommt, eine absolut ehrliche Geschichte. Sie erzählt von Träumen und Hoffnungen einfacher Männer, die verwirklicht werden sollen und alle Hoffnungen lasten auf diesem kleinen Hund. Es ist eine Geschichte, ohne viel Pathos, doch sie ist mit viel Liebe zum Zirkus erzählt. Absolut lesenswert!

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