Ludovic Roubaudi Der Hund von Balard

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Inhaltsangabe zu „Der Hund von Balard“ von Ludovic Roubaudi

Das Leben hat sie zu harten groben Kerlen gemacht. Sie arbeiten als Zeltbauer für einen Zirkus mitten in Paris, sie trinken, sie pöbeln. Und doch, als ein kleiner Hund auftaucht, der, das sehen sie sofort, das Zeug zum Zirkustier hat, scheint das öde Leben aller doch noch einmal eine Wendung zu nehmen. Diszipliniert und eifrig trainieren sie mit dem Tier. Sie übernehmen Verantwortung und rivalisieren sogar um kleine Liebesbeweise des Hundes. Wie diese harten Männer ihren Traum verwirklichen und wie er endet, erzählt dieser zauberhafte Roman.

"Das Buch geht wirklich an's Herz", da muss ich Frau Heidenreich mal zustimmen.

— Cathy75

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  • Rezension zu "Der Hund von Balard" von Ludovic Roubaudi

    Der Hund von Balard

    Beagle

    26. September 2011 um 15:49

    Wie stellen wir uns als Laien die große Welt des Zirkus vor? Glamourös? Geheimnisvoll? Voller Magie? Mit vielen Tieren und großartigen Artisten. Nicht umsonst gibt es das Wort „Zirkusromantik“. Es wird von Sehnsüchten und Kindheitserinnerungen genährt und bleibt wohl in einem jeden von uns ein Leben lang erhalten. Doch es gibt natürlich auch eine Welt außerhalb der Manege. Eine Welt, die uns allzu oft unzugänglich bleibt, weil wir sie gar nicht mitbekommen. Von dieser Welt erzählt Ludovic Roubaudi in seinem Roman „Der Hund von Balard“. Er erzählt die Geschichte der Zeltbauer, einem rüden Haufen von Männern, die den Tag damit verbringen, das Zelt für die Vorstellungen herzurichten und die Abende nutzen, um zu trinken und zu pöbeln. Eine Gemeinschaft, in der jegliche Romantik fern ist. Es sind Außenseiter, die gar nicht in die normale Welt integriert sein wollen, sie möchten unter Ihresgleichen bleiben und leben in alten Wohnwägen am Rande des großen, fest stationierten Zeltes im Pariser Stadtteil Balard. Eines Tages aber wird dieses ruhige Dasein gebrochen. Als sie einen jungen Streuner auf dem Gelände vorfinden, den sie kurzerhand in ihre Gemeinschaft aufnehmen. …“Wie können wir ihn nennen? Hast du eine Idee, Salaam?“ „Weisnix.“ In diesem Moment dachten wir tatsächlich, Salaam hätte uns einen Namen genannt. Und wir fanden ihn gut. … Schon bald stellt sich heraus, dass Weisnix ein Subjekt ist, ein Tier, das gerne Kunststückchen lernt, ohne, dass man es ihm groß beibringen muss. Und schnell entsteht bei den Männern die fixe Idee, ihren eigenen Zirkus zu gründen. Ein Buch, das ohne jegliche Romantik auskommt, eine absolut ehrliche Geschichte. Sie erzählt von Träumen und Hoffnungen einfacher Männer, die verwirklicht werden sollen und alle Hoffnungen lasten auf diesem kleinen Hund. Es ist eine Geschichte, ohne viel Pathos, doch sie ist mit viel Liebe zum Zirkus erzählt. Absolut lesenswert!

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  • Rezension zu "Der Hund von Balard" von Ludovic Roubaudi

    Der Hund von Balard

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. December 2010 um 07:57

    Eine Truppe von Zeltbauern haben nichts anderes im Sinn als die Stadt unsicher zu machen und zu Trinken. Doch ganz unerwartet taucht ein wundersames Tier - ein Hund - bei ihnen auf und plötzlich verändert sich alles. Dieser Hund ist nämlich nicht irgendein Hund, er ist ein Subjekt! Dies ist der Grund, warum alle gemeinsam plötzlich ein Ziel verfolgen. Ludovic Roubaudis Roman "Der Hund von Balard" hat mich tief berührt. Es treffen verschiedene Charaktäre aufeinander, die sich nur durch einen Hund merkwürdigerweise verändern. Wie alle gemeinsam durch harte Arbeit einen großen Traum verwirklichen können, zeigt dieses Buch. Eine wunderschöne Geschichte für zwischendurch und bis zum Schluß herzergreifend!

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  • Frage zu "Ein Winter mit Baudelaire" von Harold Cobert

    Ein Winter mit Baudelaire. Roman

    Ella

    Ich bin ein totaler Hundefreak und dazu passte es, dass mir mein Freund das wunderbare Buch über eine Freundschaft zwischen Mann und Hund schenkte, es heißt "ein Winter mit Baudelaire", geschrieben von Harold Cobert.
    Es hat mir so gut gefallen, dass ich jetzt noch mehr Bücher über dieses Thema suche. Wer Ideen hat bitte melden...

    • 8

    bond

    15. November 2010 um 12:59
  • Rezension zu "Der Hund von Balard" von Ludovic Roubaudi

    Der Hund von Balard

    metalmel

    17. December 2007 um 17:53

    Es gibt nur wenige Bücher, die einem die Tränen in die Augen treiben. Dieses macht das auf der vorletzten Seite. Kurz, knapp in nur 2 Sätzen. Ich habe alle Bücher von Ludovic Roubaudi gelesen und sein erstes war mein letztes von ihm. Gestehen muss ich allerdings, dass ich nie auf ihn aufmerksam geworden wäre, wenn ihn mir nicht eine nette Verlagsmitarbeiterin von Schirmer Graf (wo die gebundene Ausgabe erschienen ist) empfohlen hätte. So aber bin ich zum Fan geworden. Roubaudi hat selbst nach dem Abitur in einem Zirkus gearbeitet und so scheint mir das eine sehr authentische Geschichte zu sein. Ob alles genau so passiert ist, sei dahingestellt, in jedem Fall ist es eine ganz und gar wunderbare Geschichte geworden. Über den Zeltbauer-Zirkus, einen Hund, das Leben am Rande und die Liebe. Eine Gruppe von Zeltbauern schuftet in Paris für wenig Geld. Sie bauen Zelte auf und ab für alle möglichen Veranstaltungen. Sie leben am Rande der Gesellschaft, aber sie sind nicht unglücklich. Rau geht es zu, sie prügeln sich, sie stinken, sie schreien sich an, sie trinken, aber sie halten zusammen. Eines Tages läuft ihnen ein Hund zu. Er ist ein Subjekt. So nennt man in der Zirkuswelt Tiere, die gerne im Rampenlicht stehen, die von alleine kleine Kunsttückchen aufführen und den Applaus genießen. So wird der Hund trainiert, um das tollste Kunststück aufzuführen, das je ein Hund aufgeführt hat. Die Jungs wollen damit ihren eigenen Zirkus gründen. Also wird geschuftet, organisiert und trainiert, damit der Traum wahr werden kann. Und er wird wahr! Doch dann…kommen die Tränen.

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  • Rezension zu "Der Hund von Balard" von Ludovic Roubaudi

    Der Hund von Balard

    Salome

    04. May 2007 um 10:17

    "Der Typ war eine Pflaume, auch wenn er mal nicht blau war..." Gemeint ist ein Typ, den sie den Belgier nennen. Er und die anderen Jungs von der Zeltbauertruppe von Paris - Balard, zu denen auch der Erzähler der Geschichte zählt,leben zufrieden in einer rauen, aber familiären Welt am Rande der menschlichen Gesellschaft, der Welt des Zirkus. Für die Gesellschaft sind sie niemand, keiner kennt die Vergangenheit des anderen und doch haben sie einen festen Halt in ihrer Gruppe gefunden, einer bunten Mischung aus den skurrilsten Charakteren, die man sich denken kann. Ihr Alltag besteht aus harter Maloche, Glühwein, ein paar Baguettes und ihrem täglichen Besuch bei Maman Rose, der Kneipenwirtin von Balard. Chef der Truppe ist Marco, ein ehemaliger Dresseur. Er hält die Jungs zusammen, treibt sie an, ist ihnen wie ein Vater. In diesen Alltag nun trottet ein kleiner, von einem Zahnabszess geplagter Hund. Der scheue Hund scheint als würde er die Hilfe der Männer suchen, welche den Hund auch prompt in ihr Herz schließen und beschließen ihm zu helfen. Sie ziehen den kranken Zahn. Dankbar entscheidet der Hund bei diesen Männern zu bleiben; er wird ihr Leben verändern. Erweist der Hund sich doch als "Subjekt", als ein für die Dressur hochbegabtes Tier... Dieser Roman ist einfach Wahnsinn! Er entwickelt einen unheimlichen Sog, man mag das Buch kaum zur Seite legen. Die liebenswerten Akteure, die ausgefeilte Story, die authentische Kulisse des Romans und der trockene Humor; es stimmt einfach alles! Roubaudi selbst hat beim Zirkus gearbeitet und man merkt dem Roman diese Authentizität an, er weiß eben einfach wovon er spricht. Die Zirkuswelt ist so ehrlich und schön beschrieben, dass man einfach hautnah dabei ist. Dieses Buch war für mich bis zum Ende ohne Längen, ohne Makel, herzzerreißend; einfach brillant!!

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