Ludvik Glazer-Naudé

Lebenslauf von Ludvik Glazer-Naudé

Ludvik Glazer-Naudé ist in Slowenien, Österreich und Deutschland aufgewachsen, seit 1991 arbeitet er als freier Illustrator und Designer für Theater, Magazine sowie Kinder- und Jugendbuchverlage.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Mein großes Buch zur Guten Nacht (ISBN: 9783845839523)

Mein großes Buch zur Guten Nacht

Neu erschienen am 27.09.2021 als Hardcover bei arsEdition.

Alle Bücher von Ludvik Glazer-Naudé

Cover des Buches Die wilden Schwäne (ISBN: 9783845807942)

Die wilden Schwäne

 (53)
Erschienen am 03.09.2014
Cover des Buches Das Geheimnis des Astronomen (ISBN: 9783596807390)

Das Geheimnis des Astronomen

 (11)
Erschienen am 09.08.2011
Cover des Buches Bo im Wilden Land (ISBN: 9783596806294)

Bo im Wilden Land

 (9)
Erschienen am 01.09.2008
Cover des Buches Charley Feather (ISBN: 9783791516042)

Charley Feather

 (10)
Erschienen am 01.02.2007
Cover des Buches Der Erste Weltkrieg (ISBN: 9783836955829)

Der Erste Weltkrieg

 (2)
Erschienen am 28.01.2014
Cover des Buches Maggies Aufbruch in die Neue Welt (ISBN: 9783791516073)

Maggies Aufbruch in die Neue Welt

 (2)
Erschienen am 24.07.2008
Cover des Buches Die zwei Leben der Isolde G. (ISBN: 9783522176729)

Die zwei Leben der Isolde G.

 (1)
Erschienen am 15.07.2004
Cover des Buches Mein großer Märchenschatz (ISBN: 9783760732633)

Mein großer Märchenschatz

 (1)
Erschienen am 03.08.2012

Neue Rezensionen zu Ludvik Glazer-Naudé

Cover des Buches Charley Feather (ISBN: 9783791516042)Aeryns avatar

Rezension zu "Charley Feather" von Kate Pennington

Eine Feder macht noch keinen Räuber
Aerynvor 5 Monaten

Charley Feather - benannt nach der Feder an seinem Hut - ist zwar erst 14 Jahre alt, aber schon ein abgebrühter Straßenräuber in der Bande von Thomas Wild. Doch am Tag der Hinrichtung des berühmten Räubers Dick Turpin gerät sein Leben gehörig aus den Fugen, als es zum Streit zwischen Wild und einem seiner Männer kommt und bis auf Charley und der Nr. 2 der Bande, Claude Delamere genannt Frenchy, alle gefangen genommen werden. Frenchy will die Chance nutzen, denn er hat Wild einen Brief gestohlen, mit dem er hofft, reich zu werden. Charley soll ihm dabei helfen, doch schon bald müssen sie um ihr Leben fürchten, als Wild aus dem Gefängnis entkommt und Jagd auf die beiden macht. Charleys Rettung könnte ein langgehütetes Geheimnis sein: Er ist eine Sie und als Mädchen würde sie in den Straßen Londons niemand suchen. Aber kann sie den Weg in ein ehrbares Leben finden und der Rache Wilds entgehen?

Eigentlich hat die Geschichte alles, was mir gefällt. Ich mag die Zeit, das 18. Jahrhundert. Ich mag Geschichten, die in England spielen. Ich mag Räubergeschichten, mit toughen Mädchen in der Hauptrolle und ich mag es, wenn wie hier die Kapitel mit ein paar unterhaltsamen Sätzen vorweg eingeleitet werden. Trotzdem hat die Geschichte bei mir einfach nicht gezündet. Die Ich-Erzählerin Charley bleibt bis zum Ende recht farblos, was leider auch für die anderen Protagonisten gilt. Alles wirkt ein wenig angerissen, ohne überzeugend ausgeführt zu werden. Am irritierensten fand ich allerdings den ständigen Wechsel im Erzähltempus. Ohne nachvollziehbaren Grund wird ständig zwischen Präsens und Präteritum rumgesprungen. Wenn ich auch die Vergangenheitsform als  Erzähltempus bevorzuge, kann ich auch mit dem Präsens leben. Ich kann auch mit dem Wechsel zwischen beiden leben, aber nicht wie hier, wenn ich keinen Mehrwert, keine richtige Beziehung zur Handlung darin entdecken kann. Ein nettes Büchlein, das man an einem Nachmittag weglesen kann, aber auch viel verschenktes Potential. Schade. 

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Cover des Buches Die wilden Schwäne (ISBN: 9783845807942)AeppelwoiAstras avatar

Rezension zu "Die wilden Schwäne" von Wolfgang und Heike Hohlbein

Wunderschöne Märchenadaption, auch für Erwachsene!
AeppelwoiAstravor einem Jahr

Das Cover ist wunderschön. Die Schwäne ziehen sich vom Cover über den Buchrücken bis auf die Rückseite und sind super schön gemalt. Auch das Gesicht Elisas finde ich wunderschön gemalt.
Im Buch ist alles eher schlicht gehalten. Nur die Kapitelanfänge sind untermalt von einem inhaltlich passenden Motiv.
Die Geschichte gefällt mir sehr gut! Detailreiche Erzählung und gute Spannungsbögen, sowie gute Charakterbeschreibungen garantieren ein schönes Leseabenteuer und einen guten Lesefluss. Vor allem Elisa hat es mir während des Lesens angetan. Die Grausamkeiten, die die Stiefmutter ihr und ihrer Familie bereitet sind schrecklich, aber trotzdem lässt sie alles über sich ergehen und kämpft sich durch. Und wie es zu einem Märchen gehört, schafft sie es alles um Guten zu wenden.
Märchen sind definitiv nicht nur was für Kinder und das würde ich auch bei diesem Buch sagen. Ein schönes Märchen, dass man auch als Erwachsener gut lesen kann.

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Cover des Buches Die wilden Schwäne (ISBN: 9783845807942)L

Rezension zu "Die wilden Schwäne" von Wolfgang und Heike Hohlbein

Andersens neue Welt
LenaSilbernaglvor 4 Jahren


Das Cover:
Hier ist das Cover nicht nur auf die Vorderseite beschränkt, sondern geht auf die Hinterseite über. Man sieht die Schwäne und die Protagonistin. Obwohl sie nicht so aussieht, wie ich sie mir vorgestellt habe.


Das Buch: 
Hohlbein schrieb zusammen mit seiner Frau an dieser Märchenadaption. Man kann dieses Buch also durchaus in der Tradition von "Märchenmond" und dessen Folgenbänden sehen. Schon in "Märchenmond" gelingt den beiden Hohlbeins ein Klassiker der deutschen Kinder- und Jugendliteratur.
Auch in "Die wilden Schwäne" schaffen es die neiden Autoren es, einen Klassiker neu zu inszenieren. Dabei orientiert sich die Geschichte nicht etwa an einem klassischen Grimm-Märchen, sondern am gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen. Wobei zu bemerken ist, dass es sich bei den Grimms um Volksmärchen handelt. Bei Andersen handelt es sich jedoch um Kunstmärchen. Sie stellen also eigene Anforderungen an Hohlbein und seine Frau.
In dieser Geschichte bleibt nicht nur der Titel gleich, sondern auch der Name der Protagonistin Elisa. Außerdem werden die handlungstragenden Elemente übernommen. Es gibt elf Brüder, die in Schwäne verwandelt werden und eine durch und durch böse Hexe.
Dabei ist die Figur der Hexe so gezeichnet wie in einem Volksmärchen. Sie ist nur böse, obwohl ich nicht genau verstehe warum sie so lange wartet, bis sie mit Elisa abrechnen will. Ich hätte gern mehr über die Gründe der Hexe - die übrigens Nessa heißt - erfahren.
Ich finde die Anspielung des Namens Nessa auf die böse Hexe des Ostens in "Der Zauberer von Oz" sehr intelligent eingebaut und ein cooles Easter-Egg für alle, die auch dieses Werk kennen.
Elisa muss auf ihrem Weg viele Hindernisse bestreiten und ich hatte immer irgendwie das Gefühl, dass sie ziemlich hilflos wirkt. Sie wird quasi von den Machenschaften der Hexe überwältigt und kann sich nicht wehren. Sie ist deshalb nur ein Spielball der Hexe.
Doch sie bleibt nicht komplett hilflos, sondern versucht sich gegen die Hexe zu wehren. Es bleibt leider bei dem Versuch - zumindest bei ihrem Vater.  
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass alle Ungerechtigkeit dieser Welt auf Elisa fällt. Ich habe mit ihr gelitten und konnte mich sehr gut in ihre Situation hineinfühlen. 
Obwohl ich Hohlbeins Werke liebe, fand ich dieses im Gegensatz zu seinen anderen Werken, etwas schwächer. Ich fand dieses Buch nicht so düster und geheimnisvoll, wie seine anderen. Ich empfand es eher so, als hätte er alle Boshaftigkeit in eine Figur gesteckt - nämlich in Nessa.
Es gibt jedoch auch Elemente, die anders sind als im Original. Beispielsweise begegnet Elisa "ihrem" Prinzen schon viel früher und nicht erst als sie bereits ihr Aufgabe erhalten hat.
Mich fasziniert die Geschichte der Schwäne schon lange. Vor allem liebe ich das Ballett "Schwanensee" von Tschaikowsky. Dieses hat leider nicht so viel mit diesem Märchen zu tun wie dieses Buch von Hohlbein.
Trotzdem darf man die Komponente der germanischen Mythologie, die in allen drei Adaptionen vorkommt - nämlich im originalen Märchen, in diesem Buch und im Ballett - außer acht lassen. Diese ist nämlich die Szene mit den Hemden und auch die Verwandlung in Schwäne.
Elisa scheint von einer wilden Schönheit geprägt zu sein, die sich im Buch stark heraus kristallisiert. Dabei verliebt sich der Prinz im Original mehr in ihre Schönheit als in ihren Charakter. Bei Hohlbein ist dies besser gelöst, da Elisa ihren Prinz - wie bereits erwähnt - bereits früher kennen lernt und auch in einer Situation, bei der sie nicht die blühende Schönheit in Person ist. Hier kommt eine Komponente hinzu, die man als emanzipationistisch ansehen kann.
Trotzdem gibt es auch Szenen, in denen Elisa sich wegen ihrer Schönheit Sorgen macht. So gesehen ist sie etwas unsicher, trotzdem jedoch auch nicht auf den Mund gefallen.


Das war definitiv nicht mein erstes Buch von Hohlbein, sondern etwa mein 50stes. Ich liebe Hohlbeins Werke, doch manchmal lassen sich seine Werke etwas zäh lesen - so auch dieses teilweise. Das kann jedoch auch daran liegen, dass ich seit dem vierzehnten Band der "Chroniken der Unsterblichen" keinen Hohlbein mehr lesen wollte.  
  
Lieblingszitat:
"Es war die  Herz, das dich sehen ließ, was in Wahrheit geschieht, nicht deine Augen."


Fazit:
Dieses Buch richtet sich eher an Jugendliche, ich würde es für eine Altersgruppe ab 14 empfehlen. Das merkt man natürlich beim Lesen, trotzdem tut dies dem Buch keinen Abbruch und man kann es auch noch als Erwachsener lesen. Besonders dann, wenn man als Kind Andersen Märchen geliebt hat. Dieses Werk versetzt einen zurück in eine kindliche Zeit, die so auf besondere Art und Weise in der Geschichte wieder zu einem zurückkommt. 
 

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