Ludwig A von Savoyen Auf dem Gipfel des Ruwenzori

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Inhaltsangabe zu „Auf dem Gipfel des Ruwenzori“ von Ludwig A von Savoyen

Der 5 109 Meter hohe Ruwenzori gehört heute zu den beliebten Zielen von Abenteuerreisen in Afrika. Noch im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts war dieser gipfel- und gletscherreiche Gebirgsstock zwischen der Republik Kongo und Uganda von Geheimnissen umwoben. Das erste Mal erblickte ihn 1888 der Anglo-Amerikaner Henry Morton Stanley. Danach versuchten ihn mehrfach Forschungsreisende zu besteigen. 1891 gelangte Franz Stuhlmann zwar schon bis zu einer Höhe von 4 000 Metern, ohne jedoch die Schneegrenze zu erreichen. In der Folgezeit scheiterten auch einige britische Reisende. Erst 1906 bezwang der italienische Forscher und Bergsteiger Ludwig Amadeus von Savoyen, Herzog der Abruzzen, alle Gipfel des Massivs. Sein Bericht über diese Erstbesteigungen erschien bereits 1909, drei Jahre nach den Ereignissen, in deutscher Sprache und gehört heute noch zu den Standardwerken der Entdeckungsgeschichte und Alpinistik. Ein Original der deutschen Ausgabe von 1906 befindet sich in der Bibliothek des deutschen Alpenvereins in München. Stephan König vom DAV begeistert sich in der Oktober-Ausgabe der Mitgliederzeitschrift ‚Panorama’ über die Wirkung der Schilderungen: » Geradezu minutiös werden die Abschnitte der alpinistischen Forschungsreise dargestellt. Geschildert wird jede kleine ‚Nebensächlichkeit’. Kein Wunder, dass dann die Besteigung der gut 5 000 Meter hohen Gipfel gar nicht zum Höhepunkt wird - denn das wirklich Besondere an diesem Buch ist, dass es den Leser immer tiefer mit hinein nimmt in die Begebenheit, bis er schließlich glaubt, den Tropenhelm auf dem Kopf und die Stechfliegen auf seiner nackten Haut zu spüren. « Dieses berühmte Werk des italienischen Reisenden erscheint nun in der Edition Erdmann erstmals wieder in einer nur geringfügig gekürzten Neuausgabe zusammen mit den entsprechenden Schilderungen Stanleys aus dessen Buch ‚Im dunkelsten Afrika’ und Franz Stuhlmanns seltenem Bericht über seinen Versuch einer Erstbesteigung. Die Leser können so Entdeckung und Bezwingung des Ruwenzori in ihrer ganzen Spannungsbreite nachempfinden und vergleichen. DAS RUWENZORI-MASSIV Die vielfältigen Naturräume Ugandas üben eine große Faszination aus: Neben den berühmten Berggorillas (Querverweis Film: ‚Gorillas im Nebel’) locken tropische Regenwälder, üppige Buschlandschaften, weite Savannen, die tosenden Wasserwege des Nils, der Victoriasee und natürlich die schneebedeckten Gipfel des Ruwenzori. Die Flora ist das fantastischste und zugleich einzigartige Merkmal des Ruwenzori; seine Bergwälder gelten als die vegetationsdichtesten Gebiete der Erde. Durch Regen- und Bambuswälder wandert der Besucher in das Gebiet der Riesenpflanzen (Hyperflora), deren Riesenlobelien, Riesensenezien und Riesenkreuzkrautgewächsen alle vertrauten Maßstäbe sprengen. Die permanenten gewaltigen Niederschläge, die auf das Gebirge niederprasseln, fließen zwar in verschiedene Richtungen ab, speisen aber alle den Nil, den längsten Strom der Erde. 150 n. Chr. vermutete der Geograph Ptolemäus tief im Inneren Afrikas schneebedeckte Berge als Quellen des Nils. Weil die Gipfelregion des Ruwenzori zumeist von Wolken verhangen bleibt, bildeten sich zahlreiche Mythen um die legendären ‚Mondberge’. Auch für den heutigen Afrika-Tourismus ist der Ruwenzori noch immer das wildeste Gebirge des Kontinents - Abenteuer pur.
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