Ludwig Anzengruber Das vierte Gebot

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Inhaltsangabe zu „Das vierte Gebot“ von Ludwig Anzengruber

Diese Hardcover-Ausgabe ist Teil der TREDITION CLASSICS. Der Verlag tredition aus Hamburg veröffentlicht in der Buchreihe TREDITION CLASSICS Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich. Mit TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher zu verlegen und das weltweit! Die Buchreihe dient zur Bewahrung der Literatur und Förderung der Kultur. Sie trägt so dazu bei, dass viele tausend Werke nicht in Vergessenheit geraten. (Quelle:'Fester Einband/02.03.2013')

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  • Rezension zu "Das vierte Gebot" von Ludwig Anzengruber

    Das vierte Gebot
    Waldviertler

    Waldviertler

    16. January 2013 um 12:44

    Hedwig liebt Robert Frey, einen Klavierlehrer ohne Vermögen. Ihr sehr aufs Geld schauender Vater, Anton Hutterer untersagt ihr den Umgang mit dem geliebten Mann und zwingt sie zur Ehe mit dem wohlhabenden August Stolzenthaler. In ihrer Verzweiflung vertraut sich Hedwig dem Priester Eduard an, der ihr empfiehlt, dem vierten Gebot zu gehorchen: „Du sollst Vater und Mutter ehren, damit du lange lebest und es dir wohl ergehe auf Erden.“ Neben dem Haus der Familie Hutterer steht jenes des Drechslermeisters Schalanter, der ein Alkoholiker ist und seine Kinder tyrannisiert. Seine Tochter Josepha hat ein Verhältnis mit Stolzenthaler, den Hedwig auf Befehl ihres Vaters heiratet. Nach einem Jahr leidvoller Ehe mit Stolzenthaler wird Hedwig Mutter eines krankes Kindes. Klavierlehrer Frey ist inzwischen beim Militär der Vorgesetzte von Josepha Schalanters Bruder Martin. Dieser erweist sich als wenig diszipliniert, weshalb er unter Freys Befehlen leidet. Hedwig und Frey werden bei einem heimlichen Treffen von Martin und seinem Vater belauscht. Martin, der sich an Frey rächen will, berichtet Stolzenthaler vom Kontakt Hedwigs mit Frey. Obwohl Stolzenthaler selber fremdgeht, wirft er seine Frau Hedwig aus dem Haus. In der weiteren Folge erschießt Martin Schalanter seinen Vorgesetzten Robert Frey und wird zum Tode verurteilt. Hedwig und August Stolzenthaler werden geschieden und ihr Kind stirbt. Priester Eduard kommentiert das Geschehen: „Gott, der so schwere Prüfungen über Sie verhängte, wird Ihnen auch die Kraft verleihen, dieselben zu ertragen.“ – Soweit eine grobe Skizze des komplexen Inhalts. Anzengrubers meisterhaftes Drama, das erstmals (nach für den Autor entwürdigenden Zensurmaßnahmen) 1878 erschien, liest sich als ein erschütterndes Dokument, was Eltern Kindern antun, wenn sie in jedem Fall auf unbedingten Gehorsam bestehen. Spannende Dialoge, deren Inhalt leider auch nach dem 19. Jahrhundert bis in unsere Tage in vielen Teilen der Erde, leider auch in Europa, aktuell blieben...

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