Des Todes Kern

von Ludwig Demar 
4,2 Sterne bei6 Bewertungen
Des Todes Kern
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Positiv (5):
rewarenis avatar

13 spannende, geheimnisvolle und interessante Kurzgeschichten

Kritisch (1):
Velina2305s avatar

Irgendwie waren mir die Geschichten zu plump und flach erzählt. Konnte mich nicht begeistern bzw. gruseln.

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Inhaltsangabe zu "Des Todes Kern"

Eine schaurige Hütte in den Bergen, ein mysteriöses Musikstück, Dichter und Ungetüme aus finsterster Nacht. In dreizehn kurzen Geschichten wird der Leser durch die Abgründe und die Melancholie bis hin zur süßen Erlösung des Todes geführt. In sich abgeschlossen, doch miteinander verbunden, folgen die Erzählungen einem roten Faden, der den Leser zu einer entscheidenden Frage führen wird ... ist der Tod ein Verlust oder ein Gewinn?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746090931
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:19.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    rewarenis avatar
    rewarenivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: 13 spannende, geheimnisvolle und interessante Kurzgeschichten
    Der Tod als Begleiter

    Der Autor Ludwig Demar, entführt den Leser in dem Buch ,, Des Todes Kern´´ in eine düstere Welt des Todes. In 13 Kurzgeschichte und zwei Gedichten, die den Prolog und den Epilog bilden, bekommt man es mit gruseligen, geheimnisvollen, brutalen, aber auch berührenden Erzählungen zu tun.

    Es hat mich angenehm überrascht, die Vielfalt an originellen Ideen, wie der Autor an das Thema Tod herangegangen ist. Immer mit dem Hintergrund als Gedanken, ob der Tod ein Gewinn oder ein Verlust ist.

    Ein angenehmer Schreibstil erzeugt bei jeder Geschichte die passende Stimmung. Bei manchen findet man auch einen roten Faden, wo Protagonisten noch einmal auftauchen.

    Bei vielen Geschichten ist auch immer wieder eine kleine Botschaft versteckt nämlich darüber nachzudenken, wie man sein Leben bestmöglich leben kann. Die Personen in den Geschichten merken oft zu spät, was sie falsch gemacht haben oder was durch ihre eigene Schuld schief gelaufen ist und manche bekommen sogar im letzten Augenblick noch eine Chance in Frieden zu sterben. Der Autor lässt immer wieder poetische Gedankengänge einfließen, die recht angenehm sind.

    Man darf sich auf einen interessanten Mix freuen, wenn man einem Haus begegnet, das eine Seele besitzt und mit aller Macht seine ,,Menschen´´ beschützen möchte.

    Oder wenn Weine so gut schmecken, dass sie jeder probieren möchte ohne zu ahnen, welch besondere Zutat diesen Genuss bereitet.

    Aber auch ein kniffliges Ratespiel, das einen jungen Studenten zu einer besonderen Melodie führt, die besser niemand hören sollte, findet man in diesem Buch.

    Ein düster gestaltetes Cover macht schon Lust das Buch in die Hand zu nehmen und besonders gut gefallen hat mir, dass  die einzelnen Buchseiten an den vier Ecken eine Art Zierleiste aufweisen.

    Ich kann das Buch gerne empfehlen für die Leser, die Kurzgeschichten mögen, die gerne eintauchen in eine geheimnisvolle und unheimliche Welt und die sich auch ein wenig gruseln möchten.


    Kommentare: 2
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    neunsiegels avatar
    neunsiegelvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: 13 mysteriöse und gruselige Kurzgeschichten mit poetischer Note.
    Buchempfehlung an alle, die das Besondere im Horror suchen

    Dieses Buch, bestehend aus 13 außergewöhnlichen Kurzgeschichten aus dem Horrorgenre, ist meine Buchempfehlung an alle, die das Besondere im Horror und Mystery suchen! Ich hatte ja die Ehre, dieses "Debüt" vorab lesen zu dürfen.

    Inhalt und Grundstimmung: Dem Autor sind die Geschichten vom Tod (und auch vom Leben der Protagonisten) wirklich gut gelungen und jede hat einen anderen Schwerpunkt: gruselig, spannend, rätselhaft, melancholisch, poetisch, fantastisch (also im Sinne von ins Fantasygenre tendierend wie in der "Ramar"-Erzählung), gespickt mit einer Portion Humor hier und dort, was zum einen viel Abwechslung bietet und das ganze Buch noch interessanter macht.

    Die Grundstimmung ist aber gleichbleibend düster, so wie es sein soll. Blutig wird es zeitweise, aber nicht im übertriebenen Sinn. Wer hier den "ultimativen Splatter" erwartet wird vielleicht eher enttäuscht werden. Mir hat das Maß an allem gut zugesagt. Nur hätte es gern noch einen Tick gruseliger sein können (wobei es schwierig ist, diese Grundstimmung zu erzeugen).

    Toll fand ich auch, dass ein paar Kurzgeschichten zueinander führen und miteinander verknüpft sind (aber lest selbst!). Alles in allem eine tolle Leistung, wie der Autor das mystische, düstere und rätselhafte Flair in seinem Geschriebenen verpackt.

    Der Schreibstil: Elegant, lockerflockig und stellenweise etwas lyrisch, was super zum ganzen Buch passt. Am Anfang und Ende steht ein schönes Gedicht mit (Tief)sinn. Das ganze Buch ließ sich gut lesen und wirkt authentisch.

    Die Charaktere: die meisten (bis auf den Dichterfürst, der trotzdem das gewisse Etwas hatte) wirken sympathisch und meistens bodenständig. Auch findet man sich gut in ihren Emotionen wieder. Es gibt so ein paar Kaliber, die echt genial rüberkommen. Andere wirken hin und wieder fast stereotyp. Da darf von mir aus gerne noch mehr Leben und Individualität reinkommen.

    Meine Favoriten unter den Kurzgeschichten: Die letzte Melodie, Das Vermächtnis des Grafen Animus, Das beseelte Haus, Der Dichterfürst, Dunkelheit 

    Kleiner Textauszug: Bleiche Gesichter mit lidlosen weißen Augen. Einen weit geöffneten, lautlos schreienden Schlund. Nach vorne gefaltete und zugenähte Ohren. Halslos verwachsen, auf buckligem Grund ... Diese Scheußlichkeit trieb Richard nicht nur die Inspiration, sondern auch die Angst durch jede Zelle seines Körpers.

    Zitat:  "Nutzt eure Zeit, bevor sie verrinnt. Euer Geschenk ist das Leben, vergeudet es nicht blind."

    Fazit: Empfehlenswert für Mystery- und Horrorliebhaber, die aber mehr Wert auf düsteres Flair, Spannung, Gefühl und "das Außergewöhnliche" statt Blutvergießen legen.

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    Flaventuss avatar
    Flaventusvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Mit einer gut gelungenen Mischung aus Grusel und Mystery gepaart mit ein bisschen Krimi und Übersinnlichen hatte ich viel Spaß beim Lesen.
    Abwechslungsreiche Mischung kurzer Geschichten

    13 kleine Kurzgeschichten versammeln sich in diesem Buch. Eines haben sie gemein. Die thematisieren den Tod in der unterschiedlichsten Art und Weise. Mal in der Form von Horror, mal Mystery, mal in harmloser Gruselgestalt.

     

    Distanz

    Als ich die ersten Geschichten gelesen habe, fiel mir eine gewisse Distanz auf, die ich als Leser hinsichtlich der Charaktere entwickelt habe. Wer gerne (Mini-)Kurzgeschichten liest, wird wissen, wie schwer es ist, den Leser auf lediglich 10 Seiten Erzählung abzuholen.

    Mit jeder weiteren Geschichte steigt allerdings die Qualität der Erzählungen und diese konnten mich schlussendlich erreichen. Die leicht distanzierte Schreibweise ist zwar teilweise geblieben, aber dennoch fand ich Gefallen an den Geschichten.

    Es gibt allerdings auch die wirklich sehr guten Kurzgeschichten in diesem Buch, die mich vollends überzeugen konnten und die es auch schafften, eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen – auch wenn diese zuweilen in ungewöhnlicher Gestalt daherkommen, wie z.B. in Form eines Hauses.

    Letzteres lässt schon den Ideenreichtum vermuten, der in diesem Buch anzutreffen ist. Ich fand es sehr erfrischend, mit wie vielen unterschiedlichen Ideen die jeweiligen Erzählungen daherkommen.

     

    Verknüpfungen

    Überrascht werden dürfte der Leser bei den letzteren Geschichten des Buchs, denn diese knüpfen an den vorhergehenden Kurzgeschichten an. Das hat mir sehr gefallen und finde es schade, dass diese Verknüpfungen nur punktuell mit einigen Erzählungen auftreten.

    Ein Kurzgeschichtenband mit vielen Kurzgeschichten, die alle einem übergeordneten Handlungsfaden folgen, hätte durchaus seinen Reiz gehabt. So sind es lediglich einige wenige Geschichten, die untereinander einen Bezug aufzubauen vermögen.

     

    Fazit

     

    Wer sich diesem kleinen Büchlein widmet, sollte empfänglich für Kurzgeschichten und Mini-Kurzgeschichten sein. Wenn eine Geschichte auf nur wenigen Seiten erzählt wird, so bleibt nicht aus, dass kein besonderer Tiefgang erreicht wird.

    Ich persönlich lasse mich gern von solch kurzen Geschichten unterhalten, wie sie in diesem Buch anzutreffen sind. Mit einer gut gelungenen Mischung aus Grusel und Mystery gepaart mit ein bisschen Krimi und Übersinnlichen hatte ich viel Spaß beim Lesen dieser Lektüre.


    Diese und andere Rezensionen finden sich auf meinem Bücherblog.

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    Jen_loves_reading_bookss avatar
    Jen_loves_reading_booksvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Nette, kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch....
    Für lange, kalte Winterabende...

    Des Todes Kern

    von

    Ludwig Demar

    - Der Prolog

    Im Prolog hat der Autor das Thema des Buches und der 13 Geschichten zu einem Gedicht zusammengefasst.
    Das hat er so hervorragend gemacht, das ich den Prolog hier extra erwähne.
    Hut ab !
    Sehr gelungen.
    Ich hab es mehrfach gelesen, so schön finde ich es.

    - 1. Uhrlaub

    Die 1. KG kommt mit einer richtig guten Idee daher.
    Der Plot war auch okay.
    Leider empfand ich den Erzähl- und Schreibstil als sehr holprig.
    Die Story erzeugte keine Bilder in meinem Kopf.
    Die Dialoge waren recht hölzern und wirkten sehr gestelzt.
    Die Reaktionen der Charaktere kommen manchmal aus dem Nichts.
    Das hat den Lesefluss sehr gestört.

    - 2. Trugbilder

    Auch hier hatte ich die gleichen Probleme, wie bei der 1. KG in punkto Erzähl- und Schreibstil, Dialoge, Reaktionen des Protagonisten.
    Allerdings gab es hier eine sehr schöne bildhafte Beschreibung, die die erwünschte Umgebung vor meinem inneren Auge auferstehen lies.
    Die Story schweift an manchen Stellen ein wenig zu sehr aus, aber die Idee und der Plot an sich sind gut gelungen.

    - 3. Die letzte Melodie

    Tolle Idee !
    Ein wenig zu ausschweifend und vorhersehbar.
    Auch hier wirken die Dialoge hölzern und aufgesetzt.
    Die Beschreibung seiner Schnitzeljagd nach der letzten Melodie ist sehr gelungen und hat Spaß gemacht.

    - 4. Der Dichterfürst

    Hier haben wir eine Story die tatsächlich Horror-Elemente in sich trägt und wirklich sehr gelungen ist.
    Sehr gute Idee, richtig gut umgesetzt.
    Die Dialoge waren auch in Ordnung und sämtliche Reaktionen und Handlungen nachvollziehbar.
    Diese KG ist sehr flüssig und sehr dynamisch geschrieben.

    - 5. Das beseelte Haus

    Meine Lieblingsgeschichte in diesem Buch !
    Eine schöne Geschichte, die aus der Sicht eines alten Hauses geschrieben wurde.
    Sehr ungewöhnlich, sehr emotional und eine echte kleine Perle.
    Sehr flüssig erzählt und schön zu lesen, keine Holprigkeiten.

    - 6. Das Vermächtnis des Grafen Animus

    Eine sehr gute Idee, guter Plot, einfallsreich und schön erzählt. Alles stimmig.
    Gefällt mir. :-)

    - 7. Der Wirbelfresser

    Eine nette Horror-Story, die einige Wendungen nimmt, mit einem ungewöhnlichen Protagonisten. Sehr einfallsreich.

    - 8. Flucht aus Ramar

    Gefiel mir richtig gut und stellt das Bindeglied zu allen anderen Kurzgeschichten dar, was eine hervorragende Idee ist.
    Flucht aus Ramar ist quasi der Dreh- und Angelpunkt des Buches.
    Schreib-und Erzählstil sind sehr flüssig und sehr angenehm zu lesen.

    - 9. Ein edler Tropfen

    Eine schöne Gruselgeschichte ( ein wenig eklig, muss ich zugeben, aber gut), mit einem ungewöhnlichen Plot.
    Schöner Lesespaß !

    - 10. Ein Schnappschuss

    Eine nette Story für zwischendurch über die Prioritäten im Leben. ;-)

    - 11. Sieben Tage

    Eine super Idee !
    Ein richtig unsympathischer Protagonist, der erst spät begreift.

    - 12. Eine Leiche zuviel

    Eine richtig schöne Horrorstory, bei der ich einen Riesenspaß hatte.
    Richtig gut gelungen.

    -13. Dunkelheit

    Eine gute Idee.
    Das Leben kann schnell zu Ende sein und man sollte sein Handeln häufiger mal in Frage stellen.
    Mir fehlten hier noch wenig die Emotionen.
    Ansonsten schön zu lesen.

    Fazit:

    Eine schöne Zusammenstellung unterschiedlichster Geschichten, die das Thema Tod und die unterschiedlichen Arten, wie er daherkommen kann , behandeln.
    Natürlich in Horror- und Grusel-Manier, nicht wie im realen Leben.
    Hat mir insgesamt sehr gut gefallen, auch wenn meine Bewertungen unterschiedlich ausgefallen sind.
    Der Autor Ludwig Demar hat mich neugierig gemacht, daher werde ich ihn im Auge behalten. :-)
    Sein nächstes Werk habe ich schon auf meinem Kindle heruntergeladen.

    Empfehlung:

    Schöne Unterhaltung für dunkle, kalte Winterabende für alle Grusel-Fans.

    Von mir gibt's :

    4 von 5 Sternen

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    Velina2305s avatar
    Velina2305vor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Irgendwie waren mir die Geschichten zu plump und flach erzählt. Konnte mich nicht begeistern bzw. gruseln.
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    neunsiegels avatar
    neunsiegelvor 9 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Ludwig-Demars avatar
    Hallo liebe Lesefreunde,
    ich vergebe ein Printexemplar (gerne signiert). Aber jeder der mitlesen möchte, kann sich das eBook am 09. und 10.6. kostenlos bei Amazon laden.
    Ich freue mich sehr auf eure Teilnahme und natürlich eure Meinungen zu den Kurzgeschichten.

    Hochachtungsvoll
    Ludwig Demar
    Zur Leserunde

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