Ludwig Demar Des Todes Kern

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Inhaltsangabe zu „Des Todes Kern“ von Ludwig Demar

Eine schaurige Hütte in den Bergen, ein mysteriöses Musikstück, Dichter und Ungetüme aus finsterster Nacht. In dreizehn kurzen Geschichten wird der Leser durch die Abgründe und die Melancholie bis hin zur süßen Erlösung des Todes geführt.

"Hier kann er ergründen den Sinn ... ist der Tod ein Verlust oder ein Gewinn?"

Mit einer gut gelungenen Mischung aus Grusel und Mystery gepaart mit ein bisschen Krimi und Übersinnlichen hatte ich viel Spaß beim Lesen.

— Flaventus

Nette, kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch....

— Jen_loves_reading_books
  • Rezensionen
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  • Themen
  • Abwechslungsreiche Mischung kurzer Geschichten

    Des Todes Kern

    Flaventus

    11. January 2018 um 07:57

    13 kleine Kurzgeschichten versammeln sich in diesem Buch. Eines haben sie gemein. Die thematisieren den Tod in der unterschiedlichsten Art und Weise. Mal in der Form von Horror, mal Mystery, mal in harmloser Gruselgestalt.   Distanz Als ich die ersten Geschichten gelesen habe, fiel mir eine gewisse Distanz auf, die ich als Leser hinsichtlich der Charaktere entwickelt habe. Wer gerne (Mini-)Kurzgeschichten liest, wird wissen, wie schwer es ist, den Leser auf lediglich 10 Seiten Erzählung abzuholen. Mit jeder weiteren Geschichte steigt allerdings die Qualität der Erzählungen und diese konnten mich schlussendlich erreichen. Die leicht distanzierte Schreibweise ist zwar teilweise geblieben, aber dennoch fand ich Gefallen an den Geschichten. Es gibt allerdings auch die wirklich sehr guten Kurzgeschichten in diesem Buch, die mich vollends überzeugen konnten und die es auch schafften, eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen – auch wenn diese zuweilen in ungewöhnlicher Gestalt daherkommen, wie z.B. in Form eines Hauses. Letzteres lässt schon den Ideenreichtum vermuten, der in diesem Buch anzutreffen ist. Ich fand es sehr erfrischend, mit wie vielen unterschiedlichen Ideen die jeweiligen Erzählungen daherkommen.   Verknüpfungen Überrascht werden dürfte der Leser bei den letzteren Geschichten des Buchs, denn diese knüpfen an den vorhergehenden Kurzgeschichten an. Das hat mir sehr gefallen und finde es schade, dass diese Verknüpfungen nur punktuell mit einigen Erzählungen auftreten. Ein Kurzgeschichtenband mit vielen Kurzgeschichten, die alle einem übergeordneten Handlungsfaden folgen, hätte durchaus seinen Reiz gehabt. So sind es lediglich einige wenige Geschichten, die untereinander einen Bezug aufzubauen vermögen.   Fazit   Wer sich diesem kleinen Büchlein widmet, sollte empfänglich für Kurzgeschichten und Mini-Kurzgeschichten sein. Wenn eine Geschichte auf nur wenigen Seiten erzählt wird, so bleibt nicht aus, dass kein besonderer Tiefgang erreicht wird. Ich persönlich lasse mich gern von solch kurzen Geschichten unterhalten, wie sie in diesem Buch anzutreffen sind. Mit einer gut gelungenen Mischung aus Grusel und Mystery gepaart mit ein bisschen Krimi und Übersinnlichen hatte ich viel Spaß beim Lesen dieser Lektüre. Diese und andere Rezensionen finden sich auf meinem Bücherblog.

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  • Für lange, kalte Winterabende...

    Des Todes Kern

    Jen_loves_reading_books

    06. January 2018 um 13:54

    Des Todes KernvonLudwig Demar- Der PrologIm Prolog hat der Autor das Thema des Buches und der 13 Geschichten zu einem Gedicht zusammengefasst.Das hat er so hervorragend gemacht, das ich den Prolog hier extra erwähne.Hut ab !Sehr gelungen.Ich hab es mehrfach gelesen, so schön finde ich es.- 1. UhrlaubDie 1. KG kommt mit einer richtig guten Idee daher.Der Plot war auch okay.Leider empfand ich den Erzähl- und Schreibstil als sehr holprig.Die Story erzeugte keine Bilder in meinem Kopf.Die Dialoge waren recht hölzern und wirkten sehr gestelzt.Die Reaktionen der Charaktere kommen manchmal aus dem Nichts.Das hat den Lesefluss sehr gestört.- 2. TrugbilderAuch hier hatte ich die gleichen Probleme, wie bei der 1. KG in punkto Erzähl- und Schreibstil, Dialoge, Reaktionen des Protagonisten.Allerdings gab es hier eine sehr schöne bildhafte Beschreibung, die die erwünschte Umgebung vor meinem inneren Auge auferstehen lies.Die Story schweift an manchen Stellen ein wenig zu sehr aus, aber die Idee und der Plot an sich sind gut gelungen.- 3. Die letzte MelodieTolle Idee !Ein wenig zu ausschweifend und vorhersehbar.Auch hier wirken die Dialoge hölzern und aufgesetzt.Die Beschreibung seiner Schnitzeljagd nach der letzten Melodie ist sehr gelungen und hat Spaß gemacht.- 4. Der DichterfürstHier haben wir eine Story die tatsächlich Horror-Elemente in sich trägt und wirklich sehr gelungen ist.Sehr gute Idee, richtig gut umgesetzt.Die Dialoge waren auch in Ordnung und sämtliche Reaktionen und Handlungen nachvollziehbar.Diese KG ist sehr flüssig und sehr dynamisch geschrieben.- 5. Das beseelte HausMeine Lieblingsgeschichte in diesem Buch !Eine schöne Geschichte, die aus der Sicht eines alten Hauses geschrieben wurde.Sehr ungewöhnlich, sehr emotional und eine echte kleine Perle.Sehr flüssig erzählt und schön zu lesen, keine Holprigkeiten.- 6. Das Vermächtnis des Grafen AnimusEine sehr gute Idee, guter Plot, einfallsreich und schön erzählt. Alles stimmig.Gefällt mir. :-)- 7. Der WirbelfresserEine nette Horror-Story, die einige Wendungen nimmt, mit einem ungewöhnlichen Protagonisten. Sehr einfallsreich.- 8. Flucht aus RamarGefiel mir richtig gut und stellt das Bindeglied zu allen anderen Kurzgeschichten dar, was eine hervorragende Idee ist.Flucht aus Ramar ist quasi der Dreh- und Angelpunkt des Buches.Schreib-und Erzählstil sind sehr flüssig und sehr angenehm zu lesen.- 9. Ein edler TropfenEine schöne Gruselgeschichte ( ein wenig eklig, muss ich zugeben, aber gut), mit einem ungewöhnlichen Plot.Schöner Lesespaß !- 10. Ein SchnappschussEine nette Story für zwischendurch über die Prioritäten im Leben. ;-)- 11. Sieben TageEine super Idee !Ein richtig unsympathischer Protagonist, der erst spät begreift.- 12. Eine Leiche zuvielEine richtig schöne Horrorstory, bei der ich einen Riesenspaß hatte.Richtig gut gelungen.-13. DunkelheitEine gute Idee.Das Leben kann schnell zu Ende sein und man sollte sein Handeln häufiger mal in Frage stellen.Mir fehlten hier noch wenig die Emotionen.Ansonsten schön zu lesen.Fazit:Eine schöne Zusammenstellung unterschiedlichster Geschichten, die das Thema Tod und die unterschiedlichen Arten, wie er daherkommen kann , behandeln.Natürlich in Horror- und Grusel-Manier, nicht wie im realen Leben.Hat mir insgesamt sehr gut gefallen, auch wenn meine Bewertungen unterschiedlich ausgefallen sind.Der Autor Ludwig Demar hat mich neugierig gemacht, daher werde ich ihn im Auge behalten. :-)Sein nächstes Werk habe ich schon auf meinem Kindle heruntergeladen.Empfehlung:Schöne Unterhaltung für dunkle, kalte Winterabende für alle Grusel-Fans. Von mir gibt's :4 von 5 Sternen

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