Ludwig Feuerbach Ludwig Feuerbach - Gesammelte Werke / Das Wesen des Christentums

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Inhaltsangabe zu „Ludwig Feuerbach - Gesammelte Werke / Das Wesen des Christentums“ von Ludwig Feuerbach

Bereits 1839 wurde das philosophische Hauptwerk Ludwig Feuerbachs in den "Hallischen Jahrbüchern" als ein Gegenstück zu Kant, als "Kritik der unreinen Vernunft" erstmals öffentlich angekündigt. Erschienen ist die 1. Auflage schließlich im Juni 1841, zwei Monate später war sie nahezu vergriffen – wobei die Verbote in Österreich und einigen anderen Staaten und die sofort einsetzenden publizistischen Angriffe zu seiner Popularität noch beitrugen. "Das Wesen des Christentums" ist das Resultat eines langwierigen Prozesses der Auseinandersetzung Feuerbachs mit der Hegelschen Philosophie, insbesondere mit dessen Religionsphilosophie. In polemischem Gegensatz zu Hegel zielt die Schrift auf den Nachweis, dass der zentrale Punkt aller Religion der Mensch in seinem Verhältnis zu sich selbst und zur Natur ist: Die Welt der Religion und Theologie sei nur die phantastisch verkehrte Widerspiegelung der irdischen Welt, Transponierung des Menschen als Gottheit in eine erdachte und geglaubte überirdische Existenz. Feuerbach versucht den Nachweis zu führen, dass das "innerste Geheimnis" der Religion, ihr undurchschauter "rationeller Kern", der Mensch selbst sei und dass Theologie letztlich nichts anderes ist als die Lehre von dem als göttliches Wesen vorgestellten Menschen – mithin religiöse Anthropologie.

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  • Rezension zu "Das Wesen des Christentums" von Ludwig Feuerbach

    Ludwig Feuerbach - Gesammelte Werke / Das Wesen des Christentums
    Sokrates

    Sokrates

    19. February 2007 um 15:42

    Ein sehr aufschlussreiches Buch. In vielen Ideen knüpft später Freud mit seiner Religionskritik an, doch Feuerbach bleibt wohl der Beginn der kritischen Religionswissenschaft für das Christentum. -- Wohl für manche Bereiche zutreffend beschreibt Feuerbach, aus welchen Strukturen Religion überhaupt entsteht. Hierbei orientiert er sich ausschließlich am Christentum und stellt in letzter Konsequenz fest, dass Religion nichts anderes ist als ein Abbild des idealen Menschen, etwas Überhöhtes, das die Vollkommenheit der menschlichen Natur in sich trägt und daher als Ideal geeignet ist. Folglich ist Religion nicht etwas Gottgegebenes, sonders etwas urmenschliches und verliert dadurch auch seinen sakralen Charakter. -- Die Sprache ist leicht zu verstehen; Feuerbach ist somit auch für den philosophisch oder religionswissenschaftlich wenig versierten Leser verstehbar. Unbedingt empfehlenswert!

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