Ludwig Renn Krieg

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Inhaltsangabe zu „Krieg“ von Ludwig Renn

"Das deutsche Buch vom Krieg, das überdauern wird: Nie verlässt den Erzähler dieser berichtende Ton, und diese wuchtige, vor dem Krieg einzig legitime Formel hat Ludwig Renn zur Meisterschaft gezwungen. Dieses Buch ist die Wahrheit und Menschlichkeit zugleich." NZZ Unter dem Namen Ludwig Renn veröffentlichte der frühere kaiserliche Offizier Arnold Vieth von Golßenau das Buch "Krieg", das Weltruhm erlangte: Ein einfacher Soldat wird am Tag der Mobilmachung Gefreiter und noch im August 1914 an die Westfront kommandiert. Er führt beflissen Befehle aus, bis er zu ahnen beginnt, dass das Grauen nicht nur ohne höheren, sondern völlig ohne Sinn ist. 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges ist Ludwig Renns Bestseller endlich wieder lieferbar: "Einfach, unpathetisch und sparsam: Dieses Buch spricht durch seine Wahrheit für sich selber und sagt über den Krieg mehr als alle Anklagen und Verteidigungen." LITERARISCHE WELT "Die Bücher von Remarque und Ludwig Renn bieten qualitativ keine Unterschiede; beide wuchsen aus Anschauung und Erlebnis, beide hat die Erinnerung in langen Jahren geformt. Sie sind ganz und gar das feierliche Verdikt, das dem Krieg die Ehre aberkennt und ihn vor versammelter Menschheit degradiert." CARL VON OSSIETZKY, TRÄGER DES FRIEDENSNOBELPREISES Mit einem Essay von Theodor Heuss über die beiden großen Antikriegsbücher von Ludwig Renn ("Krieg") und Erich Maria Remarque ("Im Westen nichts Neues") (Quelle:'Fester Einband/17.02.2014')

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  • Leserunde zu "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf

    Mrs Dalloway

    aba

    Ich freue mich, die nächste Leserunde zu der LovelyBooks Klassiker Zeitreise eröffnen zu dürfen. Mit "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf geht es weiter. Zur Ausgabe Mit seinen kühnen Sprüngen in die Bewusstseinsströme der Protagonisten zählt "Mrs Dalloway" längst zu den Klassikern der Moderne. Ob erotische Phantasien beim Einkauf in der Stadt, ob Todesängste oder die Erinnerung an alte Träume – was den Roman so einzigartig macht, ist Virginia Woolfs wacher Sinn für die Brüchigkeit unserer Existenz. Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Über Virginia Woolf Virginia Woolf, am 25. Januar 1882 in London geboren, wuchs im großbürgerlichen Milieu des viktorianischen England auf. Ihr Leben lang litt sie unter wiederkehrenden psychischen Krisen. 1912 heiratete sie Leonard Woolf; zusammen gründeten sie 1917 den Verlag "The Hogarth Press". Ihr Haus war ein Zentrum der intellektuellen "Bloomsbury Group". Am 28. März 1941 nahm Virginia Woolf sich unter dem Eindruck der Verwüstungen des Zweiten Weltkrieges und erneut bedroht von einer Verdunkelung ihres Gemüts das Leben. Zusammen mit den S. Fischer Verlagen lade ich euch zu einer Leserunde zu diesem Klassiker ein. Für die Leserunde werden vom Verlag 10 Freiexemplare zur Verfügung gestellt. Diese werden unter den Interessenten verlost. Ihr könnt aber auch mit euren eigenen Exemplaren teilnehmen oder solche bei den Fischer Verlagen erwerben, wenn ihr diese Leserunde auf keinen Fall verpassen möchtet. Wer ein Exemplar gewinnen möchte, antwortet bitte bis zum 28.06.2013 auf folgende Frage: "Clarissa Dalloway führt ein großes Haus im vornehmen Londoner Stadtteil Westminster. Eine ihrer glänzenden Soireen soll an einem Junitag des Jahres 1923 stattfinden. Der Ablauf dieses einen Tages bildet die Gegenwart des Romans, in die Clarissa durch die Stundenschläge des Big Ben immer wieder zurückgeholt wird." Ein Roman an einem einzigen Tag. Kennt ihr noch einen Roman, der an nur einem Tag spielt (oder in einer Nacht)? Mir fällt natürlich "Ulysses" ein, der übrigens als Inspiration für "Mrs Dalloway" gedient hat. Ich bin gespannt auf eure Antworten. Vielleicht sind da auch wieder neue Lesetipps! Eine Bitte: Benutzt die Spoilerfunktion für eure Bewerbungen nicht. Danke! Wichtig: Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension.

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  • Buch-Assoziationen - Bücher passend zu Substantiven, Adjektiven und Verben lesen!

    Die Verratenen

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben, gerade hatte ich spontan eine Idee und vielleicht haben ja ein paar Lust dabei mitzumachen! In diesem Thema soll in jeder Woche ein anderes Wort im Mittelpunkt stehen. Dieses Wort kann eigentlich jeder Art sein, egal ob Substantiv, Adjektiv, Verb, Farbe etc. - dabei ist nur wichtig, dass man dazu gut etwas assoziieren kann. Für die erste Woche, die am 3. Mai startet, gebe ich als Wort "Muster" vor. Wenn ihr Lust und Zeit habt, dann könnt ihr in dieser Woche ein Buch beginnen, das hierzu passt. Wie ihr das Wort "Muster" für euch interpretiert, bleibt euch dabei natürlich überlassen. Hat das Cover vielleicht ein bestimmtes Muster oder handelt eine Figur im Buch nach einem bestimmten Muster? Das vorgegebene Thema soll einfach als Anregung dienen, sich vielleicht mal ein passendes Buch vom Stapel ungelesener Bücher (= SuB) zu schnappen! Natürlich soll es viele verschiedene Wörter für Buch-Assoziationen geben - genauer gesagt für jede Woche eins! Wer hier gern mitmachen möchte, kann also direkt auch ein Wort vorschlagen. Die vorgeschlagenen Wörter würde ich einfach in der Reihenfolge eurer Anmeldungen oben für die einzelnen Wochen eintragen. Wer mitmachen möchte, muss das selbstverständlich nicht in jeder Woche tun, sondern ganz so, wie man Spaß daran hat. Wenn ihr euch über die Bücher, die ihr gerade zu einem bestimmten Assoziations-Wort lest, austauschen möchtet, dann tut das bitte immer im zugehörigen Unterthema oben. Einfach auf das Thema klicken und dort eure Beiträge schreiben :-) Falls ihr Fragen und Ideen habt, richte ich dafür auch ein extra Thema ein. Nun wünsche ich uns ganz viel Spaß!

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  • Rezension zu "Krieg" von Ludwig Renn

    Krieg

    HomersEvil

    13. May 2010 um 08:24

    In „Krieg“, dem ersten Roman von Ludwig Renn, verarbeitet der Autor seine Erlebnisse während des ersten Weltkrieges. Renn selbst, eigentlich Arnold Vieth von Golßenau, war adliger Abstammung, trat 1910 in die deutsche Armee ein und kämpfte von 1914-1918 als Offizier im ersten Weltkrieg. Sein Roman beruht größtenteils auf persönlichen Aufzeichnungen, mit denen er noch während des Krieges begann. 1928 wurde sein Werk erstmals veröffentlicht. . Renn beschreibt in seinem Roman die Erlebnisse und Handlungen eines einfachen Soldaten. Beginnend mit dem stimmungsvollen Vormarsch der deutschen Truppen über Belgien, hinüber zu den zermürbenden Stellungskriegen in Frankreich sowie dem späteren Zusammenbruch der deutschen Truppen, wird das gesamte Spektrum des Krieges an der Westfront geschildert. Der Erzählstil Renns gleicht dabei oftmals dem eines Berichtes. Ereignisse, ob nun alltäglich oder grausam, werden einfach nur „erzählt“, ohne jegliche Form eines Bedauerns oder des Mitgefühls. Was der Stimmung des Romans jedoch keinen Abbruch tut, sondern im Gegenteil, dem empfinden eines Menschen in solch extrem Situationen, die über so viele Jahre andauerten, wohl recht nahe kommt. Anhand von wunderbar präzise durchgeführten Beschreibungen der Schlachtfelder und den jeweiligen Stellungen der beteiligten Soldaten, schafft Renn es die Wahnwitzigkeit und vor allem die vollkommene Sinnlosigkeit des Stellungskrieges darzustellen. Auch das Stimmungsbild der Soldaten selbst, mit Unverständnis und Verdrossenheit für die politische Gesamtsituation eines Krieges auf der einen, Lebenshungrigkeit und unbedingtem Überlebenswille auf der anderen Seite, werden im Roman realitätsnah und glaubhaft geschildert. Gerade auch die, von wechselseitiger Bedeutung geprägte, Beziehung vom einfachen Mannschaftsdienstgrad zum Offiziersrang wird durch Renns, wohl sehr persönliche Erfahrungen in diesem Gebiet, immer wieder in den Blickpunkt der Betrachtung gesetzt. . Ludwig Renn hat es, zumindest in meinen Augen, geschafft, dieses für Außenstehende nur schwer wahrnehmbare und unkonkrete Gefühl eines real stattfindenden Krieges auf Papier zu bannen und die damit einhergehende Bedrohung für das eigenen Leben mit jeder Zeile, Kapitel um Kapitel, lebendig werden zu lassen. Im Gegensatz zu Erich Maria Remarque, der ja mit „Im Westen nichts Neues“ ein ebensolches brachiales wie feinfühliges Meisterwerk, die Auswirkungen des Krieges betreffend, hinterlassen hat, merkt man Renns Roman diese eindeutig bestimmte Soldatische Ader an, die jedem den Unterschied zwischen wirklichem Berufssoldat und eingezogenem Wehrdienstleistenden spüren lässt. Während man Remarques Protagonisten aufgrund seiner Weltsicht und Persönlichkeit leidend und hoffnungsvoll zugleich folgt, lernt man mit Renn die tatsächlichen Abläufe und Tätigkeiten eines Soldaten im ersten Weltkrieg kennen. Mit allen Unwägbarkeiten und Entbehrungen die solch ein Soldaten-Leben in Zeiten des Krieges mit sich bringt. Wer selbst einmal Erfahrungen mit Wehrdienst oder Auslandseinsätzen z. B. mit der Bundeswehr erlebt hat, wird sich das ein oder andere mal mit Renns Taten, Gefühlen und vor allem Handlungen identifizieren können. . „Krieg“ – Der Titel hätte besser nicht gewählt werden können. Zwar wird wohl nicht jeder Leser sich mit Renns Erzählstil anfreunden können, noch Interesse am genau beschriebenen Kampfgeschehen haben. Doch jeder der schon immer einen Einblick in das Leben eines einfachen Soldaten an der Front nehmen wollte, zudem wissen will wie es ist Aug in Aug mit dem Feind zu stehen, hautnah zu erleben wie sich Krieg anfühlen kann, aussieht, schmeckt, sich anhört, zugleich sich auf alles und jeden auswirkt, der kommt an Ludwig Renns Bericht nicht vorbei.

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  • Rezension zu "Krieg" von Ludwig Renn

    Krieg

    Loki

    04. February 2008 um 20:56

    Der I WK aus der sicht eines adligen Offiziers, der versucht, sachlich zu schildern.

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