Ludwig Thoma Lausbubengeschichten

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Inhaltsangabe zu „Lausbubengeschichten“ von Ludwig Thoma

In locker verbundenen Episoden werden die Streiche des jungen Ludwig erzählt, der sich gegen die autoritären und scheinheiligen Verhaltensweisen der Erwachsenen auflehnt und ihnen durch Vergeltungsmaßnahmen beizukommen versucht. Thomas Stücke sind satirische Angriffe auf den politischen Klerikalismus, die Spießermoral und bigotte Scheinheiligkeit. Seine zahlreichen Dorf- und Kleinstadtgeschichten sind ebenso wie die 'Lausbubengeschichten' bis heute unvergessen!

Ein absoluter Lausbuben-Retro-Schmaus, der in keinem Bücherregal fehlen darf!

— fraudeutschmann

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  • Ob damals oder heute: Lausbub bleibt Lausbub

    Lausbubengeschichten

    fraudeutschmann

    19. February 2017 um 23:58

    Das Lausbuben-Buch habe ich heute Nachmittag mit ganz lädiertem Einband in der hintersten Ecke einer Büchervitrine meiner Eltern gefunden. "Ach, ich weiß heute noch, wie uns damals daraus vorgelesen wurde", lautete die Reaktion meiner Mutter. Schmunzeln und ein verträumtes Lächeln. Sogleich habe ich die 145 Seiten verschlungen.  Die Geschichten des kleinen Ludwig, der tagein, tagaus in der Schule, in der Nachbarschaft und in den eigenen vier Wänden sein Unwesen treibt, haben Kult-Charakter. Obwohl ich manche Szenen noch aus der 60er-Jahre-Filmversion mit dem legendären Film-Lausbub Hansi Kraus in Erinnerung hatte, bin ich beim Lesen doch manchmal wieder über die teils sehr fiesen Streiche des 14-jährigen Jungen erschrocken. Wer behauptet, die heutige Jugend sei frech und unverschämt, dem empfehle ich das Buch wärmstens. Denn auch Anfang des 19. Jahrhunderts scheuten Jugendliche scheinbar keinesfalls den Kontakt mit Tabak und Alkohol. Von derben Lügen und anderem bösartigen Schabernack mal ganz zu schweigen.   In den meisten Fällen überwiegt aber das Schmunzeln. Insgesamt sind die "Lausbubengeschichten" eine wunderbare Sonntagslektüre zum Eintauchen in vergangene Zeiten. Ganze Passagen habe ich meinen Eltern später vorgelesen und herzhaft mit ihnen darüber gelacht. Und als sich der Spieß gegen Ende schließlich umdreht und diesmal der Professor den unsterblich verliebten Lausbub durch den Kakao zieht, bekomme ich sogar ein bisschen Mitleid mit ihm. Trotz böser Spielchen wächst er einem doch sehr ans Herz.  Der Name des Protagonisten  - Ludwig Thoma - ist nicht zuletzt ein sehr deutlicher Hinweis darauf, dass der Autor hier seine eigene Vita verarbeitet. Denn der bayerische Schrifststeller blickte selbst auf turbulente Schulzeiten zurück: Zahlreiche Male habe er als frecher Bub die Schule wechseln müssen. Immer wieder reflektiert der Lausbub seine Taten und beschließt, ein besserer Mensch zu werden, was ihm aber nicht so ganz gelingen möchte, da er auf seine persönlichen Rachefeldzüge nicht verzichten kann.

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