Ludwig Tieck Der gestiefelte Kater

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Inhaltsangabe zu „Der gestiefelte Kater“ von Ludwig Tieck

Die Märchensammlung der Brüder Grimm machte sie weltweit bekannt – die Figur des gestiefelten Katers. Schon 1797, einige Jahre vor den Grimms, hatte sich Ludwig Tieck des Märchenstoffs angenommen und ihn zu einer bissigen Komödie verarbeitet. Inszeniert ist sie als Stück im Stück: Eine Theatergruppe bringt das Märchen zur Aufführung, doch das Publikum zeigt sich, gelinde gesagt, wenig begeistert. Mit'Der gestiefelte Kater' gelang Tieck eine messerscharfe und wunderbar komische Satire auf einen Theaterbetrieb, für den Verpackung und Dekor wichtiger sind als der Inhalt.

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  • Parodie seiner Zeit

    Der gestiefelte Kater
    dominona

    dominona

    23. October 2015 um 14:19

    Ein Märchen als Theaterstück ist heutzutage nicht selten, aber das Märchen ist hier nur die Grundlage für eine scharfe Gesellschaftskritik. Die Zuschauer werden mit eingebunden und kommen nicht gut bei weg. Das Stück hat damals Brandaktuelles kritisiert und tut das leider zum Teil noch heute. Den angeblichen Kunstexperten im Publikum kennen wir doch alle oder?

  • Rezension zu "Der gestiefelte Kater" von Ludwig Tieck

    Der gestiefelte Kater
    Kurt_Spazi

    Kurt_Spazi

    22. August 2010 um 07:40

    Wer von uns kennt nicht das Märchen vom gestiefelten Kater? Dieses bildet den Hintergrund dieses Stücks. Das Stück enthält mehrere Spielebenen und Rollendimensionen. Die romantische Ironie kommt hier zum Vorschein. Zur Umsetzung möchte ich nichts sagen...das solltet ihr selbst anschauen! ;) Es sind kleine witzige Episoden dabei und ich denke, die nicht mal zwei Stunden Zeit kann man sich ruhig nehmen, um auch mal von der Literatur der Vergangenheit etwas zu lesen. Ich finde, vier Sterne sind für dieses Stück von Ludwig Tieck angemessen.

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  • Rezension zu "Der gestiefelte Kater" von Ludwig Tieck

    Der gestiefelte Kater
    Hallogen

    Hallogen

    01. June 2010 um 00:07

    Schöne, am Anfang sehr irritierende Form einer Parodie: Während die Zuschauer sich ärgern, das "Der gestiefelt Kater" als Theaterstück aufgeführt werden soll, wo doch ein Märchen viel zu banal ist, wird einem vor Augen geführt, was das 'normale' Theaterpublikum damals mochte und was nicht. Tieck kritisiert hier meisterlich Phantasielosigkeit, Ungeduld und Erwartungshaltung seiner Mitmenschen. Aus der Verschränkung von Publikum und aufgeführtem Stück entsteht ein dritter Raum, der bei einer realen Aufführung um einen weiteren (doppelter Zuschauerraum) erweitert würde. Ob die Darsteller und der Dichter unfähig oder genial sind, kann jeder für sich selbst entscheiden.

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