Ludwig Wittgenstein

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Tractatus logico-philosophicus

Tractatus logico-philosophicus

 (16)
Erschienen am 18.07.2011
Philosophische Untersuchungen

Philosophische Untersuchungen

 (8)
Erschienen am 10.11.2011
Über Gewißheit

Über Gewißheit

 (2)
Erschienen am 06.06.2006
Vortrag über Ethik

Vortrag über Ethik

 (1)
Erschienen am 29.02.2012
Denkbewegungen

Denkbewegungen

 (1)
Erschienen am 01.12.1997

Neue Rezensionen zu Ludwig Wittgenstein

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Reinhard_Gobrechts avatar

Rezension zu "Bemerkungen über die Grundlagen der Mathematik" von Ludwig Wittgenstein

Bemerkungen zu den Grundlagen der Mathematik
Reinhard_Gobrechtvor einem Jahr

Wittgensteins Gedanken zur Mathematik sind teils philosophisch, teils aber auch unstrukturiert vor sich hingedacht. Man findet Gedanken zur Logik und Beweisführung, zu Axiomen und Gleichungen, zu unendlichen Kardinalzahlen von Mengen, zur Geometrie und zur Arithmetik, zu Folgen und Reihen und Brüchen. Wittgenstein macht auch Bemerkungen zu Schriften von Frege und Russell. Manche Bemerkungen sind nicht philosophisch und liefern daher auch keinen Erkenntnisgewinn. Manche Bemerkungen werten die Mathematik geradezu ab, insbesondere die Logik. Wenn z. B. aus mathematischen Formulierungen Sprachspiele werden oder Mathematik mit Alchemie verglichen wird oder die logische Notation pauschal bemängelt wird, muss man sich schon fragen: Wo ist da die Bedeutung seiner Gedanken, wo ist da der Erkenntniswert. Konstruktiv kritische Bemerkungen sind leider Mangelware. Eine sehr "lockere" Philosophie der Mathematik.

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WildRoses avatar

Rezension zu "Tractatus logico-philosophicus" von Ludwig Wittgenstein

Für Philosophieinteressierte
WildRosevor 4 Jahren

Wittgensteins "Logisch-philosophische Abhandlung" zählt zu den bedeutendsten Werken der Philosophie und der Autor ist nach wie vor unvergessen. Wer sich für Philosophie interessiert und sich nicht davor scheut, ein doch recht anspruchsvolles philosophisches Werk zu lesen, sollte auch der "Logisch-philosophischen Abhandlung" eine Chance geben. Am besten allerdings, man besorgt sich eine Ausgabe mit Kommentar dazu oder liest eine Erklärung zu dem Buch, denn sonst wird man als Laie - so wie ich einer bin - wahrscheinlich nicht jeden Gedanken nachvollziehen können.

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Elim_Garaks avatar

Rezension zu "Werkausgabe in 8 Bänden. stw 501-508 / Werkausgabe in 8 Bänden" von Ludwig Wittgenstein

Rezension zu "Werkausgabe in 8 Bänden. stw 501-508 / Werkausgabe in 8 Bänden" von Ludwig Wittgenstein
Elim_Garakvor 11 Jahren

Was soll man schreiben zum wohl einflussreichsten philosophischen Werk des 20. Jh.?

In diesem Band sind der "Tractatus", einige "Tagebücher" (aber nicht privat, sondern Gedanken über Logik!) und schließlich die "Philosophischen Untersuchungen" Teil 1 und 2 versammelt. Damit also das Zentrum von Wittgensteins Früh- UND Spätwerk.

Als "Tractatus"-Rezension passen am besten die Worte Anthony Kennys: "Die zwanzigtausend Wörter des Tractatus kann man an einem Nachmittag lesen, aber nur wenige würden auch nach jahrelangem Studium behaupten, sie vollkommen zu verstehen."
Ich habe sie mehr als einmal gelesen, aber ich würde mir nicht anmaßen, zu behaupten, sie vollständig zu verstehen. Tja, "wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schreiben."

Anders sieht es wiederum mit den "Philosophischen Untersuchungen" aus. Zwar gilt auch hier die Devise: leicht zu lesen, schwer zu verstehen. Doch wer Spaß an Sprachphilosophie hat, der kann dieses Buch auch genussvoll lesen, ohne alles verstehen zu müssen. Wittgensteins Sprache ist einfach fantastisch, seine Metaphern sind immer wieder so treffend, dass man einen "metaphysischen Schauer" nach dem anderen erlebt...
Besonders, wenn man von den hochtrabenden Metaphysikern des 18. und 19 Jh. die Schnauze voll hat, wenn man keine Lust mehr hat, jeden Satz Kants zehnmal zu lesen, um ihn zu verstehen und nichts mehr höhren will vom Wesen oder letzten Grund, dann wird man es erfrischend finden, über Spiele, Besen, Obsthändler, Fliegen oder Käfer zu lesen und dennoch hoher Denkkunst beizuwohnen.

In diesem Sinne:

"Die Philosophie löst Knoten in unserem Denken auf, die wir unsinnigerweise hineingemacht haben; dazu muss sie aber ebenso komplizierte Bewegungen machen, wie diese Knoten sind. Obwohl also das Resultat der Philosophie einfach ist, kann es nicht ihre Methode sein, dazu zu gelangen. Die Komplexität der Philosophie ist nicht die ihrer Materie, sondern die unseres verknoteten Verstandes."

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